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Die Kurve

04.04.2013 - 17:27 Uhr
Die Kurve |#3091
13.08.2019 - 00:33 Uhr
Zitat von spartenaut
Zitat von nordwolf

Wer aus welchen Gründen auch immer ein gestörtes Verhältnis zu seinem Geburtsland hat und bei Worten wie "Vaterland" den eigenen Brechreiz herbeiredet, möge das bitte mit sich selbst ausmachen, anstatt andere damit zu behelligen oder gar jeden als "Nazi"zu bezeichnen, der eine andere Meinung bzgl. Nation hat.
Wichtige Eckpfeiler der Demokratie wie Meinungsfreiheit und der offene und sachliche Austausch von Argumenten werden seit Jahren konsequent eingerissen, und die größten Probleme mit diesen so wichtigen Dingen haben seltsamerweise diejenigen, die von sich selbst behaupten, besonders offen und tolerant zu sein und jeden als Demokratiefeind deklarieren, der anders denkt. Denn seltsamerweise wird bei dem Bestreben danach, als besonders weltoffen und tolerant zu gelten und sich mit aller Macht den Verdacht der Rechtslastigkeit vom Leibe zu halten jeder, der eine Meinung hat, die man selbst nicht aushält, mit dem Wort "Nazi" behaftet (eine der schlimmsten Beleidigungen überhaupt) und sich jeglichem Diskurs verweigert. Einmal abgestempelt, gilt die markierte Zielperson von nun an als Aussätziger, als Paria, den es sozial zu ächten und zu isolieren gilt, beruflich zu vernichten und bei jeder Gelegenheit bloßzustellen. Alles im Namen der Toleranz, versteht sich.
Wenn ihr schon politische Diskussionen anzetteln wollt, dann rüstet euch vorher wenigstens intellektuell ein wenig auf, sodass ihr zwischen rechts (legitime politische Ausrichtung), rechtsradikal (unappetitlich, aber grundgesetzkonform) und rechts.extrem (verfassungs- und menschenfeindlich) unterscheiden könnt. Wenn es denn überhaupt gewünscht ist, den Eindruck hat man nicht. Denn der Kampf gegen den Rechtse.xtremismus ist ja schon seit längerer Zeit zum Kampf gegen Rechts erweitert worden, und damit ein Kampf gegen jede politische Meinung, die einem selbst nicht gefällt. Die Assoziationskette geht direkt vom Wort "rechts" zum Holocaust, und somit wird jeder, der als "rechts" bezeichnet wurde, in die ideologische Nähe von Massenmördern gestellt. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, und mit dem wird mittlerweile um sich geschmissen wie Sido mit Fuffies im Club. Dabei sollten sich die selbstgerechten Weltverbesserer stets vor Augen führen, wie intolerant ihr eigenes Vorgehen ist, und dass es absolut schäbig ist, Leute, die einfach nur ihr Land mögen, gleichzusetzen mit Menschen, die Genozide, Euthanasie, Weltkriege etc. befürworten. Wer das tut, relativiert auf widerlichste Art und Weise die Verbrechen echter Nationalsozialisten und kann im Prinzip auch gleich den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht spucken. Kommt aufs Selbe hinaus.

Zum eigentlichen Thema: Jeder kennt meine Meinung bgl. Politik und Sport. Das Banner gehört nicht ins Stadion. Sport soll die Leute zusammenführen. Die Politik treibt sie aktuell nur auseinander. Es nervt, dass mittlerweile jeder Bereich des Lebens politisiert wird, und überall wird man gezwungen, sich zu positionieren, damit auch jeder gleich weiß, mit wem er sich abgeben darf und mit wem nicht. Menschen, die an sich super miteinander harmonieren würden, sind sich spinnefeind, weil der eine einen positiven Bezug zur Heimat äußert und der andere dabei an Adolf denkt. Das alles sollte wenigstens im Sport keine Rolle spielen. Solch ein Banner gehört genausowenig ins Stadion wie Sowjetflaggen oder ein Konterfei von Christian Lindner. Ist den Menschen heutzutage denn gar nichts mehr heilig, dass überall nur noch provoziert werden muss? Zumal die Onkelz nun wirklich nicht unproblematisch sind, man denke da insbesondere an ihre Anfänge. Dass dies bei vielen auf Ablehnung stößt, ist nur verständlich.

Zum Schluss: Wer seinen Hass auf das Eigene nicht in den Griff bekommt, soll bitte aufhören, ihn auf andere zu projizieren und jeden zu beschimpfen, der den Selbsthass nicht teilt. Dies gilt für all jene, die sich jetzt plötzlich für den Verein aufgrund des Wortes "Vaterland" schämen und nicht für die, die die Erwähnung der Onkelz an sich kritisieren (da diese in gewisser Hinsicht wirklich problematisch sind). Und wer auch immer sich sonst noch angesprochen fühlt.


Netter Beitrag, aber du bist da auch sehr Pauschal unterwegs. Es ist ebenso in Mode gekommen sich fortlaufend zu echauffieren, dass man in diese "Nazi Schublade" gesteckt wird. Schnappatmung bekommt da nämlich ganz häufig die "Ich bin kein Nazi aber..." Fraktion. Wenn man dann nach dem "aber" was dummes sagt, was eben auch mit wenig Fantasie in einen rechten Hintergrund gerückt werden kann, dann muss man eben damit leben, dass andere Leute offen damit umgehen und das Kind dann eben beim Namen nennen; Nazi.

Die Schublade von der wir hier schreiben, wird ja meist von den Personen bewusst aufgestoßen und die eigentliche Gefahr besteht darin, dass sowas eben relativiert wird. Das wird es nämlich schon seit Jahren und weißt du was passiert? Diese Schublade wird immer weiter aufgestoßen, denn man muss keine Angst vor den Konsequenzen haben dort hinein gesteckt zu werden. Es stecken nämlich genug Leute drin und winken trotzdem mit ihren Schwastikafähnchen glücklich heraus. Eventuell verstehst du jetzt warum der "Du bist ein Nazi" Reflex nicht das eigentliche Problem ist? Das Problem ist der latente Rassismus, der sich langsam aber sicher in diesem Land wieder an die Oberfläche arbeitet und auf politischer Ebene sowie gesellschaftlicher Ebene salonfähig gemacht wird. Man kann nur froh sein, dass ein gewisser Teil der Gesellschaft noch so heftig darauf reagiert und es derart ablehnt, das war in Vergangenheit viel zu selten der Fall.
Es geht hier eben nicht nur um ein Abstoßen jeglicher anderer politischer Meinungen. Glaub kaum das jeder Linksorientierte, der sich nicht vollends mit der Umweltpolitik der Grünen anfreundet, diese dann auch als Ökoterroristen bezeichnen würde. Die kokettieren zwar vllt. mit radikalen Ökogruppierungen, die lassen aber Karnickel aus Labore in der Freiheit verhungern und zünden eben nicht Flüchtlingsunterkünfte voller Menschen an. Dank der Union gibt es eben auch nur noch wenig was sich Mitterechts ansiedelt, so dass das Spektrum von Rechtsradikalismus und Rechts immer weiter verschwimmt und sich die Aussagen kaum noch unterscheiden. Die Union ist ja auch nur noch eine bayrische Landtagswahl vom Schulterschluss mit der AFD entfernt.

Übrigens kann man sich solch ein Meinungsbild auch ohne Selbsthass und Identitätsstörung aneignen. Ich für meinen Teil bin in der Mitte der Gesellschaft unterwegs, wähle weder Links, noch finde ich es Klasse, dass in Hamburg Toyotas und Dacias angezündet werden. Dennoch erkenne ich in einem "Nationalstolz" im Sinne eines deutschen Leitbildes keinen Mehrwehrt. Das Wort "Stolz" ist darin ja schon völlig falsch. Stolz entwickelt man nach Leistungen, die man bestenfalls auch noch selbst erbracht hat. Hier zufällig aus meiner Mutter gerutscht zu sein war jetzt eher nicht so mein Verdienst. Ich bin aber FROH in diesem Land leben zu dürfen. Froh Privilegien zu besitzen, die eben nicht jeder auf diesem Planeten besitzt und in einem Fussballforum eine politische Grundsatzdiskussion führen zu können, was mich auf das eigentliche Thema bringt und da gehe ich mit dir völlig konform; diese Choreo löste direkt ein komisches Gefühl in mir aus und ist auf so vielen Ebenen entweder unglücklich produziert oder eben eine verdammt dämliche Provokation. Ich befürchte eher letzteres trifft zu.


daumen-hochdaumen-hoch

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“The world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel.”

Horace Walpole
Die Kurve |#3092
13.08.2019 - 00:35 Uhr
Zitat von Tomminho
Klärt mich doch bitte nochmal auf:
ich habe im Erfahrung bringen können, dass die "Wolgastä" eine (eher radikale?) Fangruppierung des FC Hansa sind, die es seit 1999 gibt. Deren 20jähriges Bestehen wurde heute gefeiert!?
Und was hat es mit "außer Rand und Band" bzw. "Vaterland" auf sich? Hat das einen bestimmten Bezug zu der Gruppe?

Zu Beginn der zweiten Halbzeit (glaube ich) wurde auf der Nord (9a) ein Banner mit (sinngemäß). "20 Jahre außer Rand und Band - heute reichen wir euch die Hand" ausgerollt. Auch hier wieder der Bezug (als das Banner umgedreht wurde) zu "Wolgastä". Ich interpretiere das so, dass man heute aus Block 9a der Südtribüne die "Hand reichen" wollte, um gemeinsam die "Wolgastä" zu feiern?

Bin nicht in der Szene und wäre daher an ein paar Hintergründen interessiert.


Im Nord Block 9a, sitzen seit letzter Saison rechtsgerichtete Nasen, die sich von der Süd abgespalten haben. Damaliger vorgeschobener Grund: auf der Süd zu viel (nicht ihre) Politik, Frauen & Hipster. Böse und überspitzt gesagt war das heute ein Gruß zwischen Kamaraden.

Wer keine Politik im Stadion haben möchte, muß auf solch ein beschissenes Banner + blöde Mucke + zweideutige Schrift (zusammen ein ekliges Gebräu) verzichten.

Nicht Neu das die Nasen mit doppeldeutiger Symbolik arbeiten, mit der Absicht zu spalten und rechte Hegemonie herzustellen. Werde trotzdem weiter zu Hansa fahren und nicht zu St. Pippi, was mir sicher welche vorschlagen werden.

Heuchelei!

Bin angefressen und raus aus der Diskussion.
Die Kurve |#3093
13.08.2019 - 02:27 Uhr
Zitat von OmarHimself
Ob so differenziert und vielfältig auch diskutiert wurde als fanszene, fanbeauftragter und Verein die choreo samt Musik und Banner besprochen haben...silent


Das ist die mMn einzig wichtige Frage,die es zu klären gilt.

Denn gerade in der Kombination, war es klar das es zu Diskussionen führen wird und ob das förderlich für unseren Verein ist bezweifle ich auch.

Das wir als Hansafans vorverurteilt werden, ist ja leider nur mal häufig der Fall.
Zumindestens geht es mir im Hamburger Umland so und da hilft uns so eine Aktion natürlich nicht, diese Vorurteile abzubauen.

Auf der anderen Seite ist nichts Verfassungswidriges geschehen.

Aber es tritt natürlich wieder eine Diskussion los, die es um unseren Verein nicht gebraucht hätte.

Gerade wenn ich bedenke das sich potentielle neue Spieler heutzutage mit ihren zukünftigen neuen Vereinen vorher intensiv auseinandersetzen,ist das mit Sicherheit nicht förderlich.
Die Kurve |#3094
13.08.2019 - 08:23 Uhr
Ich fand eure Choreo super geil. Der Spruch war fantastisch. Ich hatte eine Gänsehaut bekommen.
Respekt an die Fans und Ultras.
Lasst euch nicht unterkriegen und hört nicht auf irgendwelche Heuchler.
Tiefes und ehrliches Dankeschön aus Berlin !
Die Kurve |#3095
13.08.2019 - 08:48 Uhr
Einmal mehr wird ein eigentlich als Fußballfest erdachtes Spiel im Nachgang durch öffentlich Negativdiskussionen zu Hansa Fanszene überlagert. ES KOZT MICH NUR NOCH AN, wenn ich diesen von Hansa seit Jahren geduldeten Hohlbirnenfasching erleben muss. Das hat nichts mit lifestyle oder Zeitgeist zu tun. Hier werden pervertierte Weltanschauungen und gesellschaftliche Abseitspositionierung zur Schau getragen.

Von Hansa erwarte ich hier inzwischen gar nichts mehr. Wie @BerlinerFFilet schreibt, war klar, für wen die Botschaft bestimmt war, und für welches Gedankengut die stehen. Hier kann man nun getrost auf das copy & paste der scheinheiligen Gegendarstellung oder vermeintlicher Aufklärung verzichten, denn die Scheinheiligkeit nimmt extern schlicht keiner mehr wahr oder ab.

Was bleibt, ist die öffentliche Wahrnehmung von verbreiteter, getrageneer rechter Ideologie in Hansas Fanszene. Was bleibt, ist Kontrollverlust eines Vereins, geopfert für den Machterhalt. Was bleibt, sind Scherben, die durch die übliche "Still ruht der See" Politik der Fanszene nicht gekittet sind.

Den Verweis auf die Satzung des Vereins spare ich mir.
Die Kurve |#3096
13.08.2019 - 09:41 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Einmal mehr wird ein eigentlich als Fußballfest erdachtes Spiel im Nachgang durch öffentlich Negativdiskussionen zu Hansa Fanszene überlagert. ES KOZT MICH NUR NOCH AN, wenn ich diesen von Hansa seit Jahren geduldeten Hohlbirnenfasching erleben muss. Das hat nichts mit lifestyle oder Zeitgeist zu tun. Hier werden pervertierte Weltanschauungen und gesellschaftliche Abseitspositionierung zur Schau getragen.

Von Hansa erwarte ich hier inzwischen gar nichts mehr. Wie @BerlinerFFilet schreibt, war klar, für wen die Botschaft bestimmt war, und für welches Gedankengut die stehen. Hier kann man nun getrost auf das copy & paste der scheinheiligen Gegendarstellung oder vermeintlicher Aufklärung verzichten, denn die Scheinheiligkeit nimmt extern schlicht keiner mehr wahr oder ab.

Was bleibt, ist die öffentliche Wahrnehmung von verbreiteter, getrageneer rechter Ideologie in Hansas Fanszene. Was bleibt, ist Kontrollverlust eines Vereins, geopfert für den Machterhalt. Was bleibt, sind Scherben, die durch die übliche "Still ruht der See" Politik der Fanszene nicht gekittet sind.

Den Verweis auf die Satzung des Vereins spare ich mir.


Inzwischen mag ich ja deine sachliche und direkte Darstellung verschiedenster Situationen rund um den FC Hansa @Blaues-Wunder daumen-hoch

Und diesmal sprichst du mir aus tiefster Seele. Diese Choreo war schlicht und ergreifend unangemessen und in solch' politisch unbequemen Zeiten absolut fehl am Platz. sad
Die Kurve |#3097
13.08.2019 - 10:49 Uhr
Der Aufsichtsrat fand es bestimmt schön.....

•     •     •



Sympathisch hanseatisch

FC Hansa Rostock
FC Energie Cottbus

Warum? weil es so ist ....
Die Kurve |#3098
13.08.2019 - 11:38 Uhr
Ich denke, der Exkurs in die Welt der Musik kann an dieser Stelle schlicht beendet werden. Genauso darf mal der Blödsinn unterlassen werden, einem Freund anderer Musik das demokratische Meinungsrecht abzusprechen. Bullshit! Es gibt hier genau einen wunden Punkt. Derart belastete Banner und Musikauswahl haben bei einem Spiel des FC Hansa nichts zu suchen. Das gebietet neben Vernunft und Geschmack schon allein die Satzung des Vereins, welcher vorgibt, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zu verfolgen. PUNKT!

Was hier wer zu Hause hört oder gut findet, interessiert ergo nicht die Bohne. Also fahrt mal bitte alle Euer Ego runter.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 13.08.2019 um 11:59 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#3099
13.08.2019 - 11:45 Uhr
Ein jegliches Mehr an Aufmerksamkeit für diese verwirrten Geister wäre zuviel.. Ich bin gerade einfach nur traurig und verdammt wütend was mit meinem Verein passiert. Das ist nicht entschuldbar. Durch nichts.

•     •     •

“The world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel.”

Horace Walpole
Die Kurve |#3100
13.08.2019 - 12:02 Uhr
Zitat von Tomminho
Klärt mich doch bitte nochmal auf:
ich habe im Erfahrung bringen können, dass die "Wolgastä" eine (eher radikale?) Fangruppierung des FC Hansa sind, die es seit 1999 gibt. Deren 20jähriges Bestehen wurde heute gefeiert!?
Und was hat es mit "außer Rand und Band" bzw. "Vaterland" auf sich? Hat das einen bestimmten Bezug zu der Gruppe?

Zu Beginn der zweiten Halbzeit (glaube ich) wurde auf der Nord (9a) ein Banner mit (sinngemäß). "20 Jahre außer Rand und Band - heute reichen wir euch die Hand" ausgerollt. Auch hier wieder der Bezug (als das Banner umgedreht wurde) zu "Wolgastä". Ich interpretiere das so, dass man heute aus Block 9a der Südtribüne die "Hand reichen" wollte, um gemeinsam die "Wolgastä" zu feiern?

Bin nicht in der Szene und wäre daher an ein paar Hintergründen interessiert.


Die Gruppe die sich vor einem halben Jahr von der Süd losgesagt hat, kommt ja aus der Region Vorpommern und hat dadurch wohl einen regionalen Bezug zu Wolgastä. Ich denke deshalb auch das "Hand reichen" und die "Geburtstagsgrüße".
Eigentlich gibt es zwischen der 09 Gruppe und der Süd tiefe Risse aufgrund politischer Diskussionen. (09 eher rechtsgesinnt)
Vielleicht ist es einigen auch aufgefallen, dass die Süd recht spät auf das "Forza fch" des 09Blocks eingegangen ist.(HZ2) Es wurde auf der Süd von führenden Personen kurz diskutiert, ob man sich darauf einlässt. (Ich stand auf der süd und hab die Diskussionen und das warten so interpretiert)
Letztlich wurde mitgesungen. Ich denke aber nicht, dass dies eine große Bedeutung hat. Lieber mitsingen als während eines Pokalfights den Streit ausleben? So interpretiere ich diese Situation.

Die Choreo wurde komplett von Wolgastä geplant. Allgemein werden Choreos häufig von einer Gruppe geplant, weshalb man von einer Choreo auch nicht auf die ganze Szene schließen kann. Wie auch immer man dieses Vaterland und die Einlaufmusik interpretiert, muss ich sagen, dass ich, als eher linksgerichteter Mensch, das Lied auf gute Freunde, verlorene liebe, etc. nie als ein politisches Lied wahrgenommen habe und dementsprechend auch kein Problem damit hatte. (Was auf dem Banner steht sieht man als normaler Südgänger nicht, für alle Leute die immer die ganze Tribüne verurteilen)
Den Spruch "außer Rand und Band für Verein und Vaterland " gibt es schon länger. Natürlich ist das ganze drum und dran seltsam und ich beschäftige mich Momentan auch mit dem Theme, ich würde es allerdings nicht nach einer Minute nachdenken direkt Abstempeln.
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