| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
21.09.2025 - 09:53 Uhr
Zitat von spence
Im Hansaforum hat ein user mal die Historie unserer Trainer unter die Lupe genommen.
Nach dem Beitrag von @pan-o-rama passt das vielleicht ganz gut hier hin.
Der user sagt im wesentlichen folgendes:
D. Brinkmann: nach der Spielerkarriere direkt Cheftrainer bei einem mittelklassigen Regionalligaverein mit mittelmäßigen Ergebnissen; dann letzte Saison 4 Monate bei Paderborn 2 , ebenfalls Regionalliga, als erste Profistation, dann zu uns als Hoffnungsträger gewechselt
D. Flock: bis zu seinem Start bei uns war er hauptberuflich bei einem Sanitätshaus beschäftigt und gleichzeitig war er hobbymäßig Co-Trainer vom SC Wiedenbrück; dann mit Brinkmann 4 Monate bei der 2, Mannschaft in Paderborn ebenfalls Co-Trainer; danach zu uns
M. Rabenhorst: ein Jahr Trainer der U-17 des HSV; davor Hobbytrainer der 3. Mannschaft des HSV in der 6. Liga
Der User fragt: Diese drei unterklassigen Trainer ohne Profierfahrung sollen jetzt eine Mannschaft schulen, Systeme einstudieren, Standards trainieren und ihre Erfahrung weiter geben, an eine Mannschaft, die aufsteigen soll? Er hält das für einen schönen Traum, der inzwischen ausgeträumt ist und sieht grobe Fehler in der Zusammenstellung des Trainerteams.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Ich finde diesen Beitrag sehr interessant, will ihn gar nicht kommentieren, kann jeder für sich machen.
Mir fällt nur dabei wieder meine Frage ein, die inzwischen auch von anderen usern mehrfach gestellt wurde:
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
Im Hansaforum hat ein user mal die Historie unserer Trainer unter die Lupe genommen.
Nach dem Beitrag von @pan-o-rama passt das vielleicht ganz gut hier hin.
Der user sagt im wesentlichen folgendes:
D. Brinkmann: nach der Spielerkarriere direkt Cheftrainer bei einem mittelklassigen Regionalligaverein mit mittelmäßigen Ergebnissen; dann letzte Saison 4 Monate bei Paderborn 2 , ebenfalls Regionalliga, als erste Profistation, dann zu uns als Hoffnungsträger gewechselt
D. Flock: bis zu seinem Start bei uns war er hauptberuflich bei einem Sanitätshaus beschäftigt und gleichzeitig war er hobbymäßig Co-Trainer vom SC Wiedenbrück; dann mit Brinkmann 4 Monate bei der 2, Mannschaft in Paderborn ebenfalls Co-Trainer; danach zu uns
M. Rabenhorst: ein Jahr Trainer der U-17 des HSV; davor Hobbytrainer der 3. Mannschaft des HSV in der 6. Liga
Der User fragt: Diese drei unterklassigen Trainer ohne Profierfahrung sollen jetzt eine Mannschaft schulen, Systeme einstudieren, Standards trainieren und ihre Erfahrung weiter geben, an eine Mannschaft, die aufsteigen soll? Er hält das für einen schönen Traum, der inzwischen ausgeträumt ist und sieht grobe Fehler in der Zusammenstellung des Trainerteams.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Ich finde diesen Beitrag sehr interessant, will ihn gar nicht kommentieren, kann jeder für sich machen.
Mir fällt nur dabei wieder meine Frage ein, die inzwischen auch von anderen usern mehrfach gestellt wurde:
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
Jetzt wird es wirklich absurd. Natürlich hat man als junger Trainer noch keine große Erfahrung als Chef Trainer. Trotzdem darf man die Zeit von DB in Wiedenbrück doch nicht kleinreden. Es war auch keine Zufall das er dann von Paderborn (auch als perspektivischer Nachfolger von Kwasniok) die Wahl auf ihn für deren 2. Mannschaft fiel, wo er dann seinen Fußballtrainer zu Ende machen konnte. Ihn dann als einer der Jahrgangsbesten die Expertise absprechen um ein vernünftiges Training zu absolvieren, finde ich abenteuerlich. Zumal man auch seine Erfahrungen als Profi unter den Tisch fallen lässt. Genauso bei Dirk Flock, der glaube ich bereits 15 Jahre Trainererfahrung im höherklassigen Bereich mitbringt und ebenfalls Profi war. Wenn wir über Rabenhorst diskutieren, müsste man ja auch über Merlin Polzin inzw. Trainer in der BuLi diskutieren. Und diese Drei haben weniger Expertise als ein S. Pesch? Warum? Hat der die Befähigung als ehemalige Co und Jugendtrainer ohne Befähigung eine 3.Liga Mannschaft zu trainieren?
21.09.2025 - 09:57 Uhr
Zitat von SchachspielerS
Deinen Worten zum Thema Verhältnis Mannschaft und Trainer steht jedoch die erste Halbzeit gegen 1860 gegenüber. Die hat doch gezeigt, dass es geht. Ein Ahmet hat super gespielt und Haugen total aus dem Spiel genommen. Tage später hat er einen arroganten Auftritt.
Was kann Brinkmann dafür? Was soll Brinkmann da machen?
Die entscheidende Frage ist doch, wieso klappt es offensiv nicht. Ich denke, das müssen Amir und Daniel analysieren. Die Spieler dafür haben wir, hat man gegen 1860 gesehen.
Was man Daniel vielleicht vorwerfen kann, scheinbar hat er keinen richtigen Plan B.
Zitat von pan-o-rama
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Deinen Worten zum Thema Verhältnis Mannschaft und Trainer steht jedoch die erste Halbzeit gegen 1860 gegenüber. Die hat doch gezeigt, dass es geht. Ein Ahmet hat super gespielt und Haugen total aus dem Spiel genommen. Tage später hat er einen arroganten Auftritt.
Was kann Brinkmann dafür? Was soll Brinkmann da machen?
Die entscheidende Frage ist doch, wieso klappt es offensiv nicht. Ich denke, das müssen Amir und Daniel analysieren. Die Spieler dafür haben wir, hat man gegen 1860 gesehen.
Was man Daniel vielleicht vorwerfen kann, scheinbar hat er keinen richtigen Plan B.
Weil es gegen 60 die Mannschaft unbedingt wollte, zusammen mit der Atmosphäre und dem Stadion.
Der Vergleich zu Unterhaching letzte Saison kam schon oft.
Auch ist doch dieser totale Unterschied im Auftreten zuhause und auswärts jetzt seit der letzten Rückrunde schon so. Wo wir auch nur gegen bereits feststehende Absteiger ( oder so gut wie ) gewonnen haben.
21.09.2025 - 10:02 Uhr
Mal was anderes ich finde die Analysen und Diskussionen hier trotz des heißen Themas sehr sehr gut und sachlich.
21.09.2025 - 10:03 Uhr
Zitat von pan-o-rama
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Ganz ernstgemeinte Frage. Wann hast du denn solche Beobachtungen zum Team und Trainer gemacht? Ich würde mal behaupten das ich bei keinen der Spiele oder auch beim Training (was ich eher selten aber in letzter Zeit ab und zu mal für ein paar Minuten besucht habe)ähnliche Beobachtungen gemacht. Hatte er ein gegenteiliges Gefühl des Miteinanders. Gestern war ja auch öfter zu sehen wie sich Daniel mit Rabe ausgetauscht hat.
21.09.2025 - 10:08 Uhr
Zitat von spence
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
Worauf beruht die Meinung, dass DB für uns genau der Richtige ist und die Zeit es schon richten wird?
Ich wünsche es uns und wäre gern etwas zuversichtlicher!
Hier ist doch jeder Trainer automatisch der richtige und passt zum Verein etc, solange er nicht allzu motiviert in den PKs rüberkommt. DB ist da das Paradebeispiel: Affektarm, stimmlich monoton, reißt niemanden vom Hocker. Sympathisch hanseatisch eben.
Ich hatte bei seiner Vorstellung auch leise Hoffnung, weil er eben eine andere Kategorie Trainer ist als die, die wir sonst hier immer gesehen haben, aber seine oben genannten Eigenschaften gepaart mit unterschwelliger Arroganz und Patzigkeit haben mich damals schon insgeheim zweifeln lassen. Dazu dann der unschöne Abgang von Pesch, der in der Mannschaft ein sehr gutes Standing hatte und durchblicken ließ, dass es da Unstimmigkeiten mit DB gab, die so gravierend waren, dass er lieber das Weite gesucht hat.
Ich glaube, DB muss ganz dringend an seiner Menschenführung arbeiten, ansonsten wird er es hier nicht schaffen. Ich würde es ihm wünschen, dass es klappt.
21.09.2025 - 10:11 Uhr
Zitat von spence
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
@spence
Ich weiß, du hast es nur kommentarlos in den Raum gestellt, aber deine Meinung dazu ist ja offensichtlich.
Daher meine Frage
Wo kommt denn die höhere Expertise bei Pesch her, wenn es eine Kausalität zur Profitrainer Erfahrung gibt? Von seinen 14 Spielen als Co bei Gornik Zabrze?
Der Rest war ja auch im Amateurbereich.
21.09.2025 - 10:48 Uhr
Zitat von Harzkogge22
@spence
Ich weiß, du hast es nur kommentarlos in den Raum gestellt, aber deine Meinung dazu ist ja offensichtlich.
Daher meine Frage
Wo kommt denn die höhere Expertise bei Pesch her, wenn es eine Kausalität zur Profitrainer Erfahrung gibt? Von seinen 14 Spielen als Co bei Gornik Zabrze?
Der Rest war ja auch im Amateurbereich.
Zitat von spence
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
Er vermutet, dass Simon Pesch gehen musste, weil es aufgrund von dessen besseren sportlichen Expertise Meinungsverschiedenheiten gab und wirft dem Verein vor, darauf nicht reagiert zu haben. Man hätte wenigstens einen profierfahrenen Co-Trainer haben sollen, wenn schon der Cheftrainer so unerfahren ist.
@spence
Ich weiß, du hast es nur kommentarlos in den Raum gestellt, aber deine Meinung dazu ist ja offensichtlich.
Daher meine Frage
Wo kommt denn die höhere Expertise bei Pesch her, wenn es eine Kausalität zur Profitrainer Erfahrung gibt? Von seinen 14 Spielen als Co bei Gornik Zabrze?
Der Rest war ja auch im Amateurbereich.
Du sagst es, ich bin eigentlich nicht der richtige Ansprechpartner, aber ich will auch nicht leugnen, dass ich auf der Seite derer stehe, die im Abgang von Pesch einen großen Verlust für Hansa sehen.
Deshalb versuche ich auch, meine Position zu untermauern, während ich noch immer auf die Antwort auf meine mehrmals gestellte Frage warte. Bin gespannt wie lange noch, weil es mich wirklich interessiert.
Ich habe Pesch genau zweimal beim Training beobachtet, ja ich weiß, es ist sicher nicht oft gewesen, aber beide Male, von einem Besuch habe ich damals ausführlich hier berichtet.
Pesch war eindeutig derjenige, der das Training geleitet hat und mich persönlich hat beeindruckt, mit welcher Hingabe er da bei der Sache war, er wirkte da tatsächlich wie der Chef, DB stand fast wortlos daneben. Die Spieler hingen bei jeder Unterbrechung an seinen Lippen und es war tatsächlich zu spüren, dass er einen richtig guten Kontakt zur Mannschaft hatte.
Der zweite Punkt ist der offensichtliche Ruck der durch die Mannschaft ging, nachdem er die Mannschaft betreut hat, nach der Entlassung von Hollerbach.
Der dritte Punkt ist die Information eines meiner Mitfahrer, der direkten Zugang zu Hansa hat, auch beruflich bedingt. Er berichtete mir, dass dort viele Mitarbeiter nicht begeistert waren als er aufgehört hat. Der Tenor war, dass uns dadurch viel Kompetenz verloren geht.
Es stimmt natürlich, dass auch Pesch nicht viel Profierfahrung hat und meine Eindrücke zum Teil auch rein subjektiv sind und deshalb kann man sie sicher auch angreifen. Und es ist auch mir klar, dass Pesch erstmal beweisen müsste, dass er langfristig funktioniert, dass bezweifelt doch niemand, aber bei ihm hätte ich zumindest Hoffnung. Klar, auch bei ihm, wie bei allen anderen steht in den Sternen ob Erfolg oder nicht, während DB diese Fragen scheinbar bereits beantwortet hat, bisher leider mit nur wenig Erfolg, einige sehen sogar einen klaren Abwärtstrend!
21.09.2025 - 11:00 Uhr
Es wird hier ja immer die gewünschte Kontinuität im Verein gewünscht. Stimme dem auch voll aber lebt das der Verein eigentlich auch selbst vor. Ich kann mich noch an die News nach der letzten Saison erinnern. Dort wurden direkt mal drei Personalien verabschiedet. Unser Athletiktrainer ging genauso wie unsere Teammanagerin und der Chef Physio. Alles waren erst seit 2024 im Team. Pesch musste ebenso gehen.
Direkt danach wurde verkündet das unser Technischer Direktor Sport Ohnesorge den Verein verlässt und durch Zolinski ersetzt wird. Ist das eine normale Fluktuation? Finde ich schon ungewöhnlich viel, bei so wichtigen Personalien rund ums Team. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Neuausrichtung erst ein Jahr zuvor durchgeführt wurde.
Direkt danach wurde verkündet das unser Technischer Direktor Sport Ohnesorge den Verein verlässt und durch Zolinski ersetzt wird. Ist das eine normale Fluktuation? Finde ich schon ungewöhnlich viel, bei so wichtigen Personalien rund ums Team. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Neuausrichtung erst ein Jahr zuvor durchgeführt wurde.
21.09.2025 - 11:08 Uhr
Zitat von Raulinho7
Ganz ernstgemeinte Frage. Wann hast du denn solche Beobachtungen zum Team und Trainer gemacht? Ich würde mal behaupten das ich bei keinen der Spiele oder auch beim Training (was ich eher selten aber in letzter Zeit ab und zu mal für ein paar Minuten besucht habe)ähnliche Beobachtungen gemacht. Hatte er ein gegenteiliges Gefühl des Miteinanders. Gestern war ja auch öfter zu sehen wie sich Daniel mit Rabe ausgetauscht hat.
Zitat von pan-o-rama
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Es gibt doch letztlich nur eine einzige entscheidende Frage, die sich alle beantworten müssen: sind Trainer und Team überhaupt noch auf einer Seite und erreicht er die Mannschaft überhaupt noch richtig? Wenn man diese Frage mit nein beantworten muss, dann ist das Tischtuch zerschnitten und dann gibt es auch keine 2 Meinungen mehr und keinen Grund irgendwas künstlich in die Länge zu ziehen, simple as that. Man kann gerne weiter nach Kontinuität und Geduld schreien, die einzige Kontinuität wird dann sein, dass wir weiterhin die schlechtestes Offensive der Liga sein werden - das müssen jetzt aber diejenigen beantworten, die das tägliche Geschäft genau sehen und beurteilen können.
Als Außenstehender können wir nur der versuchen einzuordnen, was man sieht und wahrnimmt - abgesehen von der enttäuschenden sportlichen Situation, mit nur einer überzeugenden Halbzeit aus den saisonübergreifend letzten 9 Ligaspielen, sind es die kleinen Dinge. Ich sehe zB keinen Kreis mehr, sondern nur noch einzelne, die miteinander diskutieren. Ein Pfanne und ein Schuster, die wild mit dem Trainer diskutieren - weiß natürlich keiner, was da diskutiert wird, aber dass es nicht positiv ist, sollte klar sein. Ich sehe auch keine Spieler die sich nach 1860 großartig mit dem Trainer freuen, ich sehe einen Gürleyen, der fast nur noch lustlos wirkt. Auch ein Lebeau, der vor seiner Verletzung nur noch Wechselspieler war und unserer Offensive ebenso keinen Input gegeben hat, wirkte komplett lustlos und neben der Spur - mault den Trainer dazu auch an. Mejdr wirkt auch nur noch lustlos. Dann die Causa Pesch, der eben wegen des Hauptübungsleiters geht - ein Rabenhorst, der ebenso ein kühles Verhältnis zu ihm pflegt, das sieht man ziemlich deutlich, wenn man mal beobachtet, wie Brinkmann und Flock zB. miteinander umgehen. Alles in allem sehe ich nicht nur keine Identität dieser Mannschaft, ich sehe auch absolut keinen echten Zusammenhalt und einige unzufriedene Spieler, was für mich ziemlich deutlich darauf schließen lässt, dass Brinkmann intern vielleicht doch nicht der sympathische und coole Typ ist, wie es nach außen hin den Anschein erweckt.
Einige werden wieder lachen und das sarkastisch ins lächerliche ziehen, aber als Pesch und Rabenhorst dieses Team hatten, hatten wir eine ganz andere Körpersprache und Energie - von jetzt auf gleich. Die Stimmung war locker und gelöst und alles hat plötzlich harmonisch und herzlich gewirkt. Die Spieler sind zu den Trainern gelaufen und haben sich in den Armen gelegen und wir waren sofort erfolgreich und haben als Team agiert. Man kann auf keinen Fall abstreiten und ignorieren, dass Pesch einen richtig guten Draht zu diesem Team hatte und heute noch mit vielen zu tun hat und da stellt sich eben ganz einfach die Frage, wie viel Anteil auch er an der positiven Trendwende im letzten Jahr hatte. Jetzt ist er weg und einen Effekt dessen kann man schon mal sehr wohl festhalten - unsere offensiven Standards sind eine Katastrophe, das war letztes Jahr sein Part. Ich erinnere gerne an die Freistoß-Variante, wo Lebeau das Tor dann macht - alle rennen wieder geschlossen zu Pesch und der Trainer steht daneben. Dieses Thema Pesch brauch man jedenfalls nicht so ins lächerliche ziehen, denn jetzt, wo er weg ist, sind wir nicht gerade besser geworden und viele Spieler wirken unzufriedener und alles ist völlig verkrampft und demnach ist die Frage wohl auch durchaus berechtigt, wie viel Anteil er letztlich hatte. Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn jetzt zurückholen sollen oder sowas, sondern nur, dass er vermutlich einen gewissen, positiven Einfluss auf die Mannschaft hatte, der jetzt komplett weggebrochen ist.
Ganz ernstgemeinte Frage. Wann hast du denn solche Beobachtungen zum Team und Trainer gemacht? Ich würde mal behaupten das ich bei keinen der Spiele oder auch beim Training (was ich eher selten aber in letzter Zeit ab und zu mal für ein paar Minuten besucht habe)ähnliche Beobachtungen gemacht. Hatte er ein gegenteiliges Gefühl des Miteinanders. Gestern war ja auch öfter zu sehen wie sich Daniel mit Rabe ausgetauscht hat.
Ich sehe das während der Spiele, ich achte sehr auf solche Kleinigkeiten. Da geht es jetzt auch nicht unbedingt darum, ob Brinkmann und Rabenhorst sich ausgetauscht haben - ich denke so professionell sind alle, dass sowas noch stattfindet. Ich meine viel mehr die Kleinigkeit, die man wahrnimmt - ein Flock und Brinkmann liegen sich dann gerne auch mal im Arm, während ein Rabenhorst ganz kühl und ohne großen Blickkontakt abgeklatscht wird. Gestiken, Mimiken, Körpersprache - solche kleinen Dinge sprechen manchmal auch eine ganz klare Sprache. Ich kann hier jetzt logischerweise kein Bildmaterial raussuchen und nur jedem empfehlen, mal auf solche Dinge explizit zu achten. Zu den genannten Spielern muss ich nicht viel sagen, bei Ahmo war die Einstellung schon in der Vorbereitung Thema und dann saß er auf der Bank - und da spanne ich gerne den Bogen zu @SchachspielerS - du nimmst dieses eine Spiel als Maßstab und Beweis dafür, dass alles in Ordnung wäre... Was ist mit den ganzen lustlosen Auftritten zuvor oder gestern? Ich glaube jeder, der ein wenig ehrlich zu sich selbst ist sieht, dass Gürleyen über weite Strecken kein Vollgas gibt - wie so viele andere auch. Ich sehe nur 2, die sich permanent den Allerwertesten aufreißen und das sind Krauß und Pfanne. Der Rest hat da noch einiges an Luft nach oben und wer sonst, wenn nicht Trainer ist dafür verantwortlich, die Jungs bis in die Haarspitzen zu motivieren und einzustellen? Ich will ihm das nicht absprechen, dass er das versucht, aber ganz offensichtlich schafft er es nicht, denn so spiegelt sich das nunmal mit einer Ausnahme auf dem Feld wider. Rückstände hauen uns regelmäßig um und auswärts sind wir nach wie vor schwach - das sind dann auch irgendwo Kopfgeschichten, die wir nachhaltig nicht in den Griff bekommen. Was man auch ganz klar ansprechen muss ist die Laufbereitschaft - Brinkmann selbst hat das als große Aufgabe der Vorbereitung ausgewiesen, hier auf das nächste Level zu kommen und am Ende einfach mehr zu laufen und zu arbeiten als der Gegner - Bielefeld war hier ein Vorbild. Was ist daraus geworden? Brinkmann hat es in der PK vor 1860 selbst erzählt, wir liegen bei der Intensität im Mittelfeld. Klasse, da waren wir vorher auch schon. Wollen wir das jetzt auch auf die verletzen schieben und, dass wir Geduld und Kontinuität schieben oder wollen wir uns die Frage stellen, warum wir da immer noch Mittelmaß sind, obwohl das eine große Aufgabe der Vorbereitung war? Wir haben dafür schließlich extra den neuen Athletik-Trainer geholt, der viel besser mit Mannschaften arbeiten kann. Liegt es jetzt daran, dass wir nicht in der Lage waren die Spieler fit genug zu bekommen, um entsprechend marschieren zu können oder liegt es daran, weil die Spieler keinen Bock haben an ihre Grenzen zu gehen? So oder ein Thema, was dann auf den Hauptübungsleiter zurück fällt.
21.09.2025 - 11:09 Uhr
Ich bin auch zwiegespalten aktuell bei Daniel, ich finde seine Gelassenheit gut. Aber manchmal ist mir das auch zu viel, den wenn ich in einem Spiel mit 2:0 in Rückstand gehe sollte ich zumindestens mal schauen ob ich was verändern sollte. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Formation.
Ich hoffe inständig das man, ein Veränderung gegen Havelse sehen wird..sollte dieses nicht der Fall sein..könnte er viel Kredit verspielen.
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