| Geburtsdatum | 20.06.1995 |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 4 | 5 | 1 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 3 | 4 | 1 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | 1 | - | |
Marius Gersbeck [35]
20.12.2013 - 13:55 Uhr
06.09.2023 - 09:16 Uhr
Ich finde, Hertha geht mit der Situation falsch um. Es sollte hier um die sportlichen Interessen des Vereins gehen - um die rechtlichen Konsequenzen seines Verhaltens kümmert sich der Staat. Falls er eine Freiheitsstrafe bekommt, kann er selbstredend nicht spielen. Bis dahin darf er spielen und sollte das im Prinzip auch können.
Die Frage für Hertha ist dann: beeinträchtigt das Geschehen abseits des Platzes sein Leistungsvermögen und das der Mannschaft? Möglich, dass es so ist und er dadurch eben nicht, wie mal vorgesehen, die Nummer 1 ist. Trotzdem kann er eigentlich auf der Bank sitzen, zumal das für Hertha ja auch finanzielle Nachteile hätte, wenn jetzt noch Ersatz verpflichtet werden muss.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Die Frage für Hertha ist dann: beeinträchtigt das Geschehen abseits des Platzes sein Leistungsvermögen und das der Mannschaft? Möglich, dass es so ist und er dadurch eben nicht, wie mal vorgesehen, die Nummer 1 ist. Trotzdem kann er eigentlich auf der Bank sitzen, zumal das für Hertha ja auch finanzielle Nachteile hätte, wenn jetzt noch Ersatz verpflichtet werden muss.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
06.09.2023 - 10:22 Uhr
Zitat von arnimplatz
...Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
...Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Jedem seine Meinung aber das ist Unsinn. Es hat wirklich rein gar nichts mit "Selbstjustiz" zu tun, wenn sich ein Arbeitgeber wegen eines Fehlverhaltens von einem Arbeitnehmer trennt. Das passiert jeden Tag x mal und ist damit in keiner Art und Weise etwas Besonderes. Ob das Fehlverhalten in diesem Fall dem Arbeitgeber ausreicht, um eine Kündigung auszusprechen ist eine andere Sache. Da darf jeder seine Meinung zu haben. Aber ich denke jedem bei der Hertha dürfte klar sein, dass die Auswirkungen einer Wiederaufnahme in den Kader nicht darin begrenzt sind, dass Gersbeck vielleicht nicht seine Leistung bringt.
06.09.2023 - 11:36 Uhr
Zitat von arnimplatz
Ich finde, Hertha geht mit der Situation falsch um. Es sollte hier um die sportlichen Interessen des Vereins gehen - um die rechtlichen Konsequenzen seines Verhaltens kümmert sich der Staat. Falls er eine Freiheitsstrafe bekommt, kann er selbstredend nicht spielen. Bis dahin darf er spielen und sollte das im Prinzip auch können.
Die Frage für Hertha ist dann: beeinträchtigt das Geschehen abseits des Platzes sein Leistungsvermögen und das der Mannschaft? Möglich, dass es so ist und er dadurch eben nicht, wie mal vorgesehen, die Nummer 1 ist. Trotzdem kann er eigentlich auf der Bank sitzen, zumal das für Hertha ja auch finanzielle Nachteile hätte, wenn jetzt noch Ersatz verpflichtet werden muss.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Ich finde, Hertha geht mit der Situation falsch um. Es sollte hier um die sportlichen Interessen des Vereins gehen - um die rechtlichen Konsequenzen seines Verhaltens kümmert sich der Staat. Falls er eine Freiheitsstrafe bekommt, kann er selbstredend nicht spielen. Bis dahin darf er spielen und sollte das im Prinzip auch können.
Die Frage für Hertha ist dann: beeinträchtigt das Geschehen abseits des Platzes sein Leistungsvermögen und das der Mannschaft? Möglich, dass es so ist und er dadurch eben nicht, wie mal vorgesehen, die Nummer 1 ist. Trotzdem kann er eigentlich auf der Bank sitzen, zumal das für Hertha ja auch finanzielle Nachteile hätte, wenn jetzt noch Ersatz verpflichtet werden muss.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Deiner Argumentation nach, hätte Hertha sich dann auch um Mason Greenwood bemühen können.
Du kannst das nicht verallgemeinern. Ein Fußballspieler steht im Rampenlicht und ist noch mehr Markenbotschafter als Vereinsmitglieder oder Anhänger des Vereins zu dem Bernstein jeden aufgerufen hat.
Auch dein Argument mit den Kosten passt meiner Meinung nach nicht und ich würde eher das Gegenteil behaupten. Wie viele potentielle Sponsoren sind von einer möglichen Zusammenarbeit mit Hertha BSC abgesprungen, weil es mit deren Werten nicht vereinbar ist, dass Jemanden körperliche Gewalt angetan wurde.
Die ganze Angelegenheit dauert schon viel zu lange und alle Indizien die bisher an die Öffentlichkeit gedrungen sind, sind erdrückend. Dazu scheint man sich selbst innerhalb der Verantwortlichen nicht einig zu sein. Wie sehr dies für die Zusammenarbeit förderlich mag ich nicht beurteilen.
Wenn Gersbeck jetzt verurteilt werden sollte, hat die ganze Angelegenheit dem Verein sehr geschadet.
06.09.2023 - 19:20 Uhr
Zitat von arnimplatz
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Selbst wenn ich dem zustimmen würde (was ich nicht tue), kann man "Person" und "Arbeit" hier alle deshalb schon nicht trennen, weil sich die Situation im Umfeld des Trainingslagers abgespielt hat. Wenn dich dein Arbeitgeber auf eine Fortbildung schickt und du abends das Hotel verlässt und eine Straftat begehst, hat das auch andere Konsequenzen als wenn du das im Privatleben machst.
Abgesehen davon kann man aus Sicht des Vereins die Bewertung abhängig von der juristischen Aufarbeitung machen, muss es aber nicht. Dem Ansehen des Vereins hat er zweifellos geschadet und damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstossen. Vollkommen unabhängig davon ob ihn ein Gericht verurteilt oder nicht.
Was die sonstige öffentliche Bewertung angeht, geht es hier um eine Person des öffentlichen Lebens. Vollkommen unabhängig davon ob es sich um einen Sportler, Politiker oder Manager eines Großunternehmens handelt. Aktionen im Privatleben werden immer mit dem Arbeitgeber/Amt in Kontext gesetzt und entsprechend sind die Konsequenzen.
06.09.2023 - 22:40 Uhr
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Ein Name, der nun öffentlich wurde: Minh-Khai Phan-Thi. Die 49-Jährige ist eine langjährige Anhängerin von Hertha BSC und besucht regelmäßig die Heimspiele des nunmehrigen Zweitligisten. Sie fiebert, wie sie oft sagte, intensiv mit den Blau-Weißen mit. Seit 2013 ist die Schauspielerin, die in Darmstadt geboren wurde und die Tochter vietnamesischer Einwanderer ist, Mitglied im Kuratorium der Hertha-BSC-Stiftung, die sich um gesellschaftliche und soziale Projekte kümmert, sich der Traditionspflege widmet und vor allem auch die Hertha-Akademie unterstützt. Nun will sie, wie der Berliner Zeitung bestätigt wurde, wegen des laschen oder besser ungeklärten Umgangs der Vereinsgremien von Hertha im Fall Gersbeck das prominent besetzte Kuratorium verlassen.
07.09.2023 - 08:44 Uhr
Zitat von Borse
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Ein Name, der nun öffentlich wurde: Minh-Khai Phan-Thi. Die 49-Jährige ist eine langjährige Anhängerin von Hertha BSC und besucht regelmäßig die Heimspiele des nunmehrigen Zweitligisten. Sie fiebert, wie sie oft sagte, intensiv mit den Blau-Weißen mit. Seit 2013 ist die Schauspielerin, die in Darmstadt geboren wurde und die Tochter vietnamesischer Einwanderer ist, Mitglied im Kuratorium der Hertha-BSC-Stiftung, die sich um gesellschaftliche und soziale Projekte kümmert, sich der Traditionspflege widmet und vor allem auch die Hertha-Akademie unterstützt. Nun will sie, wie der Berliner Zeitung bestätigt wurde, wegen des laschen oder besser ungeklärten Umgangs der Vereinsgremien von Hertha im Fall Gersbeck das prominent besetzte Kuratorium verlassen.
Nur konsequent! Sehr Schade - ich mag sie.
Hertha behandelt das Thema - wie so viele was Kommunikation and Entscheidungsfindung angeht - einfach schlecht - und das ist noch wohlwollend formuliert...
07.09.2023 - 08:48 Uhr
Zitat von Namoor
Selbst wenn ich dem zustimmen würde (was ich nicht tue), kann man "Person" und "Arbeit" hier alle deshalb schon nicht trennen, weil sich die Situation im Umfeld des Trainingslagers abgespielt hat. Wenn dich dein Arbeitgeber auf eine Fortbildung schickt und du abends das Hotel verlässt und eine Straftat begehst, hat das auch andere Konsequenzen als wenn du das im Privatleben machst.
Abgesehen davon kann man aus Sicht des Vereins die Bewertung abhängig von der juristischen Aufarbeitung machen, muss es aber nicht. Dem Ansehen des Vereins hat er zweifellos geschadet und damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstossen. Vollkommen unabhängig davon ob ihn ein Gericht verurteilt oder nicht.
Was die sonstige öffentliche Bewertung angeht, geht es hier um eine Person des öffentlichen Lebens. Vollkommen unabhängig davon ob es sich um einen Sportler, Politiker oder Manager eines Großunternehmens handelt. Aktionen im Privatleben werden immer mit dem Arbeitgeber/Amt in Kontext gesetzt und entsprechend sind die Konsequenzen.
Zitat von arnimplatz
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Wir trennen heutzutage nicht ausreichend die Person von ihrer Arbeit. Es heißt ständig: das kaufe ich nicht, das lese ich nicht, das höre ich nicht, das sehe ich mir nicht an, weil ich das Verhalten des Herstellers, Wissenschaftlers, Künstlers, Sportlers usw. nicht akzeptiere. Privat ist das unsere Entscheidung. Ein Verein sollte das aber nicht tun, denn es grenzt an Selbstjustiz. Das ist nicht Herthas Aufgabe. Mehr Geduld mit dem Rechtsstaat, mehr Bescheidenheit hinsichtlich eigener Kompetenzen, täte uns allen gut.
Selbst wenn ich dem zustimmen würde (was ich nicht tue), kann man "Person" und "Arbeit" hier alle deshalb schon nicht trennen, weil sich die Situation im Umfeld des Trainingslagers abgespielt hat. Wenn dich dein Arbeitgeber auf eine Fortbildung schickt und du abends das Hotel verlässt und eine Straftat begehst, hat das auch andere Konsequenzen als wenn du das im Privatleben machst.
Abgesehen davon kann man aus Sicht des Vereins die Bewertung abhängig von der juristischen Aufarbeitung machen, muss es aber nicht. Dem Ansehen des Vereins hat er zweifellos geschadet und damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstossen. Vollkommen unabhängig davon ob ihn ein Gericht verurteilt oder nicht.
Was die sonstige öffentliche Bewertung angeht, geht es hier um eine Person des öffentlichen Lebens. Vollkommen unabhängig davon ob es sich um einen Sportler, Politiker oder Manager eines Großunternehmens handelt. Aktionen im Privatleben werden immer mit dem Arbeitgeber/Amt in Kontext gesetzt und entsprechend sind die Konsequenzen.
Korrekt. Wenn ich eine Straftat begehe, egal ob Person des öffentlichen Lebens oder nicht, und damit die öffentliche Wirkung meines AG beschädige, ist das ein Trennungsgrund seitens des AG. Es ist für ein AG ein WorstCase, wenn er in den Medien in Zusammenhang mit einer Straftat genannt wird, aber selbst nicht direkt involviert ist. Das färbt ab in den Köpfen. Negatives verbreitet sich immer zehn Mal weiter und schneller als positives. Von daher kann ein AG dies nicht trennen, sondern muss es sogar, auch um die anderen AN zu schützen, zu einer Trennung kommen lassen.
Bei meinem alten AG wurde bekannt, dass ein AN eine Kreditkarte gestohlen hat und dann versucht hat am Automat damit Geld abzuheben. In der Zeitung war dann ein Bild von ihm zur Fahndung. Am gleichen Tag wurde er fristlos entlassen, obwohl der AG damit nichts direkt zu tun hatte. Und diese fristlose Kündigung hatte auch vor dem Gericht bestand.
Hier liegt der Fall ja noch gravierender.
Verletzt (an der Hand - hm, vielleicht hat er deshalb getreten um die Hand zu schonen?), im Trainingslager, bei einem wohl nicht autorisierten nächtlichen Ausflug, wegen wohl Eigentum des AG eine Straftat begehen. Vom Tatort entfernen und nicht erste Hilfe leisten und sich dann von der Polizei ermitteln und aus dem Teamhotel abholen lassen. Was für ein öffentlicher Imageschaden für den AG. Sorry, aber selbst wenn das irgendeine Bude wäre, würde jeder Personalleiter sofort empfehlen hier die Kündigung auszusprechen und im Gegenteil sogar versuchen Ansprüche gelten zu machen.
07.09.2023 - 11:09 Uhr
Zitat von Borse
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Ein Name, der nun öffentlich wurde: Minh-Khai Phan-Thi. Die 49-Jährige ist eine langjährige Anhängerin von Hertha BSC und besucht regelmäßig die Heimspiele des nunmehrigen Zweitligisten. Sie fiebert, wie sie oft sagte, intensiv mit den Blau-Weißen mit. Seit 2013 ist die Schauspielerin, die in Darmstadt geboren wurde und die Tochter vietnamesischer Einwanderer ist, Mitglied im Kuratorium der Hertha-BSC-Stiftung, die sich um gesellschaftliche und soziale Projekte kümmert, sich der Traditionspflege widmet und vor allem auch die Hertha-Akademie unterstützt. Nun will sie, wie der Berliner Zeitung bestätigt wurde, wegen des laschen oder besser ungeklärten Umgangs der Vereinsgremien von Hertha im Fall Gersbeck das prominent besetzte Kuratorium verlassen.
Unfassbar, dass Hertha sich diese Blöße gibt und es überhaupt soweit kommen muss. Ich kann die Entscheidung, Hertha den Rücken zu kehren gut nachvollziehen. Die wird nicht die letzte Person sein, die diese Weg geht. Gerade wenn man sich mit Werten und Tradition beschäftigt und diese nach Außen vertreten soll, wird man sich von der Verhaltensweise der Geschäftsführung ziemlich vera...t vorkommen. Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, wie es weitergehen dürfte, denn mitunter weiß sie schon mehr über etwaige Pläne, wie Hertha das Thema zukünftig behandeln wird, als andere, weil sie viel näher am Thema und Verein dran ist.
Für mich bleibt jetzt noch das Ergebnis abzuwarten. Sollte kein lupenfreier Freispruch erfolgen, wovon nicht auszugehen ist, sonst einigt man sich nicht außergerichtlich, dann gibt es nur eine Konsequenz. Wenn die Hertha nicht zieht, ziehe ich meine. Und wenn man als Fan das Thema, "keine Gewalt" "Fairness" "kein Rassismus", etc., die Werte, die der Fußball proklamiert, ernst nimmt, gibt es nur eine Konsequenz, die man ziehen kann (bzw. vielleicht 2 wenn man die Wiederwahl von KB noch als eine weitere bedenkt).
07.09.2023 - 11:58 Uhr
Zitat von smartin
Unfassbar, dass Hertha sich diese Blöße gibt und es überhaupt soweit kommen muss. Ich kann die Entscheidung, Hertha den Rücken zu kehren gut nachvollziehen. Die wird nicht die letzte Person sein, die diese Weg geht. Gerade wenn man sich mit Werten und Tradition beschäftigt und diese nach Außen vertreten soll, wird man sich von der Verhaltensweise der Geschäftsführung ziemlich vera...t vorkommen. Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, wie es weitergehen dürfte, denn mitunter weiß sie schon mehr über etwaige Pläne, wie Hertha das Thema zukünftig behandeln wird, als andere, weil sie viel näher am Thema und Verein dran ist.
Für mich bleibt jetzt noch das Ergebnis abzuwarten. Sollte kein lupenfreier Freispruch erfolgen, wovon nicht auszugehen ist, sonst einigt man sich nicht außergerichtlich, dann gibt es nur eine Konsequenz. Wenn die Hertha nicht zieht, ziehe ich meine. Und wenn man als Fan das Thema, "keine Gewalt" "Fairness" "kein Rassismus", etc., die Werte, die der Fußball proklamiert, ernst nimmt, gibt es nur eine Konsequenz, die man ziehen kann (bzw. vielleicht 2 wenn man die Wiederwahl von KB noch als eine weitere bedenkt).
Zitat von Borse
Quelle: www.berliner-zeitung.de
Ein Name, der nun öffentlich wurde: Minh-Khai Phan-Thi. Die 49-Jährige ist eine langjährige Anhängerin von Hertha BSC und besucht regelmäßig die Heimspiele des nunmehrigen Zweitligisten. Sie fiebert, wie sie oft sagte, intensiv mit den Blau-Weißen mit. Seit 2013 ist die Schauspielerin, die in Darmstadt geboren wurde und die Tochter vietnamesischer Einwanderer ist, Mitglied im Kuratorium der Hertha-BSC-Stiftung, die sich um gesellschaftliche und soziale Projekte kümmert, sich der Traditionspflege widmet und vor allem auch die Hertha-Akademie unterstützt. Nun will sie, wie der Berliner Zeitung bestätigt wurde, wegen des laschen oder besser ungeklärten Umgangs der Vereinsgremien von Hertha im Fall Gersbeck das prominent besetzte Kuratorium verlassen.
Unfassbar, dass Hertha sich diese Blöße gibt und es überhaupt soweit kommen muss. Ich kann die Entscheidung, Hertha den Rücken zu kehren gut nachvollziehen. Die wird nicht die letzte Person sein, die diese Weg geht. Gerade wenn man sich mit Werten und Tradition beschäftigt und diese nach Außen vertreten soll, wird man sich von der Verhaltensweise der Geschäftsführung ziemlich vera...t vorkommen. Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, wie es weitergehen dürfte, denn mitunter weiß sie schon mehr über etwaige Pläne, wie Hertha das Thema zukünftig behandeln wird, als andere, weil sie viel näher am Thema und Verein dran ist.
Für mich bleibt jetzt noch das Ergebnis abzuwarten. Sollte kein lupenfreier Freispruch erfolgen, wovon nicht auszugehen ist, sonst einigt man sich nicht außergerichtlich, dann gibt es nur eine Konsequenz. Wenn die Hertha nicht zieht, ziehe ich meine. Und wenn man als Fan das Thema, "keine Gewalt" "Fairness" "kein Rassismus", etc., die Werte, die der Fußball proklamiert, ernst nimmt, gibt es nur eine Konsequenz, die man ziehen kann (bzw. vielleicht 2 wenn man die Wiederwahl von KB noch als eine weitere bedenkt).
Ich kann dich so sehr verstehen und finde es leider sehr ungeschickt und unprofessionell wie Hertha mit diesem Thema umgeht.
Ich werde immer Fan dieses Verein bleiben und Spiele besuchen!
Trainer, Präsidenten, Spieler und Manager gehen aber Hertha BSC bleibt.
Warum bin ich noch Mitglied?
Im Augenblick gibt es nur einen Grund für mich: Abwahl dieser Führung! Diese Führung tritt viele wichtige Werte mit Füßen. Der Fall Gersbeck ist das Paradebeispiel dafür.
07.09.2023 - 12:28 Uhr
Es ist einfach nur noch lächerlich, dass der junge Mann immer noch nicht suspendiert ist! Das ist Vetternwirtschaft at it`s best...
Ich frage mich ernsthaft wer überhaupt von einer Begnadigung profitieren sollte?
Die Mannschaft? Niemals, wir haben mit Ernst ein Riesentalent zwischen den Pfosten, der seinen Job bis dato sehr gut gemeistert hat... Ein Gersbeck im Nacken zu haben, den Liebling vom Präsi, trägt mit Sicherheit nicht zu seiner Sicherheit bei... Er muss ja bei jedem Fehler befürchten ausgetauscht zu werden
Das ein Gersbeck selber eine Verstärkung sein wird, nach Monaten ohne Spielpraxis und dem medialen Trubel um seine Person ist sowieso stark anzuzweifeln
Die größte Schwierigkeit sehe ich allerdings darin, dass es sehr sehr sicher zu Unzufriedenheit und schlechter Stimmung im Team kommen wird: Ein Gersbeck wird sich nur Anfangs leise auf die Bank setzten. Er wird immer noch im Kopf haben, das er DER Transfer des Sommers war, der sinnbildlich für den neuen Berliner Weg stehen sollte. Er wurde geholt als eine Art Aushängeschild, war als Kapitän im Gespräch... Spätestens zur RR wird er diese Ansprüche wieder geltend machen wollen...
Ich hoffe das endlich ein Schlussstrich unter die Nummer gezogen wird und wir mit dem Rumgeeir nicht schon wieder das nächste Talent (Ernst) vergraulen
Ich frage mich ernsthaft wer überhaupt von einer Begnadigung profitieren sollte?
Die Mannschaft? Niemals, wir haben mit Ernst ein Riesentalent zwischen den Pfosten, der seinen Job bis dato sehr gut gemeistert hat... Ein Gersbeck im Nacken zu haben, den Liebling vom Präsi, trägt mit Sicherheit nicht zu seiner Sicherheit bei... Er muss ja bei jedem Fehler befürchten ausgetauscht zu werden
Das ein Gersbeck selber eine Verstärkung sein wird, nach Monaten ohne Spielpraxis und dem medialen Trubel um seine Person ist sowieso stark anzuzweifeln
Die größte Schwierigkeit sehe ich allerdings darin, dass es sehr sehr sicher zu Unzufriedenheit und schlechter Stimmung im Team kommen wird: Ein Gersbeck wird sich nur Anfangs leise auf die Bank setzten. Er wird immer noch im Kopf haben, das er DER Transfer des Sommers war, der sinnbildlich für den neuen Berliner Weg stehen sollte. Er wurde geholt als eine Art Aushängeschild, war als Kapitän im Gespräch... Spätestens zur RR wird er diese Ansprüche wieder geltend machen wollen...
Ich hoffe das endlich ein Schlussstrich unter die Nummer gezogen wird und wir mit dem Rumgeeir nicht schon wieder das nächste Talent (Ernst) vergraulen
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