| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
14.02.2021 - 15:31 Uhr
Gibt es eigentlich eine Steigerung zum Begriff "Lame Duck"? Denn genau das wäre zutreffend bei ET! Jeder weiß am Ende der Saison ist Gottseidank Feierabend für den Praktikanten. Dann kann die Marionette von WZK wieder ins dritte Glied zurück. Diese ganze Geschichte ist einfach nur unglaublich und eines ehemaligen Top15 Klub von Europa unwürdig. Diese Geschichte rund um ET wird in der Retrospektive sinnbildlich für unsere Regression sein. Nach einer Dekade Strahlkraft!
14.02.2021 - 15:46 Uhr
Zitat von Riga2011
Ich würde ja an eurer Stelle auf Rose verzichten und ihn holen: https://www.transfermarkt.de/ralf-rangnick/profil/trainer/196
Da müssten halt eure Oberen das Risiko eingehen, dass ihnen da wieder der Trainer den Fussball neu erklärt, aber die haben ja nun auch genug verbaselt. Wenn ihr das macht, dann aber bitte nach dem CL-AF
Zitat von gelbschreib
Mal ehrlich: Mit Terzic krachen wird die Saison an der CL vorbei. Vielleicht auch an der EL, wenn wir im Saisonfinale mit der aktuellen Struktur- und Planlosigkeit gegen die Mannschaften der Top 6 spielen und nichts holen.
Wir haben im Moment schlichtweg nichts zu verlieren. Terzic ist gescheitert. Ein neuer kann mit viel Glück und wenn er die Mannschaft eingeschworen bekommt vielleicht noch was reißen. Und wenn nicht: Kein Unterschied zu jetzt. Kostenpunkt: Lass uns sagen 5 Mio. per Annum für 3 Monate. Das kommt mir wie ein vergleichsweise kleines finanzielles Risiko vor, wenn dadurch die Hoffnung auf die CL Quali zumindest wach gehalten werden kann.
Eigentlich ist es schon fast zu spät dafür, aber es geht noch um was! In 4 Spielen können wir auch nen Balljungen als Trainer einsetzen, dann ist es Wurstegal.
Zitat von solalaa
Das Rauswerfen des Trainers ist ja leicht, aber man muss ja dann auch mal einen finden, der es sofort besser macht könnte. Geht man mal davon aus, dass man mit Rose für die neue Saison klar ist, welcher namhafte Trainer würde sich denn die 3 Monate in der Situation antun? Da kriegt man doch auch nur die Labbadias und Dolls ..
Zitat von Diama
Terzic wird erst entlassen, wenn die Saison endgültig vor die Wand gefahren wurde. Ist ja eigentlich auch kein Wunder. Was würde eine vorzeitige Entlassung für unsere Führung um Herrn Watzke, Zorc und Kehl bedeuten? Richtig, das Eingestehen eines Totalversagens. Da müssten die Oberen schon über ihren Schatten springen, aber das traue ich denen nach den letzten Aussagen nicht zu.
Allein Watzkes Rausreden aus der sportlichen Verantwortung, zeigt mir, dass man eher die Augen verschließt, in der Hoffnung, dass sich alles alleine regelt.
Zitat von Riga2011
Als Außenstehender wundere ich mich mehr, dass Terzic immer noch im Amt ist
Zitat von ewigerfan
Als Außenstehender kann man sich nur wundern, wie hier auf Terzic eingedroschen wird.
Als Außenstehender kann man sich nur wundern, wie hier auf Terzic eingedroschen wird.
Als Außenstehender wundere ich mich mehr, dass Terzic immer noch im Amt ist

Terzic wird erst entlassen, wenn die Saison endgültig vor die Wand gefahren wurde. Ist ja eigentlich auch kein Wunder. Was würde eine vorzeitige Entlassung für unsere Führung um Herrn Watzke, Zorc und Kehl bedeuten? Richtig, das Eingestehen eines Totalversagens. Da müssten die Oberen schon über ihren Schatten springen, aber das traue ich denen nach den letzten Aussagen nicht zu.
Allein Watzkes Rausreden aus der sportlichen Verantwortung, zeigt mir, dass man eher die Augen verschließt, in der Hoffnung, dass sich alles alleine regelt.
Das Rauswerfen des Trainers ist ja leicht, aber man muss ja dann auch mal einen finden, der es sofort besser macht könnte. Geht man mal davon aus, dass man mit Rose für die neue Saison klar ist, welcher namhafte Trainer würde sich denn die 3 Monate in der Situation antun? Da kriegt man doch auch nur die Labbadias und Dolls ..
Mal ehrlich: Mit Terzic krachen wird die Saison an der CL vorbei. Vielleicht auch an der EL, wenn wir im Saisonfinale mit der aktuellen Struktur- und Planlosigkeit gegen die Mannschaften der Top 6 spielen und nichts holen.
Wir haben im Moment schlichtweg nichts zu verlieren. Terzic ist gescheitert. Ein neuer kann mit viel Glück und wenn er die Mannschaft eingeschworen bekommt vielleicht noch was reißen. Und wenn nicht: Kein Unterschied zu jetzt. Kostenpunkt: Lass uns sagen 5 Mio. per Annum für 3 Monate. Das kommt mir wie ein vergleichsweise kleines finanzielles Risiko vor, wenn dadurch die Hoffnung auf die CL Quali zumindest wach gehalten werden kann.
Eigentlich ist es schon fast zu spät dafür, aber es geht noch um was! In 4 Spielen können wir auch nen Balljungen als Trainer einsetzen, dann ist es Wurstegal.
Ich würde ja an eurer Stelle auf Rose verzichten und ihn holen: https://www.transfermarkt.de/ralf-rangnick/profil/trainer/196
Da müssten halt eure Oberen das Risiko eingehen, dass ihnen da wieder der Trainer den Fussball neu erklärt, aber die haben ja nun auch genug verbaselt. Wenn ihr das macht, dann aber bitte nach dem CL-AF

Das ist vielleicht aber ähnlich wie mit Nagelsmann, Zorc hat ja gerade erst verlängert und Ragnick ist ja offensichtlich einer, der eher den PL-Manager spielen will und eben auch viele Aufgaben von Zorc übernehmen wollen würde. So wurde es zumindest bei Milan angedeutet und ebenso war dass ja auch bei Leipzig schon so, als er dort dann kurz wieder den Trainer gemacht hat, hat man eig auch raushören können, dass er gar nicht so gerne Trainer ist. Ich denke auch deswegen würde Ragnick evtl den Trainer machen, aber eben nur als Verbindung mit der Funktion des Sportlichen Leiters oder Sportdirektors.
Abgesehen davon, dass dies eher in Trainerspekulation geht, wird Terzic ja auch offensichtlich deutlich weniger kritisch gesehen beim BVB als hier im Forum. Ich persönlich sehe ihn ebenso etwas weniger kritisch. Es gibt auch die Möglichkeit sich als CL-Sieger für die CL zu qualifizieren, glaube ich..
Ich finde sowieso, dass das Spiel in Sevilla das erste wirklich Aussagekräftige sein wird. Denn bei all den Erfolgen in der Bundesliga ist es mir persönlich doch wichtiger, dass man nicht ständig im Achtelfinale ausscheidet. Wozu CL spielen wenn dann jedes Jahr nach der Gruppenphase Schluß ist? Da schaue ich mir lieber Spiele in der EL an und man kommt dort ins Halbfinale, Finale oder gewinnt die sogar. Ist mir lieber als regelmäßig eine grottige CL-Vorrunde zu sehen, bei der man glücklich weiterkommt, weil sich die anderen noch doofer anstellen oder eben zu schwach sind um ernsthaft eine Gefahr zu sein um dann 2 Spiele zu gucken und die CL wieder abhaken zu können für das Jahr.
Die Bundesliga wird auch noch in den nächsten 5 Jahren mindestens von Bayern dominiert. Warum? Weil Spieler wie Sancho und Haaland bei Bayern nicht die Lebensversicherung wären und man solche Spieler beim BVB nicht halten kann und nicht halten können wird. Alleine wenn man Gündogan zur Zeit bei ManCity aufspielen sieht, wird man Sentimental.
Das Problem ist da nicht wirklich der Trainer, sondern die Vereinspolitik. Ich denke Terzic muss natürlich unbedingt noch irgendwie die CL-Qualifikation schaffen, siehe Stöger damals. Aber warum? Aus finanziellen Gründen, nicht etwa um die Fans zu beglücken. Die Ziele des BVBs sind viel zu gering um jetzt Terzic auch noch schnell zu entlassen. Weil man einfach an der gesamten Transferpolitik der letzten Jahre sieht, dass der Trainer einfach nur so minimal erfolgreich sein muss.
Ganz ehrlich, Favre war sogar unterdurchschnittlich erfolgreich, weil er im DFB-Pokal 2xmal früher ausgeschieden ist. 2x CL-Quali, 2x CL-Achtelfinale, 2x DFB-Pokal Achtelfinale (? bin mir nicht sicher ob eins Viertelfinale war).
Damit ist man schon so zufrieden gewesen, dass man Favre in die 3te Saison gehen hat lassen und sogar noch teils über Vertragsverlängerung zu reden. Terzic wird so oder so, der Bequemlichkeit beim BVB halber, bis zum Saisonende weitermachen. Es wird keinen Feuerwehrmann mehr geben.
14.02.2021 - 15:50 Uhr
Ooook, unsere Verantwortlichen stecken also scheinbar weiter den Kopf in den Sand und hoffen das sich das Ganze schon irgendwie von selbst regelt? Das Führungsversagen in dieser Saison kann man gar nicht genug betonen - Watzke, Zorc und Kehl gehören in den Fokus der Kritik, Terzic ist da nur noch eine Randerscheinung.
Reagieren sie nächste Woche nach dem Derby ist das mindestens 2 Wochen zu spät. Nach der Saison bedarf es zwingend struktureller Anpassungen auf der obersten Ebene. Es muss dann die Frage geklärt werden: für welchen Fußball soll der BVB in den nächsten +5 Jahren stehen und daran alles weitere (Trainerentscheidung, Kaderplanung) ausgerichtet werden.
Machen wir einfach so weiter, können wir in 2 Jahren den nächsten Umbruch planen. Dann mit dem Ziel EL Quali.
Reagieren sie nächste Woche nach dem Derby ist das mindestens 2 Wochen zu spät. Nach der Saison bedarf es zwingend struktureller Anpassungen auf der obersten Ebene. Es muss dann die Frage geklärt werden: für welchen Fußball soll der BVB in den nächsten +5 Jahren stehen und daran alles weitere (Trainerentscheidung, Kaderplanung) ausgerichtet werden.
Machen wir einfach so weiter, können wir in 2 Jahren den nächsten Umbruch planen. Dann mit dem Ziel EL Quali.
14.02.2021 - 16:53 Uhr
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Der BVB wird mit keinem Trainer der Welt Meister, so lange die Bayern normal performen. Es wird wohl auch lange kein Trainer mehr kommen mit einer Ausbeute wie Favre. Auch wenn er nicht das beste Standing hatte und zu wenig grosskotzig war für den BVB, sind es halt die Fakten (Punkte pro Spiel) die für ihn sprechen.
--------
Anstatt den Trainer hätte man all die Hummels, die gegen den Trainer arbeiten, auf die Tribüne verbannen sollen. DAS wäre Führungsstärke gewesen. Aber beim BVB lässt man sich ja gerne von Spielern auf der Nase herumtanzen (Dembele...). Das wird sich mit Terzic nicht ändern und auch mit keinem anderen Trainer. Der Trainer ist und war nicht das Problem.
14.02.2021 - 16:56 Uhr
Zitat von Paganethos
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Der BVB wird mit keinem Trainer der Welt Meister, so lange die Bayern normal performen. Es wird wohl auch lange kein Trainer mehr kommen mit einer Ausbeute wie Favre. Auch wenn er nicht das beste Standing hatte und zu wenig grosskotzig war für den BVB, sind es halt die Fakten (Punkte pro Spiel) die für ihn sprechen.
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Anstatt den Trainer hätte man all die Hummels, die gegen den Trainer arbeiten, auf die Tribüne verbannen sollen. DAS wäre Führungsstärke gewesen. Aber beim BVB lässt man sich ja gerne von Spielern auf der Nase herumtanzen (Dembele...). Das wird sich mit Terzic nicht ändern und auch mit keinem anderen Trainer. Der Trainer ist und war nicht das Problem.
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Der BVB wird mit keinem Trainer der Welt Meister, so lange die Bayern normal performen. Es wird wohl auch lange kein Trainer mehr kommen mit einer Ausbeute wie Favre. Auch wenn er nicht das beste Standing hatte und zu wenig grosskotzig war für den BVB, sind es halt die Fakten (Punkte pro Spiel) die für ihn sprechen.
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Anstatt den Trainer hätte man all die Hummels, die gegen den Trainer arbeiten, auf die Tribüne verbannen sollen. DAS wäre Führungsstärke gewesen. Aber beim BVB lässt man sich ja gerne von Spielern auf der Nase herumtanzen (Dembele...). Das wird sich mit Terzic nicht ändern und auch mit keinem anderen Trainer. Der Trainer ist und war nicht das Problem.
Hihi den kann ich mir jetzt nicht verkneifen.......
Dann passt Rose super dahin weil mit Disziplin haben es unsere Spieler auch nicht so ....siehe Embolo und Thuram..
14.02.2021 - 16:58 Uhr
Zitat von Paganethos
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Der BVB wird mit keinem Trainer der Welt Meister, so lange die Bayern normal performen. Es wird wohl auch lange kein Trainer mehr kommen mit einer Ausbeute wie Favre. Auch wenn er nicht das beste Standing hatte und zu wenig grosskotzig war für den BVB, sind es halt die Fakten (Punkte pro Spiel) die für ihn sprechen.
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Anstatt den Trainer hätte man all die Hummels, die gegen den Trainer arbeiten, auf die Tribüne verbannen sollen. DAS wäre Führungsstärke gewesen. Aber beim BVB lässt man sich ja gerne von Spielern auf der Nase herumtanzen (Dembele...). Das wird sich mit Terzic nicht ändern und auch mit keinem anderen Trainer. Der Trainer ist und war nicht das Problem.
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Der BVB wird mit keinem Trainer der Welt Meister, so lange die Bayern normal performen. Es wird wohl auch lange kein Trainer mehr kommen mit einer Ausbeute wie Favre. Auch wenn er nicht das beste Standing hatte und zu wenig grosskotzig war für den BVB, sind es halt die Fakten (Punkte pro Spiel) die für ihn sprechen.
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Anstatt den Trainer hätte man all die Hummels, die gegen den Trainer arbeiten, auf die Tribüne verbannen sollen. DAS wäre Führungsstärke gewesen. Aber beim BVB lässt man sich ja gerne von Spielern auf der Nase herumtanzen (Dembele...). Das wird sich mit Terzic nicht ändern und auch mit keinem anderen Trainer. Der Trainer ist und war nicht das Problem.
Da ist sowas von was dran..traurig aber wahr das es soweit gekommen ist.
Ein „untrainierbarer“ Haufen entsteht nur, wenn man den Spielern den Freiraum lässt um so etwas zu entwickeln. Hätten wir von Anfang an hart durchgegriffen, würde einige Spieler auch nicht wie Falschgeld auf dem Platz rum laufen, sondern um ihren Stammplatz kämpfen..
14.02.2021 - 17:00 Uhr
Zitat von Paganethos
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
In diesem Absatz haben wir das wahre Problem.
Favre als besten Trainer aller Zeiten des BVB zu titulieren ist ungefähr so realitätsfern, wie die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe.
Favre hat letztendlich so viel geleistet wie Stöger, nämlich die CL Quali gesichert.
14.02.2021 - 17:04 Uhr
Zitat von DeFlamingo
In diesem Absatz haben wir das wahre Problem.
Favre als besten Trainer aller Zeiten des BVB zu titulieren ist ungefähr so realitätsfern, wie die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe.
Favre hat letztendlich so viel geleistet wie Stöger, nämlich die CL Quali gesichert.
Zitat von Paganethos
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
In diesem Absatz haben wir das wahre Problem.
Favre als besten Trainer aller Zeiten des BVB zu titulieren ist ungefähr so realitätsfern, wie die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe.
Favre hat letztendlich so viel geleistet wie Stöger, nämlich die CL Quali gesichert.
Womit sich beide deutlich vor Terzic einsortieren.
Die Trennung von Favre muss man unabhängig von Terzic jetzt sehen. Mit Favre ging es nicht mehr weiter. Dennoch hat sich Terzic als völlig falsche Wahl herausgestellt, er ist hoffnungslos überfordert und wenn man dann noch das Gerede von Hummels etc. anhören muss, dann sieht man dass die interne Analyse nach wie vor völlig auf dem falschen Ast ist.
14.02.2021 - 17:05 Uhr
Zitat von DeFlamingo
In diesem Absatz haben wir das wahre Problem.
Favre als besten Trainer aller Zeiten des BVB zu titulieren ist ungefähr so realitätsfern, wie die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe.
Favre hat letztendlich so viel geleistet wie Stöger, nämlich die CL Quali gesichert.
Zitat von Paganethos
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
Und da haben wir das Problem in einem Halbsatz. Den besten Trainer aller Zeiten des BVB als "unterdurchschnittlich erfolgreich" zu titulieren zeugt von grosser Arroganz und Realitätsferne, wie es mehr nicht geht.
In diesem Absatz haben wir das wahre Problem.
Favre als besten Trainer aller Zeiten des BVB zu titulieren ist ungefähr so realitätsfern, wie die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe.
Favre hat letztendlich so viel geleistet wie Stöger, nämlich die CL Quali gesichert.
Was für eine schlichte und dumme Verknappung.
14.02.2021 - 17:06 Uhr
Zitat von Fissi
Die Fehlerkette begann viel früher als Frühjahr 2020. Die Probleme im Kader waren da bereits vorhanden. Diese wurden aber von Sancho, Hakimi und Haaland sehr gut kaschiert und mit Reyna hatte man ein stark aufspielendes Talent. Die Unwuchten bei den Spielertypen und das Mentalitätsproblem waren zu dem Zeitpunkt bereits vorhanden. In diesem Rahmen wurde von Zorc, Watzke und Kehl der Kader stärker eingeschätzt als er tatsächlich war und anstatt auf den entsprechenden Positionen nachzubessern, wurden Reinier und Bellingham geholt (wobei Bellingham an sich ein guter transfer war aber leider an den Problemen vorbei).
Die Fehlerkette begann viel früher als Frühjahr 2020. Die Probleme im Kader waren da bereits vorhanden. Diese wurden aber von Sancho, Hakimi und Haaland sehr gut kaschiert und mit Reyna hatte man ein stark aufspielendes Talent. Die Unwuchten bei den Spielertypen und das Mentalitätsproblem waren zu dem Zeitpunkt bereits vorhanden. In diesem Rahmen wurde von Zorc, Watzke und Kehl der Kader stärker eingeschätzt als er tatsächlich war und anstatt auf den entsprechenden Positionen nachzubessern, wurden Reinier und Bellingham geholt (wobei Bellingham an sich ein guter transfer war aber leider an den Problemen vorbei).
Das ist doch auch wieder Legendenbildung. Fakt ist, dass Watzke und Zorc im vergangenen Winter, als man sah, dass man massive Probleme hatten die Reserven mobilisierten.
Gut, diese Reserven hatte man im Sommer dann eben nicht mehr. Nur was sollte man in eben diesem Sommer tun?
Der Transfermarkt lag lahm, die Reserven waren bereits vor dem Beginn der Pandemie verschossen und grobe Vorstellungen, was die Pandemie finanziell bedeutete, hatte man.
Die Frage ist, welchen Spielraum hatte man zum "Nachbessern"?
Nachdem man Haaland und Can im Winter bereits geholt hatte, hat man in diesem Sommer, was Ablösesummen angeht, weniger als 20 Millionen netto investiert, wie es mit den Gehältern steht, wissen wir nicht, weil dazu klar sein müsste, wie sehr man bei den Leihspielern noch drin hing.
Stellt sich jetzt die Frage, hätte man mit 20 Millionen entscheidendes an den Problemen, wie wir sie haben ändern können? Und da lautet mMn die Antwort "nein", und zwar einfach deswegen, weil wir nicht das Problem haben, dass und punktuell die Qualität fehlt, die man mit 1-2 Spielern ergänzen könnte, sondern, weil Teile des Kaders einfach von der Abstimmung her nicht zu einander passen wollen.
Da hätte es eines Umbruchs in einer Größenordnung bedurft, die man sich nicht leisten konnte.
Bellinghalm, kann man streiten, ob das sein musste.
Reiner muss man, denke ich auch unter dem Vorzeichen sehen, das Reyna noch blutjung ist, Reus jederzeit länger ausfallen kann und bei Sancho klar ist, dass er in absehbarer Zeit abgehen wird.
Im Großen und Ganzen aber sehe ich in den beiden Personalien weniger Probleme. Ich halte es demgegenüber für einen Fehler Balerdi und Wolf verliehen zu haben.
Gegen Wolf kann man sagen, was man will, aber am Ende stellt er eine recht vielseitig einsetzbare Alternative für diverse Psotionen dar.
Balerdi als mindestens weitere Anlternative nochmal zu halten, wenn man niemand neues dazu organisiert, hätte ich auch für sinnvoll gehalten, für den Fall, dass er den Sprung doch noch schafft, wäre das eine, in dieser Situation wertvolle, Alternative gewesen und dieses Gehalt, hätte uns sicher nicht umgebracht.
Was den Rest angeht, hatte ich mich zur Transferpolitik verschiedentlich ausgelassen.
Ja, es wurden Fehler gemacht.
Vieles davon hängt aber damit zusammen, dass man durch die Ereignisse in 2016/2017 zunächst einmal gezwungen war zu handeln, wobei schon Fehler herauskamen, die dann in den kommenden Jahren erstmal korrigiert werden mussten.
Wo Gehandelt wird, da werden Fehler gemacht.
"Es sind Fehler passiert" ist richtig, hilft uns aber so nicht weiter.
Die Frage lautet eher, ob grobe, offensichtlich vermeidbare Fehler passiert sind.
Auch dazu habe ich mich verschiedentlich eingelassen, ich sehe einige vermeidbare und möglicherweise gravierende Fehler in der Transferperiode im Sommer 2019
Zitat von Fissi
Als Favre dann den Kader verlor und Terzic installiert wurde, wurde die Situation wieder nicht korrekt eingeschätzt. Favre wurde als Problem identifiziert und der Kader für stark genug befunden. Transfers jedweder Art ausgeschlossen.
Als Favre dann den Kader verlor und Terzic installiert wurde, wurde die Situation wieder nicht korrekt eingeschätzt. Favre wurde als Problem identifiziert und der Kader für stark genug befunden. Transfers jedweder Art ausgeschlossen.
Das brauchst du mir nicht zu erzählen, ich war bis zum Ende gegen diese Entlassung und habe, auch da kannst du zurückblättern Terzic von Anfang an skeptisch gesehen.
Ich habe favres Entlassung auch vor allem deswegen nicht verstanden, weil man in Schlagdistanz zum CL-Platz blieb, München schon weg hatte und in den letzten Wochen seiner Amtszeit wir massive Probleme mit Verletzungen und Ausfällen hatten.
Ja, die Leistung gegen Stuttgart und Köln war scheiße. Allerdings war die Truppe dezimiert, Haaland fehlte und Reus und Sancho steckten in einem absoluten Formtief.
Von daher hätte ich es vorgezogen Favre bis zum Winter zu geben, weil das System grundsätzlich funktionierte und bei einer Normalisierung der Performance unserer Leistungsträger zu erwarten gewesen wäre, dass man auch punkte- und rangmäßig am Ende jedenfalls auf der sicheren Seite sein wird.
Watzke und Zorc haben das anders gesehen, warum auch immer. Ich hab damals favres Entlassung nicht wirklich nachvollziehen können und noch weniger, dass man dann Terzic brachte. Aber darüber brauchen wir uns jetzt nicht mehr auslassen, es ist einmal passiert und nun muss man mit der Situation umgehen.
Was ich demgegenüber nicht nachvollziehen kann, ist der absolut feindliche Ton, mit dem hier gegen unsere Verantwortlichen in Teilen geschossen wird und das dann auch noch ausgerechnet (jedenfalls in Teilen) von Leuten, die Favre nicht schnell genug stürzen sehen konnten.
Ich könnte mich jetzt hinstellen und behaupten "habe ich doch gleich gesagt" und im Gegensatz zu gewissen Usern, die gerade genau das tun, könnte ich mit einigem recht auf meine damaligen Ansichten verweisen.
Aber wem hilft das?
Welchen Sinn hat es, die noch vorhandenen Energien jetzt darauf zu verwenden, sich selbst intern zu zerfleischen? Keinen.
Können wir dem entsprechend konstruktiv sein, uns beruhigen und schauen, wie man die Kuh vom Eis bekommt?
Schuldfragen kann man später verhandeln, priorität müsste nicht haben Schuldige für Fehler der Vergangenheit zu suchen, sondern erstmal die Folgen dieser Fehler einzufangen.
Zitat von Fissi
Zudem wurde sofort ein neuer Wunschtrainer identifiziert an dem jetzt anscheinend festgehalten wird. Anders kann ich es mir nicht erklären warum nun wehement an Terzic festgehalten wird, wenn es klar erscheint das er nicht in der Lage ist die Manschaft auf einem Level performen zu lassen, welches zum erreichen unserer Ziele von nöten ist.
Zudem wurde sofort ein neuer Wunschtrainer identifiziert an dem jetzt anscheinend festgehalten wird. Anders kann ich es mir nicht erklären warum nun wehement an Terzic festgehalten wird, wenn es klar erscheint das er nicht in der Lage ist die Manschaft auf einem Level performen zu lassen, welches zum erreichen unserer Ziele von nöten ist.
Erstmal, was wäre denn schlecht daran, wenn man an einer Wunschlösung festhällt, sofern diese realisierbar ist?
Das ist offensichtlich grundsätzlich besser, als dann jemanden anzuheueren, der nicht zur Mannschaft passt, nur weil er gerade verfügbar ist, etc.
Dann, sieht die Lage einmal nicht rosig aus. Selbst wenn man bereit wäre Zukunftspläne über den Haufen zu werfen und über ein Interim hinaus zu gehen, müsste sich erstmal jemand finden, der bereit wäre, sich dafür herzugehen, den Posten zu übernehmen.
Dortmund ist, was Trainer angeht, spätestens seit Tuchel keine Wohlfühloase mehr.
Und jemand, der in dieser Situation intermismäßig oder andarweitig übernehmen würde, würde sich einserseits eine sportlich komplizierte Aufgabe, mit mittlerweile erhöhtem Risiko daran zu scheitern aufladen und dazu noch eine gehässige Presse und ein gehässiges Fanlager, die schon die letzten Trainer mit vollkommen überzogenen Erwartungehaltungen malträtiert haben.
Auch muss infolge der Pandemie und der finanziellen Folgen, ob man die CL nun erreicht oder nicht, klar sein, dass der Verein perspektivisch abrüsten muss.
Das ist keine besonders tolle Rahmensituation um die Laden zu übernehmen, weil das Risiko eines kurzfristigen Misserfolgs groß ist, die Erwartungshaltung völlig überzogen und klar ist, dass man im Sommer auch nicht viel wird tun können, um sich personell zu verbessern und zu einer akurateren Kaderzusammenstellung zu kommen, dafür fehlt einfach das Geld.
Wird nicht so leicht sein jemanden zu finden, der sich die Aufgabe freiwiliig antut, weil sie schwierig ist und ihn, wer immer es auch ist, mit einer gewissen Sicherheit vor allem Undankbarkeit erwartet.
Zitat von Fissi
So sehr ich auch über die Kaderzusammenstellung herziehe, so muss man trozdem festhalten das er mehr Qualität hat als das Niveau welches wir seit Wochen von Ihm sehen.
Aber anstatt einen erfahrenen Trainer eine ergebnissoffene Möglichkeit zu bieten und bei Erfolg auch nächste Saison hier arbeiten zu lassen, wird anscheinend an dem Wunschkandidaten festgehalten und lieber die CL verspielt als aktiv gegen den Verfall der Manschaft vorzugehen.
So sehr ich auch über die Kaderzusammenstellung herziehe, so muss man trozdem festhalten das er mehr Qualität hat als das Niveau welches wir seit Wochen von Ihm sehen.
Aber anstatt einen erfahrenen Trainer eine ergebnissoffene Möglichkeit zu bieten und bei Erfolg auch nächste Saison hier arbeiten zu lassen, wird anscheinend an dem Wunschkandidaten festgehalten und lieber die CL verspielt als aktiv gegen den Verfall der Manschaft vorzugehen.
Du bist der Meinung, wir haben eine Mannschaft? Ich bin aktuell nicht der Meinung, dass da noch irgendein Gefüge vorhanden wäre, dessen Zerfall man stoppen könnte, der Punkt ist mMn längst verpasst.
Die Frage ist, was uns am Ende schlimmer trifft. Einmal die CL zu verpassen oder aber wieder mit Trainern herum zu experimentieren, die eigentlich nicht zum Kader passen, dann in 2 Jahren wieder entalssen werden und dann wieder in den nächsten Umbruch zu stolpern.
Natürlich, der Verein ist verschuldet, hat im Moment wenig Reserven, es kommen die Corona-Verluste oben drauf und da täte eine verfehlten CL finanziell natürlich arg weh.
Andererseits haben wir auch immernoch einiges an Spielern, dass man einsetzen kann, um die Situation finanziell in den Griff zu bekommen.
Sancho wird uns keinen dreistelligen Millionenbetrag einbringen, aber 70-80 Millionen werden nach wie vor drinn sein. Auch für Haaland wird man, wenn es unbedingt sein müsste in jedem Fall 50-60 Millionen erlösen können, auch unter diesen Umständen, zumal man damit wird rechnen können, dass sich ab Sommer der Markt einigermaßen erholt.
Alle male genug, die CL verfehlen, etwas kleinkalibrigere Nachfolger holen und noch etwas von den aufgelaufenen Schulden abbezahlen zu können.
Dazu noch Dahoud abgeben, der sich langsam mal irgendwo durchsetzen muss, wenn er seine Karriere nicht in den Sand setzen möchte, was mit Wolf und Balerdi wird können wir sehen, Toljan wird man wahrscheinlich nach Sassoulo abgeben können, die Verträge von Piszczek, Schmelzer und Passlack laufen aus, diese Gehälter braucht man dann nicht mehr weiter zahlen, es sei denn man wollten einen aus Passlack und Schmelzer dann unter diesen Umständen zu verringerten Konditionen halten.
Dann ist da natürlich auch die Frage, wie die Gehaltsstruktur des Kaders aussieht. Natürlich hat man nicht mehr in der Form leistungsbezogene Verträge wie in der Klopp Zeit, trotzdem möglich, dass man recht erhebliche BEträge an Prämien nich berappen muss, wenn man die CL passiert.
Wäre weiter zu fragen, ob man wie damals eine Ausfallversicherung hat und was die Einbringt (auch wenn das nur ein Bruchteil der eigentlich zu erwartenden Summe wäre), wie die Kreditlinien des Vereins aussehen und zu welchen Zinssätzen man seinen Spielraum nochmal erweitern könnte.
Es stehen in absehbarer Zeit auch Verhandlungen mit Reus und Hummels an wo man auch nochmal etwas an den Kaderkosten wird senken können.
Ich kann das natürlich nicht beschwören, zumal mir die internen Einblicke in Finanzen und Vertragsmodalitäten fehlen.
Wenn ich dazu aber eine Einschätzung abgeben sollte, würde ich meinen, dass uns ein Verpassen der CL schwer treffen, aber nicht umbringen würde.
Man müsste dann abrüsten.
Stellt sich allerdings von meinem Standpunkt aus die Frage, ob das ein so großes Unglück wäre.
Man hat genug an hochkarätigen Spielern, um durch Transfers den eigenen Stand der Verbindlichkeiten durchaus in den Griff bekommen zu können, ohne sich gleich zum Abstiegskandidaten zu machen.
Es wäre eine Möglichkeit des Gehaltsbudget mal wieder in den Rahmen zu bekommen und man hat nach wie vor längerfristige, hochdotierte Sponsoringverträge, die bei einer finanziellen Sanierung durchaus hilfreich sein werden.
Einige hier, werden mich dafür vermutlich steinigen wollen, aber ich bin der Ansicht, dass ein starker Schnitt und ein Abrüsten, ohnehin der Schritt ist, den wir benötigen.
Wir sind jetzt 5 Jahre von einem System von Aushilfen ins nächste gestolpert, wirklich die Initiative zurückgewinnen, konnte man nur einmal kurz im Sommer 2019.
Damit muss schluss sein und wie ich das sehe, muss einmal tabula rasa gemacht und neu aufgebaut werden. Es ist hier von verschiedener Seite immer mockiert worden, dass man zu viel an alten Strukturen und Personalien drinn hat, als dass man damit zum Erfolg kommen könnte.
Dem stimme ich im Prinzip zu, nur ist die Antwort, die diese User dann geben, nämlich in der Regel in größenwahnsinnigen Sphären investieren zu wollen, schlicht der Falsche.
Wir sind nicht mehr in den 2000er Jahren, mit lediglich 2 festen CL-Plätzen, dass bedeutet, mit weniger internationaler Belastung (oder keiner), hat man auch mit "kastriertem" Kader, was die absolute Spitzenklasse angeht, wenn der restliche Unterbau stimmt, eigentlich ganz gute Chancen sich wieder oben rein zu tasten, damit die Saninerung zu beschleunigen und dann mit neuer Energie nochmal anzugreifen.
Sofern meine Annahme, dass sich ein Verfehlen der Cl ohne weiteres überstehen lässt, zutrifft, halte ich das durchaus für eine mittelfristig valide und nichtmal unsinnige Alternative, wenn man es darauf ankommen ließe.
Mir persönlich wäre es am liebsten, auch dass hatte ich schon geschrieben, mach fragt vielleicht mal bei Slomka oder Doll nach, ob einer von denen bis Saisonende den Feuerwehrmann machen würde, denen würde ich noch zutrauen die Mannschaft mindestens kurzfristig mitzureißen.
Wenn aber auch solche Leute nicht zu einem Interim bereit sind, müssen wir uns die Frage stellen, ob es sinnvoller ist, die kurzfristigen Probleme zu lösen, um dann aber wieder vor dem Problem von Diskontinuitäten zu stehen, in denen man es nicht schafft personalpolitisch wieder die Initiative zu übernehmen, oder aber, sofern klar ist, dass man das ohne weiteres überleben kann, ob man 2-3 Jahre auf die kurzfristigen Perspektiven scheißt, das inkauf nimmt, abrüstet und neu aufbarut, um die Initiative zurück zu gewinnen.
Die Frage müssen sich Watzke und Zorc stellen und dann wird man sehen müssen, was sie daraus machen.
Wie gesagt, meine persönliche erste Wahle wäre, wenn das irgendwie möglich ist Terzic interimsweise durch einen gestandenen Feuerwehrmann zu ersetzen.
Die Frage ist, gibt sich einer dafür her?
Wenn das nicht der Fall ist, kommt es darauf an, wie überlebensfähig wir ohne CL sind.
Sind wir ohne dem überlebensfähig und ist ein Interim nicht möglich, weil sich keine Lösung findet, würde ich von meinem Standpunkt her preferieren die Saison mit Terzic zu Ende zu gehen um dann bei den Umbauten im Sommer wirklich keinen Stein auf dem Anderen zu lassen, auch wenn das mit schmerzhaften Einschnitten verbunden wäre.
Wie gesagt, ich sehe noch einiges, was man an Kapital aus diesem Kader rausholen kann und nicht zwangsläufig braucht, wenn man keine internationale Belastung im kommenden Jahr hat, so dass ich die Chancen sich gesund zu schrumpfen prinzipiell so schlecht noch nicht sehe.
Letzteres steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass man sich bereits mit einem Trainer, dem man mittelfristig zutraut die Mannschaft zu führen, einig ist.
Um es bewerten zu können, müsste man die Interna kennen.
Zitat von Fissi
Ob Terzic am Ende des Tages einb guter Trainer ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Aber es wird deutlich das er nicht der richtige für diese Manschaft zu diesem Zeitpunkt ist.
Könnte ein Labbadia / Sammer / Villas Boas / Klopp / Marsch / Maaßen es besser? Schwer zu sagen. aber in unserer aktuellen Situation würde ich den meisten davon mehr zutrauen als Terzic, alleine aufgrund von Erfahrung.
Ob Terzic am Ende des Tages einb guter Trainer ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Aber es wird deutlich das er nicht der richtige für diese Manschaft zu diesem Zeitpunkt ist.
Könnte ein Labbadia / Sammer / Villas Boas / Klopp / Marsch / Maaßen es besser? Schwer zu sagen. aber in unserer aktuellen Situation würde ich den meisten davon mehr zutrauen als Terzic, alleine aufgrund von Erfahrung.
Selbstredend geht es mit der Mannschaft besser, Favre hat ja einen deutlich besseren Schnitt hinbekommen, was die Liga angeht, dass ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist die Frage ob sich einer findet, der es bis Saisonende macht und wenn nicht, ob das Verpassen der CL oder die personalpolitischen Folgen eines weiteren, nicht wirklich passenden Trainers schlimmer sind.
Denn eins muss doch klar sein:
Die ganzen aberwitzigen Millionenbeträge der letzten Jahre sind letztendlich dazu verwendet worden, strukturelle Planungsdefizite auszugleichen.
Ist es also am Ende schlimmer die Millionenan Einnahmen zu verpassen, tabula rasa zu machen und die geldverschlingenden Defizite abzustellen oder die Defizite weiter durchzuschleppen, wobei der sportliche Erfolg nicht garantiert ist.
Vor dieser Frage wird man stehen, dass ist nach meiner Erkenntnis die Lage.
Zitat von Fissi
Thema CL ist ein absolutes Streitthema. Ich halte es für realistischer einen sauberen Umbruch zu vollziehen, wenn wir CL spielen, als wenn wir gar nicht europäisch vertreten sind.
Mit CL würde Haaland noch ne Saison bleiben, ebenso Rapha. Und zusammen mit Spielern wie Bellingham, Reyna, Hazard und Brandt (ja, Brandt) könnte man einen guten Kader zusammenstellen. Moukoko hätte mehr Zeit sich zu entwickeln.
Thema CL ist ein absolutes Streitthema. Ich halte es für realistischer einen sauberen Umbruch zu vollziehen, wenn wir CL spielen, als wenn wir gar nicht europäisch vertreten sind.
Mit CL würde Haaland noch ne Saison bleiben, ebenso Rapha. Und zusammen mit Spielern wie Bellingham, Reyna, Hazard und Brandt (ja, Brandt) könnte man einen guten Kader zusammenstellen. Moukoko hätte mehr Zeit sich zu entwickeln.
Ich würde mal behaupten, bei einmaligem Verpassen der CL, bekäme man den Kader möglicherweise, bis auf Sancho und Haaland auch so noch zusammen gehalten.
Es läuft ja nicht viel an entscheidenden Verträgen direkt aus. Sofern also die Aussage, dass man generell keine AKs hat noch aktuell und glaubwürdig ist, wird man den Laden weitgehend zusammenhalten können.
Durch Abgänge und die auslaufenden Verträge, die wir haben, wäre durchaus etwas an Geld einzufahren, so runtergewirtschaftet wie die Blauen ist man momentan zum Glück ja noch nicht.
Und was alle angeht, die keine absoluten Ausnahmetalente wie Sancho sind, für die es immer einen gewissen Markt gibt, ist für uns die Pandemie-Situation, so kurios das klingt, auch ein Glücksfall.
Die wirklichen Auswirkungen von Corona schlagen ja erst in diesem Jahr durch, im Besonderen bei den Vereinen, die mit mehr geplant haben und die die internationalen Wettbewerbe jetzt verpassen.
In Spanien werden, möglicherweise Valencia und San Sebastián Probleme bekommen, Barca hat, wie man hört bereits Schwierigkeiten, seinen Verbindlichkeiten zeitnah nachzukommen.
In England stehen, wenn man von der Tabellenplatzierung ausgeht, Liverpool, Chelski, Arsenal und Tottenham eher suboptimal dar.
In frankreich ist nicht unwahrscheinlich, dass Monaco die CL verfehlt.
In Italien stehen zwar die üblichen Verdächtigen mittlerweile in den zu erwartenden Tabellenregionen, aber es ist ja nicht unbekannt, wie sehr die Vereine dort in Sachen Gehalt auf Kante genäht sind, und für einen der beiden Römer, Juve oder Neapel könnte das auch noch böse ausgehen.
Und dass sind nur die Vereine, deren Etat eigentlich auf die CL ausgelegt ist und die wackeln.
In der BL geht es unseren Freunden aus Gladbach, da sicherlich auch nicht viel anders als uns, auch die werden, wenn sie die CL verfehlen, finanzielle Probleme bekommen
Wenn dazu jetzt noch die Vereine kommen, die aus anderen Gründen finanziell auf Kante genäht waren und bei denen Corona in diesem Jahr voll durchschlägt, nachdem man im letzten Jahr noch 2/3 + X der Normaleinnahmen hatte, würde ich behaupten, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass im Sommer 2021 der Transfermarkt überrant wird, weil eine ganze Menge an Vereinen so akkut in Not geraten wird, dass sie einfach verkaufen müssen.
Unter diesen Umständen, wäre es für uns, gesetzt den Fall, dass es für Sancho und Haaland einen einigermaßen normalen Markt gibt, recht einfach den Rest der Spieler zu halten, schon deswegen, weil wenn das eintritt, was ich hier vermute, zwei Entwicklungen eintreten werden:
1. Die Auswahl an Vereinen, die abseits der Kategorei absoluter Spitzentalente, sich größere Aufrüstungsprogramme leisten kann, dürfte gering sein, weil ein guter Teil der üblichen Verdächtigen hier erstmal die eigenen inanzen sanieren muss.
2. Es werden ungewöhnlich viele Spieler auf den Markt geworfen werden und das wiederum drückt massiv auf die erwartbaren Gehälter.
Denn warum sollten die Top-Teams in dieser Situation Top-Gehälter anbieten, wenn potentiell deutlich mehr annähernd gleichwertige Spieler auf dem Markt sind, als sonst, während deren bisherige Vereine froh sein müssen, sie zu einigermaßen günstigen Konditionen abgeben zu müssen?
Meine Prognose:
Sofern man zu einigermaßen guten Konditionen Sancho und Haalnad an den Mann bringen kann, wird man keine Schwierigkeiten haben die Anderen, die man halten möchte auch zu halten, weil für die Meisten ein Unterkommen bei einem für die CL qualifizierten Verein mutmaßlich nur mit deutlichen Abstrichen im Gehalt machbar wäre, dass man da zu normalen Konditionen erreichen könnte.
Sofern also ein Spieler sich nicht gerade vor der Chance seines Lebens sieht oder die ganz großen, die dank Investor im Rücken etc. die Pandemie gut überstehen, Mondsummen anbieten, würde es sich für wechselwillige Spieler im Prinzip aus der Marktsituation heraus empfehlen einen Wechsel nicht in diesem, sondern frühestens im nächsten Jahr anzustreben, weil man dann wieder deutlich größere Gehaltssummen wird mitnehmen müssen.
Zudem gibt es einmal bestehende Verträge und sofern da keine AKs bestehen und man Sancho und ggf. Haaland an den Mann bringt, gibt es da auch absolut keinen Hebe irgendeinen Abgang zu erzwingen.
Von dem her, wie gesagt, um das weitergehend beurteilen zu können müsste man die Interna, die Vertragssituationen, die Angebote, die man vielleicht schon bekommen hat, um die Marktlage einschätzen zu können und die finanziellen Spielräume kennen.
Ich halte es, von dem her, wie ich die Sache einschätze, für gar nicht mal so unmöglich, dass man sich am Ende sagt "augen zu und durch", das Verfehlen der CL inkauf nimmt und dann eben 2-3 Jahre zum Sanieren braucht.
Wie gesagt, Spieler die man zu kapital machen kann, sind da, man wird sich im Sommer, was Ersatz angeht, weil diverse Vereine Spieler losschlagen müssen recht preisgünstig bedienen können und selbst mit geschwächtem individuell geschwächtem, aber systemisch möglicherweise dann stärkeren Kader, sehe ich die Chancen im darauffolgenden Jahr unter den ersten 4 zu landen, als absolug gegeben an, im Besonderen sollten am Ende Wolfsbrug und Frankfurt auf den CL-Plätzen stehen, denn die sind kadertechnisch für dreifachbelastung nur bedingt ausgelegt, wohingegen unser Kader, wenn man vernünftig an einigen Stellschrauben dreht, was ich im Sommer wieder im Bereich des Möglichen sehe, ohne Mehrfachbelastung, bzw. nur mit DFB-Pokal immernoch eine nicht zu unterschätzende Macht wäre.
Zitat von Fissi
Watzke und Zorc haben viel für diesen Verein getan und Ihre Verdienste werden noch lange in Erinnerung bleiben. Trotzdem muss ich sagen das ich die Arbeit der letzten 5 Jahre sehr skeptisch sehe. Selbst wenn man das Drama um den Anschlag und Tuchel ausklammert, wurden viele Dinge, für mich falsch angegangen und da ist es egal wie viel beide geleistet haben. Der Kritik müssen sie sich stellen.
Watzke und Zorc haben viel für diesen Verein getan und Ihre Verdienste werden noch lange in Erinnerung bleiben. Trotzdem muss ich sagen das ich die Arbeit der letzten 5 Jahre sehr skeptisch sehe. Selbst wenn man das Drama um den Anschlag und Tuchel ausklammert, wurden viele Dinge, für mich falsch angegangen und da ist es egal wie viel beide geleistet haben. Der Kritik müssen sie sich stellen.
Das Problem nur, dass man den Anschlag und seine Folgen nicht ausklammern kann, weil einmal diverse Probleme erst im Nachgang dessen entstanden sind.
Nehmen wir die Probleme mit unserem Defensivferbund:
Wir haben in der Anschlagssaison 40 Gegentreffer kassiert, 7 davon in den letzten 3 Spielen, als zum einen alles schon völlig chaotisch war, und zum Anderen es am Ende ohnehin um nichts mehr ging, weil die CL gesichert war.
Nimmt man alleine diese letzten 3 Spiele weg, ist man von den Gegentreffern der Vorsaison im Prinzip nicht mehr weit entfernt.
In der Saison 2015/2016 hat man in den letzten 3 Spieltagen 3 Gegentreffer gefangen bei 34, die man insgesamt hatte.
Bis Spieltag 29, hatte man also in 15/16 31 Gegentreffer gefangen und ein Jahr später 33.
das ist bis dahin ein absolut vergleichbarer Schnitt (und ist nicht so, dass danach noch München gekommen wäre).
Im Prinzip, wenn wir bei den Leistungen und Fehlleistungen in Transferpolitischer Hinsicht sind, hat man es in 2015/2016 z.B. durschaus geschafft den Hummels-Abgang, was die reine Defensivarbeit angeht, natürlich fehlte die Spieleröffnung, durchaus ordentlich zu kompensieren.
Sokratis, Bartra, Subotic, Bender und Ginter, das funktionierte als zentraler Defensivverbund eigentlich ganz gut.
Ein Jahr später, ist keiner von den Fünfen mehr im Verein und leistungstechnische Gründe hatte das einzig bei Subotic.
Ginter und Bender waren möglicherweise mit Tuchel, und möglicherweise mit ihrer Rolle nicht einverstanden, bei Bender mag auch die Chance mit seinem Bruder zusammen zu spielen, wichtig für die Motivation geweesen sein, anderswo hin zu gehen.
Aber für Sokratis und Bartra nicht.
Unter normalen Umständen, ohne den Anschlag, als außerordentliche Situation, nach der man den Spielern aus menschlichen Gründen keine Steine in den Weg legen will, gibt man keinen von beiden ab und geht dann mit einem eingespielten, funktionierenden Defensivverbund in die nächste Saison.
Realiter haben das beide nicht so gut weggesteckt, wollten letztendlich wechseln und man war mehr oder minder gezwungen, am Ende den alten defensivverbund außerplanmäßig komplett aufzulösen und sich, quasi aus der Luft heraus etwas neues zusammen zu zimmern.
Derartige Entscheidungen hätte man ohne den Anschlag nie getroffen und auch die Folgeprobleme nicht gehabt.
Und deswegen ist der Anschlag kein punktuelles Ereignis, dass man mal eben ausklammern könnte, sondern es hat mindestens bis 2019 hinein Folgen nach sich gezogen, aus denen man so einfach nicht raus kaum und seit Anfang 2020 haben wir Pandemie.
Bleibt die Bewertung des Handelns in 2019. Da hatte ich gesagt, dass ich damit nicht einverstanden bin, zumal man hier weitgehend frei von externen Einflüssen war, die Entscheidungen mindestens teildeterminierten, aber das war man eben, was die letzten Jahre angeht, ausschließlich im Jahr 2019.
Das ist jetzt wieder sehr lang geworden, aber mir geht es auch darum, dass verstanden wird, worum es mir im Kern geht.
Ich will nicht ungeniert die Fehlentschiedungen der Vereinsspitze schönreden, da gibt es einiges, was man diskutieren könnte und mit dem nicht nicht einverstanden bin.
das fängt, schon weiter Zurückgehend im Prinzip schob ein einer einseitig auf die Offensive ausgerichteten Transferpolitik, noch unter Klopp an, die meines Erachtens an der Krise des letzten Klopp-Jahres nicht ganz undschuldig war an.
Aber das sind olle Kamellen.
Ja, es wurden Fehler gemacht, wichtiger aber ist, ob vermeidbare Fehler gemacht wurden, wie die damaligen situativen Spielräume waren und wie sie jetzt sind.
Und was mir in diesem Form seit Jahren gegen den Strich geht und weswegen ich das hier schreibe, ist, dass es mir ein Graus ist, in welcher Weise (das geht hier nicht an dich), wenn irgendwas schief läuft, unsere Verantwortlich in teilweise beschämender Weiser auf persönlicher Ebene angegangen werden.
Wo irgendwelche Fehlleistungen grundsätzlich mit absoluter Unfähigkeit der Personen oder gar bösem Willen oder arrogantem Selbstdarstellertum und küchenpsychologischen Einschätzungen erklärt werden und anschließend gefordert wird, die Person, die gerade drann ist, zu schassen und am Besten noch in Schimpf und Schande aus der Stadt zu jagen.
Da ist für mich einfach eine rote Linie überschritten. Wenn man Kritik üben will, was grundsätzlich immer erwünscht ist, möge die bitte konstruktiv sein und sich unbegründeter persönlicher Angriffe enthalten, sofern man diese als Auslöser eines bestimmten Ereignisses nicht dezidiert nachweisen kann, was man in der Regel nicht kann.
Was ich hier aber regelmäßig lese, sind Dolchstoßlegenden und davon definitiv mal zu viele für meinen Geschmack.
Das bringt nicht nur keinen weiter, sondern schafft obendrein noch ein Klima, dass die Bearbeitung der Probleme nicht unbedingt erleichtern dürfte.
Mir ist wichtig, dass man sich auch mal andere Ansätze, durchdenkt und versucht die Handlungslogiken der Akteure nachzuvollziehen.
"YXZ ist arrogant, unfähig und ein Brunnenvergifter, der den Untergang unseres Vereins will!", ist in der Regel kein besonders sinnvoller Erklärungsansatz (zumal er dazu neigt die negativen Konsequenzen die in diesem Fall auf den Handelnden fallen würde, als der gleichung einfach mal elegant heraus zu retouchieren), sondern es ist im Grunde nichts anderes, als barbarisierendes, finsteres Mittelalter mit dem dazugehörigen Aberglauben.
Und entsprechend bin ich bemüht dem zu widersprechen, wo es geht.
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