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Teamumbau 14/15

27.02.2014 - 11:12 Uhr
Teamumbau 14/15 |#3451
23.01.2015 - 14:08 Uhr
Der Grundgedanke besteht darin, dass Hannover auch in seiner Transferpolitik langfristig umdenken muß. Daher wird man zukünftig nicht nur gestandene Profis verpflichten, sondern sich intensiv um ausgereifte Talente wie z.B. Stojanovic bemühen, um diese dann weiterzuentwickeln und dann auch mal gewinnbringend zu transferieren.

Diese Transferünerschüsse haben eine immens wichtige wirtschaftliche Bedeutung für den Verein und seine weitere Entwicklung. Diese hat in den letzten Jahren kaum bis gar nicht stattgefunden,auch wenn man vielleicht die ein oder andere Möglichkeit hatte (z.B. Diouf). Diese wurde jedoch bewusst nicht genutzt, weil man sportlich nicht den Anschluss verlieren wollte.

Sei es darum, ein gewisses Risiko besteht bei Transfers immer, jedoch sollten wir zwischen Franca und Stojanović unterscheiden können und müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jelnik am 23.01.2015 um 14:10 Uhr bearbeitet
Teamumbau 14/15 |#3452
23.01.2015 - 14:24 Uhr
Zitat von Jelnik
Der Grundgedanke besteht darin, dass Hannover auch in seiner Transferpolitik langfristig umdenken muß. Daher wird man zukünftig nicht nur gestandene Profis verpflichten, sondern sich intensiv um ausgereifte Talente wie z.B. Stojanovic bemühen, um diese dann weiterzuentwickeln und dann auch mal gewinnbringend zu transferieren.
Diese Transferünerschüsse haben eine immens wichtige wirtschaftliche Bedeutung für den Verein und seine weitere Entwicklung. Diese hat in den letzten Jahren kaum bis gar nicht stattgefunden,auch wenn man vielleicht die ein oder andere Möglichkeit hatte (z.B. Diouf). Diese wurde jedoch bewusst nicht genutzt, weil man sportlich nicht den Anschluss verlieren wollte.
Sei es darum, ein gewisses Risiko besteht bei Transfers immer, jedoch sollten wir zwischen Franca und Stojanović unterscheiden können und müssen.


Ich weiß gar nicht was ihr immer mit dem weitertransferieren habt. Davon halte ich rein gar nix!
Warum sollte man Spieler holen um sie dann gewinnbringend weiter zuverkaufen? Sagen wir mal wir holen Stojanovic für 3,5 Millionen, verkaufen ihn für 5 und haben minus gemacht. Bedenkt dass Spieler auch Prämien & Gehälter erhalten. Was bringt es uns wenn man sich einen Spieler für 1 bis 1 1/2 Jahr holt und dann verkauft?!?

Das ist das Freiburg und Mainz Modell und bringt uns genau was? 1 Gutes Jahr? und dann wieder neue Baustellen ???

Lieber holt man sich Spieler die dann langfristig bei 96 spielen , statt jedes Jahr wieder neuumzubauen und aufzubauen. Das Risiko dass diese neuen dann gar nicht greifen sieht man immer wieder, Man kann ja nicht jedes Jahr Top Transferstätigen die rundum passen.

Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Panna am 23.01.2015 um 14:27 Uhr bearbeitet
Teamumbau 14/15 |#3453
23.01.2015 - 14:28 Uhr
Das Problem an der Sache ist, dass sich insgesamt das Scouting international extrem gewandelt hat. Heute schwirrt über fast jeden Hobbybolzplatz schon ein "Talentscout". Die Spieler, welche dann in irgendwelchen Mannschaften emporkommen, werden von vorne bis hinten analysiert und ein Leistungsportfolio erstellt. Diese zeigt dann auch das Potential des jeweiligen Spielers auf und auch die noch bestehenden Mängel.

Die Chancen dann auf ein Billigtalent zu stoßen kann man eher als gering bewerten. Hannover hat vor der Saison versucht einige Talente, welche noch nicht den Durchbruch geschafft haben zu verpflichten. Dazu gehören Thesker, Hirsch und Karaman von Hoffenheim und Rankovic von den Bayern. Die Hoffenheimer kannte Korkut noch aus seiner Zeit dort. Man hat sich von Rankovic und Thesker schnell wieder getrennt, da man diesen nicht die Perspektive bieten konnte. Ich glaube auch nicht, dass Karaman und Hirsch bereits dauerhaft zur Stammformation in der Rückrunde gehören (maximal Hirsch).

Schaut man dann auf Spieler, welche bereits den Durchbruch geschafft haben und aus einer Mannschaft herausstechen wird es teuer, solang diese Spieler maximal Anfang 20 sind. Diese gilt für die beiden 19-.jährigen nun mal. Der Unterschied ist dann noch die Herkunftsliga, was den Unterschied zwischen 3,x und 5 Millionen ausmacht. Die Talente, welche man noch für 1,x Millionen oder weniger bekommt sind eher mit einem noch höheren Risiko behaftet, was man bei einer aktuellen Verpflichtung aber nicht ausschließen kann.
Schafft es jetzt ein Stojanovic bei Hannover (eine Seite, welche hier nicht als serös bezeichnet wird meldet bereits Vollzug) sich schnell durchzusetzten und gute Leistungen zu bringen, dann ist ein hoher Transfergewinn möglich. Die Gerüchte, welche es in der Vergangenheit um ihn gab (Wolfsburg, Istambul...) zeigen doch, dass durchaus ein Talent vorhanden ist. Dieses lässt sich sein Verein nun in Gold (alternativ in Schweizer Franken) aufwiegen.

Es gibt einfach keine neuen Wege, welche man noch beschreiten kann. Selbst in Ländern, welche noch vor ein paar Jahren "unscoutiert" waren, wird auf jedes noch so kleine Talent geachtet. Für Vereine gibt es von Beratungsunternehmen komplette Videostrecken von jedem Spieler und man kann schon anhand von Videomaterial Ansätze beurteilen. Das kann auch heftig schief laufen (Franca), aber ich glaube nicht, dass es bei Stojanovic der Fall ist.
Bei einem solchen Transfer erwarte ich, dass er mit Sakai zum Saisonende zumindest auf Augenhöhe ist. Sollte das nicht der Fall sein, so muss auch ein Dufner dazu Rede und Antwort stehen. Bei der Summe muss er sich schon relativ sicher sein, dass er sich kein faules Ei ins Nest legt, da auch eine solche Summe für Hannover durchaus eine Größenordnung hat.
Teamumbau 14/15 |#3454
23.01.2015 - 14:29 Uhr
Zitat von Panna
Zitat von Jelnik
Der Grundgedanke besteht darin, dass Hannover auch in seiner Transferpolitik langfristig umdenken muß. Daher wird man zukünftig nicht nur gestandene Profis verpflichten, sondern sich intensiv um ausgereifte Talente wie z.B. Stojanovic bemühen, um diese dann weiterzuentwickeln und dann auch mal gewinnbringend zu transferieren.
Diese Transferünerschüsse haben eine immens wichtige wirtschaftliche Bedeutung für den Verein und seine weitere Entwicklung. Diese hat in den letzten Jahren kaum bis gar nicht stattgefunden,auch wenn man vielleicht die ein oder andere Möglichkeit hatte (z.B. Diouf). Diese wurde jedoch bewusst nicht genutzt, weil man sportlich nicht den Anschluss verlieren wollte.
Sei es darum, ein gewisses Risiko besteht bei Transfers immer, jedoch sollten wir zwischen Franca und Stojanović unterscheiden können und müssen.


Ich weiß gar nicht was ihr immer mit dem weitertransferieren habt. Davon halte ich rein gar nix!
Warum sollte man Spieler holen um sie dann gewinnbringend weiter zuverkaufen? Sagen wir mal wir holen Stojanovic für 3,5 Millionen, verkaufen ihn für 5 und haben minus gemacht. Bedenkt dass Spieler auch Prämien & Gehälter erhalten. Was bringt es uns wenn man sich einen Spieler für 1 bis 1 1/2 Jahr holt und dann verkauft?!?

Das ist das Freiburg und Mainz Modell und bringt uns genau was? 1 Gutes Jahr? und dann wieder neue Baustellen ???

Lieber holt man sich Spieler die dann langfristig bei 96 spielen , statt jedes Jahr wieder neuumzubauen und aufzubauen. Das Risiko dass diese neuen dann gar nicht greifen sieht man immer wieder, Man kann ja nicht jedes Jahr Top Transferstätigen die rundum passen.

Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.
Teamumbau 14/15 |#3455
23.01.2015 - 14:32 Uhr
Zitat von nikl7
Zitat von Panna
Zitat von Jelnik
Der Grundgedanke besteht darin, dass Hannover auch in seiner Transferpolitik langfristig umdenken muß. Daher wird man zukünftig nicht nur gestandene Profis verpflichten, sondern sich intensiv um ausgereifte Talente wie z.B. Stojanovic bemühen, um diese dann weiterzuentwickeln und dann auch mal gewinnbringend zu transferieren.
Diese Transferünerschüsse haben eine immens wichtige wirtschaftliche Bedeutung für den Verein und seine weitere Entwicklung. Diese hat in den letzten Jahren kaum bis gar nicht stattgefunden,auch wenn man vielleicht die ein oder andere Möglichkeit hatte (z.B. Diouf). Diese wurde jedoch bewusst nicht genutzt, weil man sportlich nicht den Anschluss verlieren wollte.
Sei es darum, ein gewisses Risiko besteht bei Transfers immer, jedoch sollten wir zwischen Franca und Stojanović unterscheiden können und müssen.


Ich weiß gar nicht was ihr immer mit dem weitertransferieren habt. Davon halte ich rein gar nix!
Warum sollte man Spieler holen um sie dann gewinnbringend weiter zuverkaufen? Sagen wir mal wir holen Stojanovic für 3,5 Millionen, verkaufen ihn für 5 und haben minus gemacht. Bedenkt dass Spieler auch Prämien & Gehälter erhalten. Was bringt es uns wenn man sich einen Spieler für 1 bis 1 1/2 Jahr holt und dann verkauft?!?

Das ist das Freiburg und Mainz Modell und bringt uns genau was? 1 Gutes Jahr? und dann wieder neue Baustellen ???

Lieber holt man sich Spieler die dann langfristig bei 96 spielen , statt jedes Jahr wieder neuumzubauen und aufzubauen. Das Risiko dass diese neuen dann gar nicht greifen sieht man immer wieder, Man kann ja nicht jedes Jahr Top Transferstätigen die rundum passen.

Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.


Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.



Fakt ist aber auch, das wir keine 3 Mio für einen Spieler ausgeben werden der eigentlich nur als Backup eingesetzt werden soll, oder habe ich einen unerwarteten Geldregen verpasst Überrascht ....
Teamumbau 14/15 |#3456
23.01.2015 - 14:34 Uhr
Zitat von Panna
Zitat von Jelnik
Der Grundgedanke besteht darin, dass Hannover auch in seiner Transferpolitik langfristig umdenken muß. Daher wird man zukünftig nicht nur gestandene Profis verpflichten, sondern sich intensiv um ausgereifte Talente wie z.B. Stojanovic bemühen, um diese dann weiterzuentwickeln und dann auch mal gewinnbringend zu transferieren.
Diese Transferünerschüsse haben eine immens wichtige wirtschaftliche Bedeutung für den Verein und seine weitere Entwicklung. Diese hat in den letzten Jahren kaum bis gar nicht stattgefunden,auch wenn man vielleicht die ein oder andere Möglichkeit hatte (z.B. Diouf). Diese wurde jedoch bewusst nicht genutzt, weil man sportlich nicht den Anschluss verlieren wollte.
Sei es darum, ein gewisses Risiko besteht bei Transfers immer, jedoch sollten wir zwischen Franca und Stojanović unterscheiden können und müssen.


Ich weiß gar nicht was ihr immer mit dem weitertransferieren habt. Davon halte ich rein gar nix!
Warum sollte man Spieler holen um sie dann gewinnbringend weiter zuverkaufen? Sagen wir mal wir holen Stojanovic für 3,5 Millionen, verkaufen ihn für 5 und haben minus gemacht. Bedenkt dass Spieler auch Prämien & Gehälter erhalten. Was bringt es uns wenn man sich einen Spieler für 1 bis 1 1/2 Jahr holt und dann verkauft?!?

Das ist das Freiburg und Mainz Modell und bringt uns genau was? 1 Gutes Jahr? und dann wieder neue Baustellen ???

Lieber holt man sich Spieler die dann langfristig bei 96 spielen , statt jedes Jahr wieder neuumzubauen und aufzubauen. Das Risiko dass diese neuen dann gar nicht greifen sieht man immer wieder, Man kann ja nicht jedes Jahr Top Transferstätigen die rundum passen.

Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.


Ist nicht böse gemeint, aber Deine Argumentationskette ist in sich nicht schlüssig und wirtschaftlich nicht nachzuvollziehen.

Btw auch wenn es nicht die tollste Quelle ist, soll der Transfer kurz vor Abschluss stehen ...
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/3-millionen-hannover-findet-rechtsverteidiger-in-slowenien_51030
Teamumbau 14/15 |#3457
23.01.2015 - 14:52 Uhr
Wieso sollte es nicht schlüssig sein ? 96 hat in den letzten Jahren seit Slomka gezeigt wie man kontinuierlich darauf verlassen konnte das "Leistungsträger" bleiben und gehalten werden und GENAU DAS! ist der einzige weg.

Wirtschaftlich muss man sich Sportlich erarbeiten nicht durch transfers. Warum sollte man auf dauer seine besten Spieler abgeben ? Schau dir doch die Mannschaften an , die genau diesen weg in der Bundesliga über Jahre gegangen sind.

Duisburg spielt jetzt nur noch in der 3. Liga. Bochum dümpelt in Liga 2 rum, Kaiserslautern ist wie Köln mittlerweile ne Fahrstuhl Mannschaft. Nürnberg spielt im mittelfeld der 2. Liga mit blick nach unten, Freiburg ist auf und abgestiegen.... Rostock dümpelt in Liga 3 rum... Was haben diese Verine aus den Millionen gemacht ? Teilweise sind sie nach dem Verkauf allesamt abgestiegen weil die neuen nicht gegriffen haben. Viele sind fast Pleite oder Wirtschaftlich nicht mehr konkurenzfähig.

und 96 ? 96 ist diesen weg nicht gegangen und hat nur ganz selten Stammspieler verkauft (Merte zb) und stand immer in der 1. Liga weil es sinnfrei ist immer und immer wieder die besten zu verkaufen. Ich bin froh das ihr nicht bei 96 an der "Macht" seid sondern Kind und DD aktuell und auch unter Slomka & Schmaddi war das nicht der fall. UND DAS ist auch gut so das es so ist wie aktuell. Man baut jetzt it gestandenen Spielern ne ordentliche Truppe auf die man auch bedenkenlos halten könnte und man steht sehr gut da. Genauso und nicht anders muss der weg weitergehen. Jedes jahr holt man sich 1-2 gestandene Gute Spieler , welche Bundesliga Niveau haben statt Spieler welche viel kosten aber das Risiko viel zu groß ist.
Teamumbau 14/15 |#3458
23.01.2015 - 15:07 Uhr
Zitat von Panna

Ich weiß gar nicht was ihr immer mit dem weitertransferieren habt. Davon halte ich rein gar nix!
Warum sollte man Spieler holen um sie dann gewinnbringend weiter zuverkaufen? Sagen wir mal wir holen Stojanovic für 3,5 Millionen, verkaufen ihn für 5 und haben minus gemacht. Bedenkt dass Spieler auch Prämien & Gehälter erhalten. Was bringt es uns wenn man sich einen Spieler für 1 bis 1 1/2 Jahr holt und dann verkauft?!?

Das ist ein wenig kurz gedacht und man muss auch mal die buchhalterische Seite an der ganzen Sache sehen.
Ich verpflichte einen Spieler für vier Millionen Ablöse für vier Jahre (einfacher zu rechnen).
Dann wird diese Ablösesumme für den Spieler auf die entsprechenden Jahre aufgeteilt (ähnlich auch Handgelder etc.). Der Wert einen Spielers sinkt dann Jahr für Jahr in Bezug auf die Ablösesumme, so dass sich nach vier Jahren ein buchhalterischer Wert von 0,-€ ergibt.
Dazu kommt das Gehalt, welches ein Spieler verlangt. Sagen wir mal, dass dieses 0,5 Millionen Euro pro Jahr beträgt. Dieses wird nun zur Verringerung des Spielerwertes hinzugezählt, was folglich eine Jahresausgabe von 1,5 Millionen Euro bedeutet.
Diese 1,5 Millionen Euro werden dann vom Jahresbudget abgezogen. Wenn ein Verein dann meinetwegen 50 Millionen zur Verfügung hat, so sind noch 48,5 übrig und nicht wie man meinen möchte 50 Millionen -4 Millionen Ablöse - Jahresgehalt = 45,5 Millionen.
Daher ist bei Verpflichungen bei denen es für Hannover um hohe Ablösen geht wichtig, dass die Verträge eine relativ lange Laufzeit haben. Bei Verlängerungen werden dann die Kosten für die Spieler entsprechend geringer, sofern man mit der Unterschrift nicht auch gleich ein weiteres Handgeld zahlt.

Wenn nun ein Spieler meinetwegen 4 Millionen gekostet hat und nach 2 Jahren den Verein verlässt, so hat man einen Buchwert von 2 Millionen Euro und so komisch es klingen mag, alles was darüber hinausgeht, kann man als Gewinn ansehen. Schafft man es dann diesen Spieler für mehr als den Kaufpreis zu verkaufen, dann ist es um so besser für den Verein.
Ich glaube auch nicht, dass Hannover Stojanovic für einen geringen Betrag verkauft, wenn er denn einschlagen sollte. Dann ist zumeist mindestens ein Betrag von 6-8 Millionen fällig, wenn man 3,5 Millionen bezahlt (je nach Vertragslaufzeit).
Sollte ein Spieler nicht einschlagen (ich bleibe mal bei den obigen vier Millionen), dann wird der Verein versuchen diesen Spieler immer noch für die Summe zu verkaufen, was den internen Wert entspricht (3 Millionen nach einem Jahr / 2 Millionen nach zwei Jahren ...). Somit hat man buchhalterisch immer noch keinen Verlust gemacht. Verkauf man ihn nach 2 Jahren für 6 Millionen, dann ist der Gewinn nicht 2 Millionen, sondern 4. So komisch das klingen mag.
Daraus erschließt sich auch der Spielraum, welchen Hannover bei Verpflichtungen hat. Man konnte in den vergangenen Jahren immer mal wieder teure Spieler loswerden oder Verträge bei denen man nennenswerte Ablösen gezahlt hat sind ausgelaufen. Ähnlich passiert dieses auch am Ende dieser Saison durch Schlaudraff (jährlich 2 Millionen), Andreasen (1,3 Millionen), Pander...
Verpflichtet man nun einen Spieler mit einem Jahresgehalt von einer Millionen und vier Millionen Ablöse für vier Jahre, so sind das die identischen Kosten wie für einen Schlaudraff.
Besonders schlecht für einen Verein ist die Trennung mit einer Abfindungszahlung, da dieses komplett auf die Saison gebucht werden muss, inkl. des Spielerwertes für den Verein (Thesker, Franca, Nikci?...)
Dazu hat es Hannover geschafft, in den letzten Jahren das Budget immer wieder zu erhöhen, so dass es nicht wundert, wenn Kind davon spricht, dass auch ein 10 Millionentransfer kein Problem darstellt. Bei einer Vertragslaufzeit von 4 Jahren und einem Millionengehalt, kostet der Spieler ca. 3,5 Millionen pro Jahr.

Zitat von Panna
Das ist das Freiburg und Mainz Modell und bringt uns genau was? 1 Gutes Jahr? und dann wieder neue Baustellen ???

Lieber holt man sich Spieler die dann langfristig bei 96 spielen , statt jedes Jahr wieder neuumzubauen und aufzubauen. Das Risiko dass diese neuen dann gar nicht greifen sieht man immer wieder, Man kann ja nicht jedes Jahr Top Transferstätigen die rundum passen.

Sportlich ist deine Variante der Tot auf dauer.

Wenn sich ein Verein weiterentwickeln möchte und sich auf der Stufe von Hannover befindet, dann muss man auch mal einen Topspieler verkaufen. Mich hat schon gewundert, dass dieses bei Diouf und den doch lohnenswerten Angeboten nicht geschehen ist. Ich glaube allerdings, dass die Transfers eher an den Vorstellungen von Diouf gescheitert sind.
Bekomme ich für einen Spieler mit einem aktuellen Wert von 2 Millionen sinkend dann 8 Millionen, so sind im Budget für die Zukunft eben weitere 6 Millionen, mit denen man einiges machen kann.
Manche Vereine setzen die gezahlten Ablösen dann direkt für den Zeitpunkt als zusätzliches Budget an (in dem Fall 6 Millionen +), was eine große Gefahr ist, da dieses Budget dann nur in der aktuellen Saison zur Verfügung steht. Banken lassen sich auch auf diese Täuschungen ein und gewähren entsprechende Kredite, welche dann am Ende zu einer Verschuldung des Vereins führen. In Hannover wird aber dem Vernehmen nach ordentlich gerechnet, was sicherlich auch ein Verdienst von Martin Kind ist.
Teamumbau 14/15 |#3459
23.01.2015 - 15:18 Uhr
Zitat von Panna
Wieso sollte es nicht schlüssig sein ? 96 hat in den letzten Jahren seit Slomka gezeigt wie man kontinuierlich darauf verlassen konnte das "Leistungsträger" bleiben und gehalten werden und GENAU DAS! ist der einzige weg.
Wirtschaftlich muss man sich Sportlich erarbeiten nicht durch transfers. Warum sollte man auf dauer seine besten Spieler abgeben ? Schau dir doch die Mannschaften an , die genau diesen weg in der Bundesliga über Jahre gegangen sind.
Duisburg spielt jetzt nur noch in der 3. Liga. Bochum dümpelt in Liga 2 rum, Kaiserslautern ist wie Köln mittlerweile ne Fahrstuhl Mannschaft. Nürnberg spielt im mittelfeld der 2. Liga mit blick nach unten, Freiburg ist auf und abgestiegen.... Rostock dümpelt in Liga 3 rum... Was haben diese Verine aus den Millionen gemacht ? Teilweise sind sie nach dem Verkauf allesamt abgestiegen weil die neuen nicht gegriffen haben. Viele sind fast Pleite oder Wirtschaftlich nicht mehr konkurenzfähig.
und 96 ? 96 ist diesen weg nicht gegangen und hat nur ganz selten Stammspieler verkauft (Merte zb) und stand immer in der 1. Liga weil es sinnfrei ist immer und immer wieder die besten zu verkaufen. Ich bin froh das ihr nicht bei 96 an der "Macht" seid sondern Kind und DD aktuell und auch unter Slomka & Schmaddi war das nicht der fall. UND DAS ist auch gut so das es so ist wie aktuell. Man baut jetzt it gestandenen Spielern ne ordentliche Truppe auf die man auch bedenkenlos halten könnte und man steht sehr gut da. Genauso und nicht anders muss der weg weitergehen. Jedes jahr holt man sich 1-2 gestandene Gute Spieler , welche Bundesliga Niveau haben statt Spieler welche viel kosten aber das Risiko viel zu groß ist.


Deine Beispiele sind nachvollzeihbar, aber es gibt nun mal auch Gegenbeispiele. Gladbach hat sich durch den Verkauf (u.a. von Reus und MaTS) von einzelnen Spielern eine neue Ausgangsposition geschaffen und kann nun durchaus bei höheren Marktwerten mitspielen.
Dortmund war absolut verschuldet und kann nun aus entstandenen Überschüssen (Götze etc.) auch bei einem sportlichen Misserfolg (Hinrunde) immernoch kräftig nachlegen.
Bremen hat sich auch lange Zeit damit finanziert, dass man entsprechende Erlöse hatte, allerdings hat man durch Konzeptlosigkeit den Aufbau einer neuen Mannschaft verpennt, was in den letzten Jahren heftig nach hinten losging.
Für Mainz und Freiburg ist es schon ein wahnsinniger Erfolg sich in der LIga zu halten, was auch lange Zeit nicht möglich war. Diese sind finanziell trotz der Erlöse noch hinter Hannover. Dennoch ist es deren Weg, um sich Stück für Stück weiter nach oben zu arbeiten.
Für uns wird nun die Größenordnung auch etwas expansiver. Man kann jetzt selbst bei halbwegs ordentlichen Ablösen noch mitsprechen. Schafft man dann eine bessere Platzierung der "Marke 96" (ich mag das auch nicht, aber so ist es heute nun mal), dann wird man noch mehr investieren können.
Teamumbau 14/15 |#3460
23.01.2015 - 15:29 Uhr
Zitat von Panna
Wieso sollte es nicht schlüssig sein ? 96 hat in den letzten Jahren seit Slomka gezeigt wie man kontinuierlich darauf verlassen konnte das "Leistungsträger" bleiben und gehalten werden und GENAU DAS! ist der einzige weg.
Wirtschaftlich muss man sich Sportlich erarbeiten nicht durch transfers. Warum sollte man auf dauer seine besten Spieler abgeben ? Schau dir doch die Mannschaften an , die genau diesen weg in der Bundesliga über Jahre gegangen sind.
Duisburg spielt jetzt nur noch in der 3. Liga. Bochum dümpelt in Liga 2 rum, Kaiserslautern ist wie Köln mittlerweile ne Fahrstuhl Mannschaft. Nürnberg spielt im mittelfeld der 2. Liga mit blick nach unten, Freiburg ist auf und abgestiegen.... Rostock dümpelt in Liga 3 rum... Was haben diese Verine aus den Millionen gemacht ? Teilweise sind sie nach dem Verkauf allesamt abgestiegen weil die neuen nicht gegriffen haben. Viele sind fast Pleite oder Wirtschaftlich nicht mehr konkurenzfähig.
und 96 ? 96 ist diesen weg nicht gegangen und hat nur ganz selten Stammspieler verkauft (Merte zb) und stand immer in der 1. Liga weil es sinnfrei ist immer und immer wieder die besten zu verkaufen. Ich bin froh das ihr nicht bei 96 an der "Macht" seid sondern Kind und DD aktuell und auch unter Slomka & Schmaddi war das nicht der fall. UND DAS ist auch gut so das es so ist wie aktuell. Man baut jetzt it gestandenen Spielern ne ordentliche Truppe auf die man auch bedenkenlos halten könnte und man steht sehr gut da. Genauso und nicht anders muss der weg weitergehen. Jedes jahr holt man sich 1-2 gestandene Gute Spieler , welche Bundesliga Niveau haben statt Spieler welche viel kosten aber das Risiko viel zu groß ist.


Ok machen wir es anders. Ich hab auch ein tolles Beispiel. Wir nehmen dafür mal BMG, vielleicht auch noch Augsburg, aber bleiben wir einfach bei BMG. Also bitte nicht Mainz, nicht Freiburg, das ist ein anderes Konzept und auch nicht die erwähnten Zweitligavereine, Resultat falscher Vereinspolitik und Mißwirtschaft.

Vor vier Jahren waren wir sportlich auf Augenhöhe, hatten sogar durch Europa die Nase vorn. Was ist in der Entwicklung anders gelaufen, was hat BMG in den letzten zwei Jahren anders gemacht? Kleiner Tipp, orientiere dich mal an Faktoren wie Kaderwert, akt. Gehalsstruktur, Transferpolitik. Da ist mittlerweile schon ein Unterschied zu erkennen oder? Und damit meine ich nicht den Tabellenplatz, dieser ist irrelevant...und bitte in der Argumentation auch auf de Jong verzichten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jelnik am 23.01.2015 um 15:34 Uhr bearbeitet
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