Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14271
07.08.2019 - 12:25 Uhr
Zitat von Silverstar
Zitat von BVBBC

Zitat von Silverstar

Zitat von BVBBC

@Nic Das Stichwort in den Fällen Götze, Guerreiro und im Grunde auch Toprak sind die Opportunitätskosten.

Mal am Beispiel Götze 3 Szenarien:

1. Götze geht: man nimmt vielleicht noch 15-25 Mio. an Ablöse mit und spart für dieses Jahr bereits 10 Mio. Gehalt. In der Liga gibt es meines Erachtens eine Reihe an Spielern, die mit 10-15 Mio. Ablöse und maximal 4 Mio. Gehalt ein leistungstechnisches Äquivalent zu Götze darstellen (Wolf bei RB, Thuram bei Gladbach, ...) - mit Potenzial nach oben. Macht bei 5 Jahren Vertrag also ein Paket von 6-7 Mio. p.a. bzw. 30-35 Mio. für 5 Jahre. Abgesehen von den Kaufnebenkosten würde ein Verkauf von Götze also im Idealfall schon den Nachfolger komplett durchfinanzieren, obwohl er nur noch ein Jahr Vertrag hat und nicht die höchsten Ablösen zu erwarten sind. Im Kern spart man aber sogar die komplette Verlängerung, sodass man mindestens weitere 4x8 Mio. spart - also 32 Mio. -, sodass im Grunde sogar die Nebenkosten gedeckt sind und noch etwas übrig bleibt, was für Querinvestitionen übrig bleibt. Mal ganz abgesehen von potenziellen intern bereits vorhandenen Lösungen, mit Hazard (als 9,5 - laut Zorc auch mitunter so eingeplant), Brandt und Gomez (auf Götzes restlichen Positionen), sodass ein Nachfolger nur bedingt nötig ist - eben in dem Fall, dass ein gänzlich anderer Spielertyp her soll. Ein Götze Verkauf würde also enorme Mittel freisetzen, um vorrangig in andere Positionen zu investieren. Es ginge selbst im Worst Case wohl um ein Budget von über 55 Mio. in den nächsten 5 Jahren. Deswegen muss meines Erachtens auch eine klare Antwort her, ob Götze diese 55 Mio. wert ist oder ob man im Erwartungswert für dieses Geld bessere Alternativen bekommt (oder schon hat), was dann auch Entscheidungskriterium sein muss. Selbst geringe Ablösen, bei hohen Gehältern, haben schließlich einen nicht zu unterschätzenden Effekt.

2. Götze geht nicht, verlängert aber auch nicht: in dem Fall wird nur das gesparte Gehalt der Verlängerung frei. Also mindestens 32 Mio. für 4 Jahre. Selbst von diesem Budget finanziert die Konkurrenz in der Liga aber folglich Spieler, die in meinen Augen ein leistungstechnisches Äquivalent darstellen. Und zwar komplett.

3.1. Götze verlängert zum Marktwert: er darf nicht mehr kosten als ein leistungstechnisches Äquivalent und müsste in meinen Augen daher auf mehr Geld verzichten als aktuell angeboten.

3.2. Götze verlängert oberhalb seines Marktwerts: logischerweise nicht lohnenswert, da dann selbst 2. attraktiver ist und 1. sowieso.

3.3. Götze verlängert unterhalb seines Marktwerts: kann man quasi ausschließen, da das allgemein extrem selten bei Spielern passiert, die sich schon im Profibereich etabliert haben!


Schöne, detaillierte Zusammenfassung. Grundsätzlich gebe ich dir da sogar Recht. Allerdings ist mir die Betrachtungsweise etwas zu einseitig. Vor allem hinsichtlich der folgenden Punkte:

Ablösen:
Hier gehst du von einer Ablöse bei Götze von 15-25 Mio aus. Da würde ich noch mitgehen.
Im Anschluss soll ein adäquater Ersatz dann aber für 10-15 Mio zu haben sein. Das würde ich ehrlich gesagt bezweifeln. Wenn man sich mal anschaut, dass wir für Milli oder Diallo auch 20 bzw. 28 Mio bezahlt haben, dürften sich die Einnahmen/Ausgaben hierwohl fast die Waage halten. Meinetwegen erzielt man einen knappen Überschuss, aber meines Erachtens nach keine 10-15 Millionen.

Gehalt:
Auch hier gehst du vom Best-Case aus, dass der Nachfolger dann mit 4 Mio. locker finanziert werden kann. Kann sein, muss aber natürlich nicht. Je nachdem stößt man dann auch in Regionen eines Hazard nach und bezahlt eben um die 5 Mio. Macht dann auf 5 Jahre Vertragslaufzeit immer noch 15 Mio. Ersparnis (wenn Götze denn 8 Mio akzeptieren würde...) plus das was an Ablöse/Einnahmen aus Götze-Transfer inkl. Nachfolger übrig bleibt. Ich sehe da also eher einen Überschuss von ca. 20 Millionen. Etwaige Vertragsverlängerungen innerhalb dieser Laufzeit mit dem Nachfolger und damit einhergehende Gehaltserhöhungen mal Außen vor gelassen.



Es ging um Opportunitätskosten und nicht darum, was zwangsläufig real an Geldern fließt oder fließen muss. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied, auch wenn ich dabei Vergleiche mit internen und externen Spielern anstelle und aus diesen Opportunitätskosten ein Budget mache. Man leistet sich schließlich nicht nur Gehalt und Handgeld eines Spielers, sondern auch entgangene Einnahmen, durch gebotene Ablösen, die nicht realisiert werden. Wenn man diese Ablösen ablehnt, leistet man sich jedenfalls mehr als die real anfallenden Kosten eines Spielers, weswegen das für mich in der Budgetierung durchaus berücksichtigt gehört.

Dass der BVB ein Preispremium bei den meisten Spielern zahlen muss, ist mittlerweile leider Usus, da hast du Recht. Abgesehen von Spielern mit AK gibt es jedenfalls kaum noch Spieler für den BVB, die man für den Marktwert oder darunter verpflichten kann. Mich würde jedenfalls nicht wundern, dass ein Thuram den BVB locker 5 Mio. mehr gekostet hätte als Gladbach. Umso riskanter eben auch die Deals, wobei der riskanteste Deal immer mit Spielern besteht, bei denen man sich schon sicher sein kann, dass man ihnen zu viel zahlt, ohne Chancen auf Steigerungspotenziale zu haben. An der grundsätzlichen Rechnung ändert das daher nicht so viel ...

Dass ich nur mit dem Best-Case rechne stimmt ansonsten in meinen Augen nicht. Auf der Abgangseite habe ich den Worst-Case genommen, auf der Zugangseite den am oberen Ende geschätzten Marktwert von Spielern, die in meinen Augen potenzielle Alternativen wären - sowohl Wolf als auch Thuram, die ich als Beispiele wählte, dürften jedenfalls eher günstiger als geschätzt sein, wenn man sich Ablösen und Etat deren Mannschaften genauer anschaut. Somit habe ich das Preispremium denke ich schon ausreichend berücksichtigt und denke, dass du den Extra-Worst-Case schaffst.


Äquivalent:
Du siehst hier Wolf oder Thuram als leistungstechnisches Äquivalent zu Götze. Beide kommen aus einer anderen Liga und sind blutjung. Ob diese in der Bundesliga mal direkt so liefern wie Götze in der Rückrunde, steht erstmal absolut in den Sternen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Götze oder Nachfolger nur zweite Wahl bei uns sind. Wenn es drauf ankommt und es um Meisterschaft/Pokal geht und man die Wahl hat einen Götze einwechseln zu können oder einen talentierten Nachwuchskicker, dann sehe ich die Chancen auf sportlichen Erfolg und direkten Impact auf das Spiel in absolut entscheidenden Phasen von Götze deutlich höher an. Siehe Maracana in Minute 113...



Also hätten wir Schürrle als Vorlagengeber niemals gehen lassen dürfen, wenn das der Referenzwert ist ...

Du darfst ruhig skeptisch sein, was Wolf und Thuram anbelangt, aber man sollte eben auch nicht unterschätzen, wie es bereits um interne Alternativen steht, durch die ein Götze potenziell auch schon ersatzlos zu streichen ist. Dementsprechend wäre das Geld wieder an anderen Stellen verfügbar, was in Summe mit ein paar weiteren Spielern dann eben deinen Impactspieler ergibt. Genau das ist Götze für mich jedenfalls nicht ausreichend, um seine Forderungen zu rechtfertigen - ein Leistungsträger, der er gehaltstechnisch sein will, ist er in meinen Augen jedenfalls nicht. Und selbst Guerreiro, der für mich definitiv ein Impactspieler ist, ist nicht unersetzbar, so wie der Kader strukturiert ist, da man sich nunmal für einen Hazard Transfer entschieden hat, der qualitativ auf einem sehr ähnlichen Level ist und noch dazu auch ein ähnliches Stärken-Schwächen-Profil vorweist. Solange jedenfalls in der Startelf Schwächen bestehen, halte ich nicht viel davon, wenn man auf der Bank unnötige Redundanzen hat, die auch noch überproportional viel Geld binden.


Maracana war einfach nur ein intzuitives Beispiel um aufzuzeigen, dass ich jemandem wie Götze eben in entscheidenden Situationen mehr zutraue als einem weiteren, neuen Talent.

Bei den internen Alternativen bin ich da noch deutlich skeptischer. Unser Angriff bestand letztes Jahr nominell aus Alcacer und Götze. Der eine klassischer Stürmer, der andere hat zumindest nachgewiesen, dass er die Position auch mehr als ordentlich in einem 1-Mann Sturm spielen kann. Was wären denn die erprobten internen Alternativen? Bruun-Larsen, der mal in einem Testspiel vorne aufgeboten wurde? Oder Hazard, der meines Wissens nach, ebenfalss außer in Testspielen, noch nie als einzige Sturmspitze gespielt hat. Sollte man Götze also abgeben, sehe ich zwingend Bedarf an einem weiteren Stürmer. Hier hat dann natürlich die Diskussion ihre Daseinsberechtigung, ob das nicht sogar das günstigere und sinnvollere Szenario wäre, da das offensive Mittelfeld bereits mit genug Alternativen zu Götze bestückt ist.

Zitat von Silverstar


Nicht das wir uns falsch verstehen. Götze bindet bei einer Vertragsverlängerung jede Menge finanzielle Mittel für die nächsten Jahre. Man kann natürlich argumentieren, dass dies rausgeworfenes Geld ist und man mit einem jungen Nachfolger plus Ersparnissen jede Menge andere Kicker im Kader finanzieren kann. Nur wenn mand en Anspruch stellt ein europäischer Spitzenverein zu sein und offen das Ziel formuliert deutscher Meister werden zu wollen, dann muss man eben damit leben, dass auch die Spieler 12-18 eine gewisse Qualität aus dem Stand mitbringen. Wenn wir wieder nur auf Talente gehen wollen, machen wir genau das, was wir die letzten Jahre gemacht haben. Ist dann ein Sancho oder Dembele dabei- prima. Die entscheiden auch Spiele. Dabei kriegst du aber auch jede Menge Mors, Isaks oder andere (ohne diesen die Qualität absprechen zu wollen), die eben in entscheidenden Phasen nicht direkt weiterhelfen. Und diese Argumentation bezieht sich jetzt nicht mal nur direkt auf Götze, sondern ebenso auf den Rest des Kaders. Einge Talente sind sicherlich gut und das wird auch immer unser Weg bleiben, hier Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen. Für den direkten sportlichen Erfolg, muss man aber eben auch in der zweiten Reihe gestandene Profis haben. Ob diese dann Delaney, Götze oder wie auch immer je nach Position heißen sei mal dahin gestellt.


Wenn man Meister werden will, dann muss meines Erachtens der Fokus auf die ersten 14-16 Spieler legen. Da zählt Götze für mich vielleicht gerade so rein, obwohl er den Anspruch hat weiterhin Top 5 bezahlt zu werden. Das passt für mich nicht, was die Budgetallokation angeht, zumal es ja nicht nur um Götze geht, sondern um jeden teuren Spieler im Kader, der aktuell und potenziell keine Chance hat in diese Top14-16 reinzurutschen. Das sind im Moment eben ein paar Spieler zu viel und damit eben auch nicht wenig gebundenes Budget.

Oder etwas plastischer ausgedrückt: bekommt man für Kaderplatz 11, 15 und 20 einen Spieler, der Kaderplatz 5 in Anspruch nehmen kann oder der Spieler stellt ein fehlendes Komplementärteil im Kader dar, das die Summe der Einzelteile deutlich hervorhebt (Thema Homogenität), muss man das machen. Gerade bei dem Talentpool, den der BVB noch hat, um sowohl in die Top14-16 vorzudringen als auch die Breite über Platz 16 hinaus abzusichern.


Wenn man von der Konstellation letztes Jahr ausgeht, war das ja ein reines Job-Sharing zwischen Götze und Alcacer. Ob das jetzt der Fitness Alcacers geschuldet war oder Favre einfach gegen manche Gegner mehr auf Götze steht, wird man im Verlaufe der Saison sehen (sofern Götze denn bleiben sollte). Von daher hätten wir im Gegensatz zu den Bayern den Luxus zwei Stürmer zu haben, welche theorethisch beide den Anspruch hätten Nr. 1 zu sein. Oder um das mal in Relation zu anderen Top-Teams zu setzen: Verdient Götze 8 Mio und Alcacer 7 Mio., ist das in Summe immer noch weniger als Lewandowski alleine bei den Bayern (kolpotierte 16 Mio) verdient. Und meiner Meinung nach kann genau das dann in den entscheidenden Situationen eben auch mal den Ausschlag geben. Kann ich Götze einwechseln, weil Alcacer eben in einem Spiel keinen Impact bringt oder muss ich jetzt Bruun-Larsen oder Hazard auf eine völlig fremde Position schieben.


Ich verstehe nicht, woher das immer mit der Forderung nach der gestandenen Alternative kommt, dass sich ein Spieler bewiesen haben muss. Gerade in diesem Kontext. Sprang Götze als MS letzte Saison nicht wie Phönix aus der Asche? Der war nach Philipp und Isak lange nicht mal gehandelt, bis er getestet wurde, weil er sich als falsche 9 in der Nationalmannschaft eben nicht beweisen konnte und seinen Platz dort auch nicht ungerechtfertigt verlor, weil er links und rechts überholt wurde. Zumal man intern lange von Favres Skepsis gegenüber Isak wissen musste, angesichts dessen, was später rauskam, wie Isak am Training partizipieren durfte, ist man schon letztes Jahr Risiken im Sturm eingegangen und hat mit Götze notgedrungen einen Test gemacht, der funktioniert hat, aber nicht hätte funktionieren müssen. Die Tests mit Hazard und Larsen sind da schon deutlich vielversprechender abgelaufen als alles, was man heute vor einem Jahr getestet und gewusst hat. Von dem her ist das für mich nicht das Kriterium, sondern was Götze in Relatin zu seinem Wert an Geld kostet und ob ich dafür Alternativen - ob auf seinen oder anderen Positionen - sehe, die einen weitaus größeren Impact haben können. Bis hierhin ist das also sogar noch unabhängig der Vertragssituation, die dann auch noch erschwerend hinzukommt, wenn Götze nicht zu BVB Konditionen verlängern möchte.

Der letzte Absatz vergisst ansonsten einen Punkt, der entscheidend wichtig ist. Die Bayern haben ungefähr den 1,6fachen Etat des BVB und operieren damit noch deutlich komfortabler in Relation zu deren Umsatz als der BVB. Wenn man also Lewandowski 16 Mio. zahlt, ist er im Relation zu Götze immer noch unterbezahlt, außer man nimmt an, knapp 2/3 der Leistung auch ok sind, obwohl das andere Spieler auch liefern können oder sogar schon für weniger mehr liefern. Absolute Zahlen mit einem Verein zu vergleichen, der fast den doppelten Umsatz exklusive Transfers macht, ist total sinnlos und gibt keine vernünftigen Kosten-Nutzen-Informationen ...
BVB - Transferpolitik |#14272
07.08.2019 - 12:35 Uhr
Zitat von BVBBC


Deswegen finde ich es auch richtig, wenn man jetzt bspw. Toprak nach Bremen abgeben sollte, selbst wenn das nur 5 Mio. Ablöse bedeuten sollte und Werder Richtung EL einen notwendigen - wahrscheinlich aber noch nicht ausreichenden - Impuls verleiht. Das Upside von Zagadou und Balerdi ist höher einzuschätzen, weswegen ich deren Förderung priorisiere. Da ist es auch kein ausreichendes, obwohl häufig verwendetes Argument für mich, dass man diese ohne Spielpraxis ins kalte Wasser werfen würde, da die Stammbesetzung der IV klar sei, aufgrund dessen, dass Toprak letzte Saison eben auch ins kalte Wasser springen musste und nicht besonders gut schwamm. Daher würde ich mich lieber gleich für etwas mehr Risiko entscheiden, da es sich meines Erachtens langfristig bezahlt macht.

Für mich gibt es diesen Transfersommer letztendlich noch 3 Ziele:

1. Kader deutlich verkleinern, um Talenten überhaupt eine Chance zu bieten und sie nicht riskant verleihen zu müssen - gerade hierbei ist das Integrationsargument dann nicht zu unterschätzen, das ich vorher auf der Zugangsseite anführte, da ein Topspieler schneller zu integrieren ist, als ein Talent oder ein Mann für die Breite - oder in die U23 abzuschieben. Wer jetzt und in Zukunft keine Chance mehr hat Stammspieler zu sein, wer gehen will oder mehr fordert als gerechtfertigt, bei dem sollte zumindest noch versucht werden, dass man ihn an den Mann bringt und das Geld schlimmstenfalls zur Seite legt!
2. dynamisch-strategischer ZM mit Topspielerformat oder zumindest -talent.
3. Sancho BU - Thuram wäre als 2for1 gut gewesen, aber da bin ich mir sehr sicher, dass man das jetzt nicht mehr finden wird, weswegen die Priorität für mich auf der Außenbahn liegt und auf dem 1gg1-Element.

Darüber hinaus gibt es sicher das ein oder andere Ding, was man anders hätte angehen können, was die Homogenität betrifft und sicher auch nicht unproblematisch im Saisonverlauf sein wird, aber ich denke, dass der Kader dann soweit steht, dass das erst für die nächsten Transferperioden Themen sind und kein akuter Bedarf mehr vorliegt. Ist sowieso noch genug zu tun, auch wenn es nicht mehr unbedingt um viele Zugänge geht.


Ich kürze das Zitat mal für die Übersicht. Denn in den rauskopierten Absätzen, stimme ich dir uneingeschränkt zu.

Zugegeben, bei Sancho kann ich fast schon gar nicht mehr objektiv sein, weil ich diesen Burschen einfach so brutal gut finde. Da hat man das Gefühl, den könne man niemals adäquat ersetzen. Aber definitiv wäre noch ein 1vs1 Dribbelkünstler wünschenswert.

Auf der MS-Position traue ich Jacob Bruun Larsen noch einen riesen Sprung zu. Den ich ihm wiederrum nicht auf LA/RA zutraue. Also, nicht in dem Maße.

Zur Altersdebatte: Ich finde auch die Formulierung unglücklich, zu sagen: "Ein Kader besteht aus xy Spielern + 3-4 Talente!" Sind Talente keine Spieler? Zagadou, Sancho, Dembele etc. Das Alter sagt absolut nichts aus. Ein 40jähriger kann noch genau so helfen, wie ein 18jähriger und umgekehrt. Nach der Logik, müsste das beste Team der Welt ja komplett aus 26jährigen bestehen... Talente brauchen Einsatzzeit und eine "Loan-Army" möchte ich bei meinem BVB nicht sehen. Daher fand ich es auch richtig, Isak zu verkaufen, aber sich eine RKO zu sichern. So hat man ihn entweder richtig eingeschätzt, oder hat die Möglichkeit, die Fehleinschätzung teuer, aber machbar, zu korrigieren.

Bin mal gespannt, ob Raschl seine Einsatzzeiten bei den Profis bekommt. Wäre ein wünschenswerter Weg, aber natürlich nicht "auf Teufel komm raus".

•     •     •

Diplomatie ist die Kunst, mit tausend Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. - Victor Hugo

"Manchmal hab ich das Gefühl, hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut." -dasistdochdumm

BVB - Transferpolitik |#14273
07.08.2019 - 13:18 Uhr
Zitat von BVBBC

Ich verstehe nicht, woher das immer mit der Forderung nach der gestandenen Alternative kommt, dass sich ein Spieler bewiesen haben muss. Gerade in diesem Kontext. Sprang Götze als MS letzte Saison nicht wie Phönix aus der Asche? Der war nach Philipp und Isak lange nicht mal gehandelt, bis er getestet wurde, weil er sich als falsche 9 in der Nationalmannschaft eben nicht beweisen konnte und seinen Platz dort auch nicht ungerechtfertigt verlor, weil er links und rechts überholt wurde. Zumal man intern lange von Favres Skepsis gegenüber Isak wissen musste, angesichts dessen, was später rauskam, wie Isak am Training partizipieren durfte, ist man schon letztes Jahr Risiken im Sturm eingegangen und hat mit Götze notgedrungen einen Test gemacht, der funktioniert hat, aber nicht hätte funktionieren müssen. Die Tests mit Hazard und Larsen sind da schon deutlich vielversprechender abgelaufen als alles, was man heute vor einem Jahr getestet und gewusst hat.


Ok, das sehen wir dann eben grundverschieden. Götze hat eben zum Beispiel im Nationalteam auf der Position schon auf höchstem Niveau Spielpraxis gehabt,lange bevor wir ihn da aufgestellt haben. Bruun-Larsen und Hazard haben diese nunmal absolut überhaupt ger nicht. Nämlich auf keinem Niveau.

Das Götze seinen Platz im Nationalteam verloren hat lag dann mehr an einer wirklich schwachen Phase in seiner Karriere inkl. Erkrankung, als an der Tatsache das er irgendeine Position vollkommen unzufriedenstellend ausgefüllt hat. Und um das klarzustellen- den Platz hat er meines Erachtens nach zu Recht verloren. Meines Erachtens nach, udn da bin ich scheinbar nicht der einzige in Deutschland, hat er diesen aber auch auf Basis der zuletzt gezeigten Leistungen in der Rückrunde wieder verdient.

Zitat von BVBBC

Von dem her ist das für mich nicht das Kriterium, sondern was Götze in Relatin zu seinem Wert an Geld kostet und ob ich dafür Alternativen - ob auf seinen oder anderen Positionen - sehe, die einen weitaus größeren Impact haben können. Bis hierhin ist das also sogar noch unabhängig der Vertragssituation, die dann auch noch erschwerend hinzukommt, wenn Götze nicht zu BVB Konditionen verlängern möchte.


Da gehe ich komplett mit. Will Götze nicht für maximal 8 Mio/Jahr hier spielen, dann sollte eine Trennung erfolgen. Aber bitte nicht ohne Ersatz zu verpflichten. Und da wir im MF mitllerweile nicht zuletzt durch Brandt breiter aufgestellt sind, darf es dan gerne auch ein gelernter MS mit anderem Skillset als Alcacer sein.

Zitat von BVBBC

Der letzte Absatz vergisst ansonsten einen Punkt, der entscheidend wichtig ist. Die Bayern haben ungefähr den 1,6fachen Etat des BVB und operieren damit noch deutlich komfortabler in Relation zu deren Umsatz als der BVB. Wenn man also Lewandowski 16 Mio. zahlt, ist er im Relation zu Götze immer noch unterbezahlt, außer man nimmt an, knapp 2/3 der Leistung auch ok sind, obwohl das andere Spieler auch liefern können oder sogar schon für weniger mehr liefern. Absolute Zahlen mit einem Verein zu vergleichen, der fast den doppelten Umsatz exklusive Transfers macht, ist total sinnlos und gibt keine vernünftigen Kosten-Nutzen-Informationen ...


Im gesamten Kader können wir keine Personalkosten auf Höhe der Bayern kompensieren, soviel ist klar. Punktuell kommen Leistungsträger wie z.B. Reus (12 Mio.) aber immer wieder in diese Richtung. Ich erwarte auch nicht das wir einen Stürmer verpflichten und diesem 16 Mio im Jahr zahlen. Mit gestiegenen Ambitionen gehen aber eben auch gestiegene Personalkosten einher. Auch in der Breite. Und das Beispiel Götze/Alcacer zeigt ja, dass selbst unsere beiden nominellen MS zusammengenommen eben noch nicht mal auf Niveau des ersten MS der Bayern liegen. Das man das jetzt nicht 1:1 runterbrechen kann auf Basis des Etats und dann auf jede Position und die Gehälter der einzelnen Spieler, sollte ja auch klar sein.

Ich lasse auch gerne die Diskussion im Raum stehen, ob Götze 8 Mio/Jahr wert ist. Das stellt auch für mich die absolute Obergrenze dar und geht maximal mit den Leistungen aus der Rückrunde einher. Von daher kann man sich schon die Frage stellen, ob man Götze lieber abgibt und einen Nachfolger für eine vergleichbare Ablöse verpflichtet, welcher aber ggf. 2 Mio/Jahr weniger verdient. Nur sollte dann auch bitte jemand kommen und nicht die Planung so aussehen, dass man gelernte Mittelfeldspieler nach vorne zieht, um mal zu sehen wie das ausgeht. Verletzt sich Alcacer und unsere Alternative heißt dann ernsthaft Bruun-Larsen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die mittlerweile ambitioniert definierten Ziele verfehlt werden.
BVB - Transferpolitik |#14274
07.08.2019 - 13:29 Uhr
Zitat von CKBVB
Zitat von SonsS

Im Moment kommt mir der Gedanke wie es wäre, im Rummel um Sane und dem Schatten den dieses hin und her verursacht, selbst einen echten Knaller zu präsentieren.


Wer sollte das sein?

Ich sehe auf dem Markt derzeit keinen wirklichen Knaller mehr als verfügbar an. Klar kann man jetzt große Namen kaufen, aber wirklich einen Kracher zu präsentieren wird schon sehr schwer. Vor allem da unser Kader so schon aus allen Nähten platzt und wir echte Probleme kriegen werden die erste Elf auszuwählen, da nahezu jede Position doppelt gut besetzt ist.

P.S.
Einen Kracher kann ich mir nur vorstellen, wenn ein unverschämtes Angebot in Richtung Sancho kommt und man sagt, OK! Aber glauben tue ich daran nicht.

P.S.2
(mit viel Grinsen gemeint)
lustig wäre natürlich wenn man jetzt selber Sane verpflichten würde und ihn morgen beim Supercup vorstellen würde ugly


Der einzigen Knaller der mir einfallen würden wären Everton für die Flügel oder Gündogan (hat immer noch nicht bei City verlängert). Aber gibt es eine Position auf der wir noch Bedarf haben außer vllt. im Sturm? Wir müssten mMn immer noch erst einmal Kagawa einen IV und Philipp abgeben. Gerade das ZM ist so überfüllt. Da hätten Dahoud und/ oder Weigl gehen müssen, damit Gündogan im Ansatz Sinn macht.
BVB - Transferpolitik |#14275
09.08.2019 - 12:46 Uhr
Sieht langsam gut aus!

Wenn Kagawa jetzt wirklich geht und auch Toprak sind wir bei den 25 Feldspielern angekommen inkl. der Jugend Spieler!

Alle Positionen doppelt besetzt und dazu noch Talente zum auffüllen. Mal sehen wenn man das so früh hinbekommt kann man noch einmal bei Raphael Guerreiro einen Vorstoß machen zwecks Vertragsverlängerung.

Aber insgesamt Top diese Jahr wie die Transfers laufen so wie es aussieht sind bis Mitte August alle Kader Leichen der letzten Jahre verliehen oder verkauft und nur noch Spieler da mit denen man auch wirklich plant was eine sehr starke Leistung ist. stark

daumen-hoch Da muss man den Hut vor Zorc ziehen diese Jahr nicht nur beim Einkaufen Top sondern auch beim verkaufen alles schnell und gut geregelt.

•     •     •

4-2-3-1
--------------------------------------TW Bürki--------------------------------------------
RV Hakimi---------IV Hummels-----------IV Zagadou ----------LV Guerreiro
----------------------ZM Witsel---------------- ZM Can-------------------------
RA Hazard----------------------OM Reus ---------------------------LA Sancho
-----------------------------------MS Haaland--------------------------------------------
BVB - Transferpolitik |#14276
09.08.2019 - 13:07 Uhr
Wenn man den Pulisic-Transfer mit einbezieht, sind wir mittlerweile bei einer positiven Transferbilanz angekommen. Und das trotz der teuren Investitionen in Hazard, Schulz, Brandt, Hummels und Alcacer. Ich will Susi nicht zu früh loben, ich denke aber, dass das eine der genialsten Transferphasen der Vereinsgeschichte war. Wir haben uns in der Breite und Spitze verstärkt und dies durch Spieler finanziert, die hier sowieso nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben (Philipp, Pulisic, Diallo) - well done!

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
BVB - Transferpolitik |#14277
09.08.2019 - 14:16 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Wenn man den Pulisic-Transfer mit einbezieht, sind wir mittlerweile bei einer positiven Transferbilanz angekommen. Und das trotz der teuren Investitionen in Hazard, Schulz, Brandt, Hummels und Alcacer. Ich will Susi nicht zu früh loben, ich denke aber, dass das eine der genialsten Transferphasen der Vereinsgeschichte war. Wir haben uns in der Breite und Spitze verstärkt und dies durch Spieler finanziert, die hier sowieso nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben (Philipp, Pulisic, Diallo) - well done!


Du vergisst Balerdi mit seinen 15,5 Mio., durch den die Transferbilanz nicht positiv ist, sondern nach wie vor negativ. Zwischen 10-15 Mio. Netto-Invest also, wobei nach wie vor unklar ist, wie die Kaufnebenkosten finanziert wurden bzw. werden. Es stehen eben in aller Regel nicht 100% der Einnahmen zur Verfügung, weswegen das Netto-Invest real eher noch größer ausfällt. Die 66%, die Watzke mal vor einiger Zeit als Reinvestitionsbudget nannte, dürften es zwar nicht mehr sein, sondern mehr, aber ich denke, dass man schon noch einige Mio. mehr im Minus ist, die noch irgendwoher kommen müssen. Denke der ein oder andere Abgang (Götze, Guerreiro, Toprak sind Kandidaten - gehen alle 3, kann ich mir eine ausgeglichene Bilanz vorstellen, wenn man dafür nur minimal reinvestiert) sowie die ein oder andere Leihe wird man daher noch haben - und das Festgeldkonto dürfte schrumpfen.

Ansonsten sollte man denke ich noch schauen, wie der Kader realtaktisch aussieht. Hazard und Brandt waren jetzt in den letzten Tagen komplett raus und es sieht nicht danach aus, dass Favre für Brandt die Idealposition bereit hält. Auch Hazard wird möglicherweise nicht auf der Außenbahn eingesetzt, sondern zentral, wodurch sich das auch gut und gerne blockieren könnte oder erst eine wirksame Verstärkung wird, sollte Reus sich verletzen - was die Verstärkung dann wieder relativ macht. Hummels und Schulz sind für mich zudem defensiv nicht ideal aufeinander abgestimmt, weswegen man auch da abwarten muss, wie das real funktioniert. Mittel- bis langfristig könnte sich Diallo zudem als Verlust entpuppen. Alles aber eher Fragen der Budgetallokation, wobei ich die Priorität für einen dynamisch-strategischen ZM und für einen Sancho BU höher gesehen hätte, die man jeweils nicht geholt hat und vermutlich auch nicht mehr holen wird. Für mich ist der Umbruch daher leider noch nicht fertig, sondern benötigt nochmal einen Sommer, in dem ich dann hoffe, dass man nicht noch einen größeren Umbruch haben wird, indem man Sancho verliert. Ich hoffe jedenfalls, dass man zeitnah mit ihm über eine Verlängerung diskutiert, die für mich sehr viel höhere Priorität genießt, als die Verlängerungsversuche von Guerreiro und Götze sowieso.

Letztendlich wird das aber alles mit Favre abgesprochen gewesen sein, weswegen man nun eben auch Favre klar in die Pflicht nehmen muss, dass er aus den Spielertypen etwas macht. Denn sein Baukasten ist definitiv deutlich größer als im Vorjahr. Für mich ist der Baukasten zwar nicht perfekt, aber möglicherweise sieht Favre das komplett anders, indem er gänzlich andere Vorstellungen hat, die eben auch funktionieren können. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn er seine Visionen umgesetzt bekommt, auch wenn ich dahingehend Zweifel hege, bedenkt man seine Einführungs PK und was für ein Fussball dann spätestens in der Rückrunde gespielt wurde. Ich sehe jedenfalls noch mehr Verantwortung für Favre diese Saison!
BVB - Transferpolitik |#14278
09.08.2019 - 14:37 Uhr
Wir sollten alle wirklich Michael Zorc dankbar sein für seine tolle Arbeit!
Mit den heutigen 2 Transfers hat er quasi alle Muss Abgänge erledigt.

•     •     •

Manni Burgsmüller ein unvergessener Held
BVB - Transferpolitik |#14279
09.08.2019 - 14:53 Uhr
Zitat von burgsmuller09
Wir sollten alle wirklich Michael Zorc dankbar sein für seine tolle Arbeit!
Mit den heutigen 2 Transfers hat er quasi alle Muss Abgänge erledigt.


Wahnsinn, dass er noch 20 Mio. für einen Philipp bekommt!

Der Kader ist aber immer noch, vor allem im Zentrum, sehr sehr voll. Zwei oder drei Spieler, aus Weigl, Götze, Dahoud, Rapha, Gomez, müssten dann auf jeden Fall noch verkauft oder, im Falle von Gomez, verliehen werden.

Gibt es aber überhaupt einen Markt für Weigl, Götze, Dahoud? Schwer vorstellbar. Raphael hat sicherlich einige Interessenten, aber da hoffe ich noch am meisten auf einen Verbleib. Es bleibt spannend!
BVB - Transferpolitik |#14280
09.08.2019 - 14:54 Uhr
Zitat von burgsmuller09
Wir sollten alle wirklich Michael Zorc dankbar sein für seine tolle Arbeit!
Mit den heutigen 2 Transfers hat er quasi alle Muss Abgänge erledigt.


Fehlen nur noch die Soll- und Kannabgänge zu denen für mich zB eine Leihe von Larsen und ein Abgang von Dahoud gehören

•     •     •

BVB 26/27:
Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Svensson - Karetsas, Sancho - Guirassy
Bank: Drewes,Meyer,Anselmino,Reggiani,Prates,Can,Ryerson,Chukwuemeka,Kessie,Gittens,Lerma,Inacio,Beier,Silva

Zugänge: Sancho,Anselmino(Leihe),F. Kessie,Baum,Gittens(Leihe)
Abgänge: Mané(Leihe),Bensebaini,Sabitzer,Couto
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.