BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
19.12.2020 - 16:49 Uhr
Ich hab es vor der Saison schon angesprochen, aber die Balance bei der Kaderzusammenstellung ist ein absolute Katastrophe. Die individuelle Qualität einiger dieser Transfer kann man eigentlich nicht wirklich in Frage stellen, aber es wurden teilweise Spielertypen, zu Zeitpunkten, verpflichtet wo man einfach überhaupt keinen Plan erkennen konnte.
Brandt: Fantastischer Kicker, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir unter Favre 4231 gespielt und jeder wusste dass dieser niemals davon abrücken würde, Reus zentral aufzustellen. Was er der Plan mit ihm? Einfach: Guter Kicker, also einfach mal holen, das wird schon irgendwie? Auf den Außen ist er nicht zu gebrauchen und für's zentrale Mittelfeld vertraut man seinem Defensivverhalten so wenig, dass man sogar nur ein Jahr später, mit Bellingham, einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler dazu holt.
Bellingham: Den Transfer werde ich, vor allem vom Zeitpunkt her, auch einfach nie verstehen. Auch hier ein sehr vielversprechender Spieler, aber wir waren im Zentrum einfach schon zuvor extrem überbesetzt und hatten riesige Baustellen auf anderen Positionen (IV, Flügel, RV). Wenn man es schafft hier zuvor etwas "auszumisten" und man sich von einem jungen Zweitligaspieler aus England ein deutlich Upgrade verspricht, dann kann man das machen... aber sonst doch nicht Voralpen wenn der Schuh so extrem auf anderen Position brennt. Statt Bellingham hätte man einen Antony, an dem man auch dran war, für 15 Mio. EUR (!) verpflichten können.
Can: Auch hier wieder ein guter Kicker, aber auch hier kann ich null nachvollziehen welche Probleme man mit ihm lösen wollte. Wir hatten, im Vorsommer, schon knapp 50 Mio. EUR, für Witsel und Delaney, ausgeben, die eine sehr ähnlich Rolle ausfüllen sollten. Warum gibt man dann nochmal 25 Mio. EUR für einen weiteren DM aus?
Ich erkenne einfach keinen roten Faden, keinen echten Plan oder ein System, an dem man sich bei der Kaderzusammenstellung, orientiert hat.
Brandt: Fantastischer Kicker, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir unter Favre 4231 gespielt und jeder wusste dass dieser niemals davon abrücken würde, Reus zentral aufzustellen. Was er der Plan mit ihm? Einfach: Guter Kicker, also einfach mal holen, das wird schon irgendwie? Auf den Außen ist er nicht zu gebrauchen und für's zentrale Mittelfeld vertraut man seinem Defensivverhalten so wenig, dass man sogar nur ein Jahr später, mit Bellingham, einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler dazu holt.
Bellingham: Den Transfer werde ich, vor allem vom Zeitpunkt her, auch einfach nie verstehen. Auch hier ein sehr vielversprechender Spieler, aber wir waren im Zentrum einfach schon zuvor extrem überbesetzt und hatten riesige Baustellen auf anderen Positionen (IV, Flügel, RV). Wenn man es schafft hier zuvor etwas "auszumisten" und man sich von einem jungen Zweitligaspieler aus England ein deutlich Upgrade verspricht, dann kann man das machen... aber sonst doch nicht Voralpen wenn der Schuh so extrem auf anderen Position brennt. Statt Bellingham hätte man einen Antony, an dem man auch dran war, für 15 Mio. EUR (!) verpflichten können.
Can: Auch hier wieder ein guter Kicker, aber auch hier kann ich null nachvollziehen welche Probleme man mit ihm lösen wollte. Wir hatten, im Vorsommer, schon knapp 50 Mio. EUR, für Witsel und Delaney, ausgeben, die eine sehr ähnlich Rolle ausfüllen sollten. Warum gibt man dann nochmal 25 Mio. EUR für einen weiteren DM aus?
Ich erkenne einfach keinen roten Faden, keinen echten Plan oder ein System, an dem man sich bei der Kaderzusammenstellung, orientiert hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BigDogTinyHome am 19.12.2020 um 16:53 Uhr bearbeitet
19.12.2020 - 17:47 Uhr
@Pfostenkracher
Die Argumentation zu den Finanzen auch und gerade im Zusammenhang mit der Pandemie und zu den "unglücklichen" Transferentscheidungen im Sommer 2019 halte ich für weitgehend nachvollziehbar.
Die Argumentation bzgl. Wolfsburg, Union Berlin und Stuttgart, die du allesamt als letztlich nicht ernst zu nehmende Bedrohung des BVB-Minimalziels - Erreichen des 4. Platzes - bezeichnest, halte ich nicht für angemessen, wenn der BVB exakt gegen diese Vereine verliert. Gegen U. Berlin und Stuttgart ist dies bereits "gelungen", am 02.01.2021 werden wir sehen, ob auch Wolfsburg den BVB schlagen oder ein Unentschieden abringen kann.
Sollte sich dein Optimismus als berechtigt herausstellen, wäre ich sehr froh, nur habe ich mMn berechtigte Zweifel.
Ich möchte die schwierige Lage des BVB mal auf andere Weise illustrieren und daran anschließend eine Frage zur Diskussion stellen, die hier im Forum hinsichtlich der Transferpolitik eigentlich gar nicht diskutiert wird.
Die auf TM ausgewiesenen Marktwerte der Profifußballer sind bei aller richtigen Kritik an ihrem Zustandekommen dennoch ernst zu nehmende Hinweise auf erwartbare Tendenzen von Spieler- und Mannschaftsleistungen.
Das zugrundegelegt ist in den Spielen gegen Stuttgart und Union Berlin folgendes passiert:
- Der 319 Mio. schwere BVB (Startelf) hat gegen den 56,9 Mio. leichten VFB (Startelf) 1:5 verloren.
- Der 317 Mio. schwere BVB (Startelf) hat gegen das 30,2 Mio. superleichte Union Berlin (Startelf) 2:1 verloren.
- Die 120 Mio. schwere Fünferkette des BVB + Torhüter hat im defensiven Zusammenspiel mit dem 197 Mio. schweren Rest der Mannschaft gegen Stuttgart in der 2. Halbzeit 4 Tore eingeschenkt bekommen und die 155 Mio. schwere BVB-Offensive hat im Zusammenspiel mit dem 164 Mio. schweren Rest der Mannschaft ein einziges Tor gegen die preiswerte Stuttgarter Mannschaft erzielt.
- Die 109 Mio. schwere Viererkette des BVB + Torhüter hat im defensiven Zusammenspiel mit dem 208 Mio. schweren Rest der Mannschaft zwei Eckbälle der Marktwertleichtgewichte aus Berlin nicht verteidigen können und deshalb zwei Tore nach diesen Eckbällen einstecken müssen. Die 165 Mio. schwere BVB-Offensivabteilung hat im Zusammenspiel mit dem152 Mio. schweren Rest der Mannschaft wieder nur ein einziges Tor erzielt, nun gegen die noch viel preiswertere Mannschaft aus Berlin.
Blöde Zahlenspielereien? Unfaire Vergleiche?
Mitnichten, denn wenn man die Marktwerttabelle mit der Ergebnistabelle vergleicht, sieht man einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Marktwert der Kader und der eingesetzten Spieler und dem Erfolg in der Ergebnistabelle mit nur wenigen Ausreißern (habe ich hier im Forum schon vorgeführt). Das ist das Eine. Der BVB ist momentan ein Ausreißer in diesem Zusammenhang zwischen Marktwert und Spielergebnissen. Noch ist die Abweichung nicht hochdramatisch, aber die Gefahr noch größerer Abweichung ist gegeben. Einfach formuliert: Der BVB spielt zur Zeit deutlich unter seinem Marktwert.
Aus dieser schlichten Feststellung möchte ich aber eine Frage ableiten, die vielleicht überraschend und abwegig zu sein scheint. Die Frage ergibt sich aus der umgekehrten Tatsache, nämlich den Ausreißern nach oben, wie sie zur Zeit ebenfalls erkennbar sind.
- Union Berlin steht in der Tabelle 11 oder 12 Plätze höher als in der Marktwerttabelle.
- Der VFB Stuttgart steht in der Tabelle 7 Plätze höher als in der Marktwerttabelle.
- Augsburg steht 4 Plätze höher, Leverkusen 3 Plätze und Wolfsburg 2 Plätze.
(Nebenbei, weil das nicht mein Thema ist, Hertha BSC und Hoffenheim weichen momentan extrem nach unten ab und auch M'gladbach steht 3 Plätze tiefer als in der Marktwerttabelle.)
Die Frage lautet:
Warum gelingt es dem BVB kaum, auch mal Spieler im Marktwertbereich unter 10 oder besser noch unter 5 Mio. (und in etwa entsprechenden Transferkosten) in den Kader und auch in die Riege der ersten 16-18 Spieler zu integrieren, zu entwickeln und zu wichtigen Leistungsträgern zu machen?
Die einzigen Spieler unter einem Marktwert von unter 5 Mio., die ab und zu beim BVB auflaufen, sind Morey und Passlack. Piszczek mit seinen 2 Mio. Marktwert zählt als 35-Jähriger in diesem Zusammenhang nicht mehr.
Ja, bei jungen Spielern funktioniert es manchmal, Sancho mit knapp 8 Mio. war ein Schnäppchen und hat sich abgesehen von seiner derzeitig heftigen Formkrise als Glücksgriff erwiesen, aber bereits für Bellingham hat der BVB 23 Mio. hingeblättert.
Schaut man sich aber die lange Liste der Spieler an, die für mehr als 10 Mio, eingekauft wurden, sieht es aktuell beispielhaft so aus:
- Dahoud, 12 Mio. Transferkosten, 10 Mio. Marktwert, wenig Einsätze
- Schulz, 25,5 Mio. Transferkosten, 10 Mio. Marktwert, kaum Einsätze
- Delaney, 20 Mio. Transferkosten, 17,5 Mio. Marktwert, noch ein Faktor, ca. 50prozentiger Spieleinsatz
- Brandt, 25 Mio. Transferkosten (nur wegen AK möglich), 35 Mio. Marktwert (immerhin!), aber kein Stammspieler, sondern Einwechsel- oder Auswechselspieler
Das sind nur Beispiele aus dem aktuellen Kader, geht man ein bisschen weiter zurück, dann findet man noch viele weitere Beispiele -Philipp, Alcácer, Balerdi, Toprak und wie sie alle heißen.
Und, versucht man es mal mit einem 5-Mio-Transfer, dann geht es wie z.B. mit Wolf ziemlich daneben.
Die Frage wird, wie man sieht, zur Doppelfrage: Warum gelingt es dem BVB nur ab und zu Spieler, die über 10 oder 20 Mio. gekostet haben, zum Stammspieler zu entwickeln? Warum gelingt es dem BVB offenbar überhaupt nicht, Spieler, die deutlich unter 10 Mio. gekostet haben, zu entwickeln?
Hat das mit Hybris im und um den BVB zu tun? Gibt es in der Scoutingabteilung keinen Blick für solche entwicklungsfähigen Spieler? Sind die BVB-Verantwortlichen verblendet und glauben inzwischen, dass Spieler, die unter 20 Mio. zu haben sind, nicht kicken können?
Ich bin ratlos. Wie kann es sein, dass Union Berlin und Stuttgart, auch Augsburg und selbst Köln den BVB vor unlösbare Aufgaben stellen? Geradeaus spielende junge Stuttgarter machen den BVB nass. Wie geht das? Trimmel und Teuchert von Union schießen eindeutig bessere Eckbälle als Sancho und Co. Wie geht das?
Zeigt mir, dass meine Fragestellungen falsch sind, oder gebt mir, wenn sie richtig sind, Antworten.
Ok, bei mir dauert es eine gewisse Zeit, aber seit gestern bin ich ziemlich angefressen.
Die Argumentation zu den Finanzen auch und gerade im Zusammenhang mit der Pandemie und zu den "unglücklichen" Transferentscheidungen im Sommer 2019 halte ich für weitgehend nachvollziehbar.
Die Argumentation bzgl. Wolfsburg, Union Berlin und Stuttgart, die du allesamt als letztlich nicht ernst zu nehmende Bedrohung des BVB-Minimalziels - Erreichen des 4. Platzes - bezeichnest, halte ich nicht für angemessen, wenn der BVB exakt gegen diese Vereine verliert. Gegen U. Berlin und Stuttgart ist dies bereits "gelungen", am 02.01.2021 werden wir sehen, ob auch Wolfsburg den BVB schlagen oder ein Unentschieden abringen kann.
Sollte sich dein Optimismus als berechtigt herausstellen, wäre ich sehr froh, nur habe ich mMn berechtigte Zweifel.
Ich möchte die schwierige Lage des BVB mal auf andere Weise illustrieren und daran anschließend eine Frage zur Diskussion stellen, die hier im Forum hinsichtlich der Transferpolitik eigentlich gar nicht diskutiert wird.
Die auf TM ausgewiesenen Marktwerte der Profifußballer sind bei aller richtigen Kritik an ihrem Zustandekommen dennoch ernst zu nehmende Hinweise auf erwartbare Tendenzen von Spieler- und Mannschaftsleistungen.
Das zugrundegelegt ist in den Spielen gegen Stuttgart und Union Berlin folgendes passiert:
- Der 319 Mio. schwere BVB (Startelf) hat gegen den 56,9 Mio. leichten VFB (Startelf) 1:5 verloren.
- Der 317 Mio. schwere BVB (Startelf) hat gegen das 30,2 Mio. superleichte Union Berlin (Startelf) 2:1 verloren.
- Die 120 Mio. schwere Fünferkette des BVB + Torhüter hat im defensiven Zusammenspiel mit dem 197 Mio. schweren Rest der Mannschaft gegen Stuttgart in der 2. Halbzeit 4 Tore eingeschenkt bekommen und die 155 Mio. schwere BVB-Offensive hat im Zusammenspiel mit dem 164 Mio. schweren Rest der Mannschaft ein einziges Tor gegen die preiswerte Stuttgarter Mannschaft erzielt.
- Die 109 Mio. schwere Viererkette des BVB + Torhüter hat im defensiven Zusammenspiel mit dem 208 Mio. schweren Rest der Mannschaft zwei Eckbälle der Marktwertleichtgewichte aus Berlin nicht verteidigen können und deshalb zwei Tore nach diesen Eckbällen einstecken müssen. Die 165 Mio. schwere BVB-Offensivabteilung hat im Zusammenspiel mit dem152 Mio. schweren Rest der Mannschaft wieder nur ein einziges Tor erzielt, nun gegen die noch viel preiswertere Mannschaft aus Berlin.
Blöde Zahlenspielereien? Unfaire Vergleiche?
Mitnichten, denn wenn man die Marktwerttabelle mit der Ergebnistabelle vergleicht, sieht man einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Marktwert der Kader und der eingesetzten Spieler und dem Erfolg in der Ergebnistabelle mit nur wenigen Ausreißern (habe ich hier im Forum schon vorgeführt). Das ist das Eine. Der BVB ist momentan ein Ausreißer in diesem Zusammenhang zwischen Marktwert und Spielergebnissen. Noch ist die Abweichung nicht hochdramatisch, aber die Gefahr noch größerer Abweichung ist gegeben. Einfach formuliert: Der BVB spielt zur Zeit deutlich unter seinem Marktwert.
Aus dieser schlichten Feststellung möchte ich aber eine Frage ableiten, die vielleicht überraschend und abwegig zu sein scheint. Die Frage ergibt sich aus der umgekehrten Tatsache, nämlich den Ausreißern nach oben, wie sie zur Zeit ebenfalls erkennbar sind.
- Union Berlin steht in der Tabelle 11 oder 12 Plätze höher als in der Marktwerttabelle.
- Der VFB Stuttgart steht in der Tabelle 7 Plätze höher als in der Marktwerttabelle.
- Augsburg steht 4 Plätze höher, Leverkusen 3 Plätze und Wolfsburg 2 Plätze.
(Nebenbei, weil das nicht mein Thema ist, Hertha BSC und Hoffenheim weichen momentan extrem nach unten ab und auch M'gladbach steht 3 Plätze tiefer als in der Marktwerttabelle.)
Die Frage lautet:
Warum gelingt es dem BVB kaum, auch mal Spieler im Marktwertbereich unter 10 oder besser noch unter 5 Mio. (und in etwa entsprechenden Transferkosten) in den Kader und auch in die Riege der ersten 16-18 Spieler zu integrieren, zu entwickeln und zu wichtigen Leistungsträgern zu machen?
Die einzigen Spieler unter einem Marktwert von unter 5 Mio., die ab und zu beim BVB auflaufen, sind Morey und Passlack. Piszczek mit seinen 2 Mio. Marktwert zählt als 35-Jähriger in diesem Zusammenhang nicht mehr.
Ja, bei jungen Spielern funktioniert es manchmal, Sancho mit knapp 8 Mio. war ein Schnäppchen und hat sich abgesehen von seiner derzeitig heftigen Formkrise als Glücksgriff erwiesen, aber bereits für Bellingham hat der BVB 23 Mio. hingeblättert.
Schaut man sich aber die lange Liste der Spieler an, die für mehr als 10 Mio, eingekauft wurden, sieht es aktuell beispielhaft so aus:
- Dahoud, 12 Mio. Transferkosten, 10 Mio. Marktwert, wenig Einsätze
- Schulz, 25,5 Mio. Transferkosten, 10 Mio. Marktwert, kaum Einsätze
- Delaney, 20 Mio. Transferkosten, 17,5 Mio. Marktwert, noch ein Faktor, ca. 50prozentiger Spieleinsatz
- Brandt, 25 Mio. Transferkosten (nur wegen AK möglich), 35 Mio. Marktwert (immerhin!), aber kein Stammspieler, sondern Einwechsel- oder Auswechselspieler
Das sind nur Beispiele aus dem aktuellen Kader, geht man ein bisschen weiter zurück, dann findet man noch viele weitere Beispiele -Philipp, Alcácer, Balerdi, Toprak und wie sie alle heißen.
Und, versucht man es mal mit einem 5-Mio-Transfer, dann geht es wie z.B. mit Wolf ziemlich daneben.
Die Frage wird, wie man sieht, zur Doppelfrage: Warum gelingt es dem BVB nur ab und zu Spieler, die über 10 oder 20 Mio. gekostet haben, zum Stammspieler zu entwickeln? Warum gelingt es dem BVB offenbar überhaupt nicht, Spieler, die deutlich unter 10 Mio. gekostet haben, zu entwickeln?
Hat das mit Hybris im und um den BVB zu tun? Gibt es in der Scoutingabteilung keinen Blick für solche entwicklungsfähigen Spieler? Sind die BVB-Verantwortlichen verblendet und glauben inzwischen, dass Spieler, die unter 20 Mio. zu haben sind, nicht kicken können?
Ich bin ratlos. Wie kann es sein, dass Union Berlin und Stuttgart, auch Augsburg und selbst Köln den BVB vor unlösbare Aufgaben stellen? Geradeaus spielende junge Stuttgarter machen den BVB nass. Wie geht das? Trimmel und Teuchert von Union schießen eindeutig bessere Eckbälle als Sancho und Co. Wie geht das?
Zeigt mir, dass meine Fragestellungen falsch sind, oder gebt mir, wenn sie richtig sind, Antworten.
Ok, bei mir dauert es eine gewisse Zeit, aber seit gestern bin ich ziemlich angefressen.
19.12.2020 - 18:56 Uhr
Zitat von arche
Die Argumentation bzgl. Wolfsburg, Union Berlin und Stuttgart, die du allesamt als letztlich nicht ernst zu nehmende Bedrohung des BVB-Minimalziels - Erreichen des 4. Platzes - bezeichnest, halte ich nicht für angemessen, wenn der BVB exakt gegen diese Vereine verliert. Gegen U. Berlin und Stuttgart ist dies bereits "gelungen", am 02.01.2021 werden wir sehen, ob auch Wolfsburg den BVB schlagen oder ein Unentschieden abringen kann.
Sollte sich dein Optimismus als berechtigt herausstellen, wäre ich sehr froh, nur habe ich mMn berechtigte Zweifel.
Die Argumentation bzgl. Wolfsburg, Union Berlin und Stuttgart, die du allesamt als letztlich nicht ernst zu nehmende Bedrohung des BVB-Minimalziels - Erreichen des 4. Platzes - bezeichnest, halte ich nicht für angemessen, wenn der BVB exakt gegen diese Vereine verliert. Gegen U. Berlin und Stuttgart ist dies bereits "gelungen", am 02.01.2021 werden wir sehen, ob auch Wolfsburg den BVB schlagen oder ein Unentschieden abringen kann.
Sollte sich dein Optimismus als berechtigt herausstellen, wäre ich sehr froh, nur habe ich mMn berechtigte Zweifel.
Das ist nun etwas überspitzt, ich sage, dass ich Union Berlin und Stuttgart von ihren Kadern her nicht aus dauerhafte Konkurrenz sehe. Bei Wolfsburg mag sich das noch anders verhalten, die kann ich noch nicht richtig einschätzen, weil sie eben ein recht anspruchsvolles Restprogramm haben.
Ob wir mit Wolfsburg fertig werden, werden wir ja dann anfang Januar sehen, dann, so der Fußballgott will, wieder mit Haaland an Bord und mit wenigstens einer kleinen Verschnaufpause.
Noch ist nicht klar, ob VW kurzfristig wider an uns vorbeiziehen wird, aber selbst wenn, können wir sie am kommenden Spieltag aus eigener Kraft direkt wieder abfangen.
Das Stuttgartspiel, ist am Ende indiskutabel gelaufen, braucht man nicht drüber zu reden. Wenn man als Kandidat mindestens auf den zweiten gegen einen Aufsteiger 5:1 untergeht, ist da ganz gravierend etwas schief gelaufen. Dennoch steht Stuttgart, obwohl die uns geschlagen haben, stand jetzt 4 Punkte hinter uns und haben als Gegner bei dem sie eigentlich klar gewinnen müssten im HR-Restprogramm nur noch die Arminia dabei.
Mit Wolfsbrug, Leipzig und Gladbach unter den richtig harten Nüssen vielleicht etwas einfacher als unser Programm, aber dass sie da konstant punkten und sich vor uns setzen, sehe ich auch noch nicht.
Vor allem spielt Stuttgart, nebst Berlin auch nicht international, so dass sie die volle erhöhte Schlagzahl, des gestauchten Programms noch nicht mitmachen müssen. Entsprechend gehe ich davon aus, dass wir schon Verschleißerscheinungen abbekommen, die dort erst etwas später einsetzen werden und ob die dann noch drannbleiben, werden wir sehen, ich halte das nicht unbedingt für gegeben.
Gegen Union haben wir verloren und da hat den Berlinern erlaubt aufzuschließen, nur haben auch die, so wie wir noch Wolfsburg, Leverkusen und Leipzig auf dem Programm stehen.
Das Spiel gestern hätte, wäre man etwas disziplinierter gewesen, durchaus auch andersherum ausgehen können. Ne ganze Zeit lang, sind wir der Führung deutlich näher als Union und die Chancen waren da.
Natürlich darf man das mit unseren Ansprüchen nicht verlieren, aber man braucht auch nicht so tun, als hätte uns Union da irgendwie an die Wand gespielt.
13 Spieltage sind durch, wir haben 22 Punkte, Union 21, Stuttgart bei einem Spiel weniger derzeit 18.
Wir stehen derzeit bei etwa 1,7 Pkt pr Spiel, Union etwa bei 1,6 und Stuttgart derzeit bei etwa 1,5 Punkten pro Spiel.
Das sind, bei allem respekt eigentlich nicht unbedingt die Werte eines typischen CL-Qualifikanten. Deswegen beruht die Annahme, dass wenigstens Union und Stuttgart da keine Rolle spielen werden, nicht nur auf den Kadern, sondern auch darauf, dass trotz ihren Siegen gegen uns ihre durschnittliche Ausbeite, trotz fehlender internationaler Belastung im Grunde zu gerinig ist.
Wenn deren Ausbeute und unsere so bliebe, wie sie sind, würde ich mir eher darum Sorgen machen, ob Gladbach nicht noch an beiden und uns vorbei ziehen mag. Im Restprogramm haben die, auch wenn sie heute verloren haben, nur noch München als wirkliches Großkaliber.
Damit, dass sie die kommende CL-Runde überstehen, ist nicht zu rechnen, während wir da ja ganz gute Chancen haben dürften, gemessen am Gegner, kann also gut sein, sie werden die internationale Belastung 1-2 Runden eher los und wer sich wann aus dem DFB-Pokal verabschiedet, wissen wir nicht.
Unsere eigene Performance ist natürlich deutlich zu wenig, liegt aber aktuell eben auch daran, dass Haaland fehlt und gerade auch Hazard, Reus und Sancho derzeit etwas neben sich stehen und Reinier noch nicht richtig angekommen scheint.
Unabhängig von den Problemen, die wir ohne Frage haben und die nicht dadurch bedingt sind oder nur zum Teil, liegt da einiges an Potential, dass sich mindestens teilweise wird aktivieren lassen und dass uns in der Liga auch punktemäßig nach vorne bringen wird, da bin ich recht sicher.
Und vergleichbares Potential sehe ich, wenn ich mir das "Verfolgerfeld" so anschaue, im Prinzip nur bei Gladbach und bei Hoppenheim, die ja auch noch ein recht machbares Resptprogramm haben und von denen ich tabellastisch bis zum Ende der Hinrunde noch einen Sprung erwarte.
Den müssen beide aber auch erstmal schaffen und zusehen, dass sie dann gleichauf sind. Wolsburg, wie gesagt, kann ich nicht letztgültig einschätzen, sollte zum einen aber machbar sein und hat bisher gut vom Programm profitiert.
Unabhängig davon gebe ich dir recht, dass man mal sehr deutlich betrachten muss, wie ineffizient in den vergangenen Jahren in teilen mit investitionen umgegangen ist und dass die Ausgaben zur Punkteausbeute auch gemessen an den Kadern anderer im Moment in einem sehr deutlichen Missverhältnis stehen.
Ich halte auch einiges, was in Sachen Transferpolitik in den vergangenen Jehren gelaufen ist, für ziemlich konzeptlos und es macht mir zuweilen ein bisschen den Eindruck, als wäre man da mitunter einem wenig planvollen Kaufrausch verfallen und würde mehr oder minder "Sonderangebote" auf Halde horten.
Da wird wenig auf die Abstimmung geachtet und man hat wirklich schon seit Jahren das Problem, für diverse Positionen einfach zu viele Spieler im kader zu haben, während andere unterbesetzt sind.
Das war nicht immer so.
Macht sich, mMn aber seit Tuchel (ohne behaupten zu wollen dass das jetzt groß mit diesem zu tun hätte), recht deutlich bemerkbar.
Mir fehlt ehrlich gesagt auch zuweilen der Mut mal ganz bewusst und kostengünstig ins leistungstechnische Mittelmaß zu greifen um etwas Füllmaterial für kritische Stellen zu haben.
Was man zu Klopps Zeiten mitunter noch mit Leuten wie Kirch oder Da Silva gemacht hat. Transfers für die man anfangs verlacht wurde und wo sich Teile von Fanlager und Forum an den Kopf gepackt haben, weil die sich nicht vorstellen konnten, was das sollte.
Strategisch waren die aber recht gescheit und sowas fehlt mir.
Ich vermisse auch ganz ehrlich gesagt so ein bisschen die klare Hierarchie zwischen erster Mannschaft und dem, was in Reserve dahinter kommt.
Will damit nicht sagen, dass ich grundsätzlich gegen Konkurrenzkampf wäre und dagegen Spieler mit möglichst wenig Reibungsverlusten ersetzen zu können, aber mMn hat die Übersteigerung dieses Anspruchs auch mit zu den Problemen des Kaders beigetragen, weil man nicht mehr den Mut dazu zu haben scheint, sich mal hinzustellen und zu verkünden, dass man ganz bewusst BUs anschafft um die übrigen Ressourcen wirklich vernünftig auf ein paar kostenintensivere, durchdachte große Lösungen und Supertalente konzentrieren zu können.
Das wird sich unter Watzke und Zorc auch nicht mehr ändern.
Insgesamt haben sie den Verein gut gemanaged und auf der operativen Ebene auch immer wieder den einen oder anderen sehr guten Transfer raus gehauen, aber langfristig fehlt ihnen in Sachen Kaderzusammenstellung einfach die Strategie und ich möchte ihnen da seit einiger Zeit eine latente Entscheidungsschwäche unterstellen.
Nicht dergestalt, dass sie überdurchschnittlich viele Fehlentscheidungen produzieren würden, sondern dergestalt, dass sie Konzeptionen zu schnell über den Haufen werfen und, in Teilen vielleicht aus Respekt vor Verdienst einzelner Spieler, in Teilen vielleicht, weil sie das Echo darauf fürchten, zu wenig Prgamatismus in ihrem Handeln drinn haben.
Ich hoffe, dass sich das unter ihren Nachfolgern ändern wird, auch wenn die sich dadurch möglicherweise nicht unbedingt beliebt machen.
Bis dahin wird man mit dem auskommen müssen, was man jetzt hat.
19.12.2020 - 23:00 Uhr
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen.
Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier.
Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen. Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier. Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....
19.12.2020 - 23:46 Uhr
Zitat von Trepo
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen.
Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier.
Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen. Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier. Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....

Ich kann bei manchem Zustimmen, allerdings hast du meiner Meinung nach ein Paar grobe Fehleinschätzungen.
1. Transfer Meunier & Can
Unserer Mannschaft fehlte Körperlichkeit, Zweikampf und Erfahrung.
Alle diese Eigenschaften wurde durch die zwei eingekauft!
Darüber hinaus würde das Thema Meunier Vs Hakimi den Rahmen sprengen.
Man sollte dazu nur sagen das es eine bewusste Entscheidung war.
2. Schulz
Er „war“ ein aufstrebendes Talent und Nationalspieler, man hätte davon ausgehen können das er sich in dem Alter noch weiter entwickelt. Darüber hinaus wollte man in erster Linie mit ihm Geschwindigkeit auf den Flügel bringen.
Man kann den Transfer verstehen. Es hat sich nur einfach anders entwickelt... ähnlich wie aktuell Brandt!
3. Junge Spieler, Talente - Kader Zusammenstellung
Nur mit Talente kann man kein erfolgreichen Fußball spielen. Es fehlt die Erfahrung, die Konstanz und eben auch die Sicherheit wie sich der Einzelne Spieler Entwickelt.
Zu glauben wir bauen uns jetzt eine Junge talentierte Truppe auf um dann in fünf Jahren den Titel zu holen ist ein wenig Naiv...
Wir wissen alle das wir den Kader keine fünf Jahre Zusammen halten können. Spieler wie Reus werden die Ausnahme bleiben.
4. Hummels
Seinen Transfer als Fehler zu bezeichnen spiegelt eigentlich über weite Strecken dein Kommentar.
Ja ein Hummels ist nicht perfekt! Mal abgesehen von seiner Geschwindigkeit ist er von seinen Fähigkeiten auf internationalem Top Niveau. Seine Führungskraft und Mentalität ist zudem wichtig für die Mannschaft.
5. „Erzwingen der Meisterschaft“
Das wir nur Knapp daran gescheitert sind ja selbst bemerkt... also kann der Versuch an sich ja schon mal keine Fehleinschätzung gewesen sein.
Darüber hinaus sollte man als BvB auch den Ehrgeiz und die Gier dafür haben!
In einem Bayern Forum würdest du diese Aussage nie lesen müssen.
6. Geld, Kosten usw
Also du kannst der Vereinsführung so sicherlich manchen Schnitzer unterstellen...
aber in Finanzieller Hinsicht sind sie mal über jedem Zweifel erhaben.
20.12.2020 - 00:00 Uhr
Zitat von MejiaRodriguez
Ich kann bei manchem Zustimmen, allerdings hast du meiner Meinung nach ein Paar grobe Fehleinschätzungen.
1. Transfer Meunier & Can
Unserer Mannschaft fehlte Körperlichkeit, Zweikampf und Erfahrung.
Alle diese Eigenschaften wurde durch die zwei eingekauft!
Darüber hinaus würde das Thema Meunier Vs Hakimi den Rahmen sprengen.
Man sollte dazu nur sagen das es eine bewusste Entscheidung war.
2. Schulz
Er „war“ ein aufstrebendes Talent und Nationalspieler, man hätte davon ausgehen können das er sich in dem Alter noch weiter entwickelt. Darüber hinaus wollte man in erster Linie mit ihm Geschwindigkeit auf den Flügel bringen.
Man kann den Transfer verstehen. Es hat sich nur einfach anders entwickelt... ähnlich wie aktuell Brandt!
3. Junge Spieler, Talente - Kader Zusammenstellung
Nur mit Talente kann man kein erfolgreichen Fußball spielen. Es fehlt die Erfahrung, die Konstanz und eben auch die Sicherheit wie sich der Einzelne Spieler Entwickelt.
Zu glauben wir bauen uns jetzt eine Junge talentierte Truppe auf um dann in fünf Jahren den Titel zu holen ist ein wenig Naiv...
Wir wissen alle das wir den Kader keine fünf Jahre Zusammen halten können. Spieler wie Reus werden die Ausnahme bleiben.
4. Hummels
Seinen Transfer als Fehler zu bezeichnen spiegelt eigentlich über weite Strecken dein Kommentar.
Ja ein Hummels ist nicht perfekt! Mal abgesehen von seiner Geschwindigkeit ist er von seinen Fähigkeiten auf internationalem Top Niveau. Seine Führungskraft und Mentalität ist zudem wichtig für die Mannschaft
.
5. „Erzwingen der Meisterschaft“
Das wir nur Knapp daran gescheitert sind ja selbst bemerkt... also kann der Versuch an sich ja schon mal keine Fehleinschätzung gewesen sein.
Darüber hinaus sollte man als BvB auch den Ehrgeiz und die Gier dafür haben!
In einem Bayern Forum würdest du diese Aussage nie lesen müssen.
6. Geld, Kosten usw
Also du kannst der Vereinsführung so sicherlich manchen Schnitzer unterstellen...
aber in Finanzieller Hinsicht sind sie mal über jedem Zweifel erhaben.
Zitat von Trepo
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen.
Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier.
Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen. Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier. Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....

Ich kann bei manchem Zustimmen, allerdings hast du meiner Meinung nach ein Paar grobe Fehleinschätzungen.
1. Transfer Meunier & Can
Unserer Mannschaft fehlte Körperlichkeit, Zweikampf und Erfahrung.
Alle diese Eigenschaften wurde durch die zwei eingekauft!
Darüber hinaus würde das Thema Meunier Vs Hakimi den Rahmen sprengen.
Man sollte dazu nur sagen das es eine bewusste Entscheidung war.
- Von Hakimi habe ich doch gar nicht gesprochen? Und bei Can und Meunier ging es mit hauptsächlich um den Punkt BALLBESITZ. Und da bieten mMn beide keinen Mehrwert. Und den Spielertyp Can hatten wir bereits mit Delaney im Kader und für dieselbe Position Bellingham zumindest in Aussicht
2. Schulz
Er „war“ ein aufstrebendes Talent und Nationalspieler, man hätte davon ausgehen können das er sich in dem Alter noch weiter entwickelt. Darüber hinaus wollte man in erster Linie mit ihm Geschwindigkeit auf den Flügel bringen.
Man kann den Transfer verstehen. Es hat sich nur einfach anders entwickelt... ähnlich wie aktuell Brandt!
- Schulz ist jederzeit offensichtlich nicht für ein hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet. In Mannschaften, die mehr Konterfussball spielen, eventuell schon. Aber das ist für uns nicht interessant.
3. Junge Spieler, Talente - Kader Zusammenstellung
Nur mit Talente kann man kein erfolgreichen Fußball spielen. Es fehlt die Erfahrung, die Konstanz und eben auch die Sicherheit wie sich der Einzelne Spieler Entwickelt.
Zu glauben wir bauen uns jetzt eine Junge talentierte Truppe auf um dann in fünf Jahren den Titel zu holen ist ein wenig Naiv...
Wir wissen alle das wir den Kader keine fünf Jahre Zusammen halten können. Spieler wie Reus werden die Ausnahme bleiben.
- Wir haben derzeit einige Jungstars im Kader, von denen wir stets und ständig erwarten, dass sie den Kader tragen und teilweise bessere Leistungen bringen sollen, als erfahrene und gestandenen Spieler. Es geht nicht um jung und alt, es geht ausschließlich um die Qualität. Und da leisten die Jungen sehr oft mehr, als man ihnen zumuten sollte.
4. Hummels
Seinen Transfer als Fehler zu bezeichnen spiegelt eigentlich über weite Strecken dein Kommentar.
Ja ein Hummels ist nicht perfekt! Mal abgesehen von seiner Geschwindigkeit ist er von seinen Fähigkeiten auf internationalem Top Niveau. Seine Führungskraft und Mentalität ist zudem wichtig für die Mannschaft
.
- Auch die Verpflichtung von Hummels hat unsere Defensive nicht nachhaltig stabilisiert.
5. „Erzwingen der Meisterschaft“
Das wir nur Knapp daran gescheitert sind ja selbst bemerkt... also kann der Versuch an sich ja schon mal keine Fehleinschätzung gewesen sein.
Darüber hinaus sollte man als BvB auch den Ehrgeiz und die Gier dafür haben!
In einem Bayern Forum würdest du diese Aussage nie lesen müssen.
- Ein Versuch war es wert, aber gelungen ist es nicht,
6. Geld, Kosten usw
Also du kannst der Vereinsführung so sicherlich manchen Schnitzer unterstellen...
aber in Finanzieller Hinsicht sind sie mal über jedem Zweifel erhaben.
Ich schreibe nicht so gern so lange Beiträge, weil ich meist etwas vergesse und zwischendurch den roten Faden verliere. Zum Beispiel war mir Delaney entfallen, dessen Verpflichtung den Transfer von Can nochmals komplett unsinnig erscheinen lasst.
20.12.2020 - 01:10 Uhr
Zitat von MejiaRodriguez
Ich kann bei manchem Zustimmen, allerdings hast du meiner Meinung nach ein Paar grobe Fehleinschätzungen.
1. Transfer Meunier & Can
Unserer Mannschaft fehlte Körperlichkeit, Zweikampf und Erfahrung.
Alle diese Eigenschaften wurde durch die zwei eingekauft!
Darüber hinaus würde das Thema Meunier Vs Hakimi den Rahmen sprengen.
Man sollte dazu nur sagen das es eine bewusste Entscheidung war.
2. Schulz
Er „war“ ein aufstrebendes Talent und Nationalspieler, man hätte davon ausgehen können das er sich in dem Alter noch weiter entwickelt. Darüber hinaus wollte man in erster Linie mit ihm Geschwindigkeit auf den Flügel bringen.
Man kann den Transfer verstehen. Es hat sich nur einfach anders entwickelt... ähnlich wie aktuell Brandt!
3. Junge Spieler, Talente - Kader Zusammenstellung
Nur mit Talente kann man kein erfolgreichen Fußball spielen. Es fehlt die Erfahrung, die Konstanz und eben auch die Sicherheit wie sich der Einzelne Spieler Entwickelt.
Zu glauben wir bauen uns jetzt eine Junge talentierte Truppe auf um dann in fünf Jahren den Titel zu holen ist ein wenig Naiv...
Wir wissen alle das wir den Kader keine fünf Jahre Zusammen halten können. Spieler wie Reus werden die Ausnahme bleiben.
4. Hummels
Seinen Transfer als Fehler zu bezeichnen spiegelt eigentlich über weite Strecken dein Kommentar.
Ja ein Hummels ist nicht perfekt! Mal abgesehen von seiner Geschwindigkeit ist er von seinen Fähigkeiten auf internationalem Top Niveau. Seine Führungskraft und Mentalität ist zudem wichtig für die Mannschaft.
5. „Erzwingen der Meisterschaft“
Das wir nur Knapp daran gescheitert sind ja selbst bemerkt... also kann der Versuch an sich ja schon mal keine Fehleinschätzung gewesen sein.
Darüber hinaus sollte man als BvB auch den Ehrgeiz und die Gier dafür haben!
In einem Bayern Forum würdest du diese Aussage nie lesen müssen.
6. Geld, Kosten usw
Also du kannst der Vereinsführung so sicherlich manchen Schnitzer unterstellen...
aber in Finanzieller Hinsicht sind sie mal über jedem Zweifel erhaben.
Zitat von Trepo
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen.
Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier.
Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....
Ich verstehe unsere Kaderpolitik seit geraumer Zeit nicht mehr. Natürlich gab es zwischenzeitlich erhebliche Unruhe durch den Anschlag, das Theater um TT (TTT
) usw. Es gelingt uns auch immer wieder, Toptalente von uns zu überzeugen und auch häufig auch weiterzuentwickeln. Aber die Quote könnte auch bei den Talenten etwas besser sein. Aber es kann nicht alles klappen. Demgegenüber stehen Transfers, die ich einfach nicht verstehe. Was hat man in Schulz gesehen? Hummels kann man mit einer Gefühlsduselei von Aki erklären und ist für mich (wie schon öfter ausgeführt
) aus finanzieller Sicht und Kaderpolitisch eine mittelgroße Katastrophe. Mit unheimlichen Auswirkungen auf den Finanzetat und die Kaderbalance. Witsel hat die an ihn gestellten Erwartungen sicher erfüllt und hat eine damals vorhandene Lücke im Kader geschlossen. Hazard und Brandt waren mMn gute Transfers, wobei Hazard etwas mehr leistet als erwartet, Brandt dagegen keinen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn nicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Dazu kommen (für mich) absolut unverständliche und sehr kostspielige Transfers von Can und Meunier. Es muss doch allen klar sein, dass unsere angestrebte Rolle in der Liga ein sehr hochwertiges Ballbesitzspiel erfordert. Das ist weder mit Can, noch Meunier, noch Schulz möglich. Lediglich die Transfers von Hazard, Brandt und mit Abstrichen Hummels (Offensiv toll, defensiv mit den entsprechenden Nebenleuten machbar, die wir nicht vollständig im Kader haben) . Dazu kommt der Transfer von Bellingham, an dem wir hoffentlich noch lange viel Freude haben dürfen, der allerdings durch keinen im Kader befindlichen Spieler bei notwendigen Rotationspausen oder Verletzungen annähernd ersetzen können. Wie hier schon oft festgestellt wurde, gibt es seit geraumer Zeit keine klar erkennbare Philosophie bei unserer Kaderpolitik. Es ist für mich nicht zu erklären, dass erhebliche finanzielle Mittel immer wieder in (in meinen Augen für Fachleute klar erkennbare) nicht geeignete Spieler gesteckt werden. MMn machten auch die meisten Transfers zum Zeitpunkt der Verpflichtung keinerlei Sinn. Und es gibt ja noch mehr davon, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Toljan, Schürrle, Yarmolenko usw.). Ich begreife so eine hohe Rate, gerade bei „erfahrenen“ und somit recht teuren Spielern nicht. Wer ist für solche Transfers verantwortlich? Es kann doch unmöglich eine Mehrheit für diese Spieler am runden Tisch gegeben haben, da sie mehr als offensichtlich ALLE nicht für ein technisch hochwertiges Ballbesitzspiel geeignet sind. Ist mir ein absolutes Rätsel. Dazu kommt, dass wir sehr wenige Spieler im besten Alter in der Mannschaft haben, so dass uns derzeit die sehr hohen Belastungen mMn stärker beeinflussen, als es bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich habe fast das Gefühl, dass man unbedingt versuchen wollte, eine Meisterschaft während der Zeit von Reus und Hummels im Verein quasi zu erzwingen. Das ist bisher (zweimal recht knapp) nicht gelungen. Und es wird uns auch mMn nicht mehr gelingen. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich durch Corona so sehr verschlechtert, dass sie uns auf Jahre beeinflussen werden. Wir haben es verpasst, uns zu entsprechender Zeit zukunftsträchtig aufzustellen. Mittlerweile machen uns zunehmend mehrere Vereine das Leben schwer, die erheblich unter unserem Etat angesiedelt sind. Und das wird sich auf absehbare Zeit sehr wahrscheinlich nicht ändern. Und uns fehlen die finanziellen Mittel, um dagegen zu halten. Aber vielleicht liegt darin auch eine Chance, da wir quasi dazu gezwungen werden, auf jüngere und kostengünstige Spieler zusetzen, die wir eventuell sogar schon aus den U-Mannschaften hochziehen müssen, was man sonst früher vielleicht
nicht gemacht hätte. Dafür brauchen wir vor allem eins.....GEDULD....

Ich kann bei manchem Zustimmen, allerdings hast du meiner Meinung nach ein Paar grobe Fehleinschätzungen.
1. Transfer Meunier & Can
Unserer Mannschaft fehlte Körperlichkeit, Zweikampf und Erfahrung.
Alle diese Eigenschaften wurde durch die zwei eingekauft!
Darüber hinaus würde das Thema Meunier Vs Hakimi den Rahmen sprengen.
Man sollte dazu nur sagen das es eine bewusste Entscheidung war.
2. Schulz
Er „war“ ein aufstrebendes Talent und Nationalspieler, man hätte davon ausgehen können das er sich in dem Alter noch weiter entwickelt. Darüber hinaus wollte man in erster Linie mit ihm Geschwindigkeit auf den Flügel bringen.
Man kann den Transfer verstehen. Es hat sich nur einfach anders entwickelt... ähnlich wie aktuell Brandt!
3. Junge Spieler, Talente - Kader Zusammenstellung
Nur mit Talente kann man kein erfolgreichen Fußball spielen. Es fehlt die Erfahrung, die Konstanz und eben auch die Sicherheit wie sich der Einzelne Spieler Entwickelt.
Zu glauben wir bauen uns jetzt eine Junge talentierte Truppe auf um dann in fünf Jahren den Titel zu holen ist ein wenig Naiv...
Wir wissen alle das wir den Kader keine fünf Jahre Zusammen halten können. Spieler wie Reus werden die Ausnahme bleiben.
4. Hummels
Seinen Transfer als Fehler zu bezeichnen spiegelt eigentlich über weite Strecken dein Kommentar.
Ja ein Hummels ist nicht perfekt! Mal abgesehen von seiner Geschwindigkeit ist er von seinen Fähigkeiten auf internationalem Top Niveau. Seine Führungskraft und Mentalität ist zudem wichtig für die Mannschaft.
5. „Erzwingen der Meisterschaft“
Das wir nur Knapp daran gescheitert sind ja selbst bemerkt... also kann der Versuch an sich ja schon mal keine Fehleinschätzung gewesen sein.
Darüber hinaus sollte man als BvB auch den Ehrgeiz und die Gier dafür haben!
In einem Bayern Forum würdest du diese Aussage nie lesen müssen.
6. Geld, Kosten usw
Also du kannst der Vereinsführung so sicherlich manchen Schnitzer unterstellen...
aber in Finanzieller Hinsicht sind sie mal über jedem Zweifel erhaben.
Den letzten Punkt habe ich auch bewusst ausgeklammert. Es kann nicht jede Verpflichtung einen finanziellen Mehrwert bringen. Mir ging es hauptsächlich um die Auswirkungen auf den Gesamtkader, die wir in dieser Saison sehr viel mehr zu spüren bekommen, als die meisten unserer direkten Konkurrenten. Wir bräuchten nahezu zwei komplette Mannschaften, um die eng getaktete Saison gut bestreiten zu können. Haben wir aber trotz großem Kader nicht, weil er bei weitem nicht optimal zusammengestellt ist. Was nützen uns Spieler im Kader, die selbst bei großen Verletzungssorgen und großer Belastungen nicht eingesetzt werden (können oder sollen) ? Von diesen Spielern muss man sich auch in guten Zeiten konsequent trennen, sonst holen uns die Marktgesetze ein. Der HSV, Bremen und die Schlümpfe zeigen, wohin die Reise gehen kann. Natürlich befanden wir uns vor Corona finanziell seit Jahren in ruhigem Fahrwasser. Und ich bin auch der letzte, der verdiente Spieler vom Hof gejagt sehen möchte. Aber statt den drölften defensiven Mittelfeldspieler hätte man lieber auf anderen Positionen etwas machen MÜSSEN. Das zeigt doch diese Saison eindeutig. Und das es günstige, aber dennoch gute junge Kicker in Hülle und Fülle gibt, zeigt uns doch die Konkurrenz mit einem sehr kleinen Etat, die tabellarisch zumindest im Moment ziemlich dicht an uns dran sind und uns regelmäßig die Grenzen aufzeigt, weil wir unsere eigentlichen Leistungen nicht abrufen können. Darum ging es mir hauptsächlich. Ich bin fest davon überzeugt, dass Aki und die Geschäftsführung diese schwere Situation geregelt bekommen. Aber einfach wird es nicht. Dazu hat man zu viele Fehler in der Vergangenheit gemacht und mit den Einschränkungen durch Corona im Rücken wird es eine Monsteraufgabe, den Kader zu optimieren. Ich habe eben nur Sorge, dass man sich dabei wieder verrennt, da es auch in den fetten Jahren nicht gelungen ist. Wie schon geschrieben, werden wir nun vielleicht zu unserem Glück gezwungen und müssen vermehrt auf Spieler aus der eigenen Jugend setzen und die Verpflichtung älterer, erfahrener aber eben auch teurer und bereits abbauende Spieler gehören der Vergangenheit an. Es geht „nur“ um Qualität, Qualität und nochmals Qualität, sowie Mentalität und Charakter. Der erfahrene Stamm, das Gerüst, muss nicht teuer eingekauft werden sondern sind Spieler wie Passlack, Knauff, usw. Die Spieler aus der eigenen Jugend schaffen zum Beispiel mehr Identifikation. Und ganz natürlich muss und soll dieses Gerüst auch durch externe Verpflichtungen verstärkt werden. Aber Identifikation mit dem Verein kann man nicht kaufen, die muss wachsen.
20.12.2020 - 03:23 Uhr
Zitat von arche
Die Frage lautet:
Warum gelingt es dem BVB kaum, auch mal Spieler im Marktwertbereich unter 10 oder besser noch unter 5 Mio. (und in etwa entsprechenden Transferkosten) in den Kader und auch in die Riege der ersten 16-18 Spieler zu integrieren, zu entwickeln und zu wichtigen Leistungsträgern zu machen?
Die einzigen Spieler unter einem Marktwert von unter 5 Mio., die ab und zu beim BVB auflaufen, sind Morey und Passlack. Piszczek mit seinen 2 Mio. Marktwert zählt als 35-Jähriger in diesem Zusammenhang nicht mehr.
Die Frage lautet:
Warum gelingt es dem BVB kaum, auch mal Spieler im Marktwertbereich unter 10 oder besser noch unter 5 Mio. (und in etwa entsprechenden Transferkosten) in den Kader und auch in die Riege der ersten 16-18 Spieler zu integrieren, zu entwickeln und zu wichtigen Leistungsträgern zu machen?
Die einzigen Spieler unter einem Marktwert von unter 5 Mio., die ab und zu beim BVB auflaufen, sind Morey und Passlack. Piszczek mit seinen 2 Mio. Marktwert zählt als 35-Jähriger in diesem Zusammenhang nicht mehr.
das ist die frage zu der antwort, die hier so oft schon gegeben wurde, als man über die zusammenstellung des kaders sprach.
was bedeutet es, wenn der kader gut zusammengestellt wurde?
es gibt ganz verschiedene arten, wie man als mannschaft fussball spielen könnte.
jede art, hat andere anforderungen an die spieler.
passen möglichst viele spieler zusammen zu der art die man spielt, dann ergibt sich eine gute einheit.
eine gute einheit bedeutet, dass möglichst viele spieler an einem strang ziehen können.
eine schlechte einheit bedeutet, dass viele spieler an ganz unterschiedlichen strängen ziehen (möchten).
gemeinsam an einem strang zu ziehen ist wichtig, da fussball eine mannschaftssportart ist.
es gibt spieler, die besonders gut an "strang a" ziehen können, weniger gut aber an "strang b" und es gibt spieler, bei denen ist es genau umgekehrt. dazu gibt es gibt spieler, die ziehen mit einer hand an "strang a" und mit der anderen an "strang b". manche sind sogar am stäksten an "strang c"
wir haben einen bunten mix aus all diesen typen.
deutlich günstigere mannschaften,
die auf eine bestimmte art des fussballs festgelegt sind,
ihre spieler für diese anforderungen ausgewählt sind
und damit so gut zusammen passen, dass sie eine einheit bilden,
entfalten mitunter eine gewaltige kraft als mannschaft
und stellen uns dadurch vor große herausforderungen.
einen bunten mix zu haben wie wir, kann auch riesige vorteile bringen:
ist das gegnerische team darauf abgestimmt, unseren bevozugten strang zu blockieren, dann könnte es deutlich wirkungsvoller sein, wenn wir an einem anderen strang zögen - an dem wir zwar nicht mehr so kräftig ziehen können wie am bevorzugten, jedoch vom gegner nicht mehr so gut blockiert werden.
dafür müsste aber schon vorher klar sein, welche spieler wann und wie wo ziehen müssen.
so weit sind wir aber noch lange nicht. denn unser größeres problem ist, dass noch nicht ganz klar ist, welches unser bevorzugter strang überhaupt sein soll.
ganz grundsätzlich halte ich es dabei für möglich, dass wir mit diesem kader - so wie er jetzt ist - eine relativ gute einheit für einen strang hin bekommen können (und dann sogar einen weiteren strang entwickeln können). das ist ganz aktuell die große herausforderung für terzic, die nochmals dadurch größer wird, dass mannschaft und spieler noch ganz andere probleme haben.
wir haben unseren bevorzugten strang, also unsere spielweise, mehrmals gewechselt:
von klopp zu tuchel
von tuchel zu bosz
von bosz zu favre
von favre zu terzic
ja, teilweise haben wir sie sogar noch mit dem gleichen trainer gewechselt.
die wechsel waren oftmals nicht klein, sondern groß! dabei hätte es riesige vorteile, wenn man eine bestimmte spielweise über viele jahre im detail weiter verbessern und um neue elemente erweitern könnte. so würde man nach und nach zu einer "kompletten" mannschaft werden, die iwann alles kann. wechselt man aber zu stark und der nächste trainer verfolgt wieder ganz andere ideen, dann geht zu viel vom bereits gelernten kaputt. kauft man zu viele unterschiedliche spielertypen, wird auch die kohärente entwicklung der spielweise gestört.
die spieler, welche die "säulen" der mannschaft bilden sollen, müssten so gut wie nur irgend möglich aufeinander abgestimmt für eine bestimmte spielweise sein und der trainer sollte zu dieser spielweise sagen "geil, genau das will ich". erst dann könnten unsere "säulen" auch richtig viel tragen. dann (und damit zur beantwortung deiner frage) könnte man, auch für kleines geld, passgenaue spieler holen die funktionieren. sind die "säulen" aber nicht aufeinander abgestimmt, dann gerät das gesamte gebilde schnell in dysbalance und die "säulen" sind mehr mit sich selbst beschäftigt, als mit dem "tragen".
20.12.2020 - 12:16 Uhr
@mammuth
das ist ziemlich gut zusammengefasst. Die Kontinuität bzgl. einer Spielphilosophie und daraufhin ausgelegte Kaderplanung konnten wir seit Klopp nicht aufbauen. Bei aller Qualität (die aktuell im Formloch steckt oder verletzt ist) passt es im Kollektiv nicht, hast du Probleme. Dann kann es nur ein Haaland/Sancho rausreißen, die aber momentan nicht performen (können).
Das war nie der große Fehler der Trainer. Sieht man bei Bosz in Leverkusen und durch den Wechsel Favre/Terzic das der Fisch woanders stinkt. Sehe da eher den Zusammenhang mit dem Kaderplaner Mislintat, nachdem er sich mit Tuchel verkracht hat und man nicht auf einer Linie das Team weiterentwickelt hat (er dann schliesslich ging)... hatte man zwar immer noch gute vereinzelte Transfers aber eben nicht mit Bezug auf die Gesamt-Spielentwicklung des Kaders. sprich, unser Scouting ist weiterhin gut. Aber die Kaderplanung nicht.
Man sieht aktuell bei Stuttgart, das sie bei weitem nicht die Qualität der Einzelspieler besitzen jedoch der Kader auf eine bestimmte Philosophie aufgebaut ist und das kollektiv davon profitiert. Deswegen wird es diese Saison trotz Trainerwechsel noch sehr bitter. Sevilla ist ein ähnliches Bespiel, die seit Jahren durch ihre Kontinuität in in Spielphilosophie und Kaderplanung ein enorm schwer zu bespielender Gegner sind.
das ist ziemlich gut zusammengefasst. Die Kontinuität bzgl. einer Spielphilosophie und daraufhin ausgelegte Kaderplanung konnten wir seit Klopp nicht aufbauen. Bei aller Qualität (die aktuell im Formloch steckt oder verletzt ist) passt es im Kollektiv nicht, hast du Probleme. Dann kann es nur ein Haaland/Sancho rausreißen, die aber momentan nicht performen (können).
Das war nie der große Fehler der Trainer. Sieht man bei Bosz in Leverkusen und durch den Wechsel Favre/Terzic das der Fisch woanders stinkt. Sehe da eher den Zusammenhang mit dem Kaderplaner Mislintat, nachdem er sich mit Tuchel verkracht hat und man nicht auf einer Linie das Team weiterentwickelt hat (er dann schliesslich ging)... hatte man zwar immer noch gute vereinzelte Transfers aber eben nicht mit Bezug auf die Gesamt-Spielentwicklung des Kaders. sprich, unser Scouting ist weiterhin gut. Aber die Kaderplanung nicht.
Man sieht aktuell bei Stuttgart, das sie bei weitem nicht die Qualität der Einzelspieler besitzen jedoch der Kader auf eine bestimmte Philosophie aufgebaut ist und das kollektiv davon profitiert. Deswegen wird es diese Saison trotz Trainerwechsel noch sehr bitter. Sevilla ist ein ähnliches Bespiel, die seit Jahren durch ihre Kontinuität in in Spielphilosophie und Kaderplanung ein enorm schwer zu bespielender Gegner sind.
20.12.2020 - 15:04 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
@mammuth
das ist ziemlich gut zusammengefasst. Die Kontinuität bzgl. einer Spielphilosophie und daraufhin ausgelegte Kaderplanung konnten wir seit Klopp nicht aufbauen. Bei aller Qualität (die aktuell im Formloch steckt oder verletzt ist) passt es im Kollektiv nicht, hast du Probleme. Dann kann es nur ein Haaland/Sancho rausreißen, die aber momentan nicht performen (können).
Das war nie der große Fehler der Trainer. Sieht man bei Bosz in Leverkusen und durch den Wechsel Favre/Terzic das der Fisch woanders stinkt. Sehe da eher den Zusammenhang mit dem Kaderplaner Mislintat, nachdem er sich mit Tuchel verkracht hat und man nicht auf einer Linie das Team weiterentwickelt hat (er dann schliesslich ging)... hatte man zwar immer noch gute vereinzelte Transfers aber eben nicht mit Bezug auf die Gesamt-Spielentwicklung des Kaders. sprich, unser Scouting ist weiterhin gut. Aber die Kaderplanung nicht.
Man sieht aktuell bei Stuttgart, das sie bei weitem nicht die Qualität der Einzelspieler besitzen jedoch der Kader auf eine bestimmte Philosophie aufgebaut ist und das kollektiv davon profitiert. Deswegen wird es diese Saison trotz Trainerwechsel noch sehr bitter. Sevilla ist ein ähnliches Bespiel, die seit Jahren durch ihre Kontinuität in in Spielphilosophie und Kaderplanung ein enorm schwer zu bespielender Gegner sind.
@mammuth
das ist ziemlich gut zusammengefasst. Die Kontinuität bzgl. einer Spielphilosophie und daraufhin ausgelegte Kaderplanung konnten wir seit Klopp nicht aufbauen. Bei aller Qualität (die aktuell im Formloch steckt oder verletzt ist) passt es im Kollektiv nicht, hast du Probleme. Dann kann es nur ein Haaland/Sancho rausreißen, die aber momentan nicht performen (können).
Das war nie der große Fehler der Trainer. Sieht man bei Bosz in Leverkusen und durch den Wechsel Favre/Terzic das der Fisch woanders stinkt. Sehe da eher den Zusammenhang mit dem Kaderplaner Mislintat, nachdem er sich mit Tuchel verkracht hat und man nicht auf einer Linie das Team weiterentwickelt hat (er dann schliesslich ging)... hatte man zwar immer noch gute vereinzelte Transfers aber eben nicht mit Bezug auf die Gesamt-Spielentwicklung des Kaders. sprich, unser Scouting ist weiterhin gut. Aber die Kaderplanung nicht.
Man sieht aktuell bei Stuttgart, das sie bei weitem nicht die Qualität der Einzelspieler besitzen jedoch der Kader auf eine bestimmte Philosophie aufgebaut ist und das kollektiv davon profitiert. Deswegen wird es diese Saison trotz Trainerwechsel noch sehr bitter. Sevilla ist ein ähnliches Bespiel, die seit Jahren durch ihre Kontinuität in in Spielphilosophie und Kaderplanung ein enorm schwer zu bespielender Gegner sind.
Klopp scheint bei uns eine relativ große Rolle bei den Transferentscheidungen gespielt zu haben. Aber auch er hat ab und an (Ciro) daneben gelegen. Und Stuttgart hat auch eine lange Zeit gebraucht, um jetzt endlich wieder guten Fußball zu spielen. Und sie müssen mit Sicherheit auch irgendwann durch ein weiteres Tal gehen, wenn gute Spieler aus dem Kader gekauft werden. Mislintat ist schon ein Guter, auch wenn er bei Arsenal nicht unbedingt komplett überzeugt hat. Nur die Zeit und Ruhe wie Stuttgart sie hatte haben WIR nicht. Dazu ist der Kader zu sehr finanziell belastet (wenn nicht gar aufgebläht) und die eigenen Ansprüche stehen ebenfalls dagegen. Platz 4 ist absolutes Minimalziel. Und das wird in dieser Saison sehr schwer. Weil andere Mannschaften mit viel weniger Etat weniger Belastungen haben und eben einen guten Kader zusammengebaut haben. Ein großes Manko ist der fehlende rote Faden bei unserer Kaderpolitik. Wenn man an den Bayern dranbleiben will, muss man weniger Fehler machen als sie. Und dann MÜSSEN Transfers der Größenordnung Hummels, Can, Delaney und Schulz zum absolut größten Teil sitzen und den Kader verstärken. Bisher konnten wir den finanziellen Schaden durch nicht gelungene Transfers einigermaßen in Grenzen halten, aber diese Spieler bringen uns eben auch nicht weiter, während sie bei uns in der Mannschaft rumdümpeln (sorry) und blockieren finanzielle Mittel und einen Kaderplatz, den man besser hätte besetzen können. Dazu kommt die sehr spezielle Situation derzeit, wo man solche Spieler eben nur sehr schwer und/oder nur mit sehr großen finanziellen Einbußen. Und daran muss gearbeitet werden, da sich mMn immer noch zuviele solcher Spieler im aktuellen Kader befinden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Trepo am 20.12.2020 um 15:28 Uhr bearbeitet
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