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Bruno Labbadia
Geburtsdatum 08.02.1966
Alter 60
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Bruno Labbadia [Trainer]

30.11.2022 - 19:10 Uhr
Bruno Labbadia [Trainer] |#2011
27.03.2023 - 15:59 Uhr
Zitat von justalittlethought
Zitat von foo_foo

Von Labbadia selbst und von den ganz wenigen verbliebenen Bruno-Verfechtern wird ja gern mal ins Feld geführt, dass er in der Vergangenheit mehrere Klubs vor dem Abstieg rettete. Was dabei gern übersehen wird: Wolfsburg, Hertha, HSV. Wenn man sich zum jeweiligen Zeitpunkt deren Kader anschaut, sollte man zur Erkenntnis gelangen, dass jedenfalls von den Einzelspielern her diese jeweils besser besetzt waren, als der aktuelle VfB. Der VfB ist seit über zehn Jahren fast durchweg ein Kellerkind. Streng genommen ist es das erste Mal, dass Labbadia nun in der Bundesliga einen Klub trainiert, dessen realistisch betrachtetes Hauptziel von Spieltag 1 an der Klassenerhalt ist.


Der Vertikalpass hat das auch mal aufgedröselt und Team für Team durchgegangen. Im Prinzip hatte Labbadia immer Teams übernommen, die weit unter der Qualität ihrer Einzelspieler spielten und diese dann stabilisiert. Das kann er.

Der VfB 2023 ist anders. Das ist kein Team, das individuell vorne mitspielen müsste. Sondern da muss der Blick nach unten gehen. Dazu muss man Spieler besser machen bzw. schauen, dass das Team mehr ist als die Summe der Teile. Das ist nicht unbedingt Labbadias Stärke - und eben auch bei seinen 4 Rettungen nie gewesen.

Quelle: Vertikalpass
Bruno Labbadia gilt als der Garant für den Klassenerhalt. In Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg und Berlin hielt er stets die Klasse, wenn auch zwei Mal über den Umweg Relegation. Aber warum funktionieren er und sein System nicht so richtig bei seiner zweiten Amtszeit beim VfB?

Auffällig bei allen erfolgreichen Rettungsmissionen von Labbadia: Stets waren es deutlich höher eingeschätzte Mannschaften, die eigentlich im Abstiegskampf nicht zu suchen hatten. Und denen der erfahrene Trainer mit klaren Maßnahmen Struktur und Stabilität verlieh und ihre wahre Leistungsfähigkeit weckte.

(....es folgt eine Aufdröselung der Teams, mit denen Labbadia den Klassenerhalt schaffte....)

Bruno Labbadia musste teilweise zerstrittene Teams wiederbeleben, die vorhandenen Stärken aus ihnen herauskitzeln und konnte sich dabei immer auf Einzelspieler verlassen, die im Zweifel die Spiele entscheiden konnten. Bei keiner seiner vorherigen Missionen musste Labbadia Spieler besser machen, er musste nichts entwickeln, sondern das bestehende Potential heben und ausschöpfen.

In Stuttgart 2023 ist das anders. Auch wenn vereinzelt Spieler durchaus ihre Qualitäten haben, kommt es beim VfB darauf an, dass die Summe der Spieler mehr auf den Platz bringt als man es von den Einzelspielern erwarten könnte. Der VfL Bochum, Schalke 04, der derzeit schwächelnde 1. FC Köln und vor allem FSV Mainz 05 machen vor wie das geht. Um das zu schaffen, muss jeder auf seiner Position möglichst seine Leistungsgrenze erreichen, wenn nicht darüber performen. Das funktioniert nicht, wenn Spieler Aufgaben bekommen, denen sie nicht gewachsen sind. Oder wenn sie auf Positionen und in Systemen spielen müssen, auf und in denen sie nicht ihre volle Leistung abrufen können.


Ich finde allerdings die Gründe, wieso diese Teams besser gewesen sein sollen auch irgendwie komisch. Es geht beim VfB 10-13 los, damals war's im Grunde kein Abstiegskampf. Labbadia hat aus dem Kader was rausgeholt, sich abgenutzt und wurde dann irgendwann entlassen, wie es halt im Profifußball meist so läuft. Das würde ich aber weder als Abstiegskampf bezeichnen noch als insgesamt schlechtes Engagement. Passt also nicht.

Bei Hamburg ist einzig der Name Van der Vaart der Aufhänger, die waren aber rund um Labbadias Engagement immer unten drin und sind dann ja auch abgestiegen. Dass man in Hamburg (genau wie bei uns) erfolgreicher SEIN WOLLTE spielt ja wohl nicht die Rolle. Der Kader war so wie die Ergebnisse. Bei Wolfsburg noch am ehesten, wobei da auch mit dem Pokaltitel drei Jahre vorher argumentiert wird und mit Leuten wie Didavi und Origi, aber gut, das lasse ich mir gefallen. Da war aber auch das Ergebnis deutlich besser als nur Nichtabstieg im ersten Jahr mit Platz 6 danach. Hertha war dann wieder rund um Bruno auch unten drin, trotz großer Investitionen. Dass da Einzelspieler begabt (oder auch nur begehrt und deshalb überteuert) gewesen sein mögen, ok. Aber dass da die unterschiedlichsten Trainer nicht mehr rausholen konnten spricht nicht gegen Labbadia.

Ich finde deshalb den Ansatz interessant, die Schlussfolgerung aber nicht korrekt, da ist meiner Meinung nach zu viel "das Ergebnis stand schon vorher fest" Denke drin. Labbadia steht nicht für offensiven Fußball und damit auch nicht für viele Lösungen in dem Bereich. Erst Recht nicht ist er flexibel. Die Ausgangslage ist aber bei uns gar nicht so unähnlich wie der Vertikalpass sie bei den anderen Teams beschreibt, zwar haben wir keinen Kader der zu gut für Abstiegskampf ist, aber er ist eindeutig dafür ausgelegt, Fußball zu spielen und offensiv zu agieren. Außer bei Wolfsburg traf das auf die anderen auch eher zu.

Die fehlende Flexibilität sieht man an Anton auf RV (bzw. der Viererkette die zum Kader nicht passt) und daran, dass es keinen Plan B gibt, nachdem Guirassy ausgefallen ist. Das ist schon Mist, andererseits ist das halt auch ein Problem der Kaderzusammensetzung dass es da keinen Ersatz gibt außer einem Jugendspieler und einem Stürmer mit mehr roten Karten als Scorerpunkten in der Liga, das geht auf die Kaderplanung. Eine Lösung mit zwei Stürmern oder Fünferkette wäre trotzdem denkbar, das geht auf Labbadia. Dazu hatten wir statistisch mit Ausnahme des letzten Spiels gegen Wolfsburg durchaus keine so schlechten Spiele aber eben schlechte Ergebnisse (vulgo "Pech").

Meine Schlussfolgerung daraus: ich finde @justalittlethought fasst es gut zusammen (und der Vertikalpass in diesem Punkt dann auch), Labbadia schafft es nicht, die Stärken des Kaders zum Vorschein zu bringen. Er hat an den Schwächen erfolgreich gearbeitet, leider ohne das in Ergebnisse umsetzen zu können. Die Frage ist halt jetzt wie es weitergeht. Fällt alles auseinander, weil die Spieler keine Lust mehr haben und nicht mehr daran glauben, dass der "harte Arbeit" Ansatz noch aufgeht? Oder erzielen wir gegen Berlin und/oder Bochum einen "dreckigen Sieg" und plötzlich ist das Vertrauen wieder da? Wer das vorhersehen kann darf sich gerne melden, da wird es wohl um Kleinigkeiten gehen, wie bisher in den Spielen auch. Und wie sieht unser Spiel aus, wenn Guirassy wieder da ist?

Am Ende muss man sich auch entscheiden, entweder ist der Kader jetzt gut oder eben nicht. Wenn der Kader gerade so die Qualität hat um nicht absteigen zu müssen, müssen wir eben auch konstatieren, dass man mit Pech (hatten wir schon) absteigen kann. Das Argument des Vertikalpass sehe ich jedenfalls umgekehrt, mit Ausnahme von Wolfsburg waren die bisher von Labbadia trainierten Teams nicht besser als Klassenerhalt und das was er rausgeholt hat war bei allen Stationen nicht verkehrt. Eventuell auch GERADE weil der Kader jeweils eher fürs spielen ausgelegt war. Insofern müsste man Labbadia von der Datenlage eher als guten fit bezeichnen. Hier finde ich auch die Einschätzung von @justalittlethought wieder treffend(er), dass der Fußball sich weiterentwickelt hat, Labbadia aber nicht. Bei seinen vorherigen Stationen hat er halt die Basics in Schönspielertruppen gebracht und das reichte weil der Fußball damals anders war. Jetzt macht er das selbe bei uns und es reicht vielleicht nicht. Aber aus anderen Gründen als im Vertikalpass dargestellt.
Bruno Labbadia [Trainer] |#2012
27.03.2023 - 16:38 Uhr
Zitat von justalittlethought
"Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, will Fußball spielen. Daran arbeiten wir, weil wir nicht nur über Schönspielerei zum Erfolg kommen werden."


Ist zwar schon 3 Tage her, aber besser kann man das Labbadia-Mindset nicht beschreiben als er selbst.

Ich dagegen denke, dass unser Misserfolg auch daran liegt, dass die Mannschaft unter Labbadia zwar läuft und kämpft, aber zu wenig Fußball spielt, d.h. wenig Ideen mit dem Ball hat und wenig Gefahr ausstrahlt. Es ist auch bezeichnend, dass er das spielerische Element mit dem abwertenden Begriff "Schönspielerei" bezeichnet.

Ist auch ganz instruktiv. Gelegentlich wird einem ja vorgeworfen, ein Zerrbild von Labbadia zu entwerfen, das ihm nicht gerecht wird. Aber anders als er selbst hätte ich sein Mindset auch nicht formuliert. Nur eben anders bewertet.


Sensationell ist das smile
Mein Gott, nach solchen Aussagen sähen sich 99,9 Prozent der Verantwortlichen in Klubs weltweit umgehend genötigt, den Trainer zu entlassen. Nicht so in unserem Selbstzerstörungsladen.
Gegen Wolfsburg war die Mannschaft von Schönspielerei soweit entfernt wie ich von der Jupiter-Forschung. Das war ein unkreativer Offenbarungseid, eine spielerisch kolossal desillusionierende Vorstellung einer spielerisch toten Mannschaft mit acht Defensivakteuren. Ein Wahnsinn ist das alles. Hochkant müssten Wehrle und Labbadia fliegen!
Bruno Labbadia [Trainer] |#2013
27.03.2023 - 16:56 Uhr
Zitat von ws-550
Zitat von justalittlethought

"Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, will Fußball spielen. Daran arbeiten wir, weil wir nicht nur über Schönspielerei zum Erfolg kommen werden."


Ist zwar schon 3 Tage her, aber besser kann man das Labbadia-Mindset nicht beschreiben als er selbst.

Ich dagegen denke, dass unser Misserfolg auch daran liegt, dass die Mannschaft unter Labbadia zwar läuft und kämpft, aber zu wenig Fußball spielt, d.h. wenig Ideen mit dem Ball hat und wenig Gefahr ausstrahlt. Es ist auch bezeichnend, dass er das spielerische Element mit dem abwertenden Begriff "Schönspielerei" bezeichnet.

Ist auch ganz instruktiv. Gelegentlich wird einem ja vorgeworfen, ein Zerrbild von Labbadia zu entwerfen, das ihm nicht gerecht wird. Aber anders als er selbst hätte ich sein Mindset auch nicht formuliert. Nur eben anders bewertet.


Sensationell ist das smile
Mein Gott, nach solchen Aussagen sähen sich 99,9 Prozent der Verantwortlichen in Klubs weltweit umgehend genötigt, den Trainer zu entlassen. Nicht so in unserem Selbstzerstörungsladen.
Gegen Wolfsburg war die Mannschaft von Schönspielerei soweit entfernt wie ich von der Jupiter-Forschung. Das war ein unkreativer Offenbarungseid, eine spielerisch kolossal desillusionierende Vorstellung einer spielerisch toten Mannschaft mit acht Defensivakteuren. Ein Wahnsinn ist das alles. Hochkant müssten Wehrle und Labbadia fliegen!


Gab es auch jemals ein Gespann aus Trainer und Vorstand, die die Mannschaft, wohlgemerkt im Abstiegskampf, dermaßen öffentlich kritisiert hat? Normalerweise werden doch durchweg Durchhalteparolen geschmettert. "Die Mannschaft ist willig, aber verunsichert." oder "Wir arbeiten mit Hochdruck dran, dass die Mannschaft wieder ihr volles Potenzial schöpfen kann, dann wird der Knoten bald platzen." Die Palette ist groß.

Aber fast nie wird die Qualität der Mannschaft dermaßen in Frage gestellt wie es bei uns der Fall ist. Zumindestens in der laufenden Saison. Ich kann mich da auch irren, aber die ganzen Berichte und Zitate in letzter Zeit sind doch kein Zufall.

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FC Arsenal - FC Liverpool - Toronto Raptors

"Board Man Gets Paid!"



Bruno Labbadia [Trainer] |#2014
27.03.2023 - 17:03 Uhr
Zitat von Herdiano
Zitat von ws-550

Zitat von justalittlethought

"Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, will Fußball spielen. Daran arbeiten wir, weil wir nicht nur über Schönspielerei zum Erfolg kommen werden."


Ist zwar schon 3 Tage her, aber besser kann man das Labbadia-Mindset nicht beschreiben als er selbst.

Ich dagegen denke, dass unser Misserfolg auch daran liegt, dass die Mannschaft unter Labbadia zwar läuft und kämpft, aber zu wenig Fußball spielt, d.h. wenig Ideen mit dem Ball hat und wenig Gefahr ausstrahlt. Es ist auch bezeichnend, dass er das spielerische Element mit dem abwertenden Begriff "Schönspielerei" bezeichnet.

Ist auch ganz instruktiv. Gelegentlich wird einem ja vorgeworfen, ein Zerrbild von Labbadia zu entwerfen, das ihm nicht gerecht wird. Aber anders als er selbst hätte ich sein Mindset auch nicht formuliert. Nur eben anders bewertet.


Sensationell ist das smile
Mein Gott, nach solchen Aussagen sähen sich 99,9 Prozent der Verantwortlichen in Klubs weltweit umgehend genötigt, den Trainer zu entlassen. Nicht so in unserem Selbstzerstörungsladen.
Gegen Wolfsburg war die Mannschaft von Schönspielerei soweit entfernt wie ich von der Jupiter-Forschung. Das war ein unkreativer Offenbarungseid, eine spielerisch kolossal desillusionierende Vorstellung einer spielerisch toten Mannschaft mit acht Defensivakteuren. Ein Wahnsinn ist das alles. Hochkant müssten Wehrle und Labbadia fliegen!


Gab es auch jemals ein Gespann aus Trainer und Vorstand, die die Mannschaft, wohlgemerkt im Abstiegskampf, dermaßen öffentlich kritisiert hat? Normalerweise werden doch durchweg Durchhalteparolen geschmettert. "Die Mannschaft ist willig, aber verunsichert." oder "Wir arbeiten mit Hochdruck dran, dass die Mannschaft wieder ihr volles Potenzial schöpfen kann, dann wird der Knoten bald platzen." Die Palette ist groß.

Aber fast nie wird die Qualität der Mannschaft dermaßen in Frage gestellt wie es bei uns der Fall ist. Zumindestens in der laufenden Saison. Ich kann mich da auch irren, aber die ganzen Berichte und Zitate in letzter Zeit sind doch kein Zufall.


Wer dazu neigt, Verschwörungstheorien zu glauben, dürfte beim VfB jedenfalls gerade eine vorzügliche Spielwiese vorfinden. So fundamental, wie die Dilettanten Wehrle, Wohlgemuth und Labbadia den VfB gerade in Liga 2 hineincoachen und hineinschlechtreden, kann das kaum noch Zufall sein.
Bruno Labbadia [Trainer] |#2015
27.03.2023 - 17:43 Uhr
Zitat von tisali



Herrlich.

"Die Mannschaft will Fußball spielen, aber daran arbeiten wir."

Als wäre es eine schlechte Charaktereigenschaft, eine Krankheit oder ein Laster.

.


Das ist tatsächlich auch mein Lieblingssatz des ganzen, ist irgendwas zwischen tragisch und komisch. Wobei man sagen muss, dass daran seit Jahresbeginn wirklich sehr erfolgreich gearbeitet wird und, wenn man ihn lässt, wird man der Mannschaft dieses lästige Fußballspielen bestimmt auch noch ganz austreiben. Man ist da auf einem sehr guten Weg, finde ich

•     •     •

VfB Stuttgart * Universidad de Chile * Atlético Madrid
Bruno Labbadia [Trainer] |#2016
27.03.2023 - 18:08 Uhr
Und Labbadia soll mal Stürmer gewesen sein? Da hat selbst ein Gattuso ja mehr Lust auf Offensivfußball. Diese Aussagen zeigen nur mal wieder deutlich, dass von dem mal von Hitz vorgegebenen Weg mit "jung&offensiv" nichts mehr übrig geblieben ist. Jetzt hat man nur noch Wehrles leere Worte, die zwar die selbe Idee vermitteln wollen, seine Taten und die der gesamten sportlichen Abteilung zeigen aber ein komplett anderes Bild.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sixtus95 am 27.03.2023 um 18:14 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Trainer] |#2017
27.03.2023 - 18:29 Uhr
Es vergeht tatsächlich kaum ein Tag, an dem man sich nicht über irgendeinen hohlen Spruch unserer Verantwortlichen aufregen kann. Wie bescheuert sind die denn alle?
Als Spieler musst Du Dir doch aktuell komplett verar...t vorkommen in dem Laden.
Wen wundert es da noch, dass die derzeitigen Leistung so aussehen, wie sie es nun mal tun.
Bruno sollte als Motivator die Jungs aus dem Dreck ziehen. Eigentlich.
Aber offenbar hat er schnell gelernt, dass die einstimmige Devise lautet: Volles Rohr gegen die Eisberg.
Es nimmt alles seinen Weg. So erleidet man Schiffsbruch mit Ansage und sehendem Auge.

Es ist einfach unfassbar und nur noch traurig, welche Vollpfosten bei uns am Ruder sind und den VfB dahin steuern, wo er aktuell auch hingehört. Was ist nur aus "meinem" Verein geworden?
Ein Haufen Unfähiger, die den einfachen Weg wählen, die Schuld bei anderen zu suchen, um bloß nicht selbst Verantwortung zu übernehmen. Tolle Führungspositionen.

Bin einfach nur noch bedient. Und Bruno hat mittlerweile einen nicht unerheblichen Teil daran.

•     •     •

Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 67-er am 27.03.2023 um 18:34 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Trainer] |#2018
27.03.2023 - 19:13 Uhr

Woher nimmt Labbadia seinen Optimismus und wie erklärt er sich derart leblose Auftritte wie zuletzt bei der 0:1-Pleite gegen Wolfsburg?

Labbadia: "Dafür gibt es 1000 Gründe. Abstiegskampf macht etwas mit dir. Das Problem der Jungs ist, dass sie mit vielen Sachen zu schnell unzufrieden sind, wenn ihnen etwas nicht gelingt. Damit haben wir Wolfsburg stärker gemacht, als es war. Die Frage ist, wie wir es schaffen, dass die Unzufriedenheit nicht schnell zu groß wird? Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, will Fußball spielen. Daran arbeiten wir, weil wir nicht nur über Schönspielerei zum Erfolg kommen werden."


Es macht nur Sinn den Satz im Zusammenhang des ganzen Satzes zu lesen.

Was dabei auffällt… einerseits spricht er von „Unzufriedenheit“… die auch ihn einschließt, andererseits aber geht Bruno gleich damit aber Kritik aus dem Weg, wenn er dazu sagt „nicht für den Abstieg zusammengestellt“.



Lieber Bruno,
wie der Kader ist und was er bisher an Spektrum hatte, das hättest du VOR deiner Zusage zum VfB offenbar besser recherchieren müssen. Jetzt die Fehler und fehlenden Punkte der Qualität und (vermeintlichen) Unzufriedenheit der Mannschaft zuzuschreiben ist schon dreist.

Die Erfahrung zeigt, dass solche Worte oder Verhalten die letzten Züge der Trainer Arbeit beschreiben. Wenn jetzt nicht die Mannschaft gegen den Trainer spielt, brauchen wir uns nicht zu wundern.

•     •     •

mir haltet zamme ganz egal was au kommt - VfB i steh zu dir - VfB was auch passiert - mir halted zueinander - nix und niemand tut uns weh - so sind wir - so isch der VfB
Bruno Labbadia [Trainer] |#2019
27.03.2023 - 19:44 Uhr
Zitat von ostalbler

Woher nimmt Labbadia seinen Optimismus und wie erklärt er sich derart leblose Auftritte wie zuletzt bei der 0:1-Pleite gegen Wolfsburg?

Labbadia: "Dafür gibt es 1000 Gründe. Abstiegskampf macht etwas mit dir. Das Problem der Jungs ist, dass sie mit vielen Sachen zu schnell unzufrieden sind, wenn ihnen etwas nicht gelingt. Damit haben wir Wolfsburg stärker gemacht, als es war. Die Frage ist, wie wir es schaffen, dass die Unzufriedenheit nicht schnell zu groß wird? Die Mannschaft ist nicht für den Abstiegskampf zusammengestellt, will Fußball spielen. Daran arbeiten wir, weil wir nicht nur über Schönspielerei zum Erfolg kommen werden."


Es macht nur Sinn den Satz im Zusammenhang des ganzen Satzes zu lesen.

Was dabei auffällt… einerseits spricht er von „Unzufriedenheit“… die auch ihn einschließt, andererseits aber geht Bruno gleich damit aber Kritik aus dem Weg, wenn er dazu sagt „nicht für den Abstieg zusammengestellt“.



Lieber Bruno,
wie der Kader ist und was er bisher an Spektrum hatte, das hättest du VOR deiner Zusage zum VfB offenbar besser recherchieren müssen. Jetzt die Fehler und fehlenden Punkte der Qualität und (vermeintlichen) Unzufriedenheit der Mannschaft zuzuschreiben ist schon dreist.

Die Erfahrung zeigt, dass solche Worte oder Verhalten die letzten Züge der Trainer Arbeit beschreiben. Wenn jetzt nicht die Mannschaft gegen den Trainer spielt, brauchen wir uns nicht zu wundern.


Ich werde auch nicht müde, zu betonen, dass die aktuell sportlich Verantwortlichen bereits eine vollständige Transferperiode lang Zeit hatten, Korrekturen vorzunehmen. Alles, was ihnen eingefallen ist, war offensichtlich Guilavogui. Plan B gab es wohl keinen. Hataguchi und Dias sind nun Teil des Problems anstatt zu dessen Lösung beitragen zu können.
Wenn du fest davon überzeugt bist, das Problem identifiziert zu haben, dann musst du eben auch alles daran setzen, es zu lösen. Oder kam die Erkenntnis erst nach Schließung der Transferperiode? Falls dem so ist, hat man dann die Analyse der Hinrunde verpennt oder kam diese zu spät? Was auch der Grund sein mag, wirft kein gutes Licht auf die aktuelle Konstellation. Daher machen mich auch diese gebetsmühlenartigen Schuldzuweisungen krank. Ähnliches war ja auch schon in Köln über Wehrle zu lesen, daher gehe ich davon aus, den Ursprung dieser Vorgehensweise zu kennen. Dass Bruno ein Jammerlappen ist und das gerne aufnimmt, ist ja den meisten aus seinem letzten Engagement in Stuttgart noch bekannt.
Das allerschlimmste ist, dass diese Personen uns allesamt noch fette Abfindungen kosten werden. Traurigerweise ist das für mich trotzdem die positivste Option.
Bruno Labbadia [Trainer] |#2020
27.03.2023 - 20:01 Uhr
Trainer, alter Schule
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