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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#11901
17.07.2018 - 23:27 Uhr
„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.
BVB - Transferpolitik |#11902
17.07.2018 - 23:36 Uhr
@Vintage09
Schon fast lustig, wie du Kagawa einschätzt.
Er war in unserer letzten Rückrunde sehr stark , trotz eines nicht gerade gut funktionierenden Teams.
Er ist unglaublich wendig, spielt den letzten oder vorletzten Pass und gibt immer alles.
Du bist nicht der einzige, der ihn immer verscherbeln will.
Ich kapier es nicht.
So schlecht, aber trotzdem tolle Ablöse.
Für mich lächerlich.
Der bleibt hoffentlich.
BVB - Transferpolitik |#11903
17.07.2018 - 23:42 Uhr
Zitat von Consi23
„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.


Eine sehr einseitige Berichterstattung. Eine schlechte Saison und der ganze Erfolg der letzten Jahre ist einfach egal. Einfach lächerlich. Das klingt so als wären wir letzte Saison auf dem 10. Platz gelandet.
BVB - Transferpolitik |#11904
17.07.2018 - 23:55 Uhr
Zitat von Cake4Free
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.


Eine sehr einseitige Berichterstattung. Eine schlechte Saison und der ganze Erfolg der letzten Jahre ist einfach egal. Einfach lächerlich. Das klingt so als wären wir letzte Saison auf dem 10. Platz gelandet.


Habe es nur überflogen. Aber war nun alles Mist in den letzten Jahren und wir können froh sein, dass Mislintat endlich weg ist, oder umgekehrt? Und die Bayern freuen sich, dass sie uns und den Rest deklassiert haben? Oder sind sie traurig, dass die Attraktivität der Liga (gerade international) im Keller ist? In dem Fall würde ich empfehlen, der nationalen Konkurrenz weiterhin wie im Fall Goretzka unter die Arme zu greifen.

Und was haben Hamburger zu dem Thema Sinnvolles beizutragen ? Müssten die nicht erstmal noch eine Weile mit sich selbst beschäftigt sein.

Das nicht jede Entscheidung unserer Führung richtig war, unterschreibe ich. Aber nur Murks habe ich auch nicht gesehen.
BVB - Transferpolitik |#11905
17.07.2018 - 23:57 Uhr
Zitat von Ersatzoffizieller
@Vintage09
Schon fast lustig, wie du Kagawa einschätzt.
Er war in unserer letzten Rückrunde sehr stark , trotz eines nicht gerade gut funktionierenden Teams.
Er ist unglaublich wendig, spielt den letzten oder vorletzten Pass und gibt immer alles.
Du bist nicht der einzige, der ihn immer verscherbeln will.
Ich kapier es nicht.
So schlecht, aber trotzdem tolle Ablöse.
Für mich lächerlich.
Der bleibt hoffentlich.


Du ersparst mir Schreibarbeit. daumen-hoch

Ich frage mich auch wen man so als stärkeren und konstanteren Mann gedenkt zu holen? Ich meine Kagawa dürfte aktuell im Preis-Leistungs-Niveau vorne mit dabei sein. Bevor ich ihn verkaufe müssten erstmal ganz andere gehen.

Weigl gehört ebenfalls zu den Spielern wo wir froh sein sollten das man ihn hat. Man kann ja auch nicht jeden Spieler gleich verhökern, das gleicht dann ja irgendwann dem reinen Random-Verfahren.

Von mir aus darf Shinji auch bis zu seinem "Karriereende", also über 2020 hinaus (sofern die Zahlen stimmen) hier bleiben.

Mit irgendwem muss man ja auch planen können für die nächsten 2-4 Jahre, und da würde ich beide Spieler gern beihaben wenn es darum geht oben dran zu bleiben.
BVB - Transferpolitik |#11906
18.07.2018 - 00:01 Uhr
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.


Heftig. Derbst aufs Maul. Und das schlimme ist, es klingt viel realer als man es wahr haben will. Vor allem brisant finde ich, dass AW und MZ gebeten wurden, diesen ominösen Fragenkatalog zu beantworten.. kann mir grad nicht so richtig beantworten, ob das nun dafür spricht, dass man sich den angeprangerten Missständen bewusst ist oder dass man einfach nicht drauf eingehen will weil man diese Verhör-ähnliche Befragung nicht ernst nimmt? Noch interessanter finde ich aber, dass AW und MZ angeblich in der Münchner Arena waren, während KHR sich mit der Münchner Überlegenheit brüstet..

Naja alles in allem ist der Bericht mehr als nur ein Schlag ins Gesicht.. eine gewollte Demütigung kommt dem ganzen Artikel in Verbindung mit den Hintergründen schon näher.. bleibt echt nur zu hoffen, dass man sich kritisch hinterfragt und dafür sorgt, dass man zukünftig nicht noch mal so in die Bredouille kommt und sich auf die Heausforderingen einstellt. Aber durch die Verpflichtkngen von Favre, Kehl und Sammer bin ich eigentlich erstmal ganz zuversichtlich.. mal abwarten wie wertvoll der zusätzliche Input letzten Endes für uns wird..:

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Drogba - Yaya Touré - Gervinho

Légendes ivoiriennes

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bobbybrown am 18.07.2018 um 00:08 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#11907
18.07.2018 - 00:16 Uhr
Zitat von bobbybrown
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.


Heftig. Derbst aufs Maul. Und das schlimme ist, es klingt viel realer als man es wahr haben will. Vor allem brisant finde ich, dass AW und MZ gebeten wurden, diesen ominösen Fragenkatalog zu beantworten.. kann mir grad nicht so richtig beantworten, ob das nun dafür spricht, dass man sich den angeprangerten Missständen bewusst ist oder dass man einfach nicht drauf eingehen will? Noch übler finde ich aber, dass AW und MZ wohl in der Münchner Arena waren, während KHR sich mit der Münchner Überlegenheit brüstet..

Alles in allem mehr als nur ein Schlag ins Gesicht.. Demütigung kommt dem ganzen Artikel in Verbindung mit den Hintergründen schon näher.. bleibt echt nur zu hoffen, dass man sich auch weiterhin kritisch hinterfragt und dafür sorgt, dass man zukünftig nicht noch mal so in die Bredouille kommt..


Der Artikel ist komplett nichtssagend, ferner finde ich eher erschreckend wie wenig Leseverständnis manche Leute hier im Forum mitbringen, der Artikel ist vom 04.04.18 und somit ein paar Tage nach der 6:0 Klatsche in München geschrieben worden, genau da hat KHR mit den 120 Punkten um sich geschmissen.
Ein Absoluter Witz, dass manche immernoch meinen wir könnten in irgendeiner Form mit einem Klub auch nur annähernd mithalten, der den doppelten Umsatz einfährt wie wir und nebenbei ein vielfach besseres operatives Ergebnis hat wenn man einfach mal die Transfereinnahmen rausrechnet.
Zorc und Watzke sind auch keine Hampelmänner die irgendeinem Typen auf einen Fragenkatalog antworten müssen nur weil der meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, es ist nunmal ein vielfaches einfacher im nachhinein jegliche Entscheidung anzuzweifeln anstatt diese Entscheidugnen selbst treffen zu müssen.

Kritisch hintefragt wird schon genug und die bisherigen Transfer's zeigen für mich auch, dass man aus den Fehlern was mitgenommen hat nur gibt es immernoch genügend Jammerlappen die meinen das ganze lässt sich dadurch beheben möglichst schnell viel Geld für x-beliebige Spieler auszugeben.
Nebenbei meinen diese Jammerlappen auch genau zu wissen wieviel Geld man noch von den Transfer's der vergangenen Jahre übrig haben müsste obwohl diese anscheinend nicht einmal in der Lage sind den Geschäftsbericht halbwegs richtig zu deuten...

Die Panik hier ist komplett überzogen und dieses ständige rumgejammere einfach nurnoch nervig.
Der Kader ist beiweitem nicht so schlecht besetzt wie es viele gerne hätten, auf der wichtigsten Position hat man reagiert und einen Trainer geholt der dafür bekannt ist direkt eine Spielphilosophie vermitteln zu können.
Hier müssen sich einfach so langsam viele User damit abfinden, dass es darum geht sich für die CL zu qualifizieren und nicht mit den Bayern um die Meisterschaft zu spielen, aber aus diesen Träumereien wachen manche wohl nicht mehr auf.
BVB - Transferpolitik |#11908
18.07.2018 - 01:29 Uhr
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat


Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.
Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball.

kalle vergleicht den seit jahrzehnten etablierten ligaprimus mit uns? und erachtet uns als so wichtig, dass er sogar die punkte zählt, die bayern auf uns gut macht? wir müssen schon ziemlich wichtig sein und viel richtig gemacht haben smile
danke kalle, erzähl uns mehr Küssend

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“

auch hier ist es schade, dass wir nicht mehr erfahren. ab wo fängt denn für den experten "durchschnitt" an? so ab dem 2. platz oder erst ab dem 4.? würde mich auch interessieren, gegen welche anderen spieler er unsere spieler austauschen würde zwinker

Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei.

joa, das könnte man vlt. - aber mal ehrlich: wer würde so etwas schon tun? rolleyes
aber warten wir ab, es geht ja weiter:
Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt.

wie sind denn die spieler, die wir verkauft haben zu uns gekommen? hummels, lewandowski, gündogan, mkhitaryan, aubameyang, dembele usw. sind dann einfach so aus dem nichts aufgetaucht? oder sind auf der geschäftsstelle erschienen und haben aki und susi quasi dazu gezwungen, sie zu verpflichten? wie ist man denn zu all den spielern gekommen, wenn man nicht gut im einkauf war? tja, das "weiß" dann "wohl" nur diese zeitung.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken.

oh, was wär ich da gern dabei gewesen, als susi dem rode gesagt hat, dass er ab sofort den gündogan ersetzt. muss der geguckt haben!

interessant finde ich ja, dass susi das niveau nicht nur gesenkt hat ohne es zu merken, sondern dies auch noch systematisch getan hat. also jetzt bin ich empört! warum hat susi überhaupt was zu sagen, hä? ich kann nur hoffen, dass diese frauenquote nichts damit zu tun hat Brüllend

Im Fußball vollzieht sich seit geraumer Zeit der Trend, dass Mannschaften nur noch dann erfolgreich sind, wenn sie die besten Spieler unter Vertrag haben. Oder sie teuer einkaufen.

ah, so eine erkenntis ist ganz wichtig! entweder man hat die besten spieler einfach, oder man kauft sie teuer ein. je mehr ich darüber nachdenke, finde ich, wir sollten in diesen trend endlich einsteigen. danke für den tipp! daumen-hoch

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ein mensch, der sich ein schnitzel briet / bemerkte, daß ihm das missriet.
jedoch da er es selbst gebraten, / tut er, als wär es ihm geraten.
und, sich nicht selbst zu strafen lügen, / ißt er's mit herzlichem vergnügen.

eugen roth

Dieser Beitrag wurde zuletzt von mammuth am 18.07.2018 um 01:33 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#11909
18.07.2018 - 05:09 Uhr
Zitat von mammuth
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat


Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.
Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball.

kalle vergleicht den seit jahrzehnten etablierten ligaprimus mit uns? und erachtet uns als so wichtig, dass er sogar die punkte zählt, die bayern auf uns gut macht? wir müssen schon ziemlich wichtig sein und viel richtig gemacht haben smile
danke kalle, erzähl uns mehr Küssend

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“

auch hier ist es schade, dass wir nicht mehr erfahren. ab wo fängt denn für den experten "durchschnitt" an? so ab dem 2. platz oder erst ab dem 4.? würde mich auch interessieren, gegen welche anderen spieler er unsere spieler austauschen würde zwinker

Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei.

joa, das könnte man vlt. - aber mal ehrlich: wer würde so etwas schon tun? rolleyes
aber warten wir ab, es geht ja weiter:
Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt.

wie sind denn die spieler, die wir verkauft haben zu uns gekommen? hummels, lewandowski, gündogan, mkhitaryan, aubameyang, dembele usw. sind dann einfach so aus dem nichts aufgetaucht? oder sind auf der geschäftsstelle erschienen und haben aki und susi quasi dazu gezwungen, sie zu verpflichten? wie ist man denn zu all den spielern gekommen, wenn man nicht gut im einkauf war? tja, das "weiß" dann "wohl" nur diese zeitung.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken.

oh, was wär ich da gern dabei gewesen, als susi dem rode gesagt hat, dass er ab sofort den gündogan ersetzt. muss der geguckt haben!

interessant finde ich ja, dass susi das niveau nicht nur gesenkt hat ohne es zu merken, sondern dies auch noch systematisch getan hat. also jetzt bin ich empört! warum hat susi überhaupt was zu sagen, hä? ich kann nur hoffen, dass diese frauenquote nichts damit zu tun hat Brüllend

Im Fußball vollzieht sich seit geraumer Zeit der Trend, dass Mannschaften nur noch dann erfolgreich sind, wenn sie die besten Spieler unter Vertrag haben. Oder sie teuer einkaufen.

ah, so eine erkenntis ist ganz wichtig! entweder man hat die besten spieler einfach, oder man kauft sie teuer ein. je mehr ich darüber nachdenke, finde ich, wir sollten in diesen trend endlich einsteigen. danke für den tipp! daumen-hoch


Der ganze Fußball hat sich abgeschafft.
BVB - Transferpolitik |#11910
18.07.2018 - 07:54 Uhr
Zitat von Consi23

„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat
Einhundertzwanzig. Karl-Heinz Rummenigge verkündete diese Zahl am Samstag nicht ohne Grund auf der Tribüne der Münchner Arena. „Mehr als 120 Punkte“ habe der FC Bayern Borussia Dortmund in den vergangenen sechs Jahren abgenommen.

Ein paar Logenplätze weiter kam die Spitze mit voller Schärfe an. Dort saßen Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball. Geschäftsführer und Präsident mussten kurz danach mitansehen, wie ihr BVB einen sportlichen Offenbarungseid ableistete.

Für Ernst Holzmann, Experte für Strategie- und Führungsfragen, ist Dortmund nur noch „eine Durchschnittsmannschaft, die komplett austauschbar ist“. Wie andere Experten, mit denen Business Insider gesprochen hat, macht auch er den sportlichen Niedergang des Klubs an den Verantwortlichen fest: an Watzke und Sportdirektor Michael Zorc. Der Leistungseinbruch des BVB, das wird diese Geschichte zeigen, ist auch das Ergebnis von folgenschweren Managementfehlern der Bosse. Aber der Reihe nach.

Die verheerende Transferpolitik
Man könnte ja behaupten, Dortmund sei bei Transfers ganz vorn dabei. Wohlwissend, dass das nur für Spielerverkäufe gilt. Für Ousmane Dembele (110 Millionen Euro) und Pierre-Emerick Aubameyang (63 Mio.) hat der Klub außergewöhnlich hohe Ablösesummen kassiert. Nur kosten ihn Abgänge wie diese eben auch immer sportliche Qualität. Und genau darin liegt seit Jahren das Problem.

„Jeder Spitzenspieler, der den Verein verlassen hat, ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden“, kritisiert Holzmann. „Dadurch ist die sportliche Konkurrenzfähigkeit dramatisch verschlechtert worden.“ Ein Blick auf die Personalrochade der zurückliegenden Jahre zeigt, was er meint.

Immobile für Lewandowski. Bartra für Hummels. Rode für Gündogan. Schürrle für Mkhitaryan. Yarmolenko für Dembele. Diese Liste ließe sich noch fortführen. Die Kaderplaner um Sportchef Zorc haben das Personal von Jahr zu Jahr verändert und dabei verkannt, wie sie das Niveau des Teams systematisch senken. Auch wenn Aubameyangs Abgang durch Batshuayi vorübergehend kompensiert wurde, urteilt Holzmann: „In der Transferpolitik hat der BVB komplett versagt.“

Der Klub war in der Vergangenheit eher darum bemüht, sich frühzeitig Spieler mit großem Entwicklungspotential zu sichern. So hatte man wenigstens die Möglichkeit, sie später für einen guten Preis zu verkaufen. Mit dieser Strategie haben es die Verantwortlichen offensichtlich etwas übertrieben.

Für Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist der BVB zu einem „Scoutingverein“ von Europas Topklubs geworden. Eine Situation, die auch deshalb zustande gekommen ist, weil die Bosse nicht mit der Entwicklung der vergangenen Jahre Schritt gehalten haben. „Borussia Dortmund entscheidet sich bewusst gegen mehr Risiko. Diese Strategie steht dem Wettbewerb auf internationalen Transfermärkten gegenüber“, sagt Vöpel.

Daraus ergibt sich ein Dilemma: Um dem Anspruch als Spitzenverein gerecht zu werden, müssten die Macher eigentlich sämtliche Transfererlöse in neue sportliche Qualität reinvestieren. In dem Wissen, dass das zum Problem werden könnte.

Nämlich dann, wenn Spieler viel kosten, viel verdienen, aber irgendwann zu wenig Leistung bringen. Dortmund hat all das schon mitgemacht. Inzwischen agieren die Bosse konservativer. Manche sagen: vernünftiger



By far the highest wage bills of the Champions League quarter-finalists are Real Madrid £324m and Barcelona £292m. The next 4 clubs (Manchester City, Bayern Munich, Juventus & Liverpool) are in a £200-250m range, while Roma £125m and Sevilla £86m are a long way behind.


Henning Zülch, Professor für Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Leipzig Graduate School of Management, wertet den Verkauf Dembeles und Aubameyangs deshalb als „Eingeständnis, dass der BVB im ganz großen sportlichen Wettbewerb nicht mithalten kann“.

Der BVB ist nicht annähernd in der Lage, seinen Spielern so viel Geld zu zahlen wie Europas Topteams. Seine sportliche Qualität reicht offensichtlich nicht mal für Klubs wie AS Rom oder FC Sevilla, deren Etat deutlich niedriger ist.

Zu Vorwürfen wie diesen und allen anderen hat Business Insider dem BVB einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt und um Stellungnahme von Watzke und Zorc gebeten. Der Verein hat das unbeantwortet gelassen.

„Watzke muss sich fragen, ob sein Verhalten strategisch sinnvoll war“, sagt Markus Vodosek, Professor für strategisches Management und Leadership an der German Graduate School of Management and Law. „Dass der Konflikt mit Tuchel so eskaliert ist, war mindestens eine Führungspanne.“


„Die Tragweite dieses Konflikts und seine weitreichenden Folgen hat das Management überhaupt nicht erkannt“, sagt Vodosek. Sein Verdacht: Watzke und Zorc haben vermutlich weggesehen, weil sie Tuchels Autorität als Trainer nicht untergraben wollten. Nicht bemerkt haben die Bosse, dass sie ihren Talentspäher damit verprellen. „Im Nachhinein hat sich das Nichtstun als kolossal falsch erwiesen“, sagt Vodosek.

Ökonom Vöpel ist überzeugt, dass Mislintats Abgang den BVB geschwächt hat. Jemand wie er sei „der Stabilisator einer übergeordneten Strategie“, sagt er. „Geld ausgeben kann jeder. Die Fähigkeit, Geld in sportliche Qualität umzumünzen, ist im Fußball unbezahlbar.“

Vielleicht ist es genau das, was dem BVB derzeit am meisten fehlt.


Frag Ex-Sportler nie zu Geld und Businessleute nie über Sport aus. Da kommt zu 99% laues Gelaber raus das sich in etwa auf dem intellektuellen Niveau dieses Forums bewegt. Wenn ich schon lese sportlicher Abstieg, dann sagt das doch alles:
- Klar ist es ein sportlicher Abstieg wenn du von Meister/Double-Sieger/Cl Halbfinalist auf CL Normalmaß zusammengestutzt wirst. Statt aber erstmal anzunehemen, dass die sportlichen größten Momente die Ausnahme waren, werden sie zur Selbstverständlichkeit erklärt die man durch fahrlässiges Handeln sich selbst versaut hat.
- Dann wird kritisiert, dass der BVB weniger aus seinem Etat holt als Sevilla oder Roma. Wir können ja mal gucken, wer von den dreien die besseren Zahlen in den letzten 5 Jahren hatte, und zwar sportlich wie finanziell. Der BVB hatte ein richtig schlechtes Jahr und ein unzufriedenstellendes seit 2011. Man ist nur einmal nicht in die CL gekommen, abgesehen von 2012/13 und letztem Jahr immer über die internationalen Gruppenphasen hinausgekommen.
- Mislintat wird pauschal als großer Fehler gewertet bzw. als großer Verlust. Schließe ich nicht aus, er hat einen guten Ruf allerdings wiessen diese Experten über dessen Arbeit auch nicht substanziell mehr als wir, weswegen das nicht als Expertenansicht gelten kann, sondern nur als Stammtischmeinung.
- Das Fünkchen Wahrheit an dem Gequake dieser sogenannten Experten ist: Natürlich muss der BVB mehr rausholen. Dafür braucht man aber weder eine Professur ind WVL noch in BWL noch einen Doktor im angewandten Quarkkuchenbacken, sondern einfach nur Samstagabend die Sportschau zu gucken und beim Klogang die Bild aufzuschlagen (kann man danach auch direkt falten und weiter unten am Körper einem besseren Zweck zuführen).
- Wir hätten uns jetzt auch von einem Kunsthistoriker Expertenmeinungen zu Trumps politikstil geben lassen könnenoder Einstein zu Wirtschaftsrecht , die wären genauso fundiert gewesen. Oder einfach matthäus fragen, der hätte das gleiche gesagt. Was ich damit sagen will: Darf lesen wer will, aber bloß, weil Profs für irgendwas gefragt werden, muss das Gesagte deswegen noch lange nicht besonders viel Autorität haben, es sei denn es seien passende Fachthemen.

Edit: Bzgl. der Eskalation des Konflikts mit Tuchel gebe ich ihnen eingeschräkt Recht. Allerdings darf man nicht vergessen wie die Machtverhältnisse in diesen Vertragssituationen aussehen. Das ist allenfalls mit denen vergleichbar die in den riesigen Konzernen und ihren Verhältnissen zu den Top-managern bestehen, denn je wichtiger und weniger austauschbar der Faktor Mensch auf einer Stelle ist, umso mehr liegt die Macht bei diesem und nicht beim Konzern. Ob Watzke intern den Konflikt besser moderieren hätte können ist eine Frage, die man stellen darf. Aber ohne weitere Interna ist es schwierig, das zu sagen, da wir nur das wissen, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist und das ist recht vage.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 18.07.2018 um 07:59 Uhr bearbeitet
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