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Peter Zeidler
Geburtsdatum 08.08.1962
Alter 64
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Grasshopper Club Zürich

Peter Zeidler [ehem. Trainer]

03.06.2024 - 14:36 Uhr
Herzlich Willkommen!

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VfL.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von failerror am 20.10.2024 um 20:54 Uhr bearbeitet
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Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#1
03.06.2024 - 15:25 Uhr
Quelle: www.srf.ch
Sykora Gisler – der Fussball-Talk
mit Peter Zeidler, Trainer FC St. Gallen
Statt sich bei der Ombudsstelle über Sykora und Gisler zu beschweren, lädt sich FCSG-Trainer Peter Zeidler gleich selber in den Podcast ein, um einige Dinge klarzustellen. Wenn das Schule macht, steht bald Gianni Infantino auf der Matte.
Im letzten Jahr(17.05.2023) hatte sich Zeidler quasi selbst in den Fußball Video Podcast von SRF 3-Moderator Tom Gisler und (das Schweizer Magazin 11 Freunde)«Zwölf»-Chefredakteur Mämä Sykora eingeladen (wenn ihr schon immer über mich sprecht , sprecht mit mir), das Video zum Podcast. Die Fragen sind auf Schwyzerdütsch Zeidler Antworten schwäbisch Hochdeutsch.

Da kann sich ja jeder mal ein Bild von Zeidler machen , ich finde das absolut hörenswert...

Ich hatte mir Zeidler seit 4 Jahren als Hertha Coach gewünscht, da lasse ich Euch doch mal ein paar Auszüge da :

Er ist ehemaliger Weggefährte von Ralf Rangnick, arbeiteten schon Ende der 90er Jahre beim VfB Stuttgart zusammen, Rangnick als Nachwuchschef, Zeidler als Jugendtrainer. Ab Januar 2008 Rangnicks Co-Trainer in Hoffenheim, im Oktober 2012 holt Rangnick seinen Weggefährten zu Red Bull Salzburg. Zuerst als Trainer beim Farm-Team FC Liefering, später rückt Zeidler beim RB Salzburg als Chef-Trainer nach.

Wenn Jürgen Klopp über seine Inspirations-Quellen spricht, dann redet er immer wieder von ein «paar verrückten Württembergern». Er meint Rangnick und seinen damaligen Assistenten Zeidler.

Damit sollte schon klar sein das ein gewisser Rangnick-Fussball präferiert wird , also Pressing, Gegenpressing, Tempo-Fussball, usw.

Damals(2008/2012) wurde sowohl bei Hoffenheim als auch bei Salzburg schon anders und sehr fortschrittlich gedacht .

In St. Gallen angetreten, um eine neue attraktivere Spielphilosophie in den Klub und in die Mannschaft zu bringen. St. Gallen stellt mit die jüngste Mannschaft der Liga beim Traum vom Meistertitel mit St. Gallen(2020) war bspw. Einer der Innenverteidiger ist erst 17, der Kapitän war 22, der Altersdurchschnitt der Offensive betrugt knapp 22 Jahre. "Wir sind die jungen Wilden, die attackieren und nach vorne spielen." Den Fans gefällt das. "Die Leute hier identifizieren sich mit dieser Mannschaft und der Art und Weise, wie wir spielen," weiß Zeidler. Am Ende wurden sie Vizemeister .

Alleine bei St. Gallen haben 16 Spieler mit maximal 19 Jahren debütiert (1 x 16 Jahre , 4x 17 Jahre)

Peter Zeidler, der Coach des FC St. Gallen, ist der neuen, aufstrebenden Spezies zugehörig. Diese Sorte Trainer hat meist keine grosse Karriere als Spieler hingelegt, die Arbeit in Nachwuchsakademien von der Pike auf gelernt, ist vom Selbstverständnis her Lehrer, wobei Taktik das wichtigste Fach ist, um auf dem Rasen erfolgreich zu sein. Zeidlers Konzept ist im Grundsatz die ballorientierte Raumdeckung, so hoch und aggressiv und proaktiv wie möglich. Die Begründer dieser hochrisikoreichen, offensiven Spielphilosophie kommen mit Ralf Rangnick und Helmut Gross aus dem Südwesten Deutschlands, ebenso deren Exponenten Thomas Tuchel oder Jürgen Klopp.

Auch sein persönlicher Background ist interessant
Viel mitbekommen hat Zeidler aber auch in seinem Elternhaus im schwäbischen Böbingen. Demut, Zusammenhalt, Verbundenheit, Gemeinschaft aufbauen. Zeidler: «Das sind Tugenden, die ich zu Hause und in meinem Umfeld gelehrt bekommen habe. Und sie gelten auch bei Profispielern. Man kann im Fussball alles messen, nicht aber diese Kraft, die von innen kommt. Sie kann Berge versetzen.

Er war jahrelang Lehrer am Gymnasium (Sport, Französisch) in Stuttgart Im Januar 2008 hängt Zeidler seinen Lehrerjob an den Nagel und wird erstmals professioneller Fussballtrainer.
Pädagogik bzw. pädagogische Kenntnisse usw. kennt er also nicht nur aus dem Trainer Lehrgang zwinkerZwinkernd


Herzlichen Glückwunsch zu dieser Personalie, ich werde den Weg Zeidlers und des VfL Bochums genau verfolgen

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#2
08.06.2024 - 18:47 Uhr
Zitat von das_gute_A
ich verfolge Zeidler ja schon seit mehr als 10 Jahren. Ich bin sehr skeptisch bezüglich seiner Persönlichkeit...
Fachlich mag er Fähigkeiten besitzen, ok...aber Zeidler ist massivst dünnhäutig, absolut unfähig zur Selbstkritik und in der Niederlage kaum ansprechbar....

gewöhnt euch an folgenden Interviewablauf "Ich will niemandem die Schuld an dieser Niederlage geben.
Irgendwas, irgendwas, irgendwas. Leider hat der Schiedsrichter das ganze Spiel gegen uns gepfiffen."


Dann passt er super zum VfL, den letzte Saison gab es insgesamt mehrheitlich einige komische Schiedsrichter und VAR Entscheidungen gegen den VfL. Nach Niederlagen war Riemann auch nicht ansprechbar und wurde schnell mal zum Mike Tyson mit null Selbstkritik. Die beiden muessten sich dann doch verstehen eigentlich Lachend

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„Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet“.

„Wenn die Gegner nach Bochum kommen, muss es ihnen dünn durch die Hose laufen. Gibt’s diesen Ausdruck nicht in Deutschland? Die Hose vollhaben.“

„Ihr stellt mir Fragen und macht daraus eure eigenen Wahrheiten. Das ist kein Niveau, sondern Manipulation!
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#3
01.08.2024 - 19:11 Uhr
Zitat von Benni1848
Ein bisschen Klatsch und Tratsch mit Sky. Bei 3:26 deutet er zudem Neuzugänge (Plural!) „in den nächsten Tagen“ an.

https://sport.sky.de/fussball/artikel/zeidler-zur-vorbereitung-von-bochum/13188784/34828


Ob das mit Rentsch und der WAZ abgesprochen ist silent

Hört sich für mich auch danach an, dass es sich um einige Spieler handelt an die man dran ist und 2-3 werden die Tage kommen. Einer davon ist mit Sicherheit Timo Horn, hoffen wir dass bis nächste Woche dann noch 1-2 offensive Spieler da sind. Sollte Bernardo zeitnah wechseln, hoffe ich ohnehin dass es schnell geht.

Das würde das Ganze warten zumindest ein wenig erklären, wenn Union schon ein konkretes Angebot gemacht hat und man zuversichtlich ist hier bald Vollzug zu melden. Mit 8 Millionen mehr in der Tasche holt man vermutlich andere Spieler als ohne.

Das Interview stimmt jedenfalls sehr positiv und macht mir wieder etwas mehr Mut. All die negativen Vibes hier im Forum färben dann doch auch ein wenig auf mich ab tongue

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"Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis."

Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#4
01.09.2024 - 11:56 Uhr
Peter Zeidler steht schon recht früh vor der Frage "soll ich mein System anpassen und wenn ja wie". Dabei ist er eigentlich bekannt dafür, dass er die erste Teilfrage mit Nein beantwortet. Er hält tatsächlich recht stur an seiner Idee fest, da er sehr davon überzeugt ist. Zumindest war es in seinen letzten Stationen so.
Irgendwie stehen wir schon wieder vor der selben Frage wie bei Thomas Letsch. Es wurden zwar Spieler für das im jetzigen Falle Zeidler-System geholt, allerdings kann man ja keine komplette Mannschaft auswechseln. Folglich spielen auch Spieler, die nicht perfekt zum System passen.
Beide Trainer woll(t)en intensives Pressing, hohes Anlaufen. Dafür benötigt man laufstarke, topfitte Mentalitätsspieler mit hoher Auffassungsgabe (wann attackiere wie und wo, was sind die richtigen Laufwege, gutes Antizipieren). Und vor allem eine schnelle letzte Reihe. Hier beginnt es dann meiner Meinung nach schon zu bröckeln und es werden Spieler spielen (müssen), die nicht wirklich passen.

Ein weiteres großes Problem ist bei beiden Trainern/Systemen, dass die Spieler nach 60-70 Minuten platt sind. Das war schon bei TL so und ist nun wieder zu erkennen. Schon letztes Jahr haben wir gegen Ende des Spiels viel zu viele entscheidende Tore bekommen.

Und dieses Problem gab es auch in Zeidlers letzten Stationen. Das Spiel war meist sehr ansehnlich, aber nach einer guten Stunde waren die Spieler erschöpft und die Mannschaft brach immer wieder ein. Auch in St. Gallen hat er keine Lösung dafür gefunden. Dies muss er aber nun unbedingt schaffen.

Ich will damit nicht direkt alles in die Tonne kloppen und eine Rückkehr zum altbekannten System fordern. Aber es gibt ja auch noch etwas dazwischen. Die frage muss doch viel mehr sein "was kann ich mit den vorhandenen Spielern erreichen, welches System passt am besten". Dabei kann doch auch gerne im Spiel variiert werden.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie er auf die gezeigten Leistungen, vor allem die gegen Regensburg und Gladbach, reagiert und wie die Länderspielpause genutzt wird. Schafft er es bspw. einen Bernardo, der mit dem Kopf schon weg war, so einzubauen, dass er ähnliche Leistungen abliefert wie in der vergangenen Saison? In welchem System kann er das? Lässt er seine beiden Kapitäne in der S11? Wenn ja wie will er Hofmann einbinden, der ein Zielspieler und kein Pressingmonster ist? Wie entwickelt er die jungen Spieler so weiter, dass sie eine gute Rolle in der Bundesliga spielen können? Wie baut er eine funktionierende Hierarchie auf (dabei waren mMn zwei Kapitäne, die durchaus Wackelkandidaten sind, nicht die beste Lösung)?

Es gibt also viel zu tun für PZ. Dafür bekommt er zumindest von mir auch noch Zeit. Trotzdem würde ich mir wünschen, die ihm nachgesagte Sturheit nicht erleben zu müssen. Drücke ihm die Daumen, dass er die richtigen Lösungen findet.

Jetzt ist es doch ein wenig mehr geworden...
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#5
14.09.2024 - 21:23 Uhr
Das war doch so ein Mischmasch. Broschinski ist ständig in die Spitze gezogen, Myoshi ins Mittelfeld. Mag sein, dass das auf dem Papier ein 433 war, im Spiel war es aber wieder öfter die Raute mit völlig verwaisten Außenbahnen. Es geht weniger um das Ergebnis als vielmehr um die Vorstellung. In den vergangenen Jahren waren wir gegen Freiburg meist ebenbürdig. Heute hatten wir mehr Glück als Verstand und verlieren dennoch. Vier Spiele, die Anzahl an Torchancen kann man an einer Hand abzählen. Für die Anzahl an vergebenen 1000% des Gegners reichen keine zwei Hände. Ein De Wit spielt ähnlich stark wie ein Denis Berger. Das stimmt hinten und vorne nicht. Ein paar Schlauköpfe lachen mich hier für 4231 in den Tod aus. Aber man kann sich auch mit Ansage in die zweite Liga weiterentwickeln. Derzeit spielen wir den mit Abstand schlechtesten Fußball seit dem Aufstieg.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#6
14.09.2024 - 21:42 Uhr
Danke Jourralf. Unter Zeidler spielen wir Raute und 4-3-3 im Mischmasch.
Was mich auch extrem stört ist diese Mär vom Weiterentwickeln. Experten, Journalisten, Reporter sagen einstimmig das sich der VfL spielerisch weiterentwickeln muss. Da halte ich voll gegen. Wir müssen das spielen was uns auszeichnet:Kämpfen und dem Gegner den Spaß am Fussball spielen nehmen. Nicht schön, aber effektiv. Sobald dann ein Coach mit seinen tollen Vorstellungen vom Fussball kommt geht das in die Buchse.Letsch und Zeidler entstammen dem RB Kosmos. Mit den Spielern dort kann man die tollsten Systeme einüben und dem Gegner sein Spiel aufzwingen. Hier ticken die Uhren aber anders. Und daran scheitert diese Art Coach dann meist.
Bin auch klar für 4-2-3-1.
Letsch wie auch Zeidler betonen, dass System sei gar nicht so entscheidend. Ist es aber wohl doch.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#7
14.09.2024 - 23:58 Uhr
In der Schweiz spielt man aber auch jedes zweite Spiel gegen gefühlte Zweit- und Drittligisten. Diese Zeit hast du einfach in der Bundesliga nicht. Nur mit Kampf nicht etablieren? Was haben denn Mainz, Augsburg oder Freiburg anders gemacht? Jedes Jahr können wir teurere Spieler kaufen und schließen auf. Jedes Jahr rücken derzeit zwei vermeintlich krasse Abstiegskandidaten a la Kiel und Pauli in die erste Liga auf, zu denen wir die Schere immer mehr erhöhen. Stand jetzt stellen wir uns das zweite Jahr in Folge mehr das eigene Bein statt den (leichteren) Kampf anzunehmen.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#8
15.09.2024 - 11:53 Uhr
Die Erwartungshaltung ist wieder einmal total schlimm.

Wir haben einen der schwächsten Kader der Liga. Als wäre das nicht genug sind einzelne Spieler sehr spät zur Mannschaft gestoßen und haben keine gemeinsame Vorbereitung absolviert.

Obendrein sind einige dieser Spieler immer noch nicht bei 100%.

Es ist sowieso schon eine Mammutaufgabe eine neue Spielweise zu implementieren. Schlimmer wird es, wenn die Spieler unterschiedlich spät aufkreuzen und unterschiedlich fit sind.

Des Weiteren fehlt bei uns ein ordentlicher Kreativspieler.

Dennoch müssen auch Punkte her. Gegen Kiel darf es keine 2 Meinungen geben. Nur ein Heimsieg kommt in Frage. Und dann kann man weiter sehen.

Für mich kriegt Zeidler unabhängig von den Ergebnissen noch 3 Spiele Zeit zu beweisen, dass es besser geht.
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#9
17.09.2024 - 09:32 Uhr
Zitat von Westfale1848
Wir müssen das spielen was uns auszeichnet:Kämpfen und dem Gegner den Spaß am Fussball spielen nehmen.

Was genau wird davon aktuell nicht praktiziert?
In meinen Augen ist das genau das, was gemacht (bzw. versucht) wird.
Ich sehe keine sinnlosen schönspielerischen Ansätze, sondern den Versuch, mit bescheidenen Mitteln das Optimum herauszuholen. Möglicherweise gelingt das nicht, möglicherweise ist der aktuelle der falsche Ansatz. Kann alles sein.

Aber zu sagen "aktuell kämpfen sie nicht und mit dieser Formation/Aufstellung wollen sie aktuell dem Gegner auch nicht die Lust am Spielen nehmen" ist doch Unsinn.


Zitat von Jourralf
In den vergangenen Jahren waren wir gegen Freiburg meist ebenbürdig.

Und davor die Jahre war man Hansa Rostock oder SV Sandhausen ebenbürtig.
Dinge/Kader verändern sich, Freiburg ist nun mal weiterhin auf dem Papier besser aufgestellt. Nur mit Kampf und der richtigen Zahlenkombination in der Aufstellung gleichst du das vielleicht mal ein Spiel aus, aber nicht 6 Duelle hintereinander.


Zitat von 1nv1s1bIe
Ich würde mit Zeidler auch in die zweite Liga gehen, so oder so sind wir irgendwann mal fällig, da wir finanziell bedingt auch durch das Umfeld (Stadionneubau) nicht mithalten können, eher wird Heidenheim ein modernes 30000 Zuschauer Stadion bekommen. Freiburg ist mit Streich auch mal abgestiegen. Es fehlen uns noch 2-3 Transferfenster für einen Kader der auch Bundesligatauglich ist.

In der Theorie kann man sich das vorstellen. In der Praxis bin ich da doch deutlich skeptischer. Der Kader ist nicht dafür ausgelegt, einen Schritt zurück, um zwei nach vorne zu machen.
Beim Rest des Vereins, Infrastruktur, Jugendarbeit bin ich da auch nicht so sicher.

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VfL Bochum, Eintracht Frankfurt & Tura 88 Duisburg
Peter Zeidler [ehem. Trainer] |#10
18.09.2024 - 16:17 Uhr
Zitat von Sitzplatz1848

....Du blendest vollkommen die Realität aus. Das "hätte wäre"-Spiel können wir auch andersrum spielen. Was wäre, wenn Freiburg seine zig Großchancen genutzt hätte und es zur Halbzeit 3:0 für Freiburg gestanden hätte? Auch wenn es 2:1 ausgegangen ist. Knapp war nur das Ergebnis, nicht das Spiel. Da haben gestern noch Welten gefehlt.


Das Hätte-Wäre-Könnte Spiel würde ich am liebsten immer nach Spielen auf diese Foren aber auch auf die Aussagen von Journalisten beziehen. Objektive Betrachtung selten möglich!
Hätte es zur Halbzeit 2:0 gestanden und hätte der VFL den Sieg in der 2.Halbzeit irgendwie mit viel Glück festgehalten, dann wären die Kommentare in den Foren und in der Presse ganz anders ausgefallen. Auch wenn es nur winzige Kleinigkeiten sind, die zu einem Sieg geführt hätten. Man hätte Spieler und das System in den Himmel gelobt und Zeidler als kommenden Messias gefeiert: "Seit Jahren wieder in Freiburg gewonnen!" etc.
Jetzt muss man allerdings lesen "Habe in Freiburg nicht mal Ansätze gesehen".
Und was stünde wohl in den Foren wenn die Fans nicht so erinnerungsoptimistisch wären? Bochum hat in der zweiten Halbserie der letzten Saison ein paar Highlights gesetzt wie Bayern, Union, Hoffenheim und ist sonst meistens kläglich und torreich untergegangen. Gerne auch Tore in den ersten Minuten kassiert und dann erfolglos hinterhergelaufen oder alles im letzten Drittel der Spielzeit verschenkt. Schon vergessen? Was ist an dieser Truppe bisher schlechter? Nichts! Und das obwohl wichtige Abwehrspieler noch fehlen.

Ich sehe die Arbeit von Zeidler als sehr schwierig an aber er macht es dennoch gut und es wird sich noch einiges entwickeln, woran wir Spass haben.
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