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Der Ausgliederungs-Thread

28.05.2014 - 14:24 Uhr
Der Ausgliederungs-Thread |#661
04.03.2017 - 16:17 Uhr
Zitat von PrinceofLies

Die Rechtsform e.V. hat durchaus auch strukturelle Nachteile wie relativ lange Entscheidungswege...

Inwiefern werden die Entscheidungswege in einer AG kürzer im Vergleich zu einen e.V bzw zu einer GmbH?

Das ist keine rhetorische Frage, so wie ich das bis jetzt mitbekommen habe werden ja keine Posten wegfallen die aktuell vorhanden sind.
Auch eine AG hat einen Aufsichtrat, einen Vorstandsvorsitzenden etc.
Die Vorraussetzungen eine AG zu gründen sind ja hauptsächlich finanziell (Grundkapital) ansonsten sehe ich da keine notwendige, strukturelle Änderungen die der VfB machen MÜSSTE um eine AG zu werden.
Auch habe ich noch von keiner angestrebten, strukturellen Änderung gelesen die der VfB in der jetztigen Rechtsform nicht machen kann weil man ein Verein ist.

Gab es bisher ein Argument von Seiten des VfBs außer der Generierung frischem EK durch den Verkauf von Anteilen?
Der Ausgliederungs-Thread |#662
04.03.2017 - 17:45 Uhr
Zitat von Dennisowitsch91
Zitat von PrinceofLies

Die Rechtsform e.V. hat durchaus auch strukturelle Nachteile wie relativ lange Entscheidungswege...

Inwiefern werden die Entscheidungswege in einer AG kürzer im Vergleich zu einen e.V bzw zu einer GmbH?

Das ist keine rhetorische Frage, so wie ich das bis jetzt mitbekommen habe werden ja keine Posten wegfallen die aktuell vorhanden sind.

Zu Deiner Frage: Es gibt keinen strukturellen Nachteil.
Vergleiche ich e.V. und AG mit jeweils tausenden Mitgliedern/Aktionären, dann ist es formal quasi 1:1 dasselbe.
Will ich aber wie beim VfB vorgesehen bei der AG die tausende Mitglieder raushalten, dann rede ich quasi mit 3-5 Aktionären (die Investoren plus der Präsident des e.V.). Dann könnte ich in der tat flexibler agieren. Allerdings fehlt mir die Phantasie, bei welcher Art von Entscheidung das hilfreich sein sollte.

Zitat von Dennisowitsch91
Die Vorraussetzungen eine AG zu gründen sind ja hauptsächlich finanziell (Grundkapital) ansonsten sehe ich da keine notwendige, strukturelle Änderungen die der VfB machen MÜSSTE um eine AG zu werden.
Auch habe ich noch von keiner angestrebten, strukturellen Änderung gelesen die der VfB in der jetztigen Rechtsform nicht machen kann weil man ein Verein ist.

Das ist ja das Dilemma, daher ist die Ausgliederung eben eine Option, aber keinesfalls zwingend. Auch wenn von Vereinsseite andauernd anderes suggeriert wird.
Der Ausgliederungs-Thread |#663
04.03.2017 - 18:26 Uhr
Zitat von taduli
Zitat von Dennisowitsch91

Zitat von PrinceofLies

Die Rechtsform e.V. hat durchaus auch strukturelle Nachteile wie relativ lange Entscheidungswege...

Inwiefern werden die Entscheidungswege in einer AG kürzer im Vergleich zu einen e.V bzw zu einer GmbH?

Das ist keine rhetorische Frage, so wie ich das bis jetzt mitbekommen habe werden ja keine Posten wegfallen die aktuell vorhanden sind.

Zu Deiner Frage: Es gibt keinen strukturellen Nachteil.
Vergleiche ich e.V. und AG mit jeweils tausenden Mitgliedern/Aktionären, dann ist es formal quasi 1:1 dasselbe.
Will ich aber wie beim VfB vorgesehen bei der AG die tausende Mitglieder raushalten, dann rede ich quasi mit 3-5 Aktionären (die Investoren plus der Präsident des e.V.). Dann könnte ich in der tat flexibler agieren. Allerdings fehlt mir die Phantasie, bei welcher Art von Entscheidung das hilfreich sein sollte.

Aber wie soll das gehen das die Mitglieder der e.V rausgehalten werden?
Die Eigentümer wären dann die Investoren mit maximal 25%-1 Stimme und der Rest bleibt dann bei der e.V.
Verlieren dann die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung ihre Stimme bzw geben diese zwangsläufig, komplett an den Vostand (Präsi) ab?
Kann doch nicht sein, oder?
Zitat von taduli

Zitat von Dennisowitsch91

Die Vorraussetzungen eine AG zu gründen sind ja hauptsächlich finanziell (Grundkapital) ansonsten sehe ich da keine notwendige, strukturelle Änderungen die der VfB machen MÜSSTE um eine AG zu werden.
Auch habe ich noch von keiner angestrebten, strukturellen Änderung gelesen die der VfB in der jetztigen Rechtsform nicht machen kann weil man ein Verein ist.

Das ist ja das Dilemma, daher ist die Ausgliederung eben eine Option, aber keinesfalls zwingend. Auch wenn von Vereinsseite andauernd anderes suggeriert wird.

Ich würde zugerne wissen warum die Ausgliederung so krampfhaft beworben wird bei gleichzeitigem Mangel an Infos und Begründungen warum diese Notwendig ist.
Der Hauptgrund ist offensichtlich das Geld aber was verspricht man sich von den 50-60 Millionen langfristig?
Glauben die wir brauchen es um uns in der Buli zu etablieren (das wäre ein Armutszeugniss) oder will man die CL-Plätze angreifen (das wäre Größenwahnsinnig).
Ich steige da einfach nicht durch warum die Ausgliederung so massiv zur Vereinssache gemacht wurde.
Der Ausgliederungs-Thread |#664
04.03.2017 - 18:53 Uhr
Zitat von Dennisowitsch91
Aber wie soll das gehen das die Mitglieder der e.V rausgehalten werden?


Nach derzeitigem Konzept ganz einfach. Ein ehrenamtlicher Präsident des e.V. vertritt die 75%+x. Ganz alleine.

Zitat von Dennisowitsch91
Ich würde zugerne wissen warum die Ausgliederung so krampfhaft beworben wird bei gleichzeitigem Mangel an Infos und Begründungen warum diese Notwendig ist.

Da gab es mMn zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Antworten.
- zu Zeiten hundt wollte man die Mass einfach los werden und hat daher gezielt falsch informiert.
- mäuser wollte transparent sein, hat es aber selbst nicht verstanden
- der heutige Vorstand sieht, daß die Diskussion den Verein auf Dauer lähmt und versucht demnächst, das Vorhaben mit Tempo durchzudrücken. (Ich erkenne vieles wieder, was ich mal bei einer früheren Arbeitsstelle erlebt habe, da wurde ein Pensionär nur dazu reakticiert, daß er eine Fusion um jeden Preis durchdrücken sollte)
Dazu kommt, daß die dfl (und die uefa) tendentiell die Vereine loswerden will, damit sie nur noch 'mit Profis' verhandeln muß, also Mäzenen, die sich einen Fußballclun halten, einer AG oder einer Werksabteilung in eigener Rechtsform. Daher unterstützen sie den Weg weg vom e.V. vehement.

Zitat von Dennisowitsch91
Glauben die wir brauchen es um uns in der Buli zu etablieren (das wäre ein Armutszeugniss) oder will man die CL-Plätze angreifen (das wäre Größenwahnsinnig).

So naiv ist wohl keiner, denn 20-30 Mio für den Kader (das ist, was man anpeilt) ist in der heutigen Zeit lächerlich und wird einen Wettbewerbsnachteil niemals ausgleichen können.

Fazit: Eine Ausgliederung mit Investor hätte vor 10 Jahren extrem geholfen, heute ist die Gelegenheit mMn schlicht verpasst.
Der Ausgliederungs-Thread |#665
04.03.2017 - 20:55 Uhr
Zitat von taduli
Fazit: Eine Ausgliederung mit Investor hätte vor 10 Jahren extrem geholfen, heute ist die Gelegenheit mMn schlicht verpasst.


Nach der Meisterschaft wäre ein idealer Zeitpunkt gewesen, um die Topspieler zu halten, ein paar Hochkaräter zu holen und sich dauerhaft oben zu positionieren. Stattdessen hat man die komplette Meistermannschaft verkauft (verschenkt), nur Grütze geholt und sich nach und nach Richtung zweite Liga gespart. Jetzt die Profiabteilung für ein Jahresbudget zu verhökern nutzt nur den interessierten Investoren aber dem Verein, bzw. der Fußballabteilung Null... Irgendwie will man uns für dumm verkaufen, man gliedert nicht aus um Erfolg zu kaufen, sondern man wirtschaftet gut, hat Erfolg und verkauft dann Anteile so teuer wie möglich. Leider sind unsere Präsidenten und der komplette AR entweder gekauft oder ganz offiziell auf der Gehaltsliste der potenziellen Investoren...

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A lot of football success is in the mind. You must believe you are the best and then make sure that you are. (Bill Shankly)

Der Ausgliederungs-Thread |#666
05.03.2017 - 11:23 Uhr
Kürzere Entscheidungswege sehe ich eher darin, dass die verschiedenen Gremien wegfallen

Als Verein hat man da mehr oder weniger Ehrenamtliche, die durch Mitgliederversammlungen gewählt und entlastet werden müssen
In ner AG haste eben einen Vorstand und nen Aufsichtsrat der einmal jährlich gewählt und entlastet wird und nicht mehr noch nen Ehrenrat und co

Kann mir schon vorstellen, dass man mit bestelltem Geschäftsführer der die verschiedenen Abteilungsleiter ernennt durchaus schneller reagieren kann und damit eben auch Gelegenheiten besser ergreifen kann

Der andere Vorteil ist sicherlich die Kreditwürdigkeit
Als e.V. stehst Du mit dem Vereinskapital da, als AG zusätzlich mit der Einlage der Aktionäre
Sprich man hat bessere Argumente wenn man kurzfristig Liquidität braucht beispielsweise für Transfers und kann bessere Zinsen aushandeln. Ich geh da einfach davon aus, dass der Verein nicht einfach sein Geld auf nem Girokonto hat sondern eben angelegt in verschiedene Dinge wie Spielerwerte, Immobilien und co die man nicht einfach mal kurz flüssig machen kann

Allerdings und das bleibt ist es einfach so, dass ich nicht sehe wo ein sinnvolles langfristiges Projekt ansteht wo man das einfließende Geld drin investieren könnte und nein Gehälter und Transfersummen sind das definitiv nicht

•     •     •

Die Formen müssen gewahrt werden
Der Ausgliederungs-Thread |#667
05.03.2017 - 11:58 Uhr
Zitat von PrinceofLies

Kürzere Entscheidungswege sehe ich eher darin, dass die verschiedenen Gremien wegfallen

Als Verein hat man da mehr oder weniger Ehrenamtliche, die durch Mitgliederversammlungen gewählt und entlastet werden müssen
In ner AG haste eben einen Vorstand und nen Aufsichtsrat der einmal jährlich gewählt und entlastet wird und nicht mehr noch nen Ehrenrat und co

Kann mir schon vorstellen, dass man mit bestelltem Geschäftsführer der die verschiedenen Abteilungsleiter ernennt durchaus schneller reagieren kann und damit eben auch Gelegenheiten besser ergreifen kann

Der andere Vorteil ist sicherlich die Kreditwürdigkeit
Als e.V. stehst Du mit dem Vereinskapital da, als AG zusätzlich mit der Einlage der Aktionäre
Sprich man hat bessere Argumente wenn man kurzfristig Liquidität braucht beispielsweise für Transfers und kann bessere Zinsen aushandeln. Ich geh da einfach davon aus, dass der Verein nicht einfach sein Geld auf nem Girokonto hat sondern eben angelegt in verschiedene Dinge wie Spielerwerte, Immobilien und co die man nicht einfach mal kurz flüssig machen kann

Allerdings und das bleibt ist es einfach so, dass ich nicht sehe wo ein sinnvolles langfristiges Projekt ansteht wo man das einfließende Geld drin investieren könnte und nein Gehälter und Transfersummen sind das definitiv nicht

Laut Satzung haben wir einen Vorstand, AR und Ehrenrat. Alle anderen Gremien, sollte es welche geben, sind vom Verein eingesetzt und können ebenso schnell wieder aufgelöst werden. Die Aufgaben des Ehrenrats sind klar definiert und beeinträchtigen das tägliche Geschäft oder die Vereinspolitik im allgemeinen in keinster Weise. So gut wie jede entscheidende Position im Verein sind mit hauptamtlichen Mitarbeitern besetzt. Das geht runter bis zu den Jugendtrainern.
Schwer da unprofessionelle Strukturen zu erkennen. Außer vielleicht beim obersten Gremium des Vereins – der Mitgliederversammlung.
Schuldenmachen kann man mit einer AG eventuell schneller.

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2,6% sind sich sicher, das über die CL in den nächsten Jahren nur in „Blick auf die Konkurrenz“ diskutiert werden kann.

"Wenn Du ein schlechtes Präsidium hast, bist Du verloren. Fertig!" Jürgen Klopp

Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen


Dieser Beitrag wurde zuletzt von fainmor am 05.03.2017 um 11:59 Uhr bearbeitet
Der Ausgliederungs-Thread |#668
05.03.2017 - 12:30 Uhr
Soweit die Theorie

In der Praxis kann das anders aussehen wie man auch immer wieder sehen kann reden doch immer viele Leute rein und machen Politik wo schnelle Entscheidungen hilfreicher wären

Beispielsweise unsere Scoutingabteilung bzw. unsere gesamte Transferpolitik würde ich in den vergangenen Jahren nicht unbedingt als Professionel bezeichnen und wenn man sich anschaut wie wenig aus der Jugend in den letzten Jahren rauskam würde ich da auch von einem strukturellen Problem reden

In nem Verein redet nunmal jeder mit bzw. muss ständig Stimmung machen für diese oder jene Entscheidung. Das kann nachteilig sein, wenn man unpopuläre Entscheidungen treffen sollte und es gibt eben einen längeren Entscheidungsprozess dadurch dass man die Mitglieder mitnehmen muss

Ohne das irgendwie werten zu wollen ob man das gut oder schlecht finden sollte, ein e.V. hat da durchaus strukturelle Nachteile weil man eben manche Entscheidungen dann auch nicht mehr rechtzeitig hinbekommt
Einfaches Beispiel wäre ein Spieler der sportlich hilfreich wäre aber nicht unbedingt beliebt wäre
So einen Transfer kannste in nem Verein nicht machen ohne die Mitglieder nicht mitzunehmen, in ner AG problemlos weils Dir nicht in der MV um die Ohren geschlagen wird beispielsweise
Wenn der Spieler jetzt beispielsweise für eine Million zu haben wäre aber weil man die Mitglieder und Gremien überzeugen muss noch nicht gemacht werden kann, kann später ein Angebot von nem Anderen den Preis hochtreiben oder die liquiden Mittel teurer nur beschafft werden können weil ein kurzfristiger Kredit zu dem Zeitpunkt einen anderen Zinssatz verlangt


Schulden machen ist gleich. Was unterschiedlich sein kann sind die Zinsen die man zahlen muss
Nehmen wir mal an, der VfB hätte von der Bilanz her 10 Millionen für Transfers zur Verfügung, aber flüssig, also Mittel die man direkt übertragen kann nur über eine Million
Da gibts dann die Möglichkeit auszumachen dass man die Summe bis da und dahin überweist oder man nen kurzfristigen Kredit aufnimmt bis da und dahin
Das kam auch immer wieder bei Lizenzauflagen mal als Auflage bei Vereinen, dass sie genug liquide Mittel zum Betrieb vorweisen müssen unabhängig davon wieviel Werte der Verein insgesamt hat

Wenn man über mehr Sicherheiten verfügt in Form der Einlagen der Aktionäre kann man anders mit den Banken verhandeln was die Zinsen betrifft und man kann anders mit den Vereinen dann verhandeln.
Wenn beispielsweise ein Verein den Spieler verkaufen muss weil sonst die Lizenz weg ist kann es ein großer Unterschied sein ob man jetzt das Geld überweisen kann oder in 6 Monaten etwas mehr oder noch später noch mehr

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Die Formen müssen gewahrt werden
Der Ausgliederungs-Thread |#669
05.03.2017 - 12:43 Uhr
Zitat von PrinceofLies
Soweit die Theorie

In der Praxis kann das anders aussehen wie man auch immer wieder sehen kann reden doch immer viele Leute rein und machen Politik wo schnelle Entscheidungen hilfreicher wären

Beispielsweise unsere Scoutingabteilung bzw. unsere gesamte Transferpolitik würde ich in den vergangenen Jahren nicht unbedingt als Professionel bezeichnen und wenn man sich anschaut wie wenig aus der Jugend in den letzten Jahren rauskam würde ich da auch von einem strukturellen Problem reden

In nem Verein redet nunmal jeder mit bzw. muss ständig Stimmung machen für diese oder jene Entscheidung. Das kann nachteilig sein, wenn man unpopuläre Entscheidungen treffen sollte und es gibt eben einen längeren Entscheidungsprozess dadurch dass man die Mitglieder mitnehmen muss

Ohne das irgendwie werten zu wollen ob man das gut oder schlecht finden sollte, ein e.V. hat da durchaus strukturelle Nachteile weil man eben manche Entscheidungen dann auch nicht mehr rechtzeitig hinbekommt
Einfaches Beispiel wäre ein Spieler der sportlich hilfreich wäre aber nicht unbedingt beliebt wäre
So einen Transfer kannste in nem Verein nicht machen ohne die Mitglieder nicht mitzunehmen, in ner AG problemlos weils Dir nicht in der MV um die Ohren geschlagen wird beispielsweise
Wenn der Spieler jetzt beispielsweise für eine Million zu haben wäre aber weil man die Mitglieder und Gremien überzeugen muss noch nicht gemacht werden kann, kann später ein Angebot von nem Anderen den Preis hochtreiben oder die liquiden Mittel teurer nur beschafft werden können weil ein kurzfristiger Kredit zu dem Zeitpunkt einen anderen Zinssatz verlangt


Schulden machen ist gleich. Was unterschiedlich sein kann sind die Zinsen die man zahlen muss
Nehmen wir mal an, der VfB hätte von der Bilanz her 10 Millionen für Transfers zur Verfügung, aber flüssig, also Mittel die man direkt übertragen kann nur über eine Million
Da gibts dann die Möglichkeit auszumachen dass man die Summe bis da und dahin überweist oder man nen kurzfristigen Kredit aufnimmt bis da und dahin
Das kam auch immer wieder bei Lizenzauflagen mal als Auflage bei Vereinen, dass sie genug liquide Mittel zum Betrieb vorweisen müssen unabhängig davon wieviel Werte der Verein insgesamt hat

Wenn man über mehr Sicherheiten verfügt in Form der Einlagen der Aktionäre kann man anders mit den Banken verhandeln was die Zinsen betrifft und man kann anders mit den Vereinen dann verhandeln.
Wenn beispielsweise ein Verein den Spieler verkaufen muss weil sonst die Lizenz weg ist kann es ein großer Unterschied sein ob man jetzt das Geld überweisen kann oder in 6 Monaten etwas mehr oder noch später noch mehr

Ich sagte professionelle Strukturen, nicht professionelles Handeln. Zwinkernd
Noch kein Spieler wurde wegen den Mitgliedern gekauft oder nicht gekauft, geschweige denn, dass sich ein Transfer auf Grund der Stimmungsmache verlängert hätte. Auf der HV wurde noch keine Vereinsführung auf Grund eines Spielers abgewählt. Sprüche anhören gehört dazu, aber Konsequenzen sicher nicht.
Natürlich gibt es besonders beim VfB eine Menge von Personen, die Mitrede oder Politik machen. Das ist aber kein Problem der Form, sondern nur eines der Führungsstärke. Alles was nicht in der Satzung steht sind hausgemachte Themen

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2,6% sind sich sicher, das über die CL in den nächsten Jahren nur in „Blick auf die Konkurrenz“ diskutiert werden kann.

"Wenn Du ein schlechtes Präsidium hast, bist Du verloren. Fertig!" Jürgen Klopp

Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen

Der Ausgliederungs-Thread |#670
05.03.2017 - 12:55 Uhr
Ach ich kann mich an so manche Personalentscheidung erinnern die sehr nach Bonbon für die Stimmung klang

Beispielsweise die Rückholaktionen von Hleb oder Veh oder auch der eine oder andere Sportdirektor und Trainer mit Stallgeruch
Ob ein Transfer sich verzögert hat oder gar nicht zustande kam weils zu lange dauert wird von uns keiner je erfahren, da kein Verein kommentiert wen er gerne hätte oder mit wem man verhandelt sondern nur Vollzüge meldet

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