BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
01.01.2018 - 20:21 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Stöger sagte doch, dass er keine weiteren Spieler benötige. Der Kader aus 25 erweiterten Stammspielern un 4 Perspektivspielern (Larsen, Sancho, Isak, Reimann). Das sind 2-3 Spieler zu viele.
Gehen Durm und Subo ist das Problem so weit erledigt.
Abgänge von Schmelzer, Castro, Kagawa, Sahin wird es eh nicht geben, eben, weil sie viel zu wichtig für die Grundstruktur der Mannschaft sind.
Die letzten beiden Jahren haben nun deutlich gezeigt, dass man keine Physis im DM/ZM benötigt. Genauso wenig benötigt man neue IV. Einen großen Umbruch wird man natürlich nicht anstreben. Sowas macht kein Verein freiwillig.
Man wird sich überlegen, ob Pischu/Toljan ausreichend ist. Vielleicht gibt man Rode ab oder verleiht Dahoud , zieht Rafael ins MF und holt einen LV. Dann wird man versuchen mit Reus und Socke zu verlängern und Auba zu halten. Ob dann noch Spieler gehen wollen, wird man sehen..
Ich finde die Transferpolitik nicht so schwierig und undurchschaubar.
Zitat von Dwayne_Hicks
Irgendwie ist unsere Transferpolitik momentan undurchsichtig aber auch schwierig.
Zu erst einmal finde ich unseren Kader nicht zu groß, wie von vielen angesprochen. Dafür haben wir seit Jahren einfach zu viele Verletzte. Hätte man jetzt aktuell 5-7 Mann weniger im Kader, würde uns das ganz schön weh tun.
Andererseits will man in der Innenverteidigung anscheinend nachlegen, genau einen Bereich wo uns am wenigsten der Schuh drückt, zumindest quantitativ. Was passiert jetzt mit Subotic eigentlich? Erst komplett raus, jetzt spielt er und dann soll verlängert werden? Was passiert mit den anderen IV und hat ein Akanji die Klasse um uns überhaupt zu helfen und dass man extra wegen ihm den Schritt geht, sich noch weiter zu verbreiten? Sehe da irgendwie kein System momentan.
Auf RV drückt der Schuh am meisten. Da sollte man wenn dann versuchen sich zu verbessern, wenngleich das im Winter schwierig ist, aber nicht unmöglich.
Dass im DM/ZM die physische Komponente fehlt ist völlig klar, aber auch hier wird's schwer im Winter. Watzke betonte ja dass Geld bereitsteht. Ich bin gespannt.
Jedenfalls glaube ich immer mehr, dass man im Sommer den größten Umbruch der letzten Jahre vollziehen sollte. Ich bin zwar der Meinung dass ein fähiger Trainer (Nagelsmann zB) auch taktisch wieder viel mehr aus unserem Team rausholen kann, dennoch denke ich dass wir quasi wieder ein bisschen bei 0 anfangen müssen.
Es ist echt schwer sich von manchen Spielern zu trennen, auf Grund des Standings, der "Liebe" zum Spieler, der Verdienste, weil man einfach denkt der hats doch drauf usw.
Aber ich glaube einfach, dass es an der Zeit ist ein neues Borussia Dortmund aufzubauen. Die Generation um Spieler wie Pisczcek, Schmelle, Weidenfeller, Subotic etc. ist einfach größtenteils vorbei, wir brauchen eine neue Ära. Da müssen die Transfers natürlich dann auch sitzen.
Eine Liste möglicher Abgänge im Zuge eines großen Umbruchs wären für mich:
-Weidenfeller
-Subotic
-Schmelzer
-Sahin
-Castro
-Kagawa
-Schürrle
-Aubameyang
-bei gutem Angebot Sokratis
-Rode
Das sieht natürlich auf erstem Blick brachial aus, aber ich glaube das würde dem Verein mehr als gut tun diesen Schritt zu gehen. Man lässt sich von kurzen guten Phasen der Spieler, wie gesagt den Verdiensten etc. zu leicht blenden. Ich erwische mich auch dabei immer wieder. Echte Liebe halt. Aber ich denke wir sind momentan an der Schwelle. Entweder wir bleiben etabliert in der Liste der Top 15 in Europa oder aber wir nähern uns dem Niveau von Schalke, Gladbach und Leverkusen an und sind in 2 Jahren exakt dort.
Schwieriges Unterfangen.
Irgendwie ist unsere Transferpolitik momentan undurchsichtig aber auch schwierig.
Zu erst einmal finde ich unseren Kader nicht zu groß, wie von vielen angesprochen. Dafür haben wir seit Jahren einfach zu viele Verletzte. Hätte man jetzt aktuell 5-7 Mann weniger im Kader, würde uns das ganz schön weh tun.
Andererseits will man in der Innenverteidigung anscheinend nachlegen, genau einen Bereich wo uns am wenigsten der Schuh drückt, zumindest quantitativ. Was passiert jetzt mit Subotic eigentlich? Erst komplett raus, jetzt spielt er und dann soll verlängert werden? Was passiert mit den anderen IV und hat ein Akanji die Klasse um uns überhaupt zu helfen und dass man extra wegen ihm den Schritt geht, sich noch weiter zu verbreiten? Sehe da irgendwie kein System momentan.
Auf RV drückt der Schuh am meisten. Da sollte man wenn dann versuchen sich zu verbessern, wenngleich das im Winter schwierig ist, aber nicht unmöglich.
Dass im DM/ZM die physische Komponente fehlt ist völlig klar, aber auch hier wird's schwer im Winter. Watzke betonte ja dass Geld bereitsteht. Ich bin gespannt.
Jedenfalls glaube ich immer mehr, dass man im Sommer den größten Umbruch der letzten Jahre vollziehen sollte. Ich bin zwar der Meinung dass ein fähiger Trainer (Nagelsmann zB) auch taktisch wieder viel mehr aus unserem Team rausholen kann, dennoch denke ich dass wir quasi wieder ein bisschen bei 0 anfangen müssen.
Es ist echt schwer sich von manchen Spielern zu trennen, auf Grund des Standings, der "Liebe" zum Spieler, der Verdienste, weil man einfach denkt der hats doch drauf usw.
Aber ich glaube einfach, dass es an der Zeit ist ein neues Borussia Dortmund aufzubauen. Die Generation um Spieler wie Pisczcek, Schmelle, Weidenfeller, Subotic etc. ist einfach größtenteils vorbei, wir brauchen eine neue Ära. Da müssen die Transfers natürlich dann auch sitzen.
Eine Liste möglicher Abgänge im Zuge eines großen Umbruchs wären für mich:
-Weidenfeller
-Subotic
-Schmelzer
-Sahin
-Castro
-Kagawa
-Schürrle
-Aubameyang
-bei gutem Angebot Sokratis
-Rode
Das sieht natürlich auf erstem Blick brachial aus, aber ich glaube das würde dem Verein mehr als gut tun diesen Schritt zu gehen. Man lässt sich von kurzen guten Phasen der Spieler, wie gesagt den Verdiensten etc. zu leicht blenden. Ich erwische mich auch dabei immer wieder. Echte Liebe halt. Aber ich denke wir sind momentan an der Schwelle. Entweder wir bleiben etabliert in der Liste der Top 15 in Europa oder aber wir nähern uns dem Niveau von Schalke, Gladbach und Leverkusen an und sind in 2 Jahren exakt dort.
Schwieriges Unterfangen.
Stöger sagte doch, dass er keine weiteren Spieler benötige. Der Kader aus 25 erweiterten Stammspielern un 4 Perspektivspielern (Larsen, Sancho, Isak, Reimann). Das sind 2-3 Spieler zu viele.
Gehen Durm und Subo ist das Problem so weit erledigt.
Abgänge von Schmelzer, Castro, Kagawa, Sahin wird es eh nicht geben, eben, weil sie viel zu wichtig für die Grundstruktur der Mannschaft sind.
Die letzten beiden Jahren haben nun deutlich gezeigt, dass man keine Physis im DM/ZM benötigt. Genauso wenig benötigt man neue IV. Einen großen Umbruch wird man natürlich nicht anstreben. Sowas macht kein Verein freiwillig.
Man wird sich überlegen, ob Pischu/Toljan ausreichend ist. Vielleicht gibt man Rode ab oder verleiht Dahoud , zieht Rafael ins MF und holt einen LV. Dann wird man versuchen mit Reus und Socke zu verlängern und Auba zu halten. Ob dann noch Spieler gehen wollen, wird man sehen..
Ich finde die Transferpolitik nicht so schwierig und undurchschaubar.
Stimme dir zu. Würde auch nicht ganz verstehen können wenn man all diese Spieler abgibt - bis auf den oft verletzten Reus, dem alten und öfter angeschlagen Pische, Götze und dem in 3 Halbserien in 2 mit Formschwankungen kämpfenden Bartra hätten wir quasi keinerlei Struktur an Spielern die länger dabei sind, die Hierarchie wäre nicht mehr vorhanden. Und wie man in den letzten Wochen bei dem Haufen Schmelzer und Kagawa kritisieren kann ist mir auch schleierhaft. Wenn man Kagawa und Castro zu unkonstant findet und einen verkaufen wollen würde, verständlich. Wenn man meint Schmelzer sei spielerisch zu schwach als Stammspieler, okay, aber warum sollte man den Captain verkaufen wenn er dann ein sehr starker Backup Guerreiros sein kann?
Generell wäre so ein Umbruch doch tödlich, wenn so Umbrüche so toll wären hätte Monaco im Sommer noch Fabinho, Lemar, Sidibe, Jemerson abgegeben, da hätte man ja noch mehr Geld gehabt. Eine Mannschaft hat empfindliche Hierarchien, sowas darf man nicht unterschätzen und das tun unsere Verantwortlichen auch, denk ich.
02.01.2018 - 00:56 Uhr
Zitat von Dwayne_Hicks
Irgendwie ist unsere Transferpolitik momentan undurchsichtig aber auch schwierig.
Zu erst einmal finde ich unseren Kader nicht zu groß, wie von vielen angesprochen. Dafür haben wir seit Jahren einfach zu viele Verletzte. Hätte man jetzt aktuell 5-7 Mann weniger im Kader, würde uns das ganz schön weh tun.
Andererseits will man in der Innenverteidigung anscheinend nachlegen, genau einen Bereich wo uns am wenigsten der Schuh drückt, zumindest quantitativ. Was passiert jetzt mit Subotic eigentlich? Erst komplett raus, jetzt spielt er und dann soll verlängert werden? Was passiert mit den anderen IV und hat ein Akanji die Klasse um uns überhaupt zu helfen und dass man extra wegen ihm den Schritt geht, sich noch weiter zu verbreiten? Sehe da irgendwie kein System momentan.
Auf RV drückt der Schuh am meisten. Da sollte man wenn dann versuchen sich zu verbessern, wenngleich das im Winter schwierig ist, aber nicht unmöglich.
Dass im DM/ZM die physische Komponente fehlt ist völlig klar, aber auch hier wird's schwer im Winter. Watzke betonte ja dass Geld bereitsteht. Ich bin gespannt.
Jedenfalls glaube ich immer mehr, dass man im Sommer den größten Umbruch der letzten Jahre vollziehen sollte. Ich bin zwar der Meinung dass ein fähiger Trainer (Nagelsmann zB) auch taktisch wieder viel mehr aus unserem Team rausholen kann, dennoch denke ich dass wir quasi wieder ein bisschen bei 0 anfangen müssen.
Es ist echt schwer sich von manchen Spielern zu trennen, auf Grund des Standings, der "Liebe" zum Spieler, der Verdienste, weil man einfach denkt der hats doch drauf usw.
Aber ich glaube einfach, dass es an der Zeit ist ein neues Borussia Dortmund aufzubauen. Die Generation um Spieler wie Pisczcek, Schmelle, Weidenfeller, Subotic etc. ist einfach größtenteils vorbei, wir brauchen eine neue Ära. Da müssen die Transfers natürlich dann auch sitzen.
Eine Liste möglicher Abgänge im Zuge eines großen Umbruchs wären für mich:
-Weidenfeller
-Subotic
-Schmelzer
-Sahin
-Castro
-Kagawa
-Schürrle
-Aubameyang
-bei gutem Angebot Sokratis
-Rode
Das sieht natürlich auf erstem Blick brachial aus, aber ich glaube das würde dem Verein mehr als gut tun diesen Schritt zu gehen. Man lässt sich von kurzen guten Phasen der Spieler, wie gesagt den Verdiensten etc. zu leicht blenden. Ich erwische mich auch dabei immer wieder. Echte Liebe halt. Aber ich denke wir sind momentan an der Schwelle. Entweder wir bleiben etabliert in der Liste der Top 15 in Europa oder aber wir nähern uns dem Niveau von Schalke, Gladbach und Leverkusen an und sind in 2 Jahren exakt dort.
Schwieriges Unterfangen.
Irgendwie ist unsere Transferpolitik momentan undurchsichtig aber auch schwierig.
Zu erst einmal finde ich unseren Kader nicht zu groß, wie von vielen angesprochen. Dafür haben wir seit Jahren einfach zu viele Verletzte. Hätte man jetzt aktuell 5-7 Mann weniger im Kader, würde uns das ganz schön weh tun.
Andererseits will man in der Innenverteidigung anscheinend nachlegen, genau einen Bereich wo uns am wenigsten der Schuh drückt, zumindest quantitativ. Was passiert jetzt mit Subotic eigentlich? Erst komplett raus, jetzt spielt er und dann soll verlängert werden? Was passiert mit den anderen IV und hat ein Akanji die Klasse um uns überhaupt zu helfen und dass man extra wegen ihm den Schritt geht, sich noch weiter zu verbreiten? Sehe da irgendwie kein System momentan.
Auf RV drückt der Schuh am meisten. Da sollte man wenn dann versuchen sich zu verbessern, wenngleich das im Winter schwierig ist, aber nicht unmöglich.
Dass im DM/ZM die physische Komponente fehlt ist völlig klar, aber auch hier wird's schwer im Winter. Watzke betonte ja dass Geld bereitsteht. Ich bin gespannt.
Jedenfalls glaube ich immer mehr, dass man im Sommer den größten Umbruch der letzten Jahre vollziehen sollte. Ich bin zwar der Meinung dass ein fähiger Trainer (Nagelsmann zB) auch taktisch wieder viel mehr aus unserem Team rausholen kann, dennoch denke ich dass wir quasi wieder ein bisschen bei 0 anfangen müssen.
Es ist echt schwer sich von manchen Spielern zu trennen, auf Grund des Standings, der "Liebe" zum Spieler, der Verdienste, weil man einfach denkt der hats doch drauf usw.
Aber ich glaube einfach, dass es an der Zeit ist ein neues Borussia Dortmund aufzubauen. Die Generation um Spieler wie Pisczcek, Schmelle, Weidenfeller, Subotic etc. ist einfach größtenteils vorbei, wir brauchen eine neue Ära. Da müssen die Transfers natürlich dann auch sitzen.
Eine Liste möglicher Abgänge im Zuge eines großen Umbruchs wären für mich:
-Weidenfeller
-Subotic
-Schmelzer
-Sahin
-Castro
-Kagawa
-Schürrle
-Aubameyang
-bei gutem Angebot Sokratis
-Rode
Das sieht natürlich auf erstem Blick brachial aus, aber ich glaube das würde dem Verein mehr als gut tun diesen Schritt zu gehen. Man lässt sich von kurzen guten Phasen der Spieler, wie gesagt den Verdiensten etc. zu leicht blenden. Ich erwische mich auch dabei immer wieder. Echte Liebe halt. Aber ich denke wir sind momentan an der Schwelle. Entweder wir bleiben etabliert in der Liste der Top 15 in Europa oder aber wir nähern uns dem Niveau von Schalke, Gladbach und Leverkusen an und sind in 2 Jahren exakt dort.
Schwieriges Unterfangen.
Shinji ist für mich der Borusse der am meisten unterschätzt wird. Nie und nimmer würde ich den abgeben. Ansonsten ein top Artikel und 100% Zustimmung.
02.01.2018 - 01:25 Uhr
@BVBBBC
Lass uns das einmal systematisch angehen, bevor wir uns hier zu sehr in Einzelheiten verzetteln und den Threat mit Textwänden vollklatschen. Ich denke, mit der Annahme, dass die geäußerten Vorstellungen Maximalforderungen des ehemaligen Trainerstabs sind, sowohl in Richtung Verkleinerung des Kaders, als auch drei neuer Spieler zum Winter haben wir ja grundsätzlich schonmal einen gemeinsamen Nenner.
Allerdings ergeben sich für mich schon danach die ersten Probleme:
- Die geäußerten Maximalforderungen gehen erstmal grundsätzlich in verschiedene Richtungen, Verkleinerung des Kaders bei gleichzeitig anvisierten Neuzugängen. Um das übereinzubringen bräuchte man auf der anderen seite eine noch größere Zahl an Abgängen, d.h. einen mittelgroßen Kaderumbruch und das im Winter. Ein solcher ist, siehe Äußerungen Zorcs und Watzkes aber nicht vorgesehen, könnte allenfalls als ultima ratio angesehen werden, aber ein so gravierendes Maß an Fehlplanungen, dass das nötig wäre, liet nicht vor.
- Das Trainerteam, dass diese Vorstellungen ausgeheckt hatte ist mittlerweile demissioniert, weswegen sich die Frage ergibt, ob die Fortsetzung von dessen anvisierter Personalpolitik überhaupt noch Sinn ergibt oder nicht, daher sind diese Gedanken nicht ohne weiteres auf das tatsächliche Transferverhalten jetzt umzulegen.
Ein weiterer Stürmer, wird dem System geschuldet gewesen sein, dass ja unter Bosz mehr oder minder auf ein modifiziertes 4-3-3 hinauslief, stellt sich die Frage ob Stöger solchen Bedarf überhaupt noch sieht und wenn ist die Problematik Schürrle, sowohl hinsichtlich der Machbarkeit seines Abgangs, als auch dessen Sinnhaftigkeit mit Verweis auf unser Lazarett immer noch nicht vom Tisch.
Was die Verteidiger angeht, stellt sich die Frage aus welcher Erwägung heraus das gefordert wurde/werden sollte. Wurde hier ein generelles Qualitätsproblem diagnostiziert oder geht es hier um systemische Belange. In dem entsprechenden interview wurde ja auch kommuniziert, dass die Abwehr gerne defensiver spielen wollte, als der Trainer das vorsah und dass es demnach divergenzen bei der Umsetzung gegeben hat. demnach halte ich die Annahme, dass die Verteidiger nicht aus Qualitätsgründen ausgetauscht werden sollten, sondern weil sie nicht ins System passten, respektive nicht folgsam genug waren, für alles andere als aus der Luft gegriffen.
Sollte dem so sein, kann es sein, dass die Transferpolitik des BVB zum jetztigen Zeitpunkt schon komplett andere prioritäten angenommen hat als Bosz und Stab beabsichtigt hatten und dieses keinen Einfluss mehr hat.
Das heißt für mich erstmal folgendes:
Die Suche nach einem Innenverteidiger ergibt sich daraus, dass man Subotic nach wie vor abgeben möchte, wollte man ja bereits im Sommer. Was die weiteren Innenverteidiger angeht, heißt das erstmal nichts konkretes. Ich persönlich sehe Raum für zwei Szenarien, die das betreffen könnte (!) aber die sind reine Spekulation meinerseits:
Ich könnte mir vorstellen, dass man mit Sokratis was einen neuen Vertrag angeht irgendwie nicht mehr überein kommt, oder aber, dass Bartra infolge des Anschlags sich hier möglicherweise nicht mehr so besonders wohl fühlt. Das ist aber alles völlig unbewiesen.
Der heißeste Kandidat für die IV ist für mich Akanji, weil der als Nebenposition RV spielen kann, ergo auch den anvisierten Abgang von Durm kompensieren könnte, so das man zwei BU-Alternativen in einem talentierten jungen Spieler vereint haben könnte, was den kader etwas verkleinert und möglicherweise etwas Gehalt einspart ohne uns im Hinblick auf unsere Alternativen zu schwächen. Mehr kann es sein, aber deutliche Anzeichen dafür sehe ich nicht, was Boszs Team von Sokratis hielt ist infolge von Boszs Demission nicht mehr von Belang, wichtig ist, ob Stöger mit ihm plant und das ist von außen nicht einzusehen.
Aber selbst wenn es auf eine Trennung von Sokratis oder bartra hinaus liefe, bestünde absolut kein Zwang das jetzt im Winter zu forcieren, sondern damit könnte man sich bis zum Sommer Zeit lassen, wenn entsprechende Alternativen auf dem Markt sind.
Ich halte, wie bereits angedeutet von den Gerüchten dasjenige um Akanji für am wahrscheinlichsten, was nicht bedeutet, dass ich annehme, dass man damit im Winter noch ernst macht, weil Basels proklammierte Ablöseforderung dem bisher vom Spieler geleisteten einfach nicht entspricht.
Was das Thema Stürmer angeht, dass sollte nach wie vor von einem Verbleib von Schürrle abhängen und den halte ich aus genannten Gründen zumindest bis zum Sommer für hochgradig wahrscheinlich. Wir brauchen ihn bis zu Reus Genesung, weil wir nicht zwei Monate oder länger mit Pulisic als einziger nennenswerter Alternative (nach dem Guerreiro zuletzt ja eher seine Form suchte) in zwei Wettbewerben auf der linken Offensivseite auflaufen, damit machen wir uns viel zu abhängig und außerdem müsste erstmal ein Verein auftauchen, der Schürrle genug bietet, dass dieser freiwillig unsere Gehaltsliste verlässt. Zudem dürfte er angesichts unseres Krankenstands in den nächsten zwei Monaten gelegenheit bekommen sich bei uns zu präsentieren.
Das man vor dem Sommer hinsichtlich Offensivkräften etwas tut, glaube ich nicht, weil es keinen wirklichen Sinn ergibt, es sei denn, wir könnten uns für ein halbes Jahr jemanden ausleihen um die Personalbasis vorne etwas zu stärken, bis mindestens Reus wieder da ist, aber auch das halte ich für ein unwahrscheinliches Gedankenspiel.
Das man sich Richtung IV bemüht und gleichzeitig darum Subotic und Durm abzugeben, im Idealfall Akanji zu holen, nehme ich stark an, wird sich aber vermutlich zumindest im Winter an Basels Ablöseforderungen die der BVB so mit sicherheit nicht bediehen wird zerschlagen. Ein sicheres Zeichen für einen Abgang Sokratis/Bartra und eine Verpflichtung eines zweiten IV sehe ich darin aber nicht.
Wesentlich gespannter bin ich dahingehend ob wir noch Gerüchte zu einem passenden DM zu hören bekommen werden, denn dass man sich, wie mittlerweile ja mehr oder minder offen beabsichtigt von Rode trennt, kann ich mir schon vorstellen, das aber niemals ohne physisch stakren Ersatz.
Demnach halte ich für realistisch in etwa:
Ideraler Weise Abgang Subotic/Durm bei Verpflichtung Akanji, da stehen aber mindestens bei Durm wegen der Belastbarkeit und bei Akanji wegen der Ablöse große Fragezeichen dahinter.
Und möglicherweise noch einen Abgang Rode bei Zugang Mr. X für das DM.
Für die Annäherung an die Maximalforderungen eines nicht mehr amtierenden Trainerstabs, einen Mittelgroßen Umbruch im Winter zu vollziehen und zwei neue IV und einen Stürmer zu holen, sehe ich da absolut keine Basis.
Wie genau kommst du dazu das unter den völlig veränderten Rahmenbedingungen anders zu beurteilen?
Lass uns das einmal systematisch angehen, bevor wir uns hier zu sehr in Einzelheiten verzetteln und den Threat mit Textwänden vollklatschen. Ich denke, mit der Annahme, dass die geäußerten Vorstellungen Maximalforderungen des ehemaligen Trainerstabs sind, sowohl in Richtung Verkleinerung des Kaders, als auch drei neuer Spieler zum Winter haben wir ja grundsätzlich schonmal einen gemeinsamen Nenner.
Allerdings ergeben sich für mich schon danach die ersten Probleme:
- Die geäußerten Maximalforderungen gehen erstmal grundsätzlich in verschiedene Richtungen, Verkleinerung des Kaders bei gleichzeitig anvisierten Neuzugängen. Um das übereinzubringen bräuchte man auf der anderen seite eine noch größere Zahl an Abgängen, d.h. einen mittelgroßen Kaderumbruch und das im Winter. Ein solcher ist, siehe Äußerungen Zorcs und Watzkes aber nicht vorgesehen, könnte allenfalls als ultima ratio angesehen werden, aber ein so gravierendes Maß an Fehlplanungen, dass das nötig wäre, liet nicht vor.
- Das Trainerteam, dass diese Vorstellungen ausgeheckt hatte ist mittlerweile demissioniert, weswegen sich die Frage ergibt, ob die Fortsetzung von dessen anvisierter Personalpolitik überhaupt noch Sinn ergibt oder nicht, daher sind diese Gedanken nicht ohne weiteres auf das tatsächliche Transferverhalten jetzt umzulegen.
Ein weiterer Stürmer, wird dem System geschuldet gewesen sein, dass ja unter Bosz mehr oder minder auf ein modifiziertes 4-3-3 hinauslief, stellt sich die Frage ob Stöger solchen Bedarf überhaupt noch sieht und wenn ist die Problematik Schürrle, sowohl hinsichtlich der Machbarkeit seines Abgangs, als auch dessen Sinnhaftigkeit mit Verweis auf unser Lazarett immer noch nicht vom Tisch.
Was die Verteidiger angeht, stellt sich die Frage aus welcher Erwägung heraus das gefordert wurde/werden sollte. Wurde hier ein generelles Qualitätsproblem diagnostiziert oder geht es hier um systemische Belange. In dem entsprechenden interview wurde ja auch kommuniziert, dass die Abwehr gerne defensiver spielen wollte, als der Trainer das vorsah und dass es demnach divergenzen bei der Umsetzung gegeben hat. demnach halte ich die Annahme, dass die Verteidiger nicht aus Qualitätsgründen ausgetauscht werden sollten, sondern weil sie nicht ins System passten, respektive nicht folgsam genug waren, für alles andere als aus der Luft gegriffen.
Sollte dem so sein, kann es sein, dass die Transferpolitik des BVB zum jetztigen Zeitpunkt schon komplett andere prioritäten angenommen hat als Bosz und Stab beabsichtigt hatten und dieses keinen Einfluss mehr hat.
Das heißt für mich erstmal folgendes:
Die Suche nach einem Innenverteidiger ergibt sich daraus, dass man Subotic nach wie vor abgeben möchte, wollte man ja bereits im Sommer. Was die weiteren Innenverteidiger angeht, heißt das erstmal nichts konkretes. Ich persönlich sehe Raum für zwei Szenarien, die das betreffen könnte (!) aber die sind reine Spekulation meinerseits:
Ich könnte mir vorstellen, dass man mit Sokratis was einen neuen Vertrag angeht irgendwie nicht mehr überein kommt, oder aber, dass Bartra infolge des Anschlags sich hier möglicherweise nicht mehr so besonders wohl fühlt. Das ist aber alles völlig unbewiesen.
Der heißeste Kandidat für die IV ist für mich Akanji, weil der als Nebenposition RV spielen kann, ergo auch den anvisierten Abgang von Durm kompensieren könnte, so das man zwei BU-Alternativen in einem talentierten jungen Spieler vereint haben könnte, was den kader etwas verkleinert und möglicherweise etwas Gehalt einspart ohne uns im Hinblick auf unsere Alternativen zu schwächen. Mehr kann es sein, aber deutliche Anzeichen dafür sehe ich nicht, was Boszs Team von Sokratis hielt ist infolge von Boszs Demission nicht mehr von Belang, wichtig ist, ob Stöger mit ihm plant und das ist von außen nicht einzusehen.
Aber selbst wenn es auf eine Trennung von Sokratis oder bartra hinaus liefe, bestünde absolut kein Zwang das jetzt im Winter zu forcieren, sondern damit könnte man sich bis zum Sommer Zeit lassen, wenn entsprechende Alternativen auf dem Markt sind.
Ich halte, wie bereits angedeutet von den Gerüchten dasjenige um Akanji für am wahrscheinlichsten, was nicht bedeutet, dass ich annehme, dass man damit im Winter noch ernst macht, weil Basels proklammierte Ablöseforderung dem bisher vom Spieler geleisteten einfach nicht entspricht.
Was das Thema Stürmer angeht, dass sollte nach wie vor von einem Verbleib von Schürrle abhängen und den halte ich aus genannten Gründen zumindest bis zum Sommer für hochgradig wahrscheinlich. Wir brauchen ihn bis zu Reus Genesung, weil wir nicht zwei Monate oder länger mit Pulisic als einziger nennenswerter Alternative (nach dem Guerreiro zuletzt ja eher seine Form suchte) in zwei Wettbewerben auf der linken Offensivseite auflaufen, damit machen wir uns viel zu abhängig und außerdem müsste erstmal ein Verein auftauchen, der Schürrle genug bietet, dass dieser freiwillig unsere Gehaltsliste verlässt. Zudem dürfte er angesichts unseres Krankenstands in den nächsten zwei Monaten gelegenheit bekommen sich bei uns zu präsentieren.
Das man vor dem Sommer hinsichtlich Offensivkräften etwas tut, glaube ich nicht, weil es keinen wirklichen Sinn ergibt, es sei denn, wir könnten uns für ein halbes Jahr jemanden ausleihen um die Personalbasis vorne etwas zu stärken, bis mindestens Reus wieder da ist, aber auch das halte ich für ein unwahrscheinliches Gedankenspiel.
Das man sich Richtung IV bemüht und gleichzeitig darum Subotic und Durm abzugeben, im Idealfall Akanji zu holen, nehme ich stark an, wird sich aber vermutlich zumindest im Winter an Basels Ablöseforderungen die der BVB so mit sicherheit nicht bediehen wird zerschlagen. Ein sicheres Zeichen für einen Abgang Sokratis/Bartra und eine Verpflichtung eines zweiten IV sehe ich darin aber nicht.
Wesentlich gespannter bin ich dahingehend ob wir noch Gerüchte zu einem passenden DM zu hören bekommen werden, denn dass man sich, wie mittlerweile ja mehr oder minder offen beabsichtigt von Rode trennt, kann ich mir schon vorstellen, das aber niemals ohne physisch stakren Ersatz.
Demnach halte ich für realistisch in etwa:
Ideraler Weise Abgang Subotic/Durm bei Verpflichtung Akanji, da stehen aber mindestens bei Durm wegen der Belastbarkeit und bei Akanji wegen der Ablöse große Fragezeichen dahinter.
Und möglicherweise noch einen Abgang Rode bei Zugang Mr. X für das DM.
Für die Annäherung an die Maximalforderungen eines nicht mehr amtierenden Trainerstabs, einen Mittelgroßen Umbruch im Winter zu vollziehen und zwei neue IV und einen Stürmer zu holen, sehe ich da absolut keine Basis.
Wie genau kommst du dazu das unter den völlig veränderten Rahmenbedingungen anders zu beurteilen?
02.01.2018 - 17:19 Uhr
Aus meiner Sicht ist beim BVB, speziell in der Abwehr, aktuell kein Qualitätsproblem der Spieler als Grund für die vielen Gegentore zu sehen, sondern der extrem offensiv orientierte Fußball von Bosz. Er hat quasi seit Saisonbeginn das Abwehrverhalten komplett umgestellt und z. B. Bartra und Zagadou nicht auf deren Stammpositionen spielen lassen. In drei Spielen unter Stöger, zudem noch dazu in einer sehr kurzen Zeit, war es dem neuen Trainer, da dieser auch nicht zaubern kann, schlichtweg nicht möglich die katastrophalen Fehler im Abwehrverhalten, die Bosz zu verschulden hat, gerade zu rücken. Unter Tuchel haben Sokratis und Bartra z. B. sehr solide Leistungen abgerufen und jetzt sollen sie plötzlich unfähig sein, irgendwo passen da die Relationen nicht. Der BVB hat einen enorm guten Kader und müsste theoretisch einfach mal damit anfangen eine gute Trainingsarbeit und eine gute Arbeitsmoral an den Tag zu legen, dies ist aus meiner Sicht viel eher das Thema als der Versuch das schlechte Training, die schlechte Taktik und/oder die schlechte Arbeitsmoral mit anderem Personal, welches wieder sehr viel Geld kosten würde, fortzusetzen.
02.01.2018 - 17:55 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Aus meiner Sicht ist beim BVB, speziell in der Abwehr, aktuell kein Qualitätsproblem der Spieler als Grund für die vielen Gegentore zu sehen, sondern der extrem offensiv orientierte Fußball von Bosz. Er hat quasi seit Saisonbeginn das Abwehrverhalten komplett umgestellt und z. B. Bartra und Zagadou nicht auf deren Stammpositionen spielen lassen. In drei Spielen unter Stöger, zudem noch dazu in einer sehr kurzen Zeit, war es dem neuen Trainer, da dieser auch nicht zaubern kann, schlichtweg nicht möglich die katastrophalen Fehler im Abwehrverhalten, die Bosz zu verschulden hat, gerade zu rücken. Unter Tuchel haben Sokratis und Bartra z. B. sehr solide Leistungen abgerufen und jetzt sollen sie plötzlich unfähig sein, irgendwo passen da die Relationen nicht. Der BVB hat einen enorm guten Kader und müsste theoretisch einfach mal damit anfangen eine gute Trainingsarbeit und eine gute Arbeitsmoral an den Tag zu legen, dies ist aus meiner Sicht viel eher das Thema als der Versuch das schlechte Training, die schlechte Taktik und/oder die schlechte Arbeitsmoral mit anderem Personal, welches wieder sehr viel Geld kosten würde, fortzusetzen.
Aus meiner Sicht ist beim BVB, speziell in der Abwehr, aktuell kein Qualitätsproblem der Spieler als Grund für die vielen Gegentore zu sehen, sondern der extrem offensiv orientierte Fußball von Bosz. Er hat quasi seit Saisonbeginn das Abwehrverhalten komplett umgestellt und z. B. Bartra und Zagadou nicht auf deren Stammpositionen spielen lassen. In drei Spielen unter Stöger, zudem noch dazu in einer sehr kurzen Zeit, war es dem neuen Trainer, da dieser auch nicht zaubern kann, schlichtweg nicht möglich die katastrophalen Fehler im Abwehrverhalten, die Bosz zu verschulden hat, gerade zu rücken. Unter Tuchel haben Sokratis und Bartra z. B. sehr solide Leistungen abgerufen und jetzt sollen sie plötzlich unfähig sein, irgendwo passen da die Relationen nicht. Der BVB hat einen enorm guten Kader und müsste theoretisch einfach mal damit anfangen eine gute Trainingsarbeit und eine gute Arbeitsmoral an den Tag zu legen, dies ist aus meiner Sicht viel eher das Thema als der Versuch das schlechte Training, die schlechte Taktik und/oder die schlechte Arbeitsmoral mit anderem Personal, welches wieder sehr viel Geld kosten würde, fortzusetzen.
Da bin ich teilweise anderer Meinung.
Zunächst mal war die positionsfremde Aufstellen von Zagadou und Bartra ja der Verletzungssituation geschuldet. Beide etatmäßigen LV (+Durm) waren verletzt - und sonst war nicht wirklich jemand im Kader der das hätte spielen können. Auf RV hatte Bosz die Alternative Toljan und hat diese häufig genutzt/ausprobiert. Weder Toljan noch Bartra haben hier überzeugend gespielt. Aber die einzige Alternative wäre dann ja nur noch entweder Soktratis nach Rechts zu ziehen oder aber U19/U23 Spieler auf beiden Posis spielen zu lassen. Ich glaube nicht, dass das gut gegangen wäre.
Grundsätzlich haben sowohl Soktratis und Bartra hervorragende Qualitäten. Und wenn Socke mal wieder seine exzellenten Grätschen auspackt um resulut zu klären ist das eine Augenweide.
Widersprechen möchte ich aber bei der Aussage, dass unsere Abwehr letzte Saison so viel besser war. Ja, es war insgesamt besser. Aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich meine Wohnung vor Frust zusammen gebrüllt habe
Es war bei weitem nicht gut und die Abwehrleistung hat uns eine Menge Punkte gekostet. Gefühlt hat man beim Hinschauen, im Gegensatz zu 10/11 - 12/13 nie das Gefühl das alles bombensicher steht. Es sieht unter Stöger jetzt wieder besser aus, was aber primär meines Erachtens daran liegt, dass die Ausrichtung weit defensiver ist und die Spieler wieder mehr fighten. Routine ist da nicht vorhanden. In sofern kann ich nachvollziehen, personell die Abwehr zu verändern.
02.01.2018 - 18:15 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Aus meiner Sicht ist beim BVB, speziell in der Abwehr, aktuell kein Qualitätsproblem der Spieler als Grund für die vielen Gegentore zu sehen, sondern der extrem offensiv orientierte Fußball von Bosz.
Aus meiner Sicht ist beim BVB, speziell in der Abwehr, aktuell kein Qualitätsproblem der Spieler als Grund für die vielen Gegentore zu sehen, sondern der extrem offensiv orientierte Fußball von Bosz.
Was ist denn ein "extrem offensiv orientierter Fußball"? Meinst du den, der uns zu Beginn zwei Gegentreffer nach sieben Spieltagen beschert hatte?
Und ja, auch laut Statistiken waren die beiden Gegentore jetzt nicht völlig absurd und super viel Glück.
xG Wert unserer ersten sieben Gegner:
0,50 vs. Wolfsburg
0,41 vs. Hertha
0,48 vs. Freiburg
0,46 vs. Köln
0,19 vs. Hamburg
1,12 vs. Gladbach
1,04 vs. Augsburg
Ja, die Gegner hatten sich anscheinend nicht darauf eingestellt. Das sollte man dann jedoch nicht als Kritik an Bosz sehen, sondern zeigt einfach, dass es zu Beginn zumindest sehr gut funktioniert hat. Die Zahlen unterstreichen zudem, dass es eben nicht purer Zufall war.
Zitat von Gummibaerchen
Er hat quasi seit Saisonbeginn das Abwehrverhalten komplett umgestellt und z. B. Bartra und Zagadou nicht auf deren Stammpositionen spielen lassen.
Er hat quasi seit Saisonbeginn das Abwehrverhalten komplett umgestellt und z. B. Bartra und Zagadou nicht auf deren Stammpositionen spielen lassen.
Glaubst du wirklich, dass Bosz die Jungs dort hätte spielen lassen, wenn alle fit gewesen wären? Zu Beginn sind Schmelzer und Gueirerro ausgefallen - bitte verrate uns, wen du als LV aufgestellt hättest.
Dazu hat es Zagadou übrigens sehr gut als LV gemacht.
Und Bartra? Piszczek fehlt schon lange, dazu hat Toljan eine ganze Weile gebraucht um reinzukommen. Ggfs. hätte Bosz Toljan mehr Vertrauen müssen, würde ich noch als Kritikpunkt verstehen. Dennoch hatten wir auch hier keine Alternativen mehr. Wenn ja, dann bitte benennen.
Zitat von Gummibaerchen
In drei Spielen unter Stöger, zudem noch dazu in einer sehr kurzen Zeit, war es dem neuen Trainer, da dieser auch nicht zaubern kann, schlichtweg nicht möglich die katastrophalen Fehler im Abwehrverhalten, die Bosz zu verschulden hat, gerade zu rücken.
In drei Spielen unter Stöger, zudem noch dazu in einer sehr kurzen Zeit, war es dem neuen Trainer, da dieser auch nicht zaubern kann, schlichtweg nicht möglich die katastrophalen Fehler im Abwehrverhalten, die Bosz zu verschulden hat, gerade zu rücken.
Hier frage ich mal sehr gerne, ob man wirklich alle BVB Spiele gesehen hat. Bosz hat die Taktik massiv angepasst! Weniger Pressing, tieferes verteidigen, Fünferkette (!). Das war nicht durchweg ab nach vorne und ole ole. Bosz hat versucht zu korrigieren, es hat aber einfach nicht geklappt.
Bosz ist bestimmt auch Schuld, dass beispielsweise Bartra in Stuttgart Bürki abschiesst, gelle!?
Zitat von Gummibaerchen
Unter Tuchel haben Sokratis und Bartra z. B. sehr solide Leistungen abgerufen und jetzt sollen sie plötzlich unfähig sein, irgendwo passen da die Relationen nicht.
Unter Tuchel haben Sokratis und Bartra z. B. sehr solide Leistungen abgerufen und jetzt sollen sie plötzlich unfähig sein, irgendwo passen da die Relationen nicht.
Das glaube ich auch nicht. Bartra ist für mich klar IV und ich hoffe er kann da auch eingesetzt werden. Das muss die Verletztenliste halt auch hergeben. Dazu muss ich Bartra auch wieder fangen. Er bringt mMn sehr viel mit, um bei uns eben ein absoluter Leader und Stammspieler zu sein.
Socke ist auf einem absteigenden Ast. Leider. Verzettelt sich vermehrt in unsinnigen Zweikämpfe und hat mehr Aussetzer als sonst. Klar, ein absoluter Fighter. Aber er bringt uns beim Ballbesitzspiel, welches zur Defensive (!) beiträgt, leider auch fast nichts. Nicht umsonst, ignorieren gefühlt alle Trainer Socke bei Ballbesitz.
Zitat von Gummibaerchen
Der BVB hat einen enorm guten Kader und müsste theoretisch einfach mal damit anfangen eine gute Trainingsarbeit und eine gute Arbeitsmoral an den Tag zu legen, dies ist aus meiner Sicht viel eher das Thema als der Versuch das schlechte Training, die schlechte Taktik und/oder die schlechte Arbeitsmoral mit anderem Personal, welches wieder sehr viel Geld kosten würde, fortzusetzen.
Der BVB hat einen enorm guten Kader und müsste theoretisch einfach mal damit anfangen eine gute Trainingsarbeit und eine gute Arbeitsmoral an den Tag zu legen, dies ist aus meiner Sicht viel eher das Thema als der Versuch das schlechte Training, die schlechte Taktik und/oder die schlechte Arbeitsmoral mit anderem Personal, welches wieder sehr viel Geld kosten würde, fortzusetzen.
Naja. Was denn nun? Ich dachte erst, Bosz sei Schuld. Jetzt sind es die Spieler und deren Engagement und Arbeitsmoral?
Schlechtes Training? Woran machst du das fest? Gibt es da Dinge, die dir aufgefallen sind? Genau so beim Thema Einstellung - hat es dir an dieser gefehlt? Also vor allem in der Trainingsarbeit?
Ganz ehrlich: das ist mir alles zu pauschal
03.01.2018 - 00:29 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Was ist denn ein "extrem offensiv orientierter Fußball"? Meinst du den, der uns zu Beginn zwei Gegentreffer nach sieben Spieltagen beschert hatte?
Und ja, auch laut Statistiken waren die beiden Gegentore jetzt nicht völlig absurd und super viel Glück.
xG Wert unserer ersten sieben Gegner:
0,50 vs. Wolfsburg
0,41 vs. Hertha
0,48 vs. Freiburg
0,46 vs. Köln
0,19 vs. Hamburg
1,12 vs. Gladbach
1,04 vs. Augsburg
Ja, die Gegner hatten sich anscheinend nicht darauf eingestellt. Das sollte man dann jedoch nicht als Kritik an Bosz sehen, sondern zeigt einfach, dass es zu Beginn zumindest sehr gut funktioniert hat. Die Zahlen unterstreichen zudem, dass es eben nicht purer Zufall war.
Was ist denn ein "extrem offensiv orientierter Fußball"? Meinst du den, der uns zu Beginn zwei Gegentreffer nach sieben Spieltagen beschert hatte?
Und ja, auch laut Statistiken waren die beiden Gegentore jetzt nicht völlig absurd und super viel Glück.
xG Wert unserer ersten sieben Gegner:
0,50 vs. Wolfsburg
0,41 vs. Hertha
0,48 vs. Freiburg
0,46 vs. Köln
0,19 vs. Hamburg
1,12 vs. Gladbach
1,04 vs. Augsburg
Ja, die Gegner hatten sich anscheinend nicht darauf eingestellt. Das sollte man dann jedoch nicht als Kritik an Bosz sehen, sondern zeigt einfach, dass es zu Beginn zumindest sehr gut funktioniert hat. Die Zahlen unterstreichen zudem, dass es eben nicht purer Zufall war.
Wie Weigl heute sagte. Die Gegner haben sich angepasst und dann mit einfachen Mitteln uns ausgezogen haben. Und schau Dir die Gegner an. Die waren alles, aber nicht in guter Form. Und es ist ja nun auch nichts Neues, das neue Besen erst mal gut kehren. Und klar. Anfangs klappte es, weil man den Gegner überrumpeln konnte. In der CL zeigten sich schnell die Grenzen und schon gegen defensiv völlig überforderte Gladbacher und gute Augsburger deutete sich der Einbruch schon an.
Glaubst du wirklich, dass Bosz die Jungs dort hätte spielen lassen, wenn alle fit gewesen wären? Zu Beginn sind Schmelzer und Gueirerro ausgefallen - bitte verrate uns, wen du als LV aufgestellt hättest.
Dazu hat es Zagadou übrigens sehr gut als LV gemacht.Und Bartra? Piszczek fehlt schon lange, dazu hat Toljan eine ganze Weile gebraucht um reinzukommen. Ggfs. hätte Bosz Toljan mehr Vertrauen müssen, würde ich noch als Kritikpunkt verstehen. Dennoch hatten wir auch hier keine Alternativen mehr. Wenn ja, dann bitte benennen.
Nein, gut war Zagadou sicher nicht. Aber ausreichend in dieser Phase. Von daher gibt der Erfolg da noch Bosz Recht, aber Bartra als RV war halt ein komplett Reinfall. Man hätte da schon auf eine Dreierkette umstellen können.
Hier frage ich mal sehr gerne, ob man wirklich alle BVB Spiele gesehen hat. Bosz hat die Taktik massiv angepasst! Weniger Pressing, tieferes verteidigen, Fünferkette (!). Das war nicht durchweg ab nach vorne und ole ole. Bosz hat versucht zu korrigieren, es hat aber einfach nicht geklappt.
Bosz ist bestimmt auch Schuld, dass beispielsweise Bartra in Stuttgart Bürki abschiesst, gelle!?
Jeder Trainer ist für die mentalen Verfassungen der Spieler verantwortlich. Oder was glaubst Du, worum sich so ein Slapstick entwickelt? Bosz hat genau da eingelenkt, als der Druck enorm anstieg und er um seinen Job bangen musste. Nur was bringt es, auf ein System umzustellen, in das die Mannschaft nicht eingewiesen ist. Und seine Unflexibilität (Positionstreue) hat er eben auch nicht verändert. Daran ist er ja letztlich gescheitert. Stöger hat mit einfachen Mitteln die Mannschaft stabilisiert. Bosz hat dies in 12 Spielen eben nicht geschafft. Das ist für jeden Trainer mehr als ein Offenbarungseid.
Das glaube ich auch nicht. Bartra ist für mich klar IV und ich hoffe er kann da auch eingesetzt werden. Das muss die Verletztenliste halt auch hergeben. Dazu muss ich Bartra auch wieder fangen. Er bringt mMn sehr viel mit, um bei uns eben ein absoluter Leader und Stammspieler zu sein.
Socke ist auf einem absteigenden Ast. Leider. Verzettelt sich vermehrt in unsinnigen Zweikämpfe und hat mehr Aussetzer als sonst. Klar, ein absoluter Fighter. Aber er bringt uns beim Ballbesitzspiel, welches zur Defensive (!) beiträgt, leider auch fast nichts. Nicht umsonst, ignorieren gefühlt alle Trainer Socke bei Ballbesitz.
Socke ist auf dem absteigenden Ast und Bartra muss sich wieder fangen? Meinst Du nicht auch, dass ein Sokratis nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte? Socke hat vier Jahre lang unsere IV mitgetragen. Auch die zwei Jahre unter Tuchel war er gesetzt. Und das Socke keine Pässe spielen kann, ist auch so ein Mythos. 89 % sind sicher kein schlechter Wert, gerade bei 7 % langen Bällen.
Naja. Was denn nun? Ich dachte erst, Bosz sei Schuld. Jetzt sind es die Spieler und deren Engagement und Arbeitsmoral?
Schlechtes Training? Woran machst du das fest? Gibt es da Dinge, die dir aufgefallen sind? Genau so beim Thema Einstellung - hat es dir an dieser gefehlt? Also vor allem in der Trainingsarbeit?
Ganz ehrlich: das ist mir alles zu pauschal

Training, mentale Einstellung sind nun Dinge, die der Trainer verantwortet. Ob das Training an sich falsch war, weiss ich nicht. Das die Mannschaft unfit war, glaube ich auch nicht. Dafür fehlen in der Tat die Einblicke. Aber die fehlen eben nicht bei dem, was auf dem Platz passierte. Und da scheiterte Bosz auf ganzer Linie - mit Ansage. Die hat eben auch die Mannschaft schwer angeschlagen. Auch hier konnte Bosz nicht gegensteuern.
04.01.2018 - 16:41 Uhr
Zitat von mba123
Mich würde aber interessieren, wie Du den Kader im Mittelfeld verbessern würdest. Wie soll dort mehr defensive Stabilität erzeugt werden?
Mit Mkhitaryan könnte ich mir diesbezüglich einen Zugewinn vorstellen, ohne dass darunter die Offensive leidet (im Gegenteil). Letzteres wäre für mich bei den ganzen Rufen nach einem physisch starken Mittelfeldspieler sicher der Fall.
Eine Antwort vielleicht in einem anderen Thread.
Mich würde aber interessieren, wie Du den Kader im Mittelfeld verbessern würdest. Wie soll dort mehr defensive Stabilität erzeugt werden?
Mit Mkhitaryan könnte ich mir diesbezüglich einen Zugewinn vorstellen, ohne dass darunter die Offensive leidet (im Gegenteil). Letzteres wäre für mich bei den ganzen Rufen nach einem physisch starken Mittelfeldspieler sicher der Fall.
Eine Antwort vielleicht in einem anderen Thread.
Das hängt sehr stark davon ab, wen man im Sommer als Abgang verbuchen kann. Nehmen wir mal die Leistungsträger bzw. Stammspieler Sokratis, Weigl, Reus und Aubameyang, die unter gewissen Umständen gehen könnten, dann ergeben sich allein dadurch mindestens 15 Szenarien, die höchst unterschiedliche Budgets vorgeben. Wobei das ja sicher nicht alle Abgänge sind, da Schürrle, Rode, Subotic und Durm weiterhin über stehen und auch sonst noch Veränderungen möglich sind, ob nun per Leihe oder Transfer. Daher ist auch diese Frage allein aus finanziellen Gründen schon nicht so pauschal zu beantworten.
Je weniger passiert, desto mehr wird meines Erachtens von Dahoud und dessen Entwicklung abhängen, die man idealerweise forciert, aber darüber hinaus auch nochmal nach einer eierlegenden Wollmilchsau Ausschau hält, die dynamisch, physisch, strategisch und technisch vieles mitbringt. Je weniger Budget, desto mehr muss dabei dann eben auf Talent gesetzt werden, das man selber aufbaut. Im Grunde ergibt sich daraus also die Suche nach mindestens einem berechtigten Dahoud BU, der aber idealerweise auch neben Dahoud funktioniert.
Isolierte Verbesserungen sollte es aber eh nicht geben und deswegen wäre für mich aber genauso das Problem in der IV und auf RV zu beheben, um den Aufbau zu stärken. Sokratis ist für mich dabei ein unablässlicher Streichkandidat, selbst wenn das in gewissen Bereichen Verschlechterungen mit sich bringt, weil meines Erachtens grobe Probleme bereits in der IV entstehen, indem die gegnerischen Spielpläne diese in keiner Weise aktiv bedenken - schließlich wird von kaum einem Gegner noch auf die IV gepresst, da die Ballverluste, durch erhöhte Überzahl, gegen den Rest des BVB, so oder so provoziert werden. Daher muss man an Spielstärke zulegen und wenn man dabei idealerweise auch noch größer wird, ohne langsamer zu werden, hat man in meinen Augen schon vieles richtig gemacht. Umso mehr, je mehr dieser Spieler Fähigkeiten mitbringt, um eine Abwehr zu organisieren - das fehlt derzeit in meinen Augen komplett, da sich fast alle Spieler nicht mal selbst organisiert bekommen. Mit Bartra und Toprak hat man jedenfalls erfahrene Spieler, die jederzeit zumindest so solide sein sollten, dass ein Talent am meisten Sinn macht, das noch sehr viel verspricht, aber etwas weiter als Zagadou ist - die Gerüchte um Akanji heiße ich daher gut, auch wenn ich es für deutlich besser hielte, wenn er im Winter käme, um ein halbes Jahr Anlaufzeit zu bekommen, da er kaum direkt funktionieren wird. Je nach Budget hielte ich aber auch noch andere gute Lösungen für möglich, die mal mehr oder weniger kreativ oder riskant sind: Diop, Dendoncker, Pavard, Mukiele, Gbamin oder Stark könnten situativ jeweils auch passend sein - hinge dann von Bartra (stabilsiert er sich wieder bzw. bekommt er sein Risikomanagement im Aufbau in den Griff - wofür Stöger aber auch erst mal auf ihn setzen müsste) und Zagadou (Fortschritte im Stellungsspiel und Adaption des Spieltempos) ab, aber auch von der generellen Ausrichtung und Risikobereitschaft.
Piszczek war in dieser Saison bislang sehr stabil, was die Defensive angeht, aber im Aufbau ist er für mich immer weniger ein Faktor und auch wenn sein Verlust in der Vorrunde schwer wiegt, ist das für mich leider mehr eine Aussage über die vorhandenen RV Alternativen als über Piszczek. Sicher ist Piszczek defensiv immer noch einer der besten RV der Liga und auch in der Luft ist er ein wichtiger Faktor für den BVB sowie als Führungsspieler offensichtlich schwer zu ersetzen (was vor allem daran liegt, dass ich in der Kette nur noch Schmelzer als solchen bezeichnen würde), aber für mich ist er dennoch nicht mehr das Optimum, das man auf RV bekommen könnte. Schließlich kann er zwar weitestehend Yarmolenkos Defizite in der Defensive auffangen und auch Pulisic sehr viel Arbeit abnehmen (er kann meines Erachtens schon was in der Defensive, aber das nimmt zu viel Fokus von der Offensive und damit opfert er seine größeren Stärken - u.a. ist das für mich auch einer der Gründe, warum Pulisic in dieser Saison nicht so gut ist: er muss defensiv zu viel mithelfen, da er zwar Two-Way-Player-Fähigkeiten hat, die er aber nicht komplett abrufen kann - daher sehe ich Pulisic defensiv auch längst nicht so kritisch, wie Yarmolenko, dem man dafür nur ein stets bemüht ins Zeugnis schreiben kann). Somit hat man mit Piszczek einen RV, der Yarmolenko und Pulisic ausbalancieren kann, weil er deren fehlende Defensive kompensiert - was grundsätzlich gut und wichtig ist -, aber dadurch, dass er selbst offensiv keinen großen Impact mehr hat, ist es letztendlich berechenbar. Denn abgesehen davon, dass er eben immer mal wieder länger verletzt ist, seine Verletzungen schon Tribut gefordert haben, indem er dynamisch nicht mehr mit früher vergleichbar ist und nach vorne passiert im Aufbau eben nichts mehr, was über solide hinausgeht, weil er für mich durch die geringere Dynamik immer berechenbarer geworden ist. Toljan hat zuletzt etwas stabiler gespielt, aber ich bin bei ihm immer noch sehr skeptisch, dass es für höchstes Niveau reicht, was an seinem Spielertyp - Piszczeks Spielertyp ist für mich nach wie vor deutlich passender in diesem Kader, weil der für Balance sorgt - und der bisherigen Entwicklung liegt. Daher muss es hier meines Erachtens auch mindestens die Idee geben, dass man sich mit einem Hybrid beschäftigt, der auch in der IV ran kann. Damit lande ich also wieder bei Mukiele oder auch Widmer - der nicht ganz so begehrt ist, weil er nicht mehr allzu viel Potenzial mitbringt, aber dafür eben machbar sein sollte. Mit so einem Typ müsste man weder Piszczek noch Toljan abgeben und würde sich wohl auch statisch flexibler aufstellen - sprich: je spielstärker die IV, desto eher kann man auch erfolgreich mit 3er Kette spielen und dabei würde sich dann 3 RV im Kader nicht ausschließen.
Ein weiterer Aspekt wäre für mich auch ein spielstärkerer Stürmer, falls Aubameyang geht, der aber auch defensiv vielseitiger sein könnte und somit gleich 2 andersgerichtete Fähigkeiten mitbringt, um die Qualitätsverluste im Abschluss mindestens kompensieren zu können - im Abschluss selbst sehe ich die Potenziale jedenfalls nicht beim Nachfolger, sondern in der Umverteilung auf Pulisic und Yarmolenko, die meines Erachtens noch genug Luft nach oben haben, um mehr Tore zu erzielen. Im Gesamtkontext kann man auch damit im ZM verschiedenste Optionen schaffen, um für Entlastung zu sorgen - sowohl defensiv als auch offensiv. Dabei gäbe es aber insgesamt sehr viele Möglichkeiten, die vom modernen Wandstürmer bis zur falschen 9 reichen können. In anderen Threads hatte ich bisher bspw. Santi Mina, Guedes, Correa, Carrasco und Thuram genannt - also auch wieder Spieler für höchst unterschiedliche Strategien und Budgets, die situativ aber sicherlich Sinn machen würden, wobei das auch nicht die einzigen sind, die mir in den Kopf kommen würden.
Um noch genauer auf Spieler einzugehen, hängt natürlich auch viel vom Trainer ab, was dieser haben will und in welche Richtung der Verein mittel- bis langfristig entwickelt werden soll. Nur Ballbesitz zu fordern, ohne dafür ausreichendes Spielermaterial und den passenden Trainer zu haben, macht für mich jedenfalls keinen Sinn. Das Konzept - egal wie es dann lautet - müsste man schon auch klar sichtbar umsetzen, was die Kaderstruktur angeht, wobei die Bundesliga athletisch und dynamisch eben auch bestimmte Mindestanforderungen stellt, die meines Erachtens derzeit nicht in allen Mannschaftsteilen erfüllt sind - womit wir wieder insbesondere beim DM/ZM sind. Dementsprechend gäbe es für mich eben auch Argumente, warum man Weigl abgibt, um sich passender aufzustellen - und auch, um nicht Weigls Entwicklung sinnlos zu blockieren, der keine Anzeichen macht, dass er sich im Spielertyp noch groß verändern wird, obwohl das notwendig wäre, wenn man den Kader nicht konsequent auf Ballbesitz und Weigls Bedarf (dynamischere und spielstärkere Spieler rund um ihn herum) erfüllt bzw. nicht erfüllen kann. Dann hielte ich bspw. einige Optionen für möglich, durch die man sowohl Physis zulegen kann als auch in Sachen Dynamik und offensiver Durchschlagskraft - es muss also nicht nur unbedingt bei den ZM geschraubt werden, um die Balance zu verbessern - und dementsprechend auch auf einen aktiveren Spiemacher verzichten kann, der derzeit sowieso nicht zum Tragen kommt. Um das mal mit Namen zu verbinden, kommen mir bspw. Berge oder Bentancur in den Sinn - je nachdem, ob sich bei letzterem durch den Can Transfer Chancen eröffnen. In der aktuellen Kaderkonfiguration hielte ich beide Spielertypen jedenfalls für recht klare Upgrades, die die aktuellen ZM sehr gut ergänzen und auch da sinnvolle Optionen für die Flexiblität zur 3er Kette aufmachen.
Ich könnte jedenfalls jetzt für jedes Szenario einige Kaderschmieden aufmachen, aber so richtig Sinn ergibt das für mich irgendwie doch nicht, da zu viele Unbekannte dabei sind. Es kann schlicht zu viel passieren oder auch zu wenig, um den jeweils passenden Spieler klar bennen zu können, der für Homogenität in Szenario XY sorgt, weswegen ich das nicht sehr viel konkreter verfassen möchte, es sei denn du hast konkrete nachfragen zu bestimmten Zusammensetzungen oder Situationen.
Nur so viel noch: mir wäre ein richtig großer, riskanter Umbruch deutlich lieber als weiterhin etwas kleinere Umbrüche mit weniger Risiko zu haben, die auch noch größtenteils fremdbestimmt sind. Die kurzfristigen Ziele hoch zu gewichten hat sich bislang nicht ausgezahlt, also muss der Fokus wieder vermehrt auf langfristige Ziele gelenkt werden, da mir diese arg gefährdet scheinen, weil man mittlerweile auch finanziell über Limits gegangen ist. Das gilt übrigens auch für den Trainer und nicht nur die Verantwortlichen! Zur Not hieße das eben, dass kurzfristige Ziele zurückstecken müssen, was immer noch besser ist als langfristig dieselben Ziele umso längerfristig zu gefährden. Insgesamt muss jedenfalls sehr viel mehr Homogenität in den Kader, was auch taktisch gilt. Es kann jedenfalls nicht so weitergehen, dass die Offensive ihre Stärken in der Defensive vor allem im hohen Angriffspressing zur Geltung bringt, während die Abwehr lieber tief steht - und das auch noch sowohl im Aufbau als auch in der Defensive. So wird schon im Ansatz kompaktes Verteidigen verhindert, weil Widersprüche in der Kaderzusammenstellung auftauchen, die nicht sein dürfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.01.2018 um 16:46 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 17:37 Uhr
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
04.01.2018 - 17:54 Uhr
Zitat von t0x1m
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
33 Einsätze mit 72 Durchschnittsminuten in der CL
80 Einsätze in der ersten spanischen und deutschen Liga mit 77 Min. im Durchschnitt
13 Einsätze für die N11
Dabei vier Jahre mit Messi & Co im Trainung. Im zweiten Jahr bei uns...
Ja, ich denke, dass man ihn als erfahrenen Spieler bezeichnen kann. Auch wenn Du Recht hast und Schürrle und Götze sicher mehr Erfahrungen insgesamt und in wichtigen Spielen gesammelt haben...
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