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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#15871
19.12.2020 - 13:32 Uhr
Zitat von He-Man
Der BVB muss halt immer wieder auf Wundertüten setzen, um mitzuhalten. Es ist halt Teil der DNA, junge Talente zu holen und zu Weltstars zu entwickeln... da gehört es dazu, solche Phasen auch mal zu akzeptieren.


Welche junge Talente haben wir in den letzten 2-3 Jahren zum Welt. bzw. Europastar entwickelt? Bis auf Jadon und Haaland fehlt mir keinen weiteren jungen Spieler ein.
BVB - Transferpolitik |#15872
19.12.2020 - 13:42 Uhr
Zitat von oldlovebvb
Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.


Man hat kein Geld „gespart“, man hat nur kein Geld ausgegeben, das man schlicht nicht hatte. Enormer Unterschied.
BVB - Transferpolitik |#15873
19.12.2020 - 13:44 Uhr
Zitat von Polylemma

Zitat von oldlovebvb

Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.

Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus. Völlig richtige Entscheidung, den Preis nicht zu zahlen. Vom Gehalt ganz zu schweigen. Da hätten wir dann wohl 8-10 Mio Brutto bieten müssen, um mit Italien mitzuhalten.


Wieviel bekommt denn Meunier an Gehalt ? Es dürfte sich im von dir für Hakimi genannten Bereich befinden.
Was Hakimi anbelangt hatten wir ein Vorkaufsrecht.
Die Begeisterung über Meunier dürfte hier im Forum eher im negativen Bereich liegen.

Wie ich schon geschrieben habe, heute sparst du 40 Millionen Euro, morgen verlierst du deswegen 80 Millionen Euro.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von oldlovebvb am 19.12.2020 um 14:05 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#15874
19.12.2020 - 13:58 Uhr
Zitat von ChrisWhite
Sancho ein Schatten seiner selbst aktuell. Wenn es so weiter geht gibt das keine 100+ im Sommer. Vielleicht hätte man ihn doch im Sommer verkaufen sollen.

Im Sommer muss auf jeden Fall eine neue Nummer 1 her. Onana wäre da mein Favorit. Zudem ein neuer Innenverteidiger da wahrscheinlich Akanji wechseln wird.
Wenn Sancho geht sollte zumindest genügend Geld da sein für neue Verpflichtungen, auch wenn es keine 100+ gibt für Sancho und Co...


Nein wenn wir ihn im Sommer für nur "120 Mio" verkauft hätten, dann wäre Watze und Zorc inkompetent hoch 10.

Das ein Spieler ein Knacks bekommen kann in jungen Jahren und dadurch massiv an Marktwert verlieren kann, dass kann es hier für die meisten nicht geben!

•     •     •

"11 freunde musst du sein"
BVB - Transferpolitik |#15875
19.12.2020 - 14:24 Uhr
Zitat von oldlovebvb
Zitat von Polylemma

Zitat von oldlovebvb

Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.

Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus. Völlig richtige Entscheidung, den Preis nicht zu zahlen. Vom Gehalt ganz zu schweigen. Da hätten wir dann wohl 8-10 Mio Brutto bieten müssen, um mit Italien mitzuhalten.


Wieviel bekommt denn Meunier an Gehalt ? Es dürfte sich im von dir für Hakimi genannten Bereich befinden.
Was Hakimi anbelangt hatten wir ein Vorkaufsrecht.
Die Begeisterung über Meunier dürfte hier im Forum eher im negativen Bereich liegen.

Wie ich schon geschrieben habe, heute sparst du 40 Millionen Euro, morgen verlierst du deswegen 80 Millionen Euro.


Finde Hakimi wird hier immer wieder extrem hochgejubelt, aber seine extremen Defizite in der Rückwärtsbewegung werden völlig vergessen. Sein Input nach vorne war mega, aber seine Abwehrleistung hingegen unterdurchschnittlich und dafür dann 40Mio hinzulegen, weiß nicht. Bei Inter performt er ja auch nicht gerade Weltklasse. Meunier gefällt mir bisher auch nicht, seine Flanken sind miserabel und seine Technik erinnert an einen Kühlschrank. Ers ein guter Arbeiter, aber erinnert mich irgendwie ein wenig an Wolf.
BVB - Transferpolitik |#15876
19.12.2020 - 14:24 Uhr
Zitat von oldlovebvb
Zitat von Polylemma

Zitat von oldlovebvb

Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.

Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus. Völlig richtige Entscheidung, den Preis nicht zu zahlen. Vom Gehalt ganz zu schweigen. Da hätten wir dann wohl 8-10 Mio Brutto bieten müssen, um mit Italien mitzuhalten.


Wieviel bekommt denn Meunier an Gehalt ? Es dürfte sich im von dir für Hakimi genannten Bereich befinden.
Was Hakimi anbelangt hatten wir ein Vorkaufsrecht.
Die Begeisterung über Meunier dürfte hier im Forum eher im negativen Bereich liegen.

Wie ich schon geschrieben habe, heute sparst du 40 Millionen Euro, morgen verlierst du deswegen 80 Millionen Euro.


???
1.mal ob hier Leute im Forum begeistert sind über einen Spieler oder nicht, juckt in einem Fussballverein keinen Menschen.
2. MAN HAT KEINE 40MILLIONEN GESPART... MAN HATTE KEINE 40 MILLIONEN!!! wie oft denn noch.
3. wie schon bei Torres .. all deine Gedankenspiele gehen um " was wäre gewesen wenn" ... ohne einen Sancho Verkauf hätte man sich keinen leisten können, weder Torres noch Hakimi.
4. Gehalt Meunier - Gehalt Hakimi ( der in Italien deutliche Steuervorteile hat als in Deutschland) und es bleibt immernoch die Ablöse die keiner hatte.
Ich weiß nicht ob du es bemerkt hast .. aber wir haben eine Pandemie ... Millionen von Menschen sind an einem tödlichen Virus erkrankt ... Die Wirtschaft geht den Bach runter .. Fussballvereine müssen sparen, sofern sie keinen SugarDaddy haben...

Bei Dortmund ist all das gesparte Geld nun drauf gegangen damit man in der Covid Zeit eben über die Runden kommt .. und du willst Hakimi für 40Mios und Torres für 23Mios holen ..
Kommst dann mit Beispiele mit Bremen, argumentierst mit "Looserverein" ( weil man evtl mal 1 jahr die UCL verpasst) ..

dein Username ist "oldloveBVB" .. komisch, solltest du doch gerade wissen was in diesem Verein passiert ist, als man auf Teufel komm raus versucht hatte an Bayern ranzukommen und Geld ausgegeben hat, was man nicht hatte .. und durch sportliche Probleme fast Bankrott gegangen ist.

Und genau das .. ist es was du gerade forderst bzw meinst " wäre der bessere Weg gewesen"

Ein Hakimi hätte uns jetzt keine 40Mios ( mit Handgeld 50Mios) eingespielt und die garantie gegeben das wir auch die UCL erreichen... und dann haste deinen Hakimi im Team, hast kein Geld mehr und erreichst die UCL nicht .. Happy Birthday, wir haben die 2000er wieder .. Dortmund wieder Bankrott.

Man ging mit Meunier einen sicheren Weg. Gestandener Profi, der vllt offensiv nicht auf dem Hakimi Level ist .. aber zum Glück Defensiv auch nicht auf dem Hakimi Level ist. Ein Spieler der vllt gut Gehalt verdient ( was Hakimi auch bekommen hätte) aber man musste keine Ablöse zahlen für eine Position wo man einen Spieler brauchte. Ob das hier die User nun toll finden oder nicht ...
Gleiches Spielchen mit Torres.

Ohne den Sancho Verkauf war es nicht möglich. Selbst mit Sancho Verkauf. hätte man 100%ig beim BVB kein 50Mios Ablöse-Handgeld Paket für Hakimi bezahlt. Jetzt wo man eben ums überleben Wirtschaften musst .. wird man nicht 80% der Ablöse in 2 Spieler stecken .. sondern man hätte nen Ersatz geholt, hätte vllt noch 1-2 andere Positionen bestzt aber nicht mit nem 50Mio Hakimi .. denn nochmal.

Nutzen und Risiko? Sowas kannst du im Managerspiel machen aber nicht aktuell..
Wenn wir über die Transferpolitik sprechen wollen .. können wir drüber reden das man Can geholt hat für diese Summe. Kann man drüber streiten das man Bellingham geholt hat in der aktuellen Phase mit Covid, kann man drüber streiten das man sich nicht um nen richtigen Sturmersatz gekümmert hatte...

Aber hier zu kritisieren das man sich Hakimi und Torres nicht geholt halt ( ohne Sancho zu verkaufen ) ... ist puuh.

•     •     •

BVB - 95 * ITFC - 02 * TFC - 09
BVB - Transferpolitik |#15877
19.12.2020 - 14:30 Uhr
Zitat von oldlovebvb
Zitat von Polylemma

Zitat von oldlovebvb

Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.

Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus. Völlig richtige Entscheidung, den Preis nicht zu zahlen. Vom Gehalt ganz zu schweigen. Da hätten wir dann wohl 8-10 Mio Brutto bieten müssen, um mit Italien mitzuhalten.


Wieviel bekommt denn Meunier an Gehalt ? Es dürfte sich im von dir für Hakimi genannten Bereich befinden.
Was Hakimi anbelangt hatten wir ein Vorkaufsrecht.
Die Begeisterung über Meunier dürfte hier im Forum eher im negativen Bereich liegen.

Wie ich schon geschrieben habe, heute sparst du 40 Millionen Euro, morgen verlierst du deswegen 80 Millionen Euro.


Wird dich ja vielleicht nicht interessieren und ich bin auch ein Kritiker der Verpflichtung von Meunier. Aber der Vertrag war eben schon unterschrieben, bevor eine feste Einigung mit Hakimi und Real überhaupt möglich war. Zudem wird Hakimi in Italien ein Nettogehalt haben, von dem er im restlichen Europa (bis auf die PL) nur träumen dürfte.

•     •     •

"There is no glory in prevention." - Christian Drosten

„Wenn man kein Tor bekommt, verliert man nicht!“ Roman Bürki

„ Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“ Aristoteles
BVB - Transferpolitik |#15878
19.12.2020 - 14:42 Uhr
Zitat von Polylemma
Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus.


mMn komplett falscher Ansatz. Richtig wäre, getätigt Dinge zu hinterfragen.

Schulz + Meunier = Hakimi!

dann hat man sich auch noch Can und Bellingham "geleistet".... davon hätte einer, wohl auch gereicht. Zum Zeitpunkt als ein Hakimi-Transfer in dem Raum stand, hätte man anders entscheiden KÖNNEN. Man wollte aber durch Can ein Loch im Winter stopfen. Und im Sommer mit Meunier das von Hakimi. Man stopft nur irgendwelche Löcher ohne Gesamtkontext... das sieht man schon daran, das Meunier ein komplett anderer Spielertyp ist als Hakimi (@BVBBC hatte da im Sommer vollkommen recht).

Das mit Schulz haben auch die meisten kommen gesehen. Aber hey, >20mio Ablöse, dickes Gehalt und Handgeld.... also bestimmt insgesamt 2/4 oder 3/4 eines Hakimi-Gesamtpaket verpulvert für biederen Durchschnitt, der auch garnicht ins Spielsystem passt. Mit Passlack hätte man etwas ähnliches bekommen, nur eben 30mio günstiger.

Das am Ende die 40mio für Hakimi gefehlt haben, ist auch kein Wunder.... wenn du ca. 80mio innerhalb eines Jahres für Spieler verpulverst, die dich nicht weiter bringen.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Transferpolitik |#15879
19.12.2020 - 15:04 Uhr
Zitat von Angelo24293
Zitat von oldlovebvb

Zitat von Polylemma

Zitat von oldlovebvb

Angesichts der Probleme, die wir, mal mehr mal weniger, seit geraumer Zeit in der Offensive haben, ist es wohl so, daß wir den Abgang von Hakimi bislang nicht kompensieren konnten. Er war offensiv zumeist eine Waffe für uns, Meunier und Morey sind es (zumindest bislang) nicht.
Konnte man das von Vereinsseite voraussehen ?

Hätte man die 40 Millionen Euro für ihn lockermachen müssen?

Aus heutiger Sicht muss man sagen: Ja, denn wenn wir es in dieser Saison nicht in die Championsleague schaffen, wird der finanzielle Verlust deutlich mehr als 40 Millionen Euro betragen (vom Imageschaden abgesehen: welches hoffnungsvolle Talent will zu einer Loosermannschaft wechseln, dazu sinkende Sponsorengelder).
Manchmal ist es so, daß das heute "gesparte" Geld morgen mehr Verluste bringt, als das, was heute "gespart" wird.

Vorausschauend agieren ist eine Kunst, die die Führungskräfte eines Vereins beherrschen sollten.

Werder Bremen ist als damalige Spitzenmannschaft daran gescheitert (wo der Verein nicht erst seit heute steht wissen wir), denen fehlte aber immer schon auch das Geld, das wir haben.

Als wir noch Geld im "Überfluss" hatten, haben wir Spieler geholt, die teuer waren und sich anschließend als teure Flops herausstellten (Schürrle, Götze). Der teure Einkaufspreis zusammen mit hohen Gehältern blockierte eine Einkaufspolitik mit Spielern, die unsere Mannschaft wirklich verstärkt hätten.
Wir agierten damals wie ein eher armer Mann, der plötzlich zu Geld kommt und dieses danach (wenigstens zum Teil) mit beiden Händen aus dem Fenster wirft.

Wenn wir Stand jetzt 40 Mio weniger hätten, sähe es finanziell nicht gerade rosig aus. Völlig richtige Entscheidung, den Preis nicht zu zahlen. Vom Gehalt ganz zu schweigen. Da hätten wir dann wohl 8-10 Mio Brutto bieten müssen, um mit Italien mitzuhalten.


Wieviel bekommt denn Meunier an Gehalt ? Es dürfte sich im von dir für Hakimi genannten Bereich befinden.
Was Hakimi anbelangt hatten wir ein Vorkaufsrecht.
Die Begeisterung über Meunier dürfte hier im Forum eher im negativen Bereich liegen.

Wie ich schon geschrieben habe, heute sparst du 40 Millionen Euro, morgen verlierst du deswegen 80 Millionen Euro.


Finde Hakimi wird hier immer wieder extrem hochgejubelt, aber seine extremen Defizite in der Rückwärtsbewegung werden völlig vergessen. Sein Input nach vorne war mega, aber seine Abwehrleistung hingegen unterdurchschnittlich und dafür dann 40Mio hinzulegen, weiß nicht. Bei Inter performt er ja auch nicht gerade Weltklasse. Meunier gefällt mir bisher auch nicht, seine Flanken sind miserabel und seine Technik erinnert an einen Kühlschrank. Ers ein guter Arbeiter, aber erinnert mich irgendwie ein wenig an Wolf.


Wenn Hakimi Defizite in der Rückwärtsbewegung hatte, wie nennt man dann das, was Meunier leistet? Überspitzt gesagt war der noch nicht einmal so weit vorn und hat offensiven Input gebracht, wie Hakimi MEHRMALS in JEDEM Spiel. Und dazu kommt, dass Hakimi durch seine Technik und seinen Speed viele Situationen noch entschärfen können, die durch seinen Offensivdrang erst hervorgerufen wurden. Das er hier immer noch verkannt wird, ist mehr als seltsam. Zwinkernd

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"There is no glory in prevention." - Christian Drosten

„Wenn man kein Tor bekommt, verliert man nicht!“ Roman Bürki

„ Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“ Aristoteles
BVB - Transferpolitik |#15880
19.12.2020 - 15:11 Uhr
Ich kann ganz ehrlich gesagt in diesem Sommer wenig kritikwürdiges an der Transferpolitik sehen. Es war klar, dass wir unsere finanziellen Reserven im vergangenen Winter weitgehend verschossen hatten die Kalkulationen, mit welchen Einnahmeausfällen man durch die Pandemie rechnet, sind auch schon länger bekannt.

Das man unter diesen Vorzeichen nicht bereit war noch mal eben 30-40 Millionen für Torres oder Hakimi auf den Tisch zu knallen, ist folgerichtig, zumal dazu oben drauf ja auch noch Gehälter darauf zu packen gewesen wären.

Realiter befinden wir uns in einer Situation in der man mit den Spielern wegen den Belastungen durch die Pandemie einen Gehaltsverzicht ausgehandelt hat und das auch für die erste Hälfte des kommenden Jahres anstrebt.
Wie wollte man den Spielern dass denn verkaufen, wenn man gleichzeitig mal eben Transfers veranstaltete, die in Richtung Rekordablösen gehen und die das Gehaltsbudget, hätte man sie einfach noch zusätzlich unternommen, noch reichlich aufgebläht hätten?
Die Vorstellung ist doch absurd.

Das Einzige, wo man noch wirklich diskutieren konnte, ob das so unbedingt Sinn machte, ist der Bellingham-Transfer weil man im Zentrum eigentich, von der Masse her ohnehin überbesetzt ist.

80 Millionen für Sancho nach der letzten Saison, wären gemessen an den normalen Verhältnissen des Transfermarktes eine reichliche Absurdität gewesen. Nein, wahrscheinlich wird man für ihn im kommenden Sommer keine 100+ X Millionen an Ablöse sehen. Die hätten wir aber, wenn wir uns erinnern auch in diesem Sommer nicht gehabt.
Dafür was man hätte bekommen können, hätte man vielleicht Hakimi halten und von dem Rest seine im Winter eingesetzten Reserven wieder einigermaßen instandsetzen können (auch nicht Citys 15% Beteiligung am nächsten Transfer vergessen). Das wäre es auch gewesen.
Milchmädchenrechnung dazu:

Hätte man ManUs 80 Millionen angenommen, wären davon postwendend erstmal 12 an City weitergeflossen und dem BVB wären 68 Millionen verblieben, ohne nun berücksichtigt zu haben, was darauf sonst noch an Abgaben ect. anfallen mag.
Dann 40 Millionen für Hakimi und weiß der Teufel was noch an "Handgeld" und "Beraterkosten" oben drauf wären anschließend vielleicht von der Sancho-Ablöse noch 15-20 Millionen übrig geblieben und das ohne, dass man da einen direkten Ersatz noch ins Auge hätte fassen können.


Hätten Watzke und Zorc im Sommer Anstalten gemacht den besten Spieler der vergangenen Saison, mit so ziemlich den besten Scorer-Werten ever für diese Perspektive , mit einem noch 3 Jahre laufenden Vertrag, dafür abzugeben, wäre ihne quer durch das Forum hier und wahrscheinlich noch von ganz anderer Seite vorgeworfen worden, sich an der Grenze zum, für den Verein offen geschäftsschädigenden Verhalten zu bewegen.
Der Leistungsabsturz in der bisherigen Form war nicht vorher zu sehen, noch muss man davon ausgehen, dass es dabei bleibt. Das Talente ihre Durchhänger hin und wieder haben, muss man ihnen zugestehen. Sancho hat in 17 Spielen jetzt 9 Scorer für uns hingelegt, was eigentlich so katastrophal nicht ist, das Problem ist nur dass die sich eben zum Großteil auf die CL und den DFB-Pokal konzentrieren.

Ansonsten tut der Spielplan natürlich sein übriges hinzu, dass durch den enger getakteten Spielplan Schwächephasen einzelner Spieler und leichtere Blessuren etc. kunstlich ausgeweitet werden. Auch deswegen sollte man die Kirche im Dorf lassen.
Sancho hat sein Potential bewiesen, auch wenn diese Saison mäßiger läuft, als es in der Vergangenen der Fall war. Es sind nach wie vor noch 2,5 Jahre Vertrag, in England wird man ihn nach wie vor im Auge behalten und was in der Dimension 60-80 Millionen, wird man, wenn er seine Leistung einigermaßen wieder stabilisiert auch im kommenden Sommer oder dem danach noch abgreifen können.
Mehr soll ManU ja nun auch nicht geboten haben. In diesem Sommer werden sicherlich keine Rekordablösen fließen, dafür sind noch zu viele Gelder blockiert. Spätestens im Sommer 2022, wird man sich aber einem "normalisierten" Transfermarkt wieder annähern.

Sancho im Sommer abzugeben, gemessen an Vertragslaufzeiten und in Aussicht stehender Ablöse, wäre in verchiedender Hinsicht kein gutes Geschäft gewesen. Es hätte dem Verein lediglich begrenzte Möglichkeiten tatsächlich zur Verfügung gestellt und es hätte auch nach außen hin nicht den Eindruck eines besonders solide geführten Vereins gemacht.
Gerade in Zeiten, wo günstige Kredite womöglich noch zu einer verdammt wichtigen Sache werden konnten, sicher auch kein unwichtiges Argument.

Letztendlich möchte ich davor gewarnt haben, Sanchos verbleib jetzt einzig und allein an der Basis einer ernüchternden Zwischenbilanz zu bewerten, denn dabei wird es durchaus nicht bleiben. Wäre das hier eine normale Saison, und wir hätten im gleichen Zeitraum 2-3 Spiele weniger, dafür mehr Zeit zu pausieren und mehr Rotationsmöglichkeiten und weniger Zwang Blessuren durchzuschleppen, würde das hier, denke ich auch weit weniger dramatisch gesehen, noch müsste man ihn dann trotz Formschwäche derart exzessiv einsetzen.

Im Hinblick auf die Transferpolitik wurden Fehler gemacht und Weichen teilweise recht deutlich falsch gestellt, was zu reichlich Stückwerk und Unausgewogenheit im Kader führt, dass ist ja nicht zu übersehen. Aber diese Felher wurden nicht in diesem Sommer gemacht, sondern besonders im Vergangenen .

Man hätte von Beginn an und dieser Fehler beginnt im Grunde schon im Mai-Juni des veergangenen Jahres Götze unter massiven Druck setzen müssen (und zwar zur Not dadurch ihm einen Stürmer vor die Nase zu setzen), entweder zu deutlich geringeren Konditionen zu verlängern oder aber sich einen neuen Verein zu suchen um entweder über die Gehaltssenkung oder den Abgang und ggf. eine bescheidende Ablöse, Mittel frei zu machen entweder Alcácer insgesamt zu überdenken oder ihm einen zweiten gelernten Stürmer als sinnvolle kadertechnische Ergänzung an die Seite zu stellen.
Ohnedem und mit einer Sturmalternative, die keinen Totalausfall dargestellt hätte (hätte ja nicht wer weiß wie hochlkassig sein müssen), wären wir in der vergangenen Hinrunde vermutlich nicht derart unter Druck geraten, zumal die Manschaft das komplette Fehlen eines zentralen Stürmers nicht hätte kompensieren müssen, und sich insgesamt defensiver hätte verhalten können.
Ohne diese Probleme wiederrum, wäre man im vergangenen Winter nicht gezwungen gewesen seine Reserven zu verausgaben, dann wäre man in diesem Sommer in Sachen Finanzen und Möglichkeiten auch anders dargestanden.

So wie man es gemacht hat, hat man sich damals maximal selbst ins Knie geschossen. Mit Götze einen Totalausfall behalten, der nochmal 10 Millionen Schleifen an Gehalt einstrich und am Ende keinen Cent Ablöse brachte, dafür aber dazu beitrug, dass man eine unterbesetzte Sturmspitze nicht verstärkte, die uns dann in der HR ganz massive Probleme verursachte und im Ergebnis ganz erheblichen Anteil daran hatte, dass man sich im Winter veranlasst sah seine Reserven einzusetzen um jedenfalls den CL-Startplatz zu stabilisieren.
Ich müchte der Vereinsspitze in dieser Hinsicht noch zugeben, dass man bei der vorrangegangenen RR und Götzes guter Leistung dort, ihn als Spieler sicherlich nicht vollkommen abschreiben musste.

Aber dann hätte man sich im vergangenen Sommer sinnvoller Weise der Wahl stellen müssen, entweder Alcácer oder Götze, denn das Götze die Vertreterrolle in der RR einigermaßen hinbekommen hatte, schön und gut und vor allem schön, dass es gutgegangen war, aber ein zentraler Stürmer ist er einfach nicht und wird er nie. Seine Abschlussqualitäten waren da schon immer ein Manko und ein Kopfballungeheuer ist er auch nicht und wirds auch nicht.
Insofern konnte man ihn als Vertreter und Joker sicherlich erstmal guten Gewissens behalten, aber nur dann, wenn man auch einen Stürmer vorzuweisen hatte, der zuverlässig den Großteil der Spiele machen können würde und das hatte man in dieser Kombination nicht.
Da hätte folgerichtig einer von beiden ersätzt werden müssen, zumal man ja noch Isak als Alternative endgültig abgab.
In dieser hinsicht hat man sich in der vergangenen Saison verzockt und zwar mit Ansage. Dazu gesellen sich noch ein paar ältere kadertechnische Probleme und deren gemeinsames Resultat ist einmal, dass die damals noch flüssigen Reserven im Sommer bereits in den Transfers von Haaland und Can gebunden sind, was jetzt an und für sich nicht mal das schlechteste ist, in der Vergangenen Saison haben uns beide geholfen und Haaland wird das auch weiterhin.
Aber es schränkte nunmal das Spielraum ein.

Diesen Sommer über hat man, wie ich das sehe, keinen entscheidenden Fehler gemacht, sondern man bekommt weitgehend die Fehler des vergangenen jahres zu spühren, weil man eben im Winter die Reserven plündern musste um diese aufzufangen und dann in Form von Götze noch ein saftiger Totalverlust oben drauf kam.
Diesen Sommer hat einfach der Transfermarkt durch die Pandemie-Situation nicht viel hergegeben, so das wir auch auf Spielern sitzen geblieben sind, die man sonst sicherlich hätte abgeben können.

Wolf und Toljan sind zwei Kandidaten, die man unter normalen Umständen sicherlich für eine bescheidene Ablöse an den mann hätte bringen können.
Passlack wäre unter Normalumständen zu vermitteln gewesen, Dahoud hätte sehr wahrscheinlich unter Normalbedingungen nicht ganz uninteressante Anfragen bekommen und ob man unter normalen Bedingungen Schürrle auf diese Weise hätte abwickeln müssen oder ob sich nochmal eine sportlich interessanter Verein gezeigt hätte, so dass man den Vertrag wenigstens abschlagsfrei einvernhemlich hätte auflösen können, weiß auch kein Mensch.
Was man an Gehältern bei den Leihspieler noch bezahlt, kann ich natürlich nicht sagen, nehme aber mal an, dass man mit einem Dritte, bis der Hälfte der Gesamtsumme nach wie vor drinhängen wird.

Das sind für sich genommen alles Peanuts, nimmt man das aber zusammen, hätte man wäre man in einer Normalsaison in der keine Pandemie den Markt weitgehend aushebelt und die Gehaltsangebote drückt, diese kader- und gehaltstechnischen Altlasten weigehend liquidieren können, wäre auch da vielleicht nochmal Geld für eine Verstärkung da gewesen.
Dafür kam die Pandemie aber schlicht ein Jahr zu früh.
Was uns im Sommer kadertechnisch die Hände gebunden hat, sind das Zusammenwirken der Pandemie, mit den Fehlern der vorherigen Saison und der fehlenden Möglichkeit Altlasten aus der Zeit vor Favre zu liquidieren.

Das durch ein schlechtes Geschäft mit Sancho aufwiegen und aus der Momentaufnahme heraus dann davon ausgehen, dass uns ein Hakimi oder Torres schon irgendwie gerettet hätte, halte ich für den falschen Ansatz.

Die Personalpolitik in diesem Sommer war unnatürlichen Hindernissen ausgesetzt, im Kern aber richtig. Diesen Sommer konnte man nicht viel optimieren, sondern dieses Jahr muss man irgendwie mit dem, was man hat durchstehen und das war auch im Sommer schon klar.

Für um so fragwürdiger, halte ich Favres Rauswurf. Das aber letzgültig beurteilen zu wollen, wäre unangemessen, dafür haben sich die Dinge binnen einer Woche sicher nicht weit genug entwickeln können. Ob der Wechsel von Favre auf Terzic irgendeinen Sinn gemacht hat, werden wir vielleicht Ende Januar sinnvoll beurteilen können.


Möchte man Watzke und Zorc schelten, müsste man das vor allem für den vergangenen Sommer tun, aber nicht für den diesjährigen.
Bis zum vergangenen Sommer war man weitgehend getrieben von den Entwicklungen, die sich in Tuchel II. und folgend abspielte. Da ist vieles unglücklich gelaufen, ergab sich mitunter aber aus Sachzwängen auf die Watzke und Zorc einerseits keinen Einfluss haben konnten, andererseits aber reagieren mussten.

Im vergangenen Sommer hatte man zum ersten mal wieder recht weit ausgreifende Spielräume und hat sich direkt im größeren Ausmaß verzockt.

In diesem Jahr und auch auf den vergangenen Winter zurückgehend, kann ich bis dato keine größeren personalpolitischen Fehlleistungen feststellen. Die einzige Personalien, die sich da durchaus noch zu gewichtigen Fehlern entwickeln könnten, heißen "Favre" und "Terzic".

Ob man Favre nach Spieltag 11 unbedingt rauswerfen musste, weiß ich nicht. er hat die Kurve schon einmal gekriegt, bisher zuverlässig die CL-Qualifikation geliefert und am 11. Spieltag in Schlagdistanz bleibend kurzfristig mal aus den CL-Platzierungen heraus zu fallen, ist an und für sich noch keine Gefährdung des minimalen Saisonziels.
Zumal, wenn man dabei auch ma schaut, wer die direkten Tabellennachbarn waren und wer uns aus den CL-Rängen verdrängt hatte.
Da hatte sich Wolfsburg zischenzeitlich reingeschoben, die bisher aber von der fehlenden Internationalen Belastung und vom Spielplan sehr profitiert haben, mit entsprechend hartem restprogramm.
Ansonsten kamen Stuttgart und union Berlin, in direkte Reichweite, Gladbach blieb zwei Punkte dahinter.
Ich möche jetzt natürlich nicht Gegner über Gebühr verunglimpfen, aber Stuttgart und Union sind vom kader her keine dauerhaft ernstzunehmenden CL-Kandidaten und auch Wolfsburg wieder abzufangen, zumal die ja nur 2 Punkte vor waren und am Spieltag danach nach Münchem mussten, war nun alles andere als eine unmögliche Aufgabe.
Ich hätte es noch verstanden die Reißleine zu ziehen, wäre nicht Wolfsburg an uns vorbei gezogen, sondern Gladbach oder hoffenheim mit ihren Kadern, die man um einiges ernster nehmen darf, zumal mit recht machbaren Restprogrammen, aber nicht wegen Wolfsburg.


Sicher, die zweite Halbzeit gegen Stuttgart war katastrophal und auch das Spiel gegen Köln beschissen. Ansonsten sah es aber mMn so schlimm nicht aus, dass man hier direkt reagieren musste und mMn hat man hier überreagiert.
Das man das Thema Meisterschaft abschreiben kann, war hier sicherlich bereits klar angedeutet, aber das hatte sich eigentlich in dem Moment erledigt, in dem klar wurde, dass Haaland längerfristig ausfallen würde, denn das wir den nicht adäquat ersetzen können, musst man eigentlich wissen, genau so, dass man München ohnehin nur dann abfangen kann, wenn es optimal läuft.
Das ist in so einer Saison ohnehin nicht kaluierbar, wo dir am Ende durch eine Infektionswelle noch auf 2-3 Spieltage die halbe Mannschaft lahmgelegt werden kann, noch liegt es in der Hand des Trainers, noch konnte man ernsthaft darauf rechnen ohne wirklich erprobten, leistungsfähigen MS an München drann zu bleiben.
Ob man dann am Ende 2. oder 3. oder 4. wird, bleibt sich im Grunde genommen auch gleich. Im katastrophalen Maße gefährdet, war die CL am 11. Spieltag, wie ich das sehe jedenfalls nicht, deswegen meine ich, dass man hier zu schnell geschossen hat.

Unabhängig davon ist dann die Frage ob Terzic eine glückliche Wahl war und ob er uns mittelfristig helfen kann. Ich persönlich sehe da nicht viel verbesserungspotential durch Terzic für Favre. Darin kann ich natürlich auch grandios irren, dass wird uns die Zukunft zu zeigen haben.
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