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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Roger Schmidt |#261
03.12.2016 - 23:38 Uhr
Man kann wirklich über sogut wie alles diskutieren inwieweit der Trainer da was hätte anderst machen können oder was für einen Einfluss er darauf nehmen kann usw., aber Elfer gehören definitiv nicht dazu.

Die einzige Ausnahme ich ich sehe ist, wenn jemand sich immer und immer wieder die Kugel nimmt und zum xten mal verschießt aber weiterhin darauf besteht der Schütze zu sein, da muss dann ein Trainer eingreifen und sowas unterbinden, aber ansonsten kann ein Trainer da doch nicht viel machen.

Man kann auch nicht einfach sagen, Spieler x schießt ab jetzt, der sich aber in den Momenten nicht gut fühlt und nicht will, was ist dann? Zwingen kann man auch niemanden, dann wirds erst recht nix.

Das beste wäre, das die Jungs mal ein paar Elfereinheiten mit einbauen und dann danach man untereinander festlegt das der oder der das nächste mal das Ding nimmt, da kann man auch mehr als einen möglichen Kandidaten nehmen, falls einer doch nicht will.

Aber legt man das vor allem untereinander fest, dann tritt der Spieler auch an und auch mit der Rückendeckung der anderen Spieler und auch der Sicherheit aus dem Training.

Falls es dann wieder nicht klappen sollte, dann kann man auch nix machen, irgendwann wird schon wieder einer reingehen, solche Drucksituationen kannst du eh nicht simulieren.

Der Trainer allerdings kann in diesem Fall eh nix machen, das muss man dann schonmal fairerweise auch sagen.
Roger Schmidt |#262
04.12.2016 - 01:23 Uhr
Hallo zusammen, ich bin nach fast 3-4 Jahren abstinenz von tm.de von den toten wieder auferstanden und bin nun wieder da. Ich habe auch in den letzten 3-4 Jahren dieses Forum und auch eure Kommentare (insbesondere von meine alte Freunde marbelous, bum-kun_cha etc.) verfolgt - Hallo an dieser stelle nochmal.

Ich weiß nicht so recht ob Roger der richtige oder der falsche Trainer für uns ist, denn vieles hat er bisher richtig gemacht und vieles gefällt mir auch sehr an ihn, aber man muss auch mal ein Fazit ziehen und wirklich einsehen, dass gerade spielerisch, worauf der Roger großen Wert legt oder zumindest damit rumpausaunt offensiv spielerisch zu begeistern, nichts passt.

Er hat großes Potenzial, ya, und ich erinnere mich noch genau wie viele hier im Forum vor Rogers-Verpflichtung einen Trainer forderten, der auch mal große Töne spuckt, der nach Hyypiä´s Defensiv-Bauwerk wieder begeisternden Offensivfußball mit viel spektaktel bieten kann, der Leverkusen nicht kleiner macht als man ohnehin schon ist und etwas an den früheren Daum erinnert.
Die Idee an sich wie Roger auftritt und er auch spielen will gefällt mir sehr, jedoch passt nix von dem zusammen. Er hatte genug Zeit sich Spieler für sein System einzukaufen (Bayer hat sogar Rekordausgaben getätigt) und sein System/Ideen auf den Platz einzubringen, jedoch ist bisher nicht viel davon zu sehen. Auf der Playstation habe ich auch gute Ideen, aber wenn ich sie mit meinem Team nicht eintrainieren kann und sie nicht auf den Platz bringen kann, dann ist es irrelevant was ich mir in meinem Kopf so ausmale.
Er hat viele Spieler auch voran gebracht und will auch immer das Maximum aus sich, der Mannschaft und den ganzen Verein herausholen, jedoch verstehe ich nicht warum man seine Handschrift noch nicht lesen kann. Wir spielen teilweise ohne erkennbares System und das widerspricht seine Aussage in sich ("Ich will dass man Bayer 04´s-Fussball auch erkennt, auch wenn man nicht hinsieht und weiß welches Team da spielt."). Wir haben diese Saison zwar sehr viele Ausfälle gehabt, jedoch hatte man trotzdem fast immer eine bessere Mannschaft (vom Namen her) als der Gegner auf den Platz bringen können, jedoch kein System.

Mein Fazit: An sich gefällt mir das er sehr selbstbewusst ist, großes vor hat und dies auch öffentlich kund tut. Es ist auch super wie er Offensiv denkt und auch Offensiv spielen lassen will, jedoch muss er es endlich auch langsam auf dem Platz bringen, egal ob 1-2 Spieler ausfallen oder nicht, man sollte DAS System auch dann erkennen. Ich würde ihn noch nicht entlassen und ihn Zeit geben bis die ersten Spiele nach der Rückrunde auch vorbei sind, um zu sehen ob es an ihm liegt oder an den ganzen verletzten etc.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berbatov06 am 04.12.2016 um 01:27 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#263
04.12.2016 - 16:29 Uhr
Zitat von herrmann13

Ich würde gerne nochmal fragen was denn AKTUELL!! für Schmidt spricht.

- Die Rückrunde letzte Saison hat zumindest gezeigt, dass er auch vernünftige(re)n Fußball spielen lassen kann. Fragt sich halt nur, wann da mal der Lernprozess einkehrt, dies dauerhaft zu tun.
- Er führt junge Spieler wie Henrichs, Havertz oder zuvor auch Tah und Bellarabi sehr zufriedenstellend an die Mannschaft heran, was die Trainer vor ihm nicht in der Form schafften.
- Die Spiele gegen große Teams. Vor allem mental! Ja, ich weiß, die gegen kleine = Gegenargument. Aber es bleibt ein Pluspunkt.
- Auf Rückstände kann die Mannschaft in der Regel antworten. Zwar nicht immer ganz so, wie man sich das vorstellt, aber man bricht zumindest selten danach auseinander. Auch das sah früher durchaus schon mal anders aus in Leverkusen.
- Mir würde gerade keine große wirkliche Alternative auf dem Trainermarkt einfallen, wo man direkt sagt "XYZ hat die Qualität, könnte die Dauerlösung in Leverkusen sein!". Übergangslösungen gibt's ggf. einige, aber da ist dann schnell wieder der Kreislauf aktiviert, läuft es unter der Übergangslösung gut, wird sie erstmal zur Dauerlösung befördert, dann läuft es irgendwann nicht mehr, weil es qualitativ halt keine Dauerlösung ist und dann geht die Suche von vorne los.

Ich sage jetzt nicht, dass man Schmidt nur deswegen unbedingt (!) behalten müsste, aber das sind die Punkte, die mir gerade spontan so einfallen.
All denjenigen, die Schmidt wirklich um jeden Preis loswerden möchten, sei halt auch nochmal die Frage gestellt, wer wäre denn die wirklich gleichwertige/bessere Alternative? Im Ausland mag es vielleicht so jemanden geben, aber ganz ehrlich, an eine solch "kreative" Lösung auf der Trainerposition glaube ich in Leverkusen so schnell nicht. Sobald der Kandidat kein Deutsch kann, ist er ja quasi schon raus ... wobei jemand mit Sprachbarriere mitten im Saisonbetrieb auch wirklich schwer einzubauen wäre, zugegeben.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Apfelschuerrle am 04.12.2016 um 16:31 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#264
04.12.2016 - 16:42 Uhr
Zitat von Apfelschuerrle

Zitat von Marbelous88

Die Erfolge wird keiner abstreiten können. Aber wer sich darauf ausruht stagniert. Es ist wichtig den nächsten Schritt zu gehen und ich halte es für legitim wenn man bezweifelt, ob Roger Schmidt dafür der richtige Mann ist. Es gibt gute Argumente für Schmidt, es gibt aber auch Argumente die gegen ihn sprechen und man sollte beides akzeptieren.


Exakt!

Ich frage mich ehrlich gesagt auch, wieso hier die Diskussionskultur rund um Schmidt (bis auf ein kleines "Zwischenhoch", wo es mal sachlicher wurde, welches inzwischen aber - wie es aussieht - schon wieder abgeflacht ist ugly ) gefühlt, bis auf wenige Ausnahmen, nur aus den beiden Extremen besteht?
Es gibt User, die Schmidt für jeden Kappes kritisieren und zwingend vom Hof jagen wollen und dann gibt es User, die denjenigen eine viel zu extreme Sichtweise attestieren, Schmidt dann aber gleichzeitig in den Himmel loben und überhaupt keine Kritik an ihm akzeptieren, selbst wenn sie berechtigte Punkte umfasst. Wo ist die goldene Mitte? Wo soll sowas bitte hinführen, außer zu seitenlangem Nonsens? schief



Ich Danke für diese beiden Beiträge, es spricht mir aus der Seele. Der Thread dreht sich im Grunde sogut wie nicht um Roger, sondern ein Kampf zweier Extreme.........mich stören zwar weniger persönliche Meinungen, da bin ich tolerant. Jeder soll finden was er will. Aber dieser fortlaufende Kampf untereinanader, der nervt. Meinung sagen und gut ist, aber das hin und her und pro und contra ist unnötig, weil es nichts bringt.

Noch schlimmer aber ist wenn man da mit reingezogen wird. Oder in eine Ecke gedrängt wird. Ich kann etwas schlecht an z.b. Roger finden, bin deswegen aber noch lange kein pausenloses Hater. Ich kann auch was gut an ihm finden, und bin trotzdem kein absoluter Fanboy. Mich stört es schon lange das man oft mal Sachen auferlegt bekommt.

Jeder soll seine Meinung sagen, ich störe mich an keiner. Finde es ok. Aber der Kampf um das Recht wird zu nichts führen, wenn zwei so unterschiedliche Parteien aufeinander treffem. Da muss man auch nicht ständig drauf eingehn, wenn sich jemand an einer Meinung stört....einfach mal stehn lassen und drüber hinweg sehn. Das hilft ungemein.
Aber schön das auch mal erkannt wurde das dies nicht nur eine Seite betrifft, sondern beide. Da kann man sich ins "provozieren" reinsteigern und ewig hin und her streiten, ohne Ergebnis.

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(Gleiches gilt für unterschiedliche Meinungen)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 04.12.2016 um 16:50 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#265
04.12.2016 - 17:01 Uhr
Man befindet sich in einer selbst geschaffenen Abwärtsspirale aus der man nur schwer wieder herrausfinden kann. Seitens GF, man wollte einen Macher, einen innovativen Trainer, der endlich mal langfristig etwas Aufbauen sollte, weg von Trainerwechseln, hin zu mehr Kontinuität. Zwickmühle man begibt sich selbst in eine Art gegenseitige Vertrauensabhängigkeit, die je länger die Zeit anhält, dann halt in eine Art Vertrauensblindheit vielleicht ungewollt abdriftet. Wobei man jetzt schon nur noch sieht, wie man in der Kommunikation verändert, Dinge nicht mehr hinterfragt, sondern nur noch die positiven Sachen sehen will betont und die negativen Automatismen die sich über die Jahre gefestigt haben, besser garnicht mehr anspricht. Das ist schon bedenklich und stört extrem bei einer sachliche Diskussion.

Auch innerhalb der Mannschaft kommt es naturgegeben zu einem Abnutzungseffekt, werden keine neuen Reizpunkte mehr gesetzt. Wo sind diese? RS ist ein guter Trainer fachlich einwandfrei und korrekt als Mensch. Es gibt schon anzeichen das es vermehrt zu Reibungspunkten innerhalb der Mannschaft gekommen ist. Das öffentlich Spieler und deren Fehler benannt werden. Das Spieler sich rausnehmen die Tatik zu hinterfragen, wieso man nicht geordnet verteidigen kann, wenn man in Führung ist usw,. Konzentrationsaussetzer, die Elfmeter, Führungen die man aus der Hand gibt, das hinterher rennen von Rückständen, die zu vermeiden gewesen sind. Es zieht sich wie ein roten Faden durch die Spiele. Abziehbilder pro Spieltag für das Poesiealbum zum Vergessen dieser Saison.

Entweder ist diese Saison nur eine Abwärtsspirale aus der Trainer und Mannschaft sich selbst helfen können, oder es muss halt reagiert, werden von Außen. Wichtig wäre es die Schwächephase auch als richtige Schwäche zu erkennen, sich nicht mehr in Ausflüchte und retorisch in die positiven CL Tabellenplätze die man erreicht hatte, zu flüchten. Oh wie haben einen Trainer der uns positive Ergebnisse geliefert hat. Ja das ist nun mal Vergangenheit, davon kann man sich im hier und jetzt nichts mehr kaufen. Das Geschäft ist nun mal schnelllebig und Ergebnisse müssen am Ende stimmen. Natürlich hat RS sich durch seine Jahre hier Kredit erarbeitet, jedoch wird dieser auch irgendwann aufgebraucht sein.

Sowohl Völler als auch Eberl haben sich mit den langen Vertragsverlängerungen der Trainer und dem Vertauensvorschuss sich selbst gar keinen Gefallen getan. Vielleicht ist es nicht mehr Zeitgemäß, auch diese Entscheidungen sollte man selbstkritisch auch mal hinterfragen. Sportliche Kontinuität kann man halt nicht von außen verordnen, sondern ergibt sich in manchen Fällen von selbst.
Roger Schmidt |#266
05.12.2016 - 03:39 Uhr
Zitat von ChristianWall
Es gibt in dem Thema ja auch nur zwei Extreme. Entweder der Trainer bleibt oder eben nicht. Ein bisschen bleiben geht nicht.


Mir geht es hinsichtlich der Extreme nicht um die Grundfrage "Geht oder bleibt Schmidt?", sondern um die Art und Weise der Argumentation und der Bewertung Schmidts. Man konnte hier teilweise "Diskussionen" auf Facebook-Niveau mitverfolgen!

Da gab es auf der einen Seite User, die Schmidt wirklich durchweg gehatet haben, kein gutes Haar an ihm gelassen haben, teilweise völlig abstruse Punkte angeführt und irgendwie gegen ihn ausgelegt haben, nur um noch mehr zu meckern zu haben. Argumentationsgrundlage: "Wer bei Schmidt ernsthaft noch irgendwas Positives sieht, hat doch keine Ahnung! Der ist kacke, der muss weg, sofort!".
Zwischen dem übertriebenen Hate versteckten sich teilweise aber auch Punkte oder Beiträge anderer User, die konstruktive Kritik waren. Die "Pro Schmidt"-Seite hat sich dann aber teilweise auf die Hater eingeschossen und übertrieben positiv gekontert, auch keine konstruktive Kritik zugelassen. Argumentationsgrundlage: "Haltet doch alle die Fresse! Schmidt ist geil, der muss bleiben!".
Und diese beiden "Fronten" haben sich dann jeweils auch noch richtig schön runtergemacht, teilweise wurde es auch die persönliche Schiene.

Und DAS finde ich jeweils zu extrem! Nicht Beiträge wie deinen, der die eigene Meinung nicht nur objektiv begründet, sondern auch andere Meinungen zulässt. Aber dieses total stumpfe "Hater vs. Lover"-Ding sieht man in anderen sozialen Netzwerken echt schon oft genug. Meist noch garniert mit persönlichen Beleidigungen, sobald beide Seiten keine Argumente mehr haben - was oft nicht lange dauert. rolleyes ugly
Was ich hier sehen möchte, ist sachliche Diskussionskultur. Und auch die kann man ja durchaus mal mit klaren Worten gestalten, bin ich ein absoluter Freund von. Aber die goldene Regel ist: Kritik immer gerne, wenn sie konstruktiv ist und Lob immer gerne, wenn es nicht überschwänglich glorifizierend ist.

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Roger Schmidt |#267
06.12.2016 - 08:59 Uhr
also kopf einschalten dürfte sich ja auch für andere lohnen.

völler und schmidt beschäftigen sich tag ein tag aus mit den geschehnissen rings um bayer 04.
beide nehmen ihren job ernst und arbeiten den ganzen tag daran die situation zu verbessern.
völler und schmidt werden nicht immer alles richtig machen aber so ist das im job nunmal.

und bevor das festhalten an schmidt als untätigkeit definiert wird, sollte jeder berücksichtigen das seine (forumuser)eingeschränkte sicht in den gesamtprozess bayer04 auch ausreicht eine meinung zu veröffentlichen und diese position auch zu verteidigen. und völler macht nix anderes - er hat aus deutlich mehr bewertungskriterien der situation entschieden dass schmidt der richtige trainer aktuell ist. und das er dies verteidigt und straight bleibt ist normal und wünschenswert.

die gesamte führung von bayer04 und schmidt selbst sind doch nicht blöd und wissen bei gleichbleibender punkteausbeute führt dies automatisch zum verfehlen von zielen und einer hohen wahrscheinlichkeit handelnde personen austauschen zu müssen.
und dies wird intern zu einer gewissen deadline führen, aber diese müssen sie doch nicht nach aussen kommunizieren !
Roger Schmidt |#268
07.12.2016 - 14:40 Uhr
Zitat von Yellowpress

Worüber bei diesem Vergleich vor allem trefflich diskutiert werden könnte ... ob wir uns mit Don Jupps System auch im direkten Vergleich mit Topteams so erfolgreich bis zumindest ehrenhaft aus der Affäre gezogen hätten wie aktuell unter SCHMIDT.


Ich halte mich aus der ewigen Grundsatzdiskussion raus, aber zu diesem Satz, den man immer öfter liest muss ich allgemein mal was sagen.
Was ist denn letztlich der große Vorteil wenn ich ein KO Spiel 2 zu 1 verliere und ausscheide, oder 4 zu 1 verliere und ausscheide? Wo ist der Vorteil, daß juckt doch keinen mehr ob ich gegen Paris 0 zu 4 verliere oder 1 zu 2.
Desweiteren, wann spielt man als Bayer Leverkusen denn schonmal gegen einen Top Gegner? Wir sind doch der Top Gegner. In der Liga gibt es zwei bessere Vereine. Und in der CL ist immer zum selben Zeitpunkt schluss. Im großen und ganzen.
Was ist das für ein Argument, das man nicht mehr gegen Top Teams hoch verliert, sondern nur noch niedrig?
Wichtig sind doch die 95% Spiele gegen schwächere Teams. Das ist wichtig. Wie hoch ich gegen Bayern verliere juckt mich null.

Desweiteren haben wir einmal in Barcelona 1 zu 7 verloren, verdammt, das kann passieren. Das kann uns mit Roger passieren, daß kann uns ohne Roger passieren. Wir sind doch kein Verein der in seiner Historie von jedem stärkeren Verein abgeschossen wurde. Das ist ein schwaches Argument. Wir haben einmal gegen Manu, Paris und Barcelona hoch verloren, weil diese Vereine einfach stärker waren und es auch deutlich sind. Manu jetzt nicht mehr unbedingt, aber man kann auvh mal hoch verlieren. Wir haben doch auch schon hoch gewonnen, 9 zu 1 gegen Ulm. Ja deswegen schlägt die doch nicht jeder so hoch.
An weitere hohe Niederlagen erinnere ich mich nicht. Man hat mal gewonnen und mal verloren, so ist die CL. Das ist eine Momentaufnahme.
Wir sind fast immer weitergekommen und haben die Gruppenphase überstanden. Wir sind doch kein Kanonenfutter gewesen? (Nur weil es drei mal hintereinander passierte. Das ist Schicksal, Pech oder keine Ahnung. Ich verurteile doch auch nicht Roger wenn wir gegen Barcelona 0 zu 6 verlieren würden, oder?

Ständig zu lesen das es ne große Leistung durch Roger ist statt 4 zu 1 nur 2 zu 1 verlieren ist für mich schwachsinn. Kann man doch garnicht nachweisen ob man damals anders gespielt hätte mit ihm.

Roger hat sicher so einiges positives gebracht, genauso wie er Fehler macht. Wie das jeder empfindet ist jedem selbst überlassen. Ich sehe zwei Seiten an dem ganzen.
Aber dieses Argument ist mir zu schwammig weil es eben suggeriert als hätten wir immer und überall hoch verloren, und nur durch Roger verlieren wir nicht mehr hoch, und eben weil es eher unbedeutend ist wie hoch man verliert, Niederlage bleibt Niederlage. Und noch weniger bringt es was gegen Top Teams stärker zu sein, wenn man in 90% der Fälle eben gegen kleine Teams spielt. Diese Spiele muss man gewinnen, nicht gegen Bayern knapp verlieren. Ich gewinne lieber 15 mal und verliere dafür gegen Bayern und Dortmund meinetwegen 0 zu 5.

Aber ist nur meine Meinung und völlig wertfrei gegenüber Roger.

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(Gleiches gilt für unterschiedliche Meinungen)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 07.12.2016 um 14:44 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#269
07.12.2016 - 16:04 Uhr
Zitat von maulwurf88

Zitat von Yellowpress

Worüber bei diesem Vergleich vor allem trefflich diskutiert werden könnte ... ob wir uns mit Don Jupps System auch im direkten Vergleich mit Topteams so erfolgreich bis zumindest ehrenhaft aus der Affäre gezogen hätten wie aktuell unter SCHMIDT.


Ich halte mich aus der ewigen Grundsatzdiskussion raus, aber zu diesem Satz, den man immer öfter liest muss ich allgemein mal was sagen.
Was ist denn letztlich der große Vorteil wenn ich ein KO Spiel 2 zu 1 verliere und ausscheide, oder 4 zu 1 verliere und ausscheide? Wo ist der Vorteil, daß juckt doch keinen mehr ob ich gegen Paris 0 zu 4 verliere oder 1 zu 2.
Desweiteren, wann spielt man als Bayer Leverkusen denn schonmal gegen einen Top Gegner? Wir sind doch der Top Gegner. In der Liga gibt es zwei bessere Vereine. Und in der CL ist immer zum selben Zeitpunkt schluss. Im großen und ganzen.
Was ist das für ein Argument, das man nicht mehr gegen Top Teams hoch verliert, sondern nur noch niedrig?
Wichtig sind doch die 95% Spiele gegen schwächere Teams. Das ist wichtig. Wie hoch ich gegen Bayern verliere juckt mich null.

Desweiteren haben wir einmal in Barcelona 1 zu 7 verloren, verdammt, das kann passieren. Das kann uns mit Roger passieren, daß kann uns ohne Roger passieren. Wir sind doch kein Verein der in seiner Historie von jedem stärkeren Verein abgeschossen wurde. Das ist ein schwaches Argument. Wir haben einmal gegen Manu, Paris und Barcelona hoch verloren, weil diese Vereine einfach stärker waren und es auch deutlich sind. Manu jetzt nicht mehr unbedingt, aber man kann auvh mal hoch verlieren. Wir haben doch auch schon hoch gewonnen, 9 zu 1 gegen Ulm. Ja deswegen schlägt die doch nicht jeder so hoch.
An weitere hohe Niederlagen erinnere ich mich nicht. Man hat mal gewonnen und mal verloren, so ist die CL. Das ist eine Momentaufnahme.
Wir sind fast immer weitergekommen und haben die Gruppenphase überstanden. Wir sind doch kein Kanonenfutter gewesen? (Nur weil es drei mal hintereinander passierte. Das ist Schicksal, Pech oder keine Ahnung. Ich verurteile doch auch nicht Roger wenn wir gegen Barcelona 0 zu 6 verlieren würden, oder?

Ständig zu lesen das es ne große Leistung durch Roger ist statt 4 zu 1 nur 2 zu 1 verlieren ist für mich schwachsinn. Kann man doch garnicht nachweisen ob man damals anders gespielt hätte mit ihm.

Roger hat sicher so einiges positives gebracht, genauso wie er Fehler macht. Wie das jeder empfindet ist jedem selbst überlassen. Ich sehe zwei Seiten an dem ganzen.
Aber dieses Argument ist mir zu schwammig weil es eben suggeriert als hätten wir immer und überall hoch verloren, und nur durch Roger verlieren wir nicht mehr hoch, und eben weil es eher unbedeutend ist wie hoch man verliert, Niederlage bleibt Niederlage. Und noch weniger bringt es was gegen Top Teams stärker zu sein, wenn man in 90% der Fälle eben gegen kleine Teams spielt. Diese Spiele muss man gewinnen, nicht gegen Bayern knapp verlieren. Ich gewinne lieber 15 mal und verliere dafür gegen Bayern und Dortmund meinetwegen 0 zu 5.

Aber ist nur meine Meinung und völlig wertfrei gegenüber Roger.


Danke für die ausführliche Erläuterung deines Standpunkts. Darum auch ein "Like".

Für mich stellt sich die Lage ein wenig anders dar, aber das ist ja auch in Ordnung und erklärt auch gleich warum wir beide unterschiedlicher Meinung sind und trotzdem "recht" haben können.

Es ist bei wirklich jedem User eine andere Gemengelage was ihm im Zusammenhang mit B04 "glücklich" macht. Da gibt es ja zuweilen frappierende Unterschiede, auch wenn ich diese ganz bestimmt nicht bei uns beiden ausmache. Mein Post bezieht sich deshalb auch eher auf die Allgemeinheit der User hier im B04-Forum.

Ich für meinen Teil wünsche mir auch sehr man einen Titel für B04. Auf der Prioritätenliste ist der aber eben nicht alleine und erst recht keine Pflicht. Bei anderen Usern bin ich mir da zuweilen nicht so sicher und diese machen sich unnötig das Leben schwer.

Wenn ich mir anschaue was an Konkurrenz in der BuLi unterwegs ist und was wir im Vergleich für Rahmenbedingungen haben (die weiß Gott nicht schlecht sind, aber eben auch meilenweit entfernt sind von dem was BVB, FCB und einige andere aufweisen), dann bewerte ich es für mich persönlich als stark ein was die letzten 5-6 Jahre passiert ist und hoffe dass wir weiterhin die Kraft besitzen in dieser Höhenluft in der das "atmen" immer schwieriger wird das Level zu halten.

Ich freue mich dann wenn wir es wieder einmal schaffen uns für die CL zu qualifizieren.

Und ja ich freue mich, dass wir solche desolaten Vorstellungen abgelegt haben auch wenn die natürlich nicht Standart waren.

Seien wir mal ehrlich ... rechnet jemand ernsthaft damit, dass wir unter normalen Umständen in der CL wesentlich weiter kommen als vielleicht mal ins 1/4-Finale!? Natürlich sollte man träumen und höhere Ziele stecken dürfen ... in die Phalanx der besten 8 oder gar 4 Teams Europas einzubrechen bedarf aktuell trotz der passablen Leistungen in der CL schon eines kleinen Wunders.

Insofern sind die aktuellen verbesserten Ergebnisse in de CL eben doch ein Zeichen, dass wir uns zumindest in den Top16 Europas etabliert haben und eben nicht mehr Freilos für Topteams sind. Ich kann mich darüber freuen wenn diese Teams wie bspw. Atlético Madrid gegen uns eben doch mit der besten Mannschaft starten, wir spielerisch ebenbürtig sind, ein SIMEONE an der Seitenlinie zum Rumpelstilzchen wird und wir erst im 11m-Schießen rausfliegen! Ja, Rausfliegen ist scheisse, da wir den Titel aber eh kaum holen werden ist das WIE wir spielen und auftreten am Ende eben doch die positive Entwicklung aus der ich meine Freude über diese Mannschaft und diesen Trainer ziehe.

Ich freue mich auch, dass wir eine Chefetage und einen Trainerstab haben der regelmäßig den glorreichen FC Bayern veranlasst Leite wie u.a. RESCHKE abzuwerben. Natürlich ist das letztlich auch Mist, aber es zeigt was hier für tolle Arbeit geleistet wird.

Ich freue mich auch, dass mehr Kontinuität eingekehrt ist auf dem Trainerposten und auch dass VÖLLER manchmal im RUMMRNIGGE-WATZKE-Style unsachlich Trainer und Mannschaft aus der Kritik nimmt.

Hej, Meister werden wird schwer, der CL-Titel ist utopisch ... da muss jeder wissen wie für ihn ein Erfolgserlebnis aussieht. Man kann sich das Fan-Leben schwer machen oder etwas leichter. Jeder wie es ihm beliebt.

Zum Schluss: Ja, gottverdammich ... Mannschaft und Trainer müssen es endlich schaffen zuverlässiger in Spielen zu punkten in denen wir Favorit sind. Das wünsche ich mir. Hässliche Worte wird man von mir aber dennoch nicht zu lesen bekommen wenn es weiterhin eine B04-Berg-und-Talfahrt gibt ... es geht um Fußball, ein Hobby für die Privilegierten dieser Welt ... das sollte man immer im Hinterkopf behalten, sonst macht man sich selbst das Leben schwer!

Natürlich kann jeder eine andere Meinung haben, solange er eben auch andere zulässt ... ich denke das ist die Quintessenz meines Posts, zumindest soll es die sein! Zwinkernd

Grüße!

Yellowpress
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yellowpress am 07.12.2016 um 16:12 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#270
12.12.2016 - 09:54 Uhr
Zitat von ImBaImanu
Zitat von bum-kun_cha

Zitat von ImBaImanu

Ich denke hier muss man auch nicht mehr viel schreiben Jungs.
Das Spiel heute sagt einfach mehr als tausend Postings...
Lustig das Schmidt jetzt das Alter als Ausrede nimmt Lachend
Aber irgendeine hat man ja immer am start.
Wenn es mal nicht die Verletzten oder das Alter ist, war es der Schiedsrichter.

Bis auf Havertz, Henrichs und Tah sind in unserem Kader doch fast nur erfahrene Kicker bzw Spieler im perfekten Fußballalter zu finden.
Dragovic, Kampl, Kießling, Chicharito, Toprak, Volland, Aranguiz Baumgartlinger, Bender...
Calhanoglu, Brandt, Wendell etc sind zwar noch jung, sind aber mindestens in Ihrem dritten bzw viertem Jahr Bundesliga bzw Championsleague!
Unfassbar wie man sowas als Ausrede nehmen kann.

Roger tritt bitte zurück, tu uns und dem Verein bitte diesen Gefallen!!!


Ich begehe jetzt einen Fehler und gehe auf dich ein. Dazu stelle ich dir eine Frage, die ich dir vor einiger Zeit schon mal gestellt habe und die du dir auch ehrlich stellen solltest: Magst du diesen Verein? Du schreibst derart negativen (Pardon, es ist herabsetzend, ich weiß und entschuldige mich) Stuss wie ich ihn nicht einmal von einem FC - Fan erwarten würde.
Gab es jemals eine Phase oder gar nur eine Situation, wo du mit Bayer zufrieden warst?
Du merkst doch, dass du eine sehr exklusive Auffassung hast, mit der du selbst dem kritischsten Geist hier auf eben jenen gehst. Warum tust du das? Widerspruchsgeist?


Ich liebe diesen Verein!
Schon als kleiner Junge hatte ich eine Jahreskarte und verfolge seit vielen Jahren jedes Spiel!
Aber ich mag eben nur den Verein, Spieler, Manager oder Trainer sind nur Teile des Vereins.
Sie kommen, gehen wieder und sind ersetzbar. Daher muss ich sie weder mögen, noch unterstützen, wenn ich der Meinung bin das sie dem Verein mehr schaden als helfen!
Und da ich der Überzeugung bin, dass wir uns unter Völler und Schmidt nie einen Titeltraum erfüllen werden, geschweige denn attraktiven Fußball zu sehen bekommen sehe ich eben einiges sehr kritisch.
Ich bin hier nicht im Forum um "Fanbrillen-Postings" abzulassen und mich beliebt zu machen, sondern Dinge die in meinen Augen besser gemacht werden müssen anzusprechen.

Ich vertrete nun mal die Meinung das der Trainer, sowie Völler den Verein verlassen müssen, damit Bayer Leverkusen einen "nächsten Schritt" gehen kann!

Sofern es hier Leute gibt, die mit dem Geleisteten der letzten Jahre, der aktuellen Situation und dem Fußball den wir seit knapp 3 Jahren unter Schmidt spielen zufrieden sind, bitte...
Jedem das Seine...
Ich bin es nicht, und würde gerne bevor ich sterbe einmal mit Bayer 04 Leverkusen einen Titelgewinn feiern!!
Klar gibt es für einen Titel natürlich keine Garantie unter einer neuen Führungsregie, aber es wäre ein neuer Anfang und eine neue Chance. Unter der Jetzigen, da bin ich mir zu 100% sicher, werden wir niemals in diesen Genuss kommen!


Verstehe.

Du machst meiner Meinung nach einen Denkfehler: Du erwartest zu viel. Als ob der "nächste Schritt" ein Automatismus wäre.

Es ist aber nun mal so, dass unser Verein aufgrund seiner "Standortfaktoren" ein kleiner Verein ist, der sich mit Clubs wie Mainz, Freiburg oder Augsburg messen kann. Da ändern die 25 Mio vom Werk leider heutzutage wenig.

Das überregionale Interesse medial gesehen zeigt sich zB in den Sky-Quoten, die kaum messbar sind und vergleichbar denen von Wolfsburg. Wie wenig deren Titel daran geändert hat siehst du selbst.

Dass wir trotzdem irgendwie im Rampenlicht stehen ist das eigentliche Wunder und, ja, der Erfolg unserer Vereinsführung. Und nicht etwa deren Versagen, dass es nicht mehr ist. Das Glad ist da in jedem Falle "halb voll". Auch wenn dir das nicht reichen mag. Aber das ist eher dein Problem.

Unter günstigsten Voraussetzungen wird für Bayer mal da oder dort was abfallen, wie 2002 oder wie wir es bei Leicester gesehen haben. Aber die Chancen für den Zufall werden immer kleiner.

Dass wir an eine natürliche Grenze stoßen kann man auch an den Transfers sehen, die wir tätigen. Für noch mehr, wie es nötig wäre, fehlt uns Kohle und Standing. Ich erinnere an 2013, wo wir Leute wie Auba und Alderweirelt wollten, die aber andere Clubs vorzogen und wir stattdessen Son und Spahic bekamen... auch ganz gut, aber nicht das gleiche Regal.

Den nächsten Schritt machen wird mancher Spieler, wie zB Brandt, aber nicht bei uns. So ist das. Mancher macht ihn auch nicht, wie Schürrle, und der Spieler geistert umher, auf der Suche nach dem großen Erfolg.

Das musst du nicht verstehen oder wahrhaben wollen, aber für mich steht das unumstößlich fest.

Natürlich könnte man besser Fußball spielen als im Moment, und es werden viele Fehler gemacht. Aber ändern würde es nichts...
auch ein anderer Trainer würde einiges anders machen, vielleicht auch besser. Aber statistisch sind wir in einem Beteich, der sich kaum verbessern lässt, und daran messen sich Manager und Clubs. Alles andere ist doch subjektiv und kaum messbar.

Und für mich ändert es auch nichts an meiner Liebe zum Club. Im Gegenteil. Ich liebe meine Kinder ja auch nicht unter der Voraussetzung, dass sie es aufs Gymnasium schaffen.. um mal einen Vergleich zu bringen.

•     •     •

»In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. « (Hans Meyer)
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