BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
04.01.2018 - 18:10 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
33 Einsätze mit 72 Durchschnittsminuten in der CL
80 Einsätze in der ersten spanischen und deutschen Liga mit 77 Min. im Durchschnitt
13 Einsätze für die N11
Dabei vier Jahre mit Messi & Co im Trainung. Im zweiten Jahr bei uns...
Ja, ich denke, dass man ihn als erfahrenen Spieler bezeichnen kann. Auch wenn Du Recht hast und Schürrle und Götze sicher mehr Erfahrungen insgesamt und in wichtigen Spielen gesammelt haben...
Zitat von t0x1m
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
33 Einsätze mit 72 Durchschnittsminuten in der CL
80 Einsätze in der ersten spanischen und deutschen Liga mit 77 Min. im Durchschnitt
13 Einsätze für die N11
Dabei vier Jahre mit Messi & Co im Trainung. Im zweiten Jahr bei uns...
Ja, ich denke, dass man ihn als erfahrenen Spieler bezeichnen kann. Auch wenn Du Recht hast und Schürrle und Götze sicher mehr Erfahrungen insgesamt und in wichtigen Spielen gesammelt haben...
Das er unerfahren ist hab ich ja nicht behauptet aber die Spielzeit wird Pulisic vermutlich bereits mit 21 Jahren haben und auf das Alter bezogen gibt es da eben weit erfahrenere Spieler-natürlich auf Bartra bezogen. Bartra könnte in seiner Entwicklung halt schon "viel" weiter sein (in dem Fall wäre er vermutlich nicht für diesen Preis zu haben gewesen) aber das ist der falsche Thread dafür.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 04.01.2018 um 18:16 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 18:30 Uhr
Zitat von t0x1m
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
Bartra hat mittlerweile über 15.000 Profiminuten, in über 200 Spielen, bei 2 Topclubs. Wie viel mehr Erfahrung soll man denn als 26 jähriger Spieler noch mitbringen, um als erfahren zu gelten? Nur weil Toprak noch mehr Erfahrung sammeln könnte, heißt das noch lange nicht, dass Bartra dahingehend nichts zu bieten hat. Ich würde sogar eher davon ausgehen, dass er allein mit Barca und der spanischen Nationalmannschaft Erfahrungen gesammelt hat, die Toprak in seinem Leben nicht mehr sammeln wird. Für mich gibt es da ehrlich gesagt daher nichts zu hinterfragen. Zumal der Absatz auch sehr klar auf die Zusammensetzung der IV bezogen war, womit Götze und Co. in dem Zusammenhang ziemlich unerheblich sind.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
Wenn mehr Geld für die Erreichung von Zielen ausgegeben wird, als dadurch eingenommen werden kann, dann nennt sich das Missverhältnis. Die letzten Quartalsberichte deuten jedenfalls sehr stark darauf hin, dass es dieses Missverhältnis beim BVB derzeit gibt und somit ein Abgang von Aubameyang oder Dembele im letzten Sommer beinahe unausweichlich war - es ist schließlich nicht mehr Geld da als letztes Jahr. Die CL ist derzeit jedenfalls nicht mehr das einzige Kriterium, was der BVB bedienen muss, um wirtschaftlich top dazustehen, weil die Gehälter ihn mittlerweile auffressen - und die sind nicht durch junge Talente so hoch, sondern durch die älteren Spieler, die man sich nur mit der CL allein nicht alle leisten kann und (sofern sie Leistungsträger sind) auf dem Markt sowieso gefragt sind.
Je weniger Aubameyangs oder Dembeles man produziert, desto mehr Probleme wird man auf diese Weise bekommen, weil das Missverhältnis nur größer werden wird. Denn es bedeutet einerseits, dass die Qualität im Kader sinkt und andererseits, dass man das Missverhältnis durch ebendiese fehlenende Qualität nicht mehr so einfach ausgleichen kann, weil sowohl sportlich und finanziell die Qualitätsverschlechterung durchschlägt als auch rein finanziell, durch geringere Transfereinnahmen. Genau diese geringeren Transfereinnahmen sind umso wahrscheinlicher, je mehr Rentenverträge man im Kader hat oder zumindest solche Verträge, die so teuer sind, dass die Spieler sich nur sportlich refinanzieren können, aber nicht über den Transfermarkt. Tun sie das aber nicht, weil es unmöglich ist - also selbst mit CL -, dann ist man auf dem Holzweg, wenn nicht sogar schon in einer Abwärtsspirale, in der Qualität und Kosten immer weniger zusammen passen. Je später man diese durchbricht, desto größer wird der Rückstand schon sein.
Zudem ist der BVB derzeit kaum in der Lage Abgänge von Leistungsträgern 100% aufzufangen, obwohl das wirtschaftlich notwendig ist, weil man eben Verkäufe tätigen muss. In der Konsequenz bedeutet es dann eben, dass das Fehlen von internen Nachfolgern dazu führt, dass sich der Kader verschlechtert, egal wie viel Qualität man von Extern versucht hinzuzufügen. Folglich ist der erstrebenswerte Weg, um eine potenzielle Abwärtsspirale, zumindest aber das Missverhältnis von Einnahmen und Ausgaben, zu beenden, dass man frühzeitig die internen Nachfolger ausbildet, die über genug Potenzial und Talent verfügen, um Abgänge sportlich kompensieren zu können - das Ausdünnen des Kaders allein wird aktuell nicht reichen, da die Qualität dafür derzeit von zu vielen Konkurrenten eingeholt wurde, die aber allesamt mehr auf Potenzial verfügen sowie setzen und damit auch sehr schnell überholen könnten. Das ist dem BVB so zuletzt nicht häufig genug gelungen, wenn man das in Relation zu den Qualitätsverlusten setzt, die man in den letzten Jahren hatte. Bei Talenten gibt es hinsichtlich Marktwertverlust aktuell außerdem relativ geringe Risiken, sodass sich das für die Konkurren auch noch zusätzlich lohnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.01.2018 um 18:32 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 18:47 Uhr
Zitat von BVBBC
Bartra hat mittlerweile über 15.000 Profiminuten, in über 200 Spielen, bei 2 Topclubs. Wie viel mehr Erfahrung soll man denn als 26 jähriger Spieler noch mitbringen, um als erfahren zu gelten? Nur weil Toprak noch mehr Erfahrung sammeln könnte, heißt das noch lange nicht, dass Bartra dahingehend nichts zu bieten hat. Ich würde sogar eher davon ausgehen, dass er allein mit Barca und der spanischen Nationalmannschaft Erfahrungen gesammelt hat, die Toprak in seinem Leben nicht mehr sammeln wird. Für mich gibt es da ehrlich gesagt daher nichts zu hinterfragen. Zumal der Absatz auch sehr klar auf die Zusammensetzung der IV bezogen war, womit Götze und Co. in dem Zusammenhang ziemlich unerheblich sind.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
Wenn mehr Geld für die Erreichung von Zielen ausgegeben wird, als dadurch eingenommen werden kann, dann nennt sich das Missverhältnis. Die letzten Quartalsberichte deuten jedenfalls sehr stark darauf hin, dass es dieses Missverhältnis beim BVB derzeit gibt und somit ein Abgang von Aubameyang oder Dembele im letzten Sommer beinahe unausweichlich war - es ist schließlich nicht mehr Geld da als letztes Jahr. Die CL ist derzeit jedenfalls nicht mehr das einzige Kriterium, was der BVB bedienen muss, um wirtschaftlich top dazustehen, weil die Gehälter ihn mittlerweile auffressen - und die sind nicht durch junge Talente so hoch, sondern durch die älteren Spieler, die man sich nur mit der CL allein nicht alle leisten kann und (sofern sie Leistungsträger sind) auf dem Markt sowieso gefragt sind.
Je weniger Aubameyangs oder Dembeles man produziert, desto mehr Probleme wird man auf diese Weise bekommen, weil das Missverhältnis nur größer werden wird. Denn es bedeutet einerseits, dass die Qualität im Kader sinkt und andererseits, dass man das Missverhältnis durch ebendiese fehlenende Qualität nicht mehr so einfach ausgleichen kann, weil sowohl sportlich und finanziell die Qualitätsverschlechterung durchschlägt als auch rein finanziell, durch geringere Transfereinnahmen. Genau diese geringeren Transfereinnahmen sind umso wahrscheinlicher, je mehr Rentenverträge man im Kader hat oder zumindest solche Verträge, die so teuer sind, dass die Spieler sich nur sportlich refinanzieren können, aber nicht über den Transfermarkt. Tun sie das aber nicht, weil es unmöglich ist - also selbst mit CL -, dann ist man auf dem Holzweg, wenn nicht sogar schon in einer Abwärtsspirale, in der Qualität und Kosten immer weniger zusammen passen. Je später man diese durchbricht, desto größer wird der Rückstand schon sein.
Zudem ist der BVB derzeit kaum in der Lage Abgänge von Leistungsträgern 100% aufzufangen, obwohl das wirtschaftlich notwendig ist, weil man eben Verkäufe tätigen muss. In der Konsequenz bedeutet es dann eben, dass das Fehlen von internen Nachfolgern dazu führt, dass sich der Kader verschlechtert, egal wie viel Qualität man von Extern versucht hinzuzufügen. Folglich ist der erstrebenswerte Weg, um eine potenzielle Abwärtsspirale, zumindest aber das Missverhältnis von Einnahmen und Ausgaben, zu beenden, dass man frühzeitig die internen Nachfolger ausbildet, die über genug Potenzial und Talent verfügen, um Abgänge sportlich kompensieren zu können - das Ausdünnen des Kaders allein wird aktuell nicht reichen, da die Qualität dafür derzeit von zu vielen Konkurrenten eingeholt wurde, die aber allesamt mehr auf Potenzial verfügen sowie setzen und damit auch sehr schnell überholen könnten. Das ist dem BVB so zuletzt nicht häufig genug gelungen, wenn man das in Relation zu den Qualitätsverlusten setzt, die man in den letzten Jahren hatte. Bei Talenten gibt es hinsichtlich Marktwertverlust aktuell außerdem relativ geringe Risiken, sodass sich das für die Konkurren auch noch zusätzlich lohnt.
Zitat von t0x1m
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
@BVBBC:
Mal ne Frage: Toprak erfahren- okay- aber Bartra? Mit 26 gibts da viel erfahrener Spieler wie Schürrle, Götz ect.
Bartra hat mittlerweile über 15.000 Profiminuten, in über 200 Spielen, bei 2 Topclubs. Wie viel mehr Erfahrung soll man denn als 26 jähriger Spieler noch mitbringen, um als erfahren zu gelten? Nur weil Toprak noch mehr Erfahrung sammeln könnte, heißt das noch lange nicht, dass Bartra dahingehend nichts zu bieten hat. Ich würde sogar eher davon ausgehen, dass er allein mit Barca und der spanischen Nationalmannschaft Erfahrungen gesammelt hat, die Toprak in seinem Leben nicht mehr sammeln wird. Für mich gibt es da ehrlich gesagt daher nichts zu hinterfragen. Zumal der Absatz auch sehr klar auf die Zusammensetzung der IV bezogen war, womit Götze und Co. in dem Zusammenhang ziemlich unerheblich sind.
und wegen der langfristigen Ziele über die kurzfristigen Ziele stellen, wie meinst du das genau? Gefährdet man nämlich über mehr als eine Spielzeit das internationale Geschäft (und der Grad ist sehr schmal im Moment zwischen CL und Blumentopf) gefährdet man damit automatisch auch die langfristigen Ziele oder meinst du mit kurzfristigen Ziele gar Titel?
Wenn mehr Geld für die Erreichung von Zielen ausgegeben wird, als dadurch eingenommen werden kann, dann nennt sich das Missverhältnis. Die letzten Quartalsberichte deuten jedenfalls sehr stark darauf hin, dass es dieses Missverhältnis beim BVB derzeit gibt und somit ein Abgang von Aubameyang oder Dembele im letzten Sommer beinahe unausweichlich war - es ist schließlich nicht mehr Geld da als letztes Jahr. Die CL ist derzeit jedenfalls nicht mehr das einzige Kriterium, was der BVB bedienen muss, um wirtschaftlich top dazustehen, weil die Gehälter ihn mittlerweile auffressen - und die sind nicht durch junge Talente so hoch, sondern durch die älteren Spieler, die man sich nur mit der CL allein nicht alle leisten kann und (sofern sie Leistungsträger sind) auf dem Markt sowieso gefragt sind.
Je weniger Aubameyangs oder Dembeles man produziert, desto mehr Probleme wird man auf diese Weise bekommen, weil das Missverhältnis nur größer werden wird. Denn es bedeutet einerseits, dass die Qualität im Kader sinkt und andererseits, dass man das Missverhältnis durch ebendiese fehlenende Qualität nicht mehr so einfach ausgleichen kann, weil sowohl sportlich und finanziell die Qualitätsverschlechterung durchschlägt als auch rein finanziell, durch geringere Transfereinnahmen. Genau diese geringeren Transfereinnahmen sind umso wahrscheinlicher, je mehr Rentenverträge man im Kader hat oder zumindest solche Verträge, die so teuer sind, dass die Spieler sich nur sportlich refinanzieren können, aber nicht über den Transfermarkt. Tun sie das aber nicht, weil es unmöglich ist - also selbst mit CL -, dann ist man auf dem Holzweg, wenn nicht sogar schon in einer Abwärtsspirale, in der Qualität und Kosten immer weniger zusammen passen. Je später man diese durchbricht, desto größer wird der Rückstand schon sein.
Zudem ist der BVB derzeit kaum in der Lage Abgänge von Leistungsträgern 100% aufzufangen, obwohl das wirtschaftlich notwendig ist, weil man eben Verkäufe tätigen muss. In der Konsequenz bedeutet es dann eben, dass das Fehlen von internen Nachfolgern dazu führt, dass sich der Kader verschlechtert, egal wie viel Qualität man von Extern versucht hinzuzufügen. Folglich ist der erstrebenswerte Weg, um eine potenzielle Abwärtsspirale, zumindest aber das Missverhältnis von Einnahmen und Ausgaben, zu beenden, dass man frühzeitig die internen Nachfolger ausbildet, die über genug Potenzial und Talent verfügen, um Abgänge sportlich kompensieren zu können - das Ausdünnen des Kaders allein wird aktuell nicht reichen, da die Qualität dafür derzeit von zu vielen Konkurrenten eingeholt wurde, die aber allesamt mehr auf Potenzial verfügen sowie setzen und damit auch sehr schnell überholen könnten. Das ist dem BVB so zuletzt nicht häufig genug gelungen, wenn man das in Relation zu den Qualitätsverlusten setzt, die man in den letzten Jahren hatte. Bei Talenten gibt es hinsichtlich Marktwertverlust aktuell außerdem relativ geringe Risiken, sodass sich das für die Konkurren auch noch zusätzlich lohnt.
Wenn ich endlich wieder Bewerten könnte, würde ich es tun.
Du hast die Situation perfekt dargestellt!
04.01.2018 - 18:54 Uhr
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 04.01.2018 um 18:55 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 19:08 Uhr
Zitat von t0x1m
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Vereinfacht gesagt, wollte ich darauf raus, dass die langfristigen Ziele irgendwann auch kurzfristige Ziele sein werden. Hat man diese Ziele bis dahin vernachlässigt, weil man sich zu sehr auf die ehemaligen kurzfristigen Ziele konzentriert hat, werden diese Ziele umso schwerer zu erfüllen sein. Es gilt daher auch umgekehrt, dass die langfristigen Ziele die kurzfristigen Ziele ebenfalls definieren müssen. Das ist - nochmal vereinfacht ausgedrückt - keine Einbahnstraße, außer man macht einen auf "Nach mir die Sintflut".
Wenn man sich die Differenz aus noch ausstehenden Transferverbindlichkeiten und -forderungen ansieht, die geringe Erhöhung des Festgeldkontos aufgrund der Dembele Mio. und die weiter gestiegenen Kaderkosten, dann gehe ich mittlerweile von rund 20 Mio. aus, die entweder aus Kompletteinsparungen oder Nettoeinnahmen resultieren müssen. Das ist mehr als Schürrle, Rode, Subotic und Durm kosten.
Grundsätzlich steht damit jeder Spieler zur Disposition, der sich sportlich nicht refinanzieren kann - und das kann auch bei Leistungsträger sehr schnell der Fall sein, insbesondere dann, wenn sie die Homogenität des Kaders gefährden oder bereits negativ beeinflussen. Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.01.2018 um 19:08 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 19:51 Uhr
Zitat von BVBBC
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Zitat von t0x1m
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Um nur mal auf Leipzig anzusprechen, die waren letzte Saison Aufsteiger und haben einen Coup gelandet, was passiert in der anschließenden Saison- Spieler wie Kampl werden u.A. zu Talenten hinzu verpflichtet. CL, den Anspruch diese auch in der kommende Saison zu spielen usw. all diese Anforderungen an ein Team kannst du nicht allein mit Talenten des Jahrgangs 20+ angehen. Durch Erfolg werden Einnahmen wie Ansprüche gesteigert, diese Ansprüche auch zu bedienen, erreicht man nicht nur mit einem jungen Kader. Hinzu kommt, Spieler wie Werner, die noch sehr jung sind, haben trotzdem bereits enorme Erfahrung. So ist es ja nicht, dass man x beliebige einfach nach jungen Spielern mit möglichst viel Wiederverkaufswert Ausschau hält. Du sprichst es an, es muss eine gewisse Homogenität im Kader entstehen und die erhält man nicht einfach dadurch die besten Spieler zu verkaufen und dafür Spieler wie Sahin und Co als sog. "Führungsspieler" im Kader zu behalten aber evtl. meinen wir Ähnliches und sprechen nur aneinander vorbei- what ever

Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 04.01.2018 um 19:56 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 20:15 Uhr
Zitat von t0x1m
Um nur mal auf Leipzig anzusprechen, die waren letzte Saison Aufsteiger und haben einen Coup gelandet, was passiert in der anschließenden Saison- Spieler wie Kampl werden u.A. zu Talenten hinzu verpflichtet. CL, den Anspruch diese auch in der kommende Saison zu spielen usw. all diese Anforderungen an ein Team kannst du nicht allein mit Talenten des Jahrgangs 20+ angehen. Durch Erfolg werden Einnahmen wie Ansprüche gesteigert, diese Ansprüche auch zu bedienen, erreicht man nicht nur mit einem jungen Kader. Hinzu kommt, Spieler wie Werner, die noch sehr jung sind, haben trotzdem bereits enorme Erfahrung. So ist es ja nicht, dass man x beliebige einfach nach jungen Spielern mit möglichst viel Wiederverkaufswert Ausschau hält. Du sprichst es an, es muss eine gewisse Homogenität im Kader entstehen und die erhält man nicht einfach dadurch die besten Spieler zu verkaufen und dafür Spieler wie Sahin und Co als sog. "Führungsspieler" im Kader zu behalten aber evtl. meinen wir Ähnliches und sprechen nur aneinander vorbei- what ever
Zitat von BVBBC
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Zitat von t0x1m
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Um nur mal auf Leipzig anzusprechen, die waren letzte Saison Aufsteiger und haben einen Coup gelandet, was passiert in der anschließenden Saison- Spieler wie Kampl werden u.A. zu Talenten hinzu verpflichtet. CL, den Anspruch diese auch in der kommende Saison zu spielen usw. all diese Anforderungen an ein Team kannst du nicht allein mit Talenten des Jahrgangs 20+ angehen. Durch Erfolg werden Einnahmen wie Ansprüche gesteigert, diese Ansprüche auch zu bedienen, erreicht man nicht nur mit einem jungen Kader. Hinzu kommt, Spieler wie Werner, die noch sehr jung sind, haben trotzdem bereits enorme Erfahrung. So ist es ja nicht, dass man x beliebige einfach nach jungen Spielern mit möglichst viel Wiederverkaufswert Ausschau hält. Du sprichst es an, es muss eine gewisse Homogenität im Kader entstehen und die erhält man nicht einfach dadurch die besten Spieler zu verkaufen und dafür Spieler wie Sahin und Co als sog. "Führungsspieler" im Kader zu behalten aber evtl. meinen wir Ähnliches und sprechen nur aneinander vorbei- what ever

Ich denke nicht, dass Leipzig einen Coup gelandet hat, aber das werden sie in der Rückrunde eben noch beweisen müssen. Das aber erst mal nur am Rande. Ich habe nämlich nicht behauptet, dass man keine erfahrenen Spieler benötigt, um erfolgreich zu sein, sondern dass der BVB davon mehr als genug hat, die ihn insgesamt aber auch nicht ausreichend weiterbringen, weil sie teilweise entweder nicht die Qualität haben oder die Homogenität des Kaders nicht (mehr) optimieren, sodass die kurzfristigen Ziele gefährdet sind, weil das Talent insgesamt nicht reicht. Daher muss man Talent hinzufügen und das wird nur mit jungen Spielern kostengünstig genug funktionieren wird, um nicht das Budget zu überziehen - was aktuell schon der Fall ist, aber auch nicht hilft.
Ansonsten hast du mit Leipzig kein gutes Beispiel gewählt, weil Kampl der einzige ältere Spieler war, der auch nur geholt wurde, weil man da schon wusste, dass Keita nächstes Jahr gehen wird - für den wird als mittelfristiger Nachfolger derzeit allerdings auch ein Perspektivspieler gesucht. Mit Kampl hat jedenfalls nur einer mehr als 23 Lenze auf dem Buckel gehabt, sodass Leipzigs Zugänge im Schnitt 21,4 Jahre alt waren - es kamen also ansonsten nur Talente, die weit unter dem selbst gesetzten Alterslimit waren. Mit Compper hat man nun sogar den erfahrensten Spieler im Kader abgegeben. Allzu viel Erfahrung hat RB ansonsten nicht. Vor der Saison hatten sie genau 2330 Minuten CL-Erfahrung im gesamten Kader, sodass der BVB allein in der Kategorie heute ganze 37.918 Minuten mehr an Erfahrung vorzuweisen hat. Nur in der Bundesliga sind es sogar 219.841 Minuten - nur auf Erstliganiveau sind es auch über 200.000 Minuten mehr, die der BVB Kader vorweisen kann. DAS ist enorme Erfahrung ...
Zu deinem abschließenden Absatz: ja, das kann sein, dass wir aneinander vorbei reden, wobei ich schon denke, dass wir grundsätzlich andere Standpunkte in der zukünftigen Ausrichtung und Struktur des Kaders haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 04.01.2018 um 20:17 Uhr bearbeitet
04.01.2018 - 20:51 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich denke nicht, dass Leipzig einen Coup gelandet hat, aber das werden sie in der Rückrunde eben noch beweisen müssen. Das aber erst mal nur am Rande. Ich habe nämlich nicht behauptet, dass man keine erfahrenen Spieler benötigt, um erfolgreich zu sein, sondern dass der BVB davon mehr als genug hat, die ihn insgesamt aber auch nicht ausreichend weiterbringen, weil sie teilweise entweder nicht die Qualität haben oder die Homogenität des Kaders nicht (mehr) optimieren, sodass die kurzfristigen Ziele gefährdet sind, weil das Talent insgesamt nicht reicht. Daher muss man Talent hinzufügen und das wird nur mit jungen Spielern kostengünstig genug funktionieren wird, um nicht das Budget zu überziehen - was aktuell schon der Fall ist, aber auch nicht hilft.
Zitat von t0x1m
Um nur mal auf Leipzig anzusprechen, die waren letzte Saison Aufsteiger und haben einen Coup gelandet, was passiert in der anschließenden Saison- Spieler wie Kampl werden u.A. zu Talenten hinzu verpflichtet. CL, den Anspruch diese auch in der kommende Saison zu spielen usw. all diese Anforderungen an ein Team kannst du nicht allein mit Talenten des Jahrgangs 20+ angehen. Durch Erfolg werden Einnahmen wie Ansprüche gesteigert, diese Ansprüche auch zu bedienen, erreicht man nicht nur mit einem jungen Kader. Hinzu kommt, Spieler wie Werner, die noch sehr jung sind, haben trotzdem bereits enorme Erfahrung. So ist es ja nicht, dass man x beliebige einfach nach jungen Spielern mit möglichst viel Wiederverkaufswert Ausschau hält. Du sprichst es an, es muss eine gewisse Homogenität im Kader entstehen und die erhält man nicht einfach dadurch die besten Spieler zu verkaufen und dafür Spieler wie Sahin und Co als sog. "Führungsspieler" im Kader zu behalten aber evtl. meinen wir Ähnliches und sprechen nur aneinander vorbei- what ever
Zitat von BVBBC
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Zitat von t0x1m
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
@BVBBC
Mit Götze hat das zu tun, indem ich aufzeigen wollte, wie viel mehr Erfahrung talentierte Spieler in diesem Alter eigentlich haben können um wirklich als erfahrene Spieler zu gelten. Bartra könnte schon durchaus weiter sein in seiner Entwicklung aber lassen wir das, falscher Thread.
Zum zweiten Absatz, ich kann dir immer noch nicht ganz folgen, worauf du wirklich hinaus möchtest, da sich über die kurzfristigen Ziele (CL) auch immer die langfristigen definieren werden oder wie willst du bei ausbleibendem Erfolg die großen Talente langfristig zum BVB locken? Kann man die zu hohen Kaderkosten nicht viel eher auch an Spielern wie Subotic, Durm, Schürrle z.B. festmachen, als das man einen Auba aus gehaltstechnischen Gründen abgeben müsste? Was verdienen ein Schmelzer, Castro, Sahin z.B.? Hier muss man m.M.n. ansetzen denn langfristig kann man sich nicht ausschließlich mit jungen Talenten über Wasser halten (ist halt nicht die Erendivise- Stichwort Ajax) sondern man braucht auch solche gestandenen Spieler wie Auba oder Reus im Kader und hier gilt es die Wasgschale besser zu treffen als aktuell.
Dass man gestandene Spieler benötigt, sehe ich nicht so. Leipzig und Leverkusen sitzen uns aktuell im Nacken und spielen mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade mal 23,7 bzw. 23,8 Jahre alt ist - bei Leipzig sind sogar mehr als 50% aller Minuten an Spieler gegangen, die maximal 23 sind. Damit sind sie im Schnitt über 2 Jahre jünger als der BVB, trotz weniger Erfahrung aber nicht gerade weniger erfolgreich - insbesondere RB, wenn man bedenkt, dass sie schon letztes Jahr mit diesem Prinzip vor uns waren.
Um nur mal auf Leipzig anzusprechen, die waren letzte Saison Aufsteiger und haben einen Coup gelandet, was passiert in der anschließenden Saison- Spieler wie Kampl werden u.A. zu Talenten hinzu verpflichtet. CL, den Anspruch diese auch in der kommende Saison zu spielen usw. all diese Anforderungen an ein Team kannst du nicht allein mit Talenten des Jahrgangs 20+ angehen. Durch Erfolg werden Einnahmen wie Ansprüche gesteigert, diese Ansprüche auch zu bedienen, erreicht man nicht nur mit einem jungen Kader. Hinzu kommt, Spieler wie Werner, die noch sehr jung sind, haben trotzdem bereits enorme Erfahrung. So ist es ja nicht, dass man x beliebige einfach nach jungen Spielern mit möglichst viel Wiederverkaufswert Ausschau hält. Du sprichst es an, es muss eine gewisse Homogenität im Kader entstehen und die erhält man nicht einfach dadurch die besten Spieler zu verkaufen und dafür Spieler wie Sahin und Co als sog. "Führungsspieler" im Kader zu behalten aber evtl. meinen wir Ähnliches und sprechen nur aneinander vorbei- what ever

Ich denke nicht, dass Leipzig einen Coup gelandet hat, aber das werden sie in der Rückrunde eben noch beweisen müssen. Das aber erst mal nur am Rande. Ich habe nämlich nicht behauptet, dass man keine erfahrenen Spieler benötigt, um erfolgreich zu sein, sondern dass der BVB davon mehr als genug hat, die ihn insgesamt aber auch nicht ausreichend weiterbringen, weil sie teilweise entweder nicht die Qualität haben oder die Homogenität des Kaders nicht (mehr) optimieren, sodass die kurzfristigen Ziele gefährdet sind, weil das Talent insgesamt nicht reicht. Daher muss man Talent hinzufügen und das wird nur mit jungen Spielern kostengünstig genug funktionieren wird, um nicht das Budget zu überziehen - was aktuell schon der Fall ist, aber auch nicht hilft.
Ich denke durchaus das wir gar nicht so weit auseinander liegen was die persönliche Vorstellung der zukünftigen Ausrichtung des BVB angeht, weil es nur über junge Talente gehen kann, hier bin absolut deiner Meinung. Es war ja die letzten Jahre schon so, ein Hummels geht, ein Bartra kommt- um nur ein Beispiel zu nennen, welches noch nicht einmal so gut gewählt ist. Miki wurde quasi so halb mit einem Pulisic ersetz, auch wenn dafür eig. Schürrle verpflichtet wurde. Ganz ohne Restrisiko wird es natürlich nie funktionieren aber das der Focus klar auf entwicklungsfähigen Spielern liegen muss, liegt unausweichlich auf der Hand. Ich bin nur skeptisch, sofern man im Sommer einen Auba abgibt, Spieler wie Sahin ect. halten wird und anschließend einen Auba Abgang allein mit einem Talent der Marke 20 Jahre alt auffangen möchte, glaube ich wird man die nächsten Jahre durchaus Probleme zu bekommen, die gestiegene Erwartungshaltung der letzten Jahre ausreichend zu bedienen. Wenn gleich dies natürlich insgesamt so oder so ein schweres Unterfangen darstellt, darf man auch die kurzfristigen Ziele nicht wegen der langfristigen Ziele aus den Augen verlieren, das geht für mich halt ziemlich Hand in Hand und hier unterscheiden sich wohl unsere Vorstellungen!?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 04.01.2018 um 20:53 Uhr bearbeitet
05.01.2018 - 10:50 Uhr
Zitat von BVBBC
Das hängt sehr stark davon ab, wen man im Sommer als Abgang verbuchen kann. Nehmen wir mal die Leistungsträger bzw. Stammspieler Sokratis, Weigl, Reus und Aubameyang, die unter gewissen Umständen gehen könnten, dann ergeben sich allein dadurch mindestens 15 Szenarien, die höchst unterschiedliche Budgets vorgeben. Wobei das ja sicher nicht alle Abgänge sind, da Schürrle, Rode, Subotic und Durm weiterhin über stehen und auch sonst noch Veränderungen möglich sind, ob nun per Leihe oder Transfer. Daher ist auch diese Frage allein aus finanziellen Gründen schon nicht so pauschal zu beantworten.
Je weniger passiert, desto mehr wird meines Erachtens von Dahoud und dessen Entwicklung abhängen, die man idealerweise forciert, aber darüber hinaus auch nochmal nach einer eierlegenden Wollmilchsau Ausschau hält, die dynamisch, physisch, strategisch und technisch vieles mitbringt. Je weniger Budget, desto mehr muss dabei dann eben auf Talent gesetzt werden, das man selber aufbaut. Im Grunde ergibt sich daraus also die Suche nach mindestens einem berechtigten Dahoud BU, der aber idealerweise auch neben Dahoud funktioniert.
Isolierte Verbesserungen sollte es aber eh nicht geben und deswegen wäre für mich aber genauso das Problem in der IV und auf RV zu beheben, um den Aufbau zu stärken. Sokratis ist für mich dabei ein unablässlicher Streichkandidat, selbst wenn das in gewissen Bereichen Verschlechterungen mit sich bringt, weil meines Erachtens grobe Probleme bereits in der IV entstehen, indem die gegnerischen Spielpläne diese in keiner Weise aktiv bedenken - schließlich wird von kaum einem Gegner noch auf die IV gepresst, da die Ballverluste, durch erhöhte Überzahl, gegen den Rest des BVB, so oder so provoziert werden. Daher muss man an Spielstärke zulegen und wenn man dabei idealerweise auch noch größer wird, ohne langsamer zu werden, hat man in meinen Augen schon vieles richtig gemacht. Umso mehr, je mehr dieser Spieler Fähigkeiten mitbringt, um eine Abwehr zu organisieren - das fehlt derzeit in meinen Augen komplett, da sich fast alle Spieler nicht mal selbst organisiert bekommen. Mit Bartra und Toprak hat man jedenfalls erfahrene Spieler, die jederzeit zumindest so solide sein sollten, dass ein Talent am meisten Sinn macht, das noch sehr viel verspricht, aber etwas weiter als Zagadou ist - die Gerüchte um Akanji heiße ich daher gut, auch wenn ich es für deutlich besser hielte, wenn er im Winter käme, um ein halbes Jahr Anlaufzeit zu bekommen, da er kaum direkt funktionieren wird. Je nach Budget hielte ich aber auch noch andere gute Lösungen für möglich, die mal mehr oder weniger kreativ oder riskant sind: Diop, Dendoncker, Pavard, Mukiele, Gbamin oder Stark könnten situativ jeweils auch passend sein - hinge dann von Bartra (stabilsiert er sich wieder bzw. bekommt er sein Risikomanagement im Aufbau in den Griff - wofür Stöger aber auch erst mal auf ihn setzen müsste) und Zagadou (Fortschritte im Stellungsspiel und Adaption des Spieltempos) ab, aber auch von der generellen Ausrichtung und Risikobereitschaft.
Piszczek war in dieser Saison bislang sehr stabil, was die Defensive angeht, aber im Aufbau ist er für mich immer weniger ein Faktor und auch wenn sein Verlust in der Vorrunde schwer wiegt, ist das für mich leider mehr eine Aussage über die vorhandenen RV Alternativen als über Piszczek. Sicher ist Piszczek defensiv immer noch einer der besten RV der Liga und auch in der Luft ist er ein wichtiger Faktor für den BVB sowie als Führungsspieler offensichtlich schwer zu ersetzen (was vor allem daran liegt, dass ich in der Kette nur noch Schmelzer als solchen bezeichnen würde), aber für mich ist er dennoch nicht mehr das Optimum, das man auf RV bekommen könnte. Schließlich kann er zwar weitestehend Yarmolenkos Defizite in der Defensive auffangen und auch Pulisic sehr viel Arbeit abnehmen (er kann meines Erachtens schon was in der Defensive, aber das nimmt zu viel Fokus von der Offensive und damit opfert er seine größeren Stärken - u.a. ist das für mich auch einer der Gründe, warum Pulisic in dieser Saison nicht so gut ist: er muss defensiv zu viel mithelfen, da er zwar Two-Way-Player-Fähigkeiten hat, die er aber nicht komplett abrufen kann - daher sehe ich Pulisic defensiv auch längst nicht so kritisch, wie Yarmolenko, dem man dafür nur ein stets bemüht ins Zeugnis schreiben kann). Somit hat man mit Piszczek einen RV, der Yarmolenko und Pulisic ausbalancieren kann, weil er deren fehlende Defensive kompensiert - was grundsätzlich gut und wichtig ist -, aber dadurch, dass er selbst offensiv keinen großen Impact mehr hat, ist es letztendlich berechenbar. Denn abgesehen davon, dass er eben immer mal wieder länger verletzt ist, seine Verletzungen schon Tribut gefordert haben, indem er dynamisch nicht mehr mit früher vergleichbar ist und nach vorne passiert im Aufbau eben nichts mehr, was über solide hinausgeht, weil er für mich durch die geringere Dynamik immer berechenbarer geworden ist. Toljan hat zuletzt etwas stabiler gespielt, aber ich bin bei ihm immer noch sehr skeptisch, dass es für höchstes Niveau reicht, was an seinem Spielertyp - Piszczeks Spielertyp ist für mich nach wie vor deutlich passender in diesem Kader, weil der für Balance sorgt - und der bisherigen Entwicklung liegt. Daher muss es hier meines Erachtens auch mindestens die Idee geben, dass man sich mit einem Hybrid beschäftigt, der auch in der IV ran kann. Damit lande ich also wieder bei Mukiele oder auch Widmer - der nicht ganz so begehrt ist, weil er nicht mehr allzu viel Potenzial mitbringt, aber dafür eben machbar sein sollte. Mit so einem Typ müsste man weder Piszczek noch Toljan abgeben und würde sich wohl auch statisch flexibler aufstellen - sprich: je spielstärker die IV, desto eher kann man auch erfolgreich mit 3er Kette spielen und dabei würde sich dann 3 RV im Kader nicht ausschließen.
Ein weiterer Aspekt wäre für mich auch ein spielstärkerer Stürmer, falls Aubameyang geht, der aber auch defensiv vielseitiger sein könnte und somit gleich 2 andersgerichtete Fähigkeiten mitbringt, um die Qualitätsverluste im Abschluss mindestens kompensieren zu können - im Abschluss selbst sehe ich die Potenziale jedenfalls nicht beim Nachfolger, sondern in der Umverteilung auf Pulisic und Yarmolenko, die meines Erachtens noch genug Luft nach oben haben, um mehr Tore zu erzielen. Im Gesamtkontext kann man auch damit im ZM verschiedenste Optionen schaffen, um für Entlastung zu sorgen - sowohl defensiv als auch offensiv. Dabei gäbe es aber insgesamt sehr viele Möglichkeiten, die vom modernen Wandstürmer bis zur falschen 9 reichen können. In anderen Threads hatte ich bisher bspw. Santi Mina, Guedes, Correa, Carrasco und Thuram genannt - also auch wieder Spieler für höchst unterschiedliche Strategien und Budgets, die situativ aber sicherlich Sinn machen würden, wobei das auch nicht die einzigen sind, die mir in den Kopf kommen würden.
Um noch genauer auf Spieler einzugehen, hängt natürlich auch viel vom Trainer ab, was dieser haben will und in welche Richtung der Verein mittel- bis langfristig entwickelt werden soll. Nur Ballbesitz zu fordern, ohne dafür ausreichendes Spielermaterial und den passenden Trainer zu haben, macht für mich jedenfalls keinen Sinn. Das Konzept - egal wie es dann lautet - müsste man schon auch klar sichtbar umsetzen, was die Kaderstruktur angeht, wobei die Bundesliga athletisch und dynamisch eben auch bestimmte Mindestanforderungen stellt, die meines Erachtens derzeit nicht in allen Mannschaftsteilen erfüllt sind - womit wir wieder insbesondere beim DM/ZM sind. Dementsprechend gäbe es für mich eben auch Argumente, warum man Weigl abgibt, um sich passender aufzustellen - und auch, um nicht Weigls Entwicklung sinnlos zu blockieren, der keine Anzeichen macht, dass er sich im Spielertyp noch groß verändern wird, obwohl das notwendig wäre, wenn man den Kader nicht konsequent auf Ballbesitz und Weigls Bedarf (dynamischere und spielstärkere Spieler rund um ihn herum) erfüllt bzw. nicht erfüllen kann. Dann hielte ich bspw. einige Optionen für möglich, durch die man sowohl Physis zulegen kann als auch in Sachen Dynamik und offensiver Durchschlagskraft - es muss also nicht nur unbedingt bei den ZM geschraubt werden, um die Balance zu verbessern - und dementsprechend auch auf einen aktiveren Spiemacher verzichten kann, der derzeit sowieso nicht zum Tragen kommt. Um das mal mit Namen zu verbinden, kommen mir bspw. Berge oder Bentancur in den Sinn - je nachdem, ob sich bei letzterem durch den Can Transfer Chancen eröffnen. In der aktuellen Kaderkonfiguration hielte ich beide Spielertypen jedenfalls für recht klare Upgrades, die die aktuellen ZM sehr gut ergänzen und auch da sinnvolle Optionen für die Flexiblität zur 3er Kette aufmachen.
Ich könnte jedenfalls jetzt für jedes Szenario einige Kaderschmieden aufmachen, aber so richtig Sinn ergibt das für mich irgendwie doch nicht, da zu viele Unbekannte dabei sind. Es kann schlicht zu viel passieren oder auch zu wenig, um den jeweils passenden Spieler klar bennen zu können, der für Homogenität in Szenario XY sorgt, weswegen ich das nicht sehr viel konkreter verfassen möchte, es sei denn du hast konkrete nachfragen zu bestimmten Zusammensetzungen oder Situationen.
Nur so viel noch: mir wäre ein richtig großer, riskanter Umbruch deutlich lieber als weiterhin etwas kleinere Umbrüche mit weniger Risiko zu haben, die auch noch größtenteils fremdbestimmt sind. Die kurzfristigen Ziele hoch zu gewichten hat sich bislang nicht ausgezahlt, also muss der Fokus wieder vermehrt auf langfristige Ziele gelenkt werden, da mir diese arg gefährdet scheinen, weil man mittlerweile auch finanziell über Limits gegangen ist. Das gilt übrigens auch für den Trainer und nicht nur die Verantwortlichen! Zur Not hieße das eben, dass kurzfristige Ziele zurückstecken müssen, was immer noch besser ist als langfristig dieselben Ziele umso längerfristig zu gefährden. Insgesamt muss jedenfalls sehr viel mehr Homogenität in den Kader, was auch taktisch gilt. Es kann jedenfalls nicht so weitergehen, dass die Offensive ihre Stärken in der Defensive vor allem im hohen Angriffspressing zur Geltung bringt, während die Abwehr lieber tief steht - und das auch noch sowohl im Aufbau als auch in der Defensive. So wird schon im Ansatz kompaktes Verteidigen verhindert, weil Widersprüche in der Kaderzusammenstellung auftauchen, die nicht sein dürfen.
Zitat von mba123
Mich würde aber interessieren, wie Du den Kader im Mittelfeld verbessern würdest. Wie soll dort mehr defensive Stabilität erzeugt werden?
Mit Mkhitaryan könnte ich mir diesbezüglich einen Zugewinn vorstellen, ohne dass darunter die Offensive leidet (im Gegenteil). Letzteres wäre für mich bei den ganzen Rufen nach einem physisch starken Mittelfeldspieler sicher der Fall.
Eine Antwort vielleicht in einem anderen Thread.
Mich würde aber interessieren, wie Du den Kader im Mittelfeld verbessern würdest. Wie soll dort mehr defensive Stabilität erzeugt werden?
Mit Mkhitaryan könnte ich mir diesbezüglich einen Zugewinn vorstellen, ohne dass darunter die Offensive leidet (im Gegenteil). Letzteres wäre für mich bei den ganzen Rufen nach einem physisch starken Mittelfeldspieler sicher der Fall.
Eine Antwort vielleicht in einem anderen Thread.
Das hängt sehr stark davon ab, wen man im Sommer als Abgang verbuchen kann. Nehmen wir mal die Leistungsträger bzw. Stammspieler Sokratis, Weigl, Reus und Aubameyang, die unter gewissen Umständen gehen könnten, dann ergeben sich allein dadurch mindestens 15 Szenarien, die höchst unterschiedliche Budgets vorgeben. Wobei das ja sicher nicht alle Abgänge sind, da Schürrle, Rode, Subotic und Durm weiterhin über stehen und auch sonst noch Veränderungen möglich sind, ob nun per Leihe oder Transfer. Daher ist auch diese Frage allein aus finanziellen Gründen schon nicht so pauschal zu beantworten.
Je weniger passiert, desto mehr wird meines Erachtens von Dahoud und dessen Entwicklung abhängen, die man idealerweise forciert, aber darüber hinaus auch nochmal nach einer eierlegenden Wollmilchsau Ausschau hält, die dynamisch, physisch, strategisch und technisch vieles mitbringt. Je weniger Budget, desto mehr muss dabei dann eben auf Talent gesetzt werden, das man selber aufbaut. Im Grunde ergibt sich daraus also die Suche nach mindestens einem berechtigten Dahoud BU, der aber idealerweise auch neben Dahoud funktioniert.
Isolierte Verbesserungen sollte es aber eh nicht geben und deswegen wäre für mich aber genauso das Problem in der IV und auf RV zu beheben, um den Aufbau zu stärken. Sokratis ist für mich dabei ein unablässlicher Streichkandidat, selbst wenn das in gewissen Bereichen Verschlechterungen mit sich bringt, weil meines Erachtens grobe Probleme bereits in der IV entstehen, indem die gegnerischen Spielpläne diese in keiner Weise aktiv bedenken - schließlich wird von kaum einem Gegner noch auf die IV gepresst, da die Ballverluste, durch erhöhte Überzahl, gegen den Rest des BVB, so oder so provoziert werden. Daher muss man an Spielstärke zulegen und wenn man dabei idealerweise auch noch größer wird, ohne langsamer zu werden, hat man in meinen Augen schon vieles richtig gemacht. Umso mehr, je mehr dieser Spieler Fähigkeiten mitbringt, um eine Abwehr zu organisieren - das fehlt derzeit in meinen Augen komplett, da sich fast alle Spieler nicht mal selbst organisiert bekommen. Mit Bartra und Toprak hat man jedenfalls erfahrene Spieler, die jederzeit zumindest so solide sein sollten, dass ein Talent am meisten Sinn macht, das noch sehr viel verspricht, aber etwas weiter als Zagadou ist - die Gerüchte um Akanji heiße ich daher gut, auch wenn ich es für deutlich besser hielte, wenn er im Winter käme, um ein halbes Jahr Anlaufzeit zu bekommen, da er kaum direkt funktionieren wird. Je nach Budget hielte ich aber auch noch andere gute Lösungen für möglich, die mal mehr oder weniger kreativ oder riskant sind: Diop, Dendoncker, Pavard, Mukiele, Gbamin oder Stark könnten situativ jeweils auch passend sein - hinge dann von Bartra (stabilsiert er sich wieder bzw. bekommt er sein Risikomanagement im Aufbau in den Griff - wofür Stöger aber auch erst mal auf ihn setzen müsste) und Zagadou (Fortschritte im Stellungsspiel und Adaption des Spieltempos) ab, aber auch von der generellen Ausrichtung und Risikobereitschaft.
Piszczek war in dieser Saison bislang sehr stabil, was die Defensive angeht, aber im Aufbau ist er für mich immer weniger ein Faktor und auch wenn sein Verlust in der Vorrunde schwer wiegt, ist das für mich leider mehr eine Aussage über die vorhandenen RV Alternativen als über Piszczek. Sicher ist Piszczek defensiv immer noch einer der besten RV der Liga und auch in der Luft ist er ein wichtiger Faktor für den BVB sowie als Führungsspieler offensichtlich schwer zu ersetzen (was vor allem daran liegt, dass ich in der Kette nur noch Schmelzer als solchen bezeichnen würde), aber für mich ist er dennoch nicht mehr das Optimum, das man auf RV bekommen könnte. Schließlich kann er zwar weitestehend Yarmolenkos Defizite in der Defensive auffangen und auch Pulisic sehr viel Arbeit abnehmen (er kann meines Erachtens schon was in der Defensive, aber das nimmt zu viel Fokus von der Offensive und damit opfert er seine größeren Stärken - u.a. ist das für mich auch einer der Gründe, warum Pulisic in dieser Saison nicht so gut ist: er muss defensiv zu viel mithelfen, da er zwar Two-Way-Player-Fähigkeiten hat, die er aber nicht komplett abrufen kann - daher sehe ich Pulisic defensiv auch längst nicht so kritisch, wie Yarmolenko, dem man dafür nur ein stets bemüht ins Zeugnis schreiben kann). Somit hat man mit Piszczek einen RV, der Yarmolenko und Pulisic ausbalancieren kann, weil er deren fehlende Defensive kompensiert - was grundsätzlich gut und wichtig ist -, aber dadurch, dass er selbst offensiv keinen großen Impact mehr hat, ist es letztendlich berechenbar. Denn abgesehen davon, dass er eben immer mal wieder länger verletzt ist, seine Verletzungen schon Tribut gefordert haben, indem er dynamisch nicht mehr mit früher vergleichbar ist und nach vorne passiert im Aufbau eben nichts mehr, was über solide hinausgeht, weil er für mich durch die geringere Dynamik immer berechenbarer geworden ist. Toljan hat zuletzt etwas stabiler gespielt, aber ich bin bei ihm immer noch sehr skeptisch, dass es für höchstes Niveau reicht, was an seinem Spielertyp - Piszczeks Spielertyp ist für mich nach wie vor deutlich passender in diesem Kader, weil der für Balance sorgt - und der bisherigen Entwicklung liegt. Daher muss es hier meines Erachtens auch mindestens die Idee geben, dass man sich mit einem Hybrid beschäftigt, der auch in der IV ran kann. Damit lande ich also wieder bei Mukiele oder auch Widmer - der nicht ganz so begehrt ist, weil er nicht mehr allzu viel Potenzial mitbringt, aber dafür eben machbar sein sollte. Mit so einem Typ müsste man weder Piszczek noch Toljan abgeben und würde sich wohl auch statisch flexibler aufstellen - sprich: je spielstärker die IV, desto eher kann man auch erfolgreich mit 3er Kette spielen und dabei würde sich dann 3 RV im Kader nicht ausschließen.
Ein weiterer Aspekt wäre für mich auch ein spielstärkerer Stürmer, falls Aubameyang geht, der aber auch defensiv vielseitiger sein könnte und somit gleich 2 andersgerichtete Fähigkeiten mitbringt, um die Qualitätsverluste im Abschluss mindestens kompensieren zu können - im Abschluss selbst sehe ich die Potenziale jedenfalls nicht beim Nachfolger, sondern in der Umverteilung auf Pulisic und Yarmolenko, die meines Erachtens noch genug Luft nach oben haben, um mehr Tore zu erzielen. Im Gesamtkontext kann man auch damit im ZM verschiedenste Optionen schaffen, um für Entlastung zu sorgen - sowohl defensiv als auch offensiv. Dabei gäbe es aber insgesamt sehr viele Möglichkeiten, die vom modernen Wandstürmer bis zur falschen 9 reichen können. In anderen Threads hatte ich bisher bspw. Santi Mina, Guedes, Correa, Carrasco und Thuram genannt - also auch wieder Spieler für höchst unterschiedliche Strategien und Budgets, die situativ aber sicherlich Sinn machen würden, wobei das auch nicht die einzigen sind, die mir in den Kopf kommen würden.
Um noch genauer auf Spieler einzugehen, hängt natürlich auch viel vom Trainer ab, was dieser haben will und in welche Richtung der Verein mittel- bis langfristig entwickelt werden soll. Nur Ballbesitz zu fordern, ohne dafür ausreichendes Spielermaterial und den passenden Trainer zu haben, macht für mich jedenfalls keinen Sinn. Das Konzept - egal wie es dann lautet - müsste man schon auch klar sichtbar umsetzen, was die Kaderstruktur angeht, wobei die Bundesliga athletisch und dynamisch eben auch bestimmte Mindestanforderungen stellt, die meines Erachtens derzeit nicht in allen Mannschaftsteilen erfüllt sind - womit wir wieder insbesondere beim DM/ZM sind. Dementsprechend gäbe es für mich eben auch Argumente, warum man Weigl abgibt, um sich passender aufzustellen - und auch, um nicht Weigls Entwicklung sinnlos zu blockieren, der keine Anzeichen macht, dass er sich im Spielertyp noch groß verändern wird, obwohl das notwendig wäre, wenn man den Kader nicht konsequent auf Ballbesitz und Weigls Bedarf (dynamischere und spielstärkere Spieler rund um ihn herum) erfüllt bzw. nicht erfüllen kann. Dann hielte ich bspw. einige Optionen für möglich, durch die man sowohl Physis zulegen kann als auch in Sachen Dynamik und offensiver Durchschlagskraft - es muss also nicht nur unbedingt bei den ZM geschraubt werden, um die Balance zu verbessern - und dementsprechend auch auf einen aktiveren Spiemacher verzichten kann, der derzeit sowieso nicht zum Tragen kommt. Um das mal mit Namen zu verbinden, kommen mir bspw. Berge oder Bentancur in den Sinn - je nachdem, ob sich bei letzterem durch den Can Transfer Chancen eröffnen. In der aktuellen Kaderkonfiguration hielte ich beide Spielertypen jedenfalls für recht klare Upgrades, die die aktuellen ZM sehr gut ergänzen und auch da sinnvolle Optionen für die Flexiblität zur 3er Kette aufmachen.
Ich könnte jedenfalls jetzt für jedes Szenario einige Kaderschmieden aufmachen, aber so richtig Sinn ergibt das für mich irgendwie doch nicht, da zu viele Unbekannte dabei sind. Es kann schlicht zu viel passieren oder auch zu wenig, um den jeweils passenden Spieler klar bennen zu können, der für Homogenität in Szenario XY sorgt, weswegen ich das nicht sehr viel konkreter verfassen möchte, es sei denn du hast konkrete nachfragen zu bestimmten Zusammensetzungen oder Situationen.
Nur so viel noch: mir wäre ein richtig großer, riskanter Umbruch deutlich lieber als weiterhin etwas kleinere Umbrüche mit weniger Risiko zu haben, die auch noch größtenteils fremdbestimmt sind. Die kurzfristigen Ziele hoch zu gewichten hat sich bislang nicht ausgezahlt, also muss der Fokus wieder vermehrt auf langfristige Ziele gelenkt werden, da mir diese arg gefährdet scheinen, weil man mittlerweile auch finanziell über Limits gegangen ist. Das gilt übrigens auch für den Trainer und nicht nur die Verantwortlichen! Zur Not hieße das eben, dass kurzfristige Ziele zurückstecken müssen, was immer noch besser ist als langfristig dieselben Ziele umso längerfristig zu gefährden. Insgesamt muss jedenfalls sehr viel mehr Homogenität in den Kader, was auch taktisch gilt. Es kann jedenfalls nicht so weitergehen, dass die Offensive ihre Stärken in der Defensive vor allem im hohen Angriffspressing zur Geltung bringt, während die Abwehr lieber tief steht - und das auch noch sowohl im Aufbau als auch in der Defensive. So wird schon im Ansatz kompaktes Verteidigen verhindert, weil Widersprüche in der Kaderzusammenstellung auftauchen, die nicht sein dürfen.
Danke für deine Einschätzung.
Mir ging es in erster Linie um den Punkt "wobei die Bundesliga athletisch und dynamisch eben auch bestimmte Mindestanforderungen stellt".
Meiner Meinung nach haben wir immer große Probleme, wenn die Gegner viel läuferischen und kämpferischen Aufwand betreibt, früh Druck machen und das Tempo hochhalten. In solchen Begegnungen kamen unsere Spieler nicht mehr hinterher und die Spielkontrolle ging ebenfalls komplett verloren.
Ich denke, in diesen Partien besteht eigentlich die Möglichkeit, den Gegnern viele Tore einzuschenken. Schließlich stehen diese hinten relativ offen, da die Spieler vorne attackieren.
Das Problem war dann bei uns, dass der Spielaufbau komplett unkontrolliert war und wir dadurch keine sauberen Angriffe starteten. Diesen Aspekt sehe ich bei Dir durch den transferpolitischen Fokus auf die Verteidigung angegangen. Auch die genannten Stürmer sollten im Vergleich zu Auba für Entlastung sorgen können.
Die Stärkung des spielerischen Elements und damit einhergehend eine höhere Spielkontrolle werden auch die Defensive weiter stabilisieren. Dennoch, denke ich, wären wir defensiv immer noch zu anfällig, da ich bei fast allen Spielern im Mittelfeld und Angriff Schwächen in der Rückwärtsbewegung bzw. in direkten körperlichen Duellen sehe.
Dahingehend wären deine Maßnahmen eventuell einen defensiv stärkeren Sechser (bei einem Weigl Abgang) und einen ZM mit ebenfalls defensiven Fähigkeiten zu holen, richtig?
Dabei wäre der ZM wahrscheinlich ein Talent, dass uns nur bedingt direkt weiterhelfen würde.
Von einem Weigl Abgang gehe ich nicht aus. Auch sehe ich bei ihm defensiv noch die wenigsten Probleme. Zwar sieht Weigl schlecht aus, wenn er viel Raum verteidigen muss, da dann seine Tempodefizite zum Tragen kommen, aber wenn die Mannschaft wieder kompakt verteidigt und Weigl in der Defensive nicht allein den Sechserraum besetzen muss, sollte das passen.
Daher müsste in meinen Augen in erster Linie dein neuer ZM die Defensive stärken.
Aber der wesentliche Aspekt bleibt natürlich die Erhöhung der Spielkontrolle, um die Defensive zu stärken. Dies wird sehr Trainer abhängig sein. Aber selbst wenn Pep der Trainer wäre, denke ich, dass wir von manchen Mannschaften (überspitzt formuliert) überrannt werden könnten, da individuell Defensivqualitäten fehlen.
Mir gefällt aber auch nicht, Spieler wie Can einzubauen. Der sicherlich benötigte Qualitäten mitbringt, für den aber ein eigentlich individuell besserer Spieler auf die Bank müsste. Dies würde, meiner Meinung nach, zwar die Balance innerhalb der Mannschaft verbessern, aber eben auf Kosten der individuellen Qualität.
Für mich ist also die fehlende Intensität, Zweikampfschwäche, Rückwärtsbewegung oder wie man es auch nennen möchte ein zentrales Problem.
Ballbesitzfußball und damit eine Erhöhung der Spielkontrolle sollte Teil der Lösung sein. Ich denke, darin sind wir uns einig. Ansonsten müssten die Umbauarbeiten am Kader wohl noch größer ausfallen und wären dennoch weniger versprechend.
Die fehlenden Elemente dem Kader zuzufügen halte ich für sehr schwieirg. Da ich damit einhergehend in den meisten Fällen einen Abfall der individuellen Qualität erwarten würde. Es müsste, denke ich, schon ein Goretzka sein, damit wir keinen Qualitätsverlust erleiden. Das ist aber halt nicht realistisch.
Also bleibt vielleicht nur, bei den Talenten mehr auf physische Aspekte zu achten und eventuell kurzfristig einen physischen Spieler fürs zweite Glied zu verpflichten. Gegen die Hannovers dieser Welt wäre so eine Option vermutlich hilfreich. Für irgendwelche Champions League Träume (Viertelfinale oder gar mehr) müssen wir, meiner Meinung nach, auch physisch stärker werden und dabei zusätzlich an individueller Qualität zulegen oder zumindest nicht verlieren.
05.01.2018 - 11:00 Uhr
Die sollen auf jeden Fall "Micki" nicht zurückholen. Ich denke, er ist zwar ein guter Fußballer aber sein Charakter scheint nicht i. O. zu sein. Er wird außerdem kaum unter 30 Mio. zu haben sein und sein Gehalt wird sich auf mind. 10 Mio. belaufen. Außerdem herrscht beim BVB ein Überangebot im Mittelfeld. Die sollten jetzt endlich mal wieder Mittelmaß verkaufen und in 1 - 2 gute Abwehrspieler investieren und Bürki austauschen. Für einen Spitzenklub ist dieser Torhüter einfach zu unbeständig und höchstens mittelmaß, auch wenn er auch ein paar geniale Spiele gahabt hat, kommt es einfach zu selten vor.
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