| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz
23.12.2018 - 11:38 Uhr
23.03.2021 - 12:46 Uhr
Zitat von Geronimo1000
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Zitat von Erichson81
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Zitat von Geronimo1000
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Das ist die entscheidende Frage, die du stellst.
In der aktuellen Situation ist Bosz das Bauernopfer aber eben aufgrund der letzten Auftritte auch nicht mehr tragbar.
Er hat meines Erachtens die Mannschaft verloren und auch selbst mut- und ratlos gewirkt.
Die Option sich die letzten 8 Spiele durchzuwurschteln und dann im Sommer MIT Bosz den großen Umbruch zu starten ist spätestens mit dem Hertha Spiel gestorben.
Das war ein Offenbarungseid sondergleichen und wie hätte das weitergehen sollen?
Du kannst im Sommer ja nicht den kompletten Kader austauschen, die Risse die jetzt entstanden sind und bis Saisonende noch weiter entstanden wären, hätte man auch mit großem Umbruch nicht mehr ausgemerzt.
Die Entlassung war somit leider alternativlos, auch wenn Bosz zu 100% die ärmste Sau in diesem Szenario ist.
Mit Wolf und Herrmann kommt nun eine Übergangslösung um möglichst nochmal einen Impuls zu setzen und zugleich sich den Sommer offen zu halten.
Wenn du mich fragst, gehören zum großen Umbruch im Sommer nicht nur die Spieler und Trainer sondern vor allem die sportliche Führung.
Völler möchte 2022 eh aufhören, dann soll er bitte direkt gehen und in dieser Situation seinem Nachfolger die Möglichkeit geben den Kader von Grund auf selbst zu gestalten. Durch die vielen auslaufenden Verträge und Karriereende der Benders wird das Gehaltsbudget und auch die Anzahl der Spieler einiges hergeben um wirklich einen großen Cut zu machen.
Im Hintergrund sollte nun schon die Planungen laufen. Mein Wunschszenario wäre Rangnick als Sportvorstand, der hätte nun genug Zeit und auch von Vereinsseite genügend Kapazitäten hier relativ kurzfristig alles umzukrempeln.
Ich sehe aber leider kommen, dass Völler und Rolfes abhängig von der restlichen Saison bei Wolf bleiben oder eben den nächsten Versuch starten mit Seoane oder weiß der Geier.
Und dann kommt es genau dazu, was du beschrieben hast, in 1,5 Jahren geht das Thema von vorne los.
Die Möglichkeit zum großen Cut in allen Bereichen ist im Sommer da und der MUSS sowohl Spieler, Trainer und Geschäftsführung betreffen ansonsten geht es eben weiter im Hamsterrädchen...
23.03.2021 - 13:14 Uhr
Zitat von DonChris
Wer sagt aber das es mit Wolf funktioniert?
Zitat von Basilikum
Ja klar... Wie die letzten Wochen oder.... Hat ja klasse geklappt...
Zitat von DonChris
Wieso Wunder?
An der Situation arbeiten.
Zitat von Basilikum
Ja klar.....und dann auf ein Wunder hoffen? Maan musste jetzt zwingend handeln um zumindest ein bisschen positive Stimmung zu erzeugen und Platz 6 zu holen. Völlig egal mit wem.
Zitat von DonChris
Richtig.Man hätte mit Bosz die Saison zuende bringen sollen.
Zitat von Alphabet
Danke für die letzten Jahre, Peter.
Ich werde dich in guter Erinnerung behalten.
Mich würde aber mal interessieren, was diejenigen erwartet haben, die seine sofortige Entlassung gefordert haben aber jetzt über Wolf herziehen. Dass man mitten in der Saison keine A Lösung bekommt, war doch klar.
Danke für die letzten Jahre, Peter.
Ich werde dich in guter Erinnerung behalten.
Mich würde aber mal interessieren, was diejenigen erwartet haben, die seine sofortige Entlassung gefordert haben aber jetzt über Wolf herziehen. Dass man mitten in der Saison keine A Lösung bekommt, war doch klar.
Richtig.Man hätte mit Bosz die Saison zuende bringen sollen.
Ja klar.....und dann auf ein Wunder hoffen? Maan musste jetzt zwingend handeln um zumindest ein bisschen positive Stimmung zu erzeugen und Platz 6 zu holen. Völlig egal mit wem.
Wieso Wunder?
An der Situation arbeiten.
Ja klar... Wie die letzten Wochen oder.... Hat ja klasse geklappt...
Wer sagt aber das es mit Wolf funktioniert?
Niemand, die Garantie hast mit Klopp auch nicht. Aber man muss jetzt zwingend jede Möglichkeit nutzen und irgendwie eine positive Stimmung erzeugen. Und da finde ich Wolf jetzt nicht so schlecht. Der kann schon motivieren und einfach mal andere Impulse setzen nach dem Bosz verbraucht war. Natürlich muss im Sommer eine adäquate Lösung her, aber kurzfristig finde ich diese Lösung okay.
23.03.2021 - 13:29 Uhr
Zitat von Erichson81
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Zitat von Geronimo1000
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Zitat von Erichson81
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Zitat von Geronimo1000
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Interessante Einschätzung. Genau da trennen sich meiner Meinung nach unsere Ansichten. Ich glaube dass die Leistungskultur in Leipzig ein Faktor dafür ist, dass man sich als Mannschaft nicht so gehen lässt. Weil jeder Spieler weiß, dass dann nicht nur der Trainer hinterfragt wird. In Leipzig hätten solche Phasen wie bei euch jetzt unter Bosz mit hoher Garantie Konsequenzen für den Kader, ggfs. sogar für einige im Team um das Team.
Aus meiner Sicht stehen Dortmund und Leipzig vor euch, und Gladbach sitzt euch inzwischen im Nacken. Auf der einen Seite zolle ich eurer sportlichen Leitung Respekt dafür, dass ihr euch solange in der Bundesligaspitze gehalten habt. Gleichzeitig ist ein schleichender(!) Trend zu erkennen, dass ihr nach und nach überholt und abgehängt werdet.
Dortmund und Leipzig arbeiten mit dem Anspruch die Lücke zu Bayern zu schließen und da zu sein, wenn sie schwächeln. Gladbach, Wolfsburg und Frankfurt arbeiten mit dem Ziel, die Lücke zur Spitzengruppe und euch zu schließen. Aber worauf arbeitet ihr hin? Welche eurer (Personal-)Entscheidungen trägt diese langfristige Handschrift? Da ich das aus der Distanz betrachte, freue ich mich ehrlich über Input den ich schlicht und ergreifend bisher übersehen habe. Und glaub mir, ich gönne euch oder Leipzig endlich einen großen Titel. Mir geht dieses Traditionsgeschwafel auf den Sack, als ob irgendwelche Vereine ein Erbrecht auf Erfolge hätten, unabhängig davon wie dilettantisch sie geführt werden.
Ich halte eure Mannschaft nicht für resilient genug, und der Abgang der Bender's wird menschlich richtig weh tun. Mich würde es nicht mal überraschen, wenn nach 2 Siegen unter Wolf sich irgendein Spieler hinstellt und so nen Mist wie "Der neue Trainer redet viel mehr mit uns" von sich gibt.
23.03.2021 - 13:39 Uhr
Zitat von Megaschnix
Das ist die entscheidende Frage, die du stellst.
In der aktuellen Situation ist Bosz das Bauernopfer aber eben aufgrund der letzten Auftritte auch nicht mehr tragbar.
Er hat meines Erachtens die Mannschaft verloren und auch selbst mut- und ratlos gewirkt.
Die Option sich die letzten 8 Spiele durchzuwurschteln und dann im Sommer MIT Bosz den großen Umbruch zu starten ist spätestens mit dem Hertha Spiel gestorben.
Das war ein Offenbarungseid sondergleichen und wie hätte das weitergehen sollen?
Du kannst im Sommer ja nicht den kompletten Kader austauschen, die Risse die jetzt entstanden sind und bis Saisonende noch weiter entstanden wären, hätte man auch mit großem Umbruch nicht mehr ausgemerzt.
Die Entlassung war somit leider alternativlos, auch wenn Bosz zu 100% die ärmste Sau in diesem Szenario ist.
Mit Wolf und Herrmann kommt nun eine Übergangslösung um möglichst nochmal einen Impuls zu setzen und zugleich sich den Sommer offen zu halten.
Wenn du mich fragst, gehören zum großen Umbruch im Sommer nicht nur die Spieler und Trainer sondern vor allem die sportliche Führung.
Völler möchte 2022 eh aufhören, dann soll er bitte direkt gehen und in dieser Situation seinem Nachfolger die Möglichkeit geben den Kader von Grund auf selbst zu gestalten. Durch die vielen auslaufenden Verträge und Karriereende der Benders wird das Gehaltsbudget und auch die Anzahl der Spieler einiges hergeben um wirklich einen großen Cut zu machen.
Im Hintergrund sollte nun schon die Planungen laufen. Mein Wunschszenario wäre Rangnick als Sportvorstand, der hätte nun genug Zeit und auch von Vereinsseite genügend Kapazitäten hier relativ kurzfristig alles umzukrempeln.
Ich sehe aber leider kommen, dass Völler und Rolfes abhängig von der restlichen Saison bei Wolf bleiben oder eben den nächsten Versuch starten mit Seoane oder weiß der Geier.
Und dann kommt es genau dazu, was du beschrieben hast, in 1,5 Jahren geht das Thema von vorne los.
Die Möglichkeit zum großen Cut in allen Bereichen ist im Sommer da und der MUSS sowohl Spieler, Trainer und Geschäftsführung betreffen ansonsten geht es eben weiter im Hamsterrädchen...
Zitat von Geronimo1000
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Zitat von Erichson81
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Zitat von Geronimo1000
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Das ist die entscheidende Frage, die du stellst.
In der aktuellen Situation ist Bosz das Bauernopfer aber eben aufgrund der letzten Auftritte auch nicht mehr tragbar.
Er hat meines Erachtens die Mannschaft verloren und auch selbst mut- und ratlos gewirkt.
Die Option sich die letzten 8 Spiele durchzuwurschteln und dann im Sommer MIT Bosz den großen Umbruch zu starten ist spätestens mit dem Hertha Spiel gestorben.
Das war ein Offenbarungseid sondergleichen und wie hätte das weitergehen sollen?
Du kannst im Sommer ja nicht den kompletten Kader austauschen, die Risse die jetzt entstanden sind und bis Saisonende noch weiter entstanden wären, hätte man auch mit großem Umbruch nicht mehr ausgemerzt.
Die Entlassung war somit leider alternativlos, auch wenn Bosz zu 100% die ärmste Sau in diesem Szenario ist.
Mit Wolf und Herrmann kommt nun eine Übergangslösung um möglichst nochmal einen Impuls zu setzen und zugleich sich den Sommer offen zu halten.
Wenn du mich fragst, gehören zum großen Umbruch im Sommer nicht nur die Spieler und Trainer sondern vor allem die sportliche Führung.
Völler möchte 2022 eh aufhören, dann soll er bitte direkt gehen und in dieser Situation seinem Nachfolger die Möglichkeit geben den Kader von Grund auf selbst zu gestalten. Durch die vielen auslaufenden Verträge und Karriereende der Benders wird das Gehaltsbudget und auch die Anzahl der Spieler einiges hergeben um wirklich einen großen Cut zu machen.
Im Hintergrund sollte nun schon die Planungen laufen. Mein Wunschszenario wäre Rangnick als Sportvorstand, der hätte nun genug Zeit und auch von Vereinsseite genügend Kapazitäten hier relativ kurzfristig alles umzukrempeln.
Ich sehe aber leider kommen, dass Völler und Rolfes abhängig von der restlichen Saison bei Wolf bleiben oder eben den nächsten Versuch starten mit Seoane oder weiß der Geier.
Und dann kommt es genau dazu, was du beschrieben hast, in 1,5 Jahren geht das Thema von vorne los.
Die Möglichkeit zum großen Cut in allen Bereichen ist im Sommer da und der MUSS sowohl Spieler, Trainer und Geschäftsführung betreffen ansonsten geht es eben weiter im Hamsterrädchen...
Kann ich grundsätzlich so unterschreiben. Rangnick wäre in der Tat eine fantastische Lösung für euch. UNd vor allem wärt ihr eine fantastische Option für Rangnick.
Wobei ich zugeben muss, dass ich ihn lieber in Berlin sehen würde.
23.03.2021 - 13:40 Uhr
Zitat von Geronimo1000
Interessante Einschätzung. Genau da trennen sich meiner Meinung nach unsere Ansichten. Ich glaube dass die Leistungskultur in Leipzig ein Faktor dafür ist, dass man sich als Mannschaft nicht so gehen lässt. Weil jeder Spieler weiß, dass dann nicht nur der Trainer hinterfragt wird. In Leipzig hätten solche Phasen wie bei euch jetzt unter Bosz mit hoher Garantie Konsequenzen für den Kader, ggfs. sogar für einige im Team um das Team.
Aus meiner Sicht stehen Dortmund und Leipzig vor euch, und Gladbach sitzt euch inzwischen im Nacken. Auf der einen Seite zolle ich eurer sportlichen Leitung Respekt dafür, dass ihr euch solange in der Bundesligaspitze gehalten habt. Gleichzeitig ist ein schleichender(!) Trend zu erkennen, dass ihr nach und nach überholt und abgehängt werdet.
Dortmund und Leipzig arbeiten mit dem Anspruch die Lücke zu Bayern zu schließen und da zu sein, wenn sie schwächeln. Gladbach, Wolfsburg und Frankfurt arbeiten mit dem Ziel, die Lücke zur Spitzengruppe und euch zu schließen. Aber worauf arbeitet ihr hin? Welche eurer (Personal-)Entscheidungen trägt diese langfristige Handschrift? Da ich das aus der Distanz betrachte, freue ich mich ehrlich über Input den ich schlicht und ergreifend bisher übersehen habe. Und glaub mir, ich gönne euch oder Leipzig endlich einen großen Titel. Mir geht dieses Traditionsgeschwafel auf den Sack, als ob irgendwelche Vereine ein Erbrecht auf Erfolge hätten, unabhängig davon wie dilettantisch sie geführt werden.
Ich halte eure Mannschaft nicht für resilient genug, und der Abgang der Bender's wird menschlich richtig weh tun. Mich würde es nicht mal überraschen, wenn nach 2 Siegen unter Wolf sich irgendein Spieler hinstellt und so nen Mist wie "Der neue Trainer redet viel mehr mit uns" von sich gibt.
Zitat von Erichson81
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Zitat von Geronimo1000
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Zitat von Erichson81
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Zitat von Geronimo1000
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Interessante Einschätzung. Genau da trennen sich meiner Meinung nach unsere Ansichten. Ich glaube dass die Leistungskultur in Leipzig ein Faktor dafür ist, dass man sich als Mannschaft nicht so gehen lässt. Weil jeder Spieler weiß, dass dann nicht nur der Trainer hinterfragt wird. In Leipzig hätten solche Phasen wie bei euch jetzt unter Bosz mit hoher Garantie Konsequenzen für den Kader, ggfs. sogar für einige im Team um das Team.
Aus meiner Sicht stehen Dortmund und Leipzig vor euch, und Gladbach sitzt euch inzwischen im Nacken. Auf der einen Seite zolle ich eurer sportlichen Leitung Respekt dafür, dass ihr euch solange in der Bundesligaspitze gehalten habt. Gleichzeitig ist ein schleichender(!) Trend zu erkennen, dass ihr nach und nach überholt und abgehängt werdet.
Dortmund und Leipzig arbeiten mit dem Anspruch die Lücke zu Bayern zu schließen und da zu sein, wenn sie schwächeln. Gladbach, Wolfsburg und Frankfurt arbeiten mit dem Ziel, die Lücke zur Spitzengruppe und euch zu schließen. Aber worauf arbeitet ihr hin? Welche eurer (Personal-)Entscheidungen trägt diese langfristige Handschrift? Da ich das aus der Distanz betrachte, freue ich mich ehrlich über Input den ich schlicht und ergreifend bisher übersehen habe. Und glaub mir, ich gönne euch oder Leipzig endlich einen großen Titel. Mir geht dieses Traditionsgeschwafel auf den Sack, als ob irgendwelche Vereine ein Erbrecht auf Erfolge hätten, unabhängig davon wie dilettantisch sie geführt werden.
Ich halte eure Mannschaft nicht für resilient genug, und der Abgang der Bender's wird menschlich richtig weh tun. Mich würde es nicht mal überraschen, wenn nach 2 Siegen unter Wolf sich irgendein Spieler hinstellt und so nen Mist wie "Der neue Trainer redet viel mehr mit uns" von sich gibt.
Bin genau deiner Meinung. Solange die Mannschaft nicht merkt, das ihr handeln auf dem Platz auch Konsequenzen für die Spieler haben, wird sich nicht sonderlich an unserer Situation ändern.
Man muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen und ihr vermitteln, dass der Verein die Vision des Trainers teilt und wer dabei keine Leistung bringt entweder auf der Bank landet oder sich einen anderen Verein suchen darf.
Finde es auch sehr Schade das bosz jetzt weg ist und hoffe wirklich auf einen großen Umbruch in allen Teilen des Vereins. Dafür prädestiniert wäre natürlich Rangnick, aber ich glaube er wird wohl zum DFB gehen. Würde Rangnick auch eher als Manager sehen, weniger als Trainer.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt ob da im Sommer weitere Köpfe rollen!
23.03.2021 - 13:45 Uhr
Zitat von Lobby87
Bin genau deiner Meinung. Solange die Mannschaft nicht merkt, das ihr handeln auf dem Platz auch Konsequenzen für die Spieler haben, wird sich nicht sonderlich an unserer Situation ändern.
Man muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen und ihr vermitteln, dass der Verein die Vision des Trainers teilt und wer dabei keine Leistung bringt entweder auf der Bank landet oder sich einen anderen Verein suchen darf.
Finde es auch sehr Schade das bosz jetzt weg ist und hoffe wirklich auf einen großen Umbruch in allen Teilen des Vereins. Dafür prädestiniert wäre natürlich Rangnick, aber ich glaube er wird wohl zum DFB gehen. Würde Rangnick auch eher als Manager sehen, weniger als Trainer.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt ob da im Sommer weitere Köpfe rollen!
Zitat von Geronimo1000
Interessante Einschätzung. Genau da trennen sich meiner Meinung nach unsere Ansichten. Ich glaube dass die Leistungskultur in Leipzig ein Faktor dafür ist, dass man sich als Mannschaft nicht so gehen lässt. Weil jeder Spieler weiß, dass dann nicht nur der Trainer hinterfragt wird. In Leipzig hätten solche Phasen wie bei euch jetzt unter Bosz mit hoher Garantie Konsequenzen für den Kader, ggfs. sogar für einige im Team um das Team.
Aus meiner Sicht stehen Dortmund und Leipzig vor euch, und Gladbach sitzt euch inzwischen im Nacken. Auf der einen Seite zolle ich eurer sportlichen Leitung Respekt dafür, dass ihr euch solange in der Bundesligaspitze gehalten habt. Gleichzeitig ist ein schleichender(!) Trend zu erkennen, dass ihr nach und nach überholt und abgehängt werdet.
Dortmund und Leipzig arbeiten mit dem Anspruch die Lücke zu Bayern zu schließen und da zu sein, wenn sie schwächeln. Gladbach, Wolfsburg und Frankfurt arbeiten mit dem Ziel, die Lücke zur Spitzengruppe und euch zu schließen. Aber worauf arbeitet ihr hin? Welche eurer (Personal-)Entscheidungen trägt diese langfristige Handschrift? Da ich das aus der Distanz betrachte, freue ich mich ehrlich über Input den ich schlicht und ergreifend bisher übersehen habe. Und glaub mir, ich gönne euch oder Leipzig endlich einen großen Titel. Mir geht dieses Traditionsgeschwafel auf den Sack, als ob irgendwelche Vereine ein Erbrecht auf Erfolge hätten, unabhängig davon wie dilettantisch sie geführt werden.
Ich halte eure Mannschaft nicht für resilient genug, und der Abgang der Bender's wird menschlich richtig weh tun. Mich würde es nicht mal überraschen, wenn nach 2 Siegen unter Wolf sich irgendein Spieler hinstellt und so nen Mist wie "Der neue Trainer redet viel mehr mit uns" von sich gibt.
Zitat von Erichson81
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Zitat von Geronimo1000
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Zitat von Erichson81
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Zitat von Geronimo1000
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hallo liebe Leverkusener, mal ne ehrliche Frage zum Trainerwechsel:
Ich habe als Kind dem 'Underdog' Leverkusen immer die Daumen gedrückt, und seit jeher eure Entwicklung aktiv mitverfolgt. Bei aller berechtigter Kritik an Bosz habe ich aus der Ferne betrachtet trotzdem Bauchschmerzen beim Trainerwechsel. Mir fällt kaum eine Truppe ein, die in entscheidenden Momenten so wenig widerstandsfähig wie eure Mannschaft ist.
Zum Vergleich:l in Leipzig wird bei schlechten Ergebnissen die Mannschaft in die Verantwortung genommen, sowohl vom Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann) als auch von der sportlichen Leitung. Im Gegensatz dazu wird bei euch gefühlt immer der Trainer vor die Tür gesetzt, weil das die einfachste Lösung ist. Unabhängig davon, wie überzeugt man grundsätzlich von seiner Spielidee ist.
Wie seht ihr das? Was ist eure Einschätzung? Ich kann das nur bedingt beurteilen aus der Ferne, aber ich habe ehrlich den Eindruck das sich insbesondere in eurer Mannschaft ein ganz gefährliche Mentalität eingeschlichen hat, die kontraproduktiv für jegliche gehobenen Ambitionen ist.
Hast du eigentlich die letzten drei Monate von Leverkusen verfolgt oder wieso so ein Beitrag?
Bern den ersten Pflichtspielsieg in DE erlaubt. In Essen raus geflogen gegen einen RL Verein.
Schlechts bis gar kein igm-coaching. Dauerhaftes Festhalten an Spieler die völlig außer Form sind.
Grauenhafte Leistungen in der BL und kaum Punkte geholt.
Also wenn man ihn Mitte Feb. entlassen hätte, dann wäre ich vllt. noch bei dir, aber am 23.03.21 ist der Schritt leider schon 1-2 Wochen zu spät.
Natürlich haben wir auch ein Problem in der Mannschaft, aber weil Bosz ein Sturkopf ist, ist die Entlassung leider die letzte Möglichkeit.
Ich mag Peter menschlich und auch seinen Fußball, aber leider verfällt er immer in alte Muster und kann nicht aus der Haut auch mal auf Ergebnisfußball umzustellen, wenn es sein muss.
Danke für die tollen Spiele und die Zeit in LEV. Alles Gute für die Zukunft!
Erstmal danke für das umfangreiche Feedback an euch, sehts mir nach wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann.
Zu deinem Kommentar und dem dadrüber:
Genau darum geht es doch. Bei aller berechtigten Kritik an Bosz:
was sind die Konsequenzen aus dieser Entscheidung? Nicht nur die kurzfristigen (Europa League), sondern insbesondere die mittel- bis langfristigen? Welches Signal sendet man gerade (unbewusst) an die Mannschaft und das Umfeld? Was wird sich bei euch ändern, dass nicht nur der nächste Trainer Erfolg haben wird, sondern ihr auch als Verein langfristig?
Kann ich alles verstehen, aber dann nenne mir mal Beispiele. Deine o. g. Trainer (Hasenhüttl/Rangnick/Nagelsmann). Haben die mal drei !!! Monate überhaupt nicht geliefert? Trotz der schlechten Leistungen und Ergebnisse immer und immer wieder den gleichen Käse spielen lassen? Sorry, aber wenn man über so einen Zeitraum den Bock nicht umgestoßen bekommt, dann spricht nichts dafür, dass es langfristig noch was wird.
Dazu ist Leverkusen noch nie gegen einen Verein aus der RL rausgeflogen. Und selbst die Niederlage geht auf seinen Stolz, wenn man 1:0 führt - gerade im Pokalwettbewerb, dann muss man auch mal ein Ergebnis halten und nicht weiter Holland offen spielen lassen.
Klar muss man die Mannschaft hinterfragen, aber er hat halt einfach drei Monate schlechte Arbeit abgeliefert und nicht wirklich gezeigt, dass er eine Lösung hat.
Interessante Einschätzung. Genau da trennen sich meiner Meinung nach unsere Ansichten. Ich glaube dass die Leistungskultur in Leipzig ein Faktor dafür ist, dass man sich als Mannschaft nicht so gehen lässt. Weil jeder Spieler weiß, dass dann nicht nur der Trainer hinterfragt wird. In Leipzig hätten solche Phasen wie bei euch jetzt unter Bosz mit hoher Garantie Konsequenzen für den Kader, ggfs. sogar für einige im Team um das Team.
Aus meiner Sicht stehen Dortmund und Leipzig vor euch, und Gladbach sitzt euch inzwischen im Nacken. Auf der einen Seite zolle ich eurer sportlichen Leitung Respekt dafür, dass ihr euch solange in der Bundesligaspitze gehalten habt. Gleichzeitig ist ein schleichender(!) Trend zu erkennen, dass ihr nach und nach überholt und abgehängt werdet.
Dortmund und Leipzig arbeiten mit dem Anspruch die Lücke zu Bayern zu schließen und da zu sein, wenn sie schwächeln. Gladbach, Wolfsburg und Frankfurt arbeiten mit dem Ziel, die Lücke zur Spitzengruppe und euch zu schließen. Aber worauf arbeitet ihr hin? Welche eurer (Personal-)Entscheidungen trägt diese langfristige Handschrift? Da ich das aus der Distanz betrachte, freue ich mich ehrlich über Input den ich schlicht und ergreifend bisher übersehen habe. Und glaub mir, ich gönne euch oder Leipzig endlich einen großen Titel. Mir geht dieses Traditionsgeschwafel auf den Sack, als ob irgendwelche Vereine ein Erbrecht auf Erfolge hätten, unabhängig davon wie dilettantisch sie geführt werden.
Ich halte eure Mannschaft nicht für resilient genug, und der Abgang der Bender's wird menschlich richtig weh tun. Mich würde es nicht mal überraschen, wenn nach 2 Siegen unter Wolf sich irgendein Spieler hinstellt und so nen Mist wie "Der neue Trainer redet viel mehr mit uns" von sich gibt.
Bin genau deiner Meinung. Solange die Mannschaft nicht merkt, das ihr handeln auf dem Platz auch Konsequenzen für die Spieler haben, wird sich nicht sonderlich an unserer Situation ändern.
Man muss die Mannschaft in die Pflicht nehmen und ihr vermitteln, dass der Verein die Vision des Trainers teilt und wer dabei keine Leistung bringt entweder auf der Bank landet oder sich einen anderen Verein suchen darf.
Finde es auch sehr Schade das bosz jetzt weg ist und hoffe wirklich auf einen großen Umbruch in allen Teilen des Vereins. Dafür prädestiniert wäre natürlich Rangnick, aber ich glaube er wird wohl zum DFB gehen. Würde Rangnick auch eher als Manager sehen, weniger als Trainer.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt ob da im Sommer weitere Köpfe rollen!
Aber das Problem ist doch dass diese Komsequenzen der Trainer entscheidet. Ich wüsste jetzt nicht dass bei anderen Vereinen die Geschäftsführung irgendwelche Konsequenzen zieht in dem sie Gehälter streicht oder so. Die einzige Konsequenz die der Soieler zu spüren bekommen kann ist doch dass es auf der Bank oder Tribünen sitzt. Und das hat ein Peter Bosz ja nie getan, wie man an den Beispielen Aranguiz und Demirbay perfekt sieht.
Oder hab ich das jetzt komplett falsch verstanden?
23.03.2021 - 14:01 Uhr
Extrem bitter für unseren Verein, aber kurzfristig hilft uns das gerade wohl mehr als an Bosz festzuhalten. Anscheinend ist da etwas zwischen Bosz und der Mannschaft zu Bruch gegangen sowie das Vertrauen in seine Spielidee.
Ich halte Bosz für einen tollen Trainer, der natürlich auch hier Fehler gemacht hat. Aber seine viel zitierte Sturheit hat er definitiv verloren, da unser Spiel wirklich mehrfach angepasst wurde. Stur war er nur in dem Sinne, dass er einfach nicht auf Palacios, Alario und Demirbay setzen wolte.
Was uns gefehlt hat war tatsächlich die Qualität auf den 8-er Positionen, um das Bosz-System zu spielen. Denn in unserem Kader war Wirtz der Einzige, der diese Rolle erfüllen konnte. Amiri, Demirbay und Palacios eher schlecht als recht. Amiri und Demirbay (2019) Palacios (Winter 19) sind Rolfes Verplfichtungen, die rückwirkend betrachtet nicht perfekt zu Bosz gepasst haben. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob das an Bosz liegt oder Rolfes eine Fehleinschätzung getroffen hat.
Wenn der Kader im Sommer für teures Geld umgestellt werden muss, dann stellt sich die kritische Frage, warum man es nicht geschafft hat mindestens einen guten 8-er zu verplfichten. Man wollte das Ajax der Bundesliga werden, aber es ist Rolfes schlicht nicht gelungen die Spieler für dieses Fußball zu verpflichten. Ich verweise da auf Spieler, wie Olmo, Ödegaard, Boga, Younes, Götze. Spieler, die im engen Raum funktionieren. Wir haben unserem Trainer also vor der Saison nicht die Mittel für seinen Fußball gegeben.
An dieser Stelle erinnere ich nochmal daran, wie pessimistisch wir alle nach dem Ende der Sommertransferperiode waren. Nachdem wir in der Hinrunde einfach überperformed haben, sind die Befürchtungen unserer User doch eingetreten. Die Bosz Entlassung ist verständlich, aber die Entlassung ist auch die Folge einer Reihe von Fehlentscheidungen von Rolfes. Für mich ist er nach der Entlassung von Bosz angezählt.
Ich halte Bosz für einen tollen Trainer, der natürlich auch hier Fehler gemacht hat. Aber seine viel zitierte Sturheit hat er definitiv verloren, da unser Spiel wirklich mehrfach angepasst wurde. Stur war er nur in dem Sinne, dass er einfach nicht auf Palacios, Alario und Demirbay setzen wolte.
Was uns gefehlt hat war tatsächlich die Qualität auf den 8-er Positionen, um das Bosz-System zu spielen. Denn in unserem Kader war Wirtz der Einzige, der diese Rolle erfüllen konnte. Amiri, Demirbay und Palacios eher schlecht als recht. Amiri und Demirbay (2019) Palacios (Winter 19) sind Rolfes Verplfichtungen, die rückwirkend betrachtet nicht perfekt zu Bosz gepasst haben. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob das an Bosz liegt oder Rolfes eine Fehleinschätzung getroffen hat.
Wenn der Kader im Sommer für teures Geld umgestellt werden muss, dann stellt sich die kritische Frage, warum man es nicht geschafft hat mindestens einen guten 8-er zu verplfichten. Man wollte das Ajax der Bundesliga werden, aber es ist Rolfes schlicht nicht gelungen die Spieler für dieses Fußball zu verpflichten. Ich verweise da auf Spieler, wie Olmo, Ödegaard, Boga, Younes, Götze. Spieler, die im engen Raum funktionieren. Wir haben unserem Trainer also vor der Saison nicht die Mittel für seinen Fußball gegeben.
An dieser Stelle erinnere ich nochmal daran, wie pessimistisch wir alle nach dem Ende der Sommertransferperiode waren. Nachdem wir in der Hinrunde einfach überperformed haben, sind die Befürchtungen unserer User doch eingetreten. Die Bosz Entlassung ist verständlich, aber die Entlassung ist auch die Folge einer Reihe von Fehlentscheidungen von Rolfes. Für mich ist er nach der Entlassung von Bosz angezählt.
23.03.2021 - 14:05 Uhr
Ich hätte nicht erwartet, dass Bosz tatsächlich gehen muss. Für mich ist das aber die richtige Entscheidung, auch wenn er mitnichten alleinverantwortlich für unsere Misere ist. Aber ich habe keine Hoffnung mehr gesehen, dass er hier mittelfristig nochmal erfolgreich sein könnte. Seine Art von Fußball war ein interessantes Experiment, an dem er aber leider (zu) stur festgehalten hat.
Mal schauen, wo sein Weg hinführt. Ich werde ihn weiterhin ein wenig verfolgen.
Mal schauen, wo sein Weg hinführt. Ich werde ihn weiterhin ein wenig verfolgen.
23.03.2021 - 14:18 Uhr
Zitat von Evilhorst
um aufzuzeigen wie gut Chancen waren und wie gut die Abschlussqualitäten eines Spielers sind und dazu taugt diese Statistik nun einmal sehr wohl. Sie sagt VIEL mehr darüber aus, wer mehr offensive Möglichkeiten hat in einem Spiel als alle anderen Statistiken, die wir zur Verfügung haben.
um aufzuzeigen wie gut Chancen waren und wie gut die Abschlussqualitäten eines Spielers sind und dazu taugt diese Statistik nun einmal sehr wohl. Sie sagt VIEL mehr darüber aus, wer mehr offensive Möglichkeiten hat in einem Spiel als alle anderen Statistiken, die wir zur Verfügung haben.
Jeder kann sehen, dass man x mal aus irgendwelchen Positionen aufs Tor geschossen hat (wenn man alle Torschüsse in einer Zusammenfassung sieht). Aber daraus ergibt sich nicht die Qualität der Chancen und die Wahrscheinlichkeit, dass daraus Tore erzielt werden.
Hier im Thread werden Schlussfolgerungen aus den Werten gezogen. Beispielsweise zur Treffsicherheit der Spieler. Natürlich ist die ein Aspekt, der den Wert beeinflusst. Es ist aber nicht der einzige Aspekt, sondern nur einer von vielen, der den Wert beeinflusst. Beziehungsweise, die Treffsicherheit resultiert nicht aus einer fixen Qualität eines Spielers, sondern aus der Spielweise. Wenn es dauernd Missverständnisse zwischen den Spielern gibt, dann wird auch beim besten Torjäger die Treffsicherheit im Abschluss - aus den auf dem Papier identischen Positionen - sinken.
Leute ziehen hier die Schlussfolgerung, dass wir in der Hinrunde einfach Glück oder Treffsicherheit im Abschluss hatten. Das ist nicht der Fall. Wir spielen völlig anders, die Spieler haben laufend Missverständnisse, die Chancen entstehen zufällig und unvorbereitet, die Spieler spielen mit der Brechstange, worunter die Konzentration und Präzision leidet (nicht nur im Abschluss, sondern schon bei den Pässen und Flanken), und so weiter, und so weiter. All das fließt nicht in die Werte ein und am Ende wirkt es so, als ob man wie in der Hinrunde spielt. Nur halt nicht trifft und hinten unglückliche Gegentore bekommt. Wir bekommen keine unglücklichen Gegentore über Wochen hinweg. Hinten herrscht Chaos, der Gegner legt sich uns zurecht, und er schießt entsprechend überlegt, ruhig, selbstbewusst und treffsicher.
"Schick war hier frei vor dem Torwart. Also klarer geht doch eine Chance kaum, da erscheint mir ein Elfmeter fast schon als schwerer."
Position von Spieler/Torwart/Ball anschauen, Verlauf der Situation anschauen, Spielverlauf anschauen.
Dass Chancen aus solchen Positionen vergeben werden, indem der Torwart angeschossen wird, sieht man dauernd. Hinzu kommen der Verlauf der Situation (das geht noch, weil Schick nicht aus dem Gewühl kommt, sondern im Hintergrund lauert, sich die Situation in Ruhe anschauen kann, dann reinläuft und eigentlich Ruhe haben müsste) und vor allem der Spielverlauf.
Kurz bevor er an den Ball kommt:
https://www.bilder-upload.eu/bild-89a0e9-1616499641.jpg.html
Links am Torwart vorbei? Rechts? Durch die Beine? Drüber? Haken schlagen?
Vorher anders zum Ball laufen war jedenfalls nicht möglich. Schick hat gut gelauert und hat schnell reagiert, als der Ball vom Alario-Zweikampf zur Seite rollte. Schnell im Antritt war er da auch. Und dann der Abschluss. Was hat er im Abschluss falsch gemacht?
Ich würde sagen, die beste Option wäre es gewesen, wenn er mit dem linken Fuß sich den Ball auf den rechten Fuß gelegt hätte, also eine Art Haken, und dann möglichst hart noch hoch in die lange Torecke gegen die Laufrichtung von Guendouzi.
Für mich sieht es nicht so aus, als hätte er direkt in die lange Ecke schießen können. Kurze auch nicht. Durch die Beine sieht auch schwierig aus. Drüber auch nicht.
Ich garantiere Dir: Von den Berliner Torschützen hätte allenfalls Cunha den - aus dieser Situation, mit diesem Spielverlauf - mit einer ordentlichen Wahrscheinlichkeit gemacht. Die anderen beiden nicht.
Nebenbei: Legt er ihn sich noch auf den rechten Fuß und vertändelt ihn dabei, fällt die Situation aus den xG-Werten raus, oder? Wir hätten dann also schlechtere Chancen gehabt. Weil unser Stürmer nicht direkt allein vor dem Torwart abgeschlossen hätte (da der Torwart nah an ihn herankommt, sich groß/breit macht, die Beine zu hat), sondern sich den Ball an ihm vorbeilegen wollte, um ihn dann sicher zu verwandeln (dann wäre es eine 100%ige Chance gewesen, die man verwandeln muss).
Wir kennen doch übrigens solche Phasen mit vermeintlich schlechter Chancenverwertung schon zur Genüge. Was haben wir damals unter Roger Schmidt über die Chancenverwertung geschimpft. Auch damals eine Folge der Spielweise, der Spielsituationen, des Frusts der Spieler.
Zitat von Evilhorst
Um dann nochmal die Kurve zu Bosz zu kriegen, schließlich geht es ja um seine Aussagen bezüglich unserer Chancen. Da hat der Mann dann einfach Recht und das ist keine schlechte Analyse, die irgendwelche negativen Dinge offenbart. Es stimmt und gegen Bielefeld war das genauso.
Um dann nochmal die Kurve zu Bosz zu kriegen, schließlich geht es ja um seine Aussagen bezüglich unserer Chancen. Da hat der Mann dann einfach Recht und das ist keine schlechte Analyse, die irgendwelche negativen Dinge offenbart. Es stimmt und gegen Bielefeld war das genauso.
Gut, wir kommen da nicht zusammen.
Ich finde Bosz super und mich ärgert, dass er jetzt unnötig entlassen wird. Nicht unnötig, weil wir vernünftig spielen (das tun wir nicht), nicht unnötig, weil Taktik und taktische Umsetzung durch die Spieler stimmen (das tun sie nicht), nicht unnötig, weil man das Gefühl hat, dass die Mannschaft noch dem Trainer gefolgt ist oder dass der Trainer noch ein Konzept hatte. Davon war in den letzten Spielen nichts mehr zu sehen. Aber unnötig, weil an der Saison sowieso nichts mehr zu retten ist und man sich anschauen könnte, wie es sich bis Sommer entwickelt (während man gleichzeitig verhindert, dass die Spieler Abwanderungsgedanken entwickeln, weil sie nicht mehr mit dem Trainer können/wollen...wobei man da dann auch ganz gut analysieren kann, welche Spieler man auch austauschen sollte). Unnötig, weil man sich sammeln könnte und versuchen könnte, aus der taktischen, spielerischen Krise rauszukommen und wieder als Mannschaft aufzutreten (davon ist schon länger nur sehr wenig zu sehen). Unnötig, weil es nur Sinn gemacht hätte, wenn man einen aussichtsreichen Nachfolger in der Hinterhand gehabt hätte, der schon mal erfolgreich gearbeitet hat oder der aufgrund von interessanten Ansätzen vielversprechend ist. Eine Übergangslösung macht überhaupt keinen Sinn. Im Gegenteil: Wenn die Spieler von der Übergangslösung nichts halten, dann verlieren sie erst recht den Respekt vor dem Verein und die Lust daran, für den Verein zu spielen. Bei Bosz konnte man ja wenigstens sagen: 2 Jahre lang hat es gut mit ihm funktioniert, und wenn die Spieler sich anstrengen, als Team spielen und das rausholen, was sie - in Verbindung mit der Taktik - können, dann sind sie weiterhin erfolgreich. Jetzt muss man darauf hoffen, dass die Spieler nicht schon nach wenigen Tagen/Wochen oder sogar von Beginn an denken, dass das Trainerteam ihrem Anspruch nicht genügt.
Aber das waren Aussagen von Bosz, die ich erschreckend fand. Bis Januar hat er die Dinge klar analysiert und auch in den öffentlichen Interviews/Pressekonferenzen angesprochen. Die Analysen wurden da leider schon im Januar immer oberflächlicher und ratloser ("Wir haben schlecht gespielt"), natürlich auch redundant. Aber jetzt in den letzten Wochen war das ein Schönreden, das ich so schlimm bei den letzten Trainern nicht in Erinnerung habe. Unter Roger Schmidt waren beim 2:6 gegen Dortmund ja wirklich Fortschritte zu erkennen, und ihm wird die Aussage immer noch um die Ohren gehauen, weil sie deplatziert erschien angesichts seiner drohenden und dann folgenden Entlassung.
So hatte sich Roger geäußert:
https://www.youtube.com/watch?v=774YJtPr7J4
Trotz 2:6! Roger Schmidt: "Ein guter Schritt" | Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen 6:2
Man muss aber auch sagen: Das klang bei Roger so, als ob er wüsste, dass es das gewesen sein könnte. Und bei Bosz klang es auch so.
https://www.youtube.com/watch?v=wfm4xRb8NsA
0:3 – Werkself unterliegt in Berlin | PK nach Hertha BSC vs Bayer 04 Leverkusen | Bundesliga
Zitat von Evilhorst
Das bedeutet keineswegs, dass wir jedes Spiel unsere Chancen nicht machen. In diesen beiden Spielen, war dies aber eindeutig der Fall. Das macht deine Kritik generell natürlich nicht unnötig ich teile sie sogar zum Großteil, es zeigt aber auf, dass du dich hier etwas eingeschossen hast und eventuell die Dinge etwas nuancierter betrachten könntest.
Das bedeutet keineswegs, dass wir jedes Spiel unsere Chancen nicht machen. In diesen beiden Spielen, war dies aber eindeutig der Fall. Das macht deine Kritik generell natürlich nicht unnötig ich teile sie sogar zum Großteil, es zeigt aber auf, dass du dich hier etwas eingeschossen hast und eventuell die Dinge etwas nuancierter betrachten könntest.
Fair enough
Aber auch gegen Bielefeld sehe ich, wenn ich die Highlights von DAZN noch mal durchgehe, nicht die ganz großen Chancen und auf jeden Fall eine deutliche Überlegenheit für Bielefeld (hätte eher 1:3 als 1:2 ausgehen müssen). Die von Amiri zu Beginn kann man besser schießen, wenn man ein Linksfuß ist. Trotzdem nicht ganz einfach, sondern unter Druck. Gray mit einer dicken Chance. Das war ein Hochkaräter, der eigentlich im Tor landen muss.
Ansonsten riesige Chancen für Bielefeld und mehrfach Glück für uns. In der Zusammenfassung fehlen natürlich noch die vielen Abschnitte, in denen wir krampfhaft angelaufen sind und die Konterchancen, die Bielefeld nicht gut ausgespielt hat. Auch das muss man bei der Analyse bedenken.
Auch gegen Bielefeld geben die xg-Werte nicht den Spielverlauf und die Chancen wider. Und umgekehrt in der Hinrunde bei unseren erfolgreichen Spielen auch nicht.
23.03.2021 - 14:29 Uhr
Zitat von nargile
Bei Ballbesitztrainern trennt sich irgendwann die Spreu vom Weizen: Zahnloser und unproduktiver Ballbesitz fliegt dir irgendwann um die Ohren. Tore erzwingen über Standards, Flanken und Fernschüsse klappt nicht zuverlässig und wenn du dann auch noch die Räume anbietest, endet es meistens böse. Die besten Trainer dieses Stils schaffen es auch in der Offensive Angriffsmuster einzustudieren und spielerisch zu Torchancen zu kommen. Ich dachte lange Zeit, Bosz sei so ein Trainer, nachdem wir in seiner ersten Hinrunde die Sterne vom Himmel gespielt haben.
Aber mittlerweile habe ich daran meine Zweifel. Denn seitdem Brandt weg ist, war von dieser Art Fußball nicht mehr so viel zu sehen. Wir haben zwar immer den Ball dominiert, aber uns spielerisch Chancen zu erarbeiten ist uns nicht mehr gelungen. Im Dezember waren wir hier durch die Tabellenführung alle euphorisiert, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir das Matchglück einfach stark auf unserer Seite - mehr Chancen erarbeitet als aktuell haben wir uns auch nicht wirklich. Aber die Spieler haben halt jeden Schuss getroffen und wir waren gefühlt das erste Mal seit Jahren wieder gefährlich nach Standards. Trotzdem sagt die xG-Tabelle, dass wir nur die neuntbeste Mannschaft der Liga sind.
Und die jüngsten Auswüchse waren einfach krass. Die Spiele gegen Bielefeld und Hertha waren der Höhepunkt einer traurigen Entwicklung weg von schnellem und technisch anspruchsvollem Kombinationsfußball hin zu vertikalem Ballgeschiebe und Verzweiflungsflanken. Wir haben hier immer wieder den Kader angeführt, wenn Bosz deshalb kritisiert worden ist, und das ist auch nach wie vor richtig - nach unserer Corona-Transferperiode darf eigentlich auch ein Verpassen des internationalen Wettbewerbs drin sein - aber dieses endlose Geflanke und Gebolze, das wir zuletzt beobachten mussten, passt einfach nicht zu dem Trainer, den ich in Bosz gesehen habe. Und schon gar nicht, dass er das auch noch verteidigt und ein gutes Spiel gegen Berlin gesehen haben will. Dass er aber genau das tut und selbiges auch noch öffentlich verteidigt, lässt mich nur darauf schließen, dass ich mich in ihm auch etwas getäuscht habe.
Bei mir ist durch die Krise einfach der Eindruck entstanden, dass Bosz keinen Plan hat, wie er tiefgestaffelte Mannschaften bespielen kann. Insbesondere, nachdem sich die Leistungen auch nach Ende der englischen Wochen nicht besserten. Bosz hat sich immer und immer wieder für die Option Brechstange entschieden hat, obwohl es auch Alternativen gab (Palacios z. B.). Das rückt für mich auch viele Dinge, über die man in der Vergangenheit hinweg gesehen hat - z. B. wie häufig ein Bellarabi einem Paulinho trotz sehr guter Leistungen des Letzteren vorgezogen worden ist - in ein anderes Licht.
Insgesamt hatte ich nach den letzten Spielen nicht den Eindruck, dass das hier noch irgendwo hin führt.
Von Außen ist das alles schwer zu beurteilen. Es kann auch sein, dass Bosz keinesfalls so spielen wollte und das nur aus Pragmatismus in der aktuellen Situation getan hat. Und dass er tatsächlich seit seiner Hinrunde nie wieder das Spielermaterial vorfand, das er für seinen Ansatz benötigt, und dass er einfach nicht die Spieler bekam, die forderte. Das müssen im Endeffekt Völler und Rolfes beurteilen. Es kann daher durchaus sein, dass es hier den falschen getroffen hat und wir diese Entscheidung früher oder später noch bereuen. Aber ich kann sie derzeit aufgrund meiner Informationslage definitiv nachvollziehen.
Bei Ballbesitztrainern trennt sich irgendwann die Spreu vom Weizen: Zahnloser und unproduktiver Ballbesitz fliegt dir irgendwann um die Ohren. Tore erzwingen über Standards, Flanken und Fernschüsse klappt nicht zuverlässig und wenn du dann auch noch die Räume anbietest, endet es meistens böse. Die besten Trainer dieses Stils schaffen es auch in der Offensive Angriffsmuster einzustudieren und spielerisch zu Torchancen zu kommen. Ich dachte lange Zeit, Bosz sei so ein Trainer, nachdem wir in seiner ersten Hinrunde die Sterne vom Himmel gespielt haben.
Aber mittlerweile habe ich daran meine Zweifel. Denn seitdem Brandt weg ist, war von dieser Art Fußball nicht mehr so viel zu sehen. Wir haben zwar immer den Ball dominiert, aber uns spielerisch Chancen zu erarbeiten ist uns nicht mehr gelungen. Im Dezember waren wir hier durch die Tabellenführung alle euphorisiert, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir das Matchglück einfach stark auf unserer Seite - mehr Chancen erarbeitet als aktuell haben wir uns auch nicht wirklich. Aber die Spieler haben halt jeden Schuss getroffen und wir waren gefühlt das erste Mal seit Jahren wieder gefährlich nach Standards. Trotzdem sagt die xG-Tabelle, dass wir nur die neuntbeste Mannschaft der Liga sind.
Und die jüngsten Auswüchse waren einfach krass. Die Spiele gegen Bielefeld und Hertha waren der Höhepunkt einer traurigen Entwicklung weg von schnellem und technisch anspruchsvollem Kombinationsfußball hin zu vertikalem Ballgeschiebe und Verzweiflungsflanken. Wir haben hier immer wieder den Kader angeführt, wenn Bosz deshalb kritisiert worden ist, und das ist auch nach wie vor richtig - nach unserer Corona-Transferperiode darf eigentlich auch ein Verpassen des internationalen Wettbewerbs drin sein - aber dieses endlose Geflanke und Gebolze, das wir zuletzt beobachten mussten, passt einfach nicht zu dem Trainer, den ich in Bosz gesehen habe. Und schon gar nicht, dass er das auch noch verteidigt und ein gutes Spiel gegen Berlin gesehen haben will. Dass er aber genau das tut und selbiges auch noch öffentlich verteidigt, lässt mich nur darauf schließen, dass ich mich in ihm auch etwas getäuscht habe.
Bei mir ist durch die Krise einfach der Eindruck entstanden, dass Bosz keinen Plan hat, wie er tiefgestaffelte Mannschaften bespielen kann. Insbesondere, nachdem sich die Leistungen auch nach Ende der englischen Wochen nicht besserten. Bosz hat sich immer und immer wieder für die Option Brechstange entschieden hat, obwohl es auch Alternativen gab (Palacios z. B.). Das rückt für mich auch viele Dinge, über die man in der Vergangenheit hinweg gesehen hat - z. B. wie häufig ein Bellarabi einem Paulinho trotz sehr guter Leistungen des Letzteren vorgezogen worden ist - in ein anderes Licht.
Insgesamt hatte ich nach den letzten Spielen nicht den Eindruck, dass das hier noch irgendwo hin führt.
Von Außen ist das alles schwer zu beurteilen. Es kann auch sein, dass Bosz keinesfalls so spielen wollte und das nur aus Pragmatismus in der aktuellen Situation getan hat. Und dass er tatsächlich seit seiner Hinrunde nie wieder das Spielermaterial vorfand, das er für seinen Ansatz benötigt, und dass er einfach nicht die Spieler bekam, die forderte. Das müssen im Endeffekt Völler und Rolfes beurteilen. Es kann daher durchaus sein, dass es hier den falschen getroffen hat und wir diese Entscheidung früher oder später noch bereuen. Aber ich kann sie derzeit aufgrund meiner Informationslage definitiv nachvollziehen.
Sehr gut zusammengefasst. Ich glaube aber nicht das wir seinen Abgang bereuen werden. Bosz wird irgendwann mal Nizza, Eindhoven o.ä. trainieren, aber ein höheres Level wie Leverkusen, nein. Da ergeht es ihm wie seinen Vorgängern.
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