BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
14.08.2019 - 13:24 Uhr
Zitat von Domsi
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Zitat von Dunkelheit
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Zitat von Domsi
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Zitat von LeFiete
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
Zitat von jAzMAd
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Zitat von CruelCasanova
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Zitat von Cosmo112
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
Zitat von Borussenpower1
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Zitat von Cosmo112
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Zitat von MarkusNRW286
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
14.08.2019 - 13:44 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Zitat von Domsi
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Zitat von Dunkelheit
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Zitat von Domsi
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Zitat von LeFiete
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
Zitat von jAzMAd
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Zitat von CruelCasanova
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Zitat von Cosmo112
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
Zitat von Borussenpower1
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Zitat von Cosmo112
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Zitat von MarkusNRW286
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Genau das wollte ich gerade schreiben. Wolfs und Topraks Gehälter ergeben sich eher aus dem vergünstigten Einkaufspreis, als wegen einer nicht existenten AK. Für wen hätten denn Toprak und Wolf bspw. ihre AK einbauen lassen sollen, falls Juventus, Bayern und Co. kommen? Mit etwas Realismus wissen die Beiden das der BVB eher das Ende der Fahnenstange war.
Hätten wir jetzt junge Profis wie Sancho, Dembele oder Eigengewächse wie Pulisic über den marktüblichen Gehältern von Toptalenten bezahlt, könnte ich die Argumentation verstehen. Aber selbst dann: Lieber zahle ich Sancho, Dembele, Pulisic oder welchem Talent auch immer ein-zwei Jahre das doppelte Gehalt - das macht im Endeffekt vielleicht im Worst Case 10 Mio über die gesamte Laufzeit die sie beim BVB verbringen - als sie 2 Jahre für das normale Gehalt zu haben und dann dank AK mittlere-hohe zweistellige Millionensummen zu verlieren dank AK.
Ebenso ist es einfach nicht zielführend „situativ“ AKs zu erlauben. Wenn ein Guerreiro - der bei Barcelona, Paris und Co. als Backup gehandelt wurde - eine AK bekommt, kriegen wir sowohl die nächsten Toptalente, als auch die nächsten Weltklassespieler wie Reus, Witsel und Hummels vermutlich auch nur mit AKs bei Verpassen bestimmter Ziele oder allgemeinen AKs. Eine seriöse sportliche Planung ist so dann nicht gewährleistet und für die „Peanuts“ die ein Guerreiro bringen würde, würden wir Riesensummen aus BVB Sicht bei Spielern wie Dembele und Sancho verlieren.
Zudem passen AKs auch nicht zu unseren sportlichen Ambitionen. Wer Meister in einer Top5 Liga werden will, hat entweder surreal hohe AKs die nicht bedient werden oder gar keine AKs. Sonst werden wir nach einer guten Saison zerpflückt für Werte die nicht dem Markt entsprechen und dürfen dann mal eben 3-4-5 wichtige Säulen auf einmal ersetzen. Das wäre meiner Meinung nach 2-3 Schritte zurück, finanziell und sportlich. Eine Politik ohne AKs ist der erste Weg auf einem Weg zur Stärke.
14.08.2019 - 13:51 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Zitat von Domsi
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Zitat von Dunkelheit
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Zitat von Domsi
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Zitat von LeFiete
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
Zitat von jAzMAd
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Zitat von CruelCasanova
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Zitat von Cosmo112
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
Zitat von Borussenpower1
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Zitat von Cosmo112
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Zitat von MarkusNRW286
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Watzke sagte ja wohl "Kaderwunschgröße" fast erreicht?!?
Aber wer soll da noch gehen? Torhüter, Innenverteidiger dürfte wohl stehen. AV maximal Schnelle, der aber wohl bleiben möchte. Finde ich auch OK, da Pischu auch Pausen benötigt und Morey verletzt ist.
Mittelfeld zentral gibt's mit Witsel, Weigl und Delaney drei defensiv stärkere. Beim 4-2-3-1 spielen 2, also Alternative erforderlich. Dahoud Abgang? Wie weit wäre Raschl.
Zentral offensiv Reus, Brandt, Götze und Hazard(kenne ihn nur außen, aber behaupten ja einige).
Außen offensiv Hazard, Brun Larrsen, Sancho, Wolf, Guerreiro (Brandt?!?).
Sturm Paco und Götze
Hier maximal ein Abgang, aber wer? Wolf ist flexibel, für einige vielleicht kein Offensiv Künstler...aber ich finde gerade körperlich auch mal interessant. Guerreiro und Götze nur noch 1 Jahr Vertrag. Guerreiro sehr flexibel einsetzbar und wenn gesund sehr gut. Götze Alternative im Sturm. Im Moment glaube ich bei beiden nicht an einen Abgang. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich Guerreiro gern verlängern und Götze verkaufen und dann eine "richtige" Stürmer Alternative verpflichten.
Was glaubt ihr was noch passiert?
Einer aus Guerreiro (Verkauf),Dahoud (Verkauf,Leihe) , Raschl (Leihe), Bruun Larsen (Leihe).
Bei Dahoud hatte man sich ja frühzeitig fest gelegt. Da kann ich mir einen Abgang nicht vorstellen. Bruun Larsen zu verleihen sehe ich aktuell auch nicht. Denke dass Götze noch auf der Liste steht. Einen überraschenden Abgang kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.
Dahoud nur bei Impuls von außen,sprich Angebot. Habe da weiterhin Hoffenheim im Kopf.
Raschl oder Guerreiro halte ich für wahrscheinlicher als Larsen oder Dahoud.
bei Raschl wurde während der Vorbereitung schon von Susi bestätigt, dass er in der U23 Praxis sammeln soll, und nicht verliehen wird.
bei Guerreiro habe ich momentan auch ein gutes Gefühl, nachdem es etwas ruhig um seine Personalie geworden ist. Lediglich PSG hätte ich noch auf dem Zettel, allerdings nur, wenn Neymar Kohle in die Kassen spült. Ansonsten kann man sich vielleicht doch auf eine VVL einigen, bessere Bezüge und eine realistische AK von 25-30 Mio und alle Parteien sind glücklich.
Solange Watzke und Zorc das Sagen haben, wird es beim BVB keine AKs mehr geben. Ohne Ausnahme, auch nicht für Guerreiro. Ganz oder gar nicht lautet hier die Devise.
Amen. Und ich hoffe die Nachfolger werden es genauso handhaben, die Summen von AKs sind im Vergleich zum realen Wert meist so weit entfernt, dass wären riesige finanzielle Verluste und würde die Planbarkeit von Transferfenstern enorm beeinflussen. Man muss ja allein schon sehen was wir alles für Spieler für Witzsummen erhalten haben dank AK, gerade erst Brandt. Ohne AK hätte Leverkusen wohl locker 70-100% mehr verlangt und bei der Vertragslage auch zu Recht.
AKs kategorisch auszuschließen und zu verteufeln ist aber auch ein riesen Schmarrn.
Leverkusen konnte einen Brandt eben dank der AK für diese Saison den Verbleib um 2 weitere Jahre schmackhaft machen, hat in dieser Zeit von seinen Leistungen sportlich profitiert und schlussendlich sogar noch Das gleiche Geld bekommen wie vor zwei Jahren, evtl sogar etwas mehr. Dazu hat man durch die sportliche Etablierung im Spitzenfeld auch dank brandts Leistungen letztendlich die Attraktivität gesteigert um Spieler wie Demirbay oder Amiri nach Lev zu lotsen und den Kader somit sukzessive verstärken können.
Dementsprechend lag hier eine winwin vereinbarung vor, die so niemals ohne die AK zustande gekommen wäre.
Bei Guerreiro würde sie dahingehend interessant sein, dass der Spieler nächste Saison ablösefrei wechselt, auch wenn er dieses Jahr evtl bockstark performed.
Durch die AK würdest du zumindest noch von einer guten Saisonleistung abseits der indirekten sportlichen Performancegewinne auch monetär noch einen Kapitalzufluss bekommen, der so aktuell nicht vorhanden ist.
Des weiteren gibt es die Option,dass guerreiro lediglich eine Rolle als sehr guter Kaderspieler zu vernünftigen Konditionen weiterhin einnimmt und eben nicht explodiert.
In diesem Fall hast du ihn weiterhin in der Rolle gebunden, die er aktuell ausfüllt und zumindest Vereinsseitig Zufriedenheit herrscht. Der Spieler jedoch würde sehr wahrscheinlich bei Fortbestand dieser Rolle mit auslaufendem Vertrag im Sommer weg sein.
Verlängert man nun mit AK über diese Saison hinaus, hast du beim Spieler einerseits den Anreiz gesetzt sich aufzudrängen, um als Stammspieler weitere Interessenten auf den Plan zu rufen, gleichzeitig aber auch Planungssicherheit, da in der Rolle als Rotationsspieler niemand 30-35Millionen auf den Tisch legt.
Somit hast du über den Sommer hinaus einen international erfahrenen Spieler im Kader mit sehr hohen technischen Fähigkeiten, für dessen Ersatz du im Zweifel eines Ablösefreien abgangs sowohl selbst Geld in die hand nehmen musst um das gleiche Profil zu bekommen, ebenso aber auch noch opportunitätsverluste hast, weil du gar kein Geld bei Abgang bekommst.
Bleibt der Spieler trotz AK, so hast du als Verein die Wette gewonnen und weiterhin den Rotationsspieler Guerreirro.
Wechselt er, so hast du zumindest 30Mio mehr als bei einem ablösefreien Wechsel.
Dementsprechend macht eine AK in diesem speziellen Fall sehr viel Sinn, da wir ja auch spielerinteressen als einflussfaktor betrachten müssen.
Kann dein Posting nicht nachvollziehen und ohne persönlich zu werden, ich glaube, du siehst das Big Picture nicht.
Gäbe es AKs, dann kannst du ganz sicher sein, dass Sancho und andere Talente von diesem Kaliber eine hätten. Und dann siehst du wieder richtig blöde aus, wenn der dann für 30 Mio wechselt.
AKs sind so dermassen gegen unsere Interessen gebürstet, dass ich sogar lieber auf einen Spieler verzichten würde, als auf eine AK einzugehen.
Woher weisst du, dass Brandt ohne AK nicht in Leverkusen verlängert hätte?
Unser Geniestreich war, AKs völlig zu verbannen und damals Lewandowski zu behalten. Damit haben wir der ganzen Fußballwelt gezeigt, dass wir auch zu Extremen bereit sind, um unsere Interessen durchzudrücken. Jetzt kommt kein Berater auch nur auf die Idee, nach einer AK zu fragen und jeder Verein weiß, dass er nicht mit Angeboten um 20 Mio für unsere Starspieler kommen muss.
Diese Vorteile und dieses Standing aufzugeben wäre Wahnsinn. Und wofür? Für die nebelhafte Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent dann lieber doch noch mal verlängert? Nein danke.
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Und dennoch sind AKs auf dem Spanischen und Portugiesischen Markt ein Regulatorium, welches auch Marktrelevant genutzt wird und durchaus auch entsprechend Transferpolitisch verwendet wird. Dementsprechend trifft die Aussage Vereine in Top Position verzichten nicht zu. Zumal auch in Italien durchaus bei Topklubs AKs mal vorhanden sind .
Dass England als Marktführer keine bis kaum AKs am Markt hat, liegt in der Finanziellen Potenz, welche in Deutschland aber immer weiter ausschert.
Insgesamt bin ich persönlich weder für noch gegen AKs und selbstverständlich Spielen Annahmen eine gewichtige Rolle, da wir einen unregulierten, volatilen Markt betrachten mit diversen Unsicherheiten und Risikomanagement sowie stark opportunem verhalten.
Insgesamt kann man natürlich zu dem Schluss kommen, dass für einen persönlich AKs das letzte sind.
Nichtsdestotrotz ist ein kategorischer Ausschluss dieser Option auf Grund der Veränderten Umwelteinflüsse ein Trugschluss, sondern muss und wird ständig aus strategischen Gründen neu bewertet.
Im übrigen basieren deine Argumente gegen AKs auch auf extremen Annahmen.
Insgesamt merkt man hier ja die undurchsichtigkeit der Marktteilnehmer und deren Auswahl und Bewertung entscheidungsrelevanter Kriterien und Einflussfaktoren.
Insgesamt habe ich lediglich Szenarien zeigen wollen, in welchen AKs Sinn machen und sogar positive Effekte erzeugen konnten.
Dass lediglich hypothetische Konzeptualisierung als Stilmittel verwendet werden kann liegt in der Natur des Marktes. Diese Annahmenbasierte Disskussionsführung liegt auch deinen Ausführungen zu Grunde, obschon natürlich auf Grund der ist-Situation und der historischen Marktbetrachtung (deren klassische Konventionen und dynamiken immer weiter aufbrechen) Schlüsse naheliegender erscheinen.
Schlussendlich ist der Markt durch die riesige Kapitalschere jedoch stärker denn je von undurchsichtigen Teilnehmern mit neuen Entscheidungskriterien geprägt, weswegen neue, etablierte oder vorher negative Konzepte immer stärker überdacht werden müssen. Der letzte Disruptive und Vergleichbare Einfluss auf den Markt war das Bosman Urteil, der damals ähnliche strategische Neubewertungen hervorbrachte.
In Summe, um abzuschließen, bin ich persönlich auch eher auf der AK-vermeidungsseite. Jedoch kann es zu situativen Bewertungen kommen, wo zumindest die Sinnhaftigkeit valide diskutiert werden muss und durchaus eben keine Schwarz/weiß Lösung bei rumkommt.
14.08.2019 - 14:39 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Zitat von Domsi
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Die hohen Gehälter haben definitiv etwas mit AKs zu tun - und zwar mit denen, die wir gezogen haben. Wolf, Toprak und Dahoud konnten unter Marktwert verpflichtet werden. Diese "Rente" teilt man dann unter sich auf, und solange der Spieler nicht auf Einmalzahlungen a la Aubameyang besteht, schlägt sich das in einem höheren Gehalt nieder.
AKs auf Seite des BVB gibt es aus guten Gründen nicht mehr. Man schneidet die finanzielle Chance oben ab, und man gerät unter Druck durch den Spieler, sobald er durch die AK für andere interessant wird, sodass man das Gehalt ohnehin erhöhen müsste - dann aber aus dieser Situation die AK nicht mehr los würde.
Die Variante "Verlängerung mit überschaubarer AK" anstatt ablösefreien Abgang nach der Saison halte ich nicht für zu Ende gedacht. Wenn man Potenzial in einem Spieler sieht, drückt man das in einem entsprechenden Vertragsangebot aus. Siehr der Spieler sein Potenzial höher, darf er den Markt testen und einen Verein beibringen, der ihn besser bezahlt. Dann kann man sehen, ob man den Vertrag auflösen möchte, oder nicht.
Das ganze äußert sich in dem Trend, Vertragsverhätnisse zwei Jahre vor Ablauf zu klären. Das war bei Guerreiro meiner Ansicht nach auch so, nur kam im letzten Sommer kein Verein, mit dem beide Parteien zufrieden waren.
Angenommen, der BVB sieht Guerreiro weiterhin als "3 Mio-Spieler", er sich selbst aber eher in der Kategorie von 6 Mio. Hier kann keiner durch eine VV mit einer AK profitieren. Guerreiro kommt später an sein Gehalt und verliert Hangeld. der BVB trägt das Risiko eines längerfristigen Vertrags mit zu hohem Gehalt und bekommt dadurch nicht mehr, als wenn sie ihn in diesem Sommer abgeben.
14.08.2019 - 14:56 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Die hohen Gehälter haben definitiv etwas mit AKs zu tun - und zwar mit denen, die wir gezogen haben. Wolf, Toprak und Dahoud konnten unter Marktwert verpflichtet werden. Diese "Rente" teilt man dann unter sich auf, und solange der Spieler nicht auf Einmalzahlungen a la Aubameyang besteht, schlägt sich das in einem höheren Gehalt nieder.
AKs auf Seite des BVB gibt es aus guten Gründen nicht mehr. Man schneidet die finanzielle Chance oben ab, und man gerät unter Druck durch den Spieler, sobald er durch die AK für andere interessant wird, sodass man das Gehalt ohnehin erhöhen müsste - dann aber aus dieser Situation die AK nicht mehr los würde.
Die Variante "Verlängerung mit überschaubarer AK" anstatt ablösefreien Abgang nach der Saison halte ich nicht für zu Ende gedacht. Wenn man Potenzial in einem Spieler sieht, drückt man das in einem entsprechenden Vertragsangebot aus. Siehr der Spieler sein Potenzial höher, darf er den Markt testen und einen Verein beibringen, der ihn besser bezahlt. Dann kann man sehen, ob man den Vertrag auflösen möchte, oder nicht.
Das ganze äußert sich in dem Trend, Vertragsverhätnisse zwei Jahre vor Ablauf zu klären. Das war bei Guerreiro meiner Ansicht nach auch so, nur kam im letzten Sommer kein Verein, mit dem beide Parteien zufrieden waren.
Angenommen, der BVB sieht Guerreiro weiterhin als "3 Mio-Spieler", er sich selbst aber eher in der Kategorie von 6 Mio. Hier kann keiner durch eine VV mit einer AK profitieren. Guerreiro kommt später an sein Gehalt und verliert Hangeld. der BVB trägt das Risiko eines längerfristigen Vertrags mit zu hohem Gehalt und bekommt dadurch nicht mehr, als wenn sie ihn in diesem Sommer abgeben.
Zitat von Dunkelheit
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Zitat von Domsi
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Natürlich sehe ich das Big Picture und definitiv die Verhandlungslücken und Potenziale, welche durch AKs ins Spiel kommen.
Es ging prinzipiell darum erstmal grundsätzlich aufzuzeigen, weshalb AKs in speziellen Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen durchaus eine Daseinsberechtigung am Markt und auch für grundsätzliche Überlegungen haben.
Natürlich gehst du durch AKs einen gewissen Tradeoff ein, den es zu bedenken gilt.
Im Fall von Guerreiro kann man diesen durchaus von der üblichen AK Thematik loslösen und sogar gesondert betrachten, da dieser Fall in konventioneller Betrachtung ein Novum bei uns darstellt.
Bei Gündogan gab es ein Gentlemans Agreement, aber auch das Safety Bedürfnis des Spielers und den Willen aus Dankbarkeit Marktgerecht zu wechseln. Bei Guerreiro (oder Götze) greifen diese Variablen nicht.
Auf einen Sancho oder Reus hat diese Vergabe einer “Sonderfall“ AK auch keinen Einfluss. Ein Talent wird weiterhin hierher wollen, ohne auf eine AK zu pochen, die Verhandlungsmacht liegt durch erarbeitetes Standing als Talentschmiede mit Einsatzzeiten auf höchstem Niveau beim BVB.
Dementsprechend kann man hier Talenten vor ihrem internationalen Durchbruch eine Do or next Mentalität aufzwingen.
Bei der Verlängerung langfristiger Leistungsträger kann man mittlerweile die nicht vorhandene AK entsprechend durch Gehaltszugeständnisse ausgleichen und tut dies bereits in der zweiten Reihe teuer bezahlen wie die Gehälter von Wolf (5Mio) oder Toprak (6,5Mio), Toljan (4mio) sowie Dahoud (5 Mio) seit Ein- und Durchführung der NO-AK-Policy veranschaulichen. Der BVB bezahlt also bereits einen fürstlichen No-AK Zuschlag, der dafür sorgt, dass im Umkehrschluss Kaderspieler sehr schwierig am Markt zu platzieren sind, weswegen die Ablösen niedrig und die Verhandlungen schwierig auf Grund der hohen Fixkosten von abnehmerseite mit dem Spieler ist.
Insgesamt hat man sich aber auch mit Blick auf die Bundesliga abgesetzt und kann Spitzenspielern den entsprechenden AK verzicht wie im Reusfall monetär ausgleichen, was ja eine Ursache der orbitant gestiegenen Gehaltskosten ist.
Die Strategische Überlegung ist nun bei Spielern wie Guerreiro, also dem Talentstatus entwachsenen Spielern, jedoch auch nicht zum Spitzenpool zugehörig, ein Anreizsystem zu schaffen, trotz abwanderungswilligkeit und streben nach situativer Verbesserung, um entsprechend den Kader weiterhin die gehobenere Qualität des Spielers zur Verfügung zu stellen bei günstigerer Kostenstruktur,gleichzeitig ihm aber auch eine gewisse Einflussnahme auf seine Situation zu ermöglichen.
Die AK kann ja entsprechend strukturiert sein um lediglich im kommenden Jahr zu greifen, andernfalls gibt es option A,B,C.
Insgesamt muss dieses System natürlich intern wie extern klar kommuniziert werden, eine aufkommende Gesamtkadertechnische Problematik sehe ich aber keinesfalls durch situative AKs auf den BVB zukommen. Eher sehe ich positive Effekte in der Fixkostenstruktur und Leistungsfähigkeit im Kader selbst.
Insgesamt geht es auch einfach darum zu zeigen, dass es bei AKs nicht nur schwarz und Weiß gibt, sondern durchaus Sondersituationen existieren, die einerseits gut begründbar und andererseits abfangbar sind. Die No-AK Policy vergüten wir allen Spielern aktuell fürstlich und können dies auch. Jedoch bringt dies auch Nachteile mit sich, was sich bereits orbitant am Markt geäußert hat.
Dementsprechend ist speziell für den Fall Guerreiro die Überlegung von Relevanz, ohne jedoch die grundsätzliche Strategie zu gefährden, was bei vielen No-AK befürwortern ja deutlich ausgeprägt zu sein scheint, nämlich die Angst, dass plötzlich jeder einen berechtigten Anspruch auf AKs ohne anderweitige Einschränkungen hätte. Dies ist aber weder der Fall noch realistisch, zumal der BVB mittlerweile eine deutlich größere Position der Stärke am Markt sowie intern inne hat. Vor allem im Vergleich zu Reus AK Zeiten.
Dass der FCB als Marktführer komplett auf AKs verzichten kann ist auf Dauer auch nur noch für den Deutschen Markt tragbar. International geht auch für die Bayern die Entwicklung dahin internationalen topspielern Zugeständnisse machen zu müssen, da die lokale Marktführerschaft kein internationales Abgrenzungsmerkmal mehr Darstellt und auch Gehaltstechnisch nicht mehr aufgefangen werden kann, da die Konkurrenz am Markt potenter ist.
Ein Fingerzeig sind hierbei die aktuelle Transferperiode und die zunehmende Anzahl an Leihmodellen, die die Bayern anstreben.
Du triffst eine Menge Annahmen, die a) nicht beweisbar sind und b) meiner Ansicht nach falsch sind.
Du sagst, dass das hohe Gehalt von Toprak und Wolf etwas mit einer Non-AK zu tun hat. Meinst du, diese Spieler wären mit AK für die Hälfte eingestiegen? Ich habe da selbst keinen Einblick in die Gespräche, bin mir aber relativ sicher, dass zB bei Wolf das hohe Gehalt etwas mit der niedrigen Ablöse zu tun hatte. Wahrscheinlich ebenso bei Toprak.
Wenn du einen Spieler verpflichten möchtest, der aufgrund seiner extrem niedrigen Ablöse für jeden bezahlbar ist (Wolf 5 Mio zB), dann musst du halt andere Argumente bringen, damit der Spieler bei dir einsteigt.
Meiner Ansicht nach, aber ich kann mich auch täuschen, haben alle deine Argumente nichts mit AKs zu tun. Man sieht ja auch, dass alle Vereine mit Top Position in Europa auf AKs verzichten. Solange die Dembeles und Sanchos dieser Welt unbedingt bei uns spielen wollen, brauchen wir keine AKs. Und solange sollten wir auch dankend darauf verzichten.
Die hohen Gehälter haben definitiv etwas mit AKs zu tun - und zwar mit denen, die wir gezogen haben. Wolf, Toprak und Dahoud konnten unter Marktwert verpflichtet werden. Diese "Rente" teilt man dann unter sich auf, und solange der Spieler nicht auf Einmalzahlungen a la Aubameyang besteht, schlägt sich das in einem höheren Gehalt nieder.
AKs auf Seite des BVB gibt es aus guten Gründen nicht mehr. Man schneidet die finanzielle Chance oben ab, und man gerät unter Druck durch den Spieler, sobald er durch die AK für andere interessant wird, sodass man das Gehalt ohnehin erhöhen müsste - dann aber aus dieser Situation die AK nicht mehr los würde.
Die Variante "Verlängerung mit überschaubarer AK" anstatt ablösefreien Abgang nach der Saison halte ich nicht für zu Ende gedacht. Wenn man Potenzial in einem Spieler sieht, drückt man das in einem entsprechenden Vertragsangebot aus. Siehr der Spieler sein Potenzial höher, darf er den Markt testen und einen Verein beibringen, der ihn besser bezahlt. Dann kann man sehen, ob man den Vertrag auflösen möchte, oder nicht.
Das ganze äußert sich in dem Trend, Vertragsverhätnisse zwei Jahre vor Ablauf zu klären. Das war bei Guerreiro meiner Ansicht nach auch so, nur kam im letzten Sommer kein Verein, mit dem beide Parteien zufrieden waren.
Angenommen, der BVB sieht Guerreiro weiterhin als "3 Mio-Spieler", er sich selbst aber eher in der Kategorie von 6 Mio. Hier kann keiner durch eine VV mit einer AK profitieren. Guerreiro kommt später an sein Gehalt und verliert Hangeld. der BVB trägt das Risiko eines längerfristigen Vertrags mit zu hohem Gehalt und bekommt dadurch nicht mehr, als wenn sie ihn in diesem Sommer abgeben.
Ich finde es richtig, dass es keine AK's mehr gibt und nicht mehr geben wird. Diese sind in Zukunft ausgeschlossen. Ich kann mir aber schon durchaus vorstellen, dass vielleicht der ein oder andere Transfer in der Vergangenheit, nicht zustande gekommen ist, weil der Spieler eine AK haben wollte. Ich kann mir auch vorstellen, dass Brandt wieder wieder AK, wie auch bei Leverkusen, in seinen Vertrag haben wollte. Also muss der BVB anders, in Form von mehr Gehalt, überzeugen.
14.08.2019 - 15:31 Uhr
@LeFiete @Domsi @Dunkelheit @WalterFroschsErbe @Rizzle
Eure Beiträge sind aufgrund des Zitierten ellenlang und man scrollt sich hier einen Wolf. Wenn ihr weiterhin zitiert, dann bitte mal kürzen, sodass auch die Benachrichtigungen endlich ein Ende nehmen ...
Eure Beiträge sind aufgrund des Zitierten ellenlang und man scrollt sich hier einen Wolf. Wenn ihr weiterhin zitiert, dann bitte mal kürzen, sodass auch die Benachrichtigungen endlich ein Ende nehmen ...
14.08.2019 - 18:04 Uhr
Ich zitiere mal nicht, weil man eben nicht mehr durchblickt.
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
14.08.2019 - 18:55 Uhr
Zitat von Deard
Ich zitiere mal nicht, weil man eben nicht mehr durchblickt.
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
Ich zitiere mal nicht, weil man eben nicht mehr durchblickt.
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
Genau so denke ich auch. Könnte die Diskussion verstehen wenn ein Reus in seiner Prime nur 1 Jahr Vertrag hätte und wir ihn unbedingt noch etwas halten wollen, aber wir sind einen so steinigen Weg gegangen um am Punkt zu sein wo wir sind, da verstehe ich den AK Gedanken bei Guerreiro eher weniger. Potentiell bessere Spieler wie Pulisic und Gündogan haben wir auch ohne AK, dafür halt mit kurzem Vertrag verlängert und es war für alle Parteien in Ordnung.
14.08.2019 - 19:18 Uhr
Zitat von LeFiete
Genau so denke ich auch. Könnte die Diskussion verstehen wenn ein Reus in seiner Prime nur 1 Jahr Vertrag hätte und wir ihn unbedingt noch etwas halten wollen, aber wir sind einen so steinigen Weg gegangen um am Punkt zu sein wo wir sind, da verstehe ich den AK Gedanken bei Guerreiro eher weniger. Potentiell bessere Spieler wie Pulisic und Gündogan haben wir auch ohne AK, dafür halt mit kurzem Vertrag verlängert und es war für alle Parteien in Ordnung.
Zitat von Deard
Ich zitiere mal nicht, weil man eben nicht mehr durchblickt.
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
Ich zitiere mal nicht, weil man eben nicht mehr durchblickt.
Aber das hier ernsthaft über AKs diskutiert wird, ist doch ein schlechter Witz.
Wie ist Götzes AK bei uns eingeschlagen, wie wäre es Reus AK wenn der Junge nicht eine lebende Legende wäre.
Stellt euch vor, die Berater von Sancho und Dembele hätten auf eine AK gepocht. Mit der Verlängerung von Reus damals und der Verbannung von AKs kam der wohl wichtigste Paukenschlag der vergangenen Jahre und das soll man aufgeben?
Übrigens hat kein Top-Verein AKs, bzw. die Spanier unbezahlbare (AM ausgenommen, haben aber auch Geldsorgen und sehr hohe AKs).
Genau so denke ich auch. Könnte die Diskussion verstehen wenn ein Reus in seiner Prime nur 1 Jahr Vertrag hätte und wir ihn unbedingt noch etwas halten wollen, aber wir sind einen so steinigen Weg gegangen um am Punkt zu sein wo wir sind, da verstehe ich den AK Gedanken bei Guerreiro eher weniger. Potentiell bessere Spieler wie Pulisic und Gündogan haben wir auch ohne AK, dafür halt mit kurzem Vertrag verlängert und es war für alle Parteien in Ordnung.
AK's würden uns nicht nur um Jahre zurückwerfen, sondern den Verein und dessen Standing unnötig schwächen, vor allem wenn man das zusätzlich nicht bei einem Top-Spieler des Vereins machen würde, sondern bei einem Kaderspieler.
Das ist für mich dermaßen konfus und fast schon, nein es ist, vereinsschädigend, dass ich das mittlerweile zwar schon als Vorschlag - leider- ernst nehme (was man hier nicht alles machen würde um (Lieblings-)Spieler X beim Verein zu wissen kann man immer wieder nachlesen - während man andere zum Teufel jagen würde und Verträge als "Luxus" oder gar fehlenden Ehrgeiz abkanzelt) aber den Sinn dahinter absolut nicht verstehen kann.
Aber was mach ich oder wir uns da Gedanken. AK's wird es zum Glück (so schnell) nie wieder geben und da können auch Phantastereien für den Lieblingsspieler nichts ändern. So "stark" sehe ich unsere Spitze mittlerweile schon aufgestellt.
14.08.2019 - 19:45 Uhr
Zitat von arche
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt.
Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Mit der Leihe von Gomez an Huesca (2. spanische Liga) stellt sich mal wieder die Frage, ob der BVB nur das Image eines Talentschuppens hat oder tatsächlich einer ist und wenn ja, in welchen Mannschaftsteilen.
Da man irgendwo anfangen muss, beginne ich mit der Saison 2012/13, weil das die Spielzeiten nach den beiden Meisterschaften war und sich daran die Transferstrategie und der Umgang mit dem eigen Nachwuchs des BVB, um das Niveau zu halten, zeigen lässt. Da man sich außerdem auch kaputtdiferenzieren kann, werde ich nicht zu jedem jeden einzelnen Spieler, den der BVB seit dieser Zeit im Alter von 16-21 Jahren verpflichtet oder aus dem eigenen Nachwuchs in die Profiabteilung hochgezogen hat, die detaillierte Geschichte auftischen (zu wenigen könnte ich das leicht, zu vielen würde es mir sehr viel Arbeit machen), weil es mir um einen Überblick geht und um die Beantwortung der obigen Fragen. Bei der Auflistung werden die Rückkehrer nach Leihen ebenso nicht berücksichtigt (v.a. - ein Nebenergebnis der Betrachtung - weil Leihen offenbar nichts bringen) wie die zahlreichen Spieler, die phasenweise aus der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft gerückt sind (Khaled Narey, Joseph-Claude Gyau, Mitsuru Maruoka, Tammo Harder, usw. usw.).
(Quelle der folgenden Übersicht:
https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/kader/verein/16/saison_id/2019/plus/1
Hier und da habe ich Bedenken, ob die Seite gut gepflegt wird. Die Tendenz wird aber schon stimmen.)
2012/13
- Zlatan Alomerovic (TW, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Korey Günter (IV, eigener Nachwuchs, 17 J.)
- Leonardo Bittencourt (OM, Neuzugang von Energie Cottbus, 18 J.)
2013/14
- Marian Sarr (IV, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Erik Durm (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Jannik Bandowski (LV, eigener Nachwuchs, 21 J.)
- Milos Jojic (ZM, Wintertransfer von Partisan Belgrad, 21 J.)
- Jonas Hofmann (ZM, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Marvin Duksch (MS, eigener Nachwuchs, 19 J.)
2014/15
- Hendrik Bonmann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Matthias Ginter (IV, Neuzugang vom SC Freiburg, 20 J.)
- Jeremy Dudziak (ZM, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 18 J.)
2015/16
- Pascal Stenzel (RV, eigener Nachwuchs, 19 J.)
- Felix Passlack (RV, eigener Nachwuchs/Winterwechsel, 17 J.)
- Julian Weigl (DM, Neuzugang von München 1860, 19 J.)
- Adnan Januzaj (RA, Leihspieler von Manchester United, 20 J.)
- Christian Pulisic (RA, eigener Nachwuchs, 16 J.)
2016/17
- Mikel Merino (DM, Neuzugang von CA Osasuna, 20 J.)
- Denis Burnic (DM, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Ousmane Dembélé (LA, Neuzugang von Stade Rennes, 19 J.)
- Emre Mor (RA, Neuzugang von FC Nordsjaelland, 18 J.)
- Alexander Isak (MS, Neuzugang im Winter von AIK Solana, 16 J.)
2017/18
- Dominik Reimann (TW, eigener Nachwuchs, 20 J.)
- Manuel Akanji (IV, Neuzugang im Winter vom FC Basel, 21 J.)
- Dan-Axel Zagadou (IV, Neuzugang von PSG B, 18 J.)
- Mahmoud Dahoud (ZM, Neuzugang von Borussia M'gladbach, 21 J.)
- Sergio Gómez (OM, Neuzugang vom FC Barcelona U19 im Winter, 16 J.)
- Jakob Bruun Larsen (LA, eigener Nachwuchs, 18 J.)
- Jadon Sancho (RA, Neuzugang von Manchester City U18, 17 J.)
2018/19
- Leonardo Balerdi (IV, Neuzugang vom Club Atlético Boca Juniors im Winter, 19 J.)
- Aschraf Hakimi (RV, Leihspieler von Real Madrid, 19 J.)
2019/20
- Die jungen Talente Unbehaun, Morey, Raschl und Osterhage werden hier noch nicht berücksichtigt, weil wir noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln werden.
Von den 31 jungen Spielern/Talenten, die der BVB von 2012 bis 2018 in den Kader aufgenommen hat, sind mMn 5 Spieler voll eingeschlagen, unabhängig davon wie lange sie im Verein waren/sind, nämlich Weigl, Pulisic, Dembélé, Akanji und Sancho. Weitere 6 Spieler haben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt, nämlich Durm, Ginter, Zagadou, Dahoud, Bruun Larsen und Hakimi. Phasenweise geholfen haben dem BVB wohlwollend betrachtet noch weitere 4 Spieler, nämlich Jojic, Hofmann und mit Abstrichen Januzaj und Mor (ja, auch der
). 16 der jungen Talente haben beim BVB nie eine Rolle gespielt. Leihen an andere Vereine haben nahezu nie positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Von den verpflichteten Talenten zwischen 2012 und 2017 ist nur noch Julian Weigl im Kader. Junge talentierte Torhüter sind bis jetzt allesamt ohne Perspektive beim BVB wieder ausgeschieden. Ansonsten verteilen sich diejenigen, die man als befriedigende bis sehr gute Verpflichtungen betrachten kann (insgesamt 11 Spieler, also ca. ein Drittel) ungefähr gleichmäßig auf Defensiv-, Mittelfeld- und Offensivpositionwn. Auffällig ist allerdings, dass sich kein MS darunter befindet. Die beiden über die Jahre hinweg verpflichteten jungen MS (Duksch und Isak) konnten sich beim BVB nicht durchsetzen.
Ob man ein Drittel erfolgreiche Verpflichtungen junger Talente als Erfolg und Beleg für die Talentschmiede BVB ansehen kann oder ob das der normale Erfolgsfall ist, habe ich an zwei Vereinen - Borussia Mönchengladbach - und Bayer Leverkusen - überprüft.
Ergebnis: Der BVB hat keine Sonderstellung, sondern bewegt sich im üblichen Rahmen der Talentverpflichtung und -förderung.
Beide Kontrollvereine haben in etwa gleich viel Talentverpflichtungen im Zeitraum 2012 bis 2018 (BMG 30, LEV 33). Beide Vereine haben ähnlich viele Talente nach oben gebracht.
Bei BMG sind folgende Namen erwähnenswert :
Xhaka, Hazard, Elvedi, Christensen, Zakaria, Neuhaus, de Jong, Dahoud, Younes, Cuisance, Hrgota
Bei LEV:
Kohr, Son, Brandt, Tah, Havertz, Bailey, Wendell, Jedvaj, Calhanoglu, Drmic
Mag sein, dass mir wenige Spielernamen durch die Lappen gegangen sind, die Tendenz ist aber sehr ähnlich wie beim BVB.
Fazit:
Der BVB entwickelt nicht mehr junge Talente als die beiden von mir zum Vergleich herangezogenen Vereine. In der Spitze (Dembélé, Pulisic, Sancho) sind die beim BVB geförderten Talente zwar leicht höher anzusetzen und international etwas bedeutender als bei BMG und LEV, aber Xhaka oder Son sind auch internationale Schwergewichte und in Leverkusen z.B. steht zur Zeit mit Havertz wahrscheinlich ein Top-Spieler in den Startlöchern.
Der BVB ist nicht mehr Ausbildungsverein und Talentschmiede als M'gladbach und Leverkusen (eine Überprüfung an weiteren Vereinen wäre allerdings sinnvoll), hat es aber bei Teilen der Presse und in den sozialen Medien geschafft, sich in diesem Bereich als besonders kompetent zu verkaufen.
Die Leihe von Goméz, die Anlass meines Beitrages ist, wird wahrscheinlich ausgehen wie andere Leihen auch. Goméz wird wahrscheinlich kein Stammspieler beim BVB.
Ich habe mal bei der Konkurrenz weiter geschaut:
Bayern (16 bis 21 Jahre im gesamten ersten Jahr) seit 2012:
Voll eingeschlagen: Kimmich
Gut geholfen: Shaqiri, Götze, Bernat, Coman
Etwas geholfen (ab 90 Min. Einsatzzeit): Weiser, Höjbjerg, Gaudino, Sanches, Friedl
Gnabry und Süle scheitern knapp an der 21 Jahre Grenze. Nur sind solche Spieler noch Ausbildungsspieler? Genauso Götze, Bernat, Coman, Shaqiri.
Im Prinzip ist bei den Bayern außer Kimmich nichts rumgekommen. Da werden fertigere Spieler eingekauft.
Und schau mal in Barcelona. Der Jugendschmiede. Da ist auch nicht mehr viel durchgekommen. Ein Zeichen der Zeit?
Schwierig, wie man den BVB nun einordnen will. Man liegt ja zwischen diesen Welten. Also wir sind kein absoluter Top-Verein, aber doch deutlich von Leverkusen oder gar Gladbach zu sehen.
Dazu ist es eben auch eine Frage. Ist es noch eine Ausbildungsleistung einen 24 Jährigen Aubameyang von einem Stammspieler bei Saint-Etienne zu einem Weltklassestürmer zu formen?
Ich denke, dass die Aussage des BVB eher eine andere ist. Beim BVB hast Du als junger Spieler die Chance auf höchsten Niveau (sprich CL) zu spielen und trotzdem gut zu verdienen. Das Ganze kann man nun auch schlecht belegen oder widerlegen. So viele andere Vereine gibt es da ja nicht. Neapel und Lyon.
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