Der Ausgliederungs-Thread
28.05.2014 - 14:24 Uhr
05.03.2017 - 15:03 Uhr
Zitat von PrinceofLies
Kürzere Entscheidungswege sehe ich eher darin, dass die verschiedenen Gremien wegfallen
Kürzere Entscheidungswege sehe ich eher darin, dass die verschiedenen Gremien wegfallen
Nicht ein Gremium wird wegfallen.
Gegenüber dem Status quo wäre das nach Ausgliederung in Theorie und Praxis unverändert. Das wurde auch von der Vereinsführung so bestätigt, weswegen sie zahlreichen unsinnigen Argumenten dieses auch nicht hinzugefügt haben.
05.03.2017 - 21:28 Uhr
Zitat von fainmor
Achtung: Ich benötige dringend eure Unterstützung und Aufklärung. Also rann an die Tasten egal aus welchen Gründen auch immer
Bis Ende März wird intern über die Ausgliederung diskutiert. Man kann davon ausgehen, dass bereits Ende Mai – Juni darüber in einer AOM entschieden wird. Die Zeiten von sinnfreien und kostspieligen Vereinsentwicklungszeitverschwendungszusammenkommnise sind vorbei und es werden in Kürze Fakten vom Verein vorgelegt.
Nach dem ich nicht die hellste Kerze auf der Torte sein kann, weil sonst der bekannte Vorschlag nicht im Ansatz diskutabel wäre, bitte ich nun um Unterstützung. Die ungeklärten Fragen lauten stand heute…
Achtung: Ich benötige dringend eure Unterstützung und Aufklärung. Also rann an die Tasten egal aus welchen Gründen auch immer
Bis Ende März wird intern über die Ausgliederung diskutiert. Man kann davon ausgehen, dass bereits Ende Mai – Juni darüber in einer AOM entschieden wird. Die Zeiten von sinnfreien und kostspieligen Vereinsentwicklungszeitverschwendungszusammenkommnise sind vorbei und es werden in Kürze Fakten vom Verein vorgelegt.
Nach dem ich nicht die hellste Kerze auf der Torte sein kann, weil sonst der bekannte Vorschlag nicht im Ansatz diskutabel wäre, bitte ich nun um Unterstützung. Die ungeklärten Fragen lauten stand heute…
Naja, du hast dein Gericht mit einer reichlichen Portion Sarkasmus gewürzt, aber du stellst ja die richtigen Fragen, auf die es keine Antworten gibt (von Vereinsseite). Deshalb gab es auch eine Wertung von mir.
Auch ich kann nur in einem Fall eine theoretische Antwort geben.
Zitat von fainmor
Wenn jemand Informationen hat, dass wenn 62,5 Mio. (sorry, habe Tränen in den Augen) eingenommen wurden, es danach bei Bedarf weiterhin mögliche wäre, mit einer AG Anteile und somit frisches Kapital zu generieren, bitte melden.
Wenn jemand Informationen hat, dass wenn 62,5 Mio. (sorry, habe Tränen in den Augen) eingenommen wurden, es danach bei Bedarf weiterhin mögliche wäre, mit einer AG Anteile und somit frisches Kapital zu generieren, bitte melden.
Ich betone, dass das nur theoretisch ist und wahrscheinlich kennst du die Antwort darauf auch: Kapitalerhöhung! Warum theoretisch, weil der e. V. im gleichen Verhältnis Geld nachschießen muss wie der/die Investor/en, sprich also das dreifache und so viel Kohle hat der e. V. nicht und wird es nie haben. Aber deine Frage ist ja im Konjunktiv und im Konjunkiv geht vieles.
06.03.2017 - 13:59 Uhr
Zitat von Schwabenpfeil312
Naja, du hast dein Gericht mit einer reichlichen Portion Sarkasmus gewürzt, aber du stellst ja die richtigen Fragen, auf die es keine Antworten gibt (von Vereinsseite). Deshalb gab es auch eine Wertung von mir.
Auch ich kann nur in einem Fall eine theoretische Antwort geben.
Ich betone, dass das nur theoretisch ist und wahrscheinlich kennst du die Antwort darauf auch: Kapitalerhöhung! Warum theoretisch, weil der e. V. im gleichen Verhältnis Geld nachschießen muss wie der/die Investor/en, sprich also das dreifache und so viel Kohle hat der e. V. nicht und wird es nie haben. Aber deine Frage ist ja im Konjunktiv und im Konjunkiv geht vieles.
Zitat von fainmor
Achtung: Ich benötige dringend eure Unterstützung und Aufklärung. Also rann an die Tasten egal aus welchen Gründen auch immer
Bis Ende März wird intern über die Ausgliederung diskutiert. Man kann davon ausgehen, dass bereits Ende Mai – Juni darüber in einer AOM entschieden wird. Die Zeiten von sinnfreien und kostspieligen Vereinsentwicklungszeitverschwendungszusammenkommnise sind vorbei und es werden in Kürze Fakten vom Verein vorgelegt.
Nach dem ich nicht die hellste Kerze auf der Torte sein kann, weil sonst der bekannte Vorschlag nicht im Ansatz diskutabel wäre, bitte ich nun um Unterstützung. Die ungeklärten Fragen lauten stand heute…
Achtung: Ich benötige dringend eure Unterstützung und Aufklärung. Also rann an die Tasten egal aus welchen Gründen auch immer
Bis Ende März wird intern über die Ausgliederung diskutiert. Man kann davon ausgehen, dass bereits Ende Mai – Juni darüber in einer AOM entschieden wird. Die Zeiten von sinnfreien und kostspieligen Vereinsentwicklungszeitverschwendungszusammenkommnise sind vorbei und es werden in Kürze Fakten vom Verein vorgelegt.
Nach dem ich nicht die hellste Kerze auf der Torte sein kann, weil sonst der bekannte Vorschlag nicht im Ansatz diskutabel wäre, bitte ich nun um Unterstützung. Die ungeklärten Fragen lauten stand heute…
Naja, du hast dein Gericht mit einer reichlichen Portion Sarkasmus gewürzt, aber du stellst ja die richtigen Fragen, auf die es keine Antworten gibt (von Vereinsseite). Deshalb gab es auch eine Wertung von mir.
Auch ich kann nur in einem Fall eine theoretische Antwort geben.
Zitat von fainmor
Wenn jemand Informationen hat, dass wenn 62,5 Mio. (sorry, habe Tränen in den Augen) eingenommen wurden, es danach bei Bedarf weiterhin mögliche wäre, mit einer AG Anteile und somit frisches Kapital zu generieren, bitte melden.
Wenn jemand Informationen hat, dass wenn 62,5 Mio. (sorry, habe Tränen in den Augen) eingenommen wurden, es danach bei Bedarf weiterhin mögliche wäre, mit einer AG Anteile und somit frisches Kapital zu generieren, bitte melden.
Ich betone, dass das nur theoretisch ist und wahrscheinlich kennst du die Antwort darauf auch: Kapitalerhöhung! Warum theoretisch, weil der e. V. im gleichen Verhältnis Geld nachschießen muss wie der/die Investor/en, sprich also das dreifache und so viel Kohle hat der e. V. nicht und wird es nie haben. Aber deine Frage ist ja im Konjunktiv und im Konjunkiv geht vieles.

nö ich kann doch vorzugsaktien ausgeben, ich kann mir selber vorkaufsrechte geben, ich kann andere verzichtserklärungen für die kommende HV abgeben lassen und und und ....
man kann da relativ viel machen. was man aber beachten muss sind treuepflichten ggü den minderheitsaktionären.
14.03.2017 - 11:03 Uhr
Quelle: Mitglied-Interview in den StN
VfB-AG: Eine gute Idee?
„Mut zu Offenheit und Transparenz“
„Mut zu Offenheit und Transparenz“
Darf man sich durchaus mal durchlesen.
14.03.2017 - 13:01 Uhr
Sind interessante Gedanken und Fragen, die allerdings nicht beantwortet werden. Der VfB will uns eine ausgliederung unterschieben mit dem Argument "ist halt heute nötig sonst versinken wir im nichts".
Da das Thema komplex ist und viele sich garnicht damit auseinandersetzen wollen, nehmen sie die Empfehlung der Vereinsführung. Die Empfehlung im Mitgliederschreiben ist mmn. eh unzulässige beeinflussung. Fair gespielt wird da nicht. Sie wollen garnicht, dass man ihnen auf die Finger gucken kann.
Das wäre nach einer ausgliederung noch einfacher.
Ich bin grundsätzlich eher dagegen unter dem Umständen aber komplett. Ich bin aber zuversichtlich dass der Antrag scheitert.
Was ich allerdings nicht verstanden habe ist warum Montag+Freitag mehr Zeit zum diskutieren bleibt.
Da das Thema komplex ist und viele sich garnicht damit auseinandersetzen wollen, nehmen sie die Empfehlung der Vereinsführung. Die Empfehlung im Mitgliederschreiben ist mmn. eh unzulässige beeinflussung. Fair gespielt wird da nicht. Sie wollen garnicht, dass man ihnen auf die Finger gucken kann.
Das wäre nach einer ausgliederung noch einfacher.
Ich bin grundsätzlich eher dagegen unter dem Umständen aber komplett. Ich bin aber zuversichtlich dass der Antrag scheitert.
Was ich allerdings nicht verstanden habe ist warum Montag+Freitag mehr Zeit zum diskutieren bleibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1893 am 14.03.2017 um 13:02 Uhr bearbeitet
14.03.2017 - 13:30 Uhr
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de
Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Unter VfB-Präsident Manfred Haas wurde eine Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft gegründet, die bis heute existiert. Niemand weiß genau, wer dort beteiligt ist und mit welchen Summen. Sicher ist nur, dass die Beteiligungen verzinst sind. Finanzvorstand Stefan Heim sieht es als notwendig an, mit dem Geld einer Ausgliederung die Beteiligungen abzulösen. Wie viel Geld ist dann noch übrig? Die Fragen, die ich habe, werden immer mehr statt weniger. Bis zu einer Abstimmung muss noch vieles auf den Tisch.
Weiß da jemand was drüber?
14.03.2017 - 13:37 Uhr
Zitat von 1893
Was ich allerdings nicht verstanden habe ist warum Montag+Freitag mehr Zeit zum diskutieren bleibt.
Was ich allerdings nicht verstanden habe ist warum Montag+Freitag mehr Zeit zum diskutieren bleibt.
Nun ja, der Verkehr/Fahrtdauer zu einem VfB-Heimspiel wird Mo+Fr deutlich höher sein als an einem Sonntag. (Heimspiele an einem Samstag haben wir ja sowieso nicht...)
14.03.2017 - 15:47 Uhr
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de
Viele Aspekte sind den abstimmenden Mitgliedern gar nicht bewusst. Ein Beispiel: Es muss klar sein, was passiert, wenn sich Daimler eines Tages von den Anteilen trennen will. Denken Sie nur an den Umbau der Automobilbranche unter dem Aspekt der E-Mobilität. Wer kann heute schon garantieren, dass Daimler in 10 oder 20 Jahren nicht mit anderen Unternehmen kooperiert, die das Investment beim VfB ganz anders bewerten, mehr Einfluss auf den VfB nehmen oder die Anteile verkaufen wollen.
[...]
Wie genau sieht das aus, wer formuliert das? Und woher würde der VfB plötzlich 40 Millionen Euro hernehmen, wenn er die Anteile zurückkaufen müsste?
Was genau soll denn dann passieren? [...]
Wie genau sieht das aus, wer formuliert das? Und woher würde der VfB plötzlich 40 Millionen Euro hernehmen, wenn er die Anteile zurückkaufen müsste?
Wenn Daimler nicht mehr beteiligt sein möchte, dann müssen sie versuchen ihre Anteile zu verkaufen. Wenn sie sie nicht verkaufen können, müssen sie sie billiger (< 40 Millionen) am Markt platzieren. Der Preis geht so lange runter bis sie jemand abnimmt. Ggf. muss Daimler noch was drauf zahlen, um sie loszuwerden.
Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis kann dann als Gewinn oder Verlust verbucht werden. Der VfB sollte das Vorkaufsrecht nutzen, wenn er davon ausgeht, dass die Anteile mehr als der Verkaufspreis von Daimler wert sind. Sollten sie weniger wert sein, sollte man sie am Kapitalmarkt kaufen.
Also, grundsätzlich passiert erst einmal gar nichts, wenn Daimler die Anteile vom VfB nicht mehr halten möchte.
Das ist Grundstudium BWL.
14.03.2017 - 16:24 Uhr
11/2000
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Haas hat von Mayer-Vorfelder einen Schuldenberg in Höhe von 30 Millionen Mark übernommen. Um die Roten aus den Miesen zu holen, kündigte er Anfang der Woche vollmundig einen "Befreiungsschlag" an. Bei seiner ersten Pressekonferenz im Vorfeld des Duells mit Hansa Rostock am Sonnabend wurde Haas konkret und stellte die Idee einer Beteiligungs-GmbH für den VfB vor.Dies bedeutet, dass sich der Bundesligist Risikokapital aus der Wirtschaft holen will. Konzerne investieren nun mal ihr Geld in alle möglichen Beteiligungen. Zum Beispiel in Staatsanleihen, Devisen, Aktien und Immobilien - oder in finanzielle Engagements bei anderen Unternehmen. Und davon möchte Haas ein Stück abbekommen. Er will die Konzerne im Ländle dazu bringen, dass sie von sich aus eine Beteiligungs-GmbH gründen, je nach dem, wie viele und mit welcher Einlage diese sich daran beteiligen, käme dann ein Betrag von "bis zu fünfzig oder auch mehr Millionen Mark" zusammen - eine erkleckliche Summe, um die Schuldenlast in den Griff zu bekommen und um in Spieler investieren zu können.Aus Gutmütigkeit oder aus Mitleid wird aber kein Firmenchef Millionen in einen Verein investieren, der derzeit auf Platz 15 der Bundesliga darbt. Daher sollen die in der GmbH vertretenen Unternehmen vom VfB regelmäßige Ausschüttungen erhalten, die es für den Investor interessant machen, sein Geld hineinzustecken. Dies soll mit einer Rendite von vier bis neun Prozent des Anlagekapitals versüßt werden.
09/2001
Quelle: www.faz.net
Alleine sind die Schwaben dazu nicht in der Lage. Die von Haas ins Leben gerufene „Beteiligungs GmbH" hat bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Wer, selbst wenn mit einem schwäbischen Unternehmerherz ausgestattet, will sein Geld in einen Verein stecken, der mit solchen Neuigkeiten die Umfeld in Aufregung versetzt. Der Weg aus dem Schlamassel ist schwierig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EmKa_S am 14.03.2017 um 16:26 Uhr bearbeitet
14.03.2017 - 17:20 Uhr
Zitat von EmKa_S
Das ist Grundstudium BWL.
Das ist Grundstudium BWL.
Das hat mit BWL eher nichts zu tun, sondern mit Vertragsrecht.
Sofern Daimler die Anteile mit einem vertraglich vereinbarten Recht zur Rückgabe übernimmt, dann muß der Verein die Anteile zurücknehmen und den entsprechenden Preis bezahlen. Bei 40 Mio. wäre er dann sicher pleite, aber auch bei 20% Abschlag.
Wieder so ein Punkt: Solange uns Mitgliedern das nicht genau dargelegt wird, bleibt es ein nicht bewertbares Risiko. Paßt zum Tenor von Herrn Missel...
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