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Edin Terzic
Geburtsdatum 30.10.1982
Alter 43
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Athletic Bilbao

Edin Terzic [Trainer]

13.12.2020 - 15:19 Uhr
Edin Terzic [Trainer] |#2981
15.02.2021 - 10:07 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Favre hat dem Edin einen Scherbenhaufen hinterlassen. Eine Mannschaft, die in dem Glauben auf den Platz geht, mit Geduld und Risikominimierung kann man erfolgreich Fußball spielen.

Eine Mannschaft, die geglaubt hat, dass das Leistungsprinzip nichts bedeutet:

In der Reus, Brandt, Akanji, Bürki, Reyna Formtiefs, Leistungsverweigerungen etc. dabei haben dürfen, und am nächsten Spieltag doch wieder spielen.

Eine Mannschaft, die sich auf die individuelle Klasse von Sancho und Haaland verlässt. Und dann auch noch teilweise gefeiert wird, wenn man gegen Bayern "mithalten" konnte.

Dieses mithalten ist einem Weltklassestürmer zu verdanken, hinter dem sich eine ganze Mannschaft versteckt hat (Hummels nehme ich da raus, Delaney auch).

Eine Mannschaft, die sich nur traut, einen Angriff über die Außen zu starten, weil es sonst gefährlich werden könnte.

Eine Mannschaft, der nach schlechten Spielen etwas von falschen Aufdrehen, mehr Geduld, besseres Passen erzählt wird, wenn man gerade gegen Schalke den Kampf im Spiel nicht angenommen hat.

Eine Mannschaft, die nicht mehr einfach mal flankt.

Eine Mannschaft, die nicht direkt aufs Tor schießt, weil der Ball ja abgeblockt werden könnte.

Eine Mannschaft, die nicht mehr presst, weil Sie Angst hat, überspielt zu werden.

Das alles zu ändern, mitten in der Saison, ist einfach absolut unmöglich.

Und es zeigt, wie schlecht Lucien Favre beim BVB war. Er wäre schon viel früher Geschichte, hätten wir diesen Norweger nicht im Winter bekommen. Rückblickend wäre es für unsere Entwicklung besser gewesen.

Unter all diesen Umständen sind die Umstellungen, vor allem zu Anfang, sehr ordentlich gewesen. Jetzt hatte man auch mal etwas weniger Spielglück und dann kann man während so einer Entwicklungsphase auch mal einen Schritt zurück machen.

Seine Kommunikation aktuell über Reus ist natürlich schlecht, Tacheles wäre hier besser. Aber der Junge ist 38. Und Eier gezeigt hat er auch. 4-Kette, Tigges, Moukoko, Pressing. Reus auf der Bank, Brandt und Reyna jetzt früh raus genommen. Guerreiro ins Mittelfeld (!)

Alleine das letzte zeigt, dass Edin versteht, was für Probleme wir im Mittelfeld haben.

Etwas das Lucien Favre in 2 1/2 Jahren nicht verstanden hat.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand hier als neuer Trainer sofort Brandt und Reus abgesägt hätten. Abgesehen davon, dass Brandt momentan halt auf den Außen aushilft, solange Hazard verletzt ist.

Also, ruhig bleiben, dem Jungen das Vertrauen schenken und sehr bald wieder richtigen BVB-Fußball sehen dürfen.


Naja, wenn man seit zwei Jahren den BVB verfolgt, dann kann man es so sehen. Für mich zeigt dieser Beitrag (meiner Meinung nach) das Problem, gewisse Dinge vernünftig einzuordnen, weil man zu sehr eine Antipathie entwickelt hat. Die Saison unter Stöger ähnelt den Problemen und der Dynamik dieser Saison enorm. Es ist zumindest sehr auffällig. Ein super Start in die Saison, dann ein paar Rückschläge und plötzlich sitzt Terzic bzw. Stöger auf der Bank, die ähnlich argumentieren (Mentalität, Zweikampfverhalten etc.). Und dann war da ein Favre dazwischen, der alle diese Probleme in zwei Vize-Meisterschaften komprimieren konnte. Jetzt kommen natürlich die Beiträge, die sagen, Favre wäre an allem Schuld. Aber warum fehlt der kleine Weitblick, der die Parallelen der Saisons erkennen lässt?

Nein, das ist totaler Unsinn. Wenn man sich mit der Situation mehr als drei Minuten beschäftigen würde und auch mit dem Trainer Favre, der selten richtigen Favre Fußball spielen lassen konnte, dann wird man vielleicht auf die Idee kommen, dass Favre nicht das Problem war, sondern das Favre die Probleme bis zu einem gewissen Grad kaschieren konnte, die seit den Abgängen Hummels/Gündogan/Miki angefangen haben.

Auch der Trainer Bosz zeigt bei Leverkusen eindrucksvoll, dass er kein ideenloser, One Trick Pony ist, wie einige User geschrieben haben, weil auch in dem Fall, das Verständnis für ein paar Dinge fehlten. Die Probleme liegen so tief und vielschichtig, dass Favre diese gar nicht alleine verursachen konnte.


Interessant, du gehst auf keines meiner Argumente ein, und ziehst einen Vergleich, zu einer Zeit, in der unser Kader um Welten schlechter war, als er jetzt ist?

Hättest deinen Beitrag ja für sich stehen lassen. So ergibt es einfach 0 Sinn.


Welche Argumente? Du stellst nur Behauptungen auf, die man mit "Favre ist an allem Schuld" zusammenfassen kann. Und ich habe dir klar aufgezeigt, dass es unsinnig ist, weil es vor Favre ziemlich ähnliche Probleme gab. Es ist auch nicht so schwierig zu erkennen. Man hört einfach nicht auf diese Legende zu bilden, weil man entweder ziemlich stur ist oder nicht in der Lage, die Situation vernünftig zu bewerten.
Wie oft hat man lesen müssen, die Spieler hätten Fesseln an und wenn Favre erst einmal weg ist, dann gibt es ein Feuerwerk? Favre hier, Favre da. Man gibt den Spielern Alibis und allen Problemen ständig irgendwelche Gesichter, weil es eben ziemlich einfach ist, aber der Sache nicht gerecht wird.
Wenn sich gewisse Muster so stark wiederholen, dann kann es nicht nur an einer Person liegen, die zwischen den Zeiten arbeitete.


Du hast eine Vergleich zu einer Zeit gezogen, in der die Parameter ganz andere waren.

Das nennst du "klar aufgezeigt"?

Du denkst die Probleme liegen "tiefer", kannst aber kein einziges benennen. Im Prinzip ist dein Post :

"Du hast unrecht, weil die Probleme tiefer liegen."

Sehr beeindruckend, wie klar du es aufzeigst.


Du hast ein ziemliches Problem mit dem Leseverständnis, kann es sein? Ich habe nicht klar aufgezeigt, welche Probleme tiefer liegen, sondern dass Favre nicht an den Problemen hauptverantwortlich ist. Das ist ein großer Unterschied, zu dem, was du mir in den Mund legst. Und nur darum ging es mir. Die vielschichtigen Probleme gehören nicht in diesen Thread, habe ich schon mehrmals niedergeschrieben und habe auch keine Lust, dies noch einmal zu tun, weil es auch nicht das Hauptthema ist. Es ging allein um Favre, der seit der Rückrunde der ersten Saison völlig verklehrt wird. Es fing ja schon an, dass man ihm vorgeworfen hatte, neun Punkte auf Bayern verspielt zu haben. Dabei hat er eine völlig solide und BVB-normale bis gute Rückrunde gespielt, bei all den Problemen und Verletzungen, die es in der Hinrunde noch nicht gab.
Bayern spielte jedoch eine herausragende Rückrunde mit 12 oder 13 Siegen am Stück.

Und nur mal nebenbei, die Situationen sind nicht so unähnlich wie du es darstellst. Weder Bosz, noch Favre hatten den Kader für ihr typisches Spiel. Bosz wollte es im Winter. Diesen wollte man ihm nicht geben. Man war bei Favre gar nicht so sehr auf dem falschen Weg, bis man einen Favre-Spieler wie Diallo, gegen einen Spieler tauschte, der zu Favre gar nicht passt. Plötzlich verfiel man wieder in alte Muster. Danach wurde nur noch isoliert eingekauft bzw. nur nach isolierten Stärken, ohne auf den Fit zu achten. Ja, die Parameter sind unterschiedlich. Die Muster in diesen Parameter aber sehr ähnlich. Man hat zu viel Geld für Spieler ausgegeben, die keine Leistungsträger sind. Dafür hat man sich von den jungen Spieler abhängig gemacht, die zu wichtig sind, um Formschwankungen zu haben. Nur haben es alle jungen Spieler. Die Leistungsträger sind die jungen Spieler. Man hat auf der linken Seite einen Verteidiger, der lieber auf der Schiene spielen möchte und auf der rechten Seite einen Spieler, der lieber Viererkette spielt. Man hat nur zwei Flügelspieler. Man hat fehlende Dynamik im Zentrum. Man könnte es ewig weiterführen.


Lesen klappt meistens ganz gut, danke der Nachfrage.

Du tust meine Argumente also als Behauptungen ab, aber hast "keine Lust" deine tiefergehenden" Probleme aufzulisten? Schreibst hier mit mir aber schon über 20 Minuten? Und listest dann Probleme im Kader auf? Hää? Jetzt habe ich ein wenig Probleme mit dem Verständnis muss ich sagen.

Und jetzt schreibst du wirklich, dass die Situation mit Bosz ähnlich mit der von Favre war?

Also deine einzigen beiden Argumente, um meine zu entkräften, liegen in einem Bosz und Stöger Vergleich?

Wieso der Stögervergleich eher Quatsch ist hast du ja schon mehr oder weniger zugegeben.

Sollen wir jetzt zu Bosz gehen?

Wie lange war Bosz hier angestellt? Halbes Jahr?
Wie lange war Favre hier angestellt? Achja, 2 1/2 Jahre.

Und du kommst dann mit Kaderzusammenstellung? Favre hatte genügend Zeit, seinen Kader zu fordern.

Aber klar, es liegt bestimmt an ominösen tieferen Problemen. So wie ein Geist meinst du? Dann sollte Aki mal bei den Ghostbusters anrufen.


Ich sage es ja, dass du ein Leseproblem hast. Es geht überhaupt nicht um die Tätigkeitsdauer, sondern um die Rückschlüsse, die man zieht. Es ist wahnsinnig einfach allen Problemen einem Gesicht zu geben. Aber es war in keinen Fällen immer nur ein Trainerproblem. Das ist eben die Parallele. Weitere Gemeinsamkeiten sind, dass man nach der Trainerentlassung über ziemlich ähnliche Probleme spricht. Man spricht über einen anstehenden Umbruch, über fehlende Mentalität und das alles innerhalb von drei Jahren. Nur darum geht es mir.
Die Probleme haben angefangen als man Gündogan/Miki/Hummels in einer Saison durch Rode/Schürrle/Batra ersetzen wollte. Dembele wurde schon vor den Abgängen geholt.
Fakt ist, dann man in den letzten fünf Saisons, diese mit eingeschlossen, zweimal den letzten Spieltag benötigte, um sich für die CL zu qualifizieren. Einmal war es ein Elfer in 89. Minute gegen Bremen und einmal nur die Tordifferenz. In dieser Saison wird man die CL wahrscheinlich gar nicht erst erreichen. Zwischen diesen Saisons hatten wir zwei Spielzeiten, in denen wir souverän Vize wurden. Diese waren mit Favre. Das zeigt vielmehr, dass Favre gewisse Probleme kaschieren konnte und nicht, dass er an der Situation die Hauptschuld trägt. Wenn man sich die Situation ab der letzten Klopp-Saison anschaut, kann man gar nicht auf deine Rückschlüsse kommen.


Jetzt musst du aber mal ernsthaft erklären wieso wir im dritten Jahr unter Favre wieder in die CL gekommen wären, weil es davor zweimal geklappt hat?
Fußball ist schnelllebig und nicht planbar. Favre hatte ein sehr gutes erstes Jahr, das zweite fing schlecht an und nachdem er von Aki auf der JHV angezählt wurde, änderte er über Nacht sein System, seine Aufstellung (Zagadou kam aus dem Nichts) und seine Außendarstellung. Er wirkte dort bereits wie eine fremdgesteuerte Marionette. Trotzdem hat er den Dreh bekommen und das Mindestziel erreicht.
Im dritten Jahr wurde unsere Spielweise unter Favre immer durchschaubarer. Nach einem durchwachsenen Start hatten wir Ergebstechnisch eine gute Phase und dann kam ein starker Rückschlag mit 3 Heimniederlagen am Stück und einer 1:5 Klatsche gegen den VfB. Zudem hatte Favre spätestens da, den Großteil der Mannschaft und die komplette VF verloren.
Jetzt frage ich dich. Haben die sich alle so in der Leistungsbeurteilung von Favre getäuscht? Nein, Favre hatte keine Ideen mehr und keinen Rückhalt, der Weg war für ihn zu Ende.
Edin Terzic [Trainer] |#2982
15.02.2021 - 10:07 Uhr
Zitat von DerMoe
Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Vermutlich weil man keinerlei Plan und erstrecht keine potentiellen Nachfolger hat. Wer tut sich das denn aktuell freiwillig an ohne echte Perspektive? Stöger vielleicht, wo ist der aktuell? augen-zuhalten silent
Edin Terzic [Trainer] |#2983
15.02.2021 - 10:09 Uhr
Zitat von DerMoe

Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Ich vermute mal, dass die warmen Worte der Mannschaft Terzic derzeit noch retten.Was soll es auch anderes sein?!Intern attestiert man ihm ja einen sehr guten Job und bei Favre war es ja auch so, dass die Interviews von Reus und Hummels der Brandbeschleuniger der Favre Demission waren. Die Spieler schützen Terzic, weil es der bequemere Weg ist.

•     •     •

"Es ist unerträglich, wenn verantwortliche Minister den Eindruck erwecken wollen, angebliche Sicherheitsrisiken könnten durch das Verbot günstigerer Stehplätze minimiert werden. So wird dem sozial Schwächeren sogleich eine höhere Gefährlichkeit unterstellt. Sollten die - noch einigermaßen erschwinglichen - Stehplätze aus den Stadien verbannt werden, würde dies die traditionelle Fußballkultur vernichten. Fußball ist keine Luxus-Lifestyle Ware!"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Molsiris am 15.02.2021 um 10:16 Uhr bearbeitet
Edin Terzic [Trainer] |#2984
15.02.2021 - 10:09 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Favre hat dem Edin einen Scherbenhaufen hinterlassen. Eine Mannschaft, die in dem Glauben auf den Platz geht, mit Geduld und Risikominimierung kann man erfolgreich Fußball spielen.

Eine Mannschaft, die geglaubt hat, dass das Leistungsprinzip nichts bedeutet:

In der Reus, Brandt, Akanji, Bürki, Reyna Formtiefs, Leistungsverweigerungen etc. dabei haben dürfen, und am nächsten Spieltag doch wieder spielen.

Eine Mannschaft, die sich auf die individuelle Klasse von Sancho und Haaland verlässt. Und dann auch noch teilweise gefeiert wird, wenn man gegen Bayern "mithalten" konnte.

Dieses mithalten ist einem Weltklassestürmer zu verdanken, hinter dem sich eine ganze Mannschaft versteckt hat (Hummels nehme ich da raus, Delaney auch).

Eine Mannschaft, die sich nur traut, einen Angriff über die Außen zu starten, weil es sonst gefährlich werden könnte.

Eine Mannschaft, der nach schlechten Spielen etwas von falschen Aufdrehen, mehr Geduld, besseres Passen erzählt wird, wenn man gerade gegen Schalke den Kampf im Spiel nicht angenommen hat.

Eine Mannschaft, die nicht mehr einfach mal flankt.

Eine Mannschaft, die nicht direkt aufs Tor schießt, weil der Ball ja abgeblockt werden könnte.

Eine Mannschaft, die nicht mehr presst, weil Sie Angst hat, überspielt zu werden.

Das alles zu ändern, mitten in der Saison, ist einfach absolut unmöglich.

Und es zeigt, wie schlecht Lucien Favre beim BVB war. Er wäre schon viel früher Geschichte, hätten wir diesen Norweger nicht im Winter bekommen. Rückblickend wäre es für unsere Entwicklung besser gewesen.

Unter all diesen Umständen sind die Umstellungen, vor allem zu Anfang, sehr ordentlich gewesen. Jetzt hatte man auch mal etwas weniger Spielglück und dann kann man während so einer Entwicklungsphase auch mal einen Schritt zurück machen.

Seine Kommunikation aktuell über Reus ist natürlich schlecht, Tacheles wäre hier besser. Aber der Junge ist 38. Und Eier gezeigt hat er auch. 4-Kette, Tigges, Moukoko, Pressing. Reus auf der Bank, Brandt und Reyna jetzt früh raus genommen. Guerreiro ins Mittelfeld (!)

Alleine das letzte zeigt, dass Edin versteht, was für Probleme wir im Mittelfeld haben.

Etwas das Lucien Favre in 2 1/2 Jahren nicht verstanden hat.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand hier als neuer Trainer sofort Brandt und Reus abgesägt hätten. Abgesehen davon, dass Brandt momentan halt auf den Außen aushilft, solange Hazard verletzt ist.

Also, ruhig bleiben, dem Jungen das Vertrauen schenken und sehr bald wieder richtigen BVB-Fußball sehen dürfen.


Naja, wenn man seit zwei Jahren den BVB verfolgt, dann kann man es so sehen. Für mich zeigt dieser Beitrag (meiner Meinung nach) das Problem, gewisse Dinge vernünftig einzuordnen, weil man zu sehr eine Antipathie entwickelt hat. Die Saison unter Stöger ähnelt den Problemen und der Dynamik dieser Saison enorm. Es ist zumindest sehr auffällig. Ein super Start in die Saison, dann ein paar Rückschläge und plötzlich sitzt Terzic bzw. Stöger auf der Bank, die ähnlich argumentieren (Mentalität, Zweikampfverhalten etc.). Und dann war da ein Favre dazwischen, der alle diese Probleme in zwei Vize-Meisterschaften komprimieren konnte. Jetzt kommen natürlich die Beiträge, die sagen, Favre wäre an allem Schuld. Aber warum fehlt der kleine Weitblick, der die Parallelen der Saisons erkennen lässt?

Nein, das ist totaler Unsinn. Wenn man sich mit der Situation mehr als drei Minuten beschäftigen würde und auch mit dem Trainer Favre, der selten richtigen Favre Fußball spielen lassen konnte, dann wird man vielleicht auf die Idee kommen, dass Favre nicht das Problem war, sondern das Favre die Probleme bis zu einem gewissen Grad kaschieren konnte, die seit den Abgängen Hummels/Gündogan/Miki angefangen haben.

Auch der Trainer Bosz zeigt bei Leverkusen eindrucksvoll, dass er kein ideenloser, One Trick Pony ist, wie einige User geschrieben haben, weil auch in dem Fall, das Verständnis für ein paar Dinge fehlten. Die Probleme liegen so tief und vielschichtig, dass Favre diese gar nicht alleine verursachen konnte.


Interessant, du gehst auf keines meiner Argumente ein, und ziehst einen Vergleich, zu einer Zeit, in der unser Kader um Welten schlechter war, als er jetzt ist?

Hättest deinen Beitrag ja für sich stehen lassen. So ergibt es einfach 0 Sinn.


Welche Argumente? Du stellst nur Behauptungen auf, die man mit "Favre ist an allem Schuld" zusammenfassen kann. Und ich habe dir klar aufgezeigt, dass es unsinnig ist, weil es vor Favre ziemlich ähnliche Probleme gab. Es ist auch nicht so schwierig zu erkennen. Man hört einfach nicht auf diese Legende zu bilden, weil man entweder ziemlich stur ist oder nicht in der Lage, die Situation vernünftig zu bewerten.
Wie oft hat man lesen müssen, die Spieler hätten Fesseln an und wenn Favre erst einmal weg ist, dann gibt es ein Feuerwerk? Favre hier, Favre da. Man gibt den Spielern Alibis und allen Problemen ständig irgendwelche Gesichter, weil es eben ziemlich einfach ist, aber der Sache nicht gerecht wird.
Wenn sich gewisse Muster so stark wiederholen, dann kann es nicht nur an einer Person liegen, die zwischen den Zeiten arbeitete.


Du hast eine Vergleich zu einer Zeit gezogen, in der die Parameter ganz andere waren.

Das nennst du "klar aufgezeigt"?

Du denkst die Probleme liegen "tiefer", kannst aber kein einziges benennen. Im Prinzip ist dein Post :

"Du hast unrecht, weil die Probleme tiefer liegen."

Sehr beeindruckend, wie klar du es aufzeigst.


Du hast ein ziemliches Problem mit dem Leseverständnis, kann es sein? Ich habe nicht klar aufgezeigt, welche Probleme tiefer liegen, sondern dass Favre nicht an den Problemen hauptverantwortlich ist. Das ist ein großer Unterschied, zu dem, was du mir in den Mund legst. Und nur darum ging es mir. Die vielschichtigen Probleme gehören nicht in diesen Thread, habe ich schon mehrmals niedergeschrieben und habe auch keine Lust, dies noch einmal zu tun, weil es auch nicht das Hauptthema ist. Es ging allein um Favre, der seit der Rückrunde der ersten Saison völlig verklehrt wird. Es fing ja schon an, dass man ihm vorgeworfen hatte, neun Punkte auf Bayern verspielt zu haben. Dabei hat er eine völlig solide und BVB-normale bis gute Rückrunde gespielt, bei all den Problemen und Verletzungen, die es in der Hinrunde noch nicht gab.
Bayern spielte jedoch eine herausragende Rückrunde mit 12 oder 13 Siegen am Stück.

Und nur mal nebenbei, die Situationen sind nicht so unähnlich wie du es darstellst. Weder Bosz, noch Favre hatten den Kader für ihr typisches Spiel. Bosz wollte es im Winter. Diesen wollte man ihm nicht geben. Man war bei Favre gar nicht so sehr auf dem falschen Weg, bis man einen Favre-Spieler wie Diallo, gegen einen Spieler tauschte, der zu Favre gar nicht passt. Plötzlich verfiel man wieder in alte Muster. Danach wurde nur noch isoliert eingekauft bzw. nur nach isolierten Stärken, ohne auf den Fit zu achten. Ja, die Parameter sind unterschiedlich. Die Muster in diesen Parameter aber sehr ähnlich. Man hat zu viel Geld für Spieler ausgegeben, die keine Leistungsträger sind. Dafür hat man sich von den jungen Spieler abhängig gemacht, die zu wichtig sind, um Formschwankungen zu haben. Nur haben es alle jungen Spieler. Die Leistungsträger sind die jungen Spieler. Man hat auf der linken Seite einen Verteidiger, der lieber auf der Schiene spielen möchte und auf der rechten Seite einen Spieler, der lieber Viererkette spielt. Man hat nur zwei Flügelspieler. Man hat fehlende Dynamik im Zentrum. Man könnte es ewig weiterführen.


Lesen klappt meistens ganz gut, danke der Nachfrage.

Du tust meine Argumente also als Behauptungen ab, aber hast "keine Lust" deine tiefergehenden" Probleme aufzulisten? Schreibst hier mit mir aber schon über 20 Minuten? Und listest dann Probleme im Kader auf? Hää? Jetzt habe ich ein wenig Probleme mit dem Verständnis muss ich sagen.

Und jetzt schreibst du wirklich, dass die Situation mit Bosz ähnlich mit der von Favre war?

Also deine einzigen beiden Argumente, um meine zu entkräften, liegen in einem Bosz und Stöger Vergleich?

Wieso der Stögervergleich eher Quatsch ist hast du ja schon mehr oder weniger zugegeben.

Sollen wir jetzt zu Bosz gehen?

Wie lange war Bosz hier angestellt? Halbes Jahr?
Wie lange war Favre hier angestellt? Achja, 2 1/2 Jahre.

Und du kommst dann mit Kaderzusammenstellung? Favre hatte genügend Zeit, seinen Kader zu fordern.

Aber klar, es liegt bestimmt an ominösen tieferen Problemen. So wie ein Geist meinst du? Dann sollte Aki mal bei den Ghostbusters anrufen.


Ich sage es ja, dass du ein Leseproblem hast. Es geht überhaupt nicht um die Tätigkeitsdauer, sondern um die Rückschlüsse, die man zieht. Es ist wahnsinnig einfach allen Problemen einem Gesicht zu geben. Aber es war in keinen Fällen immer nur ein Trainerproblem. Das ist eben die Parallele. Weitere Gemeinsamkeiten sind, dass man nach der Trainerentlassung über ziemlich ähnliche Probleme spricht. Man spricht über einen anstehenden Umbruch, über fehlende Mentalität und das alles innerhalb von drei Jahren. Nur darum geht es mir.
Die Probleme haben angefangen als man Gündogan/Miki/Hummels in einer Saison durch Rode/Schürrle/Batra ersetzen wollte. Dembele wurde schon vor den Abgängen geholt.
Fakt ist, dann man in den letzten fünf Saisons, diese mit eingeschlossen, zweimal den letzten Spieltag benötigte, um sich für die CL zu qualifizieren. Einmal war es ein Elfer in 89. Minute gegen Bremen und einmal nur die Tordifferenz. In dieser Saison wird man die CL wahrscheinlich gar nicht erst erreichen. Zwischen diesen Saisons hatten wir zwei Spielzeiten, in denen wir souverän Vize wurden. Diese waren mit Favre. Das zeigt vielmehr, dass Favre gewisse Probleme kaschieren konnte und nicht, dass er an der Situation die Hauptschuld trägt. Wenn man sich die Situation ab der letzten Klopp-Saison anschaut, kann man gar nicht auf deine Rückschlüsse kommen.


Jetzt musst du aber mal ernsthaft erklären wieso wir im dritten Jahr unter Favre wieder in die CL gekommen wären, weil es davor zweimal geklappt hat?
Fußball ist schnelllebig und nicht planbar. Favre hatte ein sehr gutes erstes Jahr, das zweite fing schlecht an und nachdem er von Aki auf der JHV angezählt wurde, änderte er über Nacht sein System, seine Aufstellung (Zagadou kam aus dem Nichts) und seine Außendarstellung. Er wirkte dort bereits wie eine fremdgesteuerte Marionette. Trotzdem hat er den Dreh bekommen und das Mindestziel erreicht.
Im dritten Jahr wurde unsere Spielweise unter Favre immer durchschaubarer. Nach einem durchwachsenen Start hatten wir Ergebstechnisch eine gute Phase und dann kam ein starker Rückschlag mit 3 Heimniederlagen am Stück und einer 1:5 Klatsche gegen den VfB. Zudem hatte Favre spätestens da, den Großteil der Mannschaft und die komplette VF verloren.
Jetzt frage ich dich. Haben die sich alle so in der Leistungsbeurteilung von Favre getäuscht? Nein, Favre hatte keine Ideen mehr und keinen Rückhalt, der Weg war für ihn zu Ende.


Dann frage ich dich: Haben sich alle Entscheider tatsächlich darin getäuscht, einen Azubi mit Lizenz mitten in einer schwierigen Saison zum Cheftrainer zu machen, weil man ihm die Trendwende zugetraut hat? Offensichtlich schon. Man sollte fast meinen, die Leute sind nicht unfehlbar. Zwinkernd
Edin Terzic [Trainer] |#2985
15.02.2021 - 10:12 Uhr
Wenn man das Interview von Haaland und einigen anderen Spielern miteinbezieht bekommt man schon ein etwas anderes Bild.

Grundsätzlich glaube ich nämlich schon das Terzic taktisch überdurchschnittlich ist und ich kann mir durchaus vorstellen dass er die Mannschaft gut auf die Gegner einstellt. Der BVB hätte ihn vor 2 Jahren nicht bewusst an die Seite von Favre gestellt und jetzt sogar übernehmen lassen wenn man nicht fest davon überzeugt ist dass er ein guter Trainer sein KANN.

Das Problem ist denke ich aktuell eher, dass die Mannschaft (oder einige Spieler) nicht bereit sind die Pläne umzusetzen und Terzic keine Möglichkeit findet diese Spieler zu erreichen. Da spielt dann natürlich mit rein dass er keine Erfahrung hat, zeigt aber auch was für Problem wir innerhalb der Mannschaft haben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Terzic nach den ersten 2 Spielen bewusst gesagt hat nicht mehr vorne zu pressen und hoch zu stehen (sieht man auch am In-Game Coaching), sondern die Spieler nicht bereit sind das laufintensive System fortzusetzen.

Ich kann mich sogar bei Favre erinnern wie er die Mannschaft aufforderte höher zu stehen und rauszurücken und diese sich hinten eingeigelt haben.

Grundsätzlich kann kurzfristig ein Trainer helfen der die Spieler diszipliniert aber langfristig sollte man sich eher mit einigen Charakteren innerhalb der Mannschaft verzichten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ibipy am 15.02.2021 um 10:15 Uhr bearbeitet
Edin Terzic [Trainer] |#2986
15.02.2021 - 10:15 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von derRealDennis

Favre hat dem Edin einen Scherbenhaufen hinterlassen. Eine Mannschaft, die in dem Glauben auf den Platz geht, mit Geduld und Risikominimierung kann man erfolgreich Fußball spielen.

Eine Mannschaft, die geglaubt hat, dass das Leistungsprinzip nichts bedeutet:

In der Reus, Brandt, Akanji, Bürki, Reyna Formtiefs, Leistungsverweigerungen etc. dabei haben dürfen, und am nächsten Spieltag doch wieder spielen.

Eine Mannschaft, die sich auf die individuelle Klasse von Sancho und Haaland verlässt. Und dann auch noch teilweise gefeiert wird, wenn man gegen Bayern "mithalten" konnte.

Dieses mithalten ist einem Weltklassestürmer zu verdanken, hinter dem sich eine ganze Mannschaft versteckt hat (Hummels nehme ich da raus, Delaney auch).

Eine Mannschaft, die sich nur traut, einen Angriff über die Außen zu starten, weil es sonst gefährlich werden könnte.

Eine Mannschaft, der nach schlechten Spielen etwas von falschen Aufdrehen, mehr Geduld, besseres Passen erzählt wird, wenn man gerade gegen Schalke den Kampf im Spiel nicht angenommen hat.

Eine Mannschaft, die nicht mehr einfach mal flankt.

Eine Mannschaft, die nicht direkt aufs Tor schießt, weil der Ball ja abgeblockt werden könnte.

Eine Mannschaft, die nicht mehr presst, weil Sie Angst hat, überspielt zu werden.

Das alles zu ändern, mitten in der Saison, ist einfach absolut unmöglich.

Und es zeigt, wie schlecht Lucien Favre beim BVB war. Er wäre schon viel früher Geschichte, hätten wir diesen Norweger nicht im Winter bekommen. Rückblickend wäre es für unsere Entwicklung besser gewesen.

Unter all diesen Umständen sind die Umstellungen, vor allem zu Anfang, sehr ordentlich gewesen. Jetzt hatte man auch mal etwas weniger Spielglück und dann kann man während so einer Entwicklungsphase auch mal einen Schritt zurück machen.

Seine Kommunikation aktuell über Reus ist natürlich schlecht, Tacheles wäre hier besser. Aber der Junge ist 38. Und Eier gezeigt hat er auch. 4-Kette, Tigges, Moukoko, Pressing. Reus auf der Bank, Brandt und Reyna jetzt früh raus genommen. Guerreiro ins Mittelfeld (!)

Alleine das letzte zeigt, dass Edin versteht, was für Probleme wir im Mittelfeld haben.

Etwas das Lucien Favre in 2 1/2 Jahren nicht verstanden hat.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand hier als neuer Trainer sofort Brandt und Reus abgesägt hätten. Abgesehen davon, dass Brandt momentan halt auf den Außen aushilft, solange Hazard verletzt ist.

Also, ruhig bleiben, dem Jungen das Vertrauen schenken und sehr bald wieder richtigen BVB-Fußball sehen dürfen.


Naja, wenn man seit zwei Jahren den BVB verfolgt, dann kann man es so sehen. Für mich zeigt dieser Beitrag (meiner Meinung nach) das Problem, gewisse Dinge vernünftig einzuordnen, weil man zu sehr eine Antipathie entwickelt hat. Die Saison unter Stöger ähnelt den Problemen und der Dynamik dieser Saison enorm. Es ist zumindest sehr auffällig. Ein super Start in die Saison, dann ein paar Rückschläge und plötzlich sitzt Terzic bzw. Stöger auf der Bank, die ähnlich argumentieren (Mentalität, Zweikampfverhalten etc.). Und dann war da ein Favre dazwischen, der alle diese Probleme in zwei Vize-Meisterschaften komprimieren konnte. Jetzt kommen natürlich die Beiträge, die sagen, Favre wäre an allem Schuld. Aber warum fehlt der kleine Weitblick, der die Parallelen der Saisons erkennen lässt?

Nein, das ist totaler Unsinn. Wenn man sich mit der Situation mehr als drei Minuten beschäftigen würde und auch mit dem Trainer Favre, der selten richtigen Favre Fußball spielen lassen konnte, dann wird man vielleicht auf die Idee kommen, dass Favre nicht das Problem war, sondern das Favre die Probleme bis zu einem gewissen Grad kaschieren konnte, die seit den Abgängen Hummels/Gündogan/Miki angefangen haben.

Auch der Trainer Bosz zeigt bei Leverkusen eindrucksvoll, dass er kein ideenloser, One Trick Pony ist, wie einige User geschrieben haben, weil auch in dem Fall, das Verständnis für ein paar Dinge fehlten. Die Probleme liegen so tief und vielschichtig, dass Favre diese gar nicht alleine verursachen konnte.


Interessant, du gehst auf keines meiner Argumente ein, und ziehst einen Vergleich, zu einer Zeit, in der unser Kader um Welten schlechter war, als er jetzt ist?

Hättest deinen Beitrag ja für sich stehen lassen. So ergibt es einfach 0 Sinn.


Welche Argumente? Du stellst nur Behauptungen auf, die man mit "Favre ist an allem Schuld" zusammenfassen kann. Und ich habe dir klar aufgezeigt, dass es unsinnig ist, weil es vor Favre ziemlich ähnliche Probleme gab. Es ist auch nicht so schwierig zu erkennen. Man hört einfach nicht auf diese Legende zu bilden, weil man entweder ziemlich stur ist oder nicht in der Lage, die Situation vernünftig zu bewerten.
Wie oft hat man lesen müssen, die Spieler hätten Fesseln an und wenn Favre erst einmal weg ist, dann gibt es ein Feuerwerk? Favre hier, Favre da. Man gibt den Spielern Alibis und allen Problemen ständig irgendwelche Gesichter, weil es eben ziemlich einfach ist, aber der Sache nicht gerecht wird.
Wenn sich gewisse Muster so stark wiederholen, dann kann es nicht nur an einer Person liegen, die zwischen den Zeiten arbeitete.


Du hast eine Vergleich zu einer Zeit gezogen, in der die Parameter ganz andere waren.

Das nennst du "klar aufgezeigt"?

Du denkst die Probleme liegen "tiefer", kannst aber kein einziges benennen. Im Prinzip ist dein Post :

"Du hast unrecht, weil die Probleme tiefer liegen."

Sehr beeindruckend, wie klar du es aufzeigst.


Du hast ein ziemliches Problem mit dem Leseverständnis, kann es sein? Ich habe nicht klar aufgezeigt, welche Probleme tiefer liegen, sondern dass Favre nicht an den Problemen hauptverantwortlich ist. Das ist ein großer Unterschied, zu dem, was du mir in den Mund legst. Und nur darum ging es mir. Die vielschichtigen Probleme gehören nicht in diesen Thread, habe ich schon mehrmals niedergeschrieben und habe auch keine Lust, dies noch einmal zu tun, weil es auch nicht das Hauptthema ist. Es ging allein um Favre, der seit der Rückrunde der ersten Saison völlig verklehrt wird. Es fing ja schon an, dass man ihm vorgeworfen hatte, neun Punkte auf Bayern verspielt zu haben. Dabei hat er eine völlig solide und BVB-normale bis gute Rückrunde gespielt, bei all den Problemen und Verletzungen, die es in der Hinrunde noch nicht gab.
Bayern spielte jedoch eine herausragende Rückrunde mit 12 oder 13 Siegen am Stück.

Und nur mal nebenbei, die Situationen sind nicht so unähnlich wie du es darstellst. Weder Bosz, noch Favre hatten den Kader für ihr typisches Spiel. Bosz wollte es im Winter. Diesen wollte man ihm nicht geben. Man war bei Favre gar nicht so sehr auf dem falschen Weg, bis man einen Favre-Spieler wie Diallo, gegen einen Spieler tauschte, der zu Favre gar nicht passt. Plötzlich verfiel man wieder in alte Muster. Danach wurde nur noch isoliert eingekauft bzw. nur nach isolierten Stärken, ohne auf den Fit zu achten. Ja, die Parameter sind unterschiedlich. Die Muster in diesen Parameter aber sehr ähnlich. Man hat zu viel Geld für Spieler ausgegeben, die keine Leistungsträger sind. Dafür hat man sich von den jungen Spieler abhängig gemacht, die zu wichtig sind, um Formschwankungen zu haben. Nur haben es alle jungen Spieler. Die Leistungsträger sind die jungen Spieler. Man hat auf der linken Seite einen Verteidiger, der lieber auf der Schiene spielen möchte und auf der rechten Seite einen Spieler, der lieber Viererkette spielt. Man hat nur zwei Flügelspieler. Man hat fehlende Dynamik im Zentrum. Man könnte es ewig weiterführen.


Lesen klappt meistens ganz gut, danke der Nachfrage.

Du tust meine Argumente also als Behauptungen ab, aber hast "keine Lust" deine tiefergehenden" Probleme aufzulisten? Schreibst hier mit mir aber schon über 20 Minuten? Und listest dann Probleme im Kader auf? Hää? Jetzt habe ich ein wenig Probleme mit dem Verständnis muss ich sagen.

Und jetzt schreibst du wirklich, dass die Situation mit Bosz ähnlich mit der von Favre war?

Also deine einzigen beiden Argumente, um meine zu entkräften, liegen in einem Bosz und Stöger Vergleich?

Wieso der Stögervergleich eher Quatsch ist hast du ja schon mehr oder weniger zugegeben.

Sollen wir jetzt zu Bosz gehen?

Wie lange war Bosz hier angestellt? Halbes Jahr?
Wie lange war Favre hier angestellt? Achja, 2 1/2 Jahre.

Und du kommst dann mit Kaderzusammenstellung? Favre hatte genügend Zeit, seinen Kader zu fordern.

Aber klar, es liegt bestimmt an ominösen tieferen Problemen. So wie ein Geist meinst du? Dann sollte Aki mal bei den Ghostbusters anrufen.


Ich sage es ja, dass du ein Leseproblem hast. Es geht überhaupt nicht um die Tätigkeitsdauer, sondern um die Rückschlüsse, die man zieht. Es ist wahnsinnig einfach allen Problemen einem Gesicht zu geben. Aber es war in keinen Fällen immer nur ein Trainerproblem. Das ist eben die Parallele. Weitere Gemeinsamkeiten sind, dass man nach der Trainerentlassung über ziemlich ähnliche Probleme spricht. Man spricht über einen anstehenden Umbruch, über fehlende Mentalität und das alles innerhalb von drei Jahren. Nur darum geht es mir.
Die Probleme haben angefangen als man Gündogan/Miki/Hummels in einer Saison durch Rode/Schürrle/Batra ersetzen wollte. Dembele wurde schon vor den Abgängen geholt.
Fakt ist, dann man in den letzten fünf Saisons, diese mit eingeschlossen, zweimal den letzten Spieltag benötigte, um sich für die CL zu qualifizieren. Einmal war es ein Elfer in 89. Minute gegen Bremen und einmal nur die Tordifferenz. In dieser Saison wird man die CL wahrscheinlich gar nicht erst erreichen. Zwischen diesen Saisons hatten wir zwei Spielzeiten, in denen wir souverän Vize wurden. Diese waren mit Favre. Das zeigt vielmehr, dass Favre gewisse Probleme kaschieren konnte und nicht, dass er an der Situation die Hauptschuld trägt. Wenn man sich die Situation ab der letzten Klopp-Saison anschaut, kann man gar nicht auf deine Rückschlüsse kommen.


Jetzt musst du aber mal ernsthaft erklären wieso wir im dritten Jahr unter Favre wieder in die CL gekommen wären, weil es davor zweimal geklappt hat?
Fußball ist schnelllebig und nicht planbar. Favre hatte ein sehr gutes erstes Jahr, das zweite fing schlecht an und nachdem er von Aki auf der JHV angezählt wurde, änderte er über Nacht sein System, seine Aufstellung (Zagadou kam aus dem Nichts) und seine Außendarstellung. Er wirkte dort bereits wie eine fremdgesteuerte Marionette. Trotzdem hat er den Dreh bekommen und das Mindestziel erreicht.
Im dritten Jahr wurde unsere Spielweise unter Favre immer durchschaubarer. Nach einem durchwachsenen Start hatten wir Ergebstechnisch eine gute Phase und dann kam ein starker Rückschlag mit 3 Heimniederlagen am Stück und einer 1:5 Klatsche gegen den VfB. Zudem hatte Favre spätestens da, den Großteil der Mannschaft und die komplette VF verloren.
Jetzt frage ich dich. Haben die sich alle so in der Leistungsbeurteilung von Favre getäuscht? Nein, Favre hatte keine Ideen mehr und keinen Rückhalt, der Weg war für ihn zu Ende.


Ich habe die Entlassung von Favre gar nicht bewertet. Was soll ich dir dann erklären?
Edin Terzic [Trainer] |#2987
15.02.2021 - 10:16 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Zitat von DerMoe

Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Vermutlich weil man keinerlei Plan und erstrecht keine potentiellen Nachfolger hat. Wer tut sich das denn aktuell freiwillig an ohne echte Perspektive? Stöger vielleicht, wo ist der aktuell? augen-zuhalten silent


Zyniker könnten behaupten, dass man bei der Favre-Entlassung beides auch nicht hatte silent
Edin Terzic [Trainer] |#2988
15.02.2021 - 10:27 Uhr
Zitat von DerMoe

Zitat von BVB_4_Life

Zitat von DerMoe

Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Vermutlich weil man keinerlei Plan und erstrecht keine potentiellen Nachfolger hat. Wer tut sich das denn aktuell freiwillig an ohne echte Perspektive? Stöger vielleicht, wo ist der aktuell? augen-zuhalten silent


Zyniker könnten behaupten, dass man bei der Favre-Entlassung beides auch nicht hatte silent


Nochmal Moe auch für dich, ein Trainer der einen Großteil seiner Mannschaft und die VF komplett verloren hatte, musste entlassen werden oder wie wäre deine Entscheidung gewesen? Die Spieler entlassen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vero-amore am 15.02.2021 um 10:27 Uhr bearbeitet
Edin Terzic [Trainer] |#2989
15.02.2021 - 10:30 Uhr
Zitat von DerMoe

Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Absolut, und wenn man sich nur den Trend anschaut (sowohl von unserer Mannschaft als auch von der Konkurrenz oben) ist das doch eigentlich alarmierend genug. Egal ob gegen das vermutlich schwächste Hoffenheim seit einigen Jahren, den zu der Zeit Tabellenletzten aus Mainz, ein sehr schwankendes Leverkusen (dort sogar richtig hergepielt worden), einen Zweitligisten im Pokal oder unseren (ehemaligen) Lieblingsgegnern aus Freiburg und Gladbach, gegen keinen konnte man gewinnen, über gut spielen rede ich schon gar nicht. Natürlich haben wir unter Favre am Ende auch eine Negativspirale vorgefunden, aber alleine das 1:1 gegen Lazio war schon besser als die meisten Spiele der letzten Wochen.

Dazu ist die Mannschaft inklusive der Führung entweder verblendet und sieht nicht vorhandene Verbesserungen oder die „Trainerkiller“ stellen sich vor den Mann, den sie gefordert haben, obwohl sie wissen was die Stunde geschlagen hat. Mittlerweile schenke ich auch dem Bericht Glauben, dass es intern eine Gruppe von Spielern gibt, die glaubt, die Lage wäre mit Favre jetzt nicht so dramatisch. Es scheint also riesige Risse innerhalb der Mannschaft zu geben, was Aufräumarbeiten im Sommer erst recht benötigt. Was das Derby betrifft, teile ich deinen Pessimismus...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Adinho_98 am 15.02.2021 um 10:33 Uhr bearbeitet
Edin Terzic [Trainer] |#2990
15.02.2021 - 10:35 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von DerMoe

Zitat von BVB_4_Life

Zitat von DerMoe

Favre hat man entlassen, weil man am 11ten Spieltag auf Platz 5 liegend, 2 Punkte hinter Platz 4 die ziele in Gefahr sah.

Mit Terzic macht man blind weiter, wenn man am 21ten Spieltag auf Platz 6 liegt, schon ganze 6 Punkte von Platz 4 entfernt.

Das verstehe wer will, ich tue es nicht. Hoffentlich gibt es einen entsprechenden Empfang in Dortmund, wenn man am Wochenende mit 0 Punkten aus G. wieder anreist.


Vermutlich weil man keinerlei Plan und erstrecht keine potentiellen Nachfolger hat. Wer tut sich das denn aktuell freiwillig an ohne echte Perspektive? Stöger vielleicht, wo ist der aktuell? augen-zuhalten silent


Zyniker könnten behaupten, dass man bei der Favre-Entlassung beides auch nicht hatte silent


Nochmal Moe auch für dich, ein Trainer der einen Großteil seiner Mannschaft und die VF komplett verloren hatte, musste entlassen werden oder wie wäre deine Entscheidung gewesen? Die Spieler entlassen?


Genau das Gleiche passiert doch jetzt auch. Bzw. Es ist noch schlimmer. Während sich ein Teil an dem Satz "es wird bald besser" festhalten sind laut Ruhr 24 nicht alle im Team der Meinung.
Mannschaftliche Geschlossenheit gibt es also weder auf, noch neben dem Platz.
Mich erinnert Terzic an David Wagner.
Die Ergebnisse sind ja teilweise sogar ähnlich.
Nur, daß Wagner zu Beginn auf Schalke sehr erfolgreich war (Ergebnisse). Selbst das ist Terzic nicht.
Bei Wagner kam es irgendwann zum Bruch innerhalb der Mannschaft.
Genau an dem Punkt sind wir jetzt auch.
Und da muss man gegensteuern und nicht frustriert auf der Tribüne sitzen und bedröppelt drein gucken, wie es unser Aki macht.
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