Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Zitat von LukZ91
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HROyal am 06.09.2023 um 10:27 Uhr bearbeitet
Wo wir hier gerade beim HSV Spiel sind - fand ich als einziger die Pyroshow beim HSV unnötig?
Unabhängig von der Meinung die man zu Pyro hat, meines Wissens nach gilt auch in der Fanszene üblicherweise, dass man eine coole Choreo bieten möchte und nicht einfach sinnlos etwas abbrennt.
Am Wochenende war es aber doch genau das? Wir haben den Block eingeräuchert, alles ist aufs Feld gezogen und das wars? Fand ich irgendwie ziemlich sinnlos... (von den Strafen und dass wir unser eigenes Tor einnebeln mal abgesehen).
Unabhängig von der Meinung die man zu Pyro hat, meines Wissens nach gilt auch in der Fanszene üblicherweise, dass man eine coole Choreo bieten möchte und nicht einfach sinnlos etwas abbrennt.
Am Wochenende war es aber doch genau das? Wir haben den Block eingeräuchert, alles ist aufs Feld gezogen und das wars? Fand ich irgendwie ziemlich sinnlos... (von den Strafen und dass wir unser eigenes Tor einnebeln mal abgesehen).
Zitat von HROyal
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Ich habe mich nicht auf den Tag bezogen sondern die generell recht mangelhafte Selbstkontrolle angesprochen, wenn wirklich was passiert.
Im Hamburg haben ja diesmal sogar die Toiletten gehalten
Bei der Pyro-Show hatte ich diesmal das Gefühl, dass wirklich *alle* im Vorfeld informiert waren, einschl. der Ordner des HSV. Ich glaube ich habe noch nie derart detailliert für Jedermann ersichtliche Vorbereitungen und Abläufe nachverfolgen können, ohne dass das irgendjemanden gestört hätte.
Zitat von HROyal
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Zitat von Forever_Hansa
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Zitat von LukZ91
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Hier wurde keine generelle Abrechnung mit der Fanszene vollzogen oder sonst irgendwie der Tag schlecht geredet.
Aber vier antisemitische Aussagen sind vier zu viel und selbst wenn es nur eine absolute Minderheit ist, dann ist es trotzdem etwas, womit sich alle anderen Hansafans potenziell konfrontiert sehen. Und womit man am Ende abgestempelt wird. Und darauf habe ich zumindest keinen Bock und finde daher, dass sowas bei jeder kleinsten Aktion angesprochen werden muss und klar gemacht werden muss, dass sowas nicht geht und man sich davon distanzieren muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LukZ91 am 06.09.2023 um 11:12 Uhr bearbeitet Zitat von LukZ91
Hier wurde keine generelle Abrechnung mit der Fanszene vollzogen oder sonst irgendwie der Tag schlecht geredet.
Aber vier antisemitische Aussagen sind vier zu viel und selbst wenn es nur eine absolute Minderheit ist, dann ist es trotzdem etwas, womit sich alle anderen Hansafans potenziell konfrontiert sehen. Und womit man am Ende abgestempelt wird. Und darauf habe ich zumindest keinen Bock und finde daher, dass sowas bei jeder kleinsten Aktion angesprochen werden muss und klar gemacht werden muss, dass sowas nicht geht und man sich davon distanzieren muss.
Zitat von HROyal
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Zitat von Forever_Hansa
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Zitat von LukZ91
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Hier wurde keine generelle Abrechnung mit der Fanszene vollzogen oder sonst irgendwie der Tag schlecht geredet.
Aber vier antisemitische Aussagen sind vier zu viel und selbst wenn es nur eine absolute Minderheit ist, dann ist es trotzdem etwas, womit sich alle anderen Hansafans potenziell konfrontiert sehen. Und womit man am Ende abgestempelt wird. Und darauf habe ich zumindest keinen Bock und finde daher, dass sowas bei jeder kleinsten Aktion angesprochen werden muss und klar gemacht werden muss, dass sowas nicht geht und man sich davon distanzieren muss.
Du brauchst also ein offizielles Statement vom Verein um besser schlafen zu können? Dann auch von den Arbeitgebern, der Agentur für Arbeit / Jobcenter usw?
Nur weil die hansaklamotten getragen haben ist doch nicht der Verein oder die Fanszene dafür verantwortlich. Da diese ***** en auch ohne Fanutensilien solches Gedankengut haben.
Dies zu Anden unterliegt der Polizei die das zum Glück erfassen konnte und zur Rechenschaft zieht!
Der Verein kann doch nur das kommentieren was im Stadion passiert oder auf dem Stadiongelände.
Solange jeder (und egal welches Gedankengut er hat) sich im Stadion an die Regeln hält, ist er willkommen. Sobald er dagegen verstößt muss der Verein durchgreifen.
Das sich so eine Scheiße nicht gehört ist doch selbstverständlich!
Zitat von Balticlight65
Du brauchst also ein offizielles Statement vom Verein um besser schlafen zu können? Dann auch von den Arbeitgebern, der Agentur für Arbeit / Jobcenter usw?
Nur weil die hansaklamotten getragen haben ist doch nicht der Verein oder die Fanszene dafür verantwortlich. Da diese ***** en auch ohne Fanutensilien solches Gedankengut haben.
Dies zu Anden unterliegt der Polizei die das zum Glück erfassen konnte und zur Rechenschaft zieht!
Der Verein kann doch nur das kommentieren was im Stadion passiert oder auf dem Stadiongelände.
Solange jeder (und egal welches Gedankengut er hat) sich im Stadion an die Regeln hält, ist er willkommen. Sobald er dagegen verstößt muss der Verein durchgreifen.
Das sich so eine Scheiße nicht gehört ist doch selbstverständlich!
Zitat von LukZ91
Hier wurde keine generelle Abrechnung mit der Fanszene vollzogen oder sonst irgendwie der Tag schlecht geredet.
Aber vier antisemitische Aussagen sind vier zu viel und selbst wenn es nur eine absolute Minderheit ist, dann ist es trotzdem etwas, womit sich alle anderen Hansafans potenziell konfrontiert sehen. Und womit man am Ende abgestempelt wird. Und darauf habe ich zumindest keinen Bock und finde daher, dass sowas bei jeder kleinsten Aktion angesprochen werden muss und klar gemacht werden muss, dass sowas nicht geht und man sich davon distanzieren muss.
Zitat von HROyal
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Zitat von Forever_Hansa
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Zitat von LukZ91
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Einfach nur zur Vollständigkeit und sich drüber ärgern: Am Hamburger HBF wurden vor dem Spiel beim HSV vier Hansa-Fans festgenommen, welche antisemitische Lieder angestimmt haben.
Manchmal fragt man sich wirklich, was mit den Leuten los ist und wieso immer wieder es einige wenige schaffen, eine gesamte Fanszene einen Stempel aufzudrücken..
Weil sich kaum jemand aus der Fanschaft wirklich distanziert oder mal eingreift. Aus Erfahrung wird im besten Fall weggeguckt und im schlimmsten Fall mitgemacht. Das ist wegen der Gruppendynamik vielleicht sogar erklärbr - das Problem ist aber, dass kein Grundverständnis für Prinzipien und Werte (oder eben für die Falschen) vorliegt. Das wäre zumindest meine Erklärung.
Nun ist aber mal gut.
Das U Bahn Lied wird weder von der Szene noch dem Großteil der Fans gesungen oder sonstwie verbreitet.
Da waren 4 Hansafans von mindestens 10.000 die dieses unsägliche Lied am Bahnhof angestimmt haben und dafür bestraft wurden. Ansonsten war es ein nahezu reibungsloser und friedlicher Tag in Hamburg. Selbst beim Hansa Fanmarsch mischten sich anreisende HSV Fans in den Tross ein ohne Problem. Nach dem Spiel gingen die HSV Ultras Richtung Stellingen mit zahlreichen Hansafans ohne Probleme.
Ich habe selten so eine entspannte Atmosphäre erlebt gerade an den umliegenden Bratwurst und Bierständen wo die Fanlager kreuz und quer gemischt waren und ins Plaudern kamen. Das darf man auch mal erwähnen.
Wir haben genug Probleme in unsere Fanszene aber über diesen Tag wegen 4 Knalltüten eine generell Abrechnung zu vollziehen ist unsinnig.
Hier wurde keine generelle Abrechnung mit der Fanszene vollzogen oder sonst irgendwie der Tag schlecht geredet.
Aber vier antisemitische Aussagen sind vier zu viel und selbst wenn es nur eine absolute Minderheit ist, dann ist es trotzdem etwas, womit sich alle anderen Hansafans potenziell konfrontiert sehen. Und womit man am Ende abgestempelt wird. Und darauf habe ich zumindest keinen Bock und finde daher, dass sowas bei jeder kleinsten Aktion angesprochen werden muss und klar gemacht werden muss, dass sowas nicht geht und man sich davon distanzieren muss.
Du brauchst also ein offizielles Statement vom Verein um besser schlafen zu können? Dann auch von den Arbeitgebern, der Agentur für Arbeit / Jobcenter usw?
Nur weil die hansaklamotten getragen haben ist doch nicht der Verein oder die Fanszene dafür verantwortlich. Da diese ***** en auch ohne Fanutensilien solches Gedankengut haben.
Dies zu Anden unterliegt der Polizei die das zum Glück erfassen konnte und zur Rechenschaft zieht!
Der Verein kann doch nur das kommentieren was im Stadion passiert oder auf dem Stadiongelände.
Solange jeder (und egal welches Gedankengut er hat) sich im Stadion an die Regeln hält, ist er willkommen. Sobald er dagegen verstößt muss der Verein durchgreifen.
Das sich so eine Scheiße nicht gehört ist doch selbstverständlich!
Zumal ich mich frage, was man machen soll, wenn vier solche Hanseln so einen Müll von sich geben ... Soll ich dann echt allein zu denen gehen und sagen "Bitte singt sowas nicht, das gehört ich nicht!" oder wie? Wenn wir ehrlich sind, muss man in dem Fall eher um seine eigene Sicherheit bangen, da solche Menschen, die so einen Unsinn von sich geben, gar keinen Bock haben, sich von anderen belehren zu lassen. Ist doch eigentlich menschlich, dass da eher wegkommt, bevor man da noch etwas zur Eskalation beiträgt. Notfalls gibt man einen Hinweis an die Polizei, die es in diesem Fall mitbekommen hat.
Ich verstehe nicht, warum jede kleine Handlung, die ein paar Flitzpiepen anstellen, hier immer wieder thematisiert werden muss. Solche Leute gibt es in jedem Verein, nur von der Berichterstattung bekommen wir nichts mit. Das ist wie so oft kein Fanproblem von Hansa Rostock, sondern ein gesamtgesellschaftliches!
Davon ab, habe ich ebenfalls eine tolles Auswärtsspiel erlebt. Total geil, wie vorm Volksparkstadion alle gemischt am Bierstand stehen und alles friedlich bleibt. Das war so angenehm, so wie man sich ein Auswärtsspiel eigentlich wünscht.
Zitat von hansafan_93
Das ist wie so oft kein Fanproblem von Hansa Rostock, sondern ein gesamtgesellschaftliches!
Das ist wie so oft kein Fanproblem von Hansa Rostock, sondern ein gesamtgesellschaftliches!
Wollte jetzt nicht alles zitieren: werden die Personalien dem Verein mitgeteilt, damit dieser entsprechende Maßnahmen einleiten kann (Hausverbot, Mitgleidschaft kündigen, DK "entziehen")?
Zitat von Bauernluemmel
Wollte jetzt nicht alles zitieren: werden die Personalien dem Verein mitgeteilt, damit dieser entsprechende Maßnahmen einleiten kann (Hausverbot, Mitgleidschaft kündigen, DK "entziehen")?
Zitat von hansafan_93
Das ist wie so oft kein Fanproblem von Hansa Rostock, sondern ein gesamtgesellschaftliches!
Das ist wie so oft kein Fanproblem von Hansa Rostock, sondern ein gesamtgesellschaftliches!
Wollte jetzt nicht alles zitieren: werden die Personalien dem Verein mitgeteilt, damit dieser entsprechende Maßnahmen einleiten kann (Hausverbot, Mitgleidschaft kündigen, DK "entziehen")?
Nein. Die Polizei darf solche Daten nur zur Gefahrenabwehr an Vereine geben, um z.B. Stadionverbotsverfahren bei Gewalttätern anzustrengen.
Um hier mal ein anderes Thema zu bringen: Mir geht's auswärts echt auf den Sack, dass Fans, die Karten für andere Blöcke haben, trotzdem in die Blöcke gehen, wo es für sie bequemer zu sein scheint. Auch in Hamburg waren in 13B wieder die Treppen voller Fans und nur schlecht durchkommen.
Dass man sich innerhalb der Blöcke einfach seine Plätze sucht und nicht stur auf die Plätze auf den Eintrittskarten besteht, finde ich richtig so.
Aber einfach in andere Blöcke gehen und da für Überfüllung zu sorgen, das nervt.
Ich weiß, dass sich das nicht ändern wird, aber ich wollte das mal loswerden.
Dass man sich innerhalb der Blöcke einfach seine Plätze sucht und nicht stur auf die Plätze auf den Eintrittskarten besteht, finde ich richtig so.
Aber einfach in andere Blöcke gehen und da für Überfüllung zu sorgen, das nervt.
Ich weiß, dass sich das nicht ändern wird, aber ich wollte das mal loswerden.
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