Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14451
16.08.2019 - 10:24 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von Dunkelheit

Zitat von Ascescendar

Ich würde die These aufstellen, je weiter oben man in der Nahrungskette ist, desto schwieriger wird es gute Talente, die nicht gerade zur weltklasse neigen zu integrieren. Ein Ginter mag überall sonstwo in der Liga ausser bei Bayern und Dortmund einschlagen wie nochwas aber für Dortmund hats eben doch leider nicht gereicht Stamm IV zu werden, da ist der Maßstab höher angesetzt, da wir auch von mehr Geld reden, noch schwieriger tut sich da Bayern. Insgesamt würde ich die Jugendarbeit daher als sehr sehr gut einordnen.

Ein Götze oder ein Pulisic hätte man in den letzten Jahren bei Bayern nicht so heranreifen lassen können, ebenfalls einen GInter in Dortmund nicht so wie in Gladbach etc. Der Meinung bin ich. Für mich ist Dortmund optimal für Spieler wie Miki, Dembele oder Sancho, um zur Weltklasse heranzureifen, bevor diese bei Bayern, Barca und Co spielen. Denn das kann der BVB am Besten, sehr gute Spieler mit guter Veranlagung den letzten Schliff geben und zur Weltklasse ausbilden, die bei Bayern, Barca, Real und Co meiner Meinung nach auf der Bank versauern würden. Dortmund tut gut daran diese Strategie weiter zu verfolgen, da sie eben nicht ganz oben in der Nahrungskette stehen überlebensnotwendig.

Klingt hart aber ist denke ich mal so.
.

Damit liegst du zu 100% richtig. Die Klasse der Talente lässt sich (wie so häufig) ganz sicher in einem Pyramidenschema unterbringen. Je höher die Klasse des ausbildenden Vereins, desto schwieriger ist für Talente in diesem Verein. in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.

Der BVB ist deutlich weiter oben in der Hierarchie als noch vor ein paar Jahren. Deshalb ist die Anzahl der Talente, die beim BVB den Durchbruch schaffen, deutlich geringer.

Solche Spieler wie Ginter, Philipp oder andere kann man auch kaum als gescheitert ansehen, wenn sie in irgendeiner Liga Europas als Profispieler Fuß fassen können.

Die Ex- Spieler des BVB spielen meist bei erlesenen Vereinen Europas, selbst "gescheiterte" Spieler wie Ginter sind gut unterwegs. Aus diesen Gründen muss die Talentsuche und das Scouting beim BVB meiner Ansicht nach das Prädikat überragend erhalten. Zumal wir mit Dembele und Sancho 2 der heissesten Talente der letzten Jahre ausbilden/ausgebildet haben.

Trotzdem hat natürlich zB ein Gomez mehr Probleme, es in den Profikader zu schaffen. Das hat aber nichts mit gesunkener Qualität in der Ausbildung zu tun, sondern mit gestiegener Qualität des Kaders.

Ich halte die Verpflichtung von Talenten für einen der wichtigsten Punkte in unserer Transferpolitik, da dies fast die einzige Möglichkeit ist, an Weltklasse-Leute zu kommen.

Daher würde ich zum Beispiel die Verpflichtungen von Isak und Gomez hinterfragen. Konnten wir diesen beiden Spielern eine vernünftige Perspektive bieten? Oder waren sie noch zu jung, in ihrer Entwicklung nicht weit genug, um sie optimal fördern zu können?

Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob Sanchos Perspektive großartig anders war. Oder war es klar, dass Sancho das viel größere Talent war, dass sich schnell bei uns durchsetzen sollte?

Dembele sehe ich in diesem Kontext ganz anders. Der war Nachwuchsspieler des Jahres in Frankreich, war Stammspieler in der ersten Liga und schoss 12 Tore. Bei ihm war es keine Frage, ob wir ihn holen sollten, sondern ob wir ihn von einem Wechsel zu uns überzeugen können.
Letzteres ist für mich der Grund, weswegen wir keine Schnellschüsse bei Talenten machen sollten. Jedes Talent sollte wissen, dass es bei uns eine ausgezeichnete Perspektive erhält und nicht nur Tribünengast sein wird. In dem Zusammenhang finde ich es sehr gut, dass wir Toprak abgegeben haben und Balerdi dadurch einen wichtigen Kaderplatz einnimmt.

Im Zweifelsfall wäre es mir lieber, auf ein heißgehandeltes Talent zu verzichten. Beispielsweise könnte es auf die vielen Talente bei Barca abschreckend wirken, wie der Werdegang von Gomez bei uns verläuft.
Dass nicht jedes Talent es bei uns schaffen kann, ist klar. Wenn ein Talent aber selbst bei größten Verletzungssorgen keine Chance auf eine Normierung hat, sollte man eher verzichten, denke ich. Nur darauf zu hoffen, dass durch das Profitraining ein großer Entwicklungssprung erfolgt, wäre mir zu wenig.

Momentan bin ich mir unschlüssig, ob wir einen guten Plan bei allen verpflichteten Talenten hatten oder ob manche Verpflichtung zustande deswegen kam, weil wir es konnten.

War Isak denn so großartig anders als Dembele? Sicher, die schwedische Liga ist schlechter als die französische, aber hier hat Isak mit 16/17 Jahren in 24 Spielen 10 Tore und 1 Vorlage geschafft. Lag damit mit 16/17 Jahren auf Platz 6 der Torschützenliste. Wesentlich mehr kann ein schwedischer Spieler in dem Alter nicht leisten

•     •     •

Nati = Nationalmannschaft der Schweiz

Warum wollen so viele die deutschen Nationalspieler bei der Schweiz sehen?
BVB - Transferpolitik |#14452
16.08.2019 - 10:52 Uhr
Zitat von Perca

Zitat von mba123

Zitat von Dunkelheit

Zitat von Ascescendar

Ich würde die These aufstellen, je weiter oben man in der Nahrungskette ist, desto schwieriger wird es gute Talente, die nicht gerade zur weltklasse neigen zu integrieren. Ein Ginter mag überall sonstwo in der Liga ausser bei Bayern und Dortmund einschlagen wie nochwas aber für Dortmund hats eben doch leider nicht gereicht Stamm IV zu werden, da ist der Maßstab höher angesetzt, da wir auch von mehr Geld reden, noch schwieriger tut sich da Bayern. Insgesamt würde ich die Jugendarbeit daher als sehr sehr gut einordnen.

Ein Götze oder ein Pulisic hätte man in den letzten Jahren bei Bayern nicht so heranreifen lassen können, ebenfalls einen GInter in Dortmund nicht so wie in Gladbach etc. Der Meinung bin ich. Für mich ist Dortmund optimal für Spieler wie Miki, Dembele oder Sancho, um zur Weltklasse heranzureifen, bevor diese bei Bayern, Barca und Co spielen. Denn das kann der BVB am Besten, sehr gute Spieler mit guter Veranlagung den letzten Schliff geben und zur Weltklasse ausbilden, die bei Bayern, Barca, Real und Co meiner Meinung nach auf der Bank versauern würden. Dortmund tut gut daran diese Strategie weiter zu verfolgen, da sie eben nicht ganz oben in der Nahrungskette stehen überlebensnotwendig.

Klingt hart aber ist denke ich mal so.
.

Damit liegst du zu 100% richtig. Die Klasse der Talente lässt sich (wie so häufig) ganz sicher in einem Pyramidenschema unterbringen. Je höher die Klasse des ausbildenden Vereins, desto schwieriger ist für Talente in diesem Verein. in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.

Der BVB ist deutlich weiter oben in der Hierarchie als noch vor ein paar Jahren. Deshalb ist die Anzahl der Talente, die beim BVB den Durchbruch schaffen, deutlich geringer.

Solche Spieler wie Ginter, Philipp oder andere kann man auch kaum als gescheitert ansehen, wenn sie in irgendeiner Liga Europas als Profispieler Fuß fassen können.

Die Ex- Spieler des BVB spielen meist bei erlesenen Vereinen Europas, selbst "gescheiterte" Spieler wie Ginter sind gut unterwegs. Aus diesen Gründen muss die Talentsuche und das Scouting beim BVB meiner Ansicht nach das Prädikat überragend erhalten. Zumal wir mit Dembele und Sancho 2 der heissesten Talente der letzten Jahre ausbilden/ausgebildet haben.

Trotzdem hat natürlich zB ein Gomez mehr Probleme, es in den Profikader zu schaffen. Das hat aber nichts mit gesunkener Qualität in der Ausbildung zu tun, sondern mit gestiegener Qualität des Kaders.

Ich halte die Verpflichtung von Talenten für einen der wichtigsten Punkte in unserer Transferpolitik, da dies fast die einzige Möglichkeit ist, an Weltklasse-Leute zu kommen.

Daher würde ich zum Beispiel die Verpflichtungen von Isak und Gomez hinterfragen. Konnten wir diesen beiden Spielern eine vernünftige Perspektive bieten? Oder waren sie noch zu jung, in ihrer Entwicklung nicht weit genug, um sie optimal fördern zu können?

Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob Sanchos Perspektive großartig anders war. Oder war es klar, dass Sancho das viel größere Talent war, dass sich schnell bei uns durchsetzen sollte?

Dembele sehe ich in diesem Kontext ganz anders. Der war Nachwuchsspieler des Jahres in Frankreich, war Stammspieler in der ersten Liga und schoss 12 Tore. Bei ihm war es keine Frage, ob wir ihn holen sollten, sondern ob wir ihn von einem Wechsel zu uns überzeugen können.
Letzteres ist für mich der Grund, weswegen wir keine Schnellschüsse bei Talenten machen sollten. Jedes Talent sollte wissen, dass es bei uns eine ausgezeichnete Perspektive erhält und nicht nur Tribünengast sein wird. In dem Zusammenhang finde ich es sehr gut, dass wir Toprak abgegeben haben und Balerdi dadurch einen wichtigen Kaderplatz einnimmt.

Im Zweifelsfall wäre es mir lieber, auf ein heißgehandeltes Talent zu verzichten. Beispielsweise könnte es auf die vielen Talente bei Barca abschreckend wirken, wie der Werdegang von Gomez bei uns verläuft.
Dass nicht jedes Talent es bei uns schaffen kann, ist klar. Wenn ein Talent aber selbst bei größten Verletzungssorgen keine Chance auf eine Normierung hat, sollte man eher verzichten, denke ich. Nur darauf zu hoffen, dass durch das Profitraining ein großer Entwicklungssprung erfolgt, wäre mir zu wenig.

Momentan bin ich mir unschlüssig, ob wir einen guten Plan bei allen verpflichteten Talenten hatten oder ob manche Verpflichtung zustande deswegen kam, weil wir es konnten.

War Isak denn so großartig anders als Dembele? Sicher, die schwedische Liga ist schlechter als die französische, aber hier hat Isak mit 16/17 Jahren in 24 Spielen 10 Tore und 1 Vorlage geschafft. Lag damit mit 16/17 Jahren auf Platz 6 der Torschützenliste. Wesentlich mehr kann ein schwedischer Spieler in dem Alter nicht leisten

Die schwedische Liga kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber dass Isaks sportlicher Nachweis auch nur annähernd mit Dembeles Leistungen in Frankreich vergleichbar waren, glaube ich nicht.
Bei Isak war es vor allem erstaunlich, dass er in so jungen Jahren Fuß fassen konnte. Er war schließlich erst 17 als er zu uns wechselt. Das zeigte einerseits sein großes Talent, andererseits bedeutet das aber wohl auch, dass er in seiner Entwicklung wohl kaum so weit wie Dembele war, der mit 19 zu uns kam.

Dembele zeigte jedenfalls nach meiner Meinung vieler Experten sehr hohes Niveau in Frankreich. Er spielte dort stärker als einige andere Spieler, die internationales Format besaßen.
Wer in Frankreich ein guter Spieler ist, hat auch das Niveau für die Bundesliga. Ich denke, es war dadurch zum Beispiel abzusehen, dass Dembele auch in der Bundesliga ein herausragender Dribbler sein würde und das dies nicht in brotloser Kunst enden würde wie es letztendlich bei Mor der Fall war, der zuvor kaum etwas hohem Niveau nachweisen konnte.

Welchen Benchmark hatte Isak im Vergleich? Was sagten Isaks Leistungen in Schweden darüber aus, was er in der Bundesliga direkt leisten konnte?
Ich glaube, niemand hatte Isak direkt auf dem Zettel. Spielzeit war für ihn wohl nicht sofort eingeplant. Der Transfer war komplett perspektivisch angelegt.
Von Dembele hatte man bestimmt direkt etwas erwartet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 16.08.2019 um 10:55 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14453
16.08.2019 - 11:45 Uhr
@mba123

Talente sind definitiv ein gewichtiger Teil der Transferpolitik, der in meinen Augen auch nächsten Sommer wieder einen etwas größeren Anteil haben sollte, auch wenn es in der U19 derzeit danach aussieht, dass da 2-3 Spieler das Potenzial haben, um es beim BVB in den nächsten 2-3 Jahren zu packen - macht aber selbst dann im Schnitt nur einen Spieler pro Jahr aus. Das wird nicht reichen, wobei es immer ein großes Problem sein wird, um dann auch noch die optimale Situation zu bieten, die für mich essenziell wichtig ist, um ein Talent entwickelt zu bekommen, wobei das für mich von mehreren Faktoren abhängt:

1. Konkurrenz und Grundsituation des Vereins
2. Skillset des Talents
3. Qualität des Talents
4. Zufall

All diese Faktoren spielen für mich unmittelbar zusammen und schon ein Problem bei einem dieser Punkte kann dazu führen, dass ein Talent keine Chance hat. Spätestens wenn aber bei 2 Punkten Probleme zu erwarten sind, wird es das Talent in meinen Augen nicht packen. Ist die Konkurrenz bspw. zu groß oder die Unruhe im Verein spürbar, spielt ein Talent allzu schnell nicht ausreichend, falls es überhaupt eine Chance bekommt, da ein Trainer stark an der Jobsicherheit und am Erfolg interessiert ist, sodass er immer Sicherheiten gegenüber Risiken bevorzugen wird. Spätestens hier wirken die einzelnen Faktoren schließlich zusammen. Passt das Skillset nicht zum Trainer, spielt das Talent nicht. Passt die Qualität nicht, spielt das Talent auch nicht.

Siehe bspw. zuletzt Gomez, der mit den Faktoren 1 und 2 zu kämpfen hatte. In Favres System ist kein Spieler mit seinem Skillset vorgesehen. Der HS ist sehr abschlussorientiert, die Außen machen das Spiel sehr breit, müssen defensiv viel arbeiten, sollen von dort aus dann offensiv trotzdem dynamische Situationen kreieren und im ZM wird athletisch sehr viel verlangt. Gomez kann auf keiner Position die Anforderungen ausreichend erfüllen. Ist er dann auch nicht gut genug, um das System zu verändern - was so gut wie kein Talent ist, vor allem kein unbewiesenes Talent (dahingehend ist deine Differenzierung zu Dembele wichtig, für den Tuchel das System sehr wohl umgebaut hat!) -, hat es im Grunde keine Chance. Das Problem an der Stelle ist dann nur, dass man hier nicht immer zielgerichtet einkaufen kann. Ein Gomez war, als er geholt wurde, schließlich erst mal nur in Konkurrenz zu Götze und Kagawa, die nicht die Sterne vom Himmel gespielt haben. Dadurch waren seine Chancen an sich gar nicht so schlecht, eine ähnliche Entwicklung hinzulegen, wie etwa ein Sancho - auch wenn ich den bezüglich 3. nochmal höher einordne. Erst durch den Trainerwechsel zu Favre hat sich seine Ausgangsposition zu stark zum Negativen verändert.

Dementsprechend muss transferpolitisch angesetzt werden, um einerseits die Konsistenz der Transferentscheidungen zu maximieren und andererseits, um Risiken zu motivieren, wie man das meines Erachtens jetzt mit Toprak bspw. getan hat. Hat ein Trainer keine andere Möglichkeit, als auf ein Talent zu setzen, wird er wohl auch gegen seinen Willen auf das Talent setzen müssen sowie auf dessen Entwicklung. Es geht also in dem Fall darum kurzfristige Ziele durch mittelfristige Ziele zu ersetzen. Wobei Favre letzte Saison ja schon durchaus zeigte, dass selbst das schwierig ist, da er immer noch Alternativen finden konnte, um die Risiken nicht einzugehen - Stichwort: Weigl!

Isak dahingegen hatte meines Erachtens mit 2. und 3. zu kämpfen, aber auch 4. spielte eine Rolle. Die Konkurrenzsituation war während seine kompletten Zeit beim BVB eigentlich ziemlich überschaubar. Allerdings hatte man nie einen Trainer, der sein Skillset wirklich einzubauen bzw. zu gebrauchen wusste. Zumal Isak qualitativ eben auch nicht den entscheidenden Sprung machte, was die klassische Talentzwickmühle ergeben hat: ohne Erfahrung keine Spielzeit, ohne Spielzeit keine Erfahrung. Hat man deswegen aber bei seiner Verpflichtung einen strategischen Fehler gemacht? Nein, ich denke nicht. Es war wohl schon recht klar, dass das mit Tuchel nicht mehr lange gut geht, auch wenn später immer wieder betont wurde, dass spätere Vorkommnisse den Ausschlag gaben. Daher war Tuchels Schweigen zur Sache - ein Veto gab es wohl nicht - kein Grund, dass man Isak nicht holen durfte, sondern in dem Fall die Gelegenheit ergreifen musste, die nunmal auch durch den Markt definiert wird und nicht nur durch den eigenen Bedarf. Man kann sich nicht immer den Zeitpunkt aussuchen, wann man welchen Spieler(-typ) bekommt. Von dem her war Isak perspektivisch ein guter Transfer, allerdings war dann eben fraglich, was man danach machte, um seine Perspektiven überhaupt aufrecht zu erhalten. Zumal 4. dann eben auch noch eine Rolle spielte, da Aubameyangs Abgang auf einmal kein Thema mehr war, weil PSG den Sportdirektor wechselte. Dadurch ging der transferpolitische Plan, den man im Winter offenbar noch hatte, endgültig in Rauch auf und die Perspektiven, die man an sich für Isak erdacht hat, waren gar nicht mehr gegeben, obwohl man nicht viel dazu konnte.

Daher wird es immer schwierig sein bei Talenten den perfekten Fit zu finden, weil zu viele simple Veränderungen im Plan dafür sorgen können, dass der ursprüngliche Plan im Eimer ist, der dann auch dummerweise nicht viel Spielraum für Abweichungen hatte. Deswegen wird immer Try and Error weit verbreitet bleiben und auch alternativlos bleiben, wobei man dennoch schauen muss, was man tun kann, um seine Quoten zu erhöhen.

Ein sichtbares Ausnahmetalent, wie Sancho, wird man denke ich zwar immer versuchen zu bekommen, aber einerseits bekommt man das eben nicht an jeder Ecke und andererseits: selbst da muss in meinen Augen die Situation passen. Sancho hat ein halbes Jahr schließlich gar nicht gespielt, musste sich erst mal an den Herrenfussball anpassen, taktisch und vor allem defensiv zulegen, damit er überhaupt richtig auf den Radar kam, obwohl klar war, was für ein Spieler er ist und wie problematisch die Offensive eigentlich zusammengesetzt war. Schürrle war schon da, hatte insgesamt nicht die Leistungen gebracht, die man sich erwartet hatte und Yarmolenko kam in derselben Woche, wie Sancho, der für mich aber damals keine sinnvolle Investition war. So blieben aber immer noch Pulisic und Philipp für die Außenbahn, zusammen mit Reus, der aber absehbar lange ausfiel und in dieser Saison kaum planbar war. An und für sich nicht war das nominell betrachtet nicht die optimale Situation für einen Sancho. Allerdings hatte Sanchos Vorgänger Dembele bereits gezeigt, wie wertvoll bestimmte Fähigkeiten sind, die abgesehen von Pulisic sonst keiner dieser Spieler hat, außer Sancho. Von dem her war es für mich damals schon klar, dass sich Sancho früher oder später durchsetzen kann, obwohl die Konkurrenz nominell groß ist, wobei es sogar später als erwartet wurde. Deswegen geht es gerade in solchen Fällen eben um das angesprochene transferpolitische Risiko, wonach der Kader lieber etwas dünner ist, um dem Talent früher Chancen einzuräumen als bisher.

Zumindest theoretisch. Jeder Trainer, der dann schließlich nicht mitspielt, ist früher oder später in meinen Augen dann auch ein Problem. Rotiert dieser zu wenig oder nur in einem sehr engen Kreis, wird man damit auf die Schnauze fliegen. Interessiert dieser sich zu wenig für die Talente oder nur einen kleinen Kreis der Talente, wird man früher oder später ebenfalls auf die Schnauze fliegen. Das heißt letztendlich nicht, dass es jedes Talent packen muss und auch nicht, dass für jedes Talent immer und sofort die Voraussetzungen dafür vorhanden sein müssen, aber zumindest der Faktor Konsistenz spielt eine große Rolle. Holt man ein Talent - unabhängig davon, ob nun für viel oder wenig Geld -, kann es nicht gewollt sein, dass man nochmal einen Spieler holt, der zwar erst mal vor dem Talent steht, aber eigentlich in der Spitze den BVB nicht voran bringen kann, weil er nicht über das Potenzial des Talents verfügt. Die komplette Abkehr von dieser Problematik hat man in meinen Augen im Moment aber noch nicht geschafft (siehe vor allem RV Situation).

Spieler, wie Dembele, die schon auf Topniveau Nachweise erbracht haben, sind dann sicher nochmal eine andere Kategorie, wobei diese Spieler in meinen Augen immer schwieriger zu bekommen sind, da der internationale Fokus auf diese Spieler mittlerweile größer denn je ist, sodass sich hier sehr viele Vereine streiten, wobei der BVB dann schon besonders gute Argumente hervorbringen muss, um überhaupt eine Chance zu haben. Ob nun monetär oder perspektivisch. Dabei besteht dann in meinen Augen auch häufig die Gefahr, dass man einzelne Spieler überbewertet. Dahingehend wird insbesondere die aktuelle Transferperiode langfristig noch zu bewerten sein, da man es diesen Sommer meines Erachtens mit einigen dieser Talenttypen versucht hat, auch wenn der ein oder andere schon Mitte 20 ist ...
BVB - Transferpolitik |#14454
16.08.2019 - 12:22 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von Perca

Zitat von mba123

Zitat von Dunkelheit

Zitat von Ascescendar

Ich würde die These aufstellen, je weiter oben man in der Nahrungskette ist, desto schwieriger wird es gute Talente, die nicht gerade zur weltklasse neigen zu integrieren. Ein Ginter mag überall sonstwo in der Liga ausser bei Bayern und Dortmund einschlagen wie nochwas aber für Dortmund hats eben doch leider nicht gereicht Stamm IV zu werden, da ist der Maßstab höher angesetzt, da wir auch von mehr Geld reden, noch schwieriger tut sich da Bayern. Insgesamt würde ich die Jugendarbeit daher als sehr sehr gut einordnen.

Ein Götze oder ein Pulisic hätte man in den letzten Jahren bei Bayern nicht so heranreifen lassen können, ebenfalls einen GInter in Dortmund nicht so wie in Gladbach etc. Der Meinung bin ich. Für mich ist Dortmund optimal für Spieler wie Miki, Dembele oder Sancho, um zur Weltklasse heranzureifen, bevor diese bei Bayern, Barca und Co spielen. Denn das kann der BVB am Besten, sehr gute Spieler mit guter Veranlagung den letzten Schliff geben und zur Weltklasse ausbilden, die bei Bayern, Barca, Real und Co meiner Meinung nach auf der Bank versauern würden. Dortmund tut gut daran diese Strategie weiter zu verfolgen, da sie eben nicht ganz oben in der Nahrungskette stehen überlebensnotwendig.

Klingt hart aber ist denke ich mal so.
.

Damit liegst du zu 100% richtig. Die Klasse der Talente lässt sich (wie so häufig) ganz sicher in einem Pyramidenschema unterbringen. Je höher die Klasse des ausbildenden Vereins, desto schwieriger ist für Talente in diesem Verein. in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.

Der BVB ist deutlich weiter oben in der Hierarchie als noch vor ein paar Jahren. Deshalb ist die Anzahl der Talente, die beim BVB den Durchbruch schaffen, deutlich geringer.

Solche Spieler wie Ginter, Philipp oder andere kann man auch kaum als gescheitert ansehen, wenn sie in irgendeiner Liga Europas als Profispieler Fuß fassen können.

Die Ex- Spieler des BVB spielen meist bei erlesenen Vereinen Europas, selbst "gescheiterte" Spieler wie Ginter sind gut unterwegs. Aus diesen Gründen muss die Talentsuche und das Scouting beim BVB meiner Ansicht nach das Prädikat überragend erhalten. Zumal wir mit Dembele und Sancho 2 der heissesten Talente der letzten Jahre ausbilden/ausgebildet haben.

Trotzdem hat natürlich zB ein Gomez mehr Probleme, es in den Profikader zu schaffen. Das hat aber nichts mit gesunkener Qualität in der Ausbildung zu tun, sondern mit gestiegener Qualität des Kaders.

Ich halte die Verpflichtung von Talenten für einen der wichtigsten Punkte in unserer Transferpolitik, da dies fast die einzige Möglichkeit ist, an Weltklasse-Leute zu kommen.

Daher würde ich zum Beispiel die Verpflichtungen von Isak und Gomez hinterfragen. Konnten wir diesen beiden Spielern eine vernünftige Perspektive bieten? Oder waren sie noch zu jung, in ihrer Entwicklung nicht weit genug, um sie optimal fördern zu können?

Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob Sanchos Perspektive großartig anders war. Oder war es klar, dass Sancho das viel größere Talent war, dass sich schnell bei uns durchsetzen sollte?

Dembele sehe ich in diesem Kontext ganz anders. Der war Nachwuchsspieler des Jahres in Frankreich, war Stammspieler in der ersten Liga und schoss 12 Tore. Bei ihm war es keine Frage, ob wir ihn holen sollten, sondern ob wir ihn von einem Wechsel zu uns überzeugen können.
Letzteres ist für mich der Grund, weswegen wir keine Schnellschüsse bei Talenten machen sollten. Jedes Talent sollte wissen, dass es bei uns eine ausgezeichnete Perspektive erhält und nicht nur Tribünengast sein wird. In dem Zusammenhang finde ich es sehr gut, dass wir Toprak abgegeben haben und Balerdi dadurch einen wichtigen Kaderplatz einnimmt.

Im Zweifelsfall wäre es mir lieber, auf ein heißgehandeltes Talent zu verzichten. Beispielsweise könnte es auf die vielen Talente bei Barca abschreckend wirken, wie der Werdegang von Gomez bei uns verläuft.
Dass nicht jedes Talent es bei uns schaffen kann, ist klar. Wenn ein Talent aber selbst bei größten Verletzungssorgen keine Chance auf eine Normierung hat, sollte man eher verzichten, denke ich. Nur darauf zu hoffen, dass durch das Profitraining ein großer Entwicklungssprung erfolgt, wäre mir zu wenig.

Momentan bin ich mir unschlüssig, ob wir einen guten Plan bei allen verpflichteten Talenten hatten oder ob manche Verpflichtung zustande deswegen kam, weil wir es konnten.

War Isak denn so großartig anders als Dembele? Sicher, die schwedische Liga ist schlechter als die französische, aber hier hat Isak mit 16/17 Jahren in 24 Spielen 10 Tore und 1 Vorlage geschafft. Lag damit mit 16/17 Jahren auf Platz 6 der Torschützenliste. Wesentlich mehr kann ein schwedischer Spieler in dem Alter nicht leisten

Die schwedische Liga kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber dass Isaks sportlicher Nachweis auch nur annähernd mit Dembeles Leistungen in Frankreich vergleichbar waren, glaube ich nicht.
Bei Isak war es vor allem erstaunlich, dass er in so jungen Jahren Fuß fassen konnte. Er war schließlich erst 17 als er zu uns wechselt. Das zeigte einerseits sein großes Talent, andererseits bedeutet das aber wohl auch, dass er in seiner Entwicklung wohl kaum so weit wie Dembele war, der mit 19 zu uns kam.

Dembele zeigte jedenfalls nach meiner Meinung vieler Experten sehr hohes Niveau in Frankreich. Er spielte dort stärker als einige andere Spieler, die internationales Format besaßen.
Wer in Frankreich ein guter Spieler ist, hat auch das Niveau für die Bundesliga. Ich denke, es war dadurch zum Beispiel abzusehen, dass Dembele auch in der Bundesliga ein herausragender Dribbler sein würde und das dies nicht in brotloser Kunst enden würde wie es letztendlich bei Mor der Fall war, der zuvor kaum etwas hohem Niveau nachweisen konnte.

Welchen Benchmark hatte Isak im Vergleich? Was sagten Isaks Leistungen in Schweden darüber aus, was er in der Bundesliga direkt leisten konnte?
Ich glaube, niemand hatte Isak direkt auf dem Zettel. Spielzeit war für ihn wohl nicht sofort eingeplant. Der Transfer war komplett perspektivisch angelegt.
Von Dembele hatte man bestimmt direkt etwas erwartet.


Letztlich kommt es bei Talenten nicht nur darauf an wie sie vorher gespielt haben und wie viel talent sie haben, sondern eben auch was mental bei ihnen los ist und natürlich gibt es einen nicht ganz geringen Teil Glück, den ein Spieler braucht um voll einzuschlagen.

Als Sancho verpflichtet wurde hätte auch noch Pulisic verlängern können, Yarmolenko einschlagen können und und und. Dann wären die Außenbahnen besetzt gewesen und Sancho hätte noch so gut in der Jugend spielen können. Er hat davon profitiert, dass Platz da war und er in der Vorbereitung gas gegeben hat. Dazu scheint er und sein Umfeld stark auf seine Karriere fokussiert zu sein und durch diese krassen Disziplin in dem Alter trägt er eben erheblich zu seiner Entwicklung bei.
Schau dir Emre Mor an. Der Junge ist entgegen einiger Aussagen ein hochtalentierter Kicker, hat aber eben ein mentales Problem. In Spanien wollten die ihn fast steinigen weil er mehr mit seiner Selbstdarstellung beschäftigt war als mit wirklichem Kicken, weswegen er in seiner Karriere auch weiterhin gnadenlos scheitern wird.
Isak dagegen ist was komplett anderes. Die Stürmerposition ist leider eine Schlüsselposition in der ein Spieler direkt liefern muss und ins Spielsystem passen muss. Unter Tuchel wäre er vllt passend gewachsen und hätte Einsatzzeiten bekommen, das Jahr mit Bosz und Stöger ist geschenkt, da reden wir mal nicht drüber und unter Favre passte er einfach nicht. Wenn er weiter reift, dann kann er sicherlich eine Alternative werden, aber um im Stellungsspiel zum Beispiel zu reifen muss der Junge spielen, deswegen ergibt da eine Leihe beziehungsweise der Verkauf mit RKO durchaus Sinn.

Wir werden immer mal Ausnahmetalente erleben wie Dembele, die sich trotz schlechter Einstellung durchsetzen und Spieler die auch mit weniger Talent durch hartes Arbeiten und etwas Glück durchsetzen und eine tolle Karriere haben werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen die wirklich beides Verkörpern. Da zählt für mich unter anderem CR7 zu, der einfach alles daran setzt der beste zu sein und immer besser zu werden. Hier und da ein paar Extratrainings und das Privatleben einfach mal hinten an stellen.



Dementsprechend ist es für mich der richtige Weg weiter Talente zu verpflichten, da wir die Topspieler wie Sancho gebrauchen und im späteren Verlauf der Karriere nicht bekommen werden. Gleichzeitig sind wir auch aufs Geld angewiesen um als Verein weiter zu wachsen und wenn man das Glück hat die Spieler zu bekommen die nach 3-4 Jahren für 100+ gehen, dann arbeitet man als Verein gut, hat tolle Spieler über Jahre und arbeitet weiter an einer top Anlaufstelle für Talente.
Somit finde ich es schwer, dass man sich mit Vereinen wie Leverkusen und co vergleicht, weil die meines Wissens nur 2 Spieler unter Vertrag hatten, die Wirkich den Sprung zur Weltklasse während ihrer Zeit bei Leverkusen geschafft haben. Das sind Son und eben Havertz. Bei uns sind es Reus, Sancho, Dembele, Götze, Aubameyang, Hummels, Gündogan,...
Für Talente wie Sancho ist klar was für ein Talent sie haben. Der BVB bietet professionelles Training mit Topspielern, CL, gutes Gehalt, eine tolle Atmosphäre, aber auch eben eine gute Durchlässigkeit, wenn man eine gewisse Qualität hat. Gomez würde ichdementsprechend noch nicht abschreiben. Zagadou kann diesen weg weiter gehen, Morey hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er auch Unmengen an Talent hat,...
Es wird nicht jeder Spieler einschlagen den man holt, aber man gibt ihnen im Training, der Vorbereitung und co die Chance sich zu entwickeln und wenn es dann nicht passt wierden dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt. Deswegen konnten Merino, Mor und co gehen, weil es hier einfach nicht gereicht hat um zu spielen und das ist eben auch was uns von Vereinen wie Chelsea etwas abhebt. Dort wird man verliehen und verliehen, bekommt teilweise nichtmal die Chance die Vorbereitung zu spielen, solange man nicht bei einem Leihverein komplett eingeschlagen ist. Die Wertschätzung ist doch eine komplett andere hier und deswegen werden auch weiterhin Talente nach Dortmund kommen.

Für junge Spieler ist nämlich wichtig, dass sie nicht nur Profit sind ,sondern dass man fair mit ihnen umgeht, ihnen sagt wo sie stehen, ihnen Entwicklungshilfe gibt und so weiter.
Oder glaubt ernsthaft jemand, dass Morey hier aufschlagen würde, wenn Gomez erzählt wie schlecht die Talentförderung ist Dortmund ist?
BVB - Transferpolitik |#14455
18.08.2019 - 16:16 Uhr
Bin mal gespannt was sich bei uns noch so tut.

Folgende Tendenzen sind aktuell zu erkennen:

-Götze kommt aktuell nicht mehr für Paco sondern seit ein paar spielen für Reus auf der 10/HS.
Könnte einerseits ein Zeichen von Favre sein, dass man noch einen Stürmer holen möchte, der dann der BU für Paco ist. Dann wäre Götze in erster Linie Reus-Ersatz für die 10.
Andererseits weiss man ja nicht wie das mit der VVL aussieht. Scheint sich schwierig zu gestalten das Ganze. Ich sehe jedoch by the way nicht, wer als Abnehmer in frage kommen könnte.

-Dahoud ist für mich aktuell völlig raus. Weigl und Witsel aktuell die Starter und Delaney dahinter. Selbst Raschl macht sich richtig gut zuletzt, bei dem denke ich aber das Favre ihn erstmal behutsam aufbaut.
Für Dahoud aber geht es kaum weiter und ich bin sicher dass Mo uns noch verlässt. Was dann aber auch klar sein muss ist, dass wir Ersatz brauchen!

-Auf den offensiven Außen scheinen aktuell Hazard, Sancho und Brandt (der das aber anders interpretiert) die Nase vorne zu haben. Und Rapha bis zu seiner Verletzung natürlich.
Da Hakimi sogar neuerdings auf den außen nachgewechselt wird und man weiss dass Favre kleine Kader bevorzugt, stellt sich die Frage nach Larsen und Wolf.
Beide scheinen aktuell hinten anzustehen und könnten höchstens rankommen, wenn Rapha noch verkauft wird. Wie gesagt alles nur die aktuelle Momentaufnahme, kann auch immer sein dass Larsen beispielsweise gegen Köln startet (auch wenn ich es nicht glaube).

Meine persönliche Tendenz sieht so aus:

Sturm: Paco und Schick (bei dem ich glaube da ist was im Busch)
10/HS: Reus und Götze (egal ob VVL oder nicht)
Außen: Sancho, Hazard, Brandt, Rapha, Hakimi (der als Notnagel dort)

Würde daher für Wolf und Larsen sehr eng werden und Leihen/Verkäufe würden Sinn machen. Wie gesagt, wenn es so sein sollte.

Was denkt ihr?

•     •     •

Skull-Crushing-Finale!
BVB - Transferpolitik |#14456
18.08.2019 - 17:06 Uhr
Das mit Götze ist mir auch aufgefallen. Letzte Saison gab es immer nur den Tausch Paco und Götze.
Jetzt zum zweiten Mal hintereinander Götze für Reus.

Vl ist es echt nur Wunschdenken, aber ich hoffe es kommt noch ein MS.

Es wird in Italien auch immer wieder berichtet, Schick habe sich für uns entschieden und warte auf grünes Licht.

Dies macht er doch nicht ohne realen Kontalt zum BVB
BVB - Transferpolitik |#14457
18.08.2019 - 19:50 Uhr
Zitat von Steffen1985
Das mit Götze ist mir auch aufgefallen. Letzte Saison gab es immer nur den Tausch Paco und Götze.
Jetzt zum zweiten Mal hintereinander Götze für Reus.

Vl ist es echt nur Wunschdenken, aber ich hoffe es kommt noch ein MS.

Es wird in Italien auch immer wieder berichtet, Schick habe sich für uns entschieden und warte auf grünes Licht.

Dies macht er doch nicht ohne realen Kontalt zum BVB


Da gibt es ein Talent in Brasilien das laut Brasilianischen Medien schon bei uns ist, hab da den Namen vergessen. Das kursiert schon gefühlt 1 Jahr durch das Forum, ich gebe da auch auf Schick nicht viel drauf.

•     •     •

Entscheidend ist nicht was man sagt, sondern was man tut.
BVB - Transferpolitik |#14458
18.08.2019 - 21:30 Uhr
Zitat von arche
Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von arche

Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
...
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der zwinker). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.

Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.

Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic

Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.

Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.


Ich habe mal bei der Konkurrenz weiter geschaut:
Bayern (16 bis 21 Jahre im gesamten ersten Jahr) seit 2012:
Voll eingeschlagen: Kimmich
Gut geholfen: Shaqiri, Götze, Bernat, Coman
Etwas geholfen (ab 90 Min. Einsatzzeit): Weiser, Höjbjerg, Gaudino, Sanches, Friedl

Gnabry und Süle scheitern knapp an der 21 Jahre Grenze. Nur sind solche Spieler noch Ausbildungsspieler? Genauso Götze, Bernat, Coman, Shaqiri.
Im Prinzip ist bei den Bayern außer Kimmich nichts rumgekommen. Da werden fertigere Spieler eingekauft.

Und schau mal in Barcelona. Der Jugendschmiede. Da ist auch nicht mehr viel durchgekommen. Ein Zeichen der Zeit?

Schwierig, wie man den BVB nun einordnen will. Man liegt ja zwischen diesen Welten. Also wir sind kein absoluter Top-Verein, aber doch deutlich von Leverkusen oder gar Gladbach zu sehen.

Dazu ist es eben auch eine Frage. Ist es noch eine Ausbildungsleistung einen 24 Jährigen Aubameyang von einem Stammspieler bei Saint-Etienne zu einem Weltklassestürmer zu formen?

Ich denke, dass die Aussage des BVB eher eine andere ist. Beim BVB hast Du als junger Spieler die Chance auf höchsten Niveau (sprich CL) zu spielen und trotzdem gut zu verdienen. Das Ganze kann man nun auch schlecht belegen oder widerlegen. So viele andere Vereine gibt es da ja nicht. Neapel und Lyon.


Ja, interessant. Ist ja klar, dass Vereine, die ein wenig unterhalb der europäischen Top-12 oder noch weiter darunter angesiedelt sind, mehr auf junge Talente setzen müssen und dass Top-12-Vereine häufiger "fertige Spieler" einkaufen. Dass Bayern München zu diesen Vereinen zählt, mag uns BVB-Anhängern ein Dorn im Auge sein, aber es ist nun mal so. Danke, das du dir die Mühe gemacht hast, für Bayern München nachzuweisen, wie selten dieser Verein junge Talente entwickelt.

Für richtig halte ich auch deine Aussage, der BVB liege "zwischen diesen Welten" der Top-Vereine und der auf Talente angewiesenen Vereine. Das kann man ja auch sehr gut an der aktuellen Transferperiode des BVB studieren, in der der Versuch noch deutlicher als in den vergangenen Jahren gestartet wurde, weg von der Talentschmiede zu kommen und zu signalisieren, wie stark man sich fühlt - auch und nicht zuletzt in der Absicht, die Meisterschaft zu erringen.

Mir ging es darum, den Nimbus des BVB als Verein, der angeblich für junge Talente besonders (!) attraktiv sein soll, zu überprüfen. Mein Vergleich mit M'gladbach und Leverkusen war/ist dem Umstand geschuldet zu wissen, wie sehr auch diese Vereine auf Talente angewiesen sind. Mein Ergebnis war, dass der BVB bzgl. Talentförderung nicht herausragt.

Für den BVB ist es aber immer noch eine Gratwanderung, denn wenn die Maßgabe für die kommende Saison, die Meisterschaft zu erreichen, nicht nur knapp, sondern deutlich verfehlt werden sollte, dann wird der Versuch, weniger mit Talenten und stattdessen mit "fertigen Spielern" (Hummels, Scholz, Hazard, Brandt) zu planen, wieder auf dem Prüfstand stehen.

Als BVB-Anhänger sage ich eindeutig: In der kommenden Saison muss der BVB entweder die Meisterschaft erringen oder noch knapper daran scheitern als in der vergangenen Saison, sonst wird das Konzept, nur noch begrenzt auf Talente zu setzen und stattdessen "fertige Spieler" einzubauen, erneut in Frage gestellt werden, es sei denn, der BVB kommt in der CL sehr weit (also mindestens ins Halbfinale), denn dass würde Geldeinnahmen und Reputation hervorrufen, die dem BVB helfen in die Top-12 der europäischen Vereine vorzustoßen.


Aber ich meinte ja, dass es eben auch mal anders war. Wie Barcas La Masia. Da kommt auch nicht mehr so viel. Auch die Bayern haben ja viele Spieler selbst entwickelt, Badstuber, Müller, Alaba, Can...Friedl haben sie in der Pipeline.

Ich weiß nicht, ob wir so wenig auf Talente setzen. Das wird ja auch die Saison erst zeigen. Und was ist denn ein Talent? Ich würde vielleicht sagen, dass Du eher die Perspektivspieler meinst. Also Spieler, die zu Einsätzen kommen, weil sie auf Bundesliganiveau kommen sollen und dafür in Kauf genommen wird, dass ihre Hineinnahme der Mannschaft noch nicht hilft. Also wie bei Pulisic, Passack, Isak, Mor....und weniger wie bei Dembele, Weigl.

Letzte Saison kamen Larsen, Zaga, Hakimi durchaus zu Einsätzen. Waren aber auch keine Frischlinge mehr. Nur ist die Durchlässigkeit aus der U19 nicht mehr so, wie früher. Zumindest scheint es so zu sein. Außer Götze 2010, Durm 2013 und Pulisic 2015 und eben Larsen 2017 ist da ja auch nicht so viel passiert.

Ich denke, dass man auch weiter eher auf die Sanchos, Zagas, Mor, Isaks, Hakimis, Balerdi und Morey setzen wird und wohl auch muss. Burnic, Stenzel, Raschl, Unbehaun & Co werden wohl eher die local player Regeln befriedigen als ernsthafte Kandidaten für die Top 24 zu werden.

Und fertige Spieler hat man eigentlich auch immer dazugekauft. Anfangs eher günstig zum Stützen des jungen Teams, später aber eben auch teure Leute. Ich denke, dass das eher eine wirtschaftliche Frage darstellt und eine Frage des Glücks. Hummels, Götze, Brandt und Witsel bekommt man eben nur bei besonderen Gelegenheiten. Aber Schulz, Hazard, Philipp, Dahoud sind mMn. typische Transfers für uns. Und auch ein Schulz oder Hazard können noch in zwei Jahren interessant für die PL werden und viel Geld einbringen.

Ob man wirklich jetzt mehr als fertigere Spieler sage ich mal setzt. Es sieht zumindest so aus. Allerdings hatten wir auch schon einen ziemlichen Jugendwahn ab 2016. Ich finde es sportlich absolut sinnvoll, wenn man sich wirklich als zweiter Leuchtturm weiterhin und dauerhaft sieht. Leipzig wird mMn. diese Saison auch sehr stark sein.

Ziele. Die verändern sich ja nicht. Nur das Erreichen wird realistischer. Dass die Meisterschaft wirklich realistisch ist, hätte ich nie gedacht, aber nächste Saison sieht es vermutlich wieder anders aus. 10-12 hatten wir eine überlegende Taktik. 15/16 eine sehr starke Mannschaft. Dieses Saison ist die Mannschaft wieder sehr stark und die Bayern wirken mit einem eher schwachen Trainer angeschlagen. Deshalb wird das Ziel grds. Vizemeister (und falls morgen um die Meisterschaft mitspielen) und in der CL das VF bleiben. Wie sollen wir realistisch ins HF kommen? Also als Ziel. Dass es immer Überraschungen geben kann, ist klar. Aber grds. gehören wir sportlich in kein CL-HF. Vielleicht ist es so besser formuliert.

Zu dem Nimbus. Ich halte generell für Quatsch zu sagen, dass ein Verein etwas viel besser macht/kann als alle anderen. Wir bilden daher sicher auch nicht besser aus als andere Vereine. Nur unter anderen Rahmenbedingungen.
Aber wir haben wie versucht darzustellen auch kaum Konkurrenz in dem Segment. Wir spielen immer CL; aber wir haben noch Platz im Kader, um junge Talente aufzubauen. Und wir zahlen eben auch sehr gut. Ich denke mal, dass dies bei Dembele und Brandt (nachdem die Bayern 2018 gezögert hatten), entscheidend war. Ein Dembele wäre aber nie zu Leverkusen oder Gladbach gegangen.
Wie dies künftig aussieht? Abwarten....
BVB - Transferpolitik |#14459
19.08.2019 - 00:22 Uhr
Zitat von THE-GAME
Zitat von Steffen1985

Das mit Götze ist mir auch aufgefallen. Letzte Saison gab es immer nur den Tausch Paco und Götze.
Jetzt zum zweiten Mal hintereinander Götze für Reus.

Vl ist es echt nur Wunschdenken, aber ich hoffe es kommt noch ein MS.

Es wird in Italien auch immer wieder berichtet, Schick habe sich für uns entschieden und warte auf grünes Licht.

Dies macht er doch nicht ohne realen Kontalt zum BVB


Da gibt es ein Talent in Brasilien das laut Brasilianischen Medien schon bei uns ist, hab da den Namen vergessen. Das kursiert schon gefühlt 1 Jahr durch das Forum, ich gebe da auch auf Schick nicht viel drauf.




Du meinst sicherlich Pedrinho?

Während sich bei Borussia Dortmund die Anzeichen verdichten, dass Christian Pulisic spätestens im Sommer gen Premier League wechselt, scheint auch die Suche nach einem Nachfolger konkreter zu werden. Nachdem bereits in den vergangenen Wochen über Gespräche mit dem Brasilianer Pedrinho (Foto) berichtet wurde, soll sich das Talent von Corinthians São Paulo nach Informationen von „Globo Esporte“ mittlerweile für einen Wechsel zum Bundesligisten entschieden haben.

{...}

Update, 13:16 Uhr: Auf das Gerücht um eine Einigung mit Pedrinho angesprochen, erwiderte BVB-Manager Michael Zorc auf der Pressekonferenz vor dem Revierderby gegen den FC Schalke 04: „Wir kennen den Spieler, aber an den Gerüchten ist nichts dran.“

„Yahoo Esportes“ hatte zuerst von einem Treffen zweier BVB-Vereinsmitarbeiter Mitte Oktober mit dem Spieler und seinem Berater Will Dantas in einem Restaurant in São Paulo berichtet. Mit dabei war laut „Bild“ auch Dortmunds Scout Uli Schier. Der BVB soll Pedrinho einen ausführlichen Plan vorgestellt haben, ihn vor allem physisch ein Jahr lang aufbauen zu wollen, bevor er sein Top-Niveau in der Bundesliga erreicht. Für den brasilianischen Traditionsverein absolvierte der Rechtsaußen in diesem Jahr wettbewerbsübergreifend 57 Spiele, in denen er vier Tore erzielte und fünf Vorlagen gab.

•     •     •

R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
BVB - Transferpolitik |#14460
01.09.2019 - 11:21 Uhr
Um mal den Finger in die Wunde zu legen.

Was Zorc und Co seit Jahren für offensive Spieler finden, ist schon à la bonne heure, da sitzen die Transfer, da macht denen so schnell keiner was vor (außer vielleicht die Suche nach einem 2. Mittelstürmer).

Was wir allerdings für die Defensive verpflichten, was dabei für Geld ausgegeben wird und am Ende bei herauskommt, ist schon abenteuerlich.
Als selbsternannter 2. Leuchtturm der Bundesliga, mit neuerdings offensiv angekündigten Titelwünschen, bekommt man es seit Jahren nicht gebacken, eine Defensive auf den Platz zu schicken, der es mal gelingt, nicht ständig 30 Gegentore und mehr zu bekommen.
Keine Ahnung was da falsch läuft, wenn man nur mal die letzte Saison nimmt, hat uns diese Defensive den Titel gekostet, da landen eindeutig viel zu viele Bälle im eigenen Kasten und wenn das noch nicht genug ist, gibt es bei jeder Standardsituation Harakiri vorm eigenen Gehäuse, inkl. Bürki, der auf der Linien kleben bleibt.

Wie gesagt, offensiv wird richtig gut gescoutet, was die Verteidigung betrifft, ist das bei den Summen die bewegt werden, eher ein Armutszeugnis

•     •     •

<<<< Das erste Tor von Erling Haaland wird in doppelter Hinsicht für eine Erlösung sorgen >>>>
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.