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Peter Zeidler
Geburtsdatum 08.08.1962
Alter 64
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Grasshopper Club Zürich

Peter Zeidler [ehem. Trainer]

03.06.2024 - 14:36 Uhr
Zeige Ergebnisse 51-60 von 85.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#51
11.10.2024 - 17:38 Uhr
Zitat von Happyhunter

Das mit dem Bier wird hier viel zu hoch aufgehängt. Ein Verbot, in der Freizeit Bier zu trinken, wäre arbeitsrechtlich nichtig, weil es sittenwidrig ist. In seiner Freizeit kann nämlich jeder machen, was er will.
Und wie sollte man es kontrollieren . Kameras mit Direktschaltungen in die Privatwohnungen ? V- Männer im Bermuda-Dreieck ?
Für mich ist das alles Unsinn, Zeidler sucht jetzt nur Gründe für den Misserfolg woanders. Es gibt auch Profis, die ihr Bier trinken und sehr ordentlich Leistung bringen. Oder er provoziert jetzt seinen Rausschmiss mit solchen Dingen, kriegt ja - wie Letsch - 2 Jahre sein Geld auch ohne Job.


Kann dir ja zu hoch gehängt sein, ändert aber nichts an der Realität.

Was arbeitsrechtlich nicht geht oder sittenwidrig ist, entscheiden auch andere Instanzen. Dass man in seiner Freizeit machen kann, was man möchte, ist jedenfalls nicht richtig. Ich kann mich als Kraftfahrer am Abend auch nicht betrinken, nur weil es meine Freizeit ist. Und wenn meine Leistungsfähigkeit infragesteht, sollte es nicht nur für den Verein relevant sein sondern auch für den Sportler. Was müsste man für eine Nulpe sein, wenn man als Leistungssportler regelmäßig Alkohol konsumiert?

Deinen schlechter Humor in allen Ehren, aber Alkoholkonsum kann man so leicht kontrollieren wie Laktat. Erstaunlicherweise kann man über Testverfahren einen moderaten Alkoholkonsum nachweisen.

Aber gut, dass du weißt, was Zeidler bezwecken möchte. Wenn ich in der Position wäre das Optimum aus der Mannschaft rauszuholen, würde ich ebenso auf Alkohol als Teil es Ernährungsplans schauen. Es wäre genauso absurd den Spieler zu gestatten jeden Abend bei McDonalds zu dinieren. Selbst ich im Amateurbereich scheine ja mehr auf meine Essgewohntheiten zu achten als diese Profimannschaft, oder was du zumindest für Erwartungen an die Spieler stellst.

"Es gibt auch Profis, die Bier trinken".
Es gibt auch Schwäne, die schwarz sind. Gibt sogar einäugige Bogenschützen, aber was sollen die mich interessieren? Du lenkst halt von der Frage ab, ob es zuträglich ist Alkohol zu konsumieren, wenn es sich um die Frage des Leistungsvermögens dreht.
Selbstverständlich gehst du da dem gesellschaftlichen Usus auf dem Leim, dass Alkohol ja gar nicht so schlimm ist, aber dein eigentlicher Fehler ist ja anzunehmen, dass die "mal ein Bierchen" trinken. Beweis mir erstmal, dass der Ivan sich nicht jeden Abend ne Flasche Vodka genehmigt. Ist natürlich ein Scherz, bevor du oder jemand anders das wieder wörtlich nehmen möchte.

Erstuanlich, über was für ein Mist diskutiert wird in der STTs, aber bei so offentsichtlichen Fragen hat dann am Ende wieder Nichts mit Nichts zu tun.


Edit:
Ah, einige Vorposter haben es ja schon geschrieben. Kann mich da in weiten Teilen anschließen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zapfhahn1848 am 11.10.2024 um 18:04 Uhr bearbeitet
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#52
11.10.2024 - 17:50 Uhr
Zitat von henry78
Zitat von Happyhunter

Das mit dem Bier wird hier viel zu hoch aufgehängt. Ein Verbot, in der Freizeit Bier zu trinken, wäre arbeitsrechtlich nichtig, weil es sittenwidrig ist. In seiner Freizeit kann nämlich jeder machen, was er will.
Und wie sollte man es kontrollieren . Kameras mit Direktschaltungen in die Privatwohnungen ? V- Männer im Bermuda-Dreieck ?
Für mich ist das alles Unsinn, Zeidler sucht jetzt nur Gründe für den Misserfolg woanders. Es gibt auch Profis, die ihr Bier trinken und sehr ordentlich Leistung bringen. Oder er provoziert jetzt seinen Rausschmiss mit solchen Dingen, kriegt ja - wie Letsch - 2 Jahre sein Geld auch ohne Job.


Ich finde, dass das ein schmaler Grad ist. Erst einmal sind Profifußballer Sportler und Vorbild. Als Sportler müssen sie auf ihre Ernährung und ihren Lebenswandel achten, weil der Körper ihr Kapital ist, das sie zur Berufsausübung brauchen. Sie sind auch Vorbild für viele Jugendliche, die ihnen nacheifern. Sie haben also gesellschaftlich schon eine andere Stellung, als es ein normaler Bürger hat. Von daher ist das mit der Freizeit so eine Sache. Sollten Profisportler in ihre Freizeit Rauchen und Alkohol konsumieren? Gehört das zu einer entsprechenden Berufsauffassung dazu? Ich würde das zumindest mit einem Fragezeichen versehen. Sicherlich ist ein Bierchen, zum Beispiel auf der Rückfahr im Mannschaftskreis nach einem Sieg, absoluter Standard und es sind alles erwachsene Männer, die man von Vereinsseite nicht kontrollieren sollte und darf, aber es ist nicht besonders ethisch, wenn sie sich so verhalten. Bei uns gab es mal, lange ist es her, eine Suspendierung eines Spielers, weil er, vor einem wichtigen Auswärtsspiel, bis morgens um drei feiern war und mit Fahne und ganz offensichtlich übernächtigt zum Abfahrtstreffpunkt gekommen ist. Das war auch in seiner Freizeit, aber es hat, ganz offensichtlich, seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Von daher kann man das halt nicht einfach so abtun. Es kommt dann auf die Situation an. Generell würde ich aber sagen, dass der Konsum von Alkohol, Zigaretten oder Drogen kein gutes Licht auf einen Profisportler wirft.

Bis um 3 feiern vor einem Spiel ist aber auch wirklich schon ein Extremfall. Ein einzelnes Bier oder Glas Wein am Abend wird vermutlich bezüglich Leistung keinen Unterschied machen. Ich selbst trinke seit einigen Jahren so gut wie gar keinen Alkohol mehr, vielleicht noch einmal im Jahr oder so und kann aus Erfahrung sagen das man auch alkoholfreies Bier trinken kann, z.B. ein alkoholfreies Radler. Aber an diesen Beispielen sieht man ja schon: Da kommt es stark auf den Einzelfall an. Vor einem Trainingsfreien Tag kann man bestimmt auch mal ein Bierchen mehr trinken. Grundsätzlich kriegen die Spieler ja auch Ernährungs- und Trainingspläne wenn sie länger frei haben und da kann man sicher auch Regeln zum Alkohol rein schreiben. Kontrollieren kann man das aber wahrscheinlich nur über die Leistung. Und am Ende des Tages geht es darum ja auch.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#53
11.10.2024 - 19:50 Uhr
Zitat von Herakles775
Aufsichtsrat tagte noch nach dem Spiel gegen Wolfsburg über die Zukunft von Zeidler. Es gab danach viele Aussprachen untereinander. Auch zwischen Zeidler und seinem Co-Trainer soll es unterschiedliche Auffassungen der Situation gegeben haben. Mannschaftsrat sollte die Arbeit des Trainers bewerten und fand kritische Worte bezüglich Training und Taktik.

Man will nochmal alle an einem Strang ziehen.

Ab sofort soll eine weniger komplexe Spielidee angewendet werden, die vor allem auf Kompaktheit setzt. Trainingseinheiten sollen weniger von Zeidler unterbrochen werden, damit Einheiten auch anständig durchgezogen werden."

Aus einem Bild+ Artikel.

https://m.bild.de/sport/fussball/vfl-bochum-wer-mit-wem-sprechen-musste-details-vom-rettungs-plan-67091d46c7fb8d71b181df8a?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fsport%2Ffussball%2Fvfl-bochum-wer-mit-wem-sprechen-musste-details-vom-rettungs-plan-67091d46c7fb8d71b181df8a


Ich muss bei "weniger komplexe Spielidee" etwas schmunzeln. Bei mir kommt da einfach die Botschaft an, dass große Teile der Profimannschaft mental anscheinend nicht so sehr begnadet sind. Das ist deren erste Berufswahl und dann soll es "zu komplexe" Systeme geben? Probier ich am Montag auf meiner Arbeitsstelle auch mal. Bürokratie leider zu komplex für mich, kann ich nix machen, Chef.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#54
11.10.2024 - 20:28 Uhr
Meiner Meinung hat man dann den Trainer jetzt auch komplett enteiert, da er ja fast komplett von seiner Spielidee abweichen muss,das kann doch alles gar nicht mehr funktionieren,selbst das Training darf er nicht mehr so häufig unterbrechen, wie er will.
Echt krass, bin gespannt wann der ganz große Knall kommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Woelk1848 am 11.10.2024 um 20:29 Uhr bearbeitet
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#55
11.10.2024 - 20:38 Uhr
Zitat von Zapfhahn1848
Zitat von Herakles775

Aufsichtsrat tagte noch nach dem Spiel gegen Wolfsburg über die Zukunft von Zeidler. Es gab danach viele Aussprachen untereinander. Auch zwischen Zeidler und seinem Co-Trainer soll es unterschiedliche Auffassungen der Situation gegeben haben. Mannschaftsrat sollte die Arbeit des Trainers bewerten und fand kritische Worte bezüglich Training und Taktik.

Man will nochmal alle an einem Strang ziehen.

Ab sofort soll eine weniger komplexe Spielidee angewendet werden, die vor allem auf Kompaktheit setzt. Trainingseinheiten sollen weniger von Zeidler unterbrochen werden, damit Einheiten auch anständig durchgezogen werden."

Aus einem Bild+ Artikel.

https://m.bild.de/sport/fussball/vfl-bochum-wer-mit-wem-sprechen-musste-details-vom-rettungs-plan-67091d46c7fb8d71b181df8a?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fsport%2Ffussball%2Fvfl-bochum-wer-mit-wem-sprechen-musste-details-vom-rettungs-plan-67091d46c7fb8d71b181df8a


Ich muss bei "weniger komplexe Spielidee" etwas schmunzeln. Bei mir kommt da einfach die Botschaft an, dass große Teile der Profimannschaft mental anscheinend nicht so sehr begnadet sind. Das ist deren erste Berufswahl und dann soll es "zu komplexe" Systeme geben? Probier ich am Montag auf meiner Arbeitsstelle auch mal. Bürokratie leider zu komplex für mich, kann ich nix machen, Chef.


Bin auch immer wieder erstaunt, wie blind da immer auf die Ideen des Trainers eingedroschen wird, während niemand die Spieler dabei hinterfragt. Das sind Profis, die es letzte Saison unter Letsch mit dieser Ausrede schon geschafft haben, dem Trainer quasi zu diktieren, wie man zu spielen hat. Jetzt diese Saison dasselbe.
Profis, denen eine Formation und Herangehensweise innerhalb dieser zu komplex ist, dürfen sich im Sommer gerne einen anderen Arbeitgeber suchen, bei dem sie mit stumpfem Gepöhle und Bierchen nach dem Spiel verhätschelt werden. Oder denken vllt mal darüber nach, ob sie wirklich professionelle Fußballer sein sollten.

•     •     •

~ VfL Bochum 1848 ~

~ Arsenal Football Club ~
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#56
11.10.2024 - 21:30 Uhr
Viel schlimmer finde ich, dass das überhaupt ein Thema ist. Hätte nicht gedacht, dass einige unserer Spieler sich scheinbar so regelmäßig Bier ins Stammhirn massieren das PZ das schon verbieten/regulieren muss. Bei aller berechtigter Kritik an PZ, da kann man ihm gar keinen Vorwurf machen. Ich bin total geschockt gerade ugly
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#57
11.10.2024 - 23:01 Uhr
Zitat von BOlx161


Bin auch immer wieder erstaunt, wie blind da immer auf die Ideen des Trainers eingedroschen wird, während niemand die Spieler dabei hinterfragt. Das sind Profis, die es letzte Saison unter Letsch mit dieser Ausrede schon geschafft haben, dem Trainer quasi zu diktieren, wie man zu spielen hat. Jetzt diese Saison dasselbe.
Profis, denen eine Formation und Herangehensweise innerhalb dieser zu komplex ist, dürfen sich im Sommer gerne einen anderen Arbeitgeber suchen, bei dem sie mit stumpfem Gepöhle und Bierchen nach dem Spiel verhätschelt werden. Oder denken vllt mal darüber nach, ob sie wirklich professionelle Fußballer sein sollten.


Mein reden, die Spieler die weniger komplexität wollen können ja nur die sein, die schon länger hier sind.
Fast jede Mannschaft beherrscht mehrere Systeme/Taktiken nur unsere Zuckertruppe schafft es auch beim dritten Trainer nicht ein System anzunehmen, bzw eine Spielidee umzusetzen.
Viele Spieler bei uns sind halt fussballerisch eher zweitklassig, mit Ball und ohne Ball.
Die meisten können anscheinend nur mannorientiert umher irren, wo man schon letzte Saison Probleme hatte mal nicht zwei Gegentore zu bekommen.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#58
12.10.2024 - 07:02 Uhr
Unsere Spieler haben ja versucht das System umzusetzen,nur haben diese anscheinend im Gegensatz zu Zeidler erkannt das wir einfach nicht die nötige Qualität haben um es erfolgreich auf hohem Niveau umzusetzten.
Mangelnde Geschwindigkeit und Technik bei den meisten unserer Spieler, es fehlen halt die passenden Spieler für das Zeidler System.
Ich sehe nicht das man unserer Truppe mangelnden Einsatz vorwerfen könnte.
Weder unter Letsch noch jetzt unter Zeidler.
Ein guter Trainer lässt das spielen was der Kader hergibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Woelk1848 am 12.10.2024 um 07:06 Uhr bearbeitet
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#59
12.10.2024 - 07:36 Uhr
Stimmt. Die Spieler können Zeidlers Plan nicht umsetzen. Aber warum ist das so? Weil uns die passenden Spieler nicht zur Verfügung stehen. Wer hat Zeidler geholt und war von seiner Spielidee überzeugt?
Warum haben wir keine passenden Spieler für das System?
Da muss jetzt mal sehr sehr kritisch hinterfragt werden.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#60
12.10.2024 - 10:15 Uhr
Zitat von Woelk1848

Unsere Spieler haben ja versucht das System umzusetzen,nur haben diese anscheinend im Gegensatz zu Zeidler erkannt das wir einfach nicht die nötige Qualität haben um es erfolgreich auf hohem Niveau umzusetzten.
Mangelnde Geschwindigkeit und Technik bei den meisten unserer Spieler, es fehlen halt die passenden Spieler für das Zeidler System.
Ich sehe nicht das man unserer Truppe mangelnden Einsatz vorwerfen könnte.
Weder unter Letsch noch jetzt unter Zeidler.
Ein guter Trainer lässt das spielen was der Kader hergibt.

Da bin ich im Kern bei dir. Ich würde den Wortlaut des Bild Artikels nicht allzu hoch hängen. Viele hängen sich daran auf, dass es zu "komplex" sei.

Zum einen ist ja die Frage, wie/wer der Bild die Informationen gibt und ob das 1:1 das gesagte wiederspiegelt. Zum anderen kann man ja nicht vor der ganzen Truppe sagen "Trainer sein System ist kacke" oder "stell doch die leute nach ihren Stärken auf". Auch jeder von uns würde bei einer Kritik an seinen Vorgesetzten vermutlich etwas diplomatischer ran gehen und dann wird daraus eben ein weniger "komplex" oder ähnliches.

Ich glaube persönlich auch immer noch nicht, dass unsere Spielweise per se zu intensiv ist. Aber wenn eben einzelne Spieler die komplette Außenbahn bespielen sollen OHNE gegen Ende ausgewechselt zu werden und ohne aus den Halbräumen Unterstützung zu bekommen (von Spielern die das nötige Tempo und skills dafür mitbringen), dann beschwert sich natürlich ein Wittek, dass die Intensität zu hinterfragen ist. Vielleicht geht in Zeidlers Hirn auch auf, dass wir durch perfektes pressing dir Räume so dicht bekommen, dass man Seitenwechsel komplett verhindert und daher gewisse Räume sicher sind/nicht bespielt werden müssen. Nur sind die Gegner eben nicht Lugano oder Sion sondern Leipzig, Dortmund und selbst Wolfsburg oder Gladbach haben bessere Spieler als jeder einzelne schweizer Verein und sind geübt aus solchen Pressung Situationen sich spielerisch zu befreien.

Ich Frage mich persönlich am meisten, wie ein Trainer auf die Idee kommt, den Ansatz so wie Zeidler zu wählen, wenn kein anderer Verein der top5 Ligen meines Wissens damit Erfolg hat. Und damit meine ich jetzt nicht die Raute prinzipiell, sondern die Auslegung wie wir sie spielen (kein richtig schneller Spieler in der Startelf, ausschließlich zentrale Mittelfeldspiepeler die alle verloren sind, wenn die auf die Außenbahn ausweichen). Denkt sich Zeidler, er revolutioniert den Fußball oder dass alle anderen Trainer zu blöd sind diese tollen Ideen einzuführen?

Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich sein Ansatz und auch die Raute zu Beginn stutzig gemacht hat, als er bei uns gehandelt wurde. Als erstes hatte ich geschaut, wie er denn in st gallen aufgestellt hat und da er dort flexibel zwischen 4222, 433 und Raute gewechselt hat UND die Raute oftmals mit Flügelspieler besetzt hat, war ich dann eigentlich halbwegs beruhigt. Aber wie kommt er bei uns auf die bescheuerte Idee, losilla, sissoko oder de Wit sind gute Spieler für die Halbräume? Sieht er denn nicht, dass die Flügel verweisen? Sieht er nicht, dass ein Außenverteidiger nie 90 Minuten alleine das leisten kann?

All das macht mich fertig, weil es gefühlt JEDER der von Fußball eine Ahnung hat auf den ersten Blick sieht und versteht, dass das in der Form nicht möglich ist. Wieso wird nicht ein Passlack mal nach 60 Minuten durch Oermann ersetzt und dafür in der Raute rechts ein Miyoshi oder kwarteng eingesetzt. Wieso keine taktische Varianz um irgendwie mal was neues zu probieren oder den Gegner zu überraschen?

Jetzt testen wir im Testspiel das 433 was ich ja begrüße, nur spielen dann im Mittelfeld Pannewig, dasschner und Miyoshi. Also entweder spielen wir mit 3 defensiven ZM Spieler in einer Raute oder Pannewig soll es alleine richten? Oder ist der Test so unwichtig, dass man alle defensiven Mittelfeldspieler schont - dann Frage ich mich aber warum gerade Wittek nicht geschont wird? Müssen wir auf der Position nicht gerade auch mal Alternativen testen oder was ist Zeidlers plan, sollte sich Wittek langfristig verletzen? Läuft ja Wittek dann in Krücken auf oder was ist der Masterplan?

Ein Test macht doch nur Sinn, wenn wir etwas testen, was in der Form auch im Ligaalltag nutzen bringt und auch so gespielt werden kann. Genau daher machen die bisherigen Tests im 433 immer relativ wenig Sinn. Wir spielen entweder enge Raute in "Bestbesetzung" mit zig defensiven Mittelfeldspielern oder eine viel zu offensives 433 mit der B-Elf. Wie soll denn dadurch das 433 eingeübt werden? Wie kann man dadurch vernünftige Rückschlüsse auf die System/Taktikfragen der Liga gewonnen werden? Ich versteh einfach fast gar keine Handlungen von PZ mehr. Das ist so unlogisch alles, dass er für mich wirklich der schlechteste Trainer der letzten Jahre zu sein scheint - noch vor Graupen wie atalan, was schon was heißen möchte. Daher finde ich es auch völlig normal, dass jetzt Kritik von Seiten der Spieler nach außen dringt, wenngleich die andere Worte als wir hier im Forum finden müssen in Richtung ihres Vorgesetzten. Müsste ich da was sagen und nicht auf die Tribüne landen wollen, würde ich vermutlich auch gerne andere Ansätze vorschlagen und das relativ Ideenlose System mit "komplex" in einer positiven Formulierung kritisieren.

•     •     •

"Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis."


Dieser Beitrag wurde zuletzt von realHST am 12.10.2024 um 10:26 Uhr bearbeitet
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