BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
12.06.2022 - 21:52 Uhr
Zitat von DFwan
Frage ich mich auch. Welcher deutscher Spieler oder ein Transfer innherhalb der Bundesliga ist nicht stagniert oder schlechter geworden? Gefühlt vor 10 Jahren der Reus Transfer.
Zitat von erdalkeser
Und wo ist da jetzt die neue Marschroute? Süle bekommt auch einen geilen Vertrag mit 9 Mio. € jährlich. Auf deutsche Spieler hatte man 2016 (Schürrle, Götze, Rode) und 2019 (Hummels, Schulz, Brandt, Can) schonmal gesetzt. Deren Identifikation war laut Interviewgelaber auch unglaublich hoch. Can hat laut eigenen Angaben auch auf Gehalt verzichtet. Also das hatten wir alles schonmal ...
Zitat von rm-Kamui
Passt wsl. hier am besten rein. Was an den bisherigen Transfers und den höcht wahrscheinlichsten aktuell (Raum + Kaladjzic) ja schon abzusehen ist hat die Bild jetzt auch in einen Artikel verpackt
Dortmund hat nach einer durchwachsenen Saison die neue Marschroute festgelegt. Junge, hungrige und vor allem deutschsprachige Spieler sollen das Team von Neu-Coach Edin Terzic (39) verstärken.
Die Nationalspieler Niklas Süle (26), Nico Schlotterbeck (22) und Karim Adeyemi (20) sind bereits fix, dazu kommt Salih Özcan (24/U21-Europameister mit Deutschland) sowie der mögliche Transfer von Ösi-Stürmer Sasa Kalajdzic (24).
So bastelt Kehl an Borussia DEUTSCHmund!
► Identifikation: Ur-Borusse Terzic will den Verein wieder anzünden. Dafür setzt er vor allem auf eine gesunde Mischung aus jungen und alten Spielern. Hintergrund: So soll der Konkurrenzdruck hochgehalten werden und sich keiner mehr Auszeiten auf dem Platz nehmen dürfen. Zudem wird in der Kabine fast nur noch Deutsch gesprochen. Die einstige französischsprachige Clique schrumpfte zusammen auf Guerreiro, Meunier und Hazard. Sie können aber auch alle Deutsch.
► Team-Hierarchie: Dortmund hat vergangene Saison ein Führungsproblem erkannt, will das vor allem mit Nationalspielern ändern. Was leichter mit Stars ist, die die Liga und Borussia Dortmund kennen. Kein Wunder also, dass es in diesem Jahr beim BVB bisher kaum Auslands-Transfers gibt. Adeyemi (Salzburg) ist die Ausnahme. BILD weiß: Kehl ist es wichtig, dass er eine komplette und stabile Achse in der Mannschaft hat, die die Spieler zusammenhält.
► Gehaltsgefüge: Dortmund will die Gehälter wieder herunterfahren. Transfers mit Mega-Vertrag wie die von Schulz (rund 7 Mio. Euro Gehalt) oder Can (rund 10 Mio. Euro) soll‘s in dieser Häufigkeit nicht mehr geben. Die Idee: mehr hungrige Jungs holen, die immer Gas geben und zum BVB wollen. Schlotterbeck betonte in SPORT BILD selbst, dass er finanziell bessere Angebote hatte.
Passt wsl. hier am besten rein. Was an den bisherigen Transfers und den höcht wahrscheinlichsten aktuell (Raum + Kaladjzic) ja schon abzusehen ist hat die Bild jetzt auch in einen Artikel verpackt
Dortmund hat nach einer durchwachsenen Saison die neue Marschroute festgelegt. Junge, hungrige und vor allem deutschsprachige Spieler sollen das Team von Neu-Coach Edin Terzic (39) verstärken.
Die Nationalspieler Niklas Süle (26), Nico Schlotterbeck (22) und Karim Adeyemi (20) sind bereits fix, dazu kommt Salih Özcan (24/U21-Europameister mit Deutschland) sowie der mögliche Transfer von Ösi-Stürmer Sasa Kalajdzic (24).
So bastelt Kehl an Borussia DEUTSCHmund!
► Identifikation: Ur-Borusse Terzic will den Verein wieder anzünden. Dafür setzt er vor allem auf eine gesunde Mischung aus jungen und alten Spielern. Hintergrund: So soll der Konkurrenzdruck hochgehalten werden und sich keiner mehr Auszeiten auf dem Platz nehmen dürfen. Zudem wird in der Kabine fast nur noch Deutsch gesprochen. Die einstige französischsprachige Clique schrumpfte zusammen auf Guerreiro, Meunier und Hazard. Sie können aber auch alle Deutsch.
► Team-Hierarchie: Dortmund hat vergangene Saison ein Führungsproblem erkannt, will das vor allem mit Nationalspielern ändern. Was leichter mit Stars ist, die die Liga und Borussia Dortmund kennen. Kein Wunder also, dass es in diesem Jahr beim BVB bisher kaum Auslands-Transfers gibt. Adeyemi (Salzburg) ist die Ausnahme. BILD weiß: Kehl ist es wichtig, dass er eine komplette und stabile Achse in der Mannschaft hat, die die Spieler zusammenhält.
► Gehaltsgefüge: Dortmund will die Gehälter wieder herunterfahren. Transfers mit Mega-Vertrag wie die von Schulz (rund 7 Mio. Euro Gehalt) oder Can (rund 10 Mio. Euro) soll‘s in dieser Häufigkeit nicht mehr geben. Die Idee: mehr hungrige Jungs holen, die immer Gas geben und zum BVB wollen. Schlotterbeck betonte in SPORT BILD selbst, dass er finanziell bessere Angebote hatte.
Und wo ist da jetzt die neue Marschroute? Süle bekommt auch einen geilen Vertrag mit 9 Mio. € jährlich. Auf deutsche Spieler hatte man 2016 (Schürrle, Götze, Rode) und 2019 (Hummels, Schulz, Brandt, Can) schonmal gesetzt. Deren Identifikation war laut Interviewgelaber auch unglaublich hoch. Can hat laut eigenen Angaben auch auf Gehalt verzichtet. Also das hatten wir alles schonmal ...
Frage ich mich auch. Welcher deutscher Spieler oder ein Transfer innherhalb der Bundesliga ist nicht stagniert oder schlechter geworden? Gefühlt vor 10 Jahren der Reus Transfer.
Was aber nicht daran lag, dass die Spieler aus der Bundesliga kamen, sondern dass man schlicht die falschen Spieler geholt hat, um es mal ganz verkürzt runterzubrechen. Es gibt objektiv keinen Grund, die Bundesliga grundsätzlich zu meiden und objektiv eher Gründe dafür, eine Achse aus deutschsprachigen Spielern zu bilden, (die sich auch untereinander zumindest teilweise bereits kennen und schätzen), WENN diese Spieler auch sportlich passen. Diese automatische Schnappatmung, wenn ein Spieler Fritz heißt und aus Freiburg oder hoffenheim kommt, und nicht Dembelé oder Garcia und aus Rennes oder Málaga geholt wird, ist doch völliger Käse. Und ja, mir wurde die Mentalitätsschiene zuletzt über vermeintliche Leader-Transfers von Can und Co auch zu sehr überstrapaziert. Das Konzept in diesem Sommer wirkt auf mich aber sportlich deutlich schlüssiger.
12.06.2022 - 22:35 Uhr
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
13.06.2022 - 01:39 Uhr
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Es geht dabei in erster Linie um Identifikation für den Verein und für deren Werte einzustehen um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Das lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein Gerüst an Spielern hat, dass sich langfristig für dieses „Projekt“ binden lassen will und sich damit identifiziert. Wenn man nur Haalands & co hast bekommst du keine Beständigkeit in den Kader, was zwangsläufig dazu führt dass jeder ein bisschen nur auf seine Entwicklung guckt und nicht primär sich dem Projekt verschreibt. Die meisten aufstrebenden Talente bzw. Gestandenen Spieler, die aus dem Ausland kommen, sehen den BVB meist als attraktiven Club, der einen die Möglichkeit bietet, Fußball auf guten Niveau zu spielen und sich selbst zu entwickeln. Langfristige Ziele, wie eine Ära aufzubauen wird sich schwer umsetzen lassen, da Dortmund nichr die Wahlheimat für die Stars da draußen ist, und Legionäre für gewöhnlich sich nicht einem verein wie dem BVB verschreiben, wie es bspw. Dede oder Piszu gemacht haben.
Die Ära von Klopp war auch nickt von heut auf morgen erfolgreich. Es war der mix aus jungen, hungrigen Spielern, die sich dem Projekt über einige Jahre verschrieben haben, und in der Konsequenz sich zu einem eingespielten Team entwickelten, ohne dass jedes Jahr diverse Schlüsselpositionen nur besetzt werden mussten.
Will man wieder mehr Kontinuität im Team haben, bei denen vor allem auch Leistungsträger gehalten werden werden, und nicht nur die bzw. Durchschnittsspieler über Jahre hinweg bleiben wollen, macht es schon Sinn, auf deutsche zu setzen, die sich auch dauerhaft vorstellen können, hier Erfolge zu feiern. Ein Faktor für diese Identifikation ist also schon die Nationalität, auch wenn es da immer wieder auch Ausnahmen gibt (Ribéry, robben, dede, piszu mal als Beispiel zu nennen). Gerade dadurch dass Bundesliga finanziell immer weiter angehängt wird, und man sogar in Abstiegskanpf in England mehr verdient als bei Top 6 Bundesliga Teams, ist die BL auf lange Sicht doch eher unattraktiv und macht Beständigkeit und damit sportlichen Erfolg mit mehr internationalen Spielern eben schwieriger.
Bayern wird das die kommenden Jahre auch verstärkt zu spüren bekommen. Die hatten jetzt spieler, die dort eine Ära geprägt haben, mit Robben Ribéry, gefolgt von Lewandowski und den ganzen deutschen Topstars müller, neuer usw., die sich voll mit dem FCB identifizieren, die auch im int. Vergleich bei den Gehältern (noch) mithalten können.
Da der Trend jetzt aber vermehrt Richtung int. Topstars geht, die Defensive nun vollends ohne deutschen N11 Spieler auskommen muss, Lewandowski jetzt auch nickt mehr gehalten werden kann, und auch einige deutschsprachige Stars (alaba, süle, ggf. Gnarby) sich nicht mehr mit dem Projekt identifizieren können, bin ich mal gespannt, wie sich das künftig auf das gesamte Erfolgskonstrukt auswirken wird, wenn diese Beständigkeit im Kader durch die Achsenbildung nicht mehr in den Masse hat. Ich halte es nickt für clever vom FCB, und clever vom BVB, wenn versucht die besten deutschsprachigen Spieler zu holen.
Das Mia san Mia, was den FCB auch irgendwo stark gemacht hat, die Identifikation mit dem Verein, das wird schwer zu vermitteln sein, wenn Neuer und Müller bald auch noch durch internationale Spieler ersetzt werden.
Dann wird auch der FCB häufiger das Problem haben, dass Spieler den Verein verlassen wollen, was zwangsweise das Feststehende Gerüst von Leistungsträgern destabilisieren wird.
Du hast Real Madrid als Beispiel genannt. Da funktioniert das gut, weil sich jeder mit dem Verein identifiziert, weil es der größte Verein der Welt ist. Da haut niemand nach 1,5 Jahren ab, auch wenn man bei Paris ggf. Noch mehr verdienen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von headstyle am 13.06.2022 um 02:03 Uhr bearbeitet
13.06.2022 - 02:57 Uhr
Zitat von headstyle
Es geht dabei in erster Linie um Identifikation für den Verein und für deren Werte einzustehen um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Das lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein Gerüst an Spielern hat, dass sich langfristig für dieses „Projekt“ binden lassen will und sich damit identifiziert. Wenn man nur Haalands & co hast bekommst du keine Beständigkeit in den Kader, was zwangsläufig dazu führt dass jeder ein bisschen nur auf seine Entwicklung guckt und nicht primär sich dem Projekt verschreibt. Die meisten aufstrebenden Talente bzw. Gestandenen Spieler, die aus dem Ausland kommen, sehen den BVB meist als attraktiven Club, der einen die Möglichkeit bietet, Fußball auf guten Niveau zu spielen und sich selbst zu entwickeln. Langfristige Ziele, wie eine Ära aufzubauen wird sich schwer umsetzen lassen, da Dortmund nichr die Wahlheimat für die Stars da draußen ist, und Legionäre für gewöhnlich sich nicht einem verein wie dem BVB verschreiben, wie es bspw. Dede oder Piszu gemacht haben.
Die Ära von Klopp war auch nickt von heut auf morgen erfolgreich. Es war der mix aus jungen, hungrigen Spielern, die sich dem Projekt über einige Jahre verschrieben haben, und in der Konsequenz sich zu einem eingespielten Team entwickelten, ohne dass jedes Jahr diverse Schlüsselpositionen nur besetzt werden mussten.
Will man wieder mehr Kontinuität im Team haben, bei denen vor allem auch Leistungsträger gehalten werden werden, und nicht nur die bzw. Durchschnittsspieler über Jahre hinweg bleiben wollen, macht es schon Sinn, auf deutsche zu setzen, die sich auch dauerhaft vorstellen können, hier Erfolge zu feiern. Ein Faktor für diese Identifikation ist also schon die Nationalität, auch wenn es da immer wieder auch Ausnahmen gibt (Ribéry, robben, dede, piszu mal als Beispiel zu nennen). Gerade dadurch dass Bundesliga finanziell immer weiter angehängt wird, und man sogar in Abstiegskanpf in England mehr verdient als bei Top 6 Bundesliga Teams, ist die BL auf lange Sicht doch eher unattraktiv und macht Beständigkeit und damit sportlichen Erfolg mit mehr internationalen Spielern eben schwieriger.
Bayern wird das die kommenden Jahre auch verstärkt zu spüren bekommen. Die hatten jetzt spieler, die dort eine Ära geprägt haben, mit Robben Ribéry, gefolgt von Lewandowski und den ganzen deutschen Topstars müller, neuer usw., die sich voll mit dem FCB identifizieren, die auch im int. Vergleich bei den Gehältern (noch) mithalten können.
Da der Trend jetzt aber vermehrt Richtung int. Topstars geht, die Defensive nun vollends ohne deutschen N11 Spieler auskommen muss, Lewandowski jetzt auch nickt mehr gehalten werden kann, und auch einige deutschsprachige Stars (alaba, süle, ggf. Gnarby) sich nicht mehr mit dem Projekt identifizieren können, bin ich mal gespannt, wie sich das künftig auf das gesamte Erfolgskonstrukt auswirken wird, wenn diese Beständigkeit im Kader durch die Achsenbildung nicht mehr in den Masse hat. Ich halte es nickt für clever vom FCB, und clever vom BVB, wenn versucht die besten deutschsprachigen Spieler zu holen.
Das Mia san Mia, was den FCB auch irgendwo stark gemacht hat, die Identifikation mit dem Verein, das wird schwer zu vermitteln sein, wenn Neuer und Müller bald auch noch durch internationale Spieler ersetzt werden.
Dann wird auch der FCB häufiger das Problem haben, dass Spieler den Verein verlassen wollen, was zwangsweise das Feststehende Gerüst von Leistungsträgern destabilisieren wird.
Du hast Real Madrid als Beispiel genannt. Da funktioniert das gut, weil sich jeder mit dem Verein identifiziert, weil es der größte Verein der Welt ist. Da haut niemand nach 1,5 Jahren ab, auch wenn man bei Paris ggf. Noch mehr verdienen könnte.
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Es geht dabei in erster Linie um Identifikation für den Verein und für deren Werte einzustehen um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Das lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein Gerüst an Spielern hat, dass sich langfristig für dieses „Projekt“ binden lassen will und sich damit identifiziert. Wenn man nur Haalands & co hast bekommst du keine Beständigkeit in den Kader, was zwangsläufig dazu führt dass jeder ein bisschen nur auf seine Entwicklung guckt und nicht primär sich dem Projekt verschreibt. Die meisten aufstrebenden Talente bzw. Gestandenen Spieler, die aus dem Ausland kommen, sehen den BVB meist als attraktiven Club, der einen die Möglichkeit bietet, Fußball auf guten Niveau zu spielen und sich selbst zu entwickeln. Langfristige Ziele, wie eine Ära aufzubauen wird sich schwer umsetzen lassen, da Dortmund nichr die Wahlheimat für die Stars da draußen ist, und Legionäre für gewöhnlich sich nicht einem verein wie dem BVB verschreiben, wie es bspw. Dede oder Piszu gemacht haben.
Die Ära von Klopp war auch nickt von heut auf morgen erfolgreich. Es war der mix aus jungen, hungrigen Spielern, die sich dem Projekt über einige Jahre verschrieben haben, und in der Konsequenz sich zu einem eingespielten Team entwickelten, ohne dass jedes Jahr diverse Schlüsselpositionen nur besetzt werden mussten.
Will man wieder mehr Kontinuität im Team haben, bei denen vor allem auch Leistungsträger gehalten werden werden, und nicht nur die bzw. Durchschnittsspieler über Jahre hinweg bleiben wollen, macht es schon Sinn, auf deutsche zu setzen, die sich auch dauerhaft vorstellen können, hier Erfolge zu feiern. Ein Faktor für diese Identifikation ist also schon die Nationalität, auch wenn es da immer wieder auch Ausnahmen gibt (Ribéry, robben, dede, piszu mal als Beispiel zu nennen). Gerade dadurch dass Bundesliga finanziell immer weiter angehängt wird, und man sogar in Abstiegskanpf in England mehr verdient als bei Top 6 Bundesliga Teams, ist die BL auf lange Sicht doch eher unattraktiv und macht Beständigkeit und damit sportlichen Erfolg mit mehr internationalen Spielern eben schwieriger.
Bayern wird das die kommenden Jahre auch verstärkt zu spüren bekommen. Die hatten jetzt spieler, die dort eine Ära geprägt haben, mit Robben Ribéry, gefolgt von Lewandowski und den ganzen deutschen Topstars müller, neuer usw., die sich voll mit dem FCB identifizieren, die auch im int. Vergleich bei den Gehältern (noch) mithalten können.
Da der Trend jetzt aber vermehrt Richtung int. Topstars geht, die Defensive nun vollends ohne deutschen N11 Spieler auskommen muss, Lewandowski jetzt auch nickt mehr gehalten werden kann, und auch einige deutschsprachige Stars (alaba, süle, ggf. Gnarby) sich nicht mehr mit dem Projekt identifizieren können, bin ich mal gespannt, wie sich das künftig auf das gesamte Erfolgskonstrukt auswirken wird, wenn diese Beständigkeit im Kader durch die Achsenbildung nicht mehr in den Masse hat. Ich halte es nickt für clever vom FCB, und clever vom BVB, wenn versucht die besten deutschsprachigen Spieler zu holen.
Das Mia san Mia, was den FCB auch irgendwo stark gemacht hat, die Identifikation mit dem Verein, das wird schwer zu vermitteln sein, wenn Neuer und Müller bald auch noch durch internationale Spieler ersetzt werden.
Dann wird auch der FCB häufiger das Problem haben, dass Spieler den Verein verlassen wollen, was zwangsweise das Feststehende Gerüst von Leistungsträgern destabilisieren wird.
Du hast Real Madrid als Beispiel genannt. Da funktioniert das gut, weil sich jeder mit dem Verein identifiziert, weil es der größte Verein der Welt ist. Da haut niemand nach 1,5 Jahren ab, auch wenn man bei Paris ggf. Noch mehr verdienen könnte.
Ich stimme dir sogar zu, dass Beständigkeit und langfristige Entwicklung super wichtig sind. Aber mMn wird das nicht wahrscheinlicher wenn wir wie wahnsinnig jeden deutschen Spieler, der eine gute Saison aufm Buckel hat, kaufen. Denn wir haben nichts davon, wenn wir einen riesen Kern aus deutschen Spielern haben, die sich voll mit dem BVB identifizieren, diese sich aber leistungstechnisch nichtmal ansatzweise auf dem gewünschten Level befinden.
Die richtig guten kriegen wir entweder nicht, oder sie wandern ab. Dafür hat Deutschland auch einfach zu wenige interessante Spieler, und produziert zu wenige Top-Talente.
Für mich ist es ehrlich gesagt ein Wunschtraum, dass Top-Spieler eher bleiben wenn sie deutsch sind.
Wird der Spieler zu groß für den BVB, dann geht er.
Spieler die in den vergangenen Jahren als Stammspieler und Leistungsträger einen Kern der Mannschaft gebildet haben, waren neben Akanji und Reus eben auch Guerreiro und Witsel, denen ich 100% abnehme, dass sie sich mehr mit dem BVB identifizieren als die meisten Anderen. Ein Sancho war 4 Jahre hier, genauso lange wie ein Gündogan...
Ich sage auch nicht, dass man Gelegenheiten wie Schlotterbeck oder Süle auslassen sollte, aber man darf sich mMn nicht so zwanghaft auf deutsche Spieler versteifen, nur weil sie deutsch sind. Und das macht man mMn seit dem 2019er Fenster wieder extrem. Eine Mannschaft wächst ganz automatisch zusammen, wenn man sie nicht aufgrund mangelnder Kaderplanung jedes 2. Jahr halb austauschen muss. Da spielen die Nationalitäten einfach keine Rolle.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Taxik am 13.06.2022 um 02:59 Uhr bearbeitet
13.06.2022 - 03:55 Uhr
Zitat von Taxik
Ich stimme dir sogar zu, dass Beständigkeit und langfristige Entwicklung super wichtig sind. Aber mMn wird das nicht wahrscheinlicher wenn wir wie wahnsinnig jeden deutschen Spieler, der eine gute Saison aufm Buckel hat, kaufen. Denn wir haben nichts davon, wenn wir einen riesen Kern aus deutschen Spielern haben, die sich voll mit dem BVB identifizieren, diese sich aber leistungstechnisch nichtmal ansatzweise auf dem gewünschten Level befinden.
Die richtig guten kriegen wir entweder nicht, oder sie wandern ab. Dafür hat Deutschland auch einfach zu wenige interessante Spieler, und produziert zu wenige Top-Talente.
Für mich ist es ehrlich gesagt ein Wunschtraum, dass Top-Spieler eher bleiben wenn sie deutsch sind.
Wird der Spieler zu groß für den BVB, dann geht er.
Spieler die in den vergangenen Jahren als Stammspieler und Leistungsträger einen Kern der Mannschaft gebildet haben, waren neben Akanji und Reus eben auch Guerreiro und Witsel, denen ich 100% abnehme, dass sie sich mehr mit dem BVB identifizieren als die meisten Anderen. Ein Sancho war 4 Jahre hier, genauso lange wie ein Gündogan...
Ich sage auch nicht, dass man Gelegenheiten wie Schlotterbeck oder Süle auslassen sollte, aber man darf sich mMn nicht so zwanghaft auf deutsche Spieler versteifen, nur weil sie deutsch sind. Und das macht man mMn seit dem 2019er Fenster wieder extrem. Eine Mannschaft wächst ganz automatisch zusammen, wenn man sie nicht aufgrund mangelnder Kaderplanung jedes 2. Jahr halb austauschen muss. Da spielen die Nationalitäten einfach keine Rolle.
Zitat von headstyle
Es geht dabei in erster Linie um Identifikation für den Verein und für deren Werte einzustehen um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Das lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein Gerüst an Spielern hat, dass sich langfristig für dieses „Projekt“ binden lassen will und sich damit identifiziert. Wenn man nur Haalands & co hast bekommst du keine Beständigkeit in den Kader, was zwangsläufig dazu führt dass jeder ein bisschen nur auf seine Entwicklung guckt und nicht primär sich dem Projekt verschreibt. Die meisten aufstrebenden Talente bzw. Gestandenen Spieler, die aus dem Ausland kommen, sehen den BVB meist als attraktiven Club, der einen die Möglichkeit bietet, Fußball auf guten Niveau zu spielen und sich selbst zu entwickeln. Langfristige Ziele, wie eine Ära aufzubauen wird sich schwer umsetzen lassen, da Dortmund nichr die Wahlheimat für die Stars da draußen ist, und Legionäre für gewöhnlich sich nicht einem verein wie dem BVB verschreiben, wie es bspw. Dede oder Piszu gemacht haben.
Die Ära von Klopp war auch nickt von heut auf morgen erfolgreich. Es war der mix aus jungen, hungrigen Spielern, die sich dem Projekt über einige Jahre verschrieben haben, und in der Konsequenz sich zu einem eingespielten Team entwickelten, ohne dass jedes Jahr diverse Schlüsselpositionen nur besetzt werden mussten.
Will man wieder mehr Kontinuität im Team haben, bei denen vor allem auch Leistungsträger gehalten werden werden, und nicht nur die bzw. Durchschnittsspieler über Jahre hinweg bleiben wollen, macht es schon Sinn, auf deutsche zu setzen, die sich auch dauerhaft vorstellen können, hier Erfolge zu feiern. Ein Faktor für diese Identifikation ist also schon die Nationalität, auch wenn es da immer wieder auch Ausnahmen gibt (Ribéry, robben, dede, piszu mal als Beispiel zu nennen). Gerade dadurch dass Bundesliga finanziell immer weiter angehängt wird, und man sogar in Abstiegskanpf in England mehr verdient als bei Top 6 Bundesliga Teams, ist die BL auf lange Sicht doch eher unattraktiv und macht Beständigkeit und damit sportlichen Erfolg mit mehr internationalen Spielern eben schwieriger.
Bayern wird das die kommenden Jahre auch verstärkt zu spüren bekommen. Die hatten jetzt spieler, die dort eine Ära geprägt haben, mit Robben Ribéry, gefolgt von Lewandowski und den ganzen deutschen Topstars müller, neuer usw., die sich voll mit dem FCB identifizieren, die auch im int. Vergleich bei den Gehältern (noch) mithalten können.
Da der Trend jetzt aber vermehrt Richtung int. Topstars geht, die Defensive nun vollends ohne deutschen N11 Spieler auskommen muss, Lewandowski jetzt auch nickt mehr gehalten werden kann, und auch einige deutschsprachige Stars (alaba, süle, ggf. Gnarby) sich nicht mehr mit dem Projekt identifizieren können, bin ich mal gespannt, wie sich das künftig auf das gesamte Erfolgskonstrukt auswirken wird, wenn diese Beständigkeit im Kader durch die Achsenbildung nicht mehr in den Masse hat. Ich halte es nickt für clever vom FCB, und clever vom BVB, wenn versucht die besten deutschsprachigen Spieler zu holen.
Das Mia san Mia, was den FCB auch irgendwo stark gemacht hat, die Identifikation mit dem Verein, das wird schwer zu vermitteln sein, wenn Neuer und Müller bald auch noch durch internationale Spieler ersetzt werden.
Dann wird auch der FCB häufiger das Problem haben, dass Spieler den Verein verlassen wollen, was zwangsweise das Feststehende Gerüst von Leistungsträgern destabilisieren wird.
Du hast Real Madrid als Beispiel genannt. Da funktioniert das gut, weil sich jeder mit dem Verein identifiziert, weil es der größte Verein der Welt ist. Da haut niemand nach 1,5 Jahren ab, auch wenn man bei Paris ggf. Noch mehr verdienen könnte.
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Es geht dabei in erster Linie um Identifikation für den Verein und für deren Werte einzustehen um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Das lässt sich besser bewerkstelligen, wenn man ein Gerüst an Spielern hat, dass sich langfristig für dieses „Projekt“ binden lassen will und sich damit identifiziert. Wenn man nur Haalands & co hast bekommst du keine Beständigkeit in den Kader, was zwangsläufig dazu führt dass jeder ein bisschen nur auf seine Entwicklung guckt und nicht primär sich dem Projekt verschreibt. Die meisten aufstrebenden Talente bzw. Gestandenen Spieler, die aus dem Ausland kommen, sehen den BVB meist als attraktiven Club, der einen die Möglichkeit bietet, Fußball auf guten Niveau zu spielen und sich selbst zu entwickeln. Langfristige Ziele, wie eine Ära aufzubauen wird sich schwer umsetzen lassen, da Dortmund nichr die Wahlheimat für die Stars da draußen ist, und Legionäre für gewöhnlich sich nicht einem verein wie dem BVB verschreiben, wie es bspw. Dede oder Piszu gemacht haben.
Die Ära von Klopp war auch nickt von heut auf morgen erfolgreich. Es war der mix aus jungen, hungrigen Spielern, die sich dem Projekt über einige Jahre verschrieben haben, und in der Konsequenz sich zu einem eingespielten Team entwickelten, ohne dass jedes Jahr diverse Schlüsselpositionen nur besetzt werden mussten.
Will man wieder mehr Kontinuität im Team haben, bei denen vor allem auch Leistungsträger gehalten werden werden, und nicht nur die bzw. Durchschnittsspieler über Jahre hinweg bleiben wollen, macht es schon Sinn, auf deutsche zu setzen, die sich auch dauerhaft vorstellen können, hier Erfolge zu feiern. Ein Faktor für diese Identifikation ist also schon die Nationalität, auch wenn es da immer wieder auch Ausnahmen gibt (Ribéry, robben, dede, piszu mal als Beispiel zu nennen). Gerade dadurch dass Bundesliga finanziell immer weiter angehängt wird, und man sogar in Abstiegskanpf in England mehr verdient als bei Top 6 Bundesliga Teams, ist die BL auf lange Sicht doch eher unattraktiv und macht Beständigkeit und damit sportlichen Erfolg mit mehr internationalen Spielern eben schwieriger.
Bayern wird das die kommenden Jahre auch verstärkt zu spüren bekommen. Die hatten jetzt spieler, die dort eine Ära geprägt haben, mit Robben Ribéry, gefolgt von Lewandowski und den ganzen deutschen Topstars müller, neuer usw., die sich voll mit dem FCB identifizieren, die auch im int. Vergleich bei den Gehältern (noch) mithalten können.
Da der Trend jetzt aber vermehrt Richtung int. Topstars geht, die Defensive nun vollends ohne deutschen N11 Spieler auskommen muss, Lewandowski jetzt auch nickt mehr gehalten werden kann, und auch einige deutschsprachige Stars (alaba, süle, ggf. Gnarby) sich nicht mehr mit dem Projekt identifizieren können, bin ich mal gespannt, wie sich das künftig auf das gesamte Erfolgskonstrukt auswirken wird, wenn diese Beständigkeit im Kader durch die Achsenbildung nicht mehr in den Masse hat. Ich halte es nickt für clever vom FCB, und clever vom BVB, wenn versucht die besten deutschsprachigen Spieler zu holen.
Das Mia san Mia, was den FCB auch irgendwo stark gemacht hat, die Identifikation mit dem Verein, das wird schwer zu vermitteln sein, wenn Neuer und Müller bald auch noch durch internationale Spieler ersetzt werden.
Dann wird auch der FCB häufiger das Problem haben, dass Spieler den Verein verlassen wollen, was zwangsweise das Feststehende Gerüst von Leistungsträgern destabilisieren wird.
Du hast Real Madrid als Beispiel genannt. Da funktioniert das gut, weil sich jeder mit dem Verein identifiziert, weil es der größte Verein der Welt ist. Da haut niemand nach 1,5 Jahren ab, auch wenn man bei Paris ggf. Noch mehr verdienen könnte.
Ich stimme dir sogar zu, dass Beständigkeit und langfristige Entwicklung super wichtig sind. Aber mMn wird das nicht wahrscheinlicher wenn wir wie wahnsinnig jeden deutschen Spieler, der eine gute Saison aufm Buckel hat, kaufen. Denn wir haben nichts davon, wenn wir einen riesen Kern aus deutschen Spielern haben, die sich voll mit dem BVB identifizieren, diese sich aber leistungstechnisch nichtmal ansatzweise auf dem gewünschten Level befinden.
Die richtig guten kriegen wir entweder nicht, oder sie wandern ab. Dafür hat Deutschland auch einfach zu wenige interessante Spieler, und produziert zu wenige Top-Talente.
Für mich ist es ehrlich gesagt ein Wunschtraum, dass Top-Spieler eher bleiben wenn sie deutsch sind.
Wird der Spieler zu groß für den BVB, dann geht er.
Spieler die in den vergangenen Jahren als Stammspieler und Leistungsträger einen Kern der Mannschaft gebildet haben, waren neben Akanji und Reus eben auch Guerreiro und Witsel, denen ich 100% abnehme, dass sie sich mehr mit dem BVB identifizieren als die meisten Anderen. Ein Sancho war 4 Jahre hier, genauso lange wie ein Gündogan...
Ich sage auch nicht, dass man Gelegenheiten wie Schlotterbeck oder Süle auslassen sollte, aber man darf sich mMn nicht so zwanghaft auf deutsche Spieler versteifen, nur weil sie deutsch sind. Und das macht man mMn seit dem 2019er Fenster wieder extrem. Eine Mannschaft wächst ganz automatisch zusammen, wenn man sie nicht aufgrund mangelnder Kaderplanung jedes 2. Jahr halb austauschen muss. Da spielen die Nationalitäten einfach keine Rolle.
Zwischen deiner ersten und zweiten Aussage ist aber auch ein himmelweiter Unterschied. Von es macht keinen sinn deutsche Spieler vorzuziehen zu, jeden deutschen Spieler kaufen der eine gute Halbsaison auf dem Buckel hat, auf teufel komm raus…
Natürlich geht es letztlich um Qualität. Aber die Qualität soll nach Möglichkeit auch nach 1ben starken Jahr beim BVB den Team erhalten bleiben.. und da ist die Chance nun mal höher!
Wenn ich die Wahl Habe Sosa oder Raum, die meines Erachtens nach ein ähnliches Profil haben, dann fällt meine Wahl zu 100 % auf Raum. Aber klar.. grundsätzlich geht es immer um die Qualität der Spieler. Selbst da würde meine Wahl auf Raum gehen, den ich für ein Phänomen halte, und der das auch bei Fürth und der U21 in einer 4er Kette eindrucksvoll bewiesen hat.
Bei Kalajdzic bspw. Scheiden sich bei mir auch die Geister. Halte ihn für qualitativ total unterbewertet, allerdings birgt seine verletztungsanlligkeig risiken
13.06.2022 - 12:30 Uhr
Sollten sich Sasa und Raum bewahrheiten, würde es für mich in diese Richtung laufen.
Die Aufstellung bezieht sich eher auf die Defensive Grundordnung bei Ballbesitz des Gegners, gerade gegen tiefstehende Gegner und die Idee eines mitspielenden Stürmern würde ich schon gern extrem offensiv agieren. Mit der entsprechenden Ausrichtung defensiv für mich schon vorstellbar, wie sehr Ihr dass?
- Malen ist kein 10er, i know. Sehe ihn eher als 2te Spitze/ HS der sich um Sasa herum bewegt. Tendiert man hier eher Richtung 4-3-3 würde vermutlich Reyna/Brandt diese Rolle ausüben. Sollte man weiterhin auf Malen bauen (30 Mio) bin ich auch der Meinung dass man ihm zum Start hinweg auch eine Rolle zuteilen muss, wo man Ihn mit seinen Stärken am Besten in Szene setzen kann, Für mich gehört er definitiv mehr in zentraler Rolle, also Ziel sollte es sein ihn mehr in Abschlusspositionen zu bekommen.
- Gittens/Braaf viele von Euch haben diese nicht wirklich schon jetzt auf dem Zettel, aber im gesamten benötigen wir dringend diese Spielertypen wenn man sich den Kader/diese Aufstellung mal so vornimmt. Keine reinen Abschlussspieler sondern Spieler die unbekümmert in 1vs1 Duelle gehen, Überzahl Momente schaffen oder einfach ne andere Art von Kreativität in unserer Spiel bringen. Für mich sieht es schwer danach aus, dass wir uns diese Achse dahinter gerade aufbauen und uns diese Unbekümmertheit eines solchen Spielertypen erlauben dürfen oder sogar müssen. Die Vergangenheit zeigt, dass wir bei solchen Spielertypen in der Regel belohnt wurden...
- Reus gehört weiterhin zum erweiterten Stamm und wird reichlich an Minuten kommen. Verletzte bleiben nicht aus, manche sind/waren lange verletzt (Reyna/Braaf) und werden Ihre Zeit benötigen/bekommen.
Wie gesagt, jetzt erstmal nicht an einzelne Spieler festnageln, sehe aber nicht Malen, Reus und Adeyemi in einer Startelf zu einem weiteren Stürmer vorne drin.
- Doppel 6 auch hier haben wir mit Mo und Can zusätzliche Optionen die für mich funktionieren können. Würde sogar Jude gern eine Position weiter vorne sehen, aber wohin dann mit den ganzen Offensivspieler. Hier bin ich ein wenig entspannter, wie viele andere glaube hier sind wir mehr als ordentlich besetzt und auch fußballerisch sehe es bei weitem nicht so schlecht wie es manche verkaufen. Man darf halt davor halt nicht nur abschlussorientierte Spieler aufstellen.
- Rv sollte es auf Raum auf der Lv Position hinauslaufen, bin ich einfach nicht begeistert von der Vorstellung mit Meunier auf der anderen Seite zu planen. Muss nicht heißen, dass dies nicht funktioniert, aber wäre nicht nach meinem Geschmack. Geld für diese Position könnte schwierig werden, glaube nach der Verlängerung von Semic an kein kostengünstiges Talent sonst wäre es vermutlich schwierig geworden mit Ihm zu verlängern. 1a Lösung kostet wieder Geld, was anscheinend für Raum und Sasa draufgehen.
Trotzdem nicht komplett abwegig wenn auf der Abgabenseite es zu Gunsten laufen wird.
(Akanji, Rapha, Hazard, Can, Brandt, Wolf, Schulz, Meunier, Moukoko) lass ich mal so stehen, die alle nicht
unantastbar sind aus mehreren Blickwinkeln gesehen.
Ansonsten wäre hier Semic meine Überraschung, einfach der Konkurrenz geschuldet und von der Idee einfach weil er allein durch seine Geschwindigkeit, ne perfekte Absicherung gegen tiefstehende Gegner darstellen würde.
Bezieht sich jetzt nur, sollte mehr an Sasa und Raum dran sein. Nicht meine bevorzugte Wahl, aber in diese Richtung könnte es dennoch für mich funktionieren. Der Teamspirit wird hier definitiv mehr zur Geltung kommen, wäre 1 Punkt von dem ich fest überzeugt bin und dieser auch nicht zu unterschätzen ist.
Die Aufstellung bezieht sich eher auf die Defensive Grundordnung bei Ballbesitz des Gegners, gerade gegen tiefstehende Gegner und die Idee eines mitspielenden Stürmern würde ich schon gern extrem offensiv agieren. Mit der entsprechenden Ausrichtung defensiv für mich schon vorstellbar, wie sehr Ihr dass?
- Malen ist kein 10er, i know. Sehe ihn eher als 2te Spitze/ HS der sich um Sasa herum bewegt. Tendiert man hier eher Richtung 4-3-3 würde vermutlich Reyna/Brandt diese Rolle ausüben. Sollte man weiterhin auf Malen bauen (30 Mio) bin ich auch der Meinung dass man ihm zum Start hinweg auch eine Rolle zuteilen muss, wo man Ihn mit seinen Stärken am Besten in Szene setzen kann, Für mich gehört er definitiv mehr in zentraler Rolle, also Ziel sollte es sein ihn mehr in Abschlusspositionen zu bekommen.
- Gittens/Braaf viele von Euch haben diese nicht wirklich schon jetzt auf dem Zettel, aber im gesamten benötigen wir dringend diese Spielertypen wenn man sich den Kader/diese Aufstellung mal so vornimmt. Keine reinen Abschlussspieler sondern Spieler die unbekümmert in 1vs1 Duelle gehen, Überzahl Momente schaffen oder einfach ne andere Art von Kreativität in unserer Spiel bringen. Für mich sieht es schwer danach aus, dass wir uns diese Achse dahinter gerade aufbauen und uns diese Unbekümmertheit eines solchen Spielertypen erlauben dürfen oder sogar müssen. Die Vergangenheit zeigt, dass wir bei solchen Spielertypen in der Regel belohnt wurden...
- Reus gehört weiterhin zum erweiterten Stamm und wird reichlich an Minuten kommen. Verletzte bleiben nicht aus, manche sind/waren lange verletzt (Reyna/Braaf) und werden Ihre Zeit benötigen/bekommen.
Wie gesagt, jetzt erstmal nicht an einzelne Spieler festnageln, sehe aber nicht Malen, Reus und Adeyemi in einer Startelf zu einem weiteren Stürmer vorne drin.
- Doppel 6 auch hier haben wir mit Mo und Can zusätzliche Optionen die für mich funktionieren können. Würde sogar Jude gern eine Position weiter vorne sehen, aber wohin dann mit den ganzen Offensivspieler. Hier bin ich ein wenig entspannter, wie viele andere glaube hier sind wir mehr als ordentlich besetzt und auch fußballerisch sehe es bei weitem nicht so schlecht wie es manche verkaufen. Man darf halt davor halt nicht nur abschlussorientierte Spieler aufstellen.
- Rv sollte es auf Raum auf der Lv Position hinauslaufen, bin ich einfach nicht begeistert von der Vorstellung mit Meunier auf der anderen Seite zu planen. Muss nicht heißen, dass dies nicht funktioniert, aber wäre nicht nach meinem Geschmack. Geld für diese Position könnte schwierig werden, glaube nach der Verlängerung von Semic an kein kostengünstiges Talent sonst wäre es vermutlich schwierig geworden mit Ihm zu verlängern. 1a Lösung kostet wieder Geld, was anscheinend für Raum und Sasa draufgehen.
Trotzdem nicht komplett abwegig wenn auf der Abgabenseite es zu Gunsten laufen wird.
(Akanji, Rapha, Hazard, Can, Brandt, Wolf, Schulz, Meunier, Moukoko) lass ich mal so stehen, die alle nicht
unantastbar sind aus mehreren Blickwinkeln gesehen.
Ansonsten wäre hier Semic meine Überraschung, einfach der Konkurrenz geschuldet und von der Idee einfach weil er allein durch seine Geschwindigkeit, ne perfekte Absicherung gegen tiefstehende Gegner darstellen würde.
Bezieht sich jetzt nur, sollte mehr an Sasa und Raum dran sein. Nicht meine bevorzugte Wahl, aber in diese Richtung könnte es dennoch für mich funktionieren. Der Teamspirit wird hier definitiv mehr zur Geltung kommen, wäre 1 Punkt von dem ich fest überzeugt bin und dieser auch nicht zu unterschätzen ist.
13.06.2022 - 12:56 Uhr
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
13.06.2022 - 13:39 Uhr
Zitat von Perca
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Was mir bei den Aussagen im Artikel nicht gefällt, ist, dass Randthemen zur Priorität erklärt werden.
Das wichtigste ist für mich ganz klar, dass das sportliche Profil passt. Sich dort irgendwie einzuschränken, da ein Spieler kein "deutsch kann", "kein Nationalspieler ist", "nicht die Liga kennt" (steht alles im Ursprungsartikel), ergibt für mich keinen Sinn.
Ich meine, wie viele Spieler hatten wir, die diese Vorgaben erfüllten, aber nicht das brachten, was man erhoffte?
Wie viele Spieler hingegen erfüllten das sportliche Profil, sind dann aber an diesen Vorgaben gescheitert?
Ich denke, es ist ganz klar, dass das sportliche Profil das Entscheidende ist.
Jetzt es irgendwie als Masterplan zu verkaufen, dass man deutschsprachige Nationalspieler, die die Liga kennen, verpflichtet, ist doch Blödsinn. Man möchte halt irgendwie den Fan zeigen, dass man "Identifikation" und eine "stabile Achse" schafft. Achja, "hungrige Jungs" sollen es auch sein.
Klingt alles gut, sagt aber nicht darüber aus, ob man einen guten Kader zusammenstellen wird, finde ich.
Eigentlich egal, würde ich sagen, weil es nur Floskeln sind, um auf die Sehnsüchte der Fans zu antworten.
Allerdings gab es immer diese Mentalitätsdebatte und wir haben tatsächlich nach diesem Profil Leute geholt, auch wenn es sportlich nicht wirklich passte, so mein Eindruck.
13.06.2022 - 13:50 Uhr
Zitat von mba123
Was mir bei den Aussagen im Artikel nicht gefällt, ist, dass Randthemen zur Priorität erklärt werden.
Das wichtigste ist für mich ganz klar, dass das sportliche Profil passt. Sich dort irgendwie einzuschränken, da ein Spieler kein "deutsch kann", "kein Nationalspieler ist", "nicht die Liga kennt" (steht alles im Ursprungsartikel), ergibt für mich keinen Sinn.
Ich meine, wie viele Spieler hatten wir, die diese Vorgaben erfüllten, aber nicht das brachten, was man erhoffte?
Wie viele Spieler hingegen erfüllten das sportliche Profil, sind dann aber an diesen Vorgaben gescheitert?
Ich denke, es ist ganz klar, dass das sportliche Profil das Entscheidende ist.
Jetzt es irgendwie als Masterplan zu verkaufen, dass man deutschsprachige Nationalspieler, die die Liga kennen, verpflichtet, ist doch Blödsinn. Man möchte halt irgendwie den Fan zeigen, dass man "Identifikation" und eine "stabile Achse" schafft. Achja, "hungrige Jungs" sollen es auch sein.
Klingt alles gut, sagt aber nicht darüber aus, ob man einen guten Kader zusammenstellen wird, finde ich.
Eigentlich egal, würde ich sagen, weil es nur Floskeln sind, um auf die Sehnsüchte der Fans zu antworten.
Allerdings gab es immer diese Mentalitätsdebatte und wir haben tatsächlich nach diesem Profil Leute geholt, auch wenn es sportlich nicht wirklich passte, so mein Eindruck.
Zitat von Perca
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Was mir bei den Aussagen im Artikel nicht gefällt, ist, dass Randthemen zur Priorität erklärt werden.
Das wichtigste ist für mich ganz klar, dass das sportliche Profil passt. Sich dort irgendwie einzuschränken, da ein Spieler kein "deutsch kann", "kein Nationalspieler ist", "nicht die Liga kennt" (steht alles im Ursprungsartikel), ergibt für mich keinen Sinn.
Ich meine, wie viele Spieler hatten wir, die diese Vorgaben erfüllten, aber nicht das brachten, was man erhoffte?
Wie viele Spieler hingegen erfüllten das sportliche Profil, sind dann aber an diesen Vorgaben gescheitert?
Ich denke, es ist ganz klar, dass das sportliche Profil das Entscheidende ist.
Jetzt es irgendwie als Masterplan zu verkaufen, dass man deutschsprachige Nationalspieler, die die Liga kennen, verpflichtet, ist doch Blödsinn. Man möchte halt irgendwie den Fan zeigen, dass man "Identifikation" und eine "stabile Achse" schafft. Achja, "hungrige Jungs" sollen es auch sein.
Klingt alles gut, sagt aber nicht darüber aus, ob man einen guten Kader zusammenstellen wird, finde ich.
Eigentlich egal, würde ich sagen, weil es nur Floskeln sind, um auf die Sehnsüchte der Fans zu antworten.
Allerdings gab es immer diese Mentalitätsdebatte und wir haben tatsächlich nach diesem Profil Leute geholt, auch wenn es sportlich nicht wirklich passte, so mein Eindruck.
Real war bzw ist sogar der komplette Gegenentwurf. Die hatten außer Carvajal keinen einzigen Spanier auf dem Platz. Bei Real ist es allerdings leichter eine eingeschworene Gemeinschaft zu haben, da die Spieler teilweise schon ewig zusammenspielen. Von Real wird eher selten ein Spieler rausgekauft. Das macht es schonmal etwas einfacher. Und ich denke, dass dort eigentlich jeder Spieler spanisch reden kann. Deshalb sollte die Kommunikation eher kein Problem sein.
IIn Gladbach war wohl eher das Problem, dass es zu viele in einer fremden Sprache gegeben hat. Dazu gehörten wohl Thuram, Plea, Bensebaini und Koné. Wenn die sich nur in ihrer Sprache unterhalten und des deutschen nicht so mächtig sind oder es evtl sogar ablehnen die Sprache zu lernen, dann führt das zu Problemen
13.06.2022 - 14:06 Uhr
Zitat von ollabohm
Real war bzw ist sogar der komplette Gegenentwurf. Die hatten außer Carvajal keinen einzigen Spanier auf dem Platz. Bei Real ist es allerdings leichter eine eingeschworene Gemeinschaft zu haben, da die Spieler teilweise schon ewig zusammenspielen. Von Real wird eher selten ein Spieler rausgekauft. Das macht es schonmal etwas einfacher. Und ich denke, dass dort eigentlich jeder Spieler spanisch reden kann. Deshalb sollte die Kommunikation eher kein Problem sein.
IIn Gladbach war wohl eher das Problem, dass es zu viele in einer fremden Sprache gegeben hat. Dazu gehörten wohl Thuram, Plea, Bensebaini und Koné. Wenn die sich nur in ihrer Sprache unterhalten und des deutschen nicht so mächtig sind oder es evtl sogar ablehnen die Sprache zu lernen, dann führt das zu Problemen
Zitat von mba123
Was mir bei den Aussagen im Artikel nicht gefällt, ist, dass Randthemen zur Priorität erklärt werden.
Das wichtigste ist für mich ganz klar, dass das sportliche Profil passt. Sich dort irgendwie einzuschränken, da ein Spieler kein "deutsch kann", "kein Nationalspieler ist", "nicht die Liga kennt" (steht alles im Ursprungsartikel), ergibt für mich keinen Sinn.
Ich meine, wie viele Spieler hatten wir, die diese Vorgaben erfüllten, aber nicht das brachten, was man erhoffte?
Wie viele Spieler hingegen erfüllten das sportliche Profil, sind dann aber an diesen Vorgaben gescheitert?
Ich denke, es ist ganz klar, dass das sportliche Profil das Entscheidende ist.
Jetzt es irgendwie als Masterplan zu verkaufen, dass man deutschsprachige Nationalspieler, die die Liga kennen, verpflichtet, ist doch Blödsinn. Man möchte halt irgendwie den Fan zeigen, dass man "Identifikation" und eine "stabile Achse" schafft. Achja, "hungrige Jungs" sollen es auch sein.
Klingt alles gut, sagt aber nicht darüber aus, ob man einen guten Kader zusammenstellen wird, finde ich.
Eigentlich egal, würde ich sagen, weil es nur Floskeln sind, um auf die Sehnsüchte der Fans zu antworten.
Allerdings gab es immer diese Mentalitätsdebatte und wir haben tatsächlich nach diesem Profil Leute geholt, auch wenn es sportlich nicht wirklich passte, so mein Eindruck.
Zitat von Perca
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Zitat von Taxik
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Kann ich leider null nachvollziehen. Mir geht es um den Erfolg der Mannschaft, einzelne Nationalitäten interessieren mich null. Sehe auch absolut keinen Sinn darin, eine Nation/Sprache zu bevorzugen.
Diesen Mythos vom deutschprachigen Block der dann besonders großen Zusammenhalt und Vereinstreue bedeutet, sehe ich null so. Die besten deutschen Spieler bis auf Reus sind auch alle abgewandert, genau wie die anderen. Real Madrid spielte im CL-Finale mit 8 Nationalitäten, ist mMn trotzdem eine komplett eingeschworene Truppe.
Ein gutes Beispiel für Zusammenhalt und Sprache sehen wir doch bei der anderen Borussia. Da gibt es einen größeren, französischsprachigen Block, der sich angeblich isoliert, in der Kabine sollen sie nur zusammensitzen und französisch sprechen, der Zusammenhalt in der Mannschaft ist nicht gegeben, wozu das führt hat man gesehen.
Siehe dazu auch:
https://www.gladbachlive.de/news/gladbach-daniel-farke-stellt-bei-borussia-neue-kabinen-regel-auf-98975
Sprache fördert Gruppenbildung. Dies kann einerseits positiv sein, da die Spieler sich besser verstehen, wenn die Gruppen jedoch nicht miteinander arbeiten, sondern jede für sich, dann bricht das Team auseinander, worüber sich die Gladbacher auch öffentlich beschwert haben, und die Leistung nimmt rapide ab. Der Spruch "elf Freunde müsst ihr sein..." kommt ja nicht von ungefähr.
Real spielte übrigens zwar mit 8 Nationalitäten, sprachlich sind sie sich jedoch näher, bspw Kroos und Alaba, die Spanier mit Fede Valverde aus Uruguay, Modric nach 10 Jahren Spanien wohl auch, die Franzosen mit Courtois, der neben belgisch und englisch übrigens auch französisch und Spanisch (sowie niederländisch) spricht.
Was mir bei den Aussagen im Artikel nicht gefällt, ist, dass Randthemen zur Priorität erklärt werden.
Das wichtigste ist für mich ganz klar, dass das sportliche Profil passt. Sich dort irgendwie einzuschränken, da ein Spieler kein "deutsch kann", "kein Nationalspieler ist", "nicht die Liga kennt" (steht alles im Ursprungsartikel), ergibt für mich keinen Sinn.
Ich meine, wie viele Spieler hatten wir, die diese Vorgaben erfüllten, aber nicht das brachten, was man erhoffte?
Wie viele Spieler hingegen erfüllten das sportliche Profil, sind dann aber an diesen Vorgaben gescheitert?
Ich denke, es ist ganz klar, dass das sportliche Profil das Entscheidende ist.
Jetzt es irgendwie als Masterplan zu verkaufen, dass man deutschsprachige Nationalspieler, die die Liga kennen, verpflichtet, ist doch Blödsinn. Man möchte halt irgendwie den Fan zeigen, dass man "Identifikation" und eine "stabile Achse" schafft. Achja, "hungrige Jungs" sollen es auch sein.
Klingt alles gut, sagt aber nicht darüber aus, ob man einen guten Kader zusammenstellen wird, finde ich.
Eigentlich egal, würde ich sagen, weil es nur Floskeln sind, um auf die Sehnsüchte der Fans zu antworten.
Allerdings gab es immer diese Mentalitätsdebatte und wir haben tatsächlich nach diesem Profil Leute geholt, auch wenn es sportlich nicht wirklich passte, so mein Eindruck.
Real war bzw ist sogar der komplette Gegenentwurf. Die hatten außer Carvajal keinen einzigen Spanier auf dem Platz. Bei Real ist es allerdings leichter eine eingeschworene Gemeinschaft zu haben, da die Spieler teilweise schon ewig zusammenspielen. Von Real wird eher selten ein Spieler rausgekauft. Das macht es schonmal etwas einfacher. Und ich denke, dass dort eigentlich jeder Spieler spanisch reden kann. Deshalb sollte die Kommunikation eher kein Problem sein.
IIn Gladbach war wohl eher das Problem, dass es zu viele in einer fremden Sprache gegeben hat. Dazu gehörten wohl Thuram, Plea, Bensebaini und Koné. Wenn die sich nur in ihrer Sprache unterhalten und des deutschen nicht so mächtig sind oder es evtl sogar ablehnen die Sprache zu lernen, dann führt das zu Problemen
Grundsätzlich stimme ich dir zu, mit Dani Ceballos war jedoch auch ein zweiter Spanier auf dem Platz. Wenn auch nur ganz kurz.
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