Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von K4terR
https://www.turus.net/sport/fussball/10524-bayern-muenchen-ii-vs-hansa-rostock-theater-um-aufkleber-und-ein-brand-im-klo.html
https://www.turus.net/sport/fussball/10524-bayern-muenchen-ii-vs-hansa-rostock-theater-um-aufkleber-und-ein-brand-im-klo.html
Interessant. Irgendwo liegt Wahrheit in der Mitte.
Es gibt auf Seiten der“Fans“ und auf Seiten der Polizei Provokateure und solche, die nur auf eine Gelegenheit warten; auf diese einzugehen.
Egal wer hier die Sache ins Rollen gebracht hat, es einfach asozial Imbissstände zu zerstören und Getränke und Geld zu entwenden. Und das ist mit NICHTS zu rechtfertigen.
Ebenso braucht man sich bei Herren nicht wundern, das die Polizei gestern genauer hingeschaut bzw. weniger Toleranz (als vielleicht angebracht gewesen wäre)hatte, wenn man bedenkt, in welchen Zustand die Toiletten hinter dem Gösteblock nach dem Spiel gegen 60 waren.
Das Fanprojekt Rostock hat ein Statement zu den Vorfällen veröffentlicht:
"Kommentar zum Auswärtsspiel in München am 1. Februar 2020
Rund um die Drittligapartie des FC Hansa Rostock beim FC Bayern München II im Stadion an der Grünwalder Straße kam es in Folge der Identitätsfeststellungen einzelner Hansafans zu einer Reihe von Ereignissen, die im Nachgang in den Medien als „Randale“ und „Auseinandersetzungen“ seitens der Hansa-Anhänger beschrieben wurden. Die Pressemitteilung der Polizei dient dabei als Quelle und beschreibt lediglich dessen Betrachtungsweise auf die Geschehnisse. Sie ersetzt jedoch keine sachliche, objektiv kritische mediale Berichterstattung. Zum Abbau bestehender Vorurteile über Fußballfans fordern wir aber genau jene Betrachtungsweise aller beteiligten Parteien.
Wir möchten an dieser Stelle zur Versachlichung beitragen und stellen hierbei insbesondere die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen und ganz speziell derer des eingesetzten Unterstützungskommando (USK)! Im Vorfeld des Spiels und bei Ankunft der Hansafans in München deutete nichts auf eine aggressive Grundstimmung hin. Die konfrontative Ausrichtung der geschlossenen sowie bewaffneten Polizeieinheiten und der durchgeführten Maßnahmen führte indessen nicht zu einer Aufrechterhaltung des bis dahin entspannt ablaufenden Spieltags. Das Anbringen von Aufklebern ist aus unserer Wahrnehmung heraus keine Rechtfertigung für einen körperlich aggressiven und offensiv-konfrontativen sowie respektlosen Umgang mit den Fußballfans. Die eingesetzten Einheiten zeigten im gesamten Verlauf der Geschehnisse kaum Kommunikationsbereitschaft.
Mit Blick auf die einseitige mediale Berichterstattung im Nachgang des Spiels bleibt festzuhalten, dass das Auftreten der Fans keine Begründung für die anschließend gewählten polizeilichen Mittel lieferte. Ein besonnenes und nachvollziehbares Auftreten der Polizei ist die praktikabelste Form von Deeskalation."
"Kommentar zum Auswärtsspiel in München am 1. Februar 2020
Rund um die Drittligapartie des FC Hansa Rostock beim FC Bayern München II im Stadion an der Grünwalder Straße kam es in Folge der Identitätsfeststellungen einzelner Hansafans zu einer Reihe von Ereignissen, die im Nachgang in den Medien als „Randale“ und „Auseinandersetzungen“ seitens der Hansa-Anhänger beschrieben wurden. Die Pressemitteilung der Polizei dient dabei als Quelle und beschreibt lediglich dessen Betrachtungsweise auf die Geschehnisse. Sie ersetzt jedoch keine sachliche, objektiv kritische mediale Berichterstattung. Zum Abbau bestehender Vorurteile über Fußballfans fordern wir aber genau jene Betrachtungsweise aller beteiligten Parteien.
Wir möchten an dieser Stelle zur Versachlichung beitragen und stellen hierbei insbesondere die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen und ganz speziell derer des eingesetzten Unterstützungskommando (USK)! Im Vorfeld des Spiels und bei Ankunft der Hansafans in München deutete nichts auf eine aggressive Grundstimmung hin. Die konfrontative Ausrichtung der geschlossenen sowie bewaffneten Polizeieinheiten und der durchgeführten Maßnahmen führte indessen nicht zu einer Aufrechterhaltung des bis dahin entspannt ablaufenden Spieltags. Das Anbringen von Aufklebern ist aus unserer Wahrnehmung heraus keine Rechtfertigung für einen körperlich aggressiven und offensiv-konfrontativen sowie respektlosen Umgang mit den Fußballfans. Die eingesetzten Einheiten zeigten im gesamten Verlauf der Geschehnisse kaum Kommunikationsbereitschaft.
Mit Blick auf die einseitige mediale Berichterstattung im Nachgang des Spiels bleibt festzuhalten, dass das Auftreten der Fans keine Begründung für die anschließend gewählten polizeilichen Mittel lieferte. Ein besonnenes und nachvollziehbares Auftreten der Polizei ist die praktikabelste Form von Deeskalation."
Kurzfassung: Hansa Fans machen Aufkleber auf öffentliche Gegenstände (Sachbeschädigung). Polizei will dann Personalien aufnehmen (ist ihr Recht), die Hansa Fans finden das mutmaßlich (war nicht dabei) nicht so witzig, da es halt wirklich eher eine Lapalie ist. Polizei will dann aber ihr Recht durchsetzen und so schaukelt es sich hoch.
Sicherlich haben unsere Fans schon ganz andere (schlimmere) Sachen gemacht auf Auswärtsfahrten, dennoch ist es eben Sachbeschädigung.
Sicherlich haben unsere Fans schon ganz andere (schlimmere) Sachen gemacht auf Auswärtsfahrten, dennoch ist es eben Sachbeschädigung.
https://www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-rostock-1860-muenchen-und-fc-bayern-ii-212718/
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
Zitat von Probetraining
https://www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-rostock-1860-muenchen-und-fc-bayern-ii-212718/
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
https://www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-rostock-1860-muenchen-und-fc-bayern-ii-212718/
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
Ist auch etwas eigenartig, dass die Spenden aus dieser Box wie zuletzt in der Email der Fanszene zugeschrieben werden bzw. als deren Leistung. Ingesamt ein bisschen ein fragwürdiges Bild, da ja jeder Stadionbesucher sowieso schon durch Eintritt, Bratwurst/Getränk etc. dem Verein Geld einbringt. Dann sollen halt 50ct auf jeden Karte aufgeschlagen werden. Diese Sammelboxen haben für mich irgendwie den Geschmack einer Eintrittskasse des Vertrauens eines Kreisligisten.
Zitat von Struppholdt
Ist auch etwas eigenartig, dass die Spenden aus dieser Box wie zuletzt in der Email der Fanszene zugeschrieben werden bzw. als deren Leistung. Ingesamt ein bisschen ein fragwürdiges Bild, da ja jeder Stadionbesucher sowieso schon durch Eintritt, Bratwurst/Getränk etc. dem Verein Geld einbringt. Dann sollen halt 50ct auf jeden Karte aufgeschlagen werden. Diese Sammelboxen haben für mich irgendwie den Geschmack einer Eintrittskasse des Vertrauens eines Kreisligisten.
Zitat von Probetraining
https://www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-rostock-1860-muenchen-und-fc-bayern-ii-212718/
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
https://www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-rostock-1860-muenchen-und-fc-bayern-ii-212718/
Die nächsten 18.700 €, die im Nachwuchsbereich, bei den Flutlichtern, im Profikader und sonstwo fehlen.
Hauptsache die Spendenboxen stehen jeden "normalen Fan" quasi verhöhnend an jeder Stadiontreppe...
Ist auch etwas eigenartig, dass die Spenden aus dieser Box wie zuletzt in der Email der Fanszene zugeschrieben werden bzw. als deren Leistung. Ingesamt ein bisschen ein fragwürdiges Bild, da ja jeder Stadionbesucher sowieso schon durch Eintritt, Bratwurst/Getränk etc. dem Verein Geld einbringt. Dann sollen halt 50ct auf jeden Karte aufgeschlagen werden. Diese Sammelboxen haben für mich irgendwie den Geschmack einer Eintrittskasse des Vertrauens eines Kreisligisten.
Die Spenden sind *eigentlich* für Choreos und andere Aktionen gedacht. Was am Ende draus gemacht wird... tja
Was steht auf den Boxen vor Nord, Ost und West als Verwendung der Spenden? Dass dort irgendwas im Zusammenhang mit Pyrotechnik genannt wird, wäre in der Tat überraschend. Aber vielleicht sieht man bewusst nicht so richtig hin. Sonst würde dies die These beeinträchtigen.
Zitat von hollermann
Was steht auf den Boxen vor Nord, Ost und West als Verwendung der Spenden? Dass dort irgendwas im Zusammenhang mit Pyrotechnik genannt wird, wäre in der Tat überraschend. Aber vielleicht sieht man bewusst nicht so richtig hin. Sonst würde dies die These beeinträchtigen.
Was steht auf den Boxen vor Nord, Ost und West als Verwendung der Spenden? Dass dort irgendwas im Zusammenhang mit Pyrotechnik genannt wird, wäre in der Tat überraschend. Aber vielleicht sieht man bewusst nicht so richtig hin. Sonst würde dies die These beeinträchtigen.
Für welche genauen Zwecke die Spendenboxen aufgestellt wurden ist mir persönlich egal und für meine These auch nicht relevant. Es ist ja "für den Verein" und die Fanszene schreibt ja sicher nicht "für unsere nächste Feuershow" drauf.
Es geht mir darum, das der Verein auf jeden Euro angewiesen ist. Durch solche Aktionen wird an einer weiteren Stelle wieder "von allen" Geld eingesammelt und auf der anderen Seite werden hundert tausende Euro durch "die wenigen Einzeltäter" schlicht und einfach verbrannt. (Und ja, ich weiß die Spende ist freiwillig.)
Unsere Pyromanen haben nach der Hinrunde schon über 100.000 Euro und damit fast so viel wie in der gesamten letzten Saison verballert. Wo soll das hinführen? Bei den Märzheimspielen kann man jetzt schon Flaschen sammeln gehen, das werden teure Spiele. Mal sehen ob wir am Ende der Saison so viel an Geldstrafen zusammen haben, dass man die Einnahmen von einem Heimspiel komplett streichen kann. So kann man sich quasi selbst ein Geisterspiel verschaffen, bei dem man wenigstens im Stadion sein konnte.
Vereinsverantwortliche sind nach meinem Empfinden nicht in der Lage oder Willens klare Maßnahmen zu ergreifen, wobei nach Vorfällen dann jedes Mal nur das für die Öffentlichkeit Notwendigste getan wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Probetraining am 07.02.2020 um 00:39 Uhr bearbeitet
Es ist eben nicht egal, für welchen Zweck welche Spenden von wem gesammelt und von wem gezahlt werden. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, wie man das Thema Pyrotechnik beurteilt.
Von mir genannte Boxen sind für den Erhalt der Optik unseres Flutlichtes angebracht. Und richtig erkannt - dort zahlen (theoretisch) alle ein.
Vor der Süd wird (ebenfalls mit festen Boxen) zur "Beteiligung" an den Pyro-Strafen gesammelt sowie separat fallweise für Choreos.
Dass man die Einzahler wie auch die Sammler an jener Stelle der Fanszene zuordnet, sollte legitim sein.
Den Hans-Geburtstag hat die Fanszene eigenverantwortlich organisiert und veranstaltet. Dass man als Veranstalter diese nun weitergereichten Erträge der Feier als seine Leistung betrachtet, sollte auch vermittelbar sein.
Dies nur, um mal die Fakten zu ordnen. Dass die Belastung des Vereins durch Strafen für Pyrotechnik zu hoch ist, ändert nichts an genannten Tatsachen.
Von mir genannte Boxen sind für den Erhalt der Optik unseres Flutlichtes angebracht. Und richtig erkannt - dort zahlen (theoretisch) alle ein.
Vor der Süd wird (ebenfalls mit festen Boxen) zur "Beteiligung" an den Pyro-Strafen gesammelt sowie separat fallweise für Choreos.
Dass man die Einzahler wie auch die Sammler an jener Stelle der Fanszene zuordnet, sollte legitim sein.
Den Hans-Geburtstag hat die Fanszene eigenverantwortlich organisiert und veranstaltet. Dass man als Veranstalter diese nun weitergereichten Erträge der Feier als seine Leistung betrachtet, sollte auch vermittelbar sein.
Dies nur, um mal die Fakten zu ordnen. Dass die Belastung des Vereins durch Strafen für Pyrotechnik zu hoch ist, ändert nichts an genannten Tatsachen.
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