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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14761
02.01.2020 - 09:01 Uhr
Zitat von BVB_4_Life

Zitat von Trepo

Zitat von BVB_4_Life

Zitat von Trepo

Zitat von mba123

Zitat von Baskball

Die letzten paar Tage waren aus meiner Sicht ein klarer Erfolg in unserer Kaderplanung und Aufstellung für die Zukunft. Mit Erling Braut Haaland hat man, auch wenn ich ihn nicht ernsthaft beurteilen kann, offenbar eines der größten Talente des Weltfußballs für 4 1/2 Jahre an sich gebunden, das von etlichen Spitzenteams umworben war. Dies auf einer Position, auf der die Preise für gewöhnlich enorm hoch sind und auf der wir zusätzlich Bedarf hatten.

Im Gegenzug hat uns mit Julian Weigl ein Spieler verlassen, den ich zwar gerne mag und mit dem ich auch viele tolle Spiele verbinde, der aber seit Jahren in seiner Entwicklung stagniert und hier keine feste Rolle mehr im Kader hatte. Dass man ihn offenbar nun ohne Ersatz zu verpflichten ziehen lässt, sagt im Prinzip alles über seine Wertigkeit aus. Es war zuletzt immer ganz nett ihn als Option im Kader zu haben, allerdings eben auch längst kein Muss. Hinzu kam sein Wechselwunsch aufgrund der Einsatzzeiten und womöglich auch Positionswechsel bzw. seines allgemeinen Stellenwertes. Angesichts der Vertragslänge von nur noch 1 1/2 Jahren wäre im Sommer ein Abschied sowieso quasi unausweichlich gewesen.

Insofern haben wir gut daran getan, einerseits Haaland zu verpflichten und andererseits Weigl ziehen zu lassen, der für sein sicherlich auch nicht geringes Gehalt hier einen zu geringen Stellenwert besaß. Dass man bei diesem Wechselspiel am Ende bei der reinen Ablöse (Steuern, Beratergebühr etc. mal ausgeklammert) noch plus minus null herausgeht, das ist eigentlich sensationell. Eine Baustelle möglicherweise auf Jahre geschlossen, auf der anderen Seite einen wechselwilligen, verzichtbaren Spieler mit kurzer Vertragsdauer abgegeben. Was will man mehr?

Mich verwundert es, dass wir Weigl jetzt im Winter ziehen lassen. Jedenfalls, wenn nicht doch noch ein Ersatz kommen sollte.

Weigl hat zwar nicht sonderlich gut gespielt, aber er hat über 1600 Minuten bekommen und damit die neunt meisten Minuten aller Spieler im Kader.

Ich denke, es ist eine kleine Schwächung, wenn nun Delaney, Dahoud, Raschl und/oder Balerdi einige dieser Minuten bekommen sollten. Jedenfalls scheint das Favre so zu sehen. Ansonsten hätte Favre diese Spieler und nicht Weigl eingesetzt.

Gestärkt könnten wir nur mit einem Neuzugang fürs Mittelfeld aus der Sache herausgehen.


Vielleicht traut man aber zumindest den Talenten Raschl und Balerdi auch erst jetzt zu, seine Rolle ansprechend zu übernehmen?


Zumal Delaney auch verletzt war, wenn fit ist er nicht wirklich schwächer als Weigl. Je nach Formation hat/te man einfach ein Überangebot an Mittelfeldspielern und folglich schnell einen Top-Mann auf der Bank/Tribüne. Da muss man dann eben auch mal in den sauren Apfel beißen und die Kohle mitnehmen.

Das bei einer Kaderoptimierung automatisch das Mittelfeld-Trio Weigl, Götze und Dahoud auftauchen sollte nicht verwundern. Jetzt ging Weigl halt als erstes, wäre mir im Sommer aber auch lieber gewesen.


Es geht aber nicht darum, ob Delaney schwächer oder eben nicht schlechter als Weigl ist.....Er ist auf keinen Fall BESSER, darauf kommt es an. Diese Position im ZDM ist mit am wichtigsten bei uns. Sie kann mehr oder weniger durch eine spielstarke, schnelle IV und ein defensiv und physisch starke Offensive entlastet bzw optimal ergänzt werden. An dieser Aufgabe sind bisher nahezu alle vorhanden Spieler gescheitert. Eben auch Weigl und Delaney. Das Duo Witsel und Brandt passt im zuletzt gespielten System gut, aber es mangelt schon an qualitativ hochwertigen Rotationsmöglichkeiten, geschweige denn ein langfristiger Ersatz bei Verletzungen. Witsel ist kein Jungspund mehr, da ist schon noch die ein oder andere Pause zu erwarten. Nationalspieler ist er im Gegensatz zu Hummels auch noch. Wann also findet während unserem Tanz auf drei Hochzeiten die Regeneration statt?
Ich hoffe sehr, dass Spieler der Kategorie Can/Xhaka an uns vorüber gehen. Das ist nicht unser Weg und in der Vergangenheit schon oft genug gescheitert. Der Nichteinsatz bestimmter talentierter Spieler hat uns übrigens auch nicht Platz 1 oder 2 in der Hinrunde beschert. Sollte man mal drüber nachdenken. Unser Weg geht nur aus einer gesunden Mischung aus alt und erfahren sowie j und wild. Nur muss eben der Nachwuchs auch im Gegensatz zur jüngeren Vergangenheit auch konsequent zum Zuge kommen.
Ich hoffe sehr auf eine Leistungsexplosion von Raschl oder Balerdi auf der defensiven 6. Wenn die sportliche Leitung das nicht so sieht, haben Sie hoffentlich einen Ersatz für Jule schon im Einkaufswagen....Cool


Ich verstehe den Zusammenhang zu meinem Post nicht so recht.

Ich wollte verdeutlichen, das Weigl zurecht abgegeben wurde weil man quantitativ und qualitativ gleichwertige Alternativen zur Verfügung hat und im Zweifel auch Balerdi (IV) oder Raschl einsetzen kann.

Viele der Spielminuten von Weigl resultieren m.E. auch daraus, das Weigl Zagadou vorgezogen wurde (warum auch immer) und Delaney verletzt war. In der RR sollte Zagadou spielen, was Weigls Einsatzchancen erheblich einschränkt. Und sobald Witsel spielfit ist, werden auch im MF die Chancen klein.


Ich habe mich an deiner Aussage gestoßen, dass ein fiter Delaney eben genau so gut is wie Weigl. Und genau DAS bringt uns eben nicht weiter. Weigl wurde abgegeben, in meinen Augen übrigens viel zu spät, weil er seit TT seine Spielweise nicht entsprechend anpassen konnte. Er hatte recht wenig Mehrwert, obwohl ich ihn meistens auch nicht so schlecht gesehen habe, wie einige User. Aber es hat immer was gefehlt, in der IV unter anderem zu langsam und nicht ausreichend physisch stark, und im MF fehlte auch oft beispielsweise der offensive Drang. Ich glaube, so weit sind wir mit unseren Meinungen gar nicht auseinander. Mir ging es nur darum, das wir auf dieser Position BESSER werden müssen und nicht nur das derzeitige Niveau halten dürfen.Hab jetzt leider wenig Zeit.....Lächelnd

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„ Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“ Aristoteles

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Trepo am 02.01.2020 um 09:04 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14762
02.01.2020 - 09:07 Uhr
Das Problem ist auch, dadurch dass immer mehr Geld in das Geschäft kommt, wird es für uns immer schwerer solche Topspieler wie Sancho zu halten. Am Anfang unter Klopp, wo unser Aufstieg seinen Lauf nahm, waren wir in der Position, dass wir beispielsweise Spieler nur gehen ließen, wenn es vertraglich nicht mehr anders ging. (nur noch ein Jahr unter Vertrag bzw. vorhandene AK).

Heutzutage sind wir leider an dem Punkt angekommen, wo man Spieler teilweise trotz gültigen Vertrag nicht mehr halten kann. (siehe Dembele, Aubameyang).

Ein weiteres Problem ist, dass wir zwar mittlerweile sehr gute Gehälter zahlen und in der Bundesliga finanziell die zweite Kraft sind, aber international nicht mithalten können mit den Spitzengehältern. Das ist für uns natürlich enorm schwer, da so unsere Spieler natürlich immer im Fokus von diesen finanzstarken Vereinen sind.

Weitere Probleme:

Man bekommt absolute Topspieler nur noch ganz, ganz schwer und bei günstiger Konstellation des Vertrags. Gerade in England sind Topspieler auch automatisch an Ihren Verein gebunden. Englische Vereine sind auf keine Ablösesummen angewiesen, die behalten ihre Spieler so lange es geht und irgendwann muss der Spieler dann entscheiden, ob er jetzt noch zwei oder drei Jahre bei guter sportlicher Entwicklung seinen bisherigen Vertrag laufen lässt (und somit eigentlich unterbezahlt ist), oder eben einen neuen wethaltigeren Vertrag unterschreibt. Wenn er dies macht, dann hat sich halt auch ein Transfer bereits erledigt. Dann kannst du es eigentlich nur noch wie Eriksen oder Hazard machen, die dann bereits zwischenzeitlich verlängert haben und bereits absolute Topverdiener sind und dann auch ihren Vertrag auslaufen lassen können. Ein Odoi konnte das nicht und ist somit an Chelsea gebunden und für Bayern nicht mehr zu erreichen.

Daher wissen natürlich alle Topvereine dieser Welt bei Sancho zum Beispiel, dass sie bei Sancho jetzt nur diese einmalige Chance haben werden ihn zu bekommen. Dorthin wo Sancho wechselt, wird er vermutlich mindestens vier Jahre bleiben. Er ist schon ein absoluter Topspieler, daher wird er bereits jetzt einen Mega-Vertrag bekommen und muss dann nicht zwischenzeitlich wieder verlängern bei seinem neuen Verein. Aber wenn es dort gut klappt, dann wird er sowieso bleiben, da er nicht wie Mbappe z.B. einen "Zwischenschritt" mit PSG macht, bevor er in eine Topliga zu einem Topteam geht.

Für uns wird es immer schwieriger echte Topspieler langfristig zu halten. Auch ein Zagadou wird bspw. nur schwer seinen Vertrag bei uns nochmals verlängern. Da werden auch die Topvereine wieder reihenweise Schlange stehen.

Dementsprechend machen wir das Beste aus der Situation. Wir müssen immer wieder auf solche Toptalente zurückgreifen und versuchen, hier unsere Unterschiedsspieler dadurch zu bekommen. Ein Dembele hat uns den Pokalsieg beschert, ohne einen Sancho wäre im letzten Jahr in vielen Spielen nicht viel gelaufen. Klar ist aber auch, dass die dann eben relativ schnell auch wieder gehen.
BVB - Transferpolitik |#14763
02.01.2020 - 11:32 Uhr
Zitat von LuciferIX
Das Problem ist auch, dadurch dass immer mehr Geld in das Geschäft kommt, wird es für uns immer schwerer solche Topspieler wie Sancho zu halten. Am Anfang unter Klopp, wo unser Aufstieg seinen Lauf nahm, waren wir in der Position, dass wir beispielsweise Spieler nur gehen ließen, wenn es vertraglich nicht mehr anders ging. (nur noch ein Jahr unter Vertrag bzw. vorhandene AK).

Heutzutage sind wir leider an dem Punkt angekommen, wo man Spieler teilweise trotz gültigen Vertrag nicht mehr halten kann. (siehe Dembele, Aubameyang).

Ein weiteres Problem ist, dass wir zwar mittlerweile sehr gute Gehälter zahlen und in der Bundesliga finanziell die zweite Kraft sind, aber international nicht mithalten können mit den Spitzengehältern. Das ist für uns natürlich enorm schwer, da so unsere Spieler natürlich immer im Fokus von diesen finanzstarken Vereinen sind.

Weitere Probleme:

Man bekommt absolute Topspieler nur noch ganz, ganz schwer und bei günstiger Konstellation des Vertrags. Gerade in England sind Topspieler auch automatisch an Ihren Verein gebunden. Englische Vereine sind auf keine Ablösesummen angewiesen, die behalten ihre Spieler so lange es geht und irgendwann muss der Spieler dann entscheiden, ob er jetzt noch zwei oder drei Jahre bei guter sportlicher Entwicklung seinen bisherigen Vertrag laufen lässt (und somit eigentlich unterbezahlt ist), oder eben einen neuen wethaltigeren Vertrag unterschreibt. Wenn er dies macht, dann hat sich halt auch ein Transfer bereits erledigt. Dann kannst du es eigentlich nur noch wie Eriksen oder Hazard machen, die dann bereits zwischenzeitlich verlängert haben und bereits absolute Topverdiener sind und dann auch ihren Vertrag auslaufen lassen können. Ein Odoi konnte das nicht und ist somit an Chelsea gebunden und für Bayern nicht mehr zu erreichen.

Daher wissen natürlich alle Topvereine dieser Welt bei Sancho zum Beispiel, dass sie bei Sancho jetzt nur diese einmalige Chance haben werden ihn zu bekommen. Dorthin wo Sancho wechselt, wird er vermutlich mindestens vier Jahre bleiben. Er ist schon ein absoluter Topspieler, daher wird er bereits jetzt einen Mega-Vertrag bekommen und muss dann nicht zwischenzeitlich wieder verlängern bei seinem neuen Verein. Aber wenn es dort gut klappt, dann wird er sowieso bleiben, da er nicht wie Mbappe z.B. einen "Zwischenschritt" mit PSG macht, bevor er in eine Topliga zu einem Topteam geht.

Für uns wird es immer schwieriger echte Topspieler langfristig zu halten. Auch ein Zagadou wird bspw. nur schwer seinen Vertrag bei uns nochmals verlängern. Da werden auch die Topvereine wieder reihenweise Schlange stehen.

Dementsprechend machen wir das Beste aus der Situation. Wir müssen immer wieder auf solche Toptalente zurückgreifen und versuchen, hier unsere Unterschiedsspieler dadurch zu bekommen. Ein Dembele hat uns den Pokalsieg beschert, ohne einen Sancho wäre im letzten Jahr in vielen Spielen nicht viel gelaufen. Klar ist aber auch, dass die dann eben relativ schnell auch wieder gehen.

Ich vermute, wir versprechen manchen Spielern, dass wir sie bei sehr hohen Angeboten ziehen lassen.

Bei Dembeles Verpflichtung und Aubas Vertragsverlängerung gehe ich davon aus, dass wir so eine Zusage abgeben haben. Beide Spieler hatten damals bereits den Status, dass sie zu einen größeren Club als den BVB hätten wechseln können. Bei Sancho wird es spätestens mit seiner Vertragsverlängerung ähnlich gelaufen sein, denke ich.

Eine finanzielle Notwendigkeit, solche Spieler abzugeben, sehe ich weniger. Letztendlich hilft das viele Geld nicht, um sich sportlich zu verbessern. Im Gegenteil, das Halten solcher Spieler ist für mich der Schlüssel, um den nächsten Schritt zu machen.

Meiner Meinung nach, geht es darum zu zeigen, dass wir herausragenden Spieler keine Steine in den Weg legen wollen. Das kann dann entscheidend sein, um überhaupt für Spieler wie Haaland interessant zu sein.

PS: Bei Dembele war aber bestimmt nicht der Plan, ihn so schnell abzugeben. Hier hat Dembele nachgeholfen.
BVB - Transferpolitik |#14764
02.01.2020 - 11:44 Uhr
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre. Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging. So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.

Versteh das mal einer..

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Die Zuschauerzahl wird präsentiert von der Stadtparfümerie Pieper. 6 Mal in Dortmund und 130 Mal in Deutschland. Borussia Dortmund bedankt sich bei 81.359 Zuschauern - ausverkauft!
BVB - Transferpolitik |#14765
02.01.2020 - 11:59 Uhr
Zitat von 94barrios18_09
Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre. Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging. So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.
Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.

Versteh das mal einer..


1. Weigl war als Notnagel brauchbar, aber wir haben immernoch jede Menge Talente die auch mal Spielzeit brauchen (Ballerdi, Raschl zb)
2. Die Freigabe für Schmelzer wurde LETZTE Saison verweigert. Als man weder wusste dass Guerreiro verlängert, keinen Schulz hatte, einen Hakimi nicht als stabilen Links-Verteidiger einplanen konnte und man somit genau einen etatmäßigen LV (nämlich Schmelle) hatte
3. JBL, Dahoud und Götze werden spätestens nach der Saison gehen
4. Welcher Verein hat denn nur Volltreffer beim Verpflichten?
BVB - Transferpolitik |#14766
02.01.2020 - 12:38 Uhr
Zitat von Feiersinger

Die ersten Winterwechsel sind nun geschehen und da möchte ich auch meine Gedanken
Spieler wie Dahoud, JBL, Raschl, möglicherweise Balerdi werden beim BVB keine Rolle spielen. Und vermutlich täten sie das ähnlich wie Burnic nicht einmal bei einem Abstiegskandidaten der zweiten Liga. So schade das ist. Bei Raschl und Balerdi verbleibt allerdings noch eine Resthoffnung, aber erst einmal bei einem Leihverein. Wobei wir bei der Dreierkette Balerdi derzeit gar nicht abgeben könnten, ohne selbst wieder aktiv zu werden...


Ich habe den Rest mal weggelassen, da man den meines Erachtens nach schon so stehen lassen kann, auch wenn ich nicht jede Meinung zu 100% teile. Der letzte Absatz geht dann aber leider gar nicht.

Woher nimmst du denn die Erkenntnis, dass Raschl und Balerdi bei uns keine Rolle spielen werden? Und noch besser- das sie vermutlich noch nicht mal eine bei einem Abstiegskandidaten der zweiten liga täten? Und dann fängst du an, bei 19 jährigen Spielern von "Resthoffnung" zu sprechen...

Also sorry, aber bei Balerdi war von Anfang an klar, dass dieser nach einer handvoll Profi-Einsätze auf einem anderen Kontinent als gerade Erwachsengewordener zu uns kommt. Wer hier im ersten Halbjahr Wunder erwartet hat ist selbst Schuld und kann nur enttäuscht werden. Bewerten kann man Leo, wenn dieser auch mal Einsätze im Profibereich hatte und sich hier integriert hat. zum jetzigen Zeitpunkt meiner Meinung nach einfach nur nonsens.

Raschl hat außer ein paar Bundesligaminuten ebenfalls noch nicht zeigen können, ob er für mehr bei uns bestimmt ist oder nicht. Was da in der Jugend oder der Youth-League zu sehen war, ist aber durchaus vielversprechend. Auch hier gilt- der Junge ist grade Erwachsen geworden und zum jetzigen Zeitpunkt, mitten im Schritt von der Jugend zu den Profis, noch gar nicht abschließend zu bewerten.

Bei den beiden muss man mal von dem Standpiunkt weg kommen, dass nur die Supertalente ala Dembele oder Sancho eine Daseinsberechtigung in unserem Kader haben können. Da gibts eben nicht nur schwarz oder weiß. Nach der Rückrunde oder wahrscheinlich sogar erst nach der kommenden Saison, kann man hier ein Zwischenfazit ziehen.

Bruun-Larsen ist da schon einen Schritt weiter und differenziert zu betrachten. Hier verfestigt sich der Eindruck, dass es bei uns wohl eher nicht reichen könnte. Auch in Stuttgart verlief das vorher eher ziemlich mau, wobei er es dort auch nicht einfach hatte. Hier macht eine weitere Leihe zu einem passenden Verein druchaus Sinn oder ggf. sogar ein Abgang mit RKO o.ä. Talent hat der Junge in jedem Fall.

Dahoud ist dann nochmal separat zu betrachten. Der ist mittlerweile 23 und scheint in den vergangenen Jahren seit seinem Wechsel so überhaupt keine Entwicklung in Sachen Taktik und Spielverständnis gemacht zu haben. Dazu kommen dann einfache Fehler im Spielaufbau. Hier kann man mittlerweile schon eher abschließend erahnen, dass es bei uns wohl für den nächsten, entscheidenden Entwicklungsschritt, bei allem Talent, nicht reichen wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Silverstar am 02.01.2020 um 12:41 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14767
02.01.2020 - 13:14 Uhr
Zitat von 94barrios18_09

Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.


Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?


Zitat von 94barrios18_09

Jetzt trennt man sich von fähigen Leuten wie Weigl (zumindest für den Rest der Saison hätte er einen Mehrwert gehabt) und womöglich Paco und schleppt seit Jahren mehrere „Kaderleichen“ (ich mag den Begriff auch nicht, aber bezogen auf Qualität und Spelanteile) wie Götze, JBL, Dahoud oder Schmelzer mit und muss dann noch lesen, dass das Veto bei einem Schmelzer Abgang vom Verein ausging.


und es rutschen fähige Leute nach (Raschl, Balerdi) die evtl. sogar besser ins System passen.

Die restlichen genannten Spieler, wird man vermutlich auch noch abgeben.

Zitat von 94barrios18_09

So bekommt man nie Konstanz in den Kader bei der Fluktuation und ich sehe schon den Umbruch 3.XX folgen.
Was man an RB leider sieht, dass ein Team nur wachsen kann, wenn es Konstanz im Kader hat und das haben die die letzten Jahre leider dummerweise sehr gut hinbekommen, was bei uns überhaupt nicht klappt.


Ich sehe Fluktuation ab einen gewissen Maß auch als Problem. Es kann aber auch eine Chance sein, den Kader an die Anforderungen anzupassen (BVB-Identität, Spielweise gegen tierstehende Gegner etc.)

RBL ist ein schlechtes Beispiel. Der Verein ist gerade mal in seiner 4. Bundesliga-Saison. Sie profitieren aktuell von Nagelsmann und guten Trainerentscheidungen sowie dem RB-Konstrukt. Wie sich das mittelfristig verhält bzgl. Konstanz, das kann man garnicht sagen. Unter Hasenhüttl hat man gesehen, das es auch schnell in die EL gehen kann und richtig interessant wird es nach Nagelsmann. Leipzig wird teile unserer Probleme auch noch bekommen, sobald sie unter Nagelsmann Erfolg haben werden, werden sich die Gegner auch anpassen und sie benötigen dann auch anderes Spielermaterial und Spielertypen.

Zitat von 94barrios18_09

Zu viele „Nieten“ die man auf dem Transfermarkt gezogen hat und nach maximal 2 Jahren wieder abgestoßen hat. Das ist schon eine schwache Quote, vorallem mit sehr teuren Missverständnissen wie Schürrle, Götze, Rode oder auch Schulz. Da kann man sich noch so oft über 100 Mio+ Transfergewinne freuen bei Sancho oder Dembele, die Qualität steigert es nachhaltig aber nicht wirklich, wenn das Gesamtkonstrukt nicht stimmt.


Ich würde Schulz nicht dazu zählen, gebe dir aber im Kern recht. Man hat zuviele Fehler auf dem Transfermarkt gemacht. Vor allem ab 2016 (deswegen würde ich, eher Yarmolenko dazu zählen). Ab 2019 sehe ich aber einen Aufwärtstrend. Das man zu Begradigung mehrere Transferperioden benötigt, sollte aber logisch sein.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 02.01.2020 um 13:16 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14768
02.01.2020 - 14:23 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von 94barrios18_09

Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.


Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?



Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.

Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.
BVB - Transferpolitik |#14769
02.01.2020 - 14:26 Uhr
Zitat von Ballfussnerd

Zitat von TheKillingJoke

Zitat von 94barrios18_09

Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.


Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?



Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.

Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.


Man sollte die ganze Sache zwar nicht überdramatisieren aber ganz falsch ist das nicht. Wurde hier ja schon sehr oft geschrieben; wir haben eigentlich jeden Sommer ne Art Umbruch! Die Fluktuation ist schon extrem und mir fällt auf Anhieb kein Verein ein bei dem das auch so „krass“ ist.

Allen voran sollte man sich mal eine Art Strategie bei Transfers zurecht legen. Die scheint nämlich eher zu fehlen! Das größte Problem ist Aber die Kontinuität auf dem Trainerposten. Solange da keine Konstanz reinkommt wird’s bei uns auch die nächsten Jahre leider immer etliche Zu- und Abgänge geben.

•     •     •

Ich bin die Strafe Gottes und hättet ihr nicht furchtbare Sünden begangen, so hätte Gott mich nicht als Strafe über euch kommen lassen. (Dschingis Khan)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlackCreed am 02.01.2020 um 14:28 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14770
02.01.2020 - 14:46 Uhr
Zitat von BlackCreed
Zitat von Ballfussnerd

Zitat von TheKillingJoke

Zitat von 94barrios18_09

Versteh mal einer die Transferpolktik und es stimmt mit so traurig, da mit dem Kader und den Mitteln so viel möglich wäre.


Wieviel Mittel besitzt man aktuell? und was wäre damit möglich?



Liege ich falsch, oder hat man in en letzten 3-4Jahren fast ne halbe Milliarde in das Team investiert?
Selbst wenn man einen ganzen Kader damit aufbauen müsste, ist es eine Menge Geld.

Was möglich sein sollte? Mindestens die Meisterschaft.


Man sollte die ganze Sache zwar nicht überdramatisieren aber ganz falsch ist das nicht. Wurde hier ja schon sehr oft geschrieben; wir haben eigentlich jeden Sommer ne Art Umbruch! Die Fluktuation ist schon extrem und mir fällt auf Anhieb kein Verein ein bei dem das auch so „krass“ ist.

Allen voran sollte man sich mal eine Art Strategie bei Transfers zurecht legen. Die scheint nämlich eher zu fehlen! Das größte Problem ist Aber die Kontinuität auf dem Trainerposten. Solange da keine Konstanz reinkommt wird’s bei uns auch die nächsten Jahre leider immer etliche Zu- und Abgänge geben.


Schon einmal was von RB Salzburg gehört? Frankfurt in dieser Saison, Hoffenheim, quasi alle portugiesischen Topclubs, Monaco...
Da gibt es mehr als genug, wobei man wirklich sagen muss, dass es bei uns in den letzten Jahren auch zu extrem geworden ist. Andererseits wäre mehr Ruhe reingekommen, wenn man im Sommer gleich alles durchgezogen hätte. Weigl wollte schon seit einem Jahr weg, Dahoud hätte man schon im Sommer abgeben sollen, ein MS hätte ebenfalls schon im Sommer kommen müssen.
Dass wir eine große Fluktuation haben, ist unserer Transferpolitik geschuldet. Wir setzen überwiegend auf Talente. Schafft ein Talent die große Entwicklung ist er nicht zu halten und wechselt für viel Geld, schafft er es nicht, hat er bei uns keine Zukunft, da man schon gewisse Ziele hat. Also auch weg.
Die einzigen Konstanten sind Spieler, die gut aber auch nicht mehr sind (Pische, Schmelzer, Hazard...) oder in seltenen Fällen dem Verein treu bleiben (zB Reus) oder Spieler, die bereits im Herbst ihrer Karriere angekommen sind und nicht mehr von Barca und Co. träumen wie Hummels, Witsel... oder halt die Rückkehrer, von denen mit Götze bald der letzte das Feld räumen wird.
Verweigerst du Spielern wie Sancho oder Dembele ihre Wechsel, verzichtest du auf Unsummen an Geld und obendrein bekommst du in Zukunft diese Toptalente nicht mehr. Auch ein Haaland wir hoffentlich 2,5 Jahre hier alles kurz und klein schießen und dann für eine 3-stellige Mio-Summe wechseln.
Im Sommer wird Sancho und evtl auch Akanji gehen und dann fängt man wieder von vorne an. Deswegen fand ich den Hummels-Transfer auch gut, denn da kannst Du sicher sein, dass er nicht nach nem Jahr wieder weg möchte und Du hast einen Spieler mit weltklasse Format. Da bezahlt man halt damit, dass die keine Ablöse mehr einbringen werden, aber man hat planungssicherheit und obendrein Erfahrung, Klasse und Führungsqualitäten. Genau so sollte es weiter gehen. Paco und Dahoud weg, dafür Giroud und Can holen. Can war schon in Liverpool und Turin, ist dort gescheitert und würde bei den Ansprüchen, die wir mittlerweile haben auch langfristig bleiben. Giroud wäre eine Übergangslösung als Stürmer Nr. 2 für 1,5 Jahre, in denen er uns aber enorm weiterhelfen und sein Wissen an Haaland und Moukoko weitergeben kann, der ihn dann hoffentlich beerben würde.

•     •     •

BVB 26/27:
Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Svensson - Karetsas, Sancho - Guirassy
Bank: Drewes,Meyer,Anselmino,Reggiani,Prates,Can,Ryerson,Chukwuemeka,Kessie,Gittens,Lerma,Inacio,Beier,Silva

Zugänge: Sancho,Anselmino(Leihe),F. Kessie,Baum,Gittens(Leihe)
Abgänge: Mané(Leihe),Bensebaini,Sabitzer,Couto
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