BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
02.01.2020 - 22:20 Uhr
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 94barrios18_09 am 02.01.2020 um 22:26 Uhr bearbeitet
02.01.2020 - 22:28 Uhr
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVB_4_Life am 02.01.2020 um 22:32 Uhr bearbeitet
02.01.2020 - 22:47 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Naja, das eine ist ohne das andere eben nicht möglich. Die Spielerberater müssen bei Transfers nunmal bezahlt werden. Man muss das auch etwas aus einem anderen Blickwinkel sehen. Lieber habe ich höhere Beraterkosten und dafür habe ich dann eben auch Transfers dabei, die sehr werthaltig waren bzw. werden wie Aubameyang, Dembele, Sancho oder auch Haaland. Somit rechnen sich auch wieder die abhängigen höheren Kosten. So eklig wie es im ersten Moment auch erscheint. Solange die Erlöse aber noch da sind, kann man halten davon was man will, aber das Risiko hat sich gelohnt.
02.01.2020 - 22:48 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Zitat von Ballfussnerd
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Du siehst es falsch.
Es geht nicht um Bilanzen. Du hast 500 Millionen und steckst sie in eine Mannschaft. Du kaufst eine komplette erste 11 ein. Fertig.
Was darf man von so einer Mannschaft in der Bundesliga erwarten? Selbst in der Premier League, ergo Champions League.
02.01.2020 - 22:55 Uhr
Zitat von daredennis7
Naja, das eine ist ohne das andere eben nicht möglich. Die Spielerberater müssen bei Transfers nunmal bezahlt werden. Man muss das auch etwas aus einem anderen Blickwinkel sehen. Lieber habe ich höhere Beraterkosten und dafür habe ich dann eben auch Transfers dabei, die sehr werthaltig waren bzw. werden wie Aubameyang, Dembele, Sancho oder auch Haaland. Somit rechnen sich auch wieder die abhängigen höheren Kosten. So eklig wie es im ersten Moment auch erscheint. Solange die Erlöse aber noch da sind, kann man halten davon was man will, aber das Risiko hat sich gelohnt.
Zitat von BVB_4_Life
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Naja, das eine ist ohne das andere eben nicht möglich. Die Spielerberater müssen bei Transfers nunmal bezahlt werden. Man muss das auch etwas aus einem anderen Blickwinkel sehen. Lieber habe ich höhere Beraterkosten und dafür habe ich dann eben auch Transfers dabei, die sehr werthaltig waren bzw. werden wie Aubameyang, Dembele, Sancho oder auch Haaland. Somit rechnen sich auch wieder die abhängigen höheren Kosten. So eklig wie es im ersten Moment auch erscheint. Solange die Erlöse aber noch da sind, kann man halten davon was man will, aber das Risiko hat sich gelohnt.
Und wenn schon, das ist doch shit egal. Selbst wenn man die ein oder andere Millionen Plus mit dem ein oder anderen Spieler nach einem Jahr gemacht hat. Dieses "Von 10 Spielern wird schon einer einschlagen" funktioniert einfach nicht langfristig.
Ich zitiere mich an der Stelle nochmal selber:
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
02.01.2020 - 22:56 Uhr
Zitat von 94barrios18_09
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
02.01.2020 - 22:58 Uhr
Zitat von Ballfussnerd
Du siehst es falsch.
Es geht nicht um Bilanzen. Du hast 500 Millionen und steckst sie in eine Mannschaft. Du kaufst eine komplette erste 11 ein. Fertig.
Was darf man von so einer Mannschaft in der Bundesliga erwarten? Selbst in der Premier League, ergo Champions League.
Zitat von TheKillingJoke
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Zitat von Ballfussnerd
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.
Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
du liegst falsch, man hat in den letzten 4 Jahren folgenden Betrag in das Team investiert:
-100mio
(minus einhundert millionen)
Addieren der Zugangsseite alleine macht keinen Sinn bei gleichzeitiger Ignoranz der Abgänge die uns massiv geschwächt haben. Gerade 2016 durch die Abgänge von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels dafür kamen dann Bartra, Schürrle, Götze und Dembele.... der ein Jahr später wieder weg war, fast zeitgleich mit aubameyang den man nicht gleichwertig ersetzen konnte.... das sind starke Schwächungen. Wenn man eine halbe Milliarde zugeführt hätte, würde der Kader ganz anders aussehen.
Man arbeitet kostendeckend, erzielt sogar regelmässig positive Transferbilanzen. Manchmal gelingt es uns sogar wie bei Pulisic, einen Spieler gleichwertig oder besser zu ersetzen (Hazard).... oder eine steile Entwicklung wie bei Dembele/Sancho, aber letztendlich reißen die Spieler wenige Zeit später wieder die nächste Lücke... die man eben nicht immer wie bei Pulisic/Hazard sofort und mindestens gleich gut schliessen kann.
Du siehst es falsch.
Es geht nicht um Bilanzen. Du hast 500 Millionen und steckst sie in eine Mannschaft. Du kaufst eine komplette erste 11 ein. Fertig.
Was darf man von so einer Mannschaft in der Bundesliga erwarten? Selbst in der Premier League, ergo Champions League.
Das hat auch schlicht nichts mit Bilanzen zu tun. Aber wenn du eben für 500 Mio Euro Spieler verpflichtest, aber Spieler in noch höheren Sphären angibst, dann hast du eben nicht nur die Möglichkeit genutzt um die Kaderqualität für 500 Mio zu erhöhen, sondern musstest eben auf der anderen Seite auch Abgänge verkraften, die die Qualität wieder gemindert haben. Von daher kannst du nie nur die Zugangsseite betrachten.
02.01.2020 - 23:03 Uhr
Zitat von 94barrios18_09
Und wenn schon, das ist doch shit egal. Selbst wenn man die ein oder andere Millionen Plus mit dem ein oder anderen Spieler nach einem Jahr gemacht hat. Dieses "Von 10 Spielern wird schon einer einschlagen" funktioniert einfach nicht langfristig.
Ich zitiere mich an der Stelle nochmal selber:
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Zitat von daredennis7
Naja, das eine ist ohne das andere eben nicht möglich. Die Spielerberater müssen bei Transfers nunmal bezahlt werden. Man muss das auch etwas aus einem anderen Blickwinkel sehen. Lieber habe ich höhere Beraterkosten und dafür habe ich dann eben auch Transfers dabei, die sehr werthaltig waren bzw. werden wie Aubameyang, Dembele, Sancho oder auch Haaland. Somit rechnen sich auch wieder die abhängigen höheren Kosten. So eklig wie es im ersten Moment auch erscheint. Solange die Erlöse aber noch da sind, kann man halten davon was man will, aber das Risiko hat sich gelohnt.
Zitat von BVB_4_Life
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Dembele hübscht hier die Bilanz natürlich auf, ansonsten ist es das was man sich erhoffen sollte.
Was man nämlich auch immer im Blick haben sollte sind die Spielerberater und Handgelder. Kosten die wir hier kaum mitkriegen oder konkret benennen können.
2017/18 gab der BVB allein für Spielerberater 40 Mio aus.
https://www.berliner-kurier.de/sport/fussball/irrwitzige-summen-im-ranking-bei-diesen-klubs-machen-spielerberater-richtig-kasse-32625210
2016/17, 18/19 und 19/20 dürften ähnlich hoch ausfallen. Zugänge waren 17/18 damals Yarmolenko, Philipp, Akanji, Toprak, Dahoud, Sancho, Toljan, Zagadou und Batshuayi.
Kann man sich ja zusammen reimen was da in den Jahren auch an der Stelle für Mio geflossen sind.
Edit: Witsel und Delaney sind falsch eingeordnet und sind auch erst 1,5 Jahre da.
Naja, das eine ist ohne das andere eben nicht möglich. Die Spielerberater müssen bei Transfers nunmal bezahlt werden. Man muss das auch etwas aus einem anderen Blickwinkel sehen. Lieber habe ich höhere Beraterkosten und dafür habe ich dann eben auch Transfers dabei, die sehr werthaltig waren bzw. werden wie Aubameyang, Dembele, Sancho oder auch Haaland. Somit rechnen sich auch wieder die abhängigen höheren Kosten. So eklig wie es im ersten Moment auch erscheint. Solange die Erlöse aber noch da sind, kann man halten davon was man will, aber das Risiko hat sich gelohnt.
Und wenn schon, das ist doch shit egal. Selbst wenn man die ein oder andere Millionen Plus mit dem ein oder anderen Spieler nach einem Jahr gemacht hat. Dieses "Von 10 Spielern wird schon einer einschlagen" funktioniert einfach nicht langfristig.
Ich zitiere mich an der Stelle nochmal selber:
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Da es hier um die Transferpolitik geht, will ich dir da auch überhaupt garnicht widersprechen. Bin da sogar relativ bei dir. Trotzallem sind die Beraterkosten eben Transferabhängig, davon hatten wir eben einige mehr und daraus resultierend mehr Transfer Einnahmen, Ausgaben und Beraterkosten.
Das da auf dem ersten Blick etwas die Idee und Philosophie fehlt, da würde ich sogar mitgehen. Darum ging es mir aber weniger.
02.01.2020 - 23:12 Uhr
Zitat von ridinggiants84
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Zitat von 94barrios18_09
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Ein Jahr später Saison 17/18:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Klostermann
Upamecano
Sabitzer
Poulsen
Werner
Laimer
Deren Viererkette ist 1:1 die selbe Startformation wie sie heute spielen würden. Das schaffen wir seit Jahren nicht mehr dort Konstanz reinzubringen. Die haben das seit 3-4 Jahren so!
Holen wir mal Guerreiro - Junges, französisches Talent -
Holen wir mal Toljan - Okay Guerreiro ist doch besser im ZM. Toljan ist immerhin deutsch und hat eine gute U21 gespielt -
Holen wir mal Diallo - Okay Toljan hat nicht geklappt, Holen wir nen IV der kann schon links spielen -
Holen wir mal Schulz - Okay Diallo war doch nicht so ne geile Idee - Schulz aber ganz sicher, der spielt N11 -
Bin schon gespannt auf nächstes Jahr..
In der Innenverteidigung das selbe.
BVB:
Bürki
Zagadou
Götze
Piszczek
Der Rest hat den Verein verlassen.
Und von den Spielern ist Bürki nach wie vor der einzige klare Stammspieler.
Wir haben keinerlei Konstanz mehr auf dem Transfermarkt und es wird nur noch blind gekauft.
Auch diese Transferperiode zeigt es doch wieder bestens: Brandt ist ein geiler Kicker und ist liebe diesen Spielertypen. Die Notwendigkeit für seine Position war aber eigentlich nicht da. "Der muss halt irgendwie passen" und das hat man die ersten Spiele auch gemerkt, wo er überall eingesetzt wurde, weil eigentlich kein Platz für ihn da ist.
Man hat keine Idee was man eigentlich will.
Brandt war dank der Ausstiegsklausel verfügbar und deswegen war die Möglichkeit da ihn zu verpflichten. Genauso war es auch bei Wolf oder Philipp. Zur Not kann man sie ja wieder verkaufen mit einem Plus.
Das ist eine dermaßen dumme Herangehensweise.
Wie gesagt: Liverpool kauft extrem wenige Spieler - aber dafür extrem sinnvoll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 94barrios18_09 am 02.01.2020 um 23:16 Uhr bearbeitet
02.01.2020 - 23:25 Uhr
Zitat von ridinggiants84
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Zitat von 94barrios18_09
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Zitat von alisander
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Zitat von 94barrios18_09
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Zitat von TheKillingJoke
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.
Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?
Zitat von 94barrios18_09
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.
und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.
Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.
Zitat von 94barrios18_09
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)
RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.
Zitat von 94barrios18_09
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.
Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.
Ich gehe mal explizit auf das Thema Fluktuation ein und gerade weil RBL erst 4 Jahre in der Bundesliga ist, ist es doch Wahnsinn, dass sie fast konstant mit der gleichen Elf spielen wie zu Beginn.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Transfers der letzten 3 Jahre nach Verweildauer beim BVB zusammengefasst:
3,5 Jahre:
X Guerreiro
X Götze
2,5 Jahre:
Rode (ohne jeglichen Impact)
Dahoud (ohne jeglichen Impact)
X Sancho
X Zagadou
X Delaney
X Witsel
2 Jahre:
Schürrle (ohne jeglichen Impact)
Isak (ohne jeglichen Impact)
X Akanji
Philipp
Toprak
1,5 Jahre:
Barta (besondere Umstände)
Gomez (ohne jeglichen Impact)
X Alcacer (auch bald weg?)
X Hitz
1 Jahr:
Yarmolenko
Dembele
Mor
Merino
Toljan
Diallo
X Balerdi (ohne jeglichen Impact)
Wolf
0,5 Jahre:
X Brandt
X Hazard
X Hummels
X Schulz
X Morey (ohne jeglichen Impact)
Die Liste mit den Spielern die lediglich ein oder zwei Jahre hier waren, ist einfach viel zu lang.
Die Flop-Rate ist erschreckend hoch.
Man kann Zorc für die Sancho und Haaland Transfers feiern, darf aber nicht das Große und Ganze aus den Augen lassen. Es gibt sicher Transfers, die uns gezwungenermaßen nach kurzer Zeit verlassen. Das war aber genau ein einziger mit Dembele und Sancho womöglich im Sommer.
So wird sich nie mal eine Elf einspielen, welche dann punktuell ergänzt werden kann im Sommer.
Das ist viel zu viel kopfloses verpflichten und "mal sehen ob's passt oder nicht".
Man hat keine Spielphilosophie mehr die man verfolgt, so wie es RB oder Liverpool macht, die genau wissen was für Leute sie brauchen um sich punktuell weiterzuentwickeln.
Wie sieht denn die finanzielle Bilanz bei den nur einjährigen aus?
Das ist ja nicht so übel , oder?
Sehr schöner Kommentar. Das zeigt doch genau das Problem mit dem wir seit 2-3 Jahren zu kämpfen haben und was ich probiert habe mit dem Beitrag herauszuarbeiten.
Kurzfristig schön und gut, dass wir sogar noch 2-3 Mio Gewinn mit einem Mor oder Philipp machen konnten.
Dass uns solche Spieler aber Punkte gekostet haben und diese Transferpolitik langfristig das Genick bricht ist weniger schön.
Da stinkt der Fisch doch vom Kopf. Man hat keinen Plan mehr auf dem Platz und neben dem Platz. Zu viel wird dem Zufall überlassen. Jaja ich weiß unter Klopp war alles besser. Aber da hatte man einen Stamm und eine Philosophie, dass man auch Abgänge von Sahin oder Kagawa auffangen konnte.
Es ist wichtig endlich mal einen Stamm zu entwickeln und eine Philosophie zu verfolgen.
Schauen wir uns mal die Aufstellung des ersten Bundesligaspiels von RBL 16/17 an und wer dazu heute noch zum absoluten Stamm bei denen zählt:
Gulacsi
Orban
Halstenberg
Demme
Sabitzer
Poulsen
Werner
später kam noch Forsberg und Klostermann hatte einen Kreuzbandriss
Gleicher Spieltag unser Kader und Spieler die heute noch zum absoluten Stamm zählen:
Bürki
Alle anderen Spieler außer Schmelzer, der keine Rolle spielt, haben den Verein verlassen.
Die haben ein Gerüst, eine Idee, eine Philosophie - auf dem Platz und bei Transfers.
Das alles haben wir aktuell nicht mehr und das nervt mich.
Wieviele Transfers hat Liverpool im gleichen Zeitraum getätigt?
Einen Bruchteil - die wissen nämlich genau was sie machen. Im Sommer war nicht ein nennenswerter Transfer nötig.
Oder das Gerüst von RB Leipzig ist deswegen so gefestigt, weil sie zunächst als Aufsteiger schon Spieler hatten, die mehr als nur überdurchschnittlich für die Erwartungen waren und die aufgrund der guten Performance von RB von Beginn an keine Notwendigkeit hatten, woanders hinzuwechseln.
Mit Ausnahme von 2-3 Spielern aus der Liste, wissen die Kicker von RBL, dass sie bereits das Maximum aus ihrer Karriere machen.
Zudem 1. Spieltag 16/17 kamen bei uns 3 Spieler von der Bank, die auch (bis vor ein paar Tagen) allesamt eine Rolle spielten - Weigl, Piszczek, Guerreiro. Aubameyang, Sokratis und Dembele sind in die PL bzw. zu Barca gegangen. Pulisic saß auf der Bank, ging zu Chelsea.
Wenn man den Kader jenseits der von die genannten Stammelf betrachtet, kann man festhalten, dass von der Bank heute nur noch Forsberg und Ilsanker zum Kader gehören. Und keiner der Leipziger von damals hat es geschafft zu einem großen Club in einer anderen Liga zu wechseln.
Bedeutet für mich bei RBL ist der Fit Größe des Vereins zum Potential der Spieler besser, während wir Spieler haben, die sich für größeres berufen fühlen.
Btw. ist der Vergleich nächstes Jahr vielleicht sogar noch Mal spannend. Mal sehen wie viele der 16/17er Leipziger dann noch da sind.
Vermute auch mal nicht, dass es der Plan war, die Mannschaft diesen ständigen Veränderungen auszusetzen. Diese "Philosophie" findet wohl eher not gezwungen statt, da die Spieler, die man sich für de. Verein vorgestellt hat, wie Götze und Schürrle nicht gezündet haben.
Letztlich hat man sich von Spielern wie Sancho und Dembele viel versprochen. Da ist man natürlich an dem Potential der Spieler interessiert. Das die dann derart durch die Decke gehen, war nicht planbar. Im ersten Moment schön und generiert viel Geld, führt aber zu stetigen Veränderungen.
Und genau das, wird Leipzig in den kommenden Jahren auch ereilen. Forsberg will weg, Werner fehlt der richtige Verein, Keita hat sofort den Absprung gewagt. Upamecano wird auch schnell weg sein. Alle benannten Stammspieler in allen Ehren, haben wie angesprochen nicht die Qualität für mehr. Aber kann sowas der Anspruch sein, nur noch Spieler zu holen, die zur größe des Vereins passen? Die werden den Verein eben auch nie größer machen. Du brauchst eben Spieler die dich auch sportlich voran bringen.
Da gilt es sicherlich auch Struktur reinzubringen und ein festes Kadergebilde zu formen, glaube aber schon, dass man daran sehr interessiert war. Zeigen auch für mich die Transfers von Hummels, Schulz, Brandt und Hazard. Da verspricht man sich die Qualität, die nicht zu schnell dem Verein entwächst, trotzdem gewisses Potential verspricht.
Und wie die Leipziger mit dieser durchaus guten Strategie, im Vergleich mit uns, sportlich in den letzten Jahren wegkommen, zeigen ja die Platzierungen in der Liga und die Erfolge im Pokal. Das mag ein gutes Konzept sein, da steckt viel Geld drin, aber da wirds auch noch öfters als man denkt in die andere Richtung ausschlagen. Nur weil da aktuell das Momentum auf Leipzigs Seite ist und da gut gearbeitet wird, ist da nicht alles so viel besser.
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