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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#12451
09.08.2018 - 17:43 Uhr
Zitat von bubblegum
Zitat von A-Lizenz

Zitat von bubblegum

Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt.


Wir haben also:
- an Kaderqualität massiv eingebüßt
- 4 Trainer in etwas mehr als einem Jahr
- keinen Stürmer im Kader
- trotz über 100 Millionen-Transferüberschuss in den letzten 12-24 Monaten kein Geld mehr

Und daran haben Zorc und Watzke keinerlei Schuld?
Und jeder der das minimal kritisieren könnte „flennt rum“?

Ich sehe zwar alles andere als schwarz.
Bis auf Delaney und Hitz gefallen mir alle Transfers und ich bin guter Dinge. Vor allem dank Favre.

Wenn man es aber tatsächlich nicht schafft einen Stürmer zu finden, der gerne bei einem Top15-Club Stammspieler wäre und Champions-League spielen will obwohl der Auba-Abgang schon seit zwei Jahren droht und intern klar war, dann ist es nichts anderes als völlig dilettantisch.

Dann ist es mir auch völlig egal, wie viel Geld noch da sein könnte. Ich gebe nicht meine Lebensversicherung ab, kaufe groß ein und stelle dann fest dass ich kein Geld mehr für einen Ersatz habe. Dann kaufe ich entweder keinen völlig überteuerten Delaney aus Bremen oder lege danach mit dem neunten zentralen Mittelfeldspieler nach.

Entweder ist es Taktik um die Erwartungshaltung runterzuschrauben oder Watzke und Zorc haben nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich extrem schlechte Arbeit geleistet. Den hohen Personalaufwand kann man ebenfalls nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, den haben sie ja ebenfalls zu verantworten und mittlerweile nach Aubameyang, Schürrle, Yarmolenko, Durm, Castro, Subotic und Sokratis auch deutlich gesenkt. Rode, Toljan, Sahin und Isak weg - Stürmer rein und das würde richtig gut aussehen. Kann man eben nicht alles auf Knopfdruck wenn man nicht nur ein paar mal sondern regelmäßig bei Neuzugängen daneben gegriffen hat.

Wäre man wirklich knapp bei Kasse hieße das im Umkehrschluss dass wir ohne die Verkäufe wieder dem Abgrund nahe wären. Nichts weiter als Unsinn ist das mit dem zwölfthöchsten Umsatz weltweit.

Wir spielen mit Ausnahme eines Jahres seit 2011 jährlich Champions-League, haben hunderte Millionen eingenommen durch Transfers und auch transferbereinigt meilenweiten Vorsprung auf den 3. Schalke und selbst bei diesen Einnahmen sollen wir weniger als Schalke investieren können? ugly

Leihe mit Kaufpflicht gibt es übrigens auch um die Ausgaben in das nächste Jahr zu schieben.
Am Stürmer wird hier letztendlich die Transferperiode bewertet werden. Die Außenverteidiger sind dann meinetwegen nächstes Jahr dran. Alles auf einmal geht nicht.
Allerdings kann man kaum einen Weltklasse-Spieler abgeben, der noch der einzige Stürmer im Kader war, um dann mit Experimenten in die neue Saison zu gehen.

Ich halte viel von Philipp, doch das wäre nichts weiter als kompletter Wahnsinn und ein Risiko. Wenn das nicht auf Anhieb funktioniert fliegt das dem ganzen Verein von überall um die Ohren.

Bleibt es bei diesem Kader, dann muss man auf das Wunder Favre hoffen und dass Philipp und Reus 34 Spiele verlerzungsfrei überstehen, sonst wird das sehr schwer.
Klappt das nicht, dann sollten 2019 auch andere Personen die Leitung übernehmen.


Transferüberschuss bezieht sich nur auf die Ablösesummen, lässt aber viele anderen Faktoren außen vor. Im Endeffekt gibt es im gesamten Prozedere keinen Überschuss bei uns. Deswegen verkaufen große Vereine auch konsequent ihre guten Spieler nicht außer es kommen völlig verrückte Angebote da du danach mit 2/3 der Summe diese Qualität ersetzen musst


Behaupte ich auch nicht. Ich stelle fest, dass wir seit dem Aubameyang-Abgang bereits 101 Millionen Euro für Spieler ausgegeben haben. Dann hinterher zu behaupten man hätte kein Geld für einen Stürmer gehabt ist nichts weiter als dreist und/oder dilettantisch.

Wenn ich weiß, dass ich Rode nicht verkauft bekomme, dann hole ich keinen Delaney für 20 + Bonus aus Bremen.
Wenn ich weiß, dass ich Toljan nicht verkauft bekomme, dann leihe ich keinen Hakimi für 2 Millionen aus Madrid.
Und wenn ich weiß, dass ich keine unbegrenzten Mittel zur Verfügung habe und unbedingt einen Stürmer brauche weil ich keinen habe, dann lege ich 40 Millionen von diesen 101 zur Seite.

Von den restlichen 61 Millionen hätten trotzdem grob geschätzt Witsel, Akanji, Diallo, Hitz und Oelschlägel kommen können.
Die Batshuayi-Leihe hat sowieso Arsenal bezahlt.

Dann bleiben Gomez, Wolf (vor allem wenn man Bruun Larsen hat) eben wo sie sind.


Man sah halt schlichtweg die größten Probleme (wie übrigens viele User hier inklusive mir) in der IV(Diallo, Akanji) und im ZM (Witsel, Delaney).

Die weiteren Planstellen (LV, ST) wird man im nächsten Sommer angehen (der Umbruch wird mehr als eine Sommertransferperiode in Anspruch nehmen) müssen. Hier denkt man aber wohl das Ganze mit Philipp/Reus und Schmelzer/Guerreiro/Akanji/Diallo zufriedenstellend lösen zu können. Deshalb wurden erst andere Transfers abgewickelt. Nun ist das Budget für diesen Sommer erschöpft und Nachbesserungen gibt es nur noch wenn man entsprechend Einnahmen generiert bzw. Gehälter einspart. Das geht aber nur, wenn Spieler die keine Chance haben werden (Toljan, Sahin, Rode, Burnic, Isak) den Verein noch verlassen oder Spieler wie Weigl/Kagawa/Guerreiro verkauft werden wonach es aktuell aber auch nicht aussieht.

Von der Kaderplanung sehe ich es aktuell so:

TW: Bürki/Hitz/Oelschlägel
RV: Piszcek/Hakimi
LV: Schmelzer/Guerreiro
IV: Akanji/Diallo/Toprak/Zagadou
DM: Weigl/Witsel
ZM: Delaney/Dahoud
OM: Götze/Kagawa/Gomez
RA: Pulisic/Wolf
LA: Sancho/Larsen
ST: Reus/Philipp

Das wäre ein 24-Mannkader mit genügend Talent und Qualität in den man aber bei Abgängen der übrigen Toljan, Sahin, Rode, Burnic und Isak noch einmal einen Stürmer mit einbauen könnte (LV macht nur Sinn wenn Schmelzer oder Guerreiro den Verein verlassen)
BVB - Transferpolitik |#12452
09.08.2018 - 17:48 Uhr
Zitat von bubblegum
Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt.


Wir haben also:
- an Kaderqualität massiv eingebüßt
- 4 Trainer in etwas mehr als einem Jahr
- keinen Stürmer im Kader
- trotz über 100 Millionen-Transferüberschuss in den letzten 12-24 Monaten kein Geld mehr

Und daran haben Zorc und Watzke keinerlei Schuld?
Und jeder der das minimal kritisieren könnte „flennt rum“?

Ich sehe zwar alles andere als schwarz.
Bis auf Delaney und Hitz gefallen mir alle Transfers und ich bin guter Dinge. Vor allem dank Favre.

Wenn man es aber tatsächlich nicht schafft einen Stürmer zu finden, der gerne bei einem Top15-Club Stammspieler wäre und Champions-League spielen will obwohl der Auba-Abgang schon seit zwei Jahren droht und intern klar war, dann ist es nichts anderes als völlig dilettantisch.

Dann ist es mir auch völlig egal, wie viel Geld noch da sein könnte. Ich gebe nicht meine Lebensversicherung ab, kaufe groß ein und stelle dann fest dass ich kein Geld mehr für einen Ersatz habe. Dann kaufe ich entweder keinen völlig überteuerten Delaney aus Bremen oder lege danach mit dem neunten zentralen Mittelfeldspieler nach.

Entweder ist es Taktik um die Erwartungshaltung runterzuschrauben oder Watzke und Zorc haben nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich extrem schlechte Arbeit geleistet. Den hohen Personalaufwand kann man ebenfalls nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, den haben sie ja ebenfalls zu verantworten und mittlerweile nach Aubameyang, Schürrle, Yarmolenko, Durm, Castro, Subotic und Sokratis auch deutlich gesenkt. Rode, Toljan, Sahin und Isak weg - Stürmer rein und das würde richtig gut aussehen. Kann man eben nicht alles auf Knopfdruck wenn man nicht nur ein paar mal sondern regelmäßig bei Neuzugängen daneben gegriffen hat.

Wäre man wirklich knapp bei Kasse hieße das im Umkehrschluss dass wir ohne die Verkäufe wieder dem Abgrund nahe wären. Nichts weiter als Unsinn ist das mit dem zwölfthöchsten Umsatz weltweit.

Wir spielen mit Ausnahme eines Jahres seit 2011 jährlich Champions-League, haben hunderte Millionen eingenommen durch Transfers und auch transferbereinigt meilenweiten Vorsprung auf den 3. Schalke und selbst bei diesen Einnahmen sollen wir weniger als Schalke investieren können? ugly

Leihe mit Kaufpflicht gibt es übrigens auch um die Ausgaben in das nächste Jahr zu schieben.
Am Stürmer wird hier letztendlich die Transferperiode bewertet werden. Die Außenverteidiger sind dann meinetwegen nächstes Jahr dran. Alles auf einmal geht nicht.
Allerdings kann man kaum einen Weltklasse-Spieler abgeben, der noch der einzige Stürmer im Kader war, um dann mit Experimenten in die neue Saison zu gehen.

Ich halte viel von Philipp, doch das wäre nichts weiter als kompletter Wahnsinn und ein Risiko. Wenn das nicht auf Anhieb funktioniert fliegt das dem ganzen Verein von überall um die Ohren.

Bleibt es bei diesem Kader, dann muss man auf das Wunder Favre hoffen und dass Philipp und Reus 34 Spiele verlerzungsfrei überstehen, sonst wird das sehr schwer.
Klappt das nicht, dann sollten 2019 auch andere Personen die Leitung übernehmen.


Bester und treffendster Kommentar der letzten ca. 50 Seiten. Sachlich und auf den Punkt.
BVB - Transferpolitik |#12453
09.08.2018 - 17:55 Uhr
Zitat von fabstar09

Zitat von bubblegum

Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt.


Wir haben also:
- an Kaderqualität massiv eingebüßt
- 4 Trainer in etwas mehr als einem Jahr
- keinen Stürmer im Kader
- trotz über 100 Millionen-Transferüberschuss in den letzten 12-24 Monaten kein Geld mehr

Und daran haben Zorc und Watzke keinerlei Schuld?
Und jeder der das minimal kritisieren könnte „flennt rum“?

Ich sehe zwar alles andere als schwarz.
Bis auf Delaney und Hitz gefallen mir alle Transfers und ich bin guter Dinge. Vor allem dank Favre.

Wenn man es aber tatsächlich nicht schafft einen Stürmer zu finden, der gerne bei einem Top15-Club Stammspieler wäre und Champions-League spielen will obwohl der Auba-Abgang schon seit zwei Jahren droht und intern klar war, dann ist es nichts anderes als völlig dilettantisch.

Dann ist es mir auch völlig egal, wie viel Geld noch da sein könnte. Ich gebe nicht meine Lebensversicherung ab, kaufe groß ein und stelle dann fest dass ich kein Geld mehr für einen Ersatz habe. Dann kaufe ich entweder keinen völlig überteuerten Delaney aus Bremen oder lege danach mit dem neunten zentralen Mittelfeldspieler nach.

Entweder ist es Taktik um die Erwartungshaltung runterzuschrauben oder Watzke und Zorc haben nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich extrem schlechte Arbeit geleistet. Den hohen Personalaufwand kann man ebenfalls nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, den haben sie ja ebenfalls zu verantworten und mittlerweile nach Aubameyang, Schürrle, Yarmolenko, Durm, Castro, Subotic und Sokratis auch deutlich gesenkt. Rode, Toljan, Sahin und Isak weg - Stürmer rein und das würde richtig gut aussehen. Kann man eben nicht alles auf Knopfdruck wenn man nicht nur ein paar mal sondern regelmäßig bei Neuzugängen daneben gegriffen hat.

Wäre man wirklich knapp bei Kasse hieße das im Umkehrschluss dass wir ohne die Verkäufe wieder dem Abgrund nahe wären. Nichts weiter als Unsinn ist das mit dem zwölfthöchsten Umsatz weltweit.

Wir spielen mit Ausnahme eines Jahres seit 2011 jährlich Champions-League, haben hunderte Millionen eingenommen durch Transfers und auch transferbereinigt meilenweiten Vorsprung auf den 3. Schalke und selbst bei diesen Einnahmen sollen wir weniger als Schalke investieren können? ugly

Leihe mit Kaufpflicht gibt es übrigens auch um die Ausgaben in das nächste Jahr zu schieben.
Am Stürmer wird hier letztendlich die Transferperiode bewertet werden. Die Außenverteidiger sind dann meinetwegen nächstes Jahr dran. Alles auf einmal geht nicht.
Allerdings kann man kaum einen Weltklasse-Spieler abgeben, der noch der einzige Stürmer im Kader war, um dann mit Experimenten in die neue Saison zu gehen.

Ich halte viel von Philipp, doch das wäre nichts weiter als kompletter Wahnsinn und ein Risiko. Wenn das nicht auf Anhieb funktioniert fliegt das dem ganzen Verein von überall um die Ohren.

Bleibt es bei diesem Kader, dann muss man auf das Wunder Favre hoffen und dass Philipp und Reus 34 Spiele verlerzungsfrei überstehen, sonst wird das sehr schwer.
Klappt das nicht, dann sollten 2019 auch andere Personen die Leitung übernehmen.



Danke für diesen Beitrag, spiegelt exakt meine Meinung wieder. Es ist ne Farce, seit 2 Jahren zu wissen, dass der Top-Stürmer weg will, aber es nicht zu schaffen, Ersatz an Land zu ziehen. 140 Mio Transferüberschuss Laut Tm in der Saison 2017/18. Selbst wenn die Hälfte nach Steuern übrig bleibt, sind immer noch 40-50 Mio an freien Mittel zur Verfügung, wenn wir die 25 Mio aus diesem Transferfenster abziehen.
Sollte dies nicht der Fall sein, ist irgendetwas gewaltig faul im finanziellen Bereich und um dies zu erkennen, braucht es kein BWL Studium. Niebaum und Meier lassen grüßen...


Und zieht man von dem Dembele Transfer die Summe von Stade Rennes ab und nimmt die Saison 16/17 mit rein, in der wir 121 Mio investiert und 111 Mio erhalten haben, dann haben wir in den letzten drei Jahren Stand heute 304 Mio ausgegeben und Brutto 395 Mio eingenommen. Nimmt man die 2/3 Regel, bleiben davon 265 Mio übrig, 40 Mio. mussten also aus dem laufenden Überschuss finanziert werden. Sogar per Milchmädchenrechnung geht die Rechnung nicht auf...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von freak0o am 09.08.2018 um 17:59 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#12454
09.08.2018 - 17:59 Uhr
Zitat von Allusion09
Zitat von bubblegum

Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt.


Wir haben also:
- an Kaderqualität massiv eingebüßt
- 4 Trainer in etwas mehr als einem Jahr
- keinen Stürmer im Kader
- trotz über 100 Millionen-Transferüberschuss in den letzten 12-24 Monaten kein Geld mehr

Und daran haben Zorc und Watzke keinerlei Schuld?
Und jeder der das minimal kritisieren könnte „flennt rum“?

Ich sehe zwar alles andere als schwarz.
Bis auf Delaney und Hitz gefallen mir alle Transfers und ich bin guter Dinge. Vor allem dank Favre.

Wenn man es aber tatsächlich nicht schafft einen Stürmer zu finden, der gerne bei einem Top15-Club Stammspieler wäre und Champions-League spielen will obwohl der Auba-Abgang schon seit zwei Jahren droht und intern klar war, dann ist es nichts anderes als völlig dilettantisch.

Dann ist es mir auch völlig egal, wie viel Geld noch da sein könnte. Ich gebe nicht meine Lebensversicherung ab, kaufe groß ein und stelle dann fest dass ich kein Geld mehr für einen Ersatz habe. Dann kaufe ich entweder keinen völlig überteuerten Delaney aus Bremen oder lege danach mit dem neunten zentralen Mittelfeldspieler nach.

Entweder ist es Taktik um die Erwartungshaltung runterzuschrauben oder Watzke und Zorc haben nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich extrem schlechte Arbeit geleistet. Den hohen Personalaufwand kann man ebenfalls nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, den haben sie ja ebenfalls zu verantworten und mittlerweile nach Aubameyang, Schürrle, Yarmolenko, Durm, Castro, Subotic und Sokratis auch deutlich gesenkt. Rode, Toljan, Sahin und Isak weg - Stürmer rein und das würde richtig gut aussehen. Kann man eben nicht alles auf Knopfdruck wenn man nicht nur ein paar mal sondern regelmäßig bei Neuzugängen daneben gegriffen hat.

Wäre man wirklich knapp bei Kasse hieße das im Umkehrschluss dass wir ohne die Verkäufe wieder dem Abgrund nahe wären. Nichts weiter als Unsinn ist das mit dem zwölfthöchsten Umsatz weltweit.

Wir spielen mit Ausnahme eines Jahres seit 2011 jährlich Champions-League, haben hunderte Millionen eingenommen durch Transfers und auch transferbereinigt meilenweiten Vorsprung auf den 3. Schalke und selbst bei diesen Einnahmen sollen wir weniger als Schalke investieren können? ugly

Leihe mit Kaufpflicht gibt es übrigens auch um die Ausgaben in das nächste Jahr zu schieben.
Am Stürmer wird hier letztendlich die Transferperiode bewertet werden. Die Außenverteidiger sind dann meinetwegen nächstes Jahr dran. Alles auf einmal geht nicht.
Allerdings kann man kaum einen Weltklasse-Spieler abgeben, der noch der einzige Stürmer im Kader war, um dann mit Experimenten in die neue Saison zu gehen.

Ich halte viel von Philipp, doch das wäre nichts weiter als kompletter Wahnsinn und ein Risiko. Wenn das nicht auf Anhieb funktioniert fliegt das dem ganzen Verein von überall um die Ohren.

Bleibt es bei diesem Kader, dann muss man auf das Wunder Favre hoffen und dass Philipp und Reus 34 Spiele verlerzungsfrei überstehen, sonst wird das sehr schwer.
Klappt das nicht, dann sollten 2019 auch andere Personen die Leitung übernehmen.


Bester und treffendster Kommentar der letzten ca. 50 Seiten. Sachlich und auf den Punkt.


Leider aber auch in Teilen sachlich falsch, zumindest suggeriert er falschen Inhalt. Allein der Hinweis auf 100 Mio. Transfersüberschuss.

•     •     •

Es macht Spaß, aber es gibt wichtigeres.


10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

Mitglied seit: 07.06.2006
BVB - Transferpolitik |#12455
09.08.2018 - 18:04 Uhr
Zitat von freak0o
Zitat von fabstar09

Zitat von bubblegum

Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt.


Wir haben also:
- an Kaderqualität massiv eingebüßt
- 4 Trainer in etwas mehr als einem Jahr
- keinen Stürmer im Kader
- trotz über 100 Millionen-Transferüberschuss in den letzten 12-24 Monaten kein Geld mehr

Und daran haben Zorc und Watzke keinerlei Schuld?
Und jeder der das minimal kritisieren könnte „flennt rum“?

Ich sehe zwar alles andere als schwarz.
Bis auf Delaney und Hitz gefallen mir alle Transfers und ich bin guter Dinge. Vor allem dank Favre.

Wenn man es aber tatsächlich nicht schafft einen Stürmer zu finden, der gerne bei einem Top15-Club Stammspieler wäre und Champions-League spielen will obwohl der Auba-Abgang schon seit zwei Jahren droht und intern klar war, dann ist es nichts anderes als völlig dilettantisch.

Dann ist es mir auch völlig egal, wie viel Geld noch da sein könnte. Ich gebe nicht meine Lebensversicherung ab, kaufe groß ein und stelle dann fest dass ich kein Geld mehr für einen Ersatz habe. Dann kaufe ich entweder keinen völlig überteuerten Delaney aus Bremen oder lege danach mit dem neunten zentralen Mittelfeldspieler nach.

Entweder ist es Taktik um die Erwartungshaltung runterzuschrauben oder Watzke und Zorc haben nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich extrem schlechte Arbeit geleistet. Den hohen Personalaufwand kann man ebenfalls nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, den haben sie ja ebenfalls zu verantworten und mittlerweile nach Aubameyang, Schürrle, Yarmolenko, Durm, Castro, Subotic und Sokratis auch deutlich gesenkt. Rode, Toljan, Sahin und Isak weg - Stürmer rein und das würde richtig gut aussehen. Kann man eben nicht alles auf Knopfdruck wenn man nicht nur ein paar mal sondern regelmäßig bei Neuzugängen daneben gegriffen hat.

Wäre man wirklich knapp bei Kasse hieße das im Umkehrschluss dass wir ohne die Verkäufe wieder dem Abgrund nahe wären. Nichts weiter als Unsinn ist das mit dem zwölfthöchsten Umsatz weltweit.

Wir spielen mit Ausnahme eines Jahres seit 2011 jährlich Champions-League, haben hunderte Millionen eingenommen durch Transfers und auch transferbereinigt meilenweiten Vorsprung auf den 3. Schalke und selbst bei diesen Einnahmen sollen wir weniger als Schalke investieren können? ugly

Leihe mit Kaufpflicht gibt es übrigens auch um die Ausgaben in das nächste Jahr zu schieben.
Am Stürmer wird hier letztendlich die Transferperiode bewertet werden. Die Außenverteidiger sind dann meinetwegen nächstes Jahr dran. Alles auf einmal geht nicht.
Allerdings kann man kaum einen Weltklasse-Spieler abgeben, der noch der einzige Stürmer im Kader war, um dann mit Experimenten in die neue Saison zu gehen.

Ich halte viel von Philipp, doch das wäre nichts weiter als kompletter Wahnsinn und ein Risiko. Wenn das nicht auf Anhieb funktioniert fliegt das dem ganzen Verein von überall um die Ohren.

Bleibt es bei diesem Kader, dann muss man auf das Wunder Favre hoffen und dass Philipp und Reus 34 Spiele verlerzungsfrei überstehen, sonst wird das sehr schwer.
Klappt das nicht, dann sollten 2019 auch andere Personen die Leitung übernehmen.



Danke für diesen Beitrag, spiegelt exakt meine Meinung wieder. Es ist ne Farce, seit 2 Jahren zu wissen, dass der Top-Stürmer weg will, aber es nicht zu schaffen, Ersatz an Land zu ziehen. 140 Mio Transferüberschuss Laut Tm in der Saison 2017/18. Selbst wenn die Hälfte nach Steuern übrig bleibt, sind immer noch 40-50 Mio an freien Mittel zur Verfügung, wenn wir die 25 Mio aus diesem Transferfenster abziehen.
Sollte dies nicht der Fall sein, ist irgendetwas gewaltig faul im finanziellen Bereich und um dies zu erkennen, braucht es kein BWL Studium. Niebaum und Meier lassen grüßen...


Und zieht man von dem Dembele Transfer die Summe von Stade Rennes ab und nimmt die Saison 16/17 mit rein, in der wir 121 Mio investiert und 111 Mio erhalten haben, dann haben wir in den letzten drei Jahren Stand heute 304 Mio ausgegeben und Brutto 395 Mio eingenommen. Nimmt man die 2/3 Regel, bleiben davon 265 Mio übrig, 40 Mio. mussten also aus dem laufenden Überschuss finanziert werden. Sogar per Milchmädchenrechnung geht die Rechnung nicht auf...

Diese 2/3 Regel funktioniert nur so eben nicht. Klar, wenn du in dieser Saison einen Spieler für X verkaufst kannst du davon erstmal nur ~2/3 ausgeben, weil du auch Steuern zahlen musst. Diese kriegst du aber über die nächsten Jahre per Abschreibungen und weniger gezahlten Steuern auf verminderten Gewinn wieder zurück.

Wo bleiben dann diese quasi Steuerrückzahlungen? Die Differenz geht doch eher für Vertragsverlängerungen, Einmalzahlungen, Dividenden und Beratergebühren drauf.

•     •     •

Wunschaufstellung 2020/21

Bürki - Meunier, Hummels, Zagadou, Guerreiro - Witsel - Brandt, Bellingham - Sancho, Haaland, Depay (4-1-2-3)
BVB - Transferpolitik |#12456
09.08.2018 - 18:04 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Zitat von Doc_Gonzo

Am Ende der Verhandlungen soll Zorc Stefani und seinem Schützling dann deutlich gemacht haben, wie finanziell belastend dieser Transfer für den BVB sei. „Jetzt habe ich nichts mehr“ wird Zorc von „Het Laatste Nieuws“ zitiert.
Sorry falls das schon thematiert wurde, ich lese hier aktuell nicht viel mit. Zur Not einfach ignorieren.

Jedenfalls untermauert diese Aussage, dass ohne Verkäufe keine Mittel für weitere Neuzugänge da sind. Da das Transferfenster der Premier League schließt, bleibt wohl nur noch Tuchel übrig, der an Weigl oder Guerreiro Interesse haben könnte.
Mit einem neuen Linksverteidiger oder einem neuen Stürmer rechne ich daher nicht mehr.

Ich denke mal, Zorc wollte nur zeigen, dass er gehaltstechnisch an die Grenze gegangen ist.

Warum sollte diese Geste etwas damit zu tun haben, ob wir noch weitere Ablösen zahlen können?


Weil sämtliche Aussagen von Zorc und Watzke, die zuletzt öffentlich getätigt wurden und sich zu den verfügbaren Mitteln äußerten, in dieselbe Richtung gingen, indem sie die angenommenen Budgets (drastischer, als auf den ersten Blick ersichtlich) nach unten korrigiert haben. Der Jahresabschluss dürfte jedenfalls schon einige negative Überraschungen bereithalten und Q1 18/19 könnte noch viel schlimmer werden, wenn man den Trend fortführt, wie zuletzt, wonach sämtliche eh schon negativen Interpretationen der Quartalsberichte nochmals negativ übertroffen wurden. Ich bin jedenfalls auf den 28. September gespannt, aber sicher nicht in freudiger Erwartung.

Spätestens jetzt sollte man also langsam mal verstanden haben, dass der BVB schon vor ein paar Jahren u.a. damit begonnen hat, aus Transfereinnahmen Handgelder und Beratergebühren zu finanzieren, um Verlängerungen und - vermeintlich - preisgünstige Transfers bei Spielern mit AK über die Bühne zu bringen. Die versteckten Kosten sind immens mittlerweile, bedeuten einen erheblichen Mehraufwand zusätzlich zu den Ablösen und haben die Fixkosten, obwohl die Ausgaben genau darauf abzielten, nicht effektiv gesenkt.

Umso mehr ist man vom sportlichen Erfolg abhängig und auch darauf, dass man sich eher früher als später in der Kaderbreite konsolidiert. Ansonsten befindet sich der BVB in meinen Augen in einer Finanzfalle, die zwar nicht mit der Neuaufnahme von Schulden verbunden ist, aber eben auch nicht zum Erhalt der Leistungsstärke förderlich ist, wenn man auf Verkäufe angewiesen ist, diese einplant und dann kleinere Brötchen backen muss. Das ist genau die Finanzfalle, in der man einige PL-Clubs erwartet hat, die aber im Moment noch keinen der Vereine betrifft.

Man kann daher nur hoffen, dass die Transfers dieses Sommers saßen, man sich diesmal nicht auf dem Saure-Zitronen-Markt bediente und auch wirklich den Erfolg, mit dem man kalkuliert, sicherstellen konnte. Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass es in die Transferpolitik massive Eingriffe geben wird müssen, womit der Umbruch dieser Saison noch harmlos wäre. Dann hat es sich mit der Traumtänzerei von risikolosen Toptransfers und dergleichen ...

Erst mal ging es nur darum, ob sich aus Zorcs Aussage gegenüber Witsel etwas über zukünftige Transfers ableiten lässt. Das sehe ich nicht so.

Ansonsten weiß ich nicht, ob wir keinen weiteren Spieler mehr holen könnten. Sicherlich ist der Spielraum nicht mehr sehr groß. Ob etwas da ist oder wie viel, kann keiner genau sagen. Du sprichts ja ebenfalls von "versteckten" Kosten.

Laut "Der Westen" sollen/müssen? erst Spieler verkauft werden, bevor ein neuer kommt.
Das ist auch kein Direktzitat und könnte sich beispielsweise eventuell nur auf eine große Lösung im Sturm beziehen.

Allgemein gibt es zudem fast keine Abgabekandidaten, die viel Geld in die Kassen spülen könnten:
Weigl wäre einer, aber er scheint mir gehalten werden zu sollen.
Guerreiro ist der mit Abstand wahrscheinlichste Kandidat. Aber wenn nur die Hälfte der Ablöse wieder investiert werden kann, sind damit auch keine großen Sprünge möglich (30 Mio Ablöse, also 15 Mio frisches Kapital halte ich für realistisch).
Kagawa würde wohl nicht allzu viel einbringen und alle anderen sind bezüglich der erzielbaren Ablösesummen vermutlich nicht relevant.

Falls eine große Sturmlösung noch im Raum steht, würden Abgänge, denke ich, in erster Linie das Gehalt refinanzieren.
BVB - Transferpolitik |#12457
09.08.2018 - 18:13 Uhr
Wenn man es schaft Toljan, Rapha, Rode, Burnic und Isak los zu werden.
Und ein LV/IV + Einer aus Batshuayi(leihe mit kaufoption), Giroud, Balotelli holen sehe ich es als ein sehr guter transfer periode.
BVB - Transferpolitik |#12458
09.08.2018 - 18:31 Uhr
Zitat von Durchblick
Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von rep0r

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von rep0r

Zitat von Doc_Gonzo

Am Ende der Verhandlungen soll Zorc Stefani und seinem Schützling dann deutlich gemacht haben, wie finanziell belastend dieser Transfer für den BVB sei. „Jetzt habe ich nichts mehr“ wird Zorc von „Het Laatste Nieuws“ zitiert.
Sorry falls das schon thematiert wurde, ich lese hier aktuell nicht viel mit. Zur Not einfach ignorieren.

Jedenfalls untermauert diese Aussage, dass ohne Verkäufe keine Mittel für weitere Neuzugänge da sind. Da das Transferfenster der Premier League schließt, bleibt wohl nur noch Tuchel übrig, der an Weigl oder Guerreiro Interesse haben könnte.
Mit einem neuen Linksverteidiger oder einem neuen Stürmer rechne ich daher nicht mehr.


Naja ich habe dieses "Jetzt hab ich nichts mehr" eher mit einem Augenzwinkern gesehen und nicht so richtig Ernst, wie man es halt so nach ner harten Verhandlung mal sagt.


Keine Ahnung, ich habe noch keine harten Verhandlungen im Profifussball geführt und kann da nicht mitreden. Sicherlich kann man diese Aussage unterschiedlich interpretieren. Vermutlich interpretiere ich das so, weil ich leider sowieso von keinen Zugängen mehr ausgehe.
1. Weil der Kader ohnehin noch aufgebläht ist.
2. Nicht mehr das ganz große Geld vorhanden sein wird.
3. Es anscheinend nichts passendes auf dem Markt gibt.


Das ist ja prinzipiell richtig, das jetzt hier noch die große Lösung im Sturm auftaucht, das würde ich auch ins Reich der Fabeln verweisen.

Ich gehe aber auch noch von ein paar Abgängen aus, grade nach dem Trainingslager sollte jeder wissen wo er steht. Bis hierhin wollten sicherlich alle mal schauen obs unter Favre nicht besser läuft.

Ich denke man wird den Stürmermarkt weiter beobachten und wenn sich eine sinnvolle Möglichkeit auftut, dann wird man auch zuschlagen, ich denke soviel Spielraum wird man sich offen gelassen haben.


Ich rechne auch noch mit Abgängen, wenn es aber nicht doch noch überraschend jemand wie Weigl oder Raphael wird, wird das finanziell nicht viel bringen. Das wird dann vermutlich maximal Gehaltseinsparungen wie bei Schürrle geben. Das ist ja auch nicht schlecht, hilft aber bei der Stürmersuche nur bedingt weiter.

Ansonsten ist es witzig, dass einige User hier immer noch nicht verstanden haben, wo die dicken Transfereinnahmen hingegangen sind. ugly


Klar hilft das bei der Stürmersuche weiter. Rechne mal zusammen, was beispielsweise Sahin, Rode, Toljan und Isak einbringen und dann schau vor allem mal, was man an Gehalt spart. Das sind schon einige Euros, die sehr behilflich sein könnten.


Sahin kannst du als Abgang abhaken, das wird nicht passieren. Die anderen von dir genannten Spieler sind eher Leihkandidaten analog zu Schürrle. Rode wird niemand kaufen wollen, das wäre zu riskant. Toljan würde vielleicht noch maximal die Hälfte der Ablöse einbringen, die der BVB gezahlt hat. Die anderen Vereine sind ja auch nicht blind. Würde da auch eher an eine Leihe mit KO denken. Isaks Marktsituation kann man nur sehr schwer bewerten. Jetzt kannst du doch Burnic und andere aufzählen, trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage. Die Stürmersuche hängt nicht an fünf bis 10 Millionen, die man durch Ablösen einnimmt oder an Gehältern einspart. Erheblich mehr Spielraum kann man nur gewinnen, wenn man jemanden teuer verkauft.

Eine Ausdünnung des Kaders ist weiterhin sehr wünschenswert und wichtig, aber falls man DIE Wunschlösung für den Sturm an der Angel hat, wird es nicht an solch verhältnismäßig kleinen Summen scheitern. Diese Personalie kann maßgeblich über den sportlichen Erfolg mitentscheiden und da kommen schnell größere Summen zusammen.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
BVB - Transferpolitik |#12459
09.08.2018 - 18:38 Uhr
Zitat von gabr1eL44

Diese 2/3 Regel funktioniert nur so eben nicht. Klar, wenn du in dieser Saison einen Spieler für X verkaufst kannst du davon erstmal nur ~2/3 ausgeben, weil du auch Steuern zahlen musst. Diese kriegst du aber über die nächsten Jahre per Abschreibungen und weniger gezahlten Steuern auf verminderten Gewinn wieder zurück.

Wo bleiben dann diese quasi Steuerrückzahlungen? Die Differenz geht doch eher für Vertragsverlängerungen, Einmalzahlungen, Dividenden und Beratergebühren drauf.


Natürlich funktioniert das nicht so einfach. Die 2/3 sind eine Pauschale, die beläuft sich aber nicht nur auf Steuern, sofern diese je nach Ertragslage überhaupt anfallen (Was bei uns in den letzten Jahren immer der Fall war). Da fließen zudem noch Kosten für Berater/Spieler mit ein, die am Transfer mit partizipieren. Deshalb habe ich ja geschrieben "Sogar per Milchmädchenrechnung geht das nicht aus". Wir könnten hier jetzt anfangen und erläutern was Cash-Flow, Abschreibungen, Erträge sind und wie Transfererlöse- und -abgänge nach HGB/IFRS zu bewerten, buchen und bilanzieren. Und selbst dann macht dies ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen KPI's (sowie dem sportlichen/wirtschaftlichen Ausblick für ein zusätzlich mögliches Transferbudget) keinen Sinn.

Das geht aber komplett am Thread vorbei und wurde im Finanzthread hinlänglich besprochen/dargelegt.
BVB - Transferpolitik |#12460
09.08.2018 - 18:49 Uhr
Zitat von haesel_BVB

Zitat von R0N4LD0_feat_N4NI

Transfermarkt erinnert mich immer mehr an “täglich grüßt das Murmeltier“. Finde es mittlerweile so ermüdend in manche Threads zu schauen. Ständig das gleiche rum geflemme, Aki und Zorc an Inkompetenz nicht zu überbieten, wie kann man kein Geld haben, ohne Stürmer sehe ich schwarz, etc etc...

Dass manche den Finanzthread nicht einfach mal lesen können und sich erstmal ausgiebig informieren ist geschenkt. Aber zudem dieses dauergenörgel bevor auch nur ein Pflichtspiel gemacht wurde, ist einfach nur langweilig.


Naja ganz unrecht haben die "Nörgler" allerdings nicht. Ich messe Aki und Susi neben den bisherigen Transfers auch an ihren Worten.
Vor der Saison hieß es, man wird definitiv INVESTIEREN. Investieren heißt für mich, man gibt mehr Geld aus, als man eingenommen hat. Das in den Medien eine Summe von 80 Mio rumgegeistert ist, sei dahin gestellt.
Fakt ist: Bisher hat Borussia Dortmund, rein von der Transfereinnahme und -ausgabenseite investiert. Die beiden fragen, die sich mir stellen sind allerdings: Haben die Herren lediglich so kalkuliert, oder wurden auch die weiteren Einnahmen berücksichtigt (Transferüberschuss vergangene Saison, CL-Einnahmen, Festgeldkonto, etc.)
Die viel wichtigere Frage, die sich mir stellt ist aber, wie clever wurde investiert? Für mich hat der BVB zu viel Geld für einzelne Spieler ausgegeben und viel zu wenig eingenommen bisher. Ich glaube mit etwas härterem Verhandlungsgeschick, hätte man bei Diallo und evtl. auch Delaney noch die ein oder andere Million drücken können.
Sokratis, Yarmolenko und Castro hat man an der (für mich) unteren Grenze verkauft. Schürrle hat man verramscht, um Gehalt frei zu machen. Lediglich bei Erik Durm gehe ich mit, dass man ihn ruhig Ablösefrei hat ziehen lassen.
Diese Romantik jedes mal zu hören/lesen, man hat deutliche Abstriche gemacht, damit Spieler xy wechseln kann, ist rein aus wirtschaftlicher Sicht ein Fiasko und hat nichts mit guter Verhandlungstaktik zu tun.
Der Punkt der mir am sauersten aufstößt, ist allerdings das Gehaltsgefüge beim BVB. Wenn die Zahlen nur annähernd stimmen, was gewisse Spieler hier verdienen/verdient haben muss deutliche Kritik an den Herren Zorc und Watzke einfach erlaubt sein.
Man gibt sowohl in der Ablöse als auch im Gehalt zu viel Geld für Mittelklasse aus, die man, so macht es aktuell den Anschein, dann nicht wieder los wird, oder aber man fette Abstriche machen muss. Und da ist Kritik definitiv angebracht, wenn dann im Nachgang gesagt wird, Spitzenstürmer sind im Moment für Borussia Dortmund nicht zu realisieren. Das dies so ist, liegt eben an den Herren Zorc und Watzke.
Das soll in keiner Weise bedeuten, das ich jetzt hier 50+ Mio Transfers verlange. Trotzdem bin ich dafür, mehr in Qualität als in Quantität zu investieren. Man hat einen aufgeblähten, überteuerten Kader mit einigen Leichen, die man, rein wirtschaftlich, nicht mehr zu vernünftigen Konditionen los wird...



Sorry, dass ich mir deinen Beitrag rauspicke, aber ein paar DInge sind hier klar zu stellen. Dein Posting ist ein wenig typisch für TM: Viel Vermutung und subjektive Bewertungen, viel Ahnungslosigkeit und alles weitab vom Realismus.

Zunächst definierst du einfach das Wort "investieren" neu. Investition ist nach Wikipedia die Investition von Kapital zu einem bestimmten Verwendungszweck. Du schreibst "Investieren heisst für mich...", das interessiert aber keinen. Dann leitest du daraus auch noch Kritik ab. Merkst du selbst, oder?

Dann verstehst du nicht, wie so viele hier, das selbst das größte Verhandlungsgeschick nichts hilft, wenn Spieler wegsollen, die wertvolle Kaderplätze belegen und man auch eine Seite braucht, die Spieler kauft. Welches Argument könntest du denn noch so ins Feld führen, um den Preis für einen Castro zu heben? Oder einen Sokratis, der schon älter ist?

Deine Frage: "Wie clever wurde investiert" beantwortest du selber mit subjektiven Bewertungen. Die Preise für Delaney oder Diallo, die beide Leistungsträger in ihren Teams waren und lange Verträge hatten, bewertest du zu hoch und du hättest die Preise noch gedrückt. Ach so, mit welchen Argumenten? Und die Transfergeschehen der letzten Jahre scheinst du völlig verpennt zu haben.

Und jetzt noch zu deinem Geschreibsel, man habe einen überteuerten,aufgeblähten Kader. Wieder subjektiv und ich spreche dir einfach die Ahnung ab, so etwas vor Bundesligastart bewerten zu können. Was ist wenn wir jetzt die CL gewinnen? Ist der Kader dann immer noch überteuert?
Hätten wir Diallo von Barcelona transferiert und Delaney aus ManCity, dann würden hier alle auf den Tischen tanzen.
Einen Kicker seriös zu bewerten ist sauschwierig und keinem TM User zuzutrauen. Deshalb mein Rat: einfach mal Ergebnisse abwarten.

Übrigens, wenn du jetzt noch einen Verein finden kannst, der nur optimale Transfers tätigt und noch nie einen Flop drin hatte, dann können wir über den Rest deiner Argumentation reden. Viele tun so, als wäre das super einfach, Topleute zu verpflichten, die dann den Verein tragen.

Solches Gebashe geht so weit an der Realität vorbei, dass es selbst der BILD unwürdig wäre.

HIer sind 3 Dinge, die ihr euch einfach mal überlegen solltet, bevor ihr in die Tasten grölt:

1. Wie sieht die Alternative aus, was könnte man besser machen?
2. Was zeigt uns die Vergangenheit, gibt es ähnliche Sachverhalte, aus denen man lernen kann?
3. Welche Vereine machen es besser? Wie viele Vereine sind das? Sind die Möglichkeiten dieser Vereine mit dem BVB vergleichbar?

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"Zeige Anmut beim Sieg und Demut in der Niederlage"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dunkelheit am 09.08.2018 um 18:56 Uhr bearbeitet
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