BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
16.08.2018 - 11:55 Uhr
Zitat von BeinGespielt
Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.
Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".
In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...
Alea iacta est
Zitat von Marik87
Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:
a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?
b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?
Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:
a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?
b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?
Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.
Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".
In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...
Alea iacta est
Leider nicht. Modestes Heimweh spielt rechtlich ja keine Rolle. Die Chinesen haben 36 Mio Ablöse für ihn gezahlt. Schwer vorstellbar, dass sie einfach so einem Aufhebungsvertrag zugestimmt haben. Im Netz findet man (bzw. ich) nichts zu der Frage.
Klar. Kombinationsstark ist gut. Nur haben wir von diesen Typ eigentlich genug. Und wenn dies ausschließlich der geforderte Typ wäre, könnte man ja auch einen Pulisic, Larsen oder Sancho als MS auflaufen lassen.
Ball festmachen bedeutet sicher auch, dass er sich im Kampf um zweite Bälle durchsetzen kann. Etwas, was Sancho & Co sicherlich abgehen würde. Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, dass der neue Spieler auch mitspielen können muss. Aber er braucht sicher auch Robustheit und Durchsetzungsvermögen (wozu auch das Ball festmachen gehört). Modeste sehe ich aber auch kritisch. Ich habe sein Spiel nicht mehr so vor Augen. Aber Deine Beschreibung trifft es wohl.
Paco Alcacer vielleicht als Leihe ohne KO. Mehr wird nicht drin sein. Aber es wäre erst mal wieder eine Lösung. Wobei ich den Spieler nicht einschätzen kann. Spielt ja auch kaum...
16.08.2018 - 12:02 Uhr
Zitat von Spidermini
Nö. Aber Fußballvereine nehmen ja auch durch Preisgelder und Sponsoren Geld ein.
Alleine wenn wir in der Champions League weiter kommen gibts schon viel "Kohle".
2,7 Mio pro Sieg, 9,5 Mio fürs Einziehen ins Achtelfinale.
Zitat von BVBBC
Woran machst du deine Einschätzung denn fest?
Warum hat man nächstes Jahr wieder mehr Geld? Weil man Verkäufe hat und da seine Preise durchgesetzt bekommt, die man in diesem Jahr (schon beginnend mit Aubameyang) nicht mehr so richtig durchgesetzt bekam, weil mehrere Faktoren zum Tragen kamen, durch die man Druck hatte? Sind diese Faktoren alle weg? Warum kann man sich dann auf einen oder maximal zwei Spieler konzentrieren? Müssen die Spieler, die Geld bringen und gehen, nicht ersetzt werden, sodass es nicht mit 1-2 Transfers getan ist? Was ist, wenn auch diesen Sommer Flops dabei waren oder Spieler weiter abbauen?
Ich halte es für sehr gewagt, wenn man annimmt, dass sich die Situation im nächsten Jahr entscheidend verbessert, um Spielraum zu bekommen, durch den man übrige Baustellen eher abgestellt bekommt, weswegen ich da schon auf eine genauere Erklärung der Theorie gespannt bin! Ich denke allerdings, dass weiterhin priorisiert werden muss und Kompromisse eingegangen werden müssen, je mehr Probleme sich anhäufen. Das wäre vor allem dann der Fall, wenn man diesen Sommer Baustellen offen gelassen hat (das betrifft ja auch nicht nur den MS, wo man nichts gemacht hat, sondern auch die Baustellen, bei denen man etwas gemacht hat, ohne Garantien zu haben, dass man sie gelöst hat). Ergo hieße die Lösung aller Baustellen, dass man weiterhin das Geld per Gießkannenprinzip ausgibt und nur auf gutes Scouting hoffen kann. Durch die hohe Belastung des Etats, die sich ja auch nicht reduzieren ließ bislang, häuft man sich zudem auch noch für die Zukunft Probleme an, weil es nicht einfacher wird Spieler abzugeben, die ihre Verträge aussitzen, weil sie - paradoxerweise - nicht spielen.
Zitat von Spidermini
Nächstes Jahr haben wir wieder (mehr) Geld. Und das ist doch sehr entscheident? Wenn man schon über 80 Millionen ausgegeben hat, dann wirds schwer noch mehr drauf zu legen.
In der kommenden Saison kann man sich dann zu 100% auf einen oder maximal zwei Spieler konzentrieren die ich auch mehr kosten, statt 80 Mio für 6-7 zu investieren.
Dass sich der Markt nächstes Jahr "verändert", glaubt sowieso niemand.
Zitat von iIcecube
Wenn es am Ende Giroud oder Modest werden hat man bezüglich Sturm versagt.
Wenn ich schon im "mittelklassigem Segment" lese wird mir schlecht, glaubt hier irgendjemand dass nächstes Jahre die Preise runtergehen?
Der Markt wird nächste Saison sicher nicht abkühlen und nächste Saison kommt noch Bayern die größer auf dem TM tätig werden!
Im Sturm macht man aktuell mMn nicht viel richtig!
Wenn es am Ende Giroud oder Modest werden hat man bezüglich Sturm versagt.
Wenn ich schon im "mittelklassigem Segment" lese wird mir schlecht, glaubt hier irgendjemand dass nächstes Jahre die Preise runtergehen?
Der Markt wird nächste Saison sicher nicht abkühlen und nächste Saison kommt noch Bayern die größer auf dem TM tätig werden!
Im Sturm macht man aktuell mMn nicht viel richtig!
Nächstes Jahr haben wir wieder (mehr) Geld. Und das ist doch sehr entscheident? Wenn man schon über 80 Millionen ausgegeben hat, dann wirds schwer noch mehr drauf zu legen.
In der kommenden Saison kann man sich dann zu 100% auf einen oder maximal zwei Spieler konzentrieren die ich auch mehr kosten, statt 80 Mio für 6-7 zu investieren.
Dass sich der Markt nächstes Jahr "verändert", glaubt sowieso niemand.
Woran machst du deine Einschätzung denn fest?
Warum hat man nächstes Jahr wieder mehr Geld? Weil man Verkäufe hat und da seine Preise durchgesetzt bekommt, die man in diesem Jahr (schon beginnend mit Aubameyang) nicht mehr so richtig durchgesetzt bekam, weil mehrere Faktoren zum Tragen kamen, durch die man Druck hatte? Sind diese Faktoren alle weg? Warum kann man sich dann auf einen oder maximal zwei Spieler konzentrieren? Müssen die Spieler, die Geld bringen und gehen, nicht ersetzt werden, sodass es nicht mit 1-2 Transfers getan ist? Was ist, wenn auch diesen Sommer Flops dabei waren oder Spieler weiter abbauen?
Ich halte es für sehr gewagt, wenn man annimmt, dass sich die Situation im nächsten Jahr entscheidend verbessert, um Spielraum zu bekommen, durch den man übrige Baustellen eher abgestellt bekommt, weswegen ich da schon auf eine genauere Erklärung der Theorie gespannt bin! Ich denke allerdings, dass weiterhin priorisiert werden muss und Kompromisse eingegangen werden müssen, je mehr Probleme sich anhäufen. Das wäre vor allem dann der Fall, wenn man diesen Sommer Baustellen offen gelassen hat (das betrifft ja auch nicht nur den MS, wo man nichts gemacht hat, sondern auch die Baustellen, bei denen man etwas gemacht hat, ohne Garantien zu haben, dass man sie gelöst hat). Ergo hieße die Lösung aller Baustellen, dass man weiterhin das Geld per Gießkannenprinzip ausgibt und nur auf gutes Scouting hoffen kann. Durch die hohe Belastung des Etats, die sich ja auch nicht reduzieren ließ bislang, häuft man sich zudem auch noch für die Zukunft Probleme an, weil es nicht einfacher wird Spieler abzugeben, die ihre Verträge aussitzen, weil sie - paradoxerweise - nicht spielen.
Nö. Aber Fußballvereine nehmen ja auch durch Preisgelder und Sponsoren Geld ein.
Alleine wenn wir in der Champions League weiter kommen gibts schon viel "Kohle".
2,7 Mio pro Sieg, 9,5 Mio fürs Einziehen ins Achtelfinale.
1. Mit Siegen in der CL kalkuliert man nicht schon vor der Saison, da das auch nur hieße, dass man das Geld heute schon für den Kader eingeplant hat und benötigt.
2. Wann hat man von CL Geldern zuletzt einen Transfer realisieren können?
3. Wie viel bleibt denn selbst von einem CL Finale über, abzüglich aller Kosten, wie etwa Gehältern und vor allem Boni?
Ich glaube, da gibt man sich einer Illusion hin, wenn man sich mal das Umsatzwachstum exklusive Transfers ansieht, wenn man mit großen Sprüngen bei den Einnahmen rechnet. Denn aktuell finanziert sich der BVB eben nicht exklusive Transfers, sondern inklusive - und zwar deutlich! Umsatzwachstum durch CL und Sponsoring sind jedenfalls nicht so ausgeprägt, als dass sich daran mittelfristig was ändern dürfte.
Klar zahlen wir auch für Gehälter, aber wir haben zig Preisgelder und sehr hohe Einnahmen durch Sponsoren. Und wenn wir einen Pulisic nächstes Jahr verkaufen, brauchen wir ihn nicht mit einem neuen teuren Spieler ersetzen. Reus/Philipp steht dann wieder zu Verfügung für die Außen.
Solange der Etat so zerschossen ist, wie er es im Moment ist, bleibt von den CL-Einnahmen rein gar nichts über, da man eher sogar schon aufpassen muss, dass man erfolgreich genug ist, um mit den Prämien den Etat zu decken. Nicht umsonst kann man aktuell nicht nur nicht 1zu1 reinvestieren, was man bei Ablösen einnimmt, sondern bestenfalls die Hälfte, weil man den Etat künstlich klein zu halten versucht, um mit den regulären Einnahmen hinzukommen. Das Geld versickert gerade trotzdem im Kader, sodass höhere CL-Einnahmen lediglich bedeuten, dass man wieder mehr der eingenommenen Ablösen reinvestieren kann. Von 1zu1 st man aber weit weg, wenn man aktuell nur noch bei 50% des Volumens steht, das man reinvestieren kann. Selbst wenn man nächsten Sommer also 100 Mio. einnimmt (was schwer genug ist, da das Tafelsilber nicht mehr allzu zahlreich ist und der Kader ist auch nicht gerade durchweg darauf ausgelegt, um es ins Schaufenster zu stellen), wird man froh sein können, wenn man 60-70 Mio. nur für Ablösen in die Hand nehmen kann. Dafür wird man wohl gerade mal 1zu1 Ersatz finden, will man die Geschichte möglichst hochwertig angehen und bereits kurzfristige Hilfen erwarten.
Wer weiß auch wie sich Sancho entwickelt?
Sancho ist aber kein Pulisic Nachfolger und auch kein Entwicklungsprojekt, sondern bereits heute ein vollwertiger Kaderspieler, da zumindest die Offensive Stand heute nicht mehr allzu breit besetzt ist. Das wäre dann auch nur noch der einzige Spielertyp, der 1gg1 auf engem Raum einbringen kann, was ein Element ist, von dem man heute schon eher zu wenig als zu viel hat. Geht Pulisic, dann ist er nicht ersatzlos streichbar, da Sancho viel zu wenig wäre, egal wie er sich entwickelt. Das Problem ist heute in meinen Augen schon weitaus schwerwiegender als einen MS nicht zu ersetzen, wenn man mit Reus und Philipp exzellente Abschlussspieler hat - auch Larsen und Wolf sind dahingehend eingeplant und haben ihre Stärken eher im Abschluss als in der Chancenkreierung -, die ihre Tore regelmäßig genug machen und in meinen Augen auch noch Luft nach oben haben, wenn man sie noch besser eingesetzt bekommt. Etwas, das mit sogenannten echten MS zuletzt nicht mehr ganz so einfach gelang, wenn man sich mal ansieht, wie die Torhäufigkeiten zurückgegangen sind. Es fehlt jedenfalls noch mehr an starken Vorlagengebern und nicht unbedingt an Vollstreckern im Kader.
Dazu kommt, dass bereits einige Posten auf der Tagesordnung für 2020 stehen. So benötigt man spätestens dann einen Piszczek Nachfolger und möglicherweise auch noch einen BU, wenn dessen aktueller BU als Nachfolger fest verpflichtet wird. Da wird man schon einen ordentlichen Betrag einkalkulieren müssen. Auf LV sieht es nicht großartig anders aus, da auch hier zeitnah mindestens eine Veränderung beim BU ansteht, selbst wenn man Guerreiro nun noch zeitnah zu Geld macht, da auch Schmelzer nicht mehr ewig spielen wird. Im Zentrum erwarte ich schon weitaus zeitnäher Probleme, die heute noch ungelöst sind und Geld verschlingen werden. Ich hoffe ja, dass man hier Glück hat und die Probleme mit Jugendspielern lösen kann, aber fürchte, dass das Zeitspiel, auf das man sich hier einlässt, nicht aufgehen wird. Das sind alles aber auch nur die heute schon absehbaren Baustellen, die in die mittel- bis langfristigen Planungen reingehören. Die wird ein Pulisic allein nicht decken, vor allem nicht, wenn er nur noch ein Jahr Vertrag hat, wenn er verkauft wird und der BVB weiterhin Probleme hat seine Preise durchzusetzen.
Wenn man von den Pulisic Einnahmen nächtes Jahr einen MS holen will, wird man daher Kompromisse finden müssen. Zumal eine erfolgreiche Saison bedingen würde, dass man torgefährlich ist, wodurch man nächste Saison eigentlich keinen MS benötigen sollte - daher begehst du auch in deiner Gesamtannahme einen Logikfehler ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 16.08.2018 um 12:04 Uhr bearbeitet
16.08.2018 - 12:13 Uhr
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
16.08.2018 - 12:37 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
16.08.2018 - 12:46 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Nunja erstmal kann man vernünftig mit den entsprechenden Spielern reden und klar die Situation durchsprechen. Es sind ja alles erwachsene Menschen.
Man wird denen klar sagen, "Hey, der Trainer plant nicht mit dir, wir können dir keinen Kaderplatz anbieten, natürlich respektieren wir deinen Vertrag und bieten dir weiterhin professionelle Trainingsmöglichkeiten an, Einsatzminuten sind aber nicht zu erwarten. Lass uns doch schauen ob wir nicht eine Lösung für beide Seiten finden, wir legen dir auch keine Steine in den Weg"
Ab diesem Moment werden sicherlich die meisten Spieler, grade wenn sie noch Jung sind, ernsthaft über eine Veränderung nachdenken müssen.
Wenn der Spieler sich dann immer noch unwillig zeigt, dann muss man das eben auch so durchziehen und ggfs in die zweite Mannschaft versetzten, hat man mit Park ja auch gemacht.
Mehr kann der BVB dann auch nicht tun und muss dass dann auch einfach mal akzeptieren, man verlangt von den Spielern ja auch das sie sich an die Verträge halten.
16.08.2018 - 13:10 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Tja, so ist es nunmal. Gut möglich, dass erst im Winter Bewegung rein kommt. Denn solange wir vom Verletzungspech verschont bleiben, tippe ich darauf, dass Kandidaten wie Rode und Toljan ihre Zeit entweder auf der Tribüne oder bei der Zweiten verbringen. Und ich schätze keinen der Beiden so ein, dass er seinen Vertrag aussitzen würde, wenn keine sportliche Perspektive mehr besteht. Im Moment klammern sie sich mMn noch an: Neuer Trainer, neues Glück. Das geht im Winter nicht mehr.
16.08.2018 - 13:35 Uhr
Zitat von wololo
Tja, so ist es nunmal. Gut möglich, dass erst im Winter Bewegung rein kommt. Denn solange wir vom Verletzungspech verschont bleiben, tippe ich darauf, dass Kandidaten wie Rode und Toljan ihre Zeit entweder auf der Tribüne oder bei der Zweiten verbringen. Und ich schätze keinen der Beiden so ein, dass er seinen Vertrag aussitzen würde, wenn keine sportliche Perspektive mehr besteht. Im Moment klammern sie sich mMn noch an: Neuer Trainer, neues Glück. Das geht im Winter nicht mehr.
Zitat von Bremer_Hesse
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Tja, so ist es nunmal. Gut möglich, dass erst im Winter Bewegung rein kommt. Denn solange wir vom Verletzungspech verschont bleiben, tippe ich darauf, dass Kandidaten wie Rode und Toljan ihre Zeit entweder auf der Tribüne oder bei der Zweiten verbringen. Und ich schätze keinen der Beiden so ein, dass er seinen Vertrag aussitzen würde, wenn keine sportliche Perspektive mehr besteht. Im Moment klammern sie sich mMn noch an: Neuer Trainer, neues Glück. Das geht im Winter nicht mehr.
Was gibt es da zu klammern? Wenn Favre diese Spieler nicht mal in den Kader für das letzte Testspiel nimmt? Klarer kann man die fehlende Perspektive nicht aufzeigen.
16.08.2018 - 13:48 Uhr
Zitat von rep0r
Nunja erstmal kann man vernünftig mit den entsprechenden Spielern reden und klar die Situation durchsprechen. Es sind ja alles erwachsene Menschen.
Man wird denen klar sagen, "Hey, der Trainer plant nicht mit dir, wir können dir keinen Kaderplatz anbieten, natürlich respektieren wir deinen Vertrag und bieten dir weiterhin professionelle Trainingsmöglichkeiten an, Einsatzminuten sind aber nicht zu erwarten. Lass uns doch schauen ob wir nicht eine Lösung für beide Seiten finden, wir legen dir auch keine Steine in den Weg"
Ab diesem Moment werden sicherlich die meisten Spieler, grade wenn sie noch Jung sind, ernsthaft über eine Veränderung nachdenken müssen.
Wenn der Spieler sich dann immer noch unwillig zeigt, dann muss man das eben auch so durchziehen und ggfs in die zweite Mannschaft versetzten, hat man mit Park ja auch gemacht.
Mehr kann der BVB dann auch nicht tun und muss dass dann auch einfach mal akzeptieren, man verlangt von den Spielern ja auch das sie sich an die Verträge halten.
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Nunja erstmal kann man vernünftig mit den entsprechenden Spielern reden und klar die Situation durchsprechen. Es sind ja alles erwachsene Menschen.
Man wird denen klar sagen, "Hey, der Trainer plant nicht mit dir, wir können dir keinen Kaderplatz anbieten, natürlich respektieren wir deinen Vertrag und bieten dir weiterhin professionelle Trainingsmöglichkeiten an, Einsatzminuten sind aber nicht zu erwarten. Lass uns doch schauen ob wir nicht eine Lösung für beide Seiten finden, wir legen dir auch keine Steine in den Weg"
Ab diesem Moment werden sicherlich die meisten Spieler, grade wenn sie noch Jung sind, ernsthaft über eine Veränderung nachdenken müssen.
Wenn der Spieler sich dann immer noch unwillig zeigt, dann muss man das eben auch so durchziehen und ggfs in die zweite Mannschaft versetzten, hat man mit Park ja auch gemacht.
Mehr kann der BVB dann auch nicht tun und muss dass dann auch einfach mal akzeptieren, man verlangt von den Spielern ja auch das sie sich an die Verträge halten.
Wobei Park das ja offenbar freiwillig gemacht hat. Arbeitsrechtlich ist das ja nicht einseitig möglich. Ein Verein wie der BVB, der sich "Soziales" auf seine Fahnen geschrieben hat, würde noch unglaubwürdiger, wenn man dann auch noch anfangen würde, seine Angestellten zu mobben. Sollte man nicht tun. Das könnte schnell daneben gehen.
Aber ansonsten hast Du sicher Recht. Man wird den Spieler Ihre Perspektiven aufzeigen und dann abwarten. Nur muss man eben auch sehen, dass die Spieler auch erst mal Angebote bekommen müssen. Es kann ja gut sein, dass z. B. der Berater von Rode aktuell Klinken putzt. Toljan scheint sich ja schon vor geräumer Zeit festgelegt zu haben. Es ist ja auch denkbar, dass die Spieler glauben, sich steigern zu können. Was ja auch möglich ist. Man setzt sich ja eigentlich nicht als Profi durch, wenn man nicht sehr von sich selbst überzeugt ist.
16.08.2018 - 13:52 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Was gibt es da zu klammern? Wenn Favre diese Spieler nicht mal in den Kader für das letzte Testspiel nimmt? Klarer kann man die fehlende Perspektive nicht aufzeigen.
Zitat von wololo
Tja, so ist es nunmal. Gut möglich, dass erst im Winter Bewegung rein kommt. Denn solange wir vom Verletzungspech verschont bleiben, tippe ich darauf, dass Kandidaten wie Rode und Toljan ihre Zeit entweder auf der Tribüne oder bei der Zweiten verbringen. Und ich schätze keinen der Beiden so ein, dass er seinen Vertrag aussitzen würde, wenn keine sportliche Perspektive mehr besteht. Im Moment klammern sie sich mMn noch an: Neuer Trainer, neues Glück. Das geht im Winter nicht mehr.
Zitat von Bremer_Hesse
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Zitat von Bumbewassazong
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Bezüglich weiterer Abgänge in unserem Kader lese ich immer davon, dass man daran "arbeite" (aktuelle Aussage Kehl).
Ich frage mich, welche Mittel und Wege der BVB aktuell noch hat, um seinen unerwünschten Spielern einen Abgang schmackhaft zu machen.
Wenn bspw. die Eintracht an Rode interessiert wäre, ihm aber nur 3 statt 4 Mio Gehalt bieten könnte, wäre es womöglich denkbar, dass Dortmund hergeht und Frankfurt bei der Ablöse nochmal 2 Millionen entgegenkommt, um die Ersparnisse direkt in Rodes Gehalt oder ein Handgeld zu stecken. Dass für den BVB kaum noch was hängenbleibt, spielt dann wohl auch keine große Rolle mehr, wenn man sich dafür sein Gehalt einspart. Dasselbe kann ich mir auch bei Toljan oder Isak vorstellen.
Wenig. Ohne entsprechende Angebote wird keiner der Spieler wechseln. Und bei Rode und auch Toljan werden die Vereine - freundlich gesagt - nicht Schlange stehen. Siehe Frankfurt. Das verdienen die Bestbezahlten 1,5 Mio. Die werden da Rode keine 2,5 Mio bezahlen. Und für 2,5 Mio wird Rode wohl auch nicht unbedingt wechseln wollen.
Und auch die Spieler wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Heute Tribüne, morgen Einsatz und Held.
Und auch nicht vergessen, dass Verhandlungsergebnisse sich auf kommende Auswirken. Sobald bekannt ist, dass BVB seine Abgänge noch bezahlt, zahlt bald keiner mehr. Auch daher wird man seine Spieler nur im Bereich des Marktwerts abgeben wollen. Ausnahmen wie Park haben wir aktuell nun noch nicht im Kader.
Tja, so ist es nunmal. Gut möglich, dass erst im Winter Bewegung rein kommt. Denn solange wir vom Verletzungspech verschont bleiben, tippe ich darauf, dass Kandidaten wie Rode und Toljan ihre Zeit entweder auf der Tribüne oder bei der Zweiten verbringen. Und ich schätze keinen der Beiden so ein, dass er seinen Vertrag aussitzen würde, wenn keine sportliche Perspektive mehr besteht. Im Moment klammern sie sich mMn noch an: Neuer Trainer, neues Glück. Das geht im Winter nicht mehr.
Was gibt es da zu klammern? Wenn Favre diese Spieler nicht mal in den Kader für das letzte Testspiel nimmt? Klarer kann man die fehlende Perspektive nicht aufzeigen.
Sehe ich auch so, beide sind voll im Saft, haben keine WM gespielt oder sich während der Vorbereitung verletzt, sprich waren von Anfang an dabei und werden nicht nominiert für das letzte Testspiel. Klarer kann ein Trainer einem mehr oder minder nicht sagen was seine Pläne dann sind dahingehend.
Ich denke aber dass es intern längst abgesteckt wurde bzw. ihnen kommuniziert wurde wohin die Reise für sie gehen soll beim BvB diese Saison, eben U23 oder lieber den Verein wechseln. Zwingen kann man sie nicht, das sie aufgrund ihrer sicherlich nicht so wenigem Jahresgehaltes nicht gleich das erst beste Angebot annehmen, sollte es überhaupt Interessenten geben auch klar, so dass man einfach noch versucht bessere Angebote abzuwarten. Ich meinte damit die Spieler und nicht den BvB, der wird beiden wohl eher wenig bis überhaupt keine Steine in Bezug auf Ablöse in den Weg legen, zumindest bei Rode nicht, für Toljan könnte es evt. noch sein dass man die ein oder andere Million mehr haben möchte an Ablöse, da wir immerhin 7 Millionen für ihn bezahlt haben letzten Sommer, Rode dagegen könnte ich mir im "Whorst Case" sogar eine Vertragsauflösung vorstellen.
16.08.2018 - 14:46 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Das sehe ich nicht so. Wir müssen Talente entwickeln, um den Kostenapparat am Laufen zu halten. Aber wir haben immer schon - auch unter Klopp - fertige Spieler verpflichtet. Es funktioniert auch nur so. Schau einfach mal in die Transferübersichten. Das sind schon einige fertige Spieler.
Quantität statt Qualität? Sicher nicht. Wir haben viel für die Breite getan. Dies ist eben auch notwendig, wenn man die sportlichen Ziele, die man ausgegeben hat, auch erreichen will. Dazu gehört eben vor allem auch eine starke Bank.
Qualität? Wann haben wir denn jemals die Götzes, Sahins, Kagawas, Lewys, Hummels, Gündogans, Dembeles ersetzen können? Reus war ein Glücksgriff. Das ist aber lange her. Da war die Konkurrenz noch ganz anders und unser Standing höher. 2016 noch Götze. Die Umstände sind bekannt.
Sahin 2.0, Kagawa 2.0, Socke, Castro, Schürrle, Rode, Toprak, Yarmolenko, Bartra. Das ist die Qualität, die wir kaufen können. Alles andere müssen wir erst entwickeln. Wir haben also keinesfalls fehlende Qualität eingekauft. Auch Schürrle und Rode sind überdurchschnittliche BuLi-Spieler (im Falle von Schürrle auch mit enorm vieler internationaler Erfahrung), aber eben keine Top-Spieler. Solche Spieler bekommen wir eben auch nicht. Da können in den Transferthreads und der Schmiede noch Tausende Vorschläge dieser Art kommen. Wir können unsere Stars nicht direkt ersetzen. Fakt.
Wir haben letztlich die Qualität eingekauft die möglich war. Dies betrifft fertige Spieler und Spieler, die später eine gewisse hohe Qualität versprechen. Im Nachhinein Spieler zu bewerten, ist absolut sinnfrei. Dies kann man nur zum Zeitpunkt der Verpflichtung tun. Und da kann ich Zorc keine Vorwürfe machen. Aber mehr dazu im kommenden Abschnitt.
Quantität braucht man einfach auch. Unser Kader war nie wirklich groß. Nicht größer als der vergleichbarer Vereine. Und die starke Bank ist sehr wichtig. Belastungssteuerung, Verletzungen, Formkrisen....ohne die starke Bank hätten wir weder die im Resultat starke Saison 2016/17 noch die CL letzte Saison erreicht. Man schaue mal auf die Konkurrenz, die nach einem erfolgreichen Jahr mit der Dreifachbelastung wieder baden geht.
Es wurde ja viel geschrieben, was falsch gelaufen ist oder was nicht. Teils seriös, teils leider wieder unter dem Mantel der Antipathie gegen einen best. Trainer.
2014/15 stürzte Klopps Mannschaft gespickt mit Stars in sich zusammen. Es fehlte die Anpassung an die Entwicklung innerhalb der Bundesliga. Klopp hätte diesen Umbruch ganz sicher auch bewältigen können, aber er wollte es nicht. Diese Aufgabe übernahm eben Tuchel.
Offenbar haben viele gar nicht mitbekommen, dass 2015 ein großer Umbruch stattfand. Es fehlten wohl die großen Namen. Aber der Kader wurde komplett umgestaltet. Spieler, die Klopp nicht rasieren wollte, wurden von Tuchel in die zweite oder dritte Reihe verschoben oder gingen. Kuba, Großkreutz, Bender als Sechser, Subotic, Weidenfeller gingen oder gingen in die 2. Reihe. So wie Klopp ab 2009 baute auch Tuchel den Kader um.
Bereit für ballorientierten Dominanzfußball. Dies klappte auch sensationell. Ohne größere Zugänge. Der Umbruch war enorm und klappte trotz des Wehrmutstropfen der Pokalfinalniederlage hervorragend.
Zur neuen Saison kam dann der nicht geplante nächste Umbruch. Drei der vier Topstars gingen - der Vierte fiel quasi die Hinrunde aus. Trotz dieses großen Aderlasses erreichte man mit Platz 3 und dem Pokal ein starkes Ergebnis. Und dies trotz des erneuten Umbruches.
2017 folgte im Mai das Zerwürfnis zwischen Watzke und Tuchel und damit der nächste Umbruch. Man hatte schlicht keinen passenden Trainer und gab dazu beide Lebensversicherungen des Vorjahres ab. Bosz baute den Kader taktisch wieder um und scheiterte mit Ansage. Auch Stöger verbrachte keine Wunderdinge und verwaltete das Ganze bis zur CL-Quali.
Nun folgt der nächste Umbruch durch einen neuen Trainer und eine Philosophieänderung.
Seit 2014 brechen wir um oder (fast) zusammen
. Was erwartest Du denn für ein klares Konzept? Wie soll das denn aussehen? Dazu hast Du ja im Folgenden mehr geschrieben...
Wem denn sonst? Wir können keine Topspieler kaufen. Diese müssen wir selbst entwickeln. Du kannst hier Nachhaltigkeit fordern, wie Du möchtest. Deshalb bleibt kein Spieler bei uns. Reus ist da eine inzwischen allerdings auch schon ältere Ausnahme. Hummels verlängerte als wir noch an den Bayern dran waren. Aber alle anderen sind gegangen. Auch schon zu Zeiten vor 7-8 Jahren als die Konkurrenz noch deutlich schwächer war. Das mag vielen nicht passen, aber wir werden unsere Stars nicht halten. Und dies wird sicher eher noch verschlimmern als verbessern. Und Top 15 in Europa ist so ein tolles Statement. Man schaue doch nur, wo es die jungen Spieler hinzieht. In die PL. Die BuLi hat nicht nur durch die letzte ganz schwache CL/EL-Saison an Strahlkraft verloren. Die BuLi ist Ausbildungsliga für die PL. Und nur die Bayern holen mal den ein oder anderen Star zurück. In Spanien und Italien sind das drei bis vier Clubs.
Und auch der BVB ist nicht mehr der strahlende zweite Leuchtturm. Das Image ist doch ramponiert. Für junge Spieler sind wir sicher immer noch sehr interessant und auch ein Witsel ist immerhin zu uns gekommen. Aber ansonsten? Die Konkurrenz um junge und entwicklungsfähige Spieler wird dadurch halt auch immer härter. Siehe Leipzig, aber auch Leverkusen und Schalke.
Und ja. Es ist (fast) unmöglich, dass wir Stars wie Reus kaufen. Dies passiert nur, wenn man Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen und selbst dann kann es schief gehen -> Götze.
Man kann drüber nachdenken, ob es ein Fehler war, Miki zu verkaufen. Sportlich war es einer. Auch wirtschaftlich. Aber eben nur unter der Prämisse, dass Miki weiter geliefert hätte.
War es abzusehen, dass ein Dembele 100+ Millionen einbringen würde? Nein. Und eben auch nur eine Folge des Neymar-Transfers. Wer soll so etwas vorher sagen?
Wir müssen uns nicht neu erfinden. Man hat sich auch nicht neu erfunden. Diese Umbrüche und Neustarts hatten wir nun seit 2015 jedes Jahr.
Man wollte noch mind. ein Jahr (also bis 2018) mit Tuchel zusammenarbeiten. Der Anschlag und der angeschlagene GF haben dies nun verhindert. Dies waren selbstgemachte Leiden und mMn. der größte Fehler, den man gemacht hat. Aber dies hätte nichts an der Kaderzusammenstellung an sich verändert.
Ich sehe es ja in den Schmieden. Da wird von den punktuellen Verbesserungen geträumt. Aber es sind eben nur Träume. Und dies waren auch unter Klopp schon nur Träume. Deshalb. Vergiss einfach die Topstars, die eh nicht zu uns kommen. Schau auf die Daillos, Weigls, Akanjis, Sanchos & andere und hoffe, dass diese sich zu Topleuten entwickeln. Dann werden sie uns 1-3 Jahre helfen und dann wechseln. Das ist unser Konzept. Und auch deshalb kommen die jungen Spieler zu uns. Dies kann sich auch schnell ändern, wenn es hier stetig Stress wegen verhinderter Wechsel gibt.
ich gebe Dir Recht, dass man Miki vielleicht hätte halten sollen, statt quasi das Geld 1:1 in Schürrle zu stecken. Aber das ist ein Einzelfall.
Zitat von Muschelschrubber12
Grundsätzlich gebe ich euch auch recht. Mein Post sollte kein Bashing oder ähnliches an unseren Oberen darstellen sondern nur die Situation beleuchten. Das wir in erster Linie unser Business darin sehen Talente zu entwickeln ist mir klar und das ist ok.
Das wir gerade in der Tuchel Ära auf zuviel Quantität statt Qualität gesetzt haben ist sicher auch aus der Situation heraus geboren worden damals. Trotz allem hätte man bei den Transfers z.B. eines Rode und auch Schürrle hier mal seinen Verstand einschalten sollen, denn beide waren auch zu jenem Zeitpunkt nicht das was man unter Qualitativer Verstärkung einschätzen konnte und dienen daher als Beispiel für zu hohe Transfersummen und Gehälter. Ein Götze ( den ich mag ) ist ein seperates Thema, denke da hat Aki seine Finger drauf gehalten und wollte sein kränkelndes Kind wieder in seinen Schoß holen.
Es ist auch auch nicht mehr Zielführend darauf herumzuhacken.
Grundsätzlich gebe ich euch auch recht. Mein Post sollte kein Bashing oder ähnliches an unseren Oberen darstellen sondern nur die Situation beleuchten. Das wir in erster Linie unser Business darin sehen Talente zu entwickeln ist mir klar und das ist ok.
Das wir gerade in der Tuchel Ära auf zuviel Quantität statt Qualität gesetzt haben ist sicher auch aus der Situation heraus geboren worden damals. Trotz allem hätte man bei den Transfers z.B. eines Rode und auch Schürrle hier mal seinen Verstand einschalten sollen, denn beide waren auch zu jenem Zeitpunkt nicht das was man unter Qualitativer Verstärkung einschätzen konnte und dienen daher als Beispiel für zu hohe Transfersummen und Gehälter. Ein Götze ( den ich mag ) ist ein seperates Thema, denke da hat Aki seine Finger drauf gehalten und wollte sein kränkelndes Kind wieder in seinen Schoß holen.
Es ist auch auch nicht mehr Zielführend darauf herumzuhacken.
Das sehe ich nicht so. Wir müssen Talente entwickeln, um den Kostenapparat am Laufen zu halten. Aber wir haben immer schon - auch unter Klopp - fertige Spieler verpflichtet. Es funktioniert auch nur so. Schau einfach mal in die Transferübersichten. Das sind schon einige fertige Spieler.
Quantität statt Qualität? Sicher nicht. Wir haben viel für die Breite getan. Dies ist eben auch notwendig, wenn man die sportlichen Ziele, die man ausgegeben hat, auch erreichen will. Dazu gehört eben vor allem auch eine starke Bank.
Qualität? Wann haben wir denn jemals die Götzes, Sahins, Kagawas, Lewys, Hummels, Gündogans, Dembeles ersetzen können? Reus war ein Glücksgriff. Das ist aber lange her. Da war die Konkurrenz noch ganz anders und unser Standing höher. 2016 noch Götze. Die Umstände sind bekannt.
Sahin 2.0, Kagawa 2.0, Socke, Castro, Schürrle, Rode, Toprak, Yarmolenko, Bartra. Das ist die Qualität, die wir kaufen können. Alles andere müssen wir erst entwickeln. Wir haben also keinesfalls fehlende Qualität eingekauft. Auch Schürrle und Rode sind überdurchschnittliche BuLi-Spieler (im Falle von Schürrle auch mit enorm vieler internationaler Erfahrung), aber eben keine Top-Spieler. Solche Spieler bekommen wir eben auch nicht. Da können in den Transferthreads und der Schmiede noch Tausende Vorschläge dieser Art kommen. Wir können unsere Stars nicht direkt ersetzen. Fakt.
Wir haben letztlich die Qualität eingekauft die möglich war. Dies betrifft fertige Spieler und Spieler, die später eine gewisse hohe Qualität versprechen. Im Nachhinein Spieler zu bewerten, ist absolut sinnfrei. Dies kann man nur zum Zeitpunkt der Verpflichtung tun. Und da kann ich Zorc keine Vorwürfe machen. Aber mehr dazu im kommenden Abschnitt.
Quantität braucht man einfach auch. Unser Kader war nie wirklich groß. Nicht größer als der vergleichbarer Vereine. Und die starke Bank ist sehr wichtig. Belastungssteuerung, Verletzungen, Formkrisen....ohne die starke Bank hätten wir weder die im Resultat starke Saison 2016/17 noch die CL letzte Saison erreicht. Man schaue mal auf die Konkurrenz, die nach einem erfolgreichen Jahr mit der Dreifachbelastung wieder baden geht.
Für mich ist eben nur traurig, das man intern bisher ein klares Konzept bzgl. der Transferperioden vermissen lies, welches für mich immernoch irgendwo ersichtlich ist wenn man sich die heutige Besetzung des MS anschaut.
Viel Geld eingenommen, aber keinen MS an Land gezogen, der entweder sofort einen Ersatz Aubameyangs darstellt, oder eine Perspektive oder eben als Backup fungieren könnte. Die vielleicht wichtigste Position die wir in der Mannschaft seit Jahren hatten ist somit "ersatzlos" gestrichen bisher.
Viel Geld eingenommen, aber keinen MS an Land gezogen, der entweder sofort einen Ersatz Aubameyangs darstellt, oder eine Perspektive oder eben als Backup fungieren könnte. Die vielleicht wichtigste Position die wir in der Mannschaft seit Jahren hatten ist somit "ersatzlos" gestrichen bisher.
Es wurde ja viel geschrieben, was falsch gelaufen ist oder was nicht. Teils seriös, teils leider wieder unter dem Mantel der Antipathie gegen einen best. Trainer.
2014/15 stürzte Klopps Mannschaft gespickt mit Stars in sich zusammen. Es fehlte die Anpassung an die Entwicklung innerhalb der Bundesliga. Klopp hätte diesen Umbruch ganz sicher auch bewältigen können, aber er wollte es nicht. Diese Aufgabe übernahm eben Tuchel.
Offenbar haben viele gar nicht mitbekommen, dass 2015 ein großer Umbruch stattfand. Es fehlten wohl die großen Namen. Aber der Kader wurde komplett umgestaltet. Spieler, die Klopp nicht rasieren wollte, wurden von Tuchel in die zweite oder dritte Reihe verschoben oder gingen. Kuba, Großkreutz, Bender als Sechser, Subotic, Weidenfeller gingen oder gingen in die 2. Reihe. So wie Klopp ab 2009 baute auch Tuchel den Kader um.
Bereit für ballorientierten Dominanzfußball. Dies klappte auch sensationell. Ohne größere Zugänge. Der Umbruch war enorm und klappte trotz des Wehrmutstropfen der Pokalfinalniederlage hervorragend.
Zur neuen Saison kam dann der nicht geplante nächste Umbruch. Drei der vier Topstars gingen - der Vierte fiel quasi die Hinrunde aus. Trotz dieses großen Aderlasses erreichte man mit Platz 3 und dem Pokal ein starkes Ergebnis. Und dies trotz des erneuten Umbruches.
2017 folgte im Mai das Zerwürfnis zwischen Watzke und Tuchel und damit der nächste Umbruch. Man hatte schlicht keinen passenden Trainer und gab dazu beide Lebensversicherungen des Vorjahres ab. Bosz baute den Kader taktisch wieder um und scheiterte mit Ansage. Auch Stöger verbrachte keine Wunderdinge und verwaltete das Ganze bis zur CL-Quali.
Nun folgt der nächste Umbruch durch einen neuen Trainer und eine Philosophieänderung.
Seit 2014 brechen wir um oder (fast) zusammen
. Was erwartest Du denn für ein klares Konzept? Wie soll das denn aussehen? Dazu hast Du ja im Folgenden mehr geschrieben... Das wir kein Gerüst von 3-4 Spielern ( mehr erwarte ich ja garnicht ) haben die sich leistungstechnisch von den anderen abheben, kann aber nicht nur unserer Talentschmiede bzw unserer Funktion als "Duchlauferhitzer" geschuldet sein. Zu einer guten und NACHHALTIGEN Transferpolitik eines Vereins der sich anschickt in den Top 15 Europs mitzuspielen, gehört es eben auch das man den ein oder anderen wirklichenLeistungsträger an den Verein bindet um einen kontinuirlichen Erfolg in der Liga und der CL sicherzustellen. Abgesehen davon brauchen Talente auch im Team Vorbilder wie zb einen Reus. Ideal und nicht unmöglich wäre es doch einen solchen Topspieler im Abwehr, Mittelfeld und Angriff zu haben. Mit einem Zugpferd allein wird das alles eben schwierig...
Wem denn sonst? Wir können keine Topspieler kaufen. Diese müssen wir selbst entwickeln. Du kannst hier Nachhaltigkeit fordern, wie Du möchtest. Deshalb bleibt kein Spieler bei uns. Reus ist da eine inzwischen allerdings auch schon ältere Ausnahme. Hummels verlängerte als wir noch an den Bayern dran waren. Aber alle anderen sind gegangen. Auch schon zu Zeiten vor 7-8 Jahren als die Konkurrenz noch deutlich schwächer war. Das mag vielen nicht passen, aber wir werden unsere Stars nicht halten. Und dies wird sicher eher noch verschlimmern als verbessern. Und Top 15 in Europa ist so ein tolles Statement. Man schaue doch nur, wo es die jungen Spieler hinzieht. In die PL. Die BuLi hat nicht nur durch die letzte ganz schwache CL/EL-Saison an Strahlkraft verloren. Die BuLi ist Ausbildungsliga für die PL. Und nur die Bayern holen mal den ein oder anderen Star zurück. In Spanien und Italien sind das drei bis vier Clubs.
Und auch der BVB ist nicht mehr der strahlende zweite Leuchtturm. Das Image ist doch ramponiert. Für junge Spieler sind wir sicher immer noch sehr interessant und auch ein Witsel ist immerhin zu uns gekommen. Aber ansonsten? Die Konkurrenz um junge und entwicklungsfähige Spieler wird dadurch halt auch immer härter. Siehe Leipzig, aber auch Leverkusen und Schalke.
Und ja. Es ist (fast) unmöglich, dass wir Stars wie Reus kaufen. Dies passiert nur, wenn man Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen und selbst dann kann es schief gehen -> Götze.
Man kann drüber nachdenken, ob es ein Fehler war, Miki zu verkaufen. Sportlich war es einer. Auch wirtschaftlich. Aber eben nur unter der Prämisse, dass Miki weiter geliefert hätte.
War es abzusehen, dass ein Dembele 100+ Millionen einbringen würde? Nein. Und eben auch nur eine Folge des Neymar-Transfers. Wer soll so etwas vorher sagen?
Das man sich beim bvb neu erfinden muss, sollte allen nach dem Anschlag bzw Tuchels Abgang klar gewesen sein. Das auf Bosz dann Stöger folgte hat natürlich auch einen negativen Impact gehabt und man musste letzte Saison die Suppe auslöffeln, die man die letzte Zeit angerührt hatte.
Das jetzt mit Favre ein Umdenken stattfindet dokumentiert aber auch meinen Eindruck das man in den vergangenen Transferperioden zu sehr auf die Breite des Kaders eingegangen ist und zu wenig auf die Spitze.
Die bisherigen Transfers sind großteils schlüssig und gut ( mmn vor allem Witsel ). Eine Idee scheint langsam wieder erkennbar im Vergleich zu den Vorjahren.
Ich würde mir ganz einfach nur wünschen das man sich bei Vertragsverlängerungen von eventuellen Leistungsträgern auch mal vor Augen führt, das ein millionenschwerer Transfer nicht unbedingt das beste für den Verein ist. Sei es im sinne der Nachhaltigkeit der sportlichen Leistungsfähigkeit aber auch der Fanidentifikation mit dem Verein. Wenn wir als Fans jeden neuen Spieler schon daran bewerten was man für ihn nach 1-2 Jahren an € bekommen würde ist klar das die Identifikation langsam den Bach runter geht.
Hier muss man versuchen irgendwie gegenzusteuern. Es ist leider normal für uns geworden das jeder Spieler bald wieder weg ist sobald man mit ihm Kohle einnehmen kann. Das kann es ja nun auch nicht sein.
Zudem sollte man eben auch beherzigen sich nicht nur in der Breite ( mit Bankdrückern ) besser aufzustellen sondern auch punktuell in der Spitze . Gerade letzteres hat in den letzten Jahren eigentlich nicht stattgefunden trotzdem man am Transfermarkt Unsummen eingenommen hat.
Das jetzt mit Favre ein Umdenken stattfindet dokumentiert aber auch meinen Eindruck das man in den vergangenen Transferperioden zu sehr auf die Breite des Kaders eingegangen ist und zu wenig auf die Spitze.
Die bisherigen Transfers sind großteils schlüssig und gut ( mmn vor allem Witsel ). Eine Idee scheint langsam wieder erkennbar im Vergleich zu den Vorjahren.
Ich würde mir ganz einfach nur wünschen das man sich bei Vertragsverlängerungen von eventuellen Leistungsträgern auch mal vor Augen führt, das ein millionenschwerer Transfer nicht unbedingt das beste für den Verein ist. Sei es im sinne der Nachhaltigkeit der sportlichen Leistungsfähigkeit aber auch der Fanidentifikation mit dem Verein. Wenn wir als Fans jeden neuen Spieler schon daran bewerten was man für ihn nach 1-2 Jahren an € bekommen würde ist klar das die Identifikation langsam den Bach runter geht.
Hier muss man versuchen irgendwie gegenzusteuern. Es ist leider normal für uns geworden das jeder Spieler bald wieder weg ist sobald man mit ihm Kohle einnehmen kann. Das kann es ja nun auch nicht sein.
Zudem sollte man eben auch beherzigen sich nicht nur in der Breite ( mit Bankdrückern ) besser aufzustellen sondern auch punktuell in der Spitze . Gerade letzteres hat in den letzten Jahren eigentlich nicht stattgefunden trotzdem man am Transfermarkt Unsummen eingenommen hat.
Wir müssen uns nicht neu erfinden. Man hat sich auch nicht neu erfunden. Diese Umbrüche und Neustarts hatten wir nun seit 2015 jedes Jahr.
Man wollte noch mind. ein Jahr (also bis 2018) mit Tuchel zusammenarbeiten. Der Anschlag und der angeschlagene GF haben dies nun verhindert. Dies waren selbstgemachte Leiden und mMn. der größte Fehler, den man gemacht hat. Aber dies hätte nichts an der Kaderzusammenstellung an sich verändert.
Ich sehe es ja in den Schmieden. Da wird von den punktuellen Verbesserungen geträumt. Aber es sind eben nur Träume. Und dies waren auch unter Klopp schon nur Träume. Deshalb. Vergiss einfach die Topstars, die eh nicht zu uns kommen. Schau auf die Daillos, Weigls, Akanjis, Sanchos & andere und hoffe, dass diese sich zu Topleuten entwickeln. Dann werden sie uns 1-3 Jahre helfen und dann wechseln. Das ist unser Konzept. Und auch deshalb kommen die jungen Spieler zu uns. Dies kann sich auch schnell ändern, wenn es hier stetig Stress wegen verhinderter Wechsel gibt.
ich gebe Dir Recht, dass man Miki vielleicht hätte halten sollen, statt quasi das Geld 1:1 in Schürrle zu stecken. Aber das ist ein Einzelfall.
Lieber Bremer_Hesse,
Dein Post ist mir im Gesamten nicht schlüssig, daher verzichte ich mal auf punktuelle Zitate und schreibe im Fließtext...
Es ist interessant, das du im Gesamten betrachtest, unsere Transferpolitik für schlüssig, logisch und gut bewertest. Dies ist zumindest deinen Aussagen zu entnehmen, anders kann ich es mir nicht erklären.
Eigenartig ist nur das du hier weiter zu sein scheinst wie Watzke, Zorc und Favre selbst, die eine Neujustierung ausgerufen haben und die Fehler der Vergangenheit korrigieren wollen.
Ferner findest du es gut das man eine Bank sowie einen Kader hat der eher durch Quantität wie durch punktuelle Qualität besticht um die sportlichen Ziele zu verwirklichen die man sich gesetzt hat.
Das du einem Rode, Sahin und Schürrle eine überdurchschnitlliche Bundesligaqualität bescheinigst ist gelinde gesagt sehr subjektiv ( auch und vor allem zum Zeitpunkt der damaligen Verpflichtung ).
Rode kam als Backup und Tribünengast vom FCB, Sahin ist kläglich in Spanien, England und Holland gescheitert, Schürrle hat in Wolfsburg ebenfalls keine Bäume ausgerissen sondern eher Sträucher.
Also wenn du das als die Qualität definierst damit wir unsere Saisonziele erreichen hast du einen ziemlich niedrigen Anspruch an unseren Kader und unsere Ambitionen.
Es zudem als Sinnfrei zu betiteln, Spieler nach ihrem Transfer zu uns zu beurteilen entschließt sich mir ebenfalls.
Wer gibt dir denn die Gewissheit und das Versprechen das Spieler X bei uns genauso spielt wie im vorherigen Verein ? Von Weiterentwicklung, Stagnation oder gar Verschlechterung mal ganz zu schweigen.
Wenn du uns wie du selbst beschrieben hast als Talentschmiede siehst, die ja keinerlei Topspieler bekommen geschweige denn halten kann, wie möchtest du dann die Entwicklung eines Talentes beurteilen ?
Das man seitens der Vereinsführung jetzt den Kader verkleinern und optimieren will, weil er eben zu groß ist, sollte auch nochmal erwähnt werden, da du ja der Meinung bist und warst das dies nicht der Fall , ja sogar notwendig gewesen sei bzw. ist.
Das du der Meinung zu sein scheinst, das es unsere Philosophie ist keine Leistungsträger zu binden, sondern im Umkehrschluss als Ausbildungsverein zu fungieren und dies sogar zu müssen, ist grotesk.
Laut deinen Worten müssen wir sogar junge ausgebildete Spieler ( sofort und auf deren Wunsch hin ) abgeben, damit andere potentielle Talente die wir irgenwann verpflichten wollen erkennen können, das wir uns als Durchgangsstation sehen und grundsätzlich nachgeben sobald der erste namenhafte Verein an der Türe klopft.
Das du es als nicht möglich oder notwendig betrachtest, Leistungsträger vereinzelt zu binden und wieder eine nachhaltige und vorausschauende Transferpolitik anzustreben ist ebenfalls zweifelhaft.
Es geht sich hier ja nicht darum Spieler bis an ihr Lebensende an den BVB zu binden, aber eben so lang bis andere Talente nachgewachsen sind um dann den Abgang eines Topspielers auffangen zu können.
Sicher müssen wir junge Talente fördern, entwickeln und auch verkaufen. Keine Frage. Aber so wie du es selbst geschrieben hast dauert dies bis zu 3 Jahre, wenn nicht gar länger.
Wenn man nun aber nach bereits 12-24 Monaten den Durchlauferhitzer anwirft ( um anderen Talenten zu beweisen, das sie bei uns ein perfektes und permanentes Sprungbrett vorfinden ) ist das wiederum nicht nachhaltig, da zu kurz. Sowohl für das Talent selbst wie auch uns als abgebenden Verein. Es bringt uns vielmehr in den Zugzwang überteuerte Preise für noch vielversprechendere Talente auszugeben, da diese mutmaßlich schneller zünden ( müssen ) und nicht mehr die Entwicklungszeit benötigen die wir ihnen zuvor gegeben haben.
Die Talente die wir damals 3-4 Jahre ausgebildet und geformt haben, verkaufen wir nun schon innerhalb der ersten 24 Monate. Ergo kann man dahinter schon keine neuen " günstige" Talente heranzüchten, da die Ausblidingszeit mehr oder weniger um die Hälfte verkürzt wurde.
Aktuelle Beispielehierfür sind Dembele, Mor, Merino, Bartra ( die alle innerhalb kurzter Zeit wieder wechselten ) und aktuell auch Isak, der mehr oder weniger chancenlos ist weil er die Erwartungen in der kurzen Zeit nicht erfüllen konnte.
Gegenbeispiele sind Lewandowski, Hummels, Gündogan und sogar Aubameyang. Hier konnte man durch neue Verträge oder Aufbesserung des alten einen Abgang hinauszögern. Man hat sie nicht beim erstbesten Angebot verkauft und damit die sportlichen Ziele UND die Identifikation mit dem Verein damals sichergestellt.
Aktuell sind es Pulisic und Weigl, die diese Phase bald durchlaufen werden und man kann nur hoffen sie noch 1-2 weitere Jahre binden zu können, bis bspw ein Philipp, Sancho oder Burnic noch weitere Sprünge in ihrer Entwicklung machen damit man dann einen Abgang von den besagten Pulisic und / oder Weigl aus den eigenen Reihen auffangen kann.
Abschließend möchte ich dir noch sagen, das deine Diskussionskultur zum Großteil recht einseitig erscheint. Du stellst häufig Behauptungen in den Raum, wiederlegst dabei andere User ( und deren teilweise belegbare Argumentation ) und versuchst deine Thesen duch deine eigenen Argumente zu belegen ( die ja mutmaßlich richtig sein sollen ).
Beispiel:
Meine These: Kader ist zu groß, Neujustierung
Mein Argument : Zuviel Quantität
Mein Beleg: Watzke und Zorc wollen den Kader verkleinern
Deine These: Kader war nie zu groß, keine Neujustierung da permanenter Umbruch
Dein Argument: durch Quantität erfolgreich sein
Dein Beleg: ??????????
Also... Jedem seine Meinung, wir sind ja hier in einem öffentlichen Forum auch wenn viele leider immer nur schwarz oder weiß sehen, älter oder jünger sind.
Aber wenn du dir schon die Mühe machst ausgiebig zu antworten und zu zitieren, belege zumindest deinen Kerngedanken mit Aussagen des Vereins und nicht deiner eigenen Meinung oder Mutmaßung..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 16.08.2018 um 15:03 Uhr bearbeitet
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