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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Roger Schmidt |#281
19.12.2016 - 14:49 Uhr
Zitat von RogerSchmidtauftransfermarkt.de
„Ich finde das, was die Mannschaft leistet, fantastisch, auch wenn sich das heute etwas komisch anhört, es ist keine Situation, in der wir resignieren. Es werde immer Phasen geben, wo man nicht auf einem Champions League-Platz stehe, doch zum Saisonende wolle man da hinkommen. Vielleicht gelingt es uns diese Saison nicht, vielleicht doch“.


Das ist die reinste Comedy. Sry, aber ich kann weder ihn noch Rudi noch wirklich ernst nehmen. Weltmeister im Schönschwatzen, genauso wie große Teile unser selbstverliebten und selbstüberschätzten Kicker auf dem Feld. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ob den Aussagen von Völler und RS nur noch lachen. Und die wollen uns allen ernstes nach Außen verkaufen, dass intern ja anders geredet wird? Genau, deswegen grätscht RS Tah gleich weg, wenn mal einer sich traut und den Mund aufmacht. Ist klar Rudi und Co. ugly
Roger Schmidt |#282
19.12.2016 - 15:28 Uhr
Zitat von herrmann13

Aber diese Aussage "nennt mir einen Verein"..das ist ja ein dummes Spiel. Ich sage jetzt nenn du mir einen Verein dem es was gebracht bei Misserfolg den Trainer nicht zu entlassen, da zählst du dann den HSV auf und dann zähle ich wieder ein Gegenbeispiel auf. Wenn es dafür eine Statisik gäbe kämen wir beide wahrscheinlich am Ende auf ca gleich viele Vereine die profitiert haben. Und dabei haben wir gar keine Spieler Transfers oder die Konkurrenz der Vereine begutachtet also ist die Aussage eh hinfällig, weil manchmal entlässt man den Trainer, die Konkurrenz reagiert aber auch auf irgendwas oder ein Spieler verletzt sich oder bla bla. Fakt ist, der einfachste Impuls den man senden kann ist ein Trainer Wechsel.


Eine Trainerentlassung ist numal meistens keine eindeutige Sache.

Für manche liegt die Schuld hauptsächlich beim Trainer.
Andere kritisieren die Unfähigkeit bzw. die Lustlosigkeit der Spieler oder des sportlichen Vorstands. Es ist nunmal nicht immer eindeutig, wer welchen Anteil an der sportlichen Misere hat. Hat der Trainer seine Wunschspieler bekommen, oder hat der Vorstand seine eigenen Ideen durchgedrückt? Niemand von uns kennt die internen Vorgänge. Niemand kann einschätzen, wie groß sich diverse Formschwankungen oder Verletzungen auf das Leistungsvermögen der Mannschaft auswirken.


Ich halte Schmidt für einen ordentlichen Trainer. Ebenfalls macht er für mich einen relativ souveränen und selbstbewussten Eindruck. Ich denke, er weiß sich auch intern zu behaupten und lässt sich weder von seinen Spielern, noch von den Vorgesetzten auf der Nase rumtanzen. Ein gutes Gegenbeispiel war mich mich Jens Keller bei Schalke.

Jetzt das ABER:

Ich halte Schmidt nicht (mehr) für den richtigen Trainer für Bayer. Ja, er hatte seine sportlichen Erfolge. Ja, Bayer hatte vor ihm auch schon deutlich schlechtere Jahre zu verkraften. Und dennoch hat es Schmidt in 2 1/2 Jahren nicht geschafft, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Er hat es nicht geschafft, eine gewisse Stabilität reinzubekommen. Letzte Saison war das auch nicht anders: Schwache Hinrunde, starke Rückrunde. Manch einer hat sich von der Siegesserie blenden lassen und erhoffte sich in dieser Saison einen weiteren Schritt nach Vorne. Einige Experten sahen Leverkusen sogar um die Meisterschaft oder zumindest Platz 2 mitspielen.

Und die Voraussetzungen waren wirklich gut: Es waren keine schwerwiegenden Abgänge zu verkraften und stattdessen wurden weitere vielversprechende Neuzugänge geholt. Im Gegensatz zu Schalke, Dortmund oder München musste man weder einen Trainer noch irgendwelche Leistungsträger ersetzen. Also eigentlich beste Voraussetzungen, um sich gleich zu Beginn oben in der Tabelle festzuspielen. Selbstverständlich kann man an dieser Stelle auch die ein oder andere Verletzung anführen. Niemand weiß, wie es mit voller Kapelle gelaufen wäre. Aber mit Verletzungen haben andere Vereine ebenfalls zu kämpfen.

Natürlich kann man jetzt diese eine berüchtigte Frage stellen, die man immer liest, wenn Trainer zur Disposition stehen: "Wer soll ihn denn ersetzen?".

Aber das ist in meinen Augen die falsche Frage. Die richtige Frage sollte lauten "Hat man noch das 100%ige Vertrauen in den Trainer, um mit ihm in die Vorbereitung zu gehen?" Denn WENN man handeln will, dann nicht erst an Spieltag 18 oder 19. Sondern jetzt. Man muss einem neuen Trainer die Möglichkeit geben, einige Wochen mit seiner Mannschaft zu trainieren und sie in Ruhe auf die ersten Spiele vorzubereiten.
Roger Schmidt |#283
19.12.2016 - 19:40 Uhr
Will man für Schmidt argumentieren, ist man hier leider auf verlorenem Posten wie es scheint.
Unglaublich wie schnell sich der Wind drehen kann. Werden die ersten paar Spiele in der RR positiv gestaltet, sehen 90% der Kommentare anders aus.

Ich bin ja nicht blind, ich sehe auch wie schlecht wir momentan Fußball spielen. Wir haben keine Konsequenz und Konstanz in unserem Spiel.

Aber das nach 4, 5 besonders enttäuschenden Spielen in kurzer Zeit 3 Jahre in Frage gestellt werden, ist bezeichnend für die vollkommen überzogene Schnelllebigkeit dieser Zeit.

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Roger Schmidt |#284
19.12.2016 - 22:02 Uhr
weiss gar nicht warum wir uns hier mit der seit wochen schwelenden argumentation pro contra schmidt noch hitziger gegenseitig fetzen müssen.

beide Meinungen müssen erlaubt sein egal wohin das Pendel auf Grund der aktuellen Ergebnisse ausschlägt.

die argumentationen sind doch ausführlich dargelegt worden und jetzt gibts gegen köln nichts anderes als das team unterstützen und wenn nötig aufwecken, falls sie wieder das spiel verschlafen.

alles andere wird doch sowieso erst nach dem spiel konsequenzen haben können.

ich bin aktuell immer noch pro schmidt und trotzdem nicht blind und sehe die eindeutige verschlechterung des spielstils und die nichtausgewogenheit des kaders hinsichtlich notwendiger flügelspieler die in unserem system unverzichtbar sind

und ich kann ohne probleme bei teilen der argumentationen gegen schmidt (ob von marbelous oder michimohr(wobei das schwieriger ist) oder oder oder nachvollziehen.

im moment sind die contraschmidtargumente nachvollziehbarer zu präsentieren auf grund der spielweise und der ergebnisse.

die geschäftsführung und der trainerstab können dies auch nicht unbeantwortet lassen und dies muss aufgearbeitet werden. dies kann im extremfall zum trainerwechsel führen oder zu einer neuordnung der mannschaft inkl. transfers. vielleicht auch beides zusammen.

ich persönlich traue schade völler boldt hier die "richtigen" entscheidungen zu (die "" weil dies erst deutlich später auswertbar ist)
Roger Schmidt |#285
19.12.2016 - 22:27 Uhr
Ich möchte der Anti-Schmidt- Fraktion folgendes mitgeben: Ich bin total unzufrieden mit der derzeitigen Situation. Gleichzeitig kotzt mich das Anspruchsdenken der Pro-Fraktion restlos an. Bester Kader seit ewig? Theoretisch ja. Aber vom Budget her auch nur Platz 5-6 in der BL. Wäre das ein Platz, mit dem ihr zufrieden wärt? Nein. Unsere Vereinsführung hat bislang immer mehr herausgeholt, als eigentlich drin war. Damit erhebt ihr dennAnspruch, das müsse immer so sein, und wollt gleich alle raus schmeißen? Das kann doch nicht sein! Seid ihr so verblendet vom eigenen Anspruch, dass ihr sämtliche Gründe, die nicht beim Trainer liegen, nicht gelten lasst? Das ist recht naiv, mdenn diese Dinge werden sich auch bei einem Trainerwechsel nicht ändern. Damit meine ich all das, was ihr als "Ausreden" abtut: Mangelnde Form durch Turnierbelastungen Sommer und viele Verletzungen. Unsere Topspieler des Vorjahres, insbesondere (in loser Reihenfolge) Chicharito, Aranguiz, Brandt, Kies, Tah, Bender, Mehmedi haben Turniere im Sommer gespielt und waren zudem verletzt. Dazu auch Kampl und unser bester, Bellarabi. Dazu unser Topzugang, Volland. Der sogar schon zwei mal, plus ner Rotsperre. Dass das dazu beiträgt, dass man nicht optimal spielt, versteht ein Fünfjähriger. Und wenn man nicht gut spielt kommt man in eine Negativdynamik, vor allem wenn man einen gewissen Anspruch von innen wie außen hat. Das alles sind Dinge, die kann Schmidt nicht beeinflussen, und sie sind wahr. Und die Mannschaften, die überraschend vor uns stehen, haben das alles mehrheitlich nicht. Dafür um so mehr die Teams, die ebenso uberraschend hinter uns stehen.

Zudem stimmt die Statik unseres Teams nicht, weil unsere Führungsspieler außer Leno allesamt verletzt oder, wie bei Toprak, mit sich selbst beschäftigt sind.

Erst danach kommen alle trainerspezifischen Dinge. Die Situation ist total frustrierend und auch zusehends festgefahren und schreit auch irgendwie nach einer Lösung. Aber ich bin der Überzeugung, dass Draufhauen nicht hilft, und ein Trainerwechsel beeinflusst den größten Teil dieser Punkte nicht. Daher bin ich auch entschieden dagegen.

All die Dinge, die immer wieder geäußert werden, wie Standards etc. sind hier von untergeordneter Wichtigkeit, weil das meiste in der Folge der oben beschriebenen Zustände letztlich mentale Verkrampftheit ist, weil unsere Spieler auch eines sind - Tätää - Menschen. Das wird gerne mal vergessen.

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»In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. « (Hans Meyer)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bum-kun_cha am 19.12.2016 um 22:35 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#286
20.12.2016 - 12:04 Uhr
Ich weiß diese Aussagen nicht einzuschätzen. Da fühlt man sich schon irgendwo verschaukelt. Was mich aber mehr interessiert, das sich niemand so recht über das Zeitspiel aufregte (stimmt das so?), das schockiert mich doch schwer. Das würde ja zeigen das keinerlei Feuer oder Wille vorhanden ist und der Kampf aufgegeben ist. Ich habe es nicht gesehn, aber das wurde ja schon im Spieltagsthread erwähnt, das zuerst alle nur zugesehen haben und keinerlei Emotion zu sehen war. Sowas wirkt dann ja auch nicht wie eine Einheit.
Bin doch wieder bei dem Gedanken das sicher nicht alle voll hinter dem Trainer stehn. Das Bartlett da nicht an unserer Saison "schuld" trägt ist schon irgendwie klar. Das da plötzlich alles besser wird wegen einem Athlethiktrainer war doch etwas zu leicht gedacht. Denn die Leistung gegen Ingolstadt war schon teilweise komplette Arbeitsverweigerung. Gegen Freiburg genauso. Gegen 10 Schalker ebenfalls.
Was ich nicht verstehe, selbst wenn die ohne Trainer spielen müsste man doch nen Torschuss gegen Ingolstadt Hi bekommen oder? Das sind doch alles Profis die CL spielen wollen, wie kann man dann so schwach sein das man garnichts mehr kann und kein Feuer hat? Da muss doch was nicht stimmen im Team? Sonst kann ich mir so leere Auftritte nicht erklären. Sieht nicht aus als würden da alle dem Trainer folgen. Das ist jetzt weder pro noch contra Schmidt. Denn egal wie ich es drehe, für mich liegen die Probleme im gesamten zu gleichen Anteilen. Nur wenn es so weiter geht, bleibt ja nichts anderes übrig, ob gerechtfertigt oder nicht, steht ja auf nem ganz anderen Blatt. Mich verwirrt das alles einfach nur, weil ich das alles nicht verstehen kann.
Umbruch? Als wir im Umbruch waren holen wir zwei mal die CL, aber nun soll der Umbruch schuld an unserer Situation sein? Das was wir ha en ist alles andere als ein Umbruch. Wir haben die besten Bedingungen überhaupt.
Viele Verletzte sehe ich nun auch nicht. Klar gibt es verletzte, aber nicht überdimensional hoch. Und auf den meißten Positionen gibt es genug Alternativen. Ob Bender nun ausfällt ist nichts neues. Bellarabi ist natürlich schlecht, aber so ist Fussball. Deswegen wird man kein Mittelklasseverein. Letzte Saison war es teilweise ganz schlimm, nur interessanterweise begann unsere Serie als wir fast keine Spieler mehr hatten. Genau die ganzen Reservieren waren es die den Umschwung eingeleitet haben, verrückterweise. Und dann muss man halt reagieren, gerade nach so Erfahrungen und dem Kader richtig gestalten. Immerhin hat man noch einige Spieler abgegeben, also hat man den Kader als zu groß empfunden. Also wie auch immer, so schlimm ist unser verletztenpech nicht, als könnte man das nicht auffangen.
Das die Mannschaft es fantastisch macht kann ich nur als schwarzen Humor werten, vieleicht war das ne indirekte Spritze an seine Spieler. Dann könnte ich die aussage nämlich gut verstehn. So als schwarzen Humor, weil er selbst verzweifelt. Dieser Spruch würde eine These das es zwischen Mannschaft und Trainer zu teilen kriselt bestärken. Der Satz kann nicht ernst gemeint sein und so stellt sich auch kein Trainer vor sein Team. Denn jeder Spieler wird wissen das das "nichts" war. Da würde ich auch sarkastisch sagen die Mannschaft macht es fantastisch. Anders ist das ja nicht zu erklären. Und in dem Fall würde ich Roger sogar total verstehen.
Junges Team kann ich auch nicht mehr hören, das könnte auch ein vorteil sein und muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Sind doch keine 11 Havertz die auf dem Feld stehn.
Die Gründe müssen woanders liegen, vermute das die Chemie Team und Trainer im gesamten doch nicht komplett stimmt. Ich wiederhole, ich "vermute".
Das wechselt immer mein Gefühl, ich Hatte selten im Leben eine so verwirrende Saison wie diese.

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RESPEKT BEGINNT DAMIT, ZU AKZEPTIEREN, DASS DAS GLÜCK DES EINEN NICHT UNBEDINGT DAS GLÜCK DES ANDEREN SEIN MUSS!!!!
(Gleiches gilt für unterschiedliche Meinungen)

TOLERANZ HEIßT NICHT, DIE MEINUNGEN DES ANDEREN GUT ZU FINDEN, SONDERN SIE ZU ERTRAGEN!!!!

Wer nur selbstsüchtig ist, der mag noch so gescheit sein, er kann den Zusammenhang der menschlichen Dinge nicht durchschauen.

Selbstsüchtig: ohne Rücksicht auf die Selbstsucht anderer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 20.12.2016 um 12:14 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#287
21.12.2016 - 10:02 Uhr
Ich sehe drei Probleme:

1. Die Mannschaft spielt zu 90 Prozent groben Unfug. Nicht (nur), weil Schmidt die falsche Taktik wählt, sondern weil die wie ein lustloser, verwöhnter Haufen auftreten. In der Bundesliga muss JEDE Mannschaft in jedem Spiel alles geben, sonst wird das nichts. Da ist es auch egal, welches System die spielen sollen. Ich vermisse im Moment einfach den Willen der Mannschaft!
Das ganze führt aber zu dem zweiten Punkt.
2. Schmidt ist noch sturer als die Mannschaft lustlos ist. Vielleicht ist es mittlerweile einfach so, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt. Die merken doch auch, dass sie zu Saisonbeginn 100 Prozent gegeben haben, das System aber besonders anspruchsvoll für AV und IV ist, sodass kleinere Fehler schnell fatale Folgen haben.
3. Hat doch jede Mannschaft, die Nationalspieler stellt, immense Probleme. Bei München ist die Traumverteidigung so gut wie nie auf dem Platz, Dortmund ist knapp vor uns und die wirklich direkten Konkurrenten nochmals deutlich schlechter als wir.

Wenn die Mannschaft gegen den Trainer spielt, bin ich für eine Entlassung Schmidts, ist die Mannschaft einfach nur kraftlos, kann Schmidt gerne wieder seine tolle Rückrunde spielen lassen. Was genau der Fall ist, werden Boldt, Völler und Co besser analysieren können als wir und werden dementsprechend die richtige Entscheidung treffen, das steht für mich fest!
Roger Schmidt |#288
21.12.2016 - 10:39 Uhr
Zitat von Marbelous88
@ChristianWall und @Jaschar82

Bitte tut mir einen Gefallen und lest euch folgende Analyse durch:

http://spielverlagerung.de/2015/11/11/nicht-mehr-alles-roger-in-leverkusen/

Die ist, wie zu sehen, vom November 2015(!!!) also fast genau ein Jahr alt. Kommen euch folgende Gürnde für die Krise bekannt vor:

"Wir müssen unseren Stil wiederfinden."

"Die zahlreichen englischen Wochen und die erstaunlich hohe Zahl an blessierten Spielern verhinderten zudem, dass die Mannschaft ihren Rhythmus fand."

"Dabei handelt es sich wahrscheinlich weniger um körperliche als um die mentale Frische, die den Akteuren fehlt."

"Erstaunlich ist an dieser Stelle jedoch die hohe Anzahl an Verletzungen im Kader von Roger Schmidt. Neben den leichten Blessuren, welche Kramer, Bender, Bellarabi immer wieder verfolgen, hat die Werkself mit Hilbert, Toprak, Aranguiz und Jedvaj auch eine beträchtliche Anzahl an Langzeitverletzten zu beklagen."

"Dies gibt vor allem deswegen Rätsel auf, da das Gespann Schmidt/Bartlett eigentlich für ihre sehr gute Trainingsperiodisierung und Verletzungsprophylaxe bekannt ist."

"Leverkusen zeichnet in der Ära Schmidt schon seit Beginn eine gewisse Anfälligkeit bei gegnerischen Standards aus. Auch diese Saison fielen 12 der bisherigen 26 Gegentreffer aus Standardsituationen. Die alleinigen Gegentreffer in der CL waren sogar zu 50% aus Standards."

???

Und wir reden hier von einer alten Analyse, die sich aber nahezu perfekt auf den Herbst 2016 übertragen lässt. Mir reicht es langsam mit den Ausreden, denn vielleicht ist ja Roger Schmidt selbst verantwortlich für die Ausfälle, die junge Mannschaft auf dem Platz etc.?

Und eine Alternative hat er auch nicht parat, so wie es der Analyst gut erkannt hat:

Zitat von Spielverlagerung.de


Es wäre auch für Bayer Leverkusen eine Option eine formative Änderung vorzunehmen und entweder mit einer stabilisierenden Raute oder auch einer Dreierkette taktischpsychologische Reize zu setzen. Dabei muss man nicht einmal auf das hohe Pressing verzichten, kann jedoch in gewissen Situationen vermehrte Stabilität und simplere, wenn auch weniger ziel-/tororientierte Kompaktheit herstellen und der Mannschaft nicht zuletzt mental Abhilfe verschaffen.


Und jetzt wird wieder belehrt, am besten von oben herab, 3-2-1 los smile


Der letzte Satz gefällt mir am Besten.

Ich stimme zu, dass die Schmidtsche Spielidee nicht immer ideal ist. Aber ihm wurde doch Sturheit vorgeworfen, immer das Gleiche zu spielen. Tatsache ist aber auch, dass ihm aktuell vorgeworfen wird, dass wir gar nicht mehr so spielen wie da, wo es geklappt hat.

Soielverlagerung.de ... die haben doch auch immer seitenlang analysiert, warum der Fußball unter Dutt bei uns so toll wäre!? Seitdem nehme ich die nicht mehr ganz so ernst.

Ich kann für mich nur das folgende Fazit bislang festhalten: Die Ergebnisse stimmen diese Saison überwiegend nicht. Die Saison verläuft unbefriedigend. Zu den Ursachen gibt es viele plausible Erklärungsversuche, und da es ein komplexes Thema ist, werden viele davon auch zutreffen. Teile davon hängen mit dem Trainer zusammen (den ich persönlich übrigens nicht besonders sympathisch finde). Nur bewerte ich den Teil, der nichts mit ihm zu tun hat, für so groß, dass ich mir von einem Trainerwechsel wenig verspreche. Dafür haben wir dann alle anderen Pribleme, die mit mangelnder Kontinuität verbunden sind und die längerfristig den positiven Wert verwässern.
Und einige der übrigen Faktoren werden sich trainerunabhängig ohnehin verbessern.
Was ich als Problem allerdings auf uns zukommen sehe, ist dass die Stimmung bei den Spielern kippt. Hier muss man natürlich entgegenwirken, sonst wirkt sich das mglw so aus, dass der eine oder andere einen Wechsel vorzieht, was wir bislang gerne vermieden hätten. Das könnte tatsächlich an einem Punkt einen Wechsel notwendig machen.
Wie ich gestern schrieb, wir nähern uns dem Punkt an, wo es keinen gemeinsamen Weg zurück mehr gibt. Das Spiel beim FC kann da sehr wichtig sein. Ich persönlich rechne mit einem Unentschieden, was da auch keine klare Richtung vorgeben wird.

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»In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. « (Hans Meyer)
Roger Schmidt |#289
22.12.2016 - 12:34 Uhr
Insbesondere die Trennung von Schmidts engem Vertrauten, Athletiktrainer Oliver Bartlett, sorgte intern für Zündstoff. So soll der Trainer seiner Mannschaft nach Informationen des Kicker vorgeworfen haben, sich nicht für den Verbleib des Athletiktrainers eingesetzt haben. Dabei war es der Mannschaftsrat, der vertretend für den gesamten Kader an die Leverkusener Führungsetage herantrat und die Trennung wegen menschlicher Differenzen anleierte. Auch wenn Ömer Toprak nach dem Spiel in Köln gegenüber der ARD klarstellte, dass er noch nie gegen einen Trainer gespielt habe, lassen die lustlosen Auftritte der „Werkself“ einen solchen Schluss zumindest zu.
Speziell der oben stehende Teil ist doch genau das was ich auch eigentlich befürchtet hatte und zu Anfang auch meinte. Roger hält sehr viel von Bartlett, und wollte ganz sicher nicht das dieser geht. Die Spieler aber haben sich nicht für ihn ausgesprochen, sogar von menschlich nicht korrekt war die Rede. Und es heißt das es sogar die Spieler waren die zur GF gingen.
Da muss man doch nur klar denken, das dies eine Situation ist bei der es zu Differenzen kommt.
Das da zwischen Trainer und Team Spannungen sind ist doch das normalste der Welt, das wäre doch fast überall so.
Einige hier meinten dann das Bartlett ja aber der eine Faktor gewesen sein kann das es nun besser wird. Diese Vorstellung habe ich dann auch kurz, in der Hoffnung das es so ist, angenommen.
Aber denke schon das Roger das überhaupt nicht passt und er enttäuscht von den Spielern ist. Man merkt einfach klar das Roger und Bartlett ein Gespann sind und Roger hält einfach viel auf ihm

Zu dem Rest äußere ich mich nicht, man wird sehn was passiert.
Ich verstehe es allerdings nicht das alle einen Nagelsmann so vergöttern. Sehe das als genau das falsche, dort einen Burschen an die Seitenlinie zu stellen der bisher nichts erreicht hat, und dann unsere Herren Stars bändigen soll. Mit so jungen Trainern ist es doch eher immer schief gelaufen, und dann soll ein 28 Jähriger Chicharito, Toprak usw alle trainieren? Ob die den so ernst nehmen, da hätte ich schon bedenken. Unterschätzt das mal nicht. Mal was aus Hoffenheim rauszuhauen oder Leverkusen zu trainieren sind zwei ganz andere paar Schuhe. Nicht im Ansatz zu vergleichen. Desweiteren muss er erstmal nachhaltig zeigen was er kann. Ich sage nicht das er gut oder schlecht ist, das finde ich kann man jetzt noch garnicht sagen. Für den Moment auf Hoffenheim bezogen ist es gut.
Aber für Leverkusen wäre es genau das falsche, diese Kerbe haben wir doch ähnlich nun schon einige male besetzt. Unsere Männer brauchen da einen erfahrenen und schon nachgewiesen erfolgreichen Trainer. Meiner Meinung nach international....daß wäre optimal. Das man das nicht aus dem Hut zaubert ist was anderes.
Aber Nagelsmann heilsbringer kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Sollte das Dutt nicht auch sein? War der nicht auch gut mit Freiburg für deren Verhältnisse? Waren alle sehr begeistert hier als Dutt kam, ich erinnere mich noch.
Wie gesagt will Nagelsmann nicht beurteilen oder schlecht reden. Kann klappen, muss aber nicht. Meine Tendenz ist er nicht. Da halte ich Roger sogar für geeigneter das hinzugekommen mit dem Team.

Aber nun erstmal Frohe Weihnachten, unser Verein wird das noch regeln. Ich lass alles auf mich zukommen. Egal wie es kommt, werde ich es mittragen.
Ich hatte selten so ein hin und hergerissenes Gefühlschaos.

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RESPEKT BEGINNT DAMIT, ZU AKZEPTIEREN, DASS DAS GLÜCK DES EINEN NICHT UNBEDINGT DAS GLÜCK DES ANDEREN SEIN MUSS!!!!
(Gleiches gilt für unterschiedliche Meinungen)

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Wer nur selbstsüchtig ist, der mag noch so gescheit sein, er kann den Zusammenhang der menschlichen Dinge nicht durchschauen.

Selbstsüchtig: ohne Rücksicht auf die Selbstsucht anderer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 22.12.2016 um 12:41 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#290
22.12.2016 - 18:32 Uhr
Leverkusen -

Nach Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat auch Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler die zahlreichen Trainerentlassungen in der Fußball-Bundesliga kritisiert.

„Jeder muss es selbst entscheiden“

„Jeder muss das selbst entscheiden, jeder hat da seine Gründe. Aber ich finde es momentan etwas übertrieben und eine große Hysterie“, sagte Völler: „Von den letzten sieben Klubs, die jetzt unten stehen und die alle ihre Trainer entlassen haben, werden definitiv zwei absteigen, vielleicht sogar drei. Und einige, die jetzt meinen, dass sie jetzt noch in die Europa League kommen, die werden es auch nicht schaffen.“

Es stimmt schon. Ich bin so verwirrt, das ich selbst nicht wüsste was richtig und falsch sein könnte.
Ich bin absolut nicht zufrieden, aber ich könnte es akzeptieren wenn man einfach weiter dem Trainer vertraut. Und dann sieht man im nächsten Jahr wie es weiter geht. Glaube zwar nicht mehr an die CL, denn was viele vergessen beim aufzählen des Rückstandes ist eben die Tatsache das nicht ein oder zwei Vereine zich Punkte Vorsprung haben, sondern mehrere. Leipzig und München sind für uns kein Thema. Was man nun auch noch vergisst bei all dem Rückstand auf Platz 3 und 4. Das dort der BVB noch nicht steht. Das ist tendenziell eher schlecht, denn beim BVB rechne ich damit das sie vor uns landen, unabhängig davon auf welchem Platz.
Das heißt wir haben es da schwer, müssten theretisch genauso nach unten gucken wie nach oben. Selbst Freiburg steht vor uns. Halbserie ist ne Katastrophe. Punkt.
Jedenfalls muss ich sagen das ich es akzeptieren kann, wenn Roger noch Zeit bekommt. Und sollte man alle Ziele verpassen, dann ist es halt so. Vieleicht holt man dann im Jahr ohne NM und Doppelbelastung die Meisterschaft stark
Ich kann auch damit Leben wenn man sich trennt. Ich weiß es nicht was besser wäre. Es wechselt bei mir. Ich verstehe das eine, wie auch das andere. Aber soll er halt noch die Möglichkeit haben es zu ändern. Und wenn es dann so weiter geht, kann man immer noch handeln. Vieleicht auch erst am Ende der Saison, und dann muss man es akzeptieren wenn es für nichts gereicht hat. Dann könnte man es auf jeden Fall beenden.

Meine Angst ist natürlich oft das wenn wir alle Ziele verspielen, uns das in der Entwicklung zürückwirft. Die letzten Jahre konnten wir uns Kaderbezogen stets verstärken und alles halten. Also schon eine tolle Entwicklung. Diese zu unterbrechen ist natürlich Risikobehaftet. Ein völliges verspielen alles Ziele kann uns also zurückwerfen. Wenn dann bestimmte Spieler gehn die man nur schwer ersetzen kann (da nutzt auch nicht immer Geld was, weil es schwer ist ohne CL gleichen Ersatz zu bekommen), und gleichzeitig kein internationales Geschäft ist es eben schwer den Verlust aufzufangen und sich zu steigern.
Andererseits, will ich Spieler hier haben, die bei erster Möglichkeit oder dem verfehlen von Zielen, für die sie mitverantwortlich sind,und dann wechseln wollen? Will ich so Spieler die den Weg nicht mitgehen wollen?
Eigentlich ist das dann auch ein Charaktertest. Also vor was soll ich angst haben? Klar, es geht schnell im Fussball. Da geht's schnell nach oben, und genauso nach unten. Man muss sich entwickeln und schnell mit der zeit gehn. Halte es für möglich das sich Leipzig rasant entwickelt. Wer hätte es gedacht das sie nun schon so sind?
Ich will mich jetzt also erstmal nicht ärgern. Ich vertraue dem Verein und gehe den Weg mit. Ganz gleich wie er aussieht.
Ich denke das Roger seine Chance bekommen wird und dann kann ich es auch verstehn. Ganz gleich meiner eigenen schwankenden Meinung. Egal wie, hoffen wir das es besser wird.

Also einfach abwarten und sehn was passiert, was anderes bleibt eh nicht. Vorher werden wir nicht wissen was richtig oder falsch ist. Egal welche Entscheidung, ich drücke die Daumen.
Genießen wir die Feiertage und vertrauen unserem Verein. Es fühlt sich für den Moment gut an mit ein wenig Gelassenheit an die Sache zu gehn. Es kann nicht schlechter werden, im Grunde geht's nur nach oben.
Dann darf es aber keine ausreden mehr geben. Jetzt muss sich zeigen........

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RESPEKT BEGINNT DAMIT, ZU AKZEPTIEREN, DASS DAS GLÜCK DES EINEN NICHT UNBEDINGT DAS GLÜCK DES ANDEREN SEIN MUSS!!!!
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Wer nur selbstsüchtig ist, der mag noch so gescheit sein, er kann den Zusammenhang der menschlichen Dinge nicht durchschauen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 22.12.2016 um 18:53 Uhr bearbeitet
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