Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Keinesfalls provokativ gemeint, aber welche Segmente meinst du? Die Resonanz verfolge ich überwiegend auf Facebook, bin auf Twitter nicht aktiv. Da sind die Meinungen mehrheitlich positiv ausgefallen. Warum muss sich ein Vorstand für ein Plakat der Fanszene rechtfertigen? Für ein Plakat mit dem diesem Satz. Das verstehe ich nicht. Welche Kombination welcher Elemente?
Und welche Konsequenzen soll das jetzt haben?
Ja, dass in einigen Köpfen Hansa als Verein mit rechten Anhängern wahr genommen wird, weiß ich. Ist aber nach meinem Eindruck die absolute Minderheit und die Meinung jener, die sich kaum oder ganz wenig mit Hansa und der Fanszene beschäftigen. Und warum ist es Fakt, dass das "ganze" nicht gut wirkt? Weil du das so siehst?
Und welche Konsequenzen soll das jetzt haben?
Ja, dass in einigen Köpfen Hansa als Verein mit rechten Anhängern wahr genommen wird, weiß ich. Ist aber nach meinem Eindruck die absolute Minderheit und die Meinung jener, die sich kaum oder ganz wenig mit Hansa und der Fanszene beschäftigen. Und warum ist es Fakt, dass das "ganze" nicht gut wirkt? Weil du das so siehst?
Zitat von kogge94
Liebe Leute, worüber diskutieren wir hier?
Es wird drüber diskutiert, mit der rechten Szene zu kokettieren weil wir hier das Wort Vaterland verwendet sehen?! Die Geschichte mit den Onkelz Lied lasse ich direkt weg, das ist mir viel zu doof.
Stolz auf die Leistung Europas zu sein ist allgemeiner Konsens in der Politik der seriösen Parteien, stolz auf sein Bundesland und vor allem auf seinen, unseren FC Hansa Rostock darf auch jeder sein. Aber stolz auf Deutschland, das Vaterland sein ist wieder ein Problem? Weshalb? Ist es die Vokabel "Vaterland"? Wenn bei internationalen Turnieren die "Jungs" unsere Nationalhymne nicht mitsingen, regt sich auch jeder auf. Da ist das dooooiiiitsche Vaterland sogar der Höhepunkt des Liedtextes. Es gibt Menschen die schwören, die Freiheit des "deutschen Volkes" zu verteidigen. Heftig rechts oder?
Warum wir überhaupt die Stirn runzeln ist in erster Linie traurig und falsch zugleich.
Die Ursachen können dabei kaum unterschiedlicher sein. Zum einen hast du die "Patriotion" die für Deutschland und alles deutsche ist, was in ihre beschränkte Weltanschauung passt. Die Fraktion Pegida.
Dann hast du die andere Seite die es schon "ganz schön Nazihaft" findet wenn Menschen die Farben schwarz rot gold auf einer Uniform tragen und Deutschland total scheiße und kapitalistisch und asozial finden, aber trotzdem gerne Kohle vom Staat morgens an Bahnhofkiosken ausgeben.
Wie so oft ist der gesunde Mittelweg doch der richtige. Ich bin heute stolz auf die Leistung meines Vereins, stolz auf die Unterstützung der Anhänger, stolz auf die Leistung Europas, aber auch vor allem auch stolz auf das deutsche Vaterland.
Just my words.
Liebe Leute, worüber diskutieren wir hier?
Es wird drüber diskutiert, mit der rechten Szene zu kokettieren weil wir hier das Wort Vaterland verwendet sehen?! Die Geschichte mit den Onkelz Lied lasse ich direkt weg, das ist mir viel zu doof.
Stolz auf die Leistung Europas zu sein ist allgemeiner Konsens in der Politik der seriösen Parteien, stolz auf sein Bundesland und vor allem auf seinen, unseren FC Hansa Rostock darf auch jeder sein. Aber stolz auf Deutschland, das Vaterland sein ist wieder ein Problem? Weshalb? Ist es die Vokabel "Vaterland"? Wenn bei internationalen Turnieren die "Jungs" unsere Nationalhymne nicht mitsingen, regt sich auch jeder auf. Da ist das dooooiiiitsche Vaterland sogar der Höhepunkt des Liedtextes. Es gibt Menschen die schwören, die Freiheit des "deutschen Volkes" zu verteidigen. Heftig rechts oder?
Warum wir überhaupt die Stirn runzeln ist in erster Linie traurig und falsch zugleich.
Die Ursachen können dabei kaum unterschiedlicher sein. Zum einen hast du die "Patriotion" die für Deutschland und alles deutsche ist, was in ihre beschränkte Weltanschauung passt. Die Fraktion Pegida.
Dann hast du die andere Seite die es schon "ganz schön Nazihaft" findet wenn Menschen die Farben schwarz rot gold auf einer Uniform tragen und Deutschland total scheiße und kapitalistisch und asozial finden, aber trotzdem gerne Kohle vom Staat morgens an Bahnhofkiosken ausgeben.
Wie so oft ist der gesunde Mittelweg doch der richtige. Ich bin heute stolz auf die Leistung meines Vereins, stolz auf die Unterstützung der Anhänger, stolz auf die Leistung Europas, aber auch vor allem auch stolz auf das deutsche Vaterland.
Just my words.
Um es nochmals zu verdeutlichen für Begriffsstutzige: Es gibt eine Liebe zur Heimat jenseits von nationalen oder sonstwie patriotischen Vokabeln.
In unserer nicht allzu lange vergangenen Geschichte wurden patriotische Gefühle gezielt befeuert um eine menschenverachtende Ideologie zu stützen und eigene "großdeutsche" Ziele zu erreichen.
An dem Wort "Vaterland" selbst ist nicht Schlechtes; es gibt nur immer wieder Rattenfänger die die Identifikation von Menschen mit ihrem Vaterland ausnutzen wollen...
Ob so differenziert und vielfältig auch diskutiert wurde als fanszene, fanbeauftragter und Verein die choreo samt Musik und Banner besprochen haben...
Wer aus welchen Gründen auch immer ein gestörtes Verhältnis zu seinem Geburtsland hat und bei Worten wie "Vaterland" den eigenen Brechreiz herbeiredet, möge das bitte mit sich selbst ausmachen, anstatt andere damit zu behelligen oder gar jeden als "Nazi"zu bezeichnen, der eine andere Meinung bzgl. Nation hat.
Wichtige Eckpfeiler der Demokratie wie Meinungsfreiheit und der offene und sachliche Austausch von Argumenten werden seit Jahren konsequent eingerissen, und die größten Probleme mit diesen so wichtigen Dingen haben seltsamerweise diejenigen, die von sich selbst behaupten, besonders offen und tolerant zu sein und jeden als Demokratiefeind deklarieren, der anders denkt. Denn seltsamerweise wird bei dem Bestreben danach, als besonders weltoffen und tolerant zu gelten und sich mit aller Macht den Verdacht der Rechtslastigkeit vom Leibe zu halten jeder, der eine Meinung hat, die man selbst nicht aushält, mit dem Wort "Nazi" behaftet (eine der schlimmsten Beleidigungen überhaupt) und sich jeglichem Diskurs verweigert. Einmal abgestempelt, gilt die markierte Zielperson von nun an als Aussätziger, als Paria, den es sozial zu ächten und zu isolieren gilt, beruflich zu vernichten und bei jeder Gelegenheit bloßzustellen. Alles im Namen der Toleranz, versteht sich.
Wenn ihr schon politische Diskussionen anzetteln wollt, dann rüstet euch vorher wenigstens intellektuell ein wenig auf, sodass ihr zwischen rechts (legitime politische Ausrichtung), rechtsradikal (unappetitlich, aber grundgesetzkonform) und rechts.extrem (verfassungs- und menschenfeindlich) unterscheiden könnt. Wenn es denn überhaupt gewünscht ist, den Eindruck hat man nicht. Denn der Kampf gegen den Rechtse.xtremismus ist ja schon seit längerer Zeit zum Kampf gegen Rechts erweitert worden, und damit ein Kampf gegen jede politische Meinung, die einem selbst nicht gefällt. Die Assoziationskette geht direkt vom Wort "rechts" zum Holocaust, und somit wird jeder, der als "rechts" bezeichnet wurde, in die ideologische Nähe von Massenmördern gestellt. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, und mit dem wird mittlerweile um sich geschmissen wie Sido mit Fuffies im Club. Dabei sollten sich die selbstgerechten Weltverbesserer stets vor Augen führen, wie intolerant ihr eigenes Vorgehen ist, und dass es absolut schäbig ist, Leute, die einfach nur ihr Land mögen, gleichzusetzen mit Menschen, die Genozide, Euthanasie, Weltkriege etc. befürworten. Wer das tut, relativiert auf widerlichste Art und Weise die Verbrechen echter Nationalsozialisten und kann im Prinzip auch gleich den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht spucken. Kommt aufs Selbe hinaus.
Zum eigentlichen Thema: Jeder kennt meine Meinung bgl. Politik und Sport. Das Banner gehört nicht ins Stadion. Sport soll die Leute zusammenführen. Die Politik treibt sie aktuell nur auseinander. Es nervt, dass mittlerweile jeder Bereich des Lebens politisiert wird, und überall wird man gezwungen, sich zu positionieren, damit auch jeder gleich weiß, mit wem er sich abgeben darf und mit wem nicht. Menschen, die an sich super miteinander harmonieren würden, sind sich spinnefeind, weil der eine einen positiven Bezug zur Heimat äußert und der andere dabei an Adolf denkt. Das alles sollte wenigstens im Sport keine Rolle spielen. Solch ein Banner gehört genausowenig ins Stadion wie Sowjetflaggen oder ein Konterfei von Christian Lindner. Ist den Menschen heutzutage denn gar nichts mehr heilig, dass überall nur noch provoziert werden muss? Zumal die Onkelz nun wirklich nicht unproblematisch sind, man denke da insbesondere an ihre Anfänge. Dass dies bei vielen auf Ablehnung stößt, ist nur verständlich.
Zum Schluss: Wer seinen Hass auf das Eigene nicht in den Griff bekommt, soll bitte aufhören, ihn auf andere zu projizieren und jeden zu beschimpfen, der den Selbsthass nicht teilt. Dies gilt für all jene, die sich jetzt plötzlich für den Verein aufgrund des Wortes "Vaterland" schämen und nicht für die, die die Erwähnung der Onkelz an sich kritisieren (da diese in gewisser Hinsicht wirklich problematisch sind). Und wer auch immer sich sonst noch angesprochen fühlt.
Wichtige Eckpfeiler der Demokratie wie Meinungsfreiheit und der offene und sachliche Austausch von Argumenten werden seit Jahren konsequent eingerissen, und die größten Probleme mit diesen so wichtigen Dingen haben seltsamerweise diejenigen, die von sich selbst behaupten, besonders offen und tolerant zu sein und jeden als Demokratiefeind deklarieren, der anders denkt. Denn seltsamerweise wird bei dem Bestreben danach, als besonders weltoffen und tolerant zu gelten und sich mit aller Macht den Verdacht der Rechtslastigkeit vom Leibe zu halten jeder, der eine Meinung hat, die man selbst nicht aushält, mit dem Wort "Nazi" behaftet (eine der schlimmsten Beleidigungen überhaupt) und sich jeglichem Diskurs verweigert. Einmal abgestempelt, gilt die markierte Zielperson von nun an als Aussätziger, als Paria, den es sozial zu ächten und zu isolieren gilt, beruflich zu vernichten und bei jeder Gelegenheit bloßzustellen. Alles im Namen der Toleranz, versteht sich.
Wenn ihr schon politische Diskussionen anzetteln wollt, dann rüstet euch vorher wenigstens intellektuell ein wenig auf, sodass ihr zwischen rechts (legitime politische Ausrichtung), rechtsradikal (unappetitlich, aber grundgesetzkonform) und rechts.extrem (verfassungs- und menschenfeindlich) unterscheiden könnt. Wenn es denn überhaupt gewünscht ist, den Eindruck hat man nicht. Denn der Kampf gegen den Rechtse.xtremismus ist ja schon seit längerer Zeit zum Kampf gegen Rechts erweitert worden, und damit ein Kampf gegen jede politische Meinung, die einem selbst nicht gefällt. Die Assoziationskette geht direkt vom Wort "rechts" zum Holocaust, und somit wird jeder, der als "rechts" bezeichnet wurde, in die ideologische Nähe von Massenmördern gestellt. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, und mit dem wird mittlerweile um sich geschmissen wie Sido mit Fuffies im Club. Dabei sollten sich die selbstgerechten Weltverbesserer stets vor Augen führen, wie intolerant ihr eigenes Vorgehen ist, und dass es absolut schäbig ist, Leute, die einfach nur ihr Land mögen, gleichzusetzen mit Menschen, die Genozide, Euthanasie, Weltkriege etc. befürworten. Wer das tut, relativiert auf widerlichste Art und Weise die Verbrechen echter Nationalsozialisten und kann im Prinzip auch gleich den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht spucken. Kommt aufs Selbe hinaus.
Zum eigentlichen Thema: Jeder kennt meine Meinung bgl. Politik und Sport. Das Banner gehört nicht ins Stadion. Sport soll die Leute zusammenführen. Die Politik treibt sie aktuell nur auseinander. Es nervt, dass mittlerweile jeder Bereich des Lebens politisiert wird, und überall wird man gezwungen, sich zu positionieren, damit auch jeder gleich weiß, mit wem er sich abgeben darf und mit wem nicht. Menschen, die an sich super miteinander harmonieren würden, sind sich spinnefeind, weil der eine einen positiven Bezug zur Heimat äußert und der andere dabei an Adolf denkt. Das alles sollte wenigstens im Sport keine Rolle spielen. Solch ein Banner gehört genausowenig ins Stadion wie Sowjetflaggen oder ein Konterfei von Christian Lindner. Ist den Menschen heutzutage denn gar nichts mehr heilig, dass überall nur noch provoziert werden muss? Zumal die Onkelz nun wirklich nicht unproblematisch sind, man denke da insbesondere an ihre Anfänge. Dass dies bei vielen auf Ablehnung stößt, ist nur verständlich.
Zum Schluss: Wer seinen Hass auf das Eigene nicht in den Griff bekommt, soll bitte aufhören, ihn auf andere zu projizieren und jeden zu beschimpfen, der den Selbsthass nicht teilt. Dies gilt für all jene, die sich jetzt plötzlich für den Verein aufgrund des Wortes "Vaterland" schämen und nicht für die, die die Erwähnung der Onkelz an sich kritisieren (da diese in gewisser Hinsicht wirklich problematisch sind). Und wer auch immer sich sonst noch angesprochen fühlt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nordwolf am 12.08.2019 um 22:29 Uhr bearbeitet Zitat von Zendo
Wenn Politik keine Rolle spielt ist dieser Banner genau das Gegenteil.
Dass der Verein diesen Banner absegnet zeigt einmal mehr, wie tief das Problem wirklich sitzt. Choreo die Menschen spaltet ist einfach eine schlechte Choreo und so gar keine Werbung vor Millionenpublikum.
Wenn Politik keine Rolle spielt ist dieser Banner genau das Gegenteil.
Dass der Verein diesen Banner absegnet zeigt einmal mehr, wie tief das Problem wirklich sitzt. Choreo die Menschen spaltet ist einfach eine schlechte Choreo und so gar keine Werbung vor Millionenpublikum.
Saublödes Banner und dazu auch noch die Onkelz?
. Ist schon die Frage mit wem man da anbändeln will und welche Menschen man damit bewußt ausschließen möchte. Der Interpretationsspielraum ist doch vorher klar.
Für mich schlimmer als Pyro, gibt zwar keine Geldstrafe, aber man vergrault Menschen.Dieser Beitrag wurde zuletzt von BerlinerFFilet am 12.08.2019 um 22:31 Uhr bearbeitet Erstmal, top Beitrag, hast auch eine Wertung von mir bekommen.
Die ganze Diskussion (zumindest, die die ich angestoßen habe mit dem ersten Beitrag) dreht sich aber, zumindest von mir aus, nicht um rechts oder links. Jeder soll da tun und lassen was er will. Mir geht es lediglich, um die absolut dämlich Außenwirkung und welche Message damit vermittelt wird.
Damit ist die Diskussion für mich rum, es gibt hier genug Wortmeldungen mit verschiedenen Meinungen, nun muss jeder sein eigenes Bild bilden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yuupi am 12.08.2019 um 22:35 Uhr bearbeitet
ich frag mich halt welchen positiven Effekt das Wort Vaterland in altdeuter Schrift mit rechtsradikaler musikalischen Untermalung haben soll? vllt kann mir das jemand plausibel erklären?
Was auch immer die Intention hinter dieser bescheuerten Choreo war. Das war keine gute Werbung und Außendarstellung für unseren Verein: https://1.ftb.al/atl0wHMk6Y
Zitat von HansAstadt
ich frag mich halt welchen positiven Effekt das Wort Vaterland in altdeuter Schrift mit rechtsradikaler musikalischen Untermalung haben soll? vllt kann mir das jemand plausibel erklären?
ich frag mich halt welchen positiven Effekt das Wort Vaterland in altdeuter Schrift mit rechtsradikaler musikalischen Untermalung haben soll? vllt kann mir das jemand plausibel erklären?
Wo ist denn rechtsradikale musikalische Untermalung?
Zitat von HansAstadt
ich frag mich halt welchen positiven Effekt das Wort Vaterland in altdeuter Schrift mit rechtsradikaler musikalischen Untermalung haben soll? vllt kann mir das jemand plausibel erklären?
ich frag mich halt welchen positiven Effekt das Wort Vaterland in altdeuter Schrift mit rechtsradikaler musikalischen Untermalung haben soll? vllt kann mir das jemand plausibel erklären?
"rechtsradikale musikalische Untermalung"?
Denkst du nach, bevor du sowas schreibst?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tomminho am 12.08.2019 um 22:47 Uhr bearbeitet
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