Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#15911
30.12.2020 - 18:42 Uhr
Zitat von barcaberlin

Zitat von Herzog10

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 1-2) :
Mats Hummels, Thorgan Hazard, Manuel Akanji, Raphaël Guerreiro, Thomas Delaney, Axel Witsel

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 3) :
Paco Alcácer, Marc Bartra

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 4-5) :
Nico Schulz, Julian Brandt, Andriy Yarmolenko, Maximilian Philipp, Ömer Toprak, Mahmoud Dahoud, Jeremy Toljan, Mario Götze, Sebastian Rode, Emre Can, Thomas Meunier, Marius Wolf

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 6) :
André Schürrle

Wenn man ein Fazit ziehen soll/will, was man in den letzten 5 Jahren Spieler zum BVB geholt hat, die nicht mehr als "Talent" gelten, oder solche noch immer sind, also Spieler die älter als 20 Jahren bei der Verpflichtung waren, dann sieht man das große Dilemma, dass von 17 Spielern eigentlich nur 6 davon wirklich überzeugen konnten.
Von allen anderen hat/hatte man sich viel mehr erwartet und konnten entweder gar nicht durchsetzen, oder spielen/spielten eine untergeordnete Rolle.
Vielleicht kann sich ein Thomas Meunier noch in die nächste Kategorie hochspielen, aber bei allen anderen die noch da sind, fehlt mir echt der Glaube, dass da noch der große Durchbruch kommt.
Emre Can ist kein Verteidiger und auch kein alleiniger 6er. Auf der 8 ist er zu wenig Kreativ, Julian Brandt hätte die Kreativität, fehlt aber jegliche Konstanz + Zweikampfverhalten.

Leider haben wir zu viel Geld in die Hand genommen, für Spieler die extrem viel Gehalt kassieren, oder die auch viel zu teuer waren wie André Schürrle 30 Mio, Nico Schulz 25,5 Mio oder auch Mario Götze mit 22 Mio.
Darum gibt's nur 1 Möglichkeit, Junge Talente zu verpflichten, denn da ist der BVB Weltmeister, geht's um Spieler die bereits aus dem Talentstatus entfallen, oder grad dabei sind, haben wir kein wirklich gutes Händchen.


Über einzelne Zuordnungen könnte man sicherlich diskutieren, aber grundsätzlich sehe ich das sehr ähnlich wie du. Die Gesamtperformance in diesem Bereich ist einfach unterirdisch, wenn man sieht wieviel Geld man in die Hand genommen hat.

Bei deiner Schlussfolgerung gehe ich allerdings nicht mit. Ein Verein kann meiner Meinung nach nicht funktionieren, wenn er nur Spieler im Talentalter bzw. sogar U20 Alter verpflichtet. Es braucht einfach bessere Strukturen in der Transferpolitik auch für gesetztere Spieler, was für mich vor allem darauf hinausläuft, dass wir von dem wahrgenommenen Aktionismus und Transfers als Weg unser Standing zu signalisieren wegkommen müssen und hinbewegen zu Transfers die strategischer passieren.

Bisher habe ich das Gefühl, dass die folgenden Faktoren oftmals einen zu großen Einfluss auf unsere Transfers haben:
  • Status Signaling (deutsche Nationalspieler/Spieler von Topklubs)
  • Schnapper (Ablösefrei/Ausstiegsklausel)
  • Sentimentalität (Ex-Spieler/BVB-Kindheit-Fans)
  • Schwächung der Konkurrenz
  • Mentalität
  • Risikovermeidung




Sehe ich genauso, da man Talente nicht sich selbst überlassen darf. Es benötigt Spieler, die hier Führungsarbeit übernehmen, aber eben auch in der Lage dazu sind. Nicht nur charakterlich, sondern vor allem erst mal sportlich. Dabei muss nicht jeder gestandene Spieler ein Führungsspieler sein oder den Anspruch darauf haben, aber zumindest das Leistungsniveau hochtreiben. Das ist in meinen Augen bei zu wenigen Spielern über 20 passiert in den letzten Jahren. Für mich im Grunde nur bei Guerreiro.

Der ist aber im Grunde aber dennoch ein interessanter Ausgangspunkt, der zeigt, wie sprunghaft die Transferpolitik bei älteren Spielern ist. So hat man bspw. Hummels und Schulz geholt, bevor er verlängerte, die man meines Erachtens beide nie und nimmer holen darf, wenn man mit Guerreiro klar als LV verlängern will. Hummels, weil er keine guter Komplementär zu Guerreiro ist und umgekehrt. Schulz, weil er als LV in eine komplett andere Richtung geht als Guerreiro und dennoch bestenfalls oberflächlich betrachtet ein Komplementär zu Hummels ist. Oberflächlich, weil man seine Dynamik überhöhen kann, um ihm Potenziale in der Defensive zuzugestehen, die nie da waren. Offensiv liegt er aber eigentlich weit unter den Grundvoraussetzungen, nicht nur gemessen an seiner Ablöse. Wenn man daher mit Guerreiro in die Saison ging, statt ihn zu verkaufen oder keine Verlängerung sicher zu haben, macht eigentlich gerade hier ein Perspektivtransfer Sinn, den man noch eine Saison hinter Guerreiro reifen lassen kann. Natürlich ist das nicht immer so verfügbar am Markt, aber dann 25 Mio., allein bei Schulz, so ungezielt auszugeben, ist einfach schwach. Dazu die 30 Mio. für Hummels. Das sind 2 Transfers, die nicht besser ausdrücken können, wie strategisch schlecht man Entscheidungen fällt.

Beide wurden nicht für Favre geholt, entsprechen nicht seinen Wunschspielern auf den jeweiligen Positionen. Für Hummels wurde stattdessen ein Spieler - übrigens der Ü20 Spieler, der mit 4 Mio. den höchsten Netto-Plus-Betrag erzielte, blendet man mal Nebenkosten aus, womit man selbst da nah bei 0 wäre - abgegeben, um den sich Favre gerade mal ein Jahr zuvor intensiv bemüht haben soll. Dass der Verein eine Transferpolitik unabhängig vom Trainer gestalten will, kann ich dabei verstehe, aber dann darf sie einerseits nicht so wechselhaft sein und andererseits muss der Trainer zur Transferpolitik passen. Wenn es nach Favre geganen wäre, hätte die Transferpolitik wohl nur einen neuen LV vorgesehen, was dann letztendlich auch günstiger gegangen wäre, bedenkt man, dass man nicht annähernd 100% aller Einnahmen reinvestieren kann. Oder anders: dann hätte man statt Schulz passender investieren können und damit einmal richtig, statt mehrfach falsch. Zumal Guerreiro unter Favre ja offensiv durchaus eine Position gefunden hatte, sodass hierin kein Widerspruch lag.

Das Beispiel zeigt daher, dass es nicht nur um einzelne Faktoren gehen darf, nach denen verpflichtet wird, sondern oft um die Verknüpfung von mehreren Faktoren entscheidend sein muss. Es muss klar definierte Grundanforderungen geben und darüber hinaus Bedarfsanforderungen. Beim BVB habe ich desöfteren bei den Ü20 Spielern den Eindruck, dass die Bedarfsanforderungen die Grundanforderungen definieren. Teilweise sind die Bedarfsanforderungen sogar künstlich gesetzt und daher nicht zielgerichtet, da sie sich nicht an tatsächlichen Problemzonen orientieren. So hatte man bspw. mit Akanji und Diallo in der Luft Probleme, aber man war schnell und konnte damit viele Angriffe sehr gut ablaufen. Mit Hummels lief es dann umgekehrt. Gerade hier hätte der LV durchaus ein Ansatzpunkt sein können, um zielgerichtet heranzugehen, indem man hier kopfballstark als Bedarfsanforderung definiert, über dynamische, technische und charakterliche Eigenschaften als Grundanforderungen auf dieser Position hinaus. Dazu wurden mit nicht bedarfsgerechten Transfers zusätzlich noch Redundanzen geschaffen, wie etwa bei Brandt (Reus als klar gesetzter 10er im Favre System, sodass Brandt mindestens überdimensioniert ist) oder Can (Delaney, als sehr ähnlicher Spieler, in Bezug auf individuelle Fähigkeiten).

Wie gesagt: es ist klar, dass nicht immer der passende Spieler auf dem Markt ist und man hat das teils deutlich besser gelöst, wie etwas mit Batshuayi als Zwischenlösung, die nicht passte, aber als Überbrückung kostengünstig und hilfreich war. Wenn dann aber so viel Geld kaputt gemacht wird, während sportliche Probleme bestenfalls teilweise gelöst werden, womit aber genauso schwerwiegende Probleme an anderer Stelle aufgehen, macht keinen Sinn. Daher lassen sich auch so zahlen erklären, wie die folgenden:

  • 12/24 verpflichteten Spielern über 20 seit 2016 haben den Verein bereits wieder verlassen
  • 6 dieser Spieler haben weniger Ablöse gebracht, als sie gekostet haben
  • Im Schnitt sind mit den 12 Spielern, die schon wieder weg sind, 5,57 Mio. pro Spieler bzw. 66,85 Mio. insgesamt verloren gegangen (ohne Nebenkosten)
  • Insgesamt hat man für diese 24 Spieler 410 Mio. ausgegeben, was 79,2% aller Transferausgaben für Ablösen entspricht (ohne Nebenkosten, mit denen die 80% sicher deutlich geknackt würden)


Nur, um dann am Ende fortwährend Kommentare zu haben, dass die Mannschaft zu jung und unerfahren ist, was sich als allgemeine Meinung vor allem medial weit verbreitet. Schuld haben am Ende immer die Jungen, obwohl das in meinen Augen nur eine faktisch falsche Anspruchshaltung wiedergibt, wenn nicht sogar eine grundlegend falsche Beobachtung. Kurz: man hat kein Gerüst gebaut für die Youngster, noch nicht einmal ein Gerüst für die Ü20 Spieler, da hier auch schon zu viele Teile nicht zusammenpassen oder doppelt vorhanden sind.


Das führt dann dazu, dass alle Transfers unter mindestens einem dieser Faktoren zwar Sinn ergeben, in vielen Fällen zwar sicherlich auch ein gewisses Grundniveau sicherstellen, aber eben doch kein wirklich effizienter Einsatz unserer Ressourcen darstellen.



Es ist ganz ungeschönt ausgedrückt Verschwendung von Ressourcen!

Dabei ist klar, dass ein gewisses Maß an Verschwendung nicht zu vermeiden ist, wenn man so ambitioniert ist und gestandene Spieler holen will, die hier mehrere Jahre prägen, aber es ist ganz klar zu viel Verschwendung, wenn zu viele Spieler bereits kurzfristig (Brandt, Can/Delaney, Meunier, uvm.) oder langfristig (Hummels, Witsel, Meunier, ...) keine Perspektive haben eine nachhaltige Verstärkung darzustellen, weil es keinen gemeinsamen Zeithorizont gibt, auf den die Mannschaft ausgerichtet wird. Schließlich ist man mittlerweile bei einem Kader, bei dem die wichtigste Generation (Spieler in ihrer Prime - also zwischen 23 und 29) mit 8 Spielern nur nominell nicht unterrepräsentiert ist, da die Mannschaft nicht um diese Spieler herum gebaut wurde, sodass gerade hier an zu vielen Leistungsträgern und individueller Qualität mangelt. Eine Armortisation durch Leistung findet nur selten statt, umso älter die Spieler sind quasi gar nicht mehr, weil sie dafür notwendigerweise die Leistungen des Kollektivs verbessern müssten, was aber in den letzten 5 Jahren für mich bei keinem dieser Spieler nachhaltig der Fall war. Darüber sollte auch manch individuelle Leistung nicht hinwegtäuschen.

Auch ist Verschwendung nicht vermeidbar, wenn der Wunschspieler nicht direkt zu haben ist und das Wunschprofil ganz allgemein problematisch abzuarbeiten ist, aber dann darf eben dennoch nicht daran vorbei gekauft werden, ohne die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Ein Witsel Transfer muss bspw. einen sofortigen Weigl Abgang nach sich ziehen und erlaubt keinen Reus auf der 10. Ein Can Transfer bedeutet einen automatischen Delaney Abgang, da beide spielerisch unmöglich koexistieren können und als Rotation klar zu teuer sind. Ein spielschwacher RV, wie Meunier, bedeutet mehr Verantwortung im Spielaufbau für das Mittelfeld und muss Umbaumaßnahmen, um die darin schwachen Spieler zur Folge haben, wenn nicht sogar Abgänge. Usw. ...

Ein Optimum wird nie voll und ganz zu erreichen sein, aber so ist das immer ein Flickenteppich. Man hat das Eine, will das Andere, holt es, nur um dann festzustellen, dass das Eine nun fehlt. Einmal zu günstig gekauft, bedeutet halt auch im Fussball, dass man doppelt kauft.


Meiner Meinung nach muss es hier eine ganz klare Umorientierung geben und man müsste die Transferpolitik neu ausrichten an:
  • Vereinsphilosophie: Es muss endlich wieder klar sein wofür der Verein stehen möchte in Form von Spielweise und darauf aufbauend müssen dann Trainer verpflichtet werden, die diese Spielweise bei uns umsetzen können sowohl im Profibereich und optimalerweise auch in der Jugend. Sicherlich muss man alle paar Jahre diese Philosophie vielleicht um bestimmte Komponenten anpassen, aber die Grundausrichtung sollte sehr stabil sein.
  • Positionsanforderungsprofile: Aufbauend auf der Vereinsphilosophie, den Bedürfnissen des Trainers und der Analyse des Kaders müssen sehr klare Profile definiert für die Spieler die verpflichtet werden sollen und die Erfüllung dieses Profils sollte das Hauptkriterium werden für Transfers und damit Faktoren wie Gelegenheit, Standing, etc. deutlichst in den Hintergrund drängen.
  • Charaktertest: Ein Faktor der uns fehlt in den letzten Jahren sind Spieler, die mental sehr stark sind und von einer gewissen Gier getrieben sind. Wir haben in meiner Wahrnehmung oft Spieler verpflichtet, die schon woanders gescheitert waren oder nur funktionieren, wenn sie von ihrem extrem gefördert werden und die dann letztendlich mit den Erwartungen und der Medienlandschaft beim BVB so ihre Probleme bekommen.


Ich persönlich traue Zorc/Watzke diesen Wandel nicht zu, weil ich sie für nicht selbstkritisch genug, sehr auf Außenwirkungen bedacht und risikovermeidend halte. Dies erklärt auch warum Jugendtransfers so gut funktionieren, weil dort die oben genannten Faktoren einfach eine deutlichst geringeren Einfluss haben und das Scouting quasi nur auf auf den Fähigkeiten der Spieler basiert. Insgesamt glaube ich aber dass Zorc/Watzke gute Führungspersönlichkeiten waren in Zeiten der finanziellen Konsolidierung als ihre konservative Risikominimierung ein Pluspunkt war, aber wenn es darum geht langfristige Strategien und Vision für den Verein zu entwickeln, dann stehen sie sich mit dem gleichen Werten selbst im Weg.


Angesichts dessen, dass immer wieder vom Sammer Effekt die Rede war, aber sich an der Transferpolitik nichts zum Positiven veränderte, sondern man eher den Eindruck eines Verstärkungseffekts bekam, kann man dieser Meinung durchaus Indizien zuordnen, falls nicht sogar die Regel der zu vielen Köche, die den Brei verderben, diesen Verstärkungseffekt ergab. Wozu natürlich auch der Trainer und das Scouting zählen, da zu viele verschiedene Ideen nicht auf einen Nenner gebracht werden, sondern parallel implementiert werden. Im Grunde wäre genau das die Aufgabe von Watzke und Zorc. Es sind schließlich klare Indizien vorhanden, wie auch so Aussagen zu Kehl, bei dessen Verlängerung, dass er stärker in Entscheidungsprozesse involviert würde, wer die Entscheidungen letztendlich tätigt. Entsprechend gilt es aber die Zuarbeit auch zu kanalisieren und einem bestimmten Ziel gleichzuschalten, was nicht im ausreichenden Maß passiert ist, wie das möglich wäre und sein muss. Vor allem die Vermeidung eines Zickzackkurses, wie in den letzten Jahren desöfteren zu erkennen, was die Allokation von Geldern betrifft, bedeutet mittlerweile, dass ein Austausch bei den Verantortlichen durchaus auch Chancen bietet und nicht mehr nur Risiken. Das heißt allerdings nicht, dass mit dem Austausch nicht auch noch alles viel schlimmer werden könnte. Dann schließlich, wenn das Scouting mit seinen Treffern die Fehler nicht mehr ausgleicht, was gerade jetzt, in der Corona-Finanzsituation, umso notwendiger ist. Den Kader mit der aktuellen Basis wieder ausreichend homogen hinzustellen, ist unter den Voraussetzungen kurzfristig in meinen Augen eigentlich nicht mehr zu schaffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 30.12.2020 um 18:47 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15912
30.12.2020 - 19:09 Uhr
Zitat von 1a2a3a
Zitat von Ibraso

Zitat von Herzog10

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 1-2) :
Mats Hummels, Thorgan Hazard, Manuel Akanji, Raphaël Guerreiro, Thomas Delaney, Axel Witsel

Uff, wie unterschiedlich können Bewertungen und Ansichten seien?!
Was hat ein Delaney so tolles bei uns geleistet?
Ich mag den Typen, aber ihn als sehr guten bis guten Transfer zu bezeichnen?!
Akanji kostet uns pro Saison mindestens 10 Gegentore durch krasse Blackouts nenne ich es mal und den als positiven Transfer zu erwähnen?

Zitat von Herzog10

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 3) :
Paco Alcácer, Marc Bartra


Paco hat ordentlich Buden für uns geschossen und wir haben Bilanztechnisch keinen Verlust mit ihn gemacht. Ich sehe ihn eher eine Stufe weiter oben.
Einen Bartra bis zur Busattacke fande ich solider als einen Akanji...

Zitat von Herzog10

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 4-5) :
Nico Schulz, Julian Brandt, Andriy Yarmolenko, Maximilian Philipp, Ömer Toprak, Mahmoud Dahoud, Jeremy Toljan, Mario Götze, Sebastian Rode, Emre Can, Thomas Meunier, Marius Wolf


Toljan hat bei uns nucht funktioniert, in Sassuolo spielt er gut und wir werden noch Geld mit ihm verdienen.
Can... ernsthaft?!
Das Schulz dauerverletzt ist hat keiner erwartet, in einer 3er Kette wenn er fit ist ein Top Spieler...
Brandt... Die Art zu spielen hatte er schon in Leverkusen, da Stand er halt anders Fokus und wurde besser abgesichert... Geduld!
Yarmolenko war so schlimm?! Never...
Philipp...
....
...

Zitat von Herzog10

Einkäufe der letzten 5 Jahre (Schulnote 6) :
André Schürrle


Unsere fehlende Konstanz auf der Trainerbank und die fehlende feste Spielphilosophie machen uns alles zu nichte...
Wär Schürrle so untergangen wenn Tuchel noch da wär?

Wären Yarmolenko und Philipp so schnell verkauft worden wenn Bosz erfolgreicher wär?

Was war der Sinn eines Transfers von Wolf? Rode? Can?
Erzwungene Mentalitätstransfere von Zorc?
Waren diese echt nötig?

Das man nicht 2x einen Rapha aufm Platz hat ist ja normal, das wär zu unausgewogen.

Aber ich frage mich echt, wer entscheidet wie wir Spielen, welche Spieler wir holen und wieso?

Eine Passmaschine wie Weigl hat Perfekt zum System von Tuchel gepasst, aber nicht unter Favre. er musste seine Art zu spielen umstellen. Spielaufbau aus der IV, das war der einzige Grund warum er in der IV aufgestellt wurde. Das er im Zweikampf zu Schwach war, war ja klar.
Wenn der nicht gehen hätte wollen, wir würden den bis jetzt mitschleppen und alle von uns würden rumheulen.

Deswegen sollten sich Aki und Susi mal genau Gedanken machen:
Was wollen wir?
Wie wollen wir es?
Und wer muss dafür auf der Bank sitzen?

Ps.: In deiner Aufzählung fehlt Ciro zwinker


Ich würde mit Weigl eher argumentieren, das er ähnlich wie Busquets einen guten Spielverbinder mit starker Ballkontrolle braucht damit er sein Spiel aufziehen kann sonst hängt der einfach in der Luft bzw. muss Aufgaben erledigen, die seine Schwächen sind.Für mich war es auch kein Wunder, das er als 6er in einer Doppelsechs nicht so beliebt war, da man seine Schwächen nicht mehr kaschieren kann.

Theo. wäre er für Favre wie geschaffen gewesen als stetige Rotation für Witsel, wenn man gute 8er gehabt hätte, die seine Stärken betonen-war halt nicht und wurde verschwendet.Sonst hätte man ihn ja direkt im Sommer verkaufen können, was man nicht tat.

Am Ende war auch Julian ein Opfer der suboptimalen Transferpolitik.


Yes und genau das ist es doch.
Wir schleppen teilweise Leichen mit uns her, die nicht zur Spielidee des Trainers passen und dazu kommen hin und wieder mal einfach schlechte Transfers.

Witsel von unseren aktuelen Mittelfeldspielern hat von der Spielweise am ehesten ähnlichkeit mit Jule, nur das er robuster und Zweikampfstärker ist.

Aber wenn man mit Witsel auf der 6 spielt, welche Typen müssen dann auf der 8/10 spielen?

Ist es nicht zu Zweikampfschwach wenn Bellingham auf der 8 spielt?
Die Kombi extrem Zweikampfstark und Robust a la Can + einer der das Spiel wirklich schnell und mit Risiko Bälle spielen kann wie Brandt wär mir am liebsten.
Can sichert dann für Brandt ab und wirft sich in die Zweikämpfe.
Also ein Zweiermittelfeld.
Alternative zu Can ist für mich Delaney, zu Brandt... vom Typ eher Dahoud, aber aktuell ist es irgendwie Witsel und Bellingham... Da sehe ich im Aufbau unsere Diskrepanz...

Wir schieben den Ball doch einfach nach vorne und hoffen das die individuelle Klasse vorne den Rest erledigt...
Und wenn nicht, dann werden das so tote Spiele wie zuletzt...
BVB - Transferpolitik |#15913
03.01.2021 - 20:16 Uhr
auf beiden außenverteidigerpositionen haben wir dringenden handlungsbedarf, danach sind alle teile der manschaft für mich auf top 3 nievau.

•     •     •

Meine Helden

Jürgen Klopp, José Mourinho, Antoine Griezmann, Mario Balotelli, Diego Milito, Goran Pandev, Ole Gunnar Solskjær, Sven Ulreich,

ich danke euch von ganzem herzen

<3
BVB - Transferpolitik |#15914
15.01.2021 - 00:57 Uhr
Zitat von stanleebuddha
Zitat von barcaberlin

Zitat von Fissi

Zitat von Borusse_BVB

Bin ich auch ganz deiner Meinung, dass es auf den offensiven Flügeln zu dünn besetzt ist. Auch wen es im Winter nicht so einfach ist und die Corona Lage ihr übriges dazu tut. Sollte es doch ne sinnvolle Alternative auf dem Markt geben.


Nicht solange Zorc das Wort "polyvalenz" kennt. Bevor wir nen neuen Spieler für die Außen bekommen, muss Terzic erst Rapha nach vorne ziehen und die Herren Morey, Brandt, Moukoko, Reus, Passlack und wahrscheinlich sogar Meunier auf die offensiven Außen stellen, bevor Zorc da einen holt.

Sieht man ja an der ganzen Stürmer-Geschichte wie unsere sportliche Leitung drauf ist. Ich bin überzeugt, es gab einige Optionen für einen, guten, erfahrenen Back-Up Stürmer der Moukoko und Haaland hätte entlasten können. Stattdessen holt man Reiner. Selbst Zorc hat zugegeben, dass man nicht erwartet hat, dass er uns sofort helfen könnte.

Zu Hazard: Ich hoffe sehr das er sich nicht wieder verletzt. Er könnte am Ende der Saison noch ganz wichtig werden.


Ehrlich gesagt hab ich das mittlerweile so verstanden, dass das ein Teil des USP des BVB sein soll um Talente anzulocken.

Man wirbt damit, dass man eine hohe Durchlässigkeit für Talente hat in dem man die Backup Positionen eben nicht mit gestandenen Spielern besetzt. Damit kann das allgemeine Niveau meist durch die schon vorhanden Spieler und deren Polyvalenz sichergestellt werden und Talente (aus der Jugend oder extern) haben nicht andere gestandene Spieler vor sich, die auch Spielzeit wollen, sondern nur den Stammspieler und andere Spieler, die diese Position nur vorübergehend auch besetzen können.

Ansonsten kann ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich erklären wieso wir mit diesem Kader in die Saison gestartet wären:
- 10 gestandene Feldspieler mit realistischen Stammplatzambition (Hummels, Can, Akanji, Guerreiro, Meunier, Witsel, Delaney, Hazard, Reus, Brandt)
- 3 etablierte Talente (Haaland, Sancho, Zagadou)

Der Rest war quasi schon aufm Abstellgleis (Dahoud, Schulz, Passlack, Schmelzer, Pisczcek) oder ist klar noch im Talentstatus (Reyna, Morey, Bellingham, Moukoko, Tigges).

Das Spiel hat natürlich wie jede Strategie Vor- und Nachteile sonst würde es ja jedes Team so machen. Auf der einen Seite bedeutet es natürlich, dass Talente deutlich schneller die Chance bekommen sich zu beweisen und man nicht unnötig viel Gehaltsressourcen für Spieler blockiert, die nur im Ausnahmefall zum Einsatz kommen.
Auf der anderen Seite bedeutet es halt etwas mehr Risiko weil man eben in Situationen wo mehrere Stammspieler ausser Form oder verletzt sind (siehe Hinrunde) schneller auch in der Situation ist, wo man eben nicht mal eben gleichwertige Alternativen aus dem Hut zaubern kann.

Ich glaube wenn wir als BVB auch nur annähernd irgendwie eine Konkurrenz zu Bayern darstellen wollen, dann bleibt uns nichts anderes übrig als dieses etwas riskantere Spiel mitzuspielen und uns somit auf dem Toptalentemarkt entsprechend positionieren zu können. Realistisch gesehen muss man dann natürlich auch kleinere Dellen immer mal wieder einkalkulieren und auf der anderen Seiten sollte man sicherstellen, dass die vorhandenen gestanden Spieler auch wirklich ein gutes Gerüst darstellen und möglichst nicht besonders verletzungsanfällig sind.


Ohne jetzt komplett ins Offtopic abdriften zu wollen: Das Risiko würde ich mir wünschen, aber man hat es in den letzten Jahren ja eigentlich nicht so gehalten, dass man die Backups nicht mit gestandenen Spielern besetzt.

Man holt 2016 Dembelé und Schürrle, Merino und Rode, 2017 Zagadou und Toprak, Sancho und Yarmolenko/Philipp, 2019 Reyna (Winter?) und Brandt, 2020 Bellingham und Can (Winter).

Man ist da schon immer bedacht, auch den gestandenen Spieler mitzukaufen. Im Nachhinein sieht das dann natürlich komisch aus, wenn sich meistens die Talente durchsetzen und die gestandenen Spieler recht schnell wieder von der Bildfläche verschwinden (und mit ihnen unglaublich viel Kohle).

Schulz und Dahoud hast du da in deiner Aufzählung einfach mal in die Kategorie "sowieso Abstellgleis" geschoben. Ich wüsste nicht, warum man das tun sollte.

Von mir aus kann man mit Hazard und Sancho, wenn er denn bleibt, in die Zukunft gehen. Dazu Reus als Rotationsspieler, auch wenn das hier keiner mehr glaubt. Dazu Gittens oder ein ähnlicher Spieler und fertig ist der Lack. Bevor man da wieder 20 Mio. für irgendeinen "Gestandenen" raushaut.


@stanleebuddha : Ich habs mal hier her verschoben, weils glaube ich besser passt.

Jetzt wo du es sagst und ich noch mal die Transferjahre 2019/20 (Hummels, Schulz, Hazard, Can, Brandt) und 2018/17 (Diallo, Delaney, Witsel, Wolf, Alcacer, Hitz) Revue passieren lassen habe, muss ich dir zustimmen. Der Effekt entsteht wahrscheinlich wirklich mehr dadurch, dass die gestandenen Spieler eine sehr geringe Verweildauer haben und sehr häufig einfach nicht einschlagen, so dass am Schluss die Last doch durch das Talent abgefangen wird. Interessanterweise hatte ich den Gedanken der fehlenden Risikobereitschaft gleich auf das Talent zu setzen sogar selbst schon öfter mal hier geäußert, aber da hab ich mich wohl von der aktuellen Situation und der generellen Situation im Sturm etwas ablenken lassen.

Ein weitere Punkt der gegen meine geäußerte Theorie spricht ist ja zum Beispiel Schmelzer, der den Verein ja schon im Sommer 2019 verlassen wollte aber obwohl mit Schulz und Guerreiro gleich zwei gestandene Spieler vor ihm waren keine Freigabe erhielt. Ähnlich hält man sich auf rechts ja weiterhin mit Pisczcek einen wahrscheinlich für seine Einsatzzeiten relativ teuren Backup und hatte auch 2019 trotz Hakimi und Piszczek noch Wolf dazu geholt.

Insofern bin ich da absolut bei dir. Die geäußerte Strategie ist gut wenn man sie dann tatsächlich mal durchsetzen würde, weswegen ich auch dagegen bin jetzt im Winter irgendwelche halbgaren Zugänge für die Breite auf dem Flügel zu holen anstatt das Risiko einzugehen mit Gittens, Knauff, Reyna und Co. auf die Jugend zu setzen.
BVB - Transferpolitik |#15915
15.01.2021 - 08:28 Uhr
Euch allen ist schon klar, dass das kein Managerspiel am PC ist?! Es zählt halt immer noch der Faktor Mensch. Kann Zorc Wissen das nach nem Jahr ein Götze schwerwiegend erkrankt? Oder das Immobile und Yarmolenko mit Dortmund fremdeln? Ich denke nicht!
BVB - Transferpolitik |#15916
15.01.2021 - 11:47 Uhr
Zitat von Totto_09
Euch allen ist schon klar, dass das kein Managerspiel am PC ist?! Es zählt halt immer noch der Faktor Mensch. Kann Zorc Wissen das nach nem Jahr ein Götze schwerwiegend erkrankt? Oder das Immobile und Yarmolenko mit Dortmund fremdeln? Ich denke nicht!


Danke, endlich einer der eine Fussballdiskussion mit einem PC- oder Konsolenspiel vergleicht, um die Unsinnigkeit der Argumente zu verdeutlichen. Es ist eine gute Sache moralisch erhaben zu sein und immer auf die menschliche Seite zu verweisen. Ein Vorschlag: es wäre noch etwas witziger ein eindringliche die Gedankenspiele für Transfers mit FIFA21 zu vergleichen. Wir brauchen mehr von Leuten wie dich - #MenschenSindKeineWare!
BVB - Transferpolitik |#15917
15.01.2021 - 11:54 Uhr
Zitat von Ibraso


Ps.: In deiner Aufzählung fehlt Ciro zwinker


Und Balerdi, der für mich die Note 8- ist. Er war ein teurer Risikotransfer ohne Not.

Meine deutlichste Kritik an unser Transferpolitik sind die hohen Gehälter. Es kann nicht sein, dass Durchschnittskicker bei uns so viel verdienen, dass ein Wechsel für sie sozusagen eine ökonomische Dummheit wäre. Da müssen die Gehälter - gerade in Coronazeiten - irgendwie wieder ein wenig runtergefahren werden. Ich habe gehaltsttechnisch lieber zwei oder drei Talente wie z.B. Mor, Merino, Bruun Larsen, Januzaj, als einen Wolf.

•     •     •

-----------------------------Thomforde ---------------------

Miller ----- Trulsen ------ Frosch ------ Stanislawski

Stender ------ Boll ------ Zander ------ Porges -------

-----------------------------Golke-----------------------------

---------------------------Gerber------------------------------
BVB - Transferpolitik |#15918
16.01.2021 - 17:42 Uhr
Ich packe das mal hier rein.

Es ist jetzt ein Problem, was uns seit dem Abgang von Klopp immer und immer wieder begleitet. Wir gewinnen die schweren Spiele, und gegen die klaren Außenseiter lassen wir die gewonnenen Punkte dann wieder liegen.

Das Ganze konnte kein Tuchel, kein Stöger, kein Favre und jetzt auch kein Terzic lösen. Das sind die unterschiedlichsten Typen von Trainern und alle haben das gleiche Problem.

Und wenn es nicht an denen liegt, dann liegt es höchstwahrscheinlich an denen, die die Mannschaft zusammenstellen und die Vorgaben machen. Der Fisch fängt meistens vom Kopf an zu stinken. Es wurde immer und immer wieder viel Geld verbrannt für Flops, die dann auch noch langfristig den Kader blockieren, weil sie zu gute Gehälter haben, um die wieder loszuwerden.

Dass wir mit Red Bull finanziell nicht mithalten können - kein Vorwurf, können wir nicht ändern. Aber der Vorsprung auf Vereine wie Gladbach oder Leverkusen ist doch sehr geschmolzen. Wir brauchen den dauerhaften Erfolg, um oben mitspielen zu können. Und ein verpassen der CL während Corona wäre ein richtiger Schlag, und das ist alles andere als unrealistisch.

Ich denke es wird Zeit, dass da mal etwas mehr Reibung reinkommt, und nicht immer alles harmonisch sein muss. Es wird wirklich Zeit, dass unsere Verantwortlichen sich da mal hinterfragen, aber auch mal hinterfragt werden. All unsere Trainer haben nämlich bei anderen Vereinen schon gezeigt, dass sie sehr wohl erfolgreich arbeiten können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVB-Toby am 16.01.2021 um 17:54 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15919
16.01.2021 - 17:47 Uhr
Zitat von BVB-Toby
Der Kopf fängt meistens vom Kopf an zu stinken.


Definitiv! So ist es! daumen-hoch
BVB - Transferpolitik |#15920
16.01.2021 - 17:51 Uhr
Zitat von stanleebuddha
Zitat von BVB-Toby

Der Kopf fängt meistens vom Kopf an zu stinken.


Definitiv! So ist es! daumen-hoch


Wenn sie es jetzt noch nicht kapiert haben, im Winter auf den Außen nachzulegen, dann können sie den Hut nehmen. Mentalität hin oder her. Da liegt einiges im Argen.
Frag mich bis heut , welche Rolle Kehl und Sammer noch spielen ?
Viel kam seit ihrer Anstellung nicht bei rum. Im Gegenteil.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.