BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
02.01.2020 - 23:30 Uhr
Zitat von 94barrios18_09
Ein Jahr später Saison 17/18:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Klostermann
Upamecano
Sabitzer
Poulsen
Werner
Laimer
Deren Viererkette ist 1:1 die selbe Startformation wie sie heute spielen würden. Das schaffen wir seit Jahren nicht mehr dort Konstanz reinzubringen. Die haben das seit 3-4 Jahren so!
Holen wir mal Guerreiro - Junges, französisches Talent -
Holen wir mal Toljan - Okay Guerreiro ist doch besser im ZM. Toljan ist immerhin deutsch und hat eine gute U21 gespielt -
Holen wir mal Diallo - Okay Toljan hat nicht geklappt, Holen wir nen IV der kann schon links spielen -
Holen wir mal Schulz - Okay Diallo war doch nicht so ne geile Idee - Schulz aber ganz sicher, der spielt N11 -
Bin schon gespannt auf nächstes Jahr..
In der Innenverteidigung das selbe.
BVB:
Bürki
Zagadou
Götze
Piszczek
Der Rest hat den Verein verlassen.
Und von den Spielern ist Bürki nach wie vor der einzige klare Stammspieler.
Wir haben keinerlei Konstanz mehr auf dem Transfermarkt und es wird nur noch blind gekauft.
Auch diese Transferperiode zeigt es doch wieder bestens: Brandt ist ein geiler Kicker und ist liebe diesen Spielertypen. Die Notwendigkeit für seine Position war aber eigentlich nicht da. "Der muss halt irgendwie passen" und das hat man die ersten Spiele auch gemerkt, wo er überall eingesetzt wurde, weil eigentlich kein Platz für ihn da ist.
Man hat keine Idee was man eigentlich will.
Brandt war dank der Ausstiegsklausel verfügbar und deswegen war die Möglichkeit da ihn zu verpflichten. Genauso war es auch bei Wolf oder Philipp. Zur Not kann man sie ja wieder verkaufen mit einem Plus.
Das ist eine dermaßen dumme Herangehensweise.
Wie gesagt: Liverpool kauft extrem wenige Spieler - aber dafür extrem sinnvoll.
Zitat von ridinggiants84
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Zitat von 94barrios18_09
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Ein Jahr später Saison 17/18:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Klostermann
Upamecano
Sabitzer
Poulsen
Werner
Laimer
Deren Viererkette ist 1:1 die selbe Startformation wie sie heute spielen würden. Das schaffen wir seit Jahren nicht mehr dort Konstanz reinzubringen. Die haben das seit 3-4 Jahren so!
Holen wir mal Guerreiro - Junges, französisches Talent -
Holen wir mal Toljan - Okay Guerreiro ist doch besser im ZM. Toljan ist immerhin deutsch und hat eine gute U21 gespielt -
Holen wir mal Diallo - Okay Toljan hat nicht geklappt, Holen wir nen IV der kann schon links spielen -
Holen wir mal Schulz - Okay Diallo war doch nicht so ne geile Idee - Schulz aber ganz sicher, der spielt N11 -
Bin schon gespannt auf nächstes Jahr..
In der Innenverteidigung das selbe.
BVB:
Bürki
Zagadou
Götze
Piszczek
Der Rest hat den Verein verlassen.
Und von den Spielern ist Bürki nach wie vor der einzige klare Stammspieler.
Wir haben keinerlei Konstanz mehr auf dem Transfermarkt und es wird nur noch blind gekauft.
Auch diese Transferperiode zeigt es doch wieder bestens: Brandt ist ein geiler Kicker und ist liebe diesen Spielertypen. Die Notwendigkeit für seine Position war aber eigentlich nicht da. "Der muss halt irgendwie passen" und das hat man die ersten Spiele auch gemerkt, wo er überall eingesetzt wurde, weil eigentlich kein Platz für ihn da ist.
Man hat keine Idee was man eigentlich will.
Brandt war dank der Ausstiegsklausel verfügbar und deswegen war die Möglichkeit da ihn zu verpflichten. Genauso war es auch bei Wolf oder Philipp. Zur Not kann man sie ja wieder verkaufen mit einem Plus.
Das ist eine dermaßen dumme Herangehensweise.
Wie gesagt: Liverpool kauft extrem wenige Spieler - aber dafür extrem sinnvoll.
Ich meinte, dass es spannend wird zu sehen, wer bei RBL nächstes Jahr noch da ist, da brechen eventuell ein paar Weg und der Unterschied wird geringer.
Ich bin auch nicht immer von unserer Transferpolitik begeistert, aber den Vergleich mit RBL finde ich einfach nicht passend, weil der zentrale Unterschied ist, dass sich vier unserer Spieler aus 16/17 zu finanzkräftigeren Teams verabschiedet haben, was kein RBL Spieler "geschafft" hat.
02.01.2020 - 23:32 Uhr
Zitat von daredennis7
Das hat auch schlicht nichts mit Bilanzen zu tun. Aber wenn du eben für 500 Mio Euro Spieler verpflichtest, aber Spieler in noch höheren Sphären angibst, dann hast du eben nicht nur die Möglichkeit genutzt um die Kaderqualität für 500 Mio zu erhöhen, sondern musstest eben auf der anderen Seite auch Abgänge verkraften, die die Qualität wieder gemindert haben. Von daher kannst du nie nur die Zugangsseite betrachten.
Zitat von Ballfussnerd
Du siehst es falsch.
Es geht nicht um Bilanzen. Du hast 500 Millionen und steckst sie in eine Mannschaft. Du kaufst eine komplette erste 11 ein. Fertig.
Was darf man von so einer Mannschaft in der Bundesliga erwarten? Selbst in der Premier League, ergo Champions League.
Zitat von TheKillingJoke
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Zitat von Ballfussnerd
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Du siehst es falsch.
Es geht nicht um Bilanzen. Du hast 500 Millionen und steckst sie in eine Mannschaft. Du kaufst eine komplette erste 11 ein. Fertig.
Was darf man von so einer Mannschaft in der Bundesliga erwarten? Selbst in der Premier League, ergo Champions League.
Das hat auch schlicht nichts mit Bilanzen zu tun. Aber wenn du eben für 500 Mio Euro Spieler verpflichtest, aber Spieler in noch höheren Sphären angibst, dann hast du eben nicht nur die Möglichkeit genutzt um die Kaderqualität für 500 Mio zu erhöhen, sondern musstest eben auf der anderen Seite auch Abgänge verkraften, die die Qualität wieder gemindert haben. Von daher kannst du nie nur die Zugangsseite betrachten.
Doch.
Die Abgangsseite interessiert nicht.
Aber ist auch nicht so wichtig. Es spielen selbstverständlich noch andere Faktoren eine Rolle und die 500 Mios stehen auch nicht einmalig zur Verfügung.
03.01.2020 - 11:55 Uhr
Möchte mal eine Diskussion aus dem Götzethread hier behandeln.
Noch hat man mit Piszczek nicht verlängert. Noch hat man Morey und Balerdi noch nicht von Beginn an gesehen. Man wird im besten Fall 2 der aktuellen 3 Rechtsverteidiger im Kader haben, im schlimmsten Falle hat man nur Morey ohne Spielpraxis.
Was sollte man bitte mit Balerdi mit dann 1,5 Jahren ohne höherklassige Spielpraxis anfangen? Wirft Favre in der Rückrunde in der man nicht weniger Druck hat die Rotation an, oder spekulierst du auf eine Verletzung Akanjis, hätte man immernoch Pisczu der zuletzt eher reinkam.
Bei der aktuellen Einsatzzahl müsste man Morey und Balerdi zwingend verleihen, oder man hat weiteren Kaderballast ohne Selbstvertrauen, ohne Perspektive, ohne Spielpraxis wie JBL und Dahoud.
Das ist doch Quatsch! Topligen ist ja ein schöner Begriff, FSV Mainz spielt auch in einer Topliga, wenn du Topvereine meinst, dann steht hinter jedem konstanten Topverein ein langjähriges Gerüst!
Wie sieht denn der vermeintliche BVB 2020/21 aus:
Reus, Bürki, Guerreiro (!) und natürlich eigentlich Hummels. Dann noch Zagadou von den 2017ern und mit dem stehen dann auch erstmal wieder Vertragsverhandlungen vor dem letzten Vertragsjahr an.
Das Problem ist ja nicht dass man seine Stammelf mal ne Frischzellenkur gönnt. Das Problem ist dass 11-13 gute Spieler hat und danach nichts mehr! Was macht man denn dann? Spieler für die Bank einkaufen?
Nein die Bank wird wieder vollgeklatscht mit Talenten von denen es einer vielleicht schafft. Das ist wirtschaftlich schön für die Bilanz, gewinnt einem aber nichts! Weil dann hat man halt wieder keinen Konkurrenzkampf, kann nicht rotieren, kann nicht nachlegen.
Es ist ja ganz klar, dass man Spieler die regelmäßig aus dem 18er Kader fallen schwer halten kann, aber aktuell mistet man ja regelmäßig die Spieler 15plus aus!
Wenn man sich das Spiel und die Bank gegen Hoffenheim ansieht und mal überlegt wie diese dann in der Rückrunde aussieht:
Team: Bürki - Zagadou, Hummels, Akanji - Schulz, Brandt, WITSEL, Hakimi - Sancho, REUS, Hazard
Bank: Hitz, Balerdi, Morey, Piszczek, Guerreiro, Raschl, Götze, DELANEY, Bruun Larsen, HAALAND
Sieht das aus wie ein Kader der bedeutend mehr schaffen kann als der vorherige? Götze so gut wie abgeschrieben, Bruun Larsen, Raschl, Morey, Balerdi KEIN FAKTOR.
Kein Wunder dass man bei Standards nichts gebacken bekommt, man kann ja nichtmal ein vernünftiges Trainingsspielchen machen, man hat Schwierigkeiten eine B Elf zu basteln:
Wenn das A-Team so aussieht (ohne Alcacer):
-----------------------Bürki---------------
------Akanji-Hummels-Zagadou----
Hakimi--Witsel--Brandt--Guerreiro
-----Hazard---Reus---Sancho--------
Bleibt für die B-Elf nur folgendes:
--------------------------Hitz-----------------------
---------Piszczek---Balerdi----Schmelzer---
Morey---Delaney-Götze-Dahoud---Schulz
---------BruunLarsen------Haaland----------
von diesen haben vielleicht 3 mittelfristige Startelfchancen.
Wenn von der Stammelf einer ausfällt, hat man nicht einmal eine handvoll Optionen.
Fraglich von diesen Teams im nächsten Jahr:
Hakimi, Götze, Sancho, Dahoud, Bruun Larsen, Schmelzer, Piszczek
Ins letzte Vertragsjahr gehen zudem:
Bürki, Hitz
ins vorletzte Vertragsjahr gehen 2020/21 zudem:
Witsel, Hummels, Delaney, Zagadou, Akanji
Wenn man dann die nächste Chance hat ein relativ organisch gewachsenen Kader zu haben, werden wohl die Bayern schon ihren Kader für das kommende Jahrzehnt festgezurrt haben...
Zitat von Mr_Kittels
Alternative Fakten?
Morey und Balerdi verleihen?
Piszczek weg?
Ansonsten willkommen im modernen Fußball und ich wage mal zu bezweifeln, dass wir da im Vergleich zu anderen Mannschaften eine höhere Fluktuation im Kader haben als andere Vereine aus den Top Ligen.
Alternative Fakten?
Morey und Balerdi verleihen?
Piszczek weg?
Ansonsten willkommen im modernen Fußball und ich wage mal zu bezweifeln, dass wir da im Vergleich zu anderen Mannschaften eine höhere Fluktuation im Kader haben als andere Vereine aus den Top Ligen.
Noch hat man mit Piszczek nicht verlängert. Noch hat man Morey und Balerdi noch nicht von Beginn an gesehen. Man wird im besten Fall 2 der aktuellen 3 Rechtsverteidiger im Kader haben, im schlimmsten Falle hat man nur Morey ohne Spielpraxis.
Was sollte man bitte mit Balerdi mit dann 1,5 Jahren ohne höherklassige Spielpraxis anfangen? Wirft Favre in der Rückrunde in der man nicht weniger Druck hat die Rotation an, oder spekulierst du auf eine Verletzung Akanjis, hätte man immernoch Pisczu der zuletzt eher reinkam.
Bei der aktuellen Einsatzzahl müsste man Morey und Balerdi zwingend verleihen, oder man hat weiteren Kaderballast ohne Selbstvertrauen, ohne Perspektive, ohne Spielpraxis wie JBL und Dahoud.
Das ist doch Quatsch! Topligen ist ja ein schöner Begriff, FSV Mainz spielt auch in einer Topliga, wenn du Topvereine meinst, dann steht hinter jedem konstanten Topverein ein langjähriges Gerüst!
Wie sieht denn der vermeintliche BVB 2020/21 aus:
Reus, Bürki, Guerreiro (!) und natürlich eigentlich Hummels. Dann noch Zagadou von den 2017ern und mit dem stehen dann auch erstmal wieder Vertragsverhandlungen vor dem letzten Vertragsjahr an.
Das Problem ist ja nicht dass man seine Stammelf mal ne Frischzellenkur gönnt. Das Problem ist dass 11-13 gute Spieler hat und danach nichts mehr! Was macht man denn dann? Spieler für die Bank einkaufen?
Nein die Bank wird wieder vollgeklatscht mit Talenten von denen es einer vielleicht schafft. Das ist wirtschaftlich schön für die Bilanz, gewinnt einem aber nichts! Weil dann hat man halt wieder keinen Konkurrenzkampf, kann nicht rotieren, kann nicht nachlegen.
Es ist ja ganz klar, dass man Spieler die regelmäßig aus dem 18er Kader fallen schwer halten kann, aber aktuell mistet man ja regelmäßig die Spieler 15plus aus!
Wenn man sich das Spiel und die Bank gegen Hoffenheim ansieht und mal überlegt wie diese dann in der Rückrunde aussieht:
Team: Bürki - Zagadou, Hummels, Akanji - Schulz, Brandt, WITSEL, Hakimi - Sancho, REUS, Hazard
Bank: Hitz, Balerdi, Morey, Piszczek, Guerreiro, Raschl, Götze, DELANEY, Bruun Larsen, HAALAND
Sieht das aus wie ein Kader der bedeutend mehr schaffen kann als der vorherige? Götze so gut wie abgeschrieben, Bruun Larsen, Raschl, Morey, Balerdi KEIN FAKTOR.
Kein Wunder dass man bei Standards nichts gebacken bekommt, man kann ja nichtmal ein vernünftiges Trainingsspielchen machen, man hat Schwierigkeiten eine B Elf zu basteln:
Wenn das A-Team so aussieht (ohne Alcacer):
-----------------------Bürki---------------
------Akanji-Hummels-Zagadou----
Hakimi--Witsel--Brandt--Guerreiro
-----Hazard---Reus---Sancho--------
Bleibt für die B-Elf nur folgendes:
--------------------------Hitz-----------------------
---------Piszczek---Balerdi----Schmelzer---
Morey---Delaney-Götze-Dahoud---Schulz
---------BruunLarsen------Haaland----------
von diesen haben vielleicht 3 mittelfristige Startelfchancen.
Wenn von der Stammelf einer ausfällt, hat man nicht einmal eine handvoll Optionen.
Fraglich von diesen Teams im nächsten Jahr:
Hakimi, Götze, Sancho, Dahoud, Bruun Larsen, Schmelzer, Piszczek
Ins letzte Vertragsjahr gehen zudem:
Bürki, Hitz
ins vorletzte Vertragsjahr gehen 2020/21 zudem:
Witsel, Hummels, Delaney, Zagadou, Akanji
Wenn man dann die nächste Chance hat ein relativ organisch gewachsenen Kader zu haben, werden wohl die Bayern schon ihren Kader für das kommende Jahrzehnt festgezurrt haben...
06.01.2020 - 14:34 Uhr
Da es in den letzten Tagen im Forum kräftig hin- und herging was verschiedenste Themen unserer Transferpolitik anging hier ein Beitrag zur allgemeinen Transferpolitik unseres BVB.
Die Diskussionen betreffen folgende aktuelle Entwicklungen maßgeblich:
- AK Haaland sowie die damit zusammenhängende Abkehr von bisherigen Club-Paradigmen (keine AKs in Verträgen).
- Möglicher Abgang von Paco noch im Winter
- Sancho Abgang im Sommer
- Hakimi Abgang im Sommer
Hier wird teilweise wild spekuliert, was ja im Kern ganz normal ist auf TM.de.
Vor allem eine mögliche Klausel in Haalands Vertrag stellt ein viel bearbeitetes Thema dar. Wie wahrscheinlich ist das tatsächlich? Also das der Club für diesen Transfer von seinen Werten abkehrt NUR um den Transfer möglich zu machen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich, auch wenn es sich aufgrund der Nichtaussagen dazu seitens Zorc und Watzke bisher weder ausschliessen noch bestätigen lässt. Die Diskussion darüber gründet auf einer Quelle (Athletic?). Da schlage ich vor erstmal abzuwarten, ob bald offizielle Meldungen dazu kommen. Ansonsten ist die Diskussion erstmal unnötig, da sie bis hier nur reinster Spekulatius und Panikmache sind. Es wird sich schon noch zeigen. Vorallem lassen wir doch den Jungen erstmal ankommen, denn noch bevor er nur ein einziges Mal in unseren Farben vor den Ball getreten hat, gehen die Diskussionen um einen möglichen Abgang und die Modalitäten dazu los. Falsche Reihenfolge, für mich zumindest.
------
Abgang Sancho und Hakimi:
Das diese Beiden im Sommer den Club verlassen ist mMn und vieler anderer hier sehr wahrscheinlich. Sancho ist der Superstar unserer Truppe und Hakimi zeigt (als Leihspieler) ebenfalls sehr ansprechende Leistungen. Beide werden (vermeintlich) nicht zu halten sein. Real hat Bedarf bei Hakimi angemeldet und die Zeichen stehen ganz klar auf Abschied.
Sancho ist aufgrund seiner Position, den Scorern, seinem jugendlichem Alter und seiner Klasse nicht zu halten. Sein Vertrag läuft bis '22, da wird bei einem Abgang ordentlich Knete über den Ladentisch gehen. Darauf ist unser Club angewiesen, wie schon die jüngere Vergangenheit gezeigt hat. Man steht Wechselwünschen der Spieler prinzipiell nicht entgegen, so wir denn dadurch ordentlich Mittel generieren(Auba, Dembele, Mikhi etc.)
Dazu ploppen neuerdings Gerüchte um ein Intresse des FcB an diesen beiden Spielern auf. Das triggert gewaltig. Wäre ein Tiefschlag in die Klunker, liefen diese Beiden tatsächlich ab Sommer für die Roten auf. Verständlich, aber für uns als Fans nicht zu verhindern. Wir werden sehen. Aber diese Sorge ist für mich erstmal eher unbegründet, denn diese werden Mittel kosten, die die Bayern eher abschrecken als einladen werden. Vorallem bei Sancho.
Bei Hakimi vermute ich, dass Real volle Kassen braucht und daher die Bayern ordentlich bluten lassen werden um Ashraf zu holen. Dazu Sane? Nein, das schaffen selbst die Bayern nicht.
-------
Zu Paco:
Er scheint hier zur Zeit nicht gerade glücklich zu sein. Dieser Anschein beruht auf seinen in letzter Zeit unregelmäßigen Einsatzminuten. Er war in der Rückrunde selten fit und viel daher häufig aus. Und war er fit so saß er meist dennoch nur auf der Bank. Für einen Spieler mit derartigen Quoten sehr fragwürdig. Dagegen steht Zorcs Aussage, er würde nur von einem etwaigen Abgangswunsch "lesen" und Alcacer habe ihn bisher nie persönlich hinterlegt. Atletico Madrid scheint Interesse an ihm zu haben. Es werden Summen zwischen 25 und 40 Mio gehandelt.
Mein Fazit: Will er gehen, so soll er es tun. Auch hier muss es sich aber auch lohnen was die Einnahmen betrifft, da unbedingt eine Alternative benötigt wird. Dies geht zurück auf die Einsicht Watzkes auf der JHV es sei ein Fehler gewesen keinen 2. Stürmer verpflichtet zu haben.
Dieser Transfer hängt also auch von möglichen Alternativen unsererseits ab, sind die nicht klar, bleibt Paco wohl in Dortmund.
Das ist meine Einschätzung zur aktuellenTransferpolitik
Die Diskussionen betreffen folgende aktuelle Entwicklungen maßgeblich:
- AK Haaland sowie die damit zusammenhängende Abkehr von bisherigen Club-Paradigmen (keine AKs in Verträgen).
- Möglicher Abgang von Paco noch im Winter
- Sancho Abgang im Sommer
- Hakimi Abgang im Sommer
Hier wird teilweise wild spekuliert, was ja im Kern ganz normal ist auf TM.de.
Vor allem eine mögliche Klausel in Haalands Vertrag stellt ein viel bearbeitetes Thema dar. Wie wahrscheinlich ist das tatsächlich? Also das der Club für diesen Transfer von seinen Werten abkehrt NUR um den Transfer möglich zu machen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich, auch wenn es sich aufgrund der Nichtaussagen dazu seitens Zorc und Watzke bisher weder ausschliessen noch bestätigen lässt. Die Diskussion darüber gründet auf einer Quelle (Athletic?). Da schlage ich vor erstmal abzuwarten, ob bald offizielle Meldungen dazu kommen. Ansonsten ist die Diskussion erstmal unnötig, da sie bis hier nur reinster Spekulatius und Panikmache sind. Es wird sich schon noch zeigen. Vorallem lassen wir doch den Jungen erstmal ankommen, denn noch bevor er nur ein einziges Mal in unseren Farben vor den Ball getreten hat, gehen die Diskussionen um einen möglichen Abgang und die Modalitäten dazu los. Falsche Reihenfolge, für mich zumindest.
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Abgang Sancho und Hakimi:
Das diese Beiden im Sommer den Club verlassen ist mMn und vieler anderer hier sehr wahrscheinlich. Sancho ist der Superstar unserer Truppe und Hakimi zeigt (als Leihspieler) ebenfalls sehr ansprechende Leistungen. Beide werden (vermeintlich) nicht zu halten sein. Real hat Bedarf bei Hakimi angemeldet und die Zeichen stehen ganz klar auf Abschied.
Sancho ist aufgrund seiner Position, den Scorern, seinem jugendlichem Alter und seiner Klasse nicht zu halten. Sein Vertrag läuft bis '22, da wird bei einem Abgang ordentlich Knete über den Ladentisch gehen. Darauf ist unser Club angewiesen, wie schon die jüngere Vergangenheit gezeigt hat. Man steht Wechselwünschen der Spieler prinzipiell nicht entgegen, so wir denn dadurch ordentlich Mittel generieren(Auba, Dembele, Mikhi etc.)
Dazu ploppen neuerdings Gerüchte um ein Intresse des FcB an diesen beiden Spielern auf. Das triggert gewaltig. Wäre ein Tiefschlag in die Klunker, liefen diese Beiden tatsächlich ab Sommer für die Roten auf. Verständlich, aber für uns als Fans nicht zu verhindern. Wir werden sehen. Aber diese Sorge ist für mich erstmal eher unbegründet, denn diese werden Mittel kosten, die die Bayern eher abschrecken als einladen werden. Vorallem bei Sancho.
Bei Hakimi vermute ich, dass Real volle Kassen braucht und daher die Bayern ordentlich bluten lassen werden um Ashraf zu holen. Dazu Sane? Nein, das schaffen selbst die Bayern nicht.
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Zu Paco:
Er scheint hier zur Zeit nicht gerade glücklich zu sein. Dieser Anschein beruht auf seinen in letzter Zeit unregelmäßigen Einsatzminuten. Er war in der Rückrunde selten fit und viel daher häufig aus. Und war er fit so saß er meist dennoch nur auf der Bank. Für einen Spieler mit derartigen Quoten sehr fragwürdig. Dagegen steht Zorcs Aussage, er würde nur von einem etwaigen Abgangswunsch "lesen" und Alcacer habe ihn bisher nie persönlich hinterlegt. Atletico Madrid scheint Interesse an ihm zu haben. Es werden Summen zwischen 25 und 40 Mio gehandelt.
Mein Fazit: Will er gehen, so soll er es tun. Auch hier muss es sich aber auch lohnen was die Einnahmen betrifft, da unbedingt eine Alternative benötigt wird. Dies geht zurück auf die Einsicht Watzkes auf der JHV es sei ein Fehler gewesen keinen 2. Stürmer verpflichtet zu haben.
Dieser Transfer hängt also auch von möglichen Alternativen unsererseits ab, sind die nicht klar, bleibt Paco wohl in Dortmund.
Das ist meine Einschätzung zur aktuellenTransferpolitik
07.01.2020 - 09:22 Uhr
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
07.01.2020 - 09:37 Uhr
Zitat von DerMoe
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Du sprichst definitiv einen wichtigen Punkt an. Ich würde hier den schwarzen Peter aber nicht so wirklich dem Verein zuschreiben. Da gibt es mehrere Faktoren.
Man ist ja schon gewillt, Identifikation zu schaffen. Reus als gebürtiger Dortmunder an der Spitze. Wenn die Leistungen passen, bleiben Spieler lange hier und schaffen Identifikation.
Schmelle wird man sicherlich auch aus diesem Grund behalten haben.
Das Beispiel Weigl zeigt aber ganz gut, dass es einfach nicht reicht nur lange da zu sein. Die Leistungen müssen stimmen. Das taten sie bei Weigl meistens nicht, daher der logische Abgang.
Deine Passage "Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen. " finde ich ganz ehrlich gesagt populistisch und schlichtweg deutlich übertrieben.
Wir sind halt kein Familienverein mehr wie 2011 mit 100 Mio. Umsatz. Wir sind mittlerweile Top 15 in Europa und kratzen an den 500 Mio. Umsatz.
Wenn wir in den Süden schauen, zeigen die uns dort auch nicht unbedingt wie Identifikation geht, obwohl dort deutlich mehr Mittel vorhanden sind.
Im Tor ein Ex-Schalker, den viele Fans vorher gar nicht haben wollten.
Vorne drin jemanden, der definitiv zu den Top 3 Mittelstürmern weltweit gehört, aber definitiv nicht für Identifikation oder ähnliches steht.
Müller ist Bayer, steht aber ständig zur Debatte. Bleiben darüberhinaus noch Alaba und Kimmich...
Andere wie Gnabry oder Goretzka müssen sich erst in diese Richtung entwickeln.
07.01.2020 - 09:45 Uhr
Zitat von DerMoe
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
viel wahres dran. Aber auf der anderen Seite aktuell alternativlos. Wir können ja schlecht darauf reagieren indem wir jetzt mit Schmelle und Pischu im der kommenden Saison wieder auf der Außenbahn planen. Das Problem ist entstanden weil Götze, Schürle und Weigl als Stützen nicht das geleistet haben, was man sich erhofft hat. Aus sportlicher Sicht ist es vernünftig die Spieler abzugeben. Dass wir langsam ein Identifikations- und Konstanzproblem bekommen bzw haben, steht aber außer Zweifel. Immerhin ist Hummels zurück, spielt und bringt Leistung. Außerdem gibt es da noch Reus, Witsel ist "gefühlt" auch schon länger da als 1,5Jahre und wird auch in Zukunft eine Stütze sein. Brandt rückt nach. Die Maßnahmen mit Zagadou und Akanji und Bürki zu verlängern und Raschl als Eigengewächs auf der 6 aufzubauen halte ich aber auch für notwendig.
07.01.2020 - 09:50 Uhr
Zitat von DerMoe
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Sorry wenn ich dich korrigieren muss, aber Weigl ist bereits im Sommer 2015 zu uns gewechselt und nicht erst im Sommer 2016. Er war also gut 4,5 Jahre bei uns, was schon eine verdammt lange Zeit ist, wenn man sich mal unseren aktuellen Kader anguckt.
Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du. Wir brauchen wieder mehr Spieler, die bei uns eine Ära prägen und somit Vereinslegenden werden können. Dabei muss es ja nicht mal zwingend ein Spieler aus Deutschland bzw. dem Ruhrpott sein, da Beispiele wie Kuba, Piszu, Subotic, Dede (um nur einige zu nennen) zeigen, dass man, wenn man vorher keinen Bezug zu Deutschland bzw. zu Dortmund hatte, eine Identifikationsfigur bzw. Vereinslegende werden kann.
Aus dem aktuellen Kader fallen mir nur sehr wenige ein, die dies in Zukunft einmal werden können. Die größte Hoffnung habe ich da tatsächlich in Brandt, dass dieser für die Zukunft mal ein Gesicht des BVB werden könnte. Ich schätze ihn schon so ein, dass er ein eher heimatverbundener Typ ist bzw. nicht unbedingt das Abenteuer im Ausland sucht, sondern gerne seine Karriere in Deutschland verbringen möchte. Da es aber über uns nun mal nur noch die Bayern gibt und ich es für unwahrscheinlich halte, dass er dort hinwechseln wird, da er die Chance bereits hatte und sie nicht wahrgenommen hat, kann ich mir vorstellen, dass er auch über 2024 hinaus BVB-Spieler sein wird.
Bei Akanji habe ich schon meine Zweifel ob er bei uns eine Ära prägen kann bzw. langfristig bleibt. Irgendwie hat man schon das Gefühl, dass er weder mit dem BVB und dem Umfeld so richtig warm geworden ist und auch umgekehrt ihn nicht alle Sympathien zufliegen.
Zagadou hingegen ist ein Spieler, dem ich es zutrauen würde. Er ist sehr jung zu uns gewechselt und er ist sehr beliebt. Es gibt ja schließlich schon einen Song über ihn von den Fans.
Einzig und allein seine sportliche Perspektive könnte dem ein Strich durch die Rechnung machen. Dass er das Zeug zum Stammspieler bei uns hat, das hat er gezeigt. Jetzt ist es nur wichtig, dass er auch regelmäßig spielt. Zudem wäre es auch gut, wenn man bei ihm bald mal über eine VVL spricht. Ich sehe gerade, dass er die Hälfte seiner Vertragslaufzeit bei uns bereits rum hat und nur noch bis 2022 an uns gebunden ist. Hier sollte man relativ schnell Fakten schaffen um nicht in eine Zwickmühle zu geraten.
07.01.2020 - 09:51 Uhr
Zitat von KhanLouis
Hier wird teilweise wild spekuliert, was ja im Kern ganz normal ist auf TM.de.
Vor allem eine mögliche Klausel in Haalands Vertrag stellt ein viel bearbeitetes Thema dar. Wie wahrscheinlich ist das tatsächlich? Also das der Club für diesen Transfer von seinen Werten abkehrt NUR um den Transfer möglich zu machen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich, auch wenn es sich aufgrund der Nichtaussagen dazu seitens Zorc und Watzke bisher weder ausschliessen noch bestätigen lässt. Die Diskussion darüber gründet auf einer Quelle (Athletic?). Da schlage ich vor erstmal abzuwarten, ob bald offizielle Meldungen dazu kommen. Ansonsten ist die Diskussion erstmal unnötig, da sie bis hier nur reinster Spekulatius und Panikmache sind. Es wird sich schon noch zeigen. Vorallem lassen wir doch den Jungen erstmal ankommen, denn noch bevor er nur ein einziges Mal in unseren Farben vor den Ball getreten hat, gehen die Diskussionen um einen möglichen Abgang und die Modalitäten dazu los. Falsche Reihenfolge, für mich zumindest.
Hier wird teilweise wild spekuliert, was ja im Kern ganz normal ist auf TM.de.
Vor allem eine mögliche Klausel in Haalands Vertrag stellt ein viel bearbeitetes Thema dar. Wie wahrscheinlich ist das tatsächlich? Also das der Club für diesen Transfer von seinen Werten abkehrt NUR um den Transfer möglich zu machen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich, auch wenn es sich aufgrund der Nichtaussagen dazu seitens Zorc und Watzke bisher weder ausschliessen noch bestätigen lässt. Die Diskussion darüber gründet auf einer Quelle (Athletic?). Da schlage ich vor erstmal abzuwarten, ob bald offizielle Meldungen dazu kommen. Ansonsten ist die Diskussion erstmal unnötig, da sie bis hier nur reinster Spekulatius und Panikmache sind. Es wird sich schon noch zeigen. Vorallem lassen wir doch den Jungen erstmal ankommen, denn noch bevor er nur ein einziges Mal in unseren Farben vor den Ball getreten hat, gehen die Diskussionen um einen möglichen Abgang und die Modalitäten dazu los. Falsche Reihenfolge, für mich zumindest.
Die Diskussion, ob es die AK bei Haaland gibt, ist aufgrund der Quellenlage (Es kann sein, dass es tatsächlich unabhängige Quellen sind oder eben, dass alle von der mir bis dato völlig unbekannten Primärquelle abschreiben.) meines Erachtens tatsächlich müßig. Richtig: Abwarten und Tee trinken. Vielleicht werden wir es erfahren, vielleicht nicht.
Die grundsätzlichere Frage, die dahinter steht, ist doch, ob der BVB AK einbauen sollte oder nicht.
Gegenargumente, die ich bisher wahrgenommen habe, sind die folgenden.
Dem BVB gehe eine Menge Schotter durch die Lappen, wenn Spieler XY voll einschlägt und die AK dann deutlich unter Marktwert liegt.
Weiterhin sei die Signalwirkung schlecht, da weitere Transferkandidaten nun wüssten, dass es beim BVB AK gibt, was die Verhandlungsposition des Vereins in Zukunft generell schwäche.
Drittens würde sich Watzke lächerlich und unglaubwürdig machen, da dann nun ab 2020 seine Aussage, dass es beim BVB keine AK mehr gebe, nicht mehr gelte. Es bestünde ein Paradigmenwechsel in der Transferpolitik.
Ich versuche mal, rein hypothetisch dagegen zu argumentieren. Bin mir da selbst noch nicht so sicher ...
Zum ersten Argument: Könnte so eine Klausel - je nachdem, wie sie gestrickt ist - nicht auch finanzielle Planbarkeit (auf niedrigerem Niveau) garantieren bzw. wahrscheinlicher machen?
Angenommen Spieler XY (19 Jahre) unterschreibt bei uns ohne AK für vier Jahre. Er spielt sich auf einen Marktwert von 125 Mio. € hoch. Nach zwei Jahren kommen Interessenten, die für den 21jährigen 90 Mio. € bieten. Man einigt sich nicht, man hält das für zu wenig. Der Spieler bleibt notgedrungen, ein Jahr später geht die Verhandelei bei einem Jahr Restlaufzeit auf entsprechend niedrigerem Niveau wieder los. Wieder ohne Ergebnis. Der interessierte Verein und der Spieler denken sich: Drauf geschi**sen, wir sitzen das eine Jahr ab und machen es dann ablösefrei mit 23 Jahren, immer noch jung genug.
Hätte man hier eine AK von z.B. 70 Mio. € nach zwei Jahren und 30 Mio. € ein Jahr vor Schluss, könnte sich das sicherer und einfacher gestalten. Da könnten PL-Clubs doch sagen, dass sich das für ein bis zwei Jahre lohnt, oder?
Zur Signalwirkung könnte man auch sagen, dass das eine positive Signalwirkung hat, oder nicht? Der Kreis potentieller Kandidaten erweitert sich zumindest theoretisch um die Spieler, die einen Vertrag für 4 bis 5 Jahre mit einer festen AK haben wollen. Und hier könnte man sich eben auch fragen, ob es sich der BVB auf Dauer leisten kann/sollte, um des Prinzips willens an der AK-Freiheit in absolut allen Fällen festzuhalten. Und damit komme ich zum dritten Punkt:
Ich weiß nicht, ob sich das Prinzip der AK-Freiheit 2020 guten Gewissens radikal verfechten lässt. Wir stehen sieben Jahre nach 2013 und den traumatischen Sahin- und Götze-Wechseln. Wir stehen weniger vor der Alternative Spieler vom Format eines Hakimi oder Sancho langfristig oder kurzfristig an den Verein zu binden. Wir stehen wohl in der Regeln eher vor der Alternative, sie kurzfristig (zwei bis drei Jahre) mit Zugeständnissen (Leihmodelle, AK oder mündliche Zusagen, dann und dann wechseln zu dürfen) zu verplichten oder eben gar nicht. Wenn man auf dem Niveau mitmischen will, muss man sich, glaube ich, damit abfinden, in einem nicht unbeträchtlichen Teil des Kaders eine hohe Fluktuation zu haben.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin aktiver Verfechter von AK, aber ich sehe da auch keinen Dammbruch und keinen Weltuntergang, wenn es hier und da unter bestimmten Bedingungen eine geben sollte.
07.01.2020 - 10:20 Uhr
Zitat von DerMoe
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Ich mach mal wieder mein altes Thema Fluktuation im Kader und Identifikationsfiguren auf.
Denn in den letzten Tagen wurden sowohl wieder ein paar Fakten geschaffen, als auch neue Gerüchte aufgemacht.
- Haaland verpflichtet
- Weigl abgegeben
- Bürki soll wohl verlängern
- Götze wird nicht verlängern
Unser Kader hat ja in letzter Zeit schon einiges an Umbrüchen erfahren. Die Fluktuation war sehr hoch und Spieler mit nennenswerter BVB Vergangenheit werden geringer. Der Weigl Abgang trägt hierzu mal wieder maßgeblich bei. Jule war mit 171 Spielen und damit der Spieler im Kader mit den siebtmeisten BVB-Einsätzen. Und das mit 24 Jahren.
Weigl wechselte im Sommer 2016 gemeinsam mit Roman Bürki, Gonzalo Castro, Joo-Ho Park und Adnan Januzaj zu uns. Aus diesem Transfersommer, der noch nicht so lange her ist, verbleibt also nur noch Roman Bürki im Kader. Und nur 3 Spieler sind überhaupt vorher zu uns gekommen.
Bei diesen 3 Spielern handelt es sich Reus, Schmelle und Pischu. Diese 3 liegen auch bei den Einsätzen noch vor Weigl, genau wie der zuvor genannte Bürki.
Dass Weigl nur auf Platz 7 war liegt vor allem an den Rückkehrern Hummels und Götze, die nach ihm kamen, aber mehr Einsätze haben.
Diese Aufzählung zeigt sehr schön, dass sich hier im Sommer wieder was tun wird. Pischu wird wohl die Fußballschuhe an den Nagel hängen und Schmelle gab gerade erst ein launisches Interview, dass er wohl im Sommer schon gerne weg wäre. Zudem wurde nun der Götze Abgang bekannt.
Ab dem Sommer werden also Reus, Hummels und Bürki als einzige verbliebene Spieler aus dieser Aufzählung die Fahne hoch halten.
Danach kommt lange nichts mehr. Als fast schon alter Haudegen aus dem Transfersommer 2017 rückt dann Raphael Guerreiro nach. Der hat gerade die Marke von 100 BVB Spielen geknackt. Wenn Götze geht ist übrigens auch er der einzige Spieler aus seinem Transfersommer, der noch hier ist.
Hinter Raphs folgt dann tatsächlich schon Jadon Sancho in der Liste.
Warum schreibe ich das alles? Ich finde wir rutschen hier mehr und mehr auf ein Problem zu. Wir haben überhaupt keine Konstanz mehr im Kader. Wir drohen gerade ein wichtiges Standbein zu verlieren. Du kannst immer mal Toptalente einkaufen, die dann hier durchlaufen und wieder weg sind. Aber du brauchst auf der anderen Seite auch die Säulen der Mannschaft, die diese tragen und die auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren sind. Ab dem Sommer werden wir noch zwei 31jährige Feldspieler haben. Der ganze Rest hat kaum 50 BVB Spiele auf dem Buckel. Wenn hier nicht bald für Spieler gesorgt wird, die in diese Rollen schlüpfen können, dann wird man auch den Kontakt zu den Fans immer weiter verlieren und die Bindung zur Mannschaft endgültig abreißen.
Wie soll echte Liebe funktionieren, wenn man sich von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung hangelt?
erste Maßnahmen für mich: Mit Zagadou und Akanji langfristig verlängern und klarmachen, dass das keine Spieler sind mit denen man Gewinn machen will, sondern die Zukunft in der Dortmunder IV. Und Raschl Spielanteile auf der 6 geben!
Ich finde du betrachtest die Fluktuation etwas zu einseitig. Denn du gehst vorrangig darauf ein, dass die Fluktuation fast schon aktiv gefördert wird, durch das Kaufen von Talenten, die den BVB als Durchlauferhitzer nutzen wollen. Du schreibst nur aber selbst, dass fast alle Spieler aus den Transfersommern 2016 und 2017 schon wieder weg sind und von davor auch nicht mehr viele Spieler übrig sind. Seitdem hat man aber auch genug erfahrene Spieler verloren, die teils länger hier waren oder auch nicht. Diese konnten oder wollten nicht die Säule darstellen, die du dir vorstellst bzw. für nötig hältst (ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher). Die Fluktuation ist daher zweiseitig, weil sie von beiden Enden der Qualitätsproblematik induziert wird. Also von zu hoher als auch zu niedriger Qualität, wobei nicht ersteres das Hauptproblem des BVB ist, sondern letzteres.
Schaut man sich jedenfalls mal alle Spieler an, die seit 2016 gegangen sind, die für den Profikader tatsächlich relevant waren und Stand heute im Sommer spätestens weg sind (also Götze sowie Wolf und Schürrle vorbehaltlich inkludiert) und teilt das dann in den Status ein, ob der Spieler als Talent gekommen ist oder nicht, ist es ziemlich überraschend, dass die Verweildauer der Talente sogar länger ist, als die der Veteranen. Nach meiner Einteilung komme ich auf eine durchschnittliche Verweildauer bei Talenten von 4,3 Jahren, während es bei Veteranen nur 3,0 Jahre sind. Selbst wenn ich Extremfälle rausnehme, wie Bender, Hummels und Gündogan, komme ich auf ein ziemlich ausgeglichenes Ergebnis, wobei die durchschnittliche Verweildauer der Talente dann auf 2,8 Jahre fällt. Daher würde ich behaupten, dass man nicht unterscheiden kann, zwischen Talenten und Veteranen, was die Bindung an den Verein betrifft.
Der große Unterschied entsteht aber bei der GuV - zumindest bei sehr oberflächlicher Betrachtung, indem man EK und VK gegenüberstellt -, da ein Talent im Schnitt 16,2 Mio. mehr einbrachte als es gekostet hat und ein Veteran im Schnitt 1,6 Mio. Verlust bedeutete. 12/17 Talenten haben mehr eingebracht, als sie gekostet haben, sodass das nicht nur durch Dembele und Pulisic getrieben wurde. Bei den Veteranen wurden nur 5/16 mit einem höheren Wert verkauft als eingekauft. Selbst wenn man jetzt noch für Wolf die 20 Mio. KO bekommt, ändert sich aber an der grundsätzlichen Aussage nicht viel, dass Veteranen sicher nicht die Lösung des Fluktuationsproblems sind. Allzu häufig sind diese jedenfalls nicht die Säulen der Mannschaft gewesen, haben sehr viel gekostet und wenn sie als zu leicht empfunden wurden, waren sie genauso schnell wieder weg, wie die Talente, die entweder zu gut oder zu schlecht für den BVB sind.
Schaut man sich dann noch an, was die Veteranen im Schnitt gekostet haben, die aktuell noch da sind, zeigt sich auch, dass die Geschichte ziemlich teuer ist, will man hier ausreichende Qualität dazu holen, die eine Säule bilden kann - wobei ich glaube, dass selbst dahingehend der ein oder andere Spieler sich noch kurzfristig genug auf die Liste begeben wird. Für mich ergibt sich daher ein Dilemma, mit der Transferpolitik der letzten Jahre, da die Fluktuation meines Erachtens durch Veteranen durchaus eingedämmt werden sollte, aber die Qualität, die man damit bekommt, vermag es oft genug nicht, dass sie eine Säule werden kann. Deswegen ist die Fluktuation in dem Bereich auch nicht besser als bei den Talenten. Man ist dahingehend genauso sehr Durchlauferhitzer, nur dass in der Zeit keine Werte aufgebaut werden, sondern häufiger abgebaut. Eine Lösung dafür sehe ich nicht wirklich, da man bei Verpflichtung in meinen Augen nicht bestimmen kann, wie lange ein Spieler verbleibt. Höchstens, wie lange er nicht bleibt - vor allem in den Fällen, in denen die Qualität fehlt.
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