| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
20.09.2025 - 23:31 Uhr
@Testron,
vor ein paar Stunden habe ich weiter oben erläutert, warum ich mit DB nicht zufrieden bin und dann die Frage gestellt, woran manche User es festmachen, dass DB uns aus dem jetzigen Schlamassel führen wird.
Da Du mich erwähnst frage ich Dich, ob Dein Text die Antwort auf meine Frage sein soll?
Die Zuversicht besteht demnach darin, dass wir gerade Pech haben und dass dieses Pech ja nicht ewig dauern kann und wir nur geduldig auf bessere Zeiten warten sollten?
Vielleicht stimmt das, aber mich überzeugt das momentan nicht! Mir wäre es lieber gewesen, wenn Du mir erklärt hättest, woher dieser Optimismus kommt? Weil wir schon eine gute Halbzeit gespielt haben?
Da hat DB gezeigt, dass es geht, aber was hat er davor und danach gezeigt?
Nur Pech gehabt? Ich finde, in Aue und gegen Mannheim hatten wir verdammtes Glück und auch gegen Osnabrück, als die kurz vor Schluss eine richtig gute Gelegenheit verballert haben.
Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mir wünsche, dass wir die Kurve bekommen, auch mit DB, aber woran soll ich das festmachen? Warum soll ich denken, dass er das kann, bisher sehe ich keine Ansätze.
Welche siehst Du?
vor ein paar Stunden habe ich weiter oben erläutert, warum ich mit DB nicht zufrieden bin und dann die Frage gestellt, woran manche User es festmachen, dass DB uns aus dem jetzigen Schlamassel führen wird.
Da Du mich erwähnst frage ich Dich, ob Dein Text die Antwort auf meine Frage sein soll?
Die Zuversicht besteht demnach darin, dass wir gerade Pech haben und dass dieses Pech ja nicht ewig dauern kann und wir nur geduldig auf bessere Zeiten warten sollten?
Vielleicht stimmt das, aber mich überzeugt das momentan nicht! Mir wäre es lieber gewesen, wenn Du mir erklärt hättest, woher dieser Optimismus kommt? Weil wir schon eine gute Halbzeit gespielt haben?
Da hat DB gezeigt, dass es geht, aber was hat er davor und danach gezeigt?
Nur Pech gehabt? Ich finde, in Aue und gegen Mannheim hatten wir verdammtes Glück und auch gegen Osnabrück, als die kurz vor Schluss eine richtig gute Gelegenheit verballert haben.
Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mir wünsche, dass wir die Kurve bekommen, auch mit DB, aber woran soll ich das festmachen? Warum soll ich denken, dass er das kann, bisher sehe ich keine Ansätze.
Welche siehst Du?
21.09.2025 - 00:05 Uhr
Zitat von kehro
Wo würdest du denn in den letzten Monaten eine (positive) Entwicklung sehen? Würde mich ganz erst gemeint mal interessieren?
Zitat von Testron
Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Also irgendwo zwischen dem radikalem Optimisten @Probetraining und unserem Forums-Pessimisten @spence .
Sollte man Brinkmann und auch gleich hinterher noch AS feuern, weil man gegen den aktuell Viertplatzierten verloren hat? Nö. Ist die Entwicklung in der bisherigen Saison zufriedenstellend? Auch nö.
Bemerkenswert ist es, dass viele hier eine vollkommen verquere Ambition haben, die sie dann automatisch auf den Verein übertragen. Ich las hier auf der letzten Seite oder so, dass man Brinkmann beurlauben sollte, weil es angeblich umso schwieriger werden würde aufzusteigen desto länger man braucht. Mit genau diesem Mindset hat sich unser Verein vor etwas mehr als 10 Jahren fast eigenhändig in den Bankrott geschossen. Es geht nicht um schneller und mehr = besser. Es geht darum, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Als wir irgendwann damals nach 6-7 Jahren endlich angefangen haben, unseren Verein strukturiert - erst mit Pavel, dann mit Härtel - wieder neu aufzubauen, da sind wir dann auch aufgestiegen. Härtels Motto im Aufstiegsjahr? "Wir wollen erstmal die 45 Punkte holen und dann sehen wir weiter." Genau dieses Mindset braucht es, mit einer anderen Einstellung schießt du dich in der Insolvenz-Liga nur in die Bedeutungslosigkeit. Schade, dass das einige nach 3 Jahren zweite Liga schon wieder vergessen haben.
Ist es nun richtig, an Brinkmann festzuhalten? Hier ist die Frage, ob die Mannschaft an ihn glaubt. Wenn das Tuch zwischen Brinkmann und Mannschaft zerrissen ist, dann kann man auch langfristig nichts aufbauen, dann muss er gehen. Das können nur Leute wie Brinkmann oder AS selber bewerten, wir als Außenstehende können durch Interviews etc. zwar unsere wilden Theorien bilden, letztendlich bleibt es aber genau das: wilde Theorien.
Wichtig ist, Brinkmann eben nicht zu beurlauben, weil man gerade schlecht spielt und der Tabellenplatz einem nicht schmeckt. Also nicht nach dem Prinzip "Aufstieg, und zwar so schnell wie möglich und mit allen Mitteln." Selbst wenn, wann hat denn das letzte Mal ein Trainerwechsel funktioniert? Von Jenser zu Glöckner? Haha. Von Glöckner zu Alois? Schlimmer konnte es ja nicht werden, langfristig war es auch keine Lösung. Von Schwartz zu Selimbegovic? Pff. Von Selimbegovic zu Hollerbach? Lustig.
Wir können Brinkmann jetzt wieder feuern, dann einen neuen Trainer einstellen, der auf einer kurzen Euphoriewelle reitet, die letztendlich aber wieder abflacht und den Neuen dann auch wieder beurlauben. Von Mal zu Mal wird die Euphoriewelle kleiner, bis ein Trainerwechsel irgendwann maximal noch ein Schulterzucken aus uns herauskitzelt.
Brinkmann hat gegen 1860 gezeigt, dass es geht. Er muss zeigen, dass es auch gegen andere Vereine und auch mal über zwei Halbzeiten geht. Klar, irgendwann verkommt Fußball zu einem Ergebnissport. Wenn irgendwann die Gefahr des Abstiegskampfes ruft, dann muss man so oder so handeln, egal ob die Mannschaft an Brinkmann glaubt oder nicht. Bis dahin würde ich, zwar mit Bauchschmerzen, auch eine Endplatzierung als bspw. 10. nehmen. Bielefeld hat es vorgemacht, die Entwicklung ist wichtig. Es stimmt aber auch, dass irgendwann eine Entwicklung zu sehen sein muss. Für mich war mit 1860 auch der Ansatz einer Entwicklung zu sehen. Das Spiel heute war doof, ja. Letztendlich kann Brinkmann aber nichts dafür, dass der Essener einen absoluten Sonntagsschuss raushaut und danach Bergh einen Katastrophenpass spielt und dann Gürleyen sowie Pfanne so aussahen, als hätten sie zum ersten Mal als Verteidiger gespielt. Danach war der Stecker bei der Mannschaft schon fast gezogen, ein blöd abgefälschter Schuss besiegelt dann das Schicksal. Alles Sachen, bei denen Brinkmann mehr oder weniger machtlos ist. Es war heute eben echt maximales Pech dabei, danach stehen halt 10 Essener im eigenen Strafraum. Uns dann vorzuwerfen, dass Essen kontern konnte, ist auch eine Paradebeispiel für Doppelmoral. Was soll Brinkmann machen? Die Mannschaft auffordern, dass 3:0 zu halten?
Ein gutes Spiel gegen 1860, ein extrem unglückliches gegen RWE. Havelse ist nun eigentlich ein Pflichtsieg für Brinkmann. Danach muss man gegen Cottbus zumindest eine solide Leistung zeigen, bei der man sich auf Augenhöhe abgibt, und gegen die Zebras darf man sich nicht abschießen lassen. Dann sehe ich eine Entwicklung zum Anfang der Saison. Danach wird der Spielplan etwas ruhiger. Solange man dann wie ein gefestigter Drittligist auftritt, gibt es keinen Grund, Brinkmann zu entlassen. Eine Aufstiegsgarantie gibt es mit keinem Trainer in dieser Liga. Wir können uns aber gerne eine Abstiegsgarantie einhandeln, wenn wir jetzt in Panik und Hochmut verfallen. Ich würde es bevorzugen, wenn wir das vermeiden.
Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Also irgendwo zwischen dem radikalem Optimisten @Probetraining und unserem Forums-Pessimisten @spence .
Sollte man Brinkmann und auch gleich hinterher noch AS feuern, weil man gegen den aktuell Viertplatzierten verloren hat? Nö. Ist die Entwicklung in der bisherigen Saison zufriedenstellend? Auch nö.
Bemerkenswert ist es, dass viele hier eine vollkommen verquere Ambition haben, die sie dann automatisch auf den Verein übertragen. Ich las hier auf der letzten Seite oder so, dass man Brinkmann beurlauben sollte, weil es angeblich umso schwieriger werden würde aufzusteigen desto länger man braucht. Mit genau diesem Mindset hat sich unser Verein vor etwas mehr als 10 Jahren fast eigenhändig in den Bankrott geschossen. Es geht nicht um schneller und mehr = besser. Es geht darum, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Als wir irgendwann damals nach 6-7 Jahren endlich angefangen haben, unseren Verein strukturiert - erst mit Pavel, dann mit Härtel - wieder neu aufzubauen, da sind wir dann auch aufgestiegen. Härtels Motto im Aufstiegsjahr? "Wir wollen erstmal die 45 Punkte holen und dann sehen wir weiter." Genau dieses Mindset braucht es, mit einer anderen Einstellung schießt du dich in der Insolvenz-Liga nur in die Bedeutungslosigkeit. Schade, dass das einige nach 3 Jahren zweite Liga schon wieder vergessen haben.
Ist es nun richtig, an Brinkmann festzuhalten? Hier ist die Frage, ob die Mannschaft an ihn glaubt. Wenn das Tuch zwischen Brinkmann und Mannschaft zerrissen ist, dann kann man auch langfristig nichts aufbauen, dann muss er gehen. Das können nur Leute wie Brinkmann oder AS selber bewerten, wir als Außenstehende können durch Interviews etc. zwar unsere wilden Theorien bilden, letztendlich bleibt es aber genau das: wilde Theorien.
Wichtig ist, Brinkmann eben nicht zu beurlauben, weil man gerade schlecht spielt und der Tabellenplatz einem nicht schmeckt. Also nicht nach dem Prinzip "Aufstieg, und zwar so schnell wie möglich und mit allen Mitteln." Selbst wenn, wann hat denn das letzte Mal ein Trainerwechsel funktioniert? Von Jenser zu Glöckner? Haha. Von Glöckner zu Alois? Schlimmer konnte es ja nicht werden, langfristig war es auch keine Lösung. Von Schwartz zu Selimbegovic? Pff. Von Selimbegovic zu Hollerbach? Lustig.
Wir können Brinkmann jetzt wieder feuern, dann einen neuen Trainer einstellen, der auf einer kurzen Euphoriewelle reitet, die letztendlich aber wieder abflacht und den Neuen dann auch wieder beurlauben. Von Mal zu Mal wird die Euphoriewelle kleiner, bis ein Trainerwechsel irgendwann maximal noch ein Schulterzucken aus uns herauskitzelt.
Brinkmann hat gegen 1860 gezeigt, dass es geht. Er muss zeigen, dass es auch gegen andere Vereine und auch mal über zwei Halbzeiten geht. Klar, irgendwann verkommt Fußball zu einem Ergebnissport. Wenn irgendwann die Gefahr des Abstiegskampfes ruft, dann muss man so oder so handeln, egal ob die Mannschaft an Brinkmann glaubt oder nicht. Bis dahin würde ich, zwar mit Bauchschmerzen, auch eine Endplatzierung als bspw. 10. nehmen. Bielefeld hat es vorgemacht, die Entwicklung ist wichtig. Es stimmt aber auch, dass irgendwann eine Entwicklung zu sehen sein muss. Für mich war mit 1860 auch der Ansatz einer Entwicklung zu sehen. Das Spiel heute war doof, ja. Letztendlich kann Brinkmann aber nichts dafür, dass der Essener einen absoluten Sonntagsschuss raushaut und danach Bergh einen Katastrophenpass spielt und dann Gürleyen sowie Pfanne so aussahen, als hätten sie zum ersten Mal als Verteidiger gespielt. Danach war der Stecker bei der Mannschaft schon fast gezogen, ein blöd abgefälschter Schuss besiegelt dann das Schicksal. Alles Sachen, bei denen Brinkmann mehr oder weniger machtlos ist. Es war heute eben echt maximales Pech dabei, danach stehen halt 10 Essener im eigenen Strafraum. Uns dann vorzuwerfen, dass Essen kontern konnte, ist auch eine Paradebeispiel für Doppelmoral. Was soll Brinkmann machen? Die Mannschaft auffordern, dass 3:0 zu halten?
Ein gutes Spiel gegen 1860, ein extrem unglückliches gegen RWE. Havelse ist nun eigentlich ein Pflichtsieg für Brinkmann. Danach muss man gegen Cottbus zumindest eine solide Leistung zeigen, bei der man sich auf Augenhöhe abgibt, und gegen die Zebras darf man sich nicht abschießen lassen. Dann sehe ich eine Entwicklung zum Anfang der Saison. Danach wird der Spielplan etwas ruhiger. Solange man dann wie ein gefestigter Drittligist auftritt, gibt es keinen Grund, Brinkmann zu entlassen. Eine Aufstiegsgarantie gibt es mit keinem Trainer in dieser Liga. Wir können uns aber gerne eine Abstiegsgarantie einhandeln, wenn wir jetzt in Panik und Hochmut verfallen. Ich würde es bevorzugen, wenn wir das vermeiden.
Wo würdest du denn in den letzten Monaten eine (positive) Entwicklung sehen? Würde mich ganz erst gemeint mal interessieren?
Die Mannschaft hätte heute kein Tor geschossen egal wie lange sie noch gespielt hätte.
Dennoch hätte sie mit einem Sieg auf dem Relegationsplatz gestanden, da Hoffenheim 2 nicht aufsteigen darf.
Weder DB noch ein anderer Trainer garantiert eine bessere Entwicklung oder den Aufstieg.
Sicher könnten wir mit viel Glück mit einem neuen Trainer unseren "Hirsch" finden. So einen Glückstreffer muss man aber auch erstmal landen.
Es kann uns auch niemand garantieren, das ein Lebeau oder Dirkner wieder richtig in Form kommt oder ein Stock doch noch seinen Platz im Team findet. Und dann ist es aktuell auch ein verdammt blöder Zeitpunkt für ein Trainerwechsel.
Wir haben wohl auch keinen Interimstrainer mit der nötigen Lizenz mehr. Wie viel Spiele hätte man dann gleich noch Zeit für eine Lösung?
Aber inzwischen fängt wohl schon unterhalb von Platz 2 die Kriese an.
Da stehen nur dummer Weise das obligatorische Überraschungsteam und Saarbrücken, die letztes Jahr schon ein wenig stärker waren.
OK, dazwischen kommen noch ein paar andere Teams.
Aber suchen wir doch einfach einen neuen Trainer. Für diesen Schleudersitz werden bestimmt nur die besten Schlange stehen.
Welches Signal senden wir denn mit so wenig Rückhalt für einen Trainer aus?
Oder kommt die Mannschaft nicht mehr mit ihm zu recht?
21.09.2025 - 01:18 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Die Mannschaft hätte heute kein Tor geschossen egal wie lange sie noch gespielt hätte.
Dennoch hätte sie mit einem Sieg auf dem Relegationsplatz gestanden, da Hoffenheim 2 nicht aufsteigen darf.
Weder DB noch ein anderer Trainer garantiert eine bessere Entwicklung oder den Aufstieg.
Sicher könnten wir mit viel Glück mit einem neuen Trainer unseren "Hirsch" finden. So einen Glückstreffer muss man aber auch erstmal landen.
Es kann uns auch niemand garantieren, das ein Lebeau oder Dirkner wieder richtig in Form kommt oder ein Stock doch noch seinen Platz im Team findet. Und dann ist es aktuell auch ein verdammt blöder Zeitpunkt für ein Trainerwechsel.
Wir haben wohl auch keinen Interimstrainer mit der nötigen Lizenz mehr. Wie viel Spiele hätte man dann gleich noch Zeit für eine Lösung?
Aber inzwischen fängt wohl schon unterhalb von Platz 2 die Kriese an.
Da stehen nur dummer Weise das obligatorische Überraschungsteam und Saarbrücken, die letztes Jahr schon ein wenig stärker waren.
OK, dazwischen kommen noch ein paar andere Teams.
Aber suchen wir doch einfach einen neuen Trainer. Für diesen Schleudersitz werden bestimmt nur die besten Schlange stehen.
Welches Signal senden wir denn mit so wenig Rückhalt für einen Trainer aus?
Oder kommt die Mannschaft nicht mehr mit ihm zu recht?
Zitat von kehro
Wo würdest du denn in den letzten Monaten eine (positive) Entwicklung sehen? Würde mich ganz erst gemeint mal interessieren?
Zitat von Testron
Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Also irgendwo zwischen dem radikalem Optimisten @Probetraining und unserem Forums-Pessimisten @spence .
Sollte man Brinkmann und auch gleich hinterher noch AS feuern, weil man gegen den aktuell Viertplatzierten verloren hat? Nö. Ist die Entwicklung in der bisherigen Saison zufriedenstellend? Auch nö.
Bemerkenswert ist es, dass viele hier eine vollkommen verquere Ambition haben, die sie dann automatisch auf den Verein übertragen. Ich las hier auf der letzten Seite oder so, dass man Brinkmann beurlauben sollte, weil es angeblich umso schwieriger werden würde aufzusteigen desto länger man braucht. Mit genau diesem Mindset hat sich unser Verein vor etwas mehr als 10 Jahren fast eigenhändig in den Bankrott geschossen. Es geht nicht um schneller und mehr = besser. Es geht darum, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Als wir irgendwann damals nach 6-7 Jahren endlich angefangen haben, unseren Verein strukturiert - erst mit Pavel, dann mit Härtel - wieder neu aufzubauen, da sind wir dann auch aufgestiegen. Härtels Motto im Aufstiegsjahr? "Wir wollen erstmal die 45 Punkte holen und dann sehen wir weiter." Genau dieses Mindset braucht es, mit einer anderen Einstellung schießt du dich in der Insolvenz-Liga nur in die Bedeutungslosigkeit. Schade, dass das einige nach 3 Jahren zweite Liga schon wieder vergessen haben.
Ist es nun richtig, an Brinkmann festzuhalten? Hier ist die Frage, ob die Mannschaft an ihn glaubt. Wenn das Tuch zwischen Brinkmann und Mannschaft zerrissen ist, dann kann man auch langfristig nichts aufbauen, dann muss er gehen. Das können nur Leute wie Brinkmann oder AS selber bewerten, wir als Außenstehende können durch Interviews etc. zwar unsere wilden Theorien bilden, letztendlich bleibt es aber genau das: wilde Theorien.
Wichtig ist, Brinkmann eben nicht zu beurlauben, weil man gerade schlecht spielt und der Tabellenplatz einem nicht schmeckt. Also nicht nach dem Prinzip "Aufstieg, und zwar so schnell wie möglich und mit allen Mitteln." Selbst wenn, wann hat denn das letzte Mal ein Trainerwechsel funktioniert? Von Jenser zu Glöckner? Haha. Von Glöckner zu Alois? Schlimmer konnte es ja nicht werden, langfristig war es auch keine Lösung. Von Schwartz zu Selimbegovic? Pff. Von Selimbegovic zu Hollerbach? Lustig.
Wir können Brinkmann jetzt wieder feuern, dann einen neuen Trainer einstellen, der auf einer kurzen Euphoriewelle reitet, die letztendlich aber wieder abflacht und den Neuen dann auch wieder beurlauben. Von Mal zu Mal wird die Euphoriewelle kleiner, bis ein Trainerwechsel irgendwann maximal noch ein Schulterzucken aus uns herauskitzelt.
Brinkmann hat gegen 1860 gezeigt, dass es geht. Er muss zeigen, dass es auch gegen andere Vereine und auch mal über zwei Halbzeiten geht. Klar, irgendwann verkommt Fußball zu einem Ergebnissport. Wenn irgendwann die Gefahr des Abstiegskampfes ruft, dann muss man so oder so handeln, egal ob die Mannschaft an Brinkmann glaubt oder nicht. Bis dahin würde ich, zwar mit Bauchschmerzen, auch eine Endplatzierung als bspw. 10. nehmen. Bielefeld hat es vorgemacht, die Entwicklung ist wichtig. Es stimmt aber auch, dass irgendwann eine Entwicklung zu sehen sein muss. Für mich war mit 1860 auch der Ansatz einer Entwicklung zu sehen. Das Spiel heute war doof, ja. Letztendlich kann Brinkmann aber nichts dafür, dass der Essener einen absoluten Sonntagsschuss raushaut und danach Bergh einen Katastrophenpass spielt und dann Gürleyen sowie Pfanne so aussahen, als hätten sie zum ersten Mal als Verteidiger gespielt. Danach war der Stecker bei der Mannschaft schon fast gezogen, ein blöd abgefälschter Schuss besiegelt dann das Schicksal. Alles Sachen, bei denen Brinkmann mehr oder weniger machtlos ist. Es war heute eben echt maximales Pech dabei, danach stehen halt 10 Essener im eigenen Strafraum. Uns dann vorzuwerfen, dass Essen kontern konnte, ist auch eine Paradebeispiel für Doppelmoral. Was soll Brinkmann machen? Die Mannschaft auffordern, dass 3:0 zu halten?
Ein gutes Spiel gegen 1860, ein extrem unglückliches gegen RWE. Havelse ist nun eigentlich ein Pflichtsieg für Brinkmann. Danach muss man gegen Cottbus zumindest eine solide Leistung zeigen, bei der man sich auf Augenhöhe abgibt, und gegen die Zebras darf man sich nicht abschießen lassen. Dann sehe ich eine Entwicklung zum Anfang der Saison. Danach wird der Spielplan etwas ruhiger. Solange man dann wie ein gefestigter Drittligist auftritt, gibt es keinen Grund, Brinkmann zu entlassen. Eine Aufstiegsgarantie gibt es mit keinem Trainer in dieser Liga. Wir können uns aber gerne eine Abstiegsgarantie einhandeln, wenn wir jetzt in Panik und Hochmut verfallen. Ich würde es bevorzugen, wenn wir das vermeiden.
Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Also irgendwo zwischen dem radikalem Optimisten @Probetraining und unserem Forums-Pessimisten @spence .
Sollte man Brinkmann und auch gleich hinterher noch AS feuern, weil man gegen den aktuell Viertplatzierten verloren hat? Nö. Ist die Entwicklung in der bisherigen Saison zufriedenstellend? Auch nö.
Bemerkenswert ist es, dass viele hier eine vollkommen verquere Ambition haben, die sie dann automatisch auf den Verein übertragen. Ich las hier auf der letzten Seite oder so, dass man Brinkmann beurlauben sollte, weil es angeblich umso schwieriger werden würde aufzusteigen desto länger man braucht. Mit genau diesem Mindset hat sich unser Verein vor etwas mehr als 10 Jahren fast eigenhändig in den Bankrott geschossen. Es geht nicht um schneller und mehr = besser. Es geht darum, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Als wir irgendwann damals nach 6-7 Jahren endlich angefangen haben, unseren Verein strukturiert - erst mit Pavel, dann mit Härtel - wieder neu aufzubauen, da sind wir dann auch aufgestiegen. Härtels Motto im Aufstiegsjahr? "Wir wollen erstmal die 45 Punkte holen und dann sehen wir weiter." Genau dieses Mindset braucht es, mit einer anderen Einstellung schießt du dich in der Insolvenz-Liga nur in die Bedeutungslosigkeit. Schade, dass das einige nach 3 Jahren zweite Liga schon wieder vergessen haben.
Ist es nun richtig, an Brinkmann festzuhalten? Hier ist die Frage, ob die Mannschaft an ihn glaubt. Wenn das Tuch zwischen Brinkmann und Mannschaft zerrissen ist, dann kann man auch langfristig nichts aufbauen, dann muss er gehen. Das können nur Leute wie Brinkmann oder AS selber bewerten, wir als Außenstehende können durch Interviews etc. zwar unsere wilden Theorien bilden, letztendlich bleibt es aber genau das: wilde Theorien.
Wichtig ist, Brinkmann eben nicht zu beurlauben, weil man gerade schlecht spielt und der Tabellenplatz einem nicht schmeckt. Also nicht nach dem Prinzip "Aufstieg, und zwar so schnell wie möglich und mit allen Mitteln." Selbst wenn, wann hat denn das letzte Mal ein Trainerwechsel funktioniert? Von Jenser zu Glöckner? Haha. Von Glöckner zu Alois? Schlimmer konnte es ja nicht werden, langfristig war es auch keine Lösung. Von Schwartz zu Selimbegovic? Pff. Von Selimbegovic zu Hollerbach? Lustig.
Wir können Brinkmann jetzt wieder feuern, dann einen neuen Trainer einstellen, der auf einer kurzen Euphoriewelle reitet, die letztendlich aber wieder abflacht und den Neuen dann auch wieder beurlauben. Von Mal zu Mal wird die Euphoriewelle kleiner, bis ein Trainerwechsel irgendwann maximal noch ein Schulterzucken aus uns herauskitzelt.
Brinkmann hat gegen 1860 gezeigt, dass es geht. Er muss zeigen, dass es auch gegen andere Vereine und auch mal über zwei Halbzeiten geht. Klar, irgendwann verkommt Fußball zu einem Ergebnissport. Wenn irgendwann die Gefahr des Abstiegskampfes ruft, dann muss man so oder so handeln, egal ob die Mannschaft an Brinkmann glaubt oder nicht. Bis dahin würde ich, zwar mit Bauchschmerzen, auch eine Endplatzierung als bspw. 10. nehmen. Bielefeld hat es vorgemacht, die Entwicklung ist wichtig. Es stimmt aber auch, dass irgendwann eine Entwicklung zu sehen sein muss. Für mich war mit 1860 auch der Ansatz einer Entwicklung zu sehen. Das Spiel heute war doof, ja. Letztendlich kann Brinkmann aber nichts dafür, dass der Essener einen absoluten Sonntagsschuss raushaut und danach Bergh einen Katastrophenpass spielt und dann Gürleyen sowie Pfanne so aussahen, als hätten sie zum ersten Mal als Verteidiger gespielt. Danach war der Stecker bei der Mannschaft schon fast gezogen, ein blöd abgefälschter Schuss besiegelt dann das Schicksal. Alles Sachen, bei denen Brinkmann mehr oder weniger machtlos ist. Es war heute eben echt maximales Pech dabei, danach stehen halt 10 Essener im eigenen Strafraum. Uns dann vorzuwerfen, dass Essen kontern konnte, ist auch eine Paradebeispiel für Doppelmoral. Was soll Brinkmann machen? Die Mannschaft auffordern, dass 3:0 zu halten?
Ein gutes Spiel gegen 1860, ein extrem unglückliches gegen RWE. Havelse ist nun eigentlich ein Pflichtsieg für Brinkmann. Danach muss man gegen Cottbus zumindest eine solide Leistung zeigen, bei der man sich auf Augenhöhe abgibt, und gegen die Zebras darf man sich nicht abschießen lassen. Dann sehe ich eine Entwicklung zum Anfang der Saison. Danach wird der Spielplan etwas ruhiger. Solange man dann wie ein gefestigter Drittligist auftritt, gibt es keinen Grund, Brinkmann zu entlassen. Eine Aufstiegsgarantie gibt es mit keinem Trainer in dieser Liga. Wir können uns aber gerne eine Abstiegsgarantie einhandeln, wenn wir jetzt in Panik und Hochmut verfallen. Ich würde es bevorzugen, wenn wir das vermeiden.
Wo würdest du denn in den letzten Monaten eine (positive) Entwicklung sehen? Würde mich ganz erst gemeint mal interessieren?
Die Mannschaft hätte heute kein Tor geschossen egal wie lange sie noch gespielt hätte.
Dennoch hätte sie mit einem Sieg auf dem Relegationsplatz gestanden, da Hoffenheim 2 nicht aufsteigen darf.
Weder DB noch ein anderer Trainer garantiert eine bessere Entwicklung oder den Aufstieg.
Sicher könnten wir mit viel Glück mit einem neuen Trainer unseren "Hirsch" finden. So einen Glückstreffer muss man aber auch erstmal landen.
Es kann uns auch niemand garantieren, das ein Lebeau oder Dirkner wieder richtig in Form kommt oder ein Stock doch noch seinen Platz im Team findet. Und dann ist es aktuell auch ein verdammt blöder Zeitpunkt für ein Trainerwechsel.
Wir haben wohl auch keinen Interimstrainer mit der nötigen Lizenz mehr. Wie viel Spiele hätte man dann gleich noch Zeit für eine Lösung?
Aber inzwischen fängt wohl schon unterhalb von Platz 2 die Kriese an.
Da stehen nur dummer Weise das obligatorische Überraschungsteam und Saarbrücken, die letztes Jahr schon ein wenig stärker waren.
OK, dazwischen kommen noch ein paar andere Teams.
Aber suchen wir doch einfach einen neuen Trainer. Für diesen Schleudersitz werden bestimmt nur die besten Schlange stehen.
Welches Signal senden wir denn mit so wenig Rückhalt für einen Trainer aus?
Oder kommt die Mannschaft nicht mehr mit ihm zu recht?
Was soll solch ein Kommentare? Als ob unser einziger Kritikpunkt die Platzierung ist. Es gibt genügend Beiträge von anderen und die berechtigte Kritikpunkte angesprochen haben, was in letzter Zeit schief läuft. Daraus sollte auch klar hervorgehen, dass es um das wie geht. Letzte Saison gab es auch sehr schwache Spiele unter Brinkmann. Das 0:5 in Mannheim beispielsweise. Da wurde doch auch nicht gleich dnuie Entlassung gefordert. Weil es aber noch überwiegend positive Leistungen gab, vor allem bei Heimspielen. Das ganze ist nun diese Saison aber gekippt und die guten Leistungen überwiegen nicht mehr. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern lässt sich mit Statistiken belegen.
Nur 4 geschossene Tore in 7 Spielen.
4 Spiele ohne eigenes Tor.
Ligaweit insgesamt die wenigsten Großchancen (2!!)
...
Dem entgegengebracht wird dann immer nur , dass man auch mal an einem Trainer festhalten muss und ständig neue Trainer nichts bringen. In welchen Bereichen seit Ende letzter Saison eine (positive) Entwicklung zu verzeichnen ist, konnte mir auch noch keiner erklären.
21.09.2025 - 02:39 Uhr
Es ist wirklich keine leichte Situation. Ich bin froh, daß ich nicht entscheiden muß, wie wir weitermachen wollen. Natürlich hat man die Hoffnung, das wir eine ähnlich erfolgreiche Ära mit Daniel Brinkmann prägen können, wie mit Jens Härtel oder Frank Pagelsdorf. Nur sind wir da leider etwas vom Weg abgekommen.
Ich verstehe hier wirklich viele Argumente. Es gibt viele Verletzte. Einige davon evtl. Schlüsselspieler. Man geht in Entwicklungen auch mal durch Täler. Daniel Brinkmann hat schon bewiesen, das er es kann. Natürlich! Absolut!
Was mich etwas stört, ist dann aber z.B. die forsche Kommunikation der Ziele. Ich kann mich in Liga 3 eigentlich an keine Mannschaft erinnern, die gesagt hat, wir wollen aufsteigen und es dann geschafft hat. Berichtigt mich da bitte gerne.
Manchem hier war die zurückhaltende Art von Jens Härtel ja suspekt. Ich fand und finde etwas understatement etwas sympathischer. Man scheitert ja momentan auch etwas an den eigenen Ansprüchen und Versprechen.
Wenn man sagt, man möchte aufsteigen, dann muß man halt auch so spielen. Und das tun wir nun mal, ganz nüchtern betrachtet, überhaupt nicht. Jetzt wird auf der PK von 7-9 Punkten in der nächsten englischen Woche fabuliert. Ich würde vielleicht erst mal versuchen, gegen Havelse zu gewinnen. Das wird in unserer Verfassung schwer genug.
Ich war gegen 1860 im Stadion. Tolles Spiel, absolut begeisternd und bis zuletzt spannend und bestimmt nicht fehlerfrei. Ich hoffe es war kein positiver Ausrutscher.
Dieses Spiel, was dann der Maßstab sein sollte, hat heute keiner gesehen. Es war wie alle Spiele in dieser Saison davor. Komplett uninspiriert, offensiv ideenlos, defensiv dilettantisch und auch irgendwie chatakterlos. Außer Franz Pfanne sehe ich keinen Führungsspieler. Niemand da, der das spielerische Heft des Handelns in die Hand nimmt. Da fehlt auch einiges in der Mannschaft.
Ich habe hier die Tage vor 1860 was von einem "Ka*ktor" gelesen, was nur mal reinfallen muß. Hatten wir das nicht schon gegen Mannheim?
Wie hier schon einige schrieben, gegen Aue mit Glück ein Punkt geholt. Nicht nur wegen des vergebenen Elfmeters. Aue war auch die bessere Mannschaft. Gegen Mannheim glücklich 3 Punkte geholt und furchtbar gespielt. Gegen Ingolstadt und Hoffenheim II okay gespielt auch mit einigen Abschlüssen aber in beiden Spielen überhaupt nicht zwingend. Osnabrück eigentlich ohne echte Torchancen dann 60ig wie erwähnt und heute wieder offensiv und defensiv unterirdisch. Das reicht dann für die aufgerufenen Ambitionen einfach nicht. Dann hat man auch keine Argumente und sollte auf PK's nicht so schnippisch Antworten wenn konstruktive Fragen gestellt werden wie auf der Osnabrück-PK. Tommy Bastian hat vielleicht nicht die Fusballlehrer-Lizenz (was ja auch eine Geld- und Glückfrage ist), aber einen gewissen Fußballsachverstand hat er aus meiner Sicht schon. Und scheinbar auch ein Ohr an der Mannschaft, wenn man genau hinhört.
Kritische Fragen gibt es ja auch nur, wenn Leistung, Ergebnisse oder, wie bei uns, beides nicht stimmen. 😉
Die Frage, die sich meiner Meinung nach stellt und für Daniel Brinkmanns Zukunft entscheidend sein könnte: Ist er in der Lage, für Ergebnisse von seiner fußballerischen Idee abzuweichen?
Wenn das "schöne Spiel" nicht funktioniert, kann ich es dann mit Kick'n'Rush oder schnellem Umschaltspiel in bester Jens Härtel-Manier versuchen?
Sind Standards vielleicht doch ein Mittel in dieser Liga und sollte ich die dann nicht bis zum erbrechen trainieren?
Ist eine Veränderung auf die Viererkette vielleicht eine Möglichkeit wenn man es im Spiel situativ eh schon spielt, gegen 1860 in der zweiten Halbzeit nach der cleveren "Verletzungensunterbrechung" durch Franz Pfanne umgestellt hat und jetzt eine ganze Halbzeit so gespielt hat?
Würde ja einen offensiven Spieler mehr ermöglichen und vielleicht auch Paul Stock entgegen kommen. Obwohl Harenbrock uns da jetzt auch gut tut.
Kann man Maxi Kraus nach dem 30igsten gescheiterten Versuch heute vielleicht nach rechts ziehen um den Gegner noch mal vor ein neues Problem zu stellen (siehe Aussage von Herrn Koschinat auf der PK). Mir fehlt da manchmal die gedankliche Flexibilität bei Daniel Brinkmann. Aber vielleicht habe ich auch zu viel Bundesliga-Manager oder Anstoß gespielt um das als Lösung zu erachten.
Manch einer vermutet hier auch Fitnessprobleme. Leider habe ich da keine Statistiken, weil ich da nix vernünftiges finde. Aber ich habe eine Vermutung.
Kann es sein, das unsere Spielweise zu intensiv ist und das nicht 90 Minuten durchzuhalten ist? Durch die Verletzungen gibt es dann von der Bank nicht genug positiven Einfluß auf das Spiel. Und so baut man halt dann irgendwann auch ab. Was ja auch eigentlich in jedem Spiel der Fall ist. Zumindest stärker als der Gegner. Daniel Brinkmann war ja selbst Profi. Deshalb fällt mir der "Vorwurf" fehlende Fitness irgendwie schwer zu glauben. Er ist ja nicht Mario Basler. 😀
Ich verstehe hier wirklich viele Argumente. Es gibt viele Verletzte. Einige davon evtl. Schlüsselspieler. Man geht in Entwicklungen auch mal durch Täler. Daniel Brinkmann hat schon bewiesen, das er es kann. Natürlich! Absolut!
Was mich etwas stört, ist dann aber z.B. die forsche Kommunikation der Ziele. Ich kann mich in Liga 3 eigentlich an keine Mannschaft erinnern, die gesagt hat, wir wollen aufsteigen und es dann geschafft hat. Berichtigt mich da bitte gerne.
Manchem hier war die zurückhaltende Art von Jens Härtel ja suspekt. Ich fand und finde etwas understatement etwas sympathischer. Man scheitert ja momentan auch etwas an den eigenen Ansprüchen und Versprechen.
Wenn man sagt, man möchte aufsteigen, dann muß man halt auch so spielen. Und das tun wir nun mal, ganz nüchtern betrachtet, überhaupt nicht. Jetzt wird auf der PK von 7-9 Punkten in der nächsten englischen Woche fabuliert. Ich würde vielleicht erst mal versuchen, gegen Havelse zu gewinnen. Das wird in unserer Verfassung schwer genug.
Ich war gegen 1860 im Stadion. Tolles Spiel, absolut begeisternd und bis zuletzt spannend und bestimmt nicht fehlerfrei. Ich hoffe es war kein positiver Ausrutscher.
Dieses Spiel, was dann der Maßstab sein sollte, hat heute keiner gesehen. Es war wie alle Spiele in dieser Saison davor. Komplett uninspiriert, offensiv ideenlos, defensiv dilettantisch und auch irgendwie chatakterlos. Außer Franz Pfanne sehe ich keinen Führungsspieler. Niemand da, der das spielerische Heft des Handelns in die Hand nimmt. Da fehlt auch einiges in der Mannschaft.
Ich habe hier die Tage vor 1860 was von einem "Ka*ktor" gelesen, was nur mal reinfallen muß. Hatten wir das nicht schon gegen Mannheim?
Wie hier schon einige schrieben, gegen Aue mit Glück ein Punkt geholt. Nicht nur wegen des vergebenen Elfmeters. Aue war auch die bessere Mannschaft. Gegen Mannheim glücklich 3 Punkte geholt und furchtbar gespielt. Gegen Ingolstadt und Hoffenheim II okay gespielt auch mit einigen Abschlüssen aber in beiden Spielen überhaupt nicht zwingend. Osnabrück eigentlich ohne echte Torchancen dann 60ig wie erwähnt und heute wieder offensiv und defensiv unterirdisch. Das reicht dann für die aufgerufenen Ambitionen einfach nicht. Dann hat man auch keine Argumente und sollte auf PK's nicht so schnippisch Antworten wenn konstruktive Fragen gestellt werden wie auf der Osnabrück-PK. Tommy Bastian hat vielleicht nicht die Fusballlehrer-Lizenz (was ja auch eine Geld- und Glückfrage ist), aber einen gewissen Fußballsachverstand hat er aus meiner Sicht schon. Und scheinbar auch ein Ohr an der Mannschaft, wenn man genau hinhört.
Kritische Fragen gibt es ja auch nur, wenn Leistung, Ergebnisse oder, wie bei uns, beides nicht stimmen. 😉
Die Frage, die sich meiner Meinung nach stellt und für Daniel Brinkmanns Zukunft entscheidend sein könnte: Ist er in der Lage, für Ergebnisse von seiner fußballerischen Idee abzuweichen?
Wenn das "schöne Spiel" nicht funktioniert, kann ich es dann mit Kick'n'Rush oder schnellem Umschaltspiel in bester Jens Härtel-Manier versuchen?
Sind Standards vielleicht doch ein Mittel in dieser Liga und sollte ich die dann nicht bis zum erbrechen trainieren?
Ist eine Veränderung auf die Viererkette vielleicht eine Möglichkeit wenn man es im Spiel situativ eh schon spielt, gegen 1860 in der zweiten Halbzeit nach der cleveren "Verletzungensunterbrechung" durch Franz Pfanne umgestellt hat und jetzt eine ganze Halbzeit so gespielt hat?
Würde ja einen offensiven Spieler mehr ermöglichen und vielleicht auch Paul Stock entgegen kommen. Obwohl Harenbrock uns da jetzt auch gut tut.
Kann man Maxi Kraus nach dem 30igsten gescheiterten Versuch heute vielleicht nach rechts ziehen um den Gegner noch mal vor ein neues Problem zu stellen (siehe Aussage von Herrn Koschinat auf der PK). Mir fehlt da manchmal die gedankliche Flexibilität bei Daniel Brinkmann. Aber vielleicht habe ich auch zu viel Bundesliga-Manager oder Anstoß gespielt um das als Lösung zu erachten.
Manch einer vermutet hier auch Fitnessprobleme. Leider habe ich da keine Statistiken, weil ich da nix vernünftiges finde. Aber ich habe eine Vermutung.
Kann es sein, das unsere Spielweise zu intensiv ist und das nicht 90 Minuten durchzuhalten ist? Durch die Verletzungen gibt es dann von der Bank nicht genug positiven Einfluß auf das Spiel. Und so baut man halt dann irgendwann auch ab. Was ja auch eigentlich in jedem Spiel der Fall ist. Zumindest stärker als der Gegner. Daniel Brinkmann war ja selbst Profi. Deshalb fällt mir der "Vorwurf" fehlende Fitness irgendwie schwer zu glauben. Er ist ja nicht Mario Basler. 😀
21.09.2025 - 07:56 Uhr
So habe auch mit Absicht eine Nacht drüber geschlafen, bevor ich mich zum Trainer äußere.
Ich werde überhaupt keine Trainerdiskussion herbeischreiben und bin echt verwundert, wieviele hier, die ihn sonst immer so überschwänglich gelobt haben, seinen Kopf fordern.
Grundsätzlich wird doch derzeit so viel taktisch und personell probiert, was sollte dann ein anderer Trainer anderes machen? Selbst gestern zieht er alle personellen Register, wo man sich dann fragt, hätte man Kraus nicht nach rechts ziehen müssen? Glaubt man dann wären die Eingaben vernünftig gekommen? Wenn man ab und zu beim Training zu schaut bzw. hinterfragt welche Trainingsinhalte man bearbeitet, sollte man schon den Eindruck bekommen, dass man an den akuten Themen u.a. Offensivspiel oder Standards arbeitet. Man ist doch nicht blöd im Trainer Team. Wenn ich hier dann solche populistischen Aussagen höre wie:“…die da drüben meinen man trainiert Standards nur mit Pappkameraden…“, da frage ich mich schon, ob das dann die Basis für die Forderung wir brauchen einen neuen Trainer ist. Natürlich werden auch vernünftige Standards mit richtigen Menschen trainiert, echt mal…
Der Knackpunkt für mich ist aktuell das Personal.
Lebeau, Wallner, Kinsombi, Voglsammer, Hummel, Ruschke, Naderi (auch wenn er mittlerweile wieder ein paar Minuten spielen kann), dazu Neidhardt, Dirkner die aus einer langen Verletzung kamen und noch gar nicht im Rhythmus sein können. Das ist fast eine gesamte erste Elf zumal da mit Lebeau, Wallner, Vogi und Kinsombi mit Abstrichen Naderi extrem wichtige Schlüsselspieler dabei sind, die ausfallen. Ich finde man hat auch hier versucht viele andere Lösungen für die Offensive gesucht und probiert um diese Ausfälle aufzufangen. Ein anderer Trainer hätte vielleicht das Glück das die genannten Spieler hoffentlich bald wieder zurück sind , aber fair gegenüber von Brinkmann wäre es nicht.
Ich werde überhaupt keine Trainerdiskussion herbeischreiben und bin echt verwundert, wieviele hier, die ihn sonst immer so überschwänglich gelobt haben, seinen Kopf fordern.
Grundsätzlich wird doch derzeit so viel taktisch und personell probiert, was sollte dann ein anderer Trainer anderes machen? Selbst gestern zieht er alle personellen Register, wo man sich dann fragt, hätte man Kraus nicht nach rechts ziehen müssen? Glaubt man dann wären die Eingaben vernünftig gekommen? Wenn man ab und zu beim Training zu schaut bzw. hinterfragt welche Trainingsinhalte man bearbeitet, sollte man schon den Eindruck bekommen, dass man an den akuten Themen u.a. Offensivspiel oder Standards arbeitet. Man ist doch nicht blöd im Trainer Team. Wenn ich hier dann solche populistischen Aussagen höre wie:“…die da drüben meinen man trainiert Standards nur mit Pappkameraden…“, da frage ich mich schon, ob das dann die Basis für die Forderung wir brauchen einen neuen Trainer ist. Natürlich werden auch vernünftige Standards mit richtigen Menschen trainiert, echt mal…
Der Knackpunkt für mich ist aktuell das Personal.
Lebeau, Wallner, Kinsombi, Voglsammer, Hummel, Ruschke, Naderi (auch wenn er mittlerweile wieder ein paar Minuten spielen kann), dazu Neidhardt, Dirkner die aus einer langen Verletzung kamen und noch gar nicht im Rhythmus sein können. Das ist fast eine gesamte erste Elf zumal da mit Lebeau, Wallner, Vogi und Kinsombi mit Abstrichen Naderi extrem wichtige Schlüsselspieler dabei sind, die ausfallen. Ich finde man hat auch hier versucht viele andere Lösungen für die Offensive gesucht und probiert um diese Ausfälle aufzufangen. Ein anderer Trainer hätte vielleicht das Glück das die genannten Spieler hoffentlich bald wieder zurück sind , aber fair gegenüber von Brinkmann wäre es nicht.
21.09.2025 - 08:28 Uhr
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
21.09.2025 - 08:42 Uhr
@pan-o-rama danke für deinen Beitrag. Besser hätte man es nicht schreiben können. Und danke, dass es von einem User wie Dir kommt.
21.09.2025 - 09:32 Uhr
Im Hansaforum hat ein user mal die Historie unserer Trainer unter die Lupe genommen.
Nach dem Beitrag von @pan-o-rama passt das vielleicht ganz gut hier hin.
Der user sagt im wesentlichen folgendes:
D. Brinkmann: nach der Spielerkarriere direkt Cheftrainer bei einem mittelklassigen Regionalligaverein mit mittelmäßigen Ergebnissen; dann letzte Saison 4 Monate bei Paderborn 2 , ebenfalls Regionalliga, als erste Profistation, dann zu uns als Hoffnungsträger gewechselt
D. Flock: bis zu seinem Start bei uns war er hauptberuflich bei einem Sanitätshaus beschäftigt und gleichzeitig war er hobbymäßig Co-Trainer vom SC Wiedenbrück; dann mit Brinkmann 4 Monate bei der 2, Mannschaft in Paderborn ebenfalls Co-Trainer; danach zu uns
M. Rabenhorst: ein Jahr Trainer der U-17 des HSV; davor Hobbytrainer der 3. Mannschaft des HSV in der 6. Liga
Der User fragt: Diese drei unterklassigen Trainer ohne Profierfahrung sollen jetzt eine Mannschaft schulen, Systeme einstudieren, Standards trainieren und ihre Erfahrung weiter geben, an eine Mannschaft, die aufsteigen soll? Er hält das für einen schönen Traum, der inzwischen ausgeträumt ist und sieht grobe Fehler in der Zusammenstellung des Trainerteams.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Ich finde diesen Beitrag sehr interessant, will ihn gar nicht kommentieren, kann jeder für sich machen.
Mir fällt nur dabei wieder meine Frage ein, die inzwischen auch von anderen usern mehrfach gestellt wurde:
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
Nach dem Beitrag von @pan-o-rama passt das vielleicht ganz gut hier hin.
Der user sagt im wesentlichen folgendes:
D. Brinkmann: nach der Spielerkarriere direkt Cheftrainer bei einem mittelklassigen Regionalligaverein mit mittelmäßigen Ergebnissen; dann letzte Saison 4 Monate bei Paderborn 2 , ebenfalls Regionalliga, als erste Profistation, dann zu uns als Hoffnungsträger gewechselt
D. Flock: bis zu seinem Start bei uns war er hauptberuflich bei einem Sanitätshaus beschäftigt und gleichzeitig war er hobbymäßig Co-Trainer vom SC Wiedenbrück; dann mit Brinkmann 4 Monate bei der 2, Mannschaft in Paderborn ebenfalls Co-Trainer; danach zu uns
M. Rabenhorst: ein Jahr Trainer der U-17 des HSV; davor Hobbytrainer der 3. Mannschaft des HSV in der 6. Liga
Der User fragt: Diese drei unterklassigen Trainer ohne Profierfahrung sollen jetzt eine Mannschaft schulen, Systeme einstudieren, Standards trainieren und ihre Erfahrung weiter geben, an eine Mannschaft, die aufsteigen soll? Er hält das für einen schönen Traum, der inzwischen ausgeträumt ist und sieht grobe Fehler in der Zusammenstellung des Trainerteams.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Ich finde diesen Beitrag sehr interessant, will ihn gar nicht kommentieren, kann jeder für sich machen.
Mir fällt nur dabei wieder meine Frage ein, die inzwischen auch von anderen usern mehrfach gestellt wurde:
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
21.09.2025 - 09:33 Uhr
Zitat von pan-o-rama
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Wie du schon sagst, man kann da natürlich nur spekulieren aber ich halte es mittlerweile auch nicht mehr für ausgeschlossen, dass es zwischen Mannschaft und Trainer knirscht. Das da nicht alles rund läuft, sieht man ja am Weggang vom Pesch. Wenn alles im Lot wäre würde man sich doch nicht leichtfertig trennen. Die Differenzen müssen ja doch deutlich größer sein. Jetzt könnte man ja sagen, dass 1860 Spiel spricht dagegen. Tut es aber gar nicht. Mit Hollerbach haben wir auch plötzlich Haching zu Hause weg gefegt. Und 1860 hat es uns auch nicht besonders schwer gemacht, muss man ehrlicherweise auch sagen.
21.09.2025 - 09:41 Uhr
Zitat von pan-o-rama
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Deinen Worten zum Thema Verhältnis Mannschaft und Trainer steht jedoch die erste Halbzeit gegen 1860 gegenüber. Die hat doch gezeigt, dass es geht. Ein Ahmet hat super gespielt und Haugen total aus dem Spiel genommen. Tage später hat er einen arroganten Auftritt.
Was kann Brinkmann dafür? Was soll Brinkmann da machen?
Die entscheidende Frage ist doch, wieso klappt es offensiv nicht. Ich denke, das müssen Amir und Daniel analysieren. Die Spieler dafür haben wir, hat man gegen 1860 gesehen.
Was man Daniel vielleicht vorwerfen kann, scheinbar hat er keinen richtigen Plan B.
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