BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
13.08.2019 - 09:40 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Und warum muss man das so statisch auf die Doppel-6 beziehen? Hat Favre sich entsprechend geäußert? Wenn immer mit Doppel-6 gespielt werden soll, hat man Brandt dann nur für die Außenbahn geholt? Wundert mich, dass der darauf Lust hat.
Ich denke in einem 4-1-4-1, was auch schon mal gespielt wurde, steht Dahoud durchaus in Konkurrenz zu Spielern wie Brandt und Götze.
Von dem, was Dahoud gezeigt hat seitdem er die Bundesliga Bühne betreten hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass er nochmal wichtig für uns wird. Da liegt der Unterschied zu Weigl, der unter Tuchel stark spielte. Dahoud hingegen stagniert seit vielen Jahren und macht noch genau die gleichen und viele Fehler wie er sie mit 19 machte. Bei der U21 EM hat er auch wieder ganz genauso agiert. Du siehst es ja ähnlich, wozu sollte man den Spieler also halten?
Wenn man Dahoud nun halten muss, weil Weigl letzte Saison im Mittelfeld schwach spielte, weil Brandt, Guerreiro oder Götze kein direkter Konkurrent sind, Gomez, Raschl und Co. zu grün sind,... dann deckt man soviele Eventualitäten ab, dass man den Kader eher wieder aufstocken und verkleinern muss. Ähnliche Bedenken gab es im Forum bei Toprak, den hat man trotzdem abgeben.
Zitat von mba123
Laut tm hatte Guerreiro letzte Saison 28 Minuten im ZM gespielt und Götze gar nicht. Als Konkurrenten zu Dahoud sehe ich die beiden nicht.
Ersatzlos streichen könnte man Dahoud nicht, denke ich.
Zuverlässige Leute für die Doppelsechs sind nur Witsel und Delaney für mich. Weigl ist auf einem guten Weg. Nachdem er letzte Saison aber ebenfalls keine Rolle im Mittelfeld spielte, warte ich noch ein paar Spiele ab, bevor ich ihm dort konstant gute Leistung zutraue.
Nach den Dreien kommt dann Dahoud für mich. Weitere Alternativen wären Raschl und Osterhage.
Dahouds Rolle im Kader ist deswegen nicht unwichtig. Außerdem ist er unser einziger kreativer ZM.
Aber ich hätte hier auch viel Potential gesehen sich zu verbessern. Wäre der kreative ZM gekommen, wie es kommuniziert wurde, hätten wir uns eventuell in der Spitze verstärken können.
Allerdings haben wir die finanziellen Mittel lieber auf anderen Positionen eingesetzt.
Vielleicht gab der Markt nichts her und/oder man setzt lieber auf die eigene Jugend.
Bei Dahoud könnte ich mir nur eine Steigerung vorstellen, wenn er irgendwo vollstes Vertrauen bekommt und gesetzt ist. Bei uns wird das nicht der Fall sein. Daher sehe ich leider fast keine Chancen, dass er bei uns noch durchstarten wird.
Zitat von Spedix
Also die Personalien Dahoud und Götze sehe ich nach wie vor kritisch. Warum man immer noch an Dahoud festhält, erschließt sich mir nicht. Zeit hatte er genug, Einsätze hatte er genug, anscheinend reicht es einfach nicht für den BVB, was ja auch nicht schlimm ist. Aber dann sollte man ihn halt auch abgeben und sich den Transferflop eingestehen. Jetzt wird man noch eine halbwegs vernünftige Ablöse generieren, zumal Weigl, Guerreiro und Götze offenbar doch bleiben und somit auch genug Spieler fürs ZM vorhanden sind.
Götze kann man von mir aus behalten, dann aber nur mit Verlängerung in Verbindung mit einer Leihe von Gomez. Denn wenn Götze bleibt, hat Gomez theoretisch Reus, Brandt und Götze vor sich. Ein Szenario, in welchem ich die Einsatzzeiten von Gomez gegen 0 tendieren sehe... das muss einfach nicht sein. Der Junge muss spielen...
Also die Personalien Dahoud und Götze sehe ich nach wie vor kritisch. Warum man immer noch an Dahoud festhält, erschließt sich mir nicht. Zeit hatte er genug, Einsätze hatte er genug, anscheinend reicht es einfach nicht für den BVB, was ja auch nicht schlimm ist. Aber dann sollte man ihn halt auch abgeben und sich den Transferflop eingestehen. Jetzt wird man noch eine halbwegs vernünftige Ablöse generieren, zumal Weigl, Guerreiro und Götze offenbar doch bleiben und somit auch genug Spieler fürs ZM vorhanden sind.
Götze kann man von mir aus behalten, dann aber nur mit Verlängerung in Verbindung mit einer Leihe von Gomez. Denn wenn Götze bleibt, hat Gomez theoretisch Reus, Brandt und Götze vor sich. Ein Szenario, in welchem ich die Einsatzzeiten von Gomez gegen 0 tendieren sehe... das muss einfach nicht sein. Der Junge muss spielen...
Laut tm hatte Guerreiro letzte Saison 28 Minuten im ZM gespielt und Götze gar nicht. Als Konkurrenten zu Dahoud sehe ich die beiden nicht.
Ersatzlos streichen könnte man Dahoud nicht, denke ich.
Zuverlässige Leute für die Doppelsechs sind nur Witsel und Delaney für mich. Weigl ist auf einem guten Weg. Nachdem er letzte Saison aber ebenfalls keine Rolle im Mittelfeld spielte, warte ich noch ein paar Spiele ab, bevor ich ihm dort konstant gute Leistung zutraue.
Nach den Dreien kommt dann Dahoud für mich. Weitere Alternativen wären Raschl und Osterhage.
Dahouds Rolle im Kader ist deswegen nicht unwichtig. Außerdem ist er unser einziger kreativer ZM.
Aber ich hätte hier auch viel Potential gesehen sich zu verbessern. Wäre der kreative ZM gekommen, wie es kommuniziert wurde, hätten wir uns eventuell in der Spitze verstärken können.
Allerdings haben wir die finanziellen Mittel lieber auf anderen Positionen eingesetzt.
Vielleicht gab der Markt nichts her und/oder man setzt lieber auf die eigene Jugend.
Bei Dahoud könnte ich mir nur eine Steigerung vorstellen, wenn er irgendwo vollstes Vertrauen bekommt und gesetzt ist. Bei uns wird das nicht der Fall sein. Daher sehe ich leider fast keine Chancen, dass er bei uns noch durchstarten wird.
Und warum muss man das so statisch auf die Doppel-6 beziehen? Hat Favre sich entsprechend geäußert? Wenn immer mit Doppel-6 gespielt werden soll, hat man Brandt dann nur für die Außenbahn geholt? Wundert mich, dass der darauf Lust hat.
Ich denke in einem 4-1-4-1, was auch schon mal gespielt wurde, steht Dahoud durchaus in Konkurrenz zu Spielern wie Brandt und Götze.
Von dem, was Dahoud gezeigt hat seitdem er die Bundesliga Bühne betreten hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass er nochmal wichtig für uns wird. Da liegt der Unterschied zu Weigl, der unter Tuchel stark spielte. Dahoud hingegen stagniert seit vielen Jahren und macht noch genau die gleichen und viele Fehler wie er sie mit 19 machte. Bei der U21 EM hat er auch wieder ganz genauso agiert. Du siehst es ja ähnlich, wozu sollte man den Spieler also halten?
Wenn man Dahoud nun halten muss, weil Weigl letzte Saison im Mittelfeld schwach spielte, weil Brandt, Guerreiro oder Götze kein direkter Konkurrent sind, Gomez, Raschl und Co. zu grün sind,... dann deckt man soviele Eventualitäten ab, dass man den Kader eher wieder aufstocken und verkleinern muss. Ähnliche Bedenken gab es im Forum bei Toprak, den hat man trotzdem abgeben.
Ich erwarte, dass das 4-1-4-1 ähnlich wie letzte Saison eingesetzt werden wird.
Favre nutzte das 4-1-4-1 hauptsächlich als Offensivoption, wenn wir in den Spielen ein Tor brauchten.
Von Spielbeginn an hat er es, meiner Meinung nach (tm gibt auch noch die ersten beiden Spieltage mit 4-1-4-1 an), nur im Rückspiel gegen Tottenham und gegen Stuttgart eingesetzt. Gegen Totteham mussten wir aufgrund der Hinspielniederlage offensiv spielen und Stuttgart stand unten in der Tabelle und spielte sehr passiv.
Beide Spiele sahen für mich übrigens sehr gut aus und Götze passte ausgezeichnet neben Reus ins OM. Dennoch vertraute Favre dieser offensiven Aufstellung fast nie.
Ich glaube nicht, dass das 4-1-4-1 mit Brandt nun deutlich besser funktionieren würde. Und selbst wenn, würde wir dann immer das System wechseln, wenn Brandt ausfällt?
Favre ist, meiner Meinung nach, kein Trainer, der den Fokus auf die Offensive setzt. Dass wir dennoch letzte Saison sehr viele Tore schossen und zu viele kassierten, spricht auch nicht dafür, dass Favre noch offensiver spielen wird.
Wie mit Brandt umgegangen wird, finde ich aber auch sehr spannend. Ich tippe mittlerweile, dass er als LA eingesetzt werden soll, der viel nach innen zieht. Darüber hinaus ist er vermutlich Reus-Ersatz eingeplant und wenn ein Tor gebraucht wird, neben Reus im OM.
Ich hoffe aber, dass Brandt mit Reus tauschen könnte, also Reus der LA wäre und Brandt im OM.
Denn so klar ist die Einteilung der beiden noch nicht für mich. Oder wie oft hatten sie in der Vorbereitung zusammen gespielt?
Zusammenfassend bleibt die Doppelsechs, meiner Meinung nach, Standard im Mittelfeld. Dahoud wird deswegen gebraucht, weil uns dort die Alternativen fehlen.
Hier hätten wir aber gerne nachbessern können. Ideal ist die Besetzung der Doppelsechs nicht für mich. Zwar sehe ich uns mit Witsel und Weigl sehr gut für den defensiven, aufbauenden Part besetzt, aber für einen vertikaleren Part haben wir nur die Defensivvariante mit Delaney als zuverlässige Ergänzung.
Dahoud passt zwar als Spielertyp fast ideal zu den anderen, brachte aber nicht die Leistung, um das Potential, was in so einem Spielertypen liegt, bei uns auszuschöpfen.
Anscheinend sehen unsere Verantwortlichen nicht so viel Potential in so einem Spieler, obwohl frühzeitig von einem Neuzugang Typ-Thiago die Rede war.
Jetzt setzen wir wohl voll auf Witsel, Weigl und Delaney. Als Ergänzung dahinter ist Dahoud auch gut genug, denke ich. So viele Spielminuten sollten dann schließlich nicht für ihn abfallen.
Ich hätte mir aber gewünscht, dass wir dann ein Talent holen, welches mehr Potential besitzt als Dahoud (bei uns) und welches weit genug ist, um im Notfall einzuspringen.
13.08.2019 - 10:44 Uhr
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.
Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
13.08.2019 - 11:17 Uhr
Zitat von arche
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.
Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Sehr interessante Betrachtung die du hier anstellst zu der ich einige Bemerkungen anführen möchte:
- die Vergleichsvereine sind auch relativ erfolgreich darin Talente einzubinden un können daher genau so gut als Beleg für den Erfolg im Umgang mit Talenten angeführt werden wie man sagen kann, dass wir "nur urchschnittliche" Arbeit abliefern.
- Je höher der sportliche Anspruch ist, desto schwieriger ist es Talente einzubinden. Daher ist die gleiche Quote wie BMG und LEB schon ein Erfolg.
- Leihen haben richtigerweise die meisten Leihen wenig Erfolg gehabt, allerdings kann man in der jügeren Vergangenheit die Beispiele Isak und Burnic anführen, die zumindest auf eine Umkehr des Trends hoffen lassen. Ich würde Gomez auf jedenfall nicht abschreiben, da er im Vergleich zu anderen Spielern einfach die Anlagen hat es zu einem Star zu bringen.
- mit der Quote die du ermittelt hat, sind wir (vermute ich jetzt einfach mal) im Vergleich zu den meisten europäischen Klubs, die wie wir den Anspruch haben ins CL-Achtelfinale zu kommen immernoch einer der besten was das einbinden von Talenten angeht!
- Letztendlich haben ja auch viele Faktoren einen Einfluss: das Vertrauen was man in die Talente setzt, die aktuelle Form der Talente im Vergleich zur Konkurenz und Schlicht die Qualität der Talente. EInen Sancho oder Havertz hätte wohl fast jeder Verein "durchgebracht" in den Profibereich!
13.08.2019 - 11:24 Uhr
Zitat von arche
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.
Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Ein interessanter Ansatz, nur muss denke ich bei den Spielern auch differenziert werden. Nehmen wir Leverkusen als Beispiel, hier kostete die Neuzugänge mit Son 10 Mio (glaube damaliger Rekordtransfer), Hakan Calhanoglu 14,5 Mio (nächster Rekordtransfer), Jedvaj 7 Mio, Wendell 6,5 Mio, Tah 7,5 Mio, Bailey 13,5 Mio... Das waren ja allesamt keine unbekannten Talente, sondern hatten den Durchbruch größtenteils schon geschafft. Ähnlich wie Ginter, Akanji und Co.
Spieler der Kategorie Pulisic, Zagadou, Havertz oder auch Weigl sind für mich da anders einzuordnen, da die Entwicklung der Spieler tatsächlich im Verein erfolgte.
Spieler wie Zlatan Alomerovic gehören dann für mich nicht in die Liste, da die nur für die kaderplätze gedacht waren.
Übrigens, weder Durm (Mainzer) noch Hofmann (Hoffenheim) kommen aus unserem Nachwuchs
13.08.2019 - 11:45 Uhr
Zitat von Perca
Ein interessanter Ansatz, nur muss denke ich bei den Spielern auch differenziert werden. Nehmen wir Leverkusen als Beispiel, hier kostete die Neuzugänge mit Son 10 Mio (glaube damaliger Rekordtransfer), Hakan Calhanoglu 14,5 Mio (nächster Rekordtransfer), Jedvaj 7 Mio, Wendell 6,5 Mio, Tah 7,5 Mio, Bailey 13,5 Mio... Das waren ja allesamt keine unbekannten Talente, sondern hatten den Durchbruch größtenteils schon geschafft. Ähnlich wie Ginter, Akanji und Co.
Spieler der Kategorie Pulisic, Zagadou, Havertz oder auch Weigl sind für mich da anders einzuordnen, da die Entwicklung der Spieler tatsächlich im Verein erfolgte.
Spieler wie Zlatan Alomerovic gehören dann für mich nicht in die Liste, da die nur für die kaderplätze gedacht waren.
Übrigens, weder Durm (Mainzer) noch Hofmann (Hoffenheim) kommen aus unserem Nachwuchs
Zitat von arche
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.
Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Ein interessanter Ansatz, nur muss denke ich bei den Spielern auch differenziert werden. Nehmen wir Leverkusen als Beispiel, hier kostete die Neuzugänge mit Son 10 Mio (glaube damaliger Rekordtransfer), Hakan Calhanoglu 14,5 Mio (nächster Rekordtransfer), Jedvaj 7 Mio, Wendell 6,5 Mio, Tah 7,5 Mio, Bailey 13,5 Mio... Das waren ja allesamt keine unbekannten Talente, sondern hatten den Durchbruch größtenteils schon geschafft. Ähnlich wie Ginter, Akanji und Co.
Spieler der Kategorie Pulisic, Zagadou, Havertz oder auch Weigl sind für mich da anders einzuordnen, da die Entwicklung der Spieler tatsächlich im Verein erfolgte.
Spieler wie Zlatan Alomerovic gehören dann für mich nicht in die Liste, da die nur für die kaderplätze gedacht waren.
Übrigens, weder Durm (Mainzer) noch Hofmann (Hoffenheim) kommen aus unserem Nachwuchs

Zumal auch der Blick auf die gescheiterten nicht vergessen werden sollte, da gibt's nämlich genug (z.b. duksch, bittencourt, bakalorz, günther,...) die allesamt den Sprung in die Buli oder eine andere erste liga geschafft haben trotz dem “scheitern“ bei uns.
Btw finde ich gladbach und Leverkusen keinesfalls als besonders valide Vergleichsobjekte zur Abgrenzung, denn beide fischen seit Jahren im gleichen Teich mit sehr ähnlichem Konzept.
Viel mehr hätte der Blick auf z.b. Tottenham, Valencia, Sevilla, Neapel oder lyon gehen können, die alle irgendwo in dieses 10-20er Feld hinter dem Schwergewichten im internationalen Vergleich gehören.
Leverkusen und Gladbach machen halt das gleiche wie wir mit einer nicht ganz so hohen Spitze.
Insgesamt aber natürlich dahingehend interessant, wenn man nur diese betrachten wollte, also inwiefern wir uns auf feingranularer ebene abgrenzen.
13.08.2019 - 12:50 Uhr
Prinzipiell würde ich auch die Vereine hierfür von der Philosophie und ihren Möglichkeiten eingliedern.
"Unten", bezogen auf die Bundesliga, haben wir Vereine wie Freiburg oder Mainz, früher auch Hamburg. Die entwickeln aus der eigenen Jugend, holen unbekanntere Spieler kurz vor dem Durchbruch. Diese entwickeln sie und verkaufen sie an Mannschaften wie uns (Ginter, Diallo, Dembele) oder Leverkusen (Son, Tah, Calhanoglu). Hier versuchen sie den absoluten Durchbruch zu schaffen und in die internationale Spitze zu wechseln.
Nun gibt es Tendenzen, die sich hoffentlich bestätigen. Einerseits versuchen wir vermehrt Toptalente frühzeitig zu bekommen um sie günstig zu entwickeln (Sancho, Isak, Zagadou, Balerdi. Morey), andererseits sind wir auf dem Weg dahin, das die Spieler den Sprung von Leverkusen als nächsten Schritt zu uns erachten und nicht direkt die absolute Spitze anstreben. Dies wird sich beides hoffentlich verfestigen.
Je erfolgreicher man selbst wird, desto eher scheitern die Talente (Mor, Isak, Merino) oder schaffen später dann den absoluten Durchbruch (Dembele, wohl Sancho, Pulisic). Es geht dann eher Richtung Qualität als Quantität.
Natürlich wäre es der Idealfall, wenn wir die absolute Spitze ausbilden und in der Breite verkaufen. Das ist aber nicht zu erreichen
"Unten", bezogen auf die Bundesliga, haben wir Vereine wie Freiburg oder Mainz, früher auch Hamburg. Die entwickeln aus der eigenen Jugend, holen unbekanntere Spieler kurz vor dem Durchbruch. Diese entwickeln sie und verkaufen sie an Mannschaften wie uns (Ginter, Diallo, Dembele) oder Leverkusen (Son, Tah, Calhanoglu). Hier versuchen sie den absoluten Durchbruch zu schaffen und in die internationale Spitze zu wechseln.
Nun gibt es Tendenzen, die sich hoffentlich bestätigen. Einerseits versuchen wir vermehrt Toptalente frühzeitig zu bekommen um sie günstig zu entwickeln (Sancho, Isak, Zagadou, Balerdi. Morey), andererseits sind wir auf dem Weg dahin, das die Spieler den Sprung von Leverkusen als nächsten Schritt zu uns erachten und nicht direkt die absolute Spitze anstreben. Dies wird sich beides hoffentlich verfestigen.
Je erfolgreicher man selbst wird, desto eher scheitern die Talente (Mor, Isak, Merino) oder schaffen später dann den absoluten Durchbruch (Dembele, wohl Sancho, Pulisic). Es geht dann eher Richtung Qualität als Quantität.
Natürlich wäre es der Idealfall, wenn wir die absolute Spitze ausbilden und in der Breite verkaufen. Das ist aber nicht zu erreichen
13.08.2019 - 14:52 Uhr
Ich denke, dass die Transferperiode nun mehr oder weniger für uns abgeschlossen sein dürfte. Sportlich könnte man meiner Meinung nach zwar noch Schmelzer und Dahoud ersatzlos abgeben, da ich Schmelzer nur als LV Nr.4 (hinter Schulz, Hakimi und Guerreiro) und Dahoud sogar als ZM Nr.5 (hinter Witsel, Weigl, Delaney und Brandt, und Raschl ist dann auch noch da) sehe, aber ich glaube, dass sich da nichts mehr tun wird. Gerade bei Dahoud würde mich eine Leihe sehr freuen, da er dringend Spielpraxis benötigt und ein relativ hohes Gehalt bezieht, so könnte er sich vielleicht doch nochmal für unsere Mannschaft empfehlen, oder aber seinen Wert für das nächste Jahr etwas steigern, aber über ihn hört man ja leider so ziemlich gar nichts.
Aus finanzieller Sicht ist das vielleicht etwas schade, da beide ein Gehalt von ~5 Millionen im Jahr beziehen werden, aber ich finde es auch gut, dass man keinen der beiden vom Hof jagt. Und wer weiß, vielleicht wird einer der beiden in der Saison ja doch nochmal wichtig, auch wenn ich es mir nur sehr schwer vorstellen kann.
Dann sind da noch die beiden Personalien Götze und Guerreiro. Bei beiden hätte ich ein sehr ungutes Gefühl, wenn man mit ihnen ins letzte Vertragsjahr gehen würde, aber im Moment kann ich mir irgendwie keinen Verkauf von ihnen vorstellen, und auch eine Verlängerung scheint momentan noch in weiter Ferne, also kann es natürlich gut sein, dass es darauf hinauslaufen wird. Ich bin sehr gespannt, was sich bei den beiden noch tun wird.
So oder so hat man sich dieses Jahr mit Hummels, Brandt, Hazard, Schulz und Morey sehr gut verstärkt und auf der anderen Seite alle Problemfälle abgeben können (und das meiner Meinung nach auch noch zu ganz guten Konditionen)...ich bin sehr zufrieden und kann die Bundealiga jetzt gar nicht mehr erwarten!
Aus finanzieller Sicht ist das vielleicht etwas schade, da beide ein Gehalt von ~5 Millionen im Jahr beziehen werden, aber ich finde es auch gut, dass man keinen der beiden vom Hof jagt. Und wer weiß, vielleicht wird einer der beiden in der Saison ja doch nochmal wichtig, auch wenn ich es mir nur sehr schwer vorstellen kann.
Dann sind da noch die beiden Personalien Götze und Guerreiro. Bei beiden hätte ich ein sehr ungutes Gefühl, wenn man mit ihnen ins letzte Vertragsjahr gehen würde, aber im Moment kann ich mir irgendwie keinen Verkauf von ihnen vorstellen, und auch eine Verlängerung scheint momentan noch in weiter Ferne, also kann es natürlich gut sein, dass es darauf hinauslaufen wird. Ich bin sehr gespannt, was sich bei den beiden noch tun wird.
So oder so hat man sich dieses Jahr mit Hummels, Brandt, Hazard, Schulz und Morey sehr gut verstärkt und auf der anderen Seite alle Problemfälle abgeben können (und das meiner Meinung nach auch noch zu ganz guten Konditionen)...ich bin sehr zufrieden und kann die Bundealiga jetzt gar nicht mehr erwarten!
13.08.2019 - 15:25 Uhr
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
13.08.2019 - 16:57 Uhr
ich glaube, wenn man die vielen Postings der letzten Wochen zusammenfassen müsste, so ist doch ein gewisser Grundtenor und Wunsch vieler User erkennbar:
- Guerreiro bitte verlängern
- Götze ggf. verkaufen (oder zu deutlich geringeren Bezügen behalten) -> ersetzen durch klassischeren MS
Nun ist es ja so, dass RG ja zuletzt nicht mehr an einer Verlängerung interessiert scheint, wobei, wenn ich noch etwas weiter zurückblicke, meine ich, mich an Äußerungen von ihm zu erinnern, dass er gerne verlängern wollte, wir aber noch etwas verhalten gewesen sind. Das Blatt hat sich dann ja scheinbar gewendet. Jedoch gibt es kaum/keine aktuellen Gerüchte zu ihm seitens anderer Vereine...
Zu MG fehlt mir dann leider auch etwas die Phantasie, wer ihn zu seinen Gehaltswünschen denn dann überhaupt verpflichten würde/könnte. Wie Vorredner bereits schrieben, England zu, Spanien nicht viele Abnehmer und MG qualitativ eher fraglich, Italien auch nicht viele Optionen...
Je mehr ich darüber nachdenke umso wahrscheinlicher erscheint mir ein möglicher GAU beide ablösefrei verlieren zu können (sofern im Winter nicht noch jemand unverhofft anklopft).
- Guerreiro bitte verlängern
- Götze ggf. verkaufen (oder zu deutlich geringeren Bezügen behalten) -> ersetzen durch klassischeren MS
Nun ist es ja so, dass RG ja zuletzt nicht mehr an einer Verlängerung interessiert scheint, wobei, wenn ich noch etwas weiter zurückblicke, meine ich, mich an Äußerungen von ihm zu erinnern, dass er gerne verlängern wollte, wir aber noch etwas verhalten gewesen sind. Das Blatt hat sich dann ja scheinbar gewendet. Jedoch gibt es kaum/keine aktuellen Gerüchte zu ihm seitens anderer Vereine...
Zu MG fehlt mir dann leider auch etwas die Phantasie, wer ihn zu seinen Gehaltswünschen denn dann überhaupt verpflichten würde/könnte. Wie Vorredner bereits schrieben, England zu, Spanien nicht viele Abnehmer und MG qualitativ eher fraglich, Italien auch nicht viele Optionen...
Je mehr ich darüber nachdenke umso wahrscheinlicher erscheint mir ein möglicher GAU beide ablösefrei verlieren zu können (sofern im Winter nicht noch jemand unverhofft anklopft).
13.08.2019 - 17:10 Uhr
Zitat von MarkusNRW286
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
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