Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
13.04.2014 - 22:37 Uhr
Zitat von AusstiegsKlaus:
eigentlich war ich jedoch in diesen Thread gekommen, weil ich mich frage, ob die schwächere Rückrunde (im Vgl. zur Hinrunde) seine Hauptursache in der Arbeit Favres haben könnte? Und wenn dies so wäre, welche Gründe es dafür gäbe?
Fakt ist, dass Borussia in der dritten vollen Saison, die wir mit Favre spielen, zum dritten Mal eine schwächere Rückrunde hinlegt. Zufall oder "hausgemacht"?
- Spielt Borussia tatsächlich berechenbarer als viele andere Mannschaften, so dass sich diese spätestens zur Rückrunde auf unser Spiel eingestellt haben?
- Geht einer ersten Elf, die fast durchgehend unverändert Woche für Woche in der gleichen Besetzung antritt, nach einer produktiven Phase des "gut miteinander eingespielt seins" irgendwann die Luft bzw. die Spielfreude aus?
- wirkt sich Favres Konzeptfußball mit den klaren Vorgaben zunächst vorteilhaft aus, weil er den Spielern Fokussierung darauf bietet, was sie umsetzen sollen, während er in Schwächephasen den Handlungsspielraum der Spieler limitiert und deshalb keine neuen Lösungen kreiert?
Der Sky-Kommentator analysierte in der 1. Halbzeit m. E. treffend, dass Borussia immer dann besser aussah, wenn eine gewonnene 1:1-Situation überraschenden Platz für den Angriff schuf. Nur leider sieht man bei unserer Mannschaft kaum einmal 1:1-Situationen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich schätze Favre und seine Art, Fußball zu lehren und spielen zu lassen. Nur frage ich mich, ob die Vorteile seines Konzepts im Laufe einer langen Saison nicht fast zwangsläufig zu Nachteilen werden müssen, wenn die Spieler im vorgegebenen Rahmen nur noch routiniert anstatt kreativ agieren.
Gerne möchte ich erleben, dass Favre diese Problematik selbst benennt und man Lösungsansätze erkennen kann, mit denen er darauf reagiert. Aber unter dem Druck des Punkten müssens schätzt er offenbar jede Veränderung als unkalkulierbares Risiko ein.
Toller Beitrag.
eigentlich war ich jedoch in diesen Thread gekommen, weil ich mich frage, ob die schwächere Rückrunde (im Vgl. zur Hinrunde) seine Hauptursache in der Arbeit Favres haben könnte? Und wenn dies so wäre, welche Gründe es dafür gäbe?
Fakt ist, dass Borussia in der dritten vollen Saison, die wir mit Favre spielen, zum dritten Mal eine schwächere Rückrunde hinlegt. Zufall oder "hausgemacht"?
- Spielt Borussia tatsächlich berechenbarer als viele andere Mannschaften, so dass sich diese spätestens zur Rückrunde auf unser Spiel eingestellt haben?
- Geht einer ersten Elf, die fast durchgehend unverändert Woche für Woche in der gleichen Besetzung antritt, nach einer produktiven Phase des "gut miteinander eingespielt seins" irgendwann die Luft bzw. die Spielfreude aus?
- wirkt sich Favres Konzeptfußball mit den klaren Vorgaben zunächst vorteilhaft aus, weil er den Spielern Fokussierung darauf bietet, was sie umsetzen sollen, während er in Schwächephasen den Handlungsspielraum der Spieler limitiert und deshalb keine neuen Lösungen kreiert?
Der Sky-Kommentator analysierte in der 1. Halbzeit m. E. treffend, dass Borussia immer dann besser aussah, wenn eine gewonnene 1:1-Situation überraschenden Platz für den Angriff schuf. Nur leider sieht man bei unserer Mannschaft kaum einmal 1:1-Situationen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich schätze Favre und seine Art, Fußball zu lehren und spielen zu lassen. Nur frage ich mich, ob die Vorteile seines Konzepts im Laufe einer langen Saison nicht fast zwangsläufig zu Nachteilen werden müssen, wenn die Spieler im vorgegebenen Rahmen nur noch routiniert anstatt kreativ agieren.
Gerne möchte ich erleben, dass Favre diese Problematik selbst benennt und man Lösungsansätze erkennen kann, mit denen er darauf reagiert. Aber unter dem Druck des Punkten müssens schätzt er offenbar jede Veränderung als unkalkulierbares Risiko ein.
Toller Beitrag.
13.04.2014 - 22:38 Uhr
Leider kann ich keine Wertung für deinen Post geben VollblutVFL aber wenn ich es könnte, hättest du jetzt eine!
13.04.2014 - 22:51 Uhr
Zitat von VollblutVFL:
Lieber Leitplanke und liebe Leitplankebefürworter. Ich respektiere eure Gemütslage und ich kann sie auch stellenweise verstehen, wir sollten aber immer sachlich bleiben und keine persönliche Antipathie mit in die Sache bringen, denn dadurch verliert jede Kritik deutlich an Gewicht und man kann das dampfplaudern nicht ernst nehmen, da es einfach keine Substanz hat (z.b. das mit der immergleichen Taktik usw. oder ob ein anderer Trainer genausoviel Erfolg hätte usw. das ist einfach nicht seriös)
Allein das ist schon eine Wertung wert.
Chappeau!
Auch insgesamt ein toller Beitrag.
Lieber Leitplanke und liebe Leitplankebefürworter. Ich respektiere eure Gemütslage und ich kann sie auch stellenweise verstehen, wir sollten aber immer sachlich bleiben und keine persönliche Antipathie mit in die Sache bringen, denn dadurch verliert jede Kritik deutlich an Gewicht und man kann das dampfplaudern nicht ernst nehmen, da es einfach keine Substanz hat (z.b. das mit der immergleichen Taktik usw. oder ob ein anderer Trainer genausoviel Erfolg hätte usw. das ist einfach nicht seriös)
Allein das ist schon eine Wertung wert.
Chappeau!
Auch insgesamt ein toller Beitrag.
13.04.2014 - 22:58 Uhr
Zitat von 111JahreBorussia:
Zitat von leitplanke:
aber für einige ist und bleibt diese Wurst der Hero auf Lebenszeit.
Wo genau ist jetzt der Unterschied?
Der Trainer wird dafür verurteilt das er das ein oder andere mal gegen die Fans schießt.
Der Fan an sich darf aber Beleidigungen gegenüber einem Angestellten ausstoßen und bekommt dafür, wenn auch nur imaginär, sogar Wertungen.
Abenteuerlich, wirklich.
Ich fand weder die Aufstellung, noch die Einstellung geschweige denn Aussage von Favre gut. Aber wenn man hier die große Moralkeule schwingt aber selbst den, den man vorwirft die Fans zu beleidigen, unter Applaus beleidigt - dann stimmt irgendwas nicht.
Hallo "111"er, ich bin ja nicht allzuoft deiner Meinung, aber hier stimme ich dir voll und ganz zu,
Ich war am Anfang richtig begeistert von den Beitrag von "Leitplanke", mir geht es verdammt ähnlich, aber als das Ding mit der "Wurst" kam, war ich dann doch sehr enttäuscht bzw traurig, das ein so toller Beitrag noch so versaut werden konnte, sehr schade, und das wiederum hat dir eine Wertung verschafft, Gruß
Zitat von leitplanke:
aber für einige ist und bleibt diese Wurst der Hero auf Lebenszeit.
Wo genau ist jetzt der Unterschied?
Der Trainer wird dafür verurteilt das er das ein oder andere mal gegen die Fans schießt.
Der Fan an sich darf aber Beleidigungen gegenüber einem Angestellten ausstoßen und bekommt dafür, wenn auch nur imaginär, sogar Wertungen.
Abenteuerlich, wirklich.
Ich fand weder die Aufstellung, noch die Einstellung geschweige denn Aussage von Favre gut. Aber wenn man hier die große Moralkeule schwingt aber selbst den, den man vorwirft die Fans zu beleidigen, unter Applaus beleidigt - dann stimmt irgendwas nicht.
Hallo "111"er, ich bin ja nicht allzuoft deiner Meinung, aber hier stimme ich dir voll und ganz zu,
Ich war am Anfang richtig begeistert von den Beitrag von "Leitplanke", mir geht es verdammt ähnlich, aber als das Ding mit der "Wurst" kam, war ich dann doch sehr enttäuscht bzw traurig, das ein so toller Beitrag noch so versaut werden konnte, sehr schade, und das wiederum hat dir eine Wertung verschafft, Gruß
13.04.2014 - 23:05 Uhr
:D Ich hatte mit viel mehr Gegenfeuer gerechnet. :( Ihr enttäuscht mich :o Im übrigen, wer mit Steinen wirft, muss damit rechnen, dass auch mal ein Stein zurück geflogen kommt. Aber ich kann mich im Notfall ja auf Dummheit berufen. Unser Trainer hats ja gesagt.
Bevor ich aber auf Dummheit plädiere, analysiere ich erst mal die Denke unseres Trainers, hm, gibts da was zu analysieren? Also ich analysiere dann mal , und komme zu dem Schluss, dass unser Trainer nicht denken kann. Aber , wie hat der Trainer gesagt, ich analysiere falsch. Ok
Bin dann mal Kaviar essen. Schmeckt zwar scheusslich, aber der Trainer hat ja gesagt, dass wir Fans zuviel Kaviar hatten. Da ich aber keinen abbekommen habe, hol ich das jetzt nach.
Punkte hin und Punkte her. Scheiss Fussball , bleibt scheiss Fussball. Da ändert eine Tabelle nix, ein Favre nix und dieser drecks Kaviar sowieso nicht.
Wie kommt der eigentlich auf das schmale Brett, dass wir Fans Kaviar essen? Erstens zu teuer und zweitens trinken die meisten , die ich kenne lieber ein Bier. Tssss , auf Ideen kommt der Mann .......
So , das waren heute zwei Posts - wollte ich gar nicht, seis drum , hat Spass gemacht.
An alle die so denken wie ich. Es gab eine Zeit vor Favre, nu ist die Zeit mit , und es kommt Gott sei Dank auch eine Zeit nach Favre (dann kann ich diesen drecks Kaviar auch wieder lassen)
Ich habe schon viele kommen und gehen sehen. Ich werde noch einige Trainer auf unserer Bank erleben
Bevor ich aber auf Dummheit plädiere, analysiere ich erst mal die Denke unseres Trainers, hm, gibts da was zu analysieren? Also ich analysiere dann mal , und komme zu dem Schluss, dass unser Trainer nicht denken kann. Aber , wie hat der Trainer gesagt, ich analysiere falsch. Ok
Bin dann mal Kaviar essen. Schmeckt zwar scheusslich, aber der Trainer hat ja gesagt, dass wir Fans zuviel Kaviar hatten. Da ich aber keinen abbekommen habe, hol ich das jetzt nach.
Punkte hin und Punkte her. Scheiss Fussball , bleibt scheiss Fussball. Da ändert eine Tabelle nix, ein Favre nix und dieser drecks Kaviar sowieso nicht.
Wie kommt der eigentlich auf das schmale Brett, dass wir Fans Kaviar essen? Erstens zu teuer und zweitens trinken die meisten , die ich kenne lieber ein Bier. Tssss , auf Ideen kommt der Mann .......
So , das waren heute zwei Posts - wollte ich gar nicht, seis drum , hat Spass gemacht.
An alle die so denken wie ich. Es gab eine Zeit vor Favre, nu ist die Zeit mit , und es kommt Gott sei Dank auch eine Zeit nach Favre (dann kann ich diesen drecks Kaviar auch wieder lassen)
Ich habe schon viele kommen und gehen sehen. Ich werde noch einige Trainer auf unserer Bank erleben
13.04.2014 - 23:13 Uhr
Dann belassen wir es doch dabei ;)
Es gibt Fans die können mit Favre und es gibt Fans die können eben nicht mit Favre. Das wird es immer geben, egal wie sich die Mannschaft präsentiert, von dem her einfach ruhig Blut und gut ist. Im Endeffekt sind wir doch alle Borussen und wenn wir nächstes Jahr wieder nach Rom fahren können ist das für mich persönlich schonmal geiler als vor 7 Jahren, wo wir gemeinsam nach Paderborn gefahren sind. :)
In diesem Sinne, gute Nacht liebe Borussen. Wir sollten wahrlich froh sein, dass wir uns über solche Luxusproblemchen streiten können, denn woanders rennen Fans mit Spendendosen durch die Stadt weil ihr Verein vor die Hunde gegangen ist oder kurz davor steht. Wir gehören aktuell zu den besten Vereinen Deutschlands und streiten über die B-Note - wär hätte das in der Zeit vor Favre bloß für möglich gehalten :rolleyes
Es gibt Fans die können mit Favre und es gibt Fans die können eben nicht mit Favre. Das wird es immer geben, egal wie sich die Mannschaft präsentiert, von dem her einfach ruhig Blut und gut ist. Im Endeffekt sind wir doch alle Borussen und wenn wir nächstes Jahr wieder nach Rom fahren können ist das für mich persönlich schonmal geiler als vor 7 Jahren, wo wir gemeinsam nach Paderborn gefahren sind. :)
In diesem Sinne, gute Nacht liebe Borussen. Wir sollten wahrlich froh sein, dass wir uns über solche Luxusproblemchen streiten können, denn woanders rennen Fans mit Spendendosen durch die Stadt weil ihr Verein vor die Hunde gegangen ist oder kurz davor steht. Wir gehören aktuell zu den besten Vereinen Deutschlands und streiten über die B-Note - wär hätte das in der Zeit vor Favre bloß für möglich gehalten :rolleyes
13.04.2014 - 23:29 Uhr
Ich finde echt peinlich, wenn man die Zuschauer gegen die eigenen Mannschaft zu pfeifen wollen. Aber leider sehe ich keine Unterstützung an unsere Jungs vom gepfiffenen Zuschauer beim Spiel. Sehr schade und finde es echt peinlich. :/
13.04.2014 - 23:30 Uhr
Zitat von leitplanke:
Ich habe auf diese Scheisse keinen Bock mehr
Ich schon.
So wie es mit den aktuellen Transferaktivitäten aussieht, wird Favre in der nächsten Saison erstmals mehr harmonierende Puzzleteile zusammen haben als offene Baustellen im Kader. Wie kann man sich als Borusse nicht darauf freuen, zu sehen, was unser Trainer daraus macht?
Ich habe auf diese Scheisse keinen Bock mehr
Ich schon.
So wie es mit den aktuellen Transferaktivitäten aussieht, wird Favre in der nächsten Saison erstmals mehr harmonierende Puzzleteile zusammen haben als offene Baustellen im Kader. Wie kann man sich als Borusse nicht darauf freuen, zu sehen, was unser Trainer daraus macht?
13.04.2014 - 23:40 Uhr
Was mir fehlt ist ein technisch starker spieler auf der 6/8 der unsere neue Flügelzange in szene setzen kann.
Weiss nicht warum Granit nicht mehr auf der Position spielt, aber ihm hätte ich diese rolle zugetraut. Kramer und Nordi sind im Spielaufbau ttotal überfordert. Wüsste gerne warum Favre die beiden trotzdem zusammen ran lässt
Weiss nicht warum Granit nicht mehr auf der Position spielt, aber ihm hätte ich diese rolle zugetraut. Kramer und Nordi sind im Spielaufbau ttotal überfordert. Wüsste gerne warum Favre die beiden trotzdem zusammen ran lässt
13.04.2014 - 23:42 Uhr
Zitat von AusstiegsKlaus:
eigentlich war ich jedoch in diesen Thread gekommen, weil ich mich frage, ob die schwächere Rückrunde (im Vgl. zur Hinrunde) seine Hauptursache in der Arbeit Favres haben könnte? Und wenn dies so wäre, welche Gründe es dafür gäbe?
Fakt ist, dass Borussia in der dritten vollen Saison, die wir mit Favre spielen, zum dritten Mal eine schwächere Rückrunde hinlegt. Zufall oder "hausgemacht"?
- Spielt Borussia tatsächlich berechenbarer als viele andere Mannschaften, so dass sich diese spätestens zur Rückrunde auf unser Spiel eingestellt haben?
- Geht einer ersten Elf, die fast durchgehend unverändert Woche für Woche in der gleichen Besetzung antritt, nach einer produktiven Phase des "gut miteinander eingespielt seins" irgendwann die Luft bzw. die Spielfreude aus?
- wirkt sich Favres Konzeptfußball mit den klaren Vorgaben zunächst vorteilhaft aus, weil er den Spielern Fokussierung darauf bietet, was sie umsetzen sollen, während er in Schwächephasen den Handlungsspielraum der Spieler limitiert und deshalb keine neuen Lösungen kreiert?
Der Sky-Kommentator analysierte in der 1. Halbzeit m. E. treffend, dass Borussia immer dann besser aussah, wenn eine gewonnene 1:1-Situation überraschenden Platz für den Angriff schuf. Nur leider sieht man bei unserer Mannschaft kaum einmal 1:1-Situationen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich schätze Favre und seine Art, Fußball zu lehren und spielen zu lassen. Nur frage ich mich, ob die Vorteile seines Konzepts im Laufe einer langen Saison nicht fast zwangsläufig zu Nachteilen werden müssen, wenn die Spieler im vorgegebenen Rahmen nur noch routiniert anstatt kreativ agieren.
Gerne möchte ich erleben, dass Favre diese Problematik selbst benennt und man Lösungsansätze erkennen kann, mit denen er darauf reagiert. Aber unter dem Druck des Punkten müssens schätzt er offenbar jede Veränderung als unkalkulierbares Risiko ein.
Sehr guter Beitrag, wie auch der von Leitplanke. Unterschiedlich und mit verschiedenen Emotionsstufen und Lösungsansätzen formuliert, aber im Kern beide zutreffend. Danke.
eigentlich war ich jedoch in diesen Thread gekommen, weil ich mich frage, ob die schwächere Rückrunde (im Vgl. zur Hinrunde) seine Hauptursache in der Arbeit Favres haben könnte? Und wenn dies so wäre, welche Gründe es dafür gäbe?
Fakt ist, dass Borussia in der dritten vollen Saison, die wir mit Favre spielen, zum dritten Mal eine schwächere Rückrunde hinlegt. Zufall oder "hausgemacht"?
- Spielt Borussia tatsächlich berechenbarer als viele andere Mannschaften, so dass sich diese spätestens zur Rückrunde auf unser Spiel eingestellt haben?
- Geht einer ersten Elf, die fast durchgehend unverändert Woche für Woche in der gleichen Besetzung antritt, nach einer produktiven Phase des "gut miteinander eingespielt seins" irgendwann die Luft bzw. die Spielfreude aus?
- wirkt sich Favres Konzeptfußball mit den klaren Vorgaben zunächst vorteilhaft aus, weil er den Spielern Fokussierung darauf bietet, was sie umsetzen sollen, während er in Schwächephasen den Handlungsspielraum der Spieler limitiert und deshalb keine neuen Lösungen kreiert?
Der Sky-Kommentator analysierte in der 1. Halbzeit m. E. treffend, dass Borussia immer dann besser aussah, wenn eine gewonnene 1:1-Situation überraschenden Platz für den Angriff schuf. Nur leider sieht man bei unserer Mannschaft kaum einmal 1:1-Situationen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich schätze Favre und seine Art, Fußball zu lehren und spielen zu lassen. Nur frage ich mich, ob die Vorteile seines Konzepts im Laufe einer langen Saison nicht fast zwangsläufig zu Nachteilen werden müssen, wenn die Spieler im vorgegebenen Rahmen nur noch routiniert anstatt kreativ agieren.
Gerne möchte ich erleben, dass Favre diese Problematik selbst benennt und man Lösungsansätze erkennen kann, mit denen er darauf reagiert. Aber unter dem Druck des Punkten müssens schätzt er offenbar jede Veränderung als unkalkulierbares Risiko ein.
Sehr guter Beitrag, wie auch der von Leitplanke. Unterschiedlich und mit verschiedenen Emotionsstufen und Lösungsansätzen formuliert, aber im Kern beide zutreffend. Danke.
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