Joachim Löw [Bundestrainer]
18.07.2012 - 10:43 Uhr
23.07.2012 - 10:44 Uhr
Zitat von NURderFCB:
Zitat von SibirianWolf87:
Zitat von Mandzu_10:
Bin jetzt schon sehr gespannt, ob er für das Spiel gegen Argentinien Podolski nominiert oder ob er mal über seinen Schatten springen kann und ihn nicht beruft.
Wie weit geht die Treue zwischen Löw und Podolski?
Warum soll er ihn nicht berufen? Ich hoffe einfach nur das Podolski da landet, wo er nach dieser EM hingehört --> ohne Umwege auf die Bank. Wenn der wieder spielt und Reus auf der Bank sitzt, ja, dann weiß ich auch nicht. Podolski hat nach dieser EM jeden Kredit aufgebraucht und hat sich gefälligst dem Leistungprinzip zu stellen.
Was kann Podolski denn dafür wenn er LM spielen muss?
Poldi gehört einfach nicht ins linke Mittelfeld, Löw musste das mal vor nem Jahr oder so bei einem Spiel umstellen und weil der Gegner der DFB Elf klar unterlegen war hat es auch ganz gut geklappt mit Poldi im LM.
Podolski gehört einfach in den Sturm. Ich verstehe bis heute noch nicht wieso Löw ihn immer im LM eingesetzt hat, man hatte ja genug Alternativen für diese Position.
Podolski muss sich erstmal bei Arsenal beweisen. Mal sehen, ob er da überhaupt spielen wird. Im linken Mittelfeld hat natürlich gar nichts zu suchen, dass weiss jeder bis auf Löw.
Im Sturm wäre er, wenn überhaupt nur die dritte Wahl. Er ist auch kein Spieler der mitspielen kann.
Hoffe, dass man ihm endlich mal die Nummer 10 wegnimmt. Es nervt mich, dass so ein Spieler diese Nummer trägt. Ein technisch starker Spieler wie Özil oder Götze sollte diese Nummer tragen und kein Podolski.
Zitat von SibirianWolf87:
Zitat von Mandzu_10:
Bin jetzt schon sehr gespannt, ob er für das Spiel gegen Argentinien Podolski nominiert oder ob er mal über seinen Schatten springen kann und ihn nicht beruft.
Wie weit geht die Treue zwischen Löw und Podolski?
Warum soll er ihn nicht berufen? Ich hoffe einfach nur das Podolski da landet, wo er nach dieser EM hingehört --> ohne Umwege auf die Bank. Wenn der wieder spielt und Reus auf der Bank sitzt, ja, dann weiß ich auch nicht. Podolski hat nach dieser EM jeden Kredit aufgebraucht und hat sich gefälligst dem Leistungprinzip zu stellen.
Was kann Podolski denn dafür wenn er LM spielen muss?
Poldi gehört einfach nicht ins linke Mittelfeld, Löw musste das mal vor nem Jahr oder so bei einem Spiel umstellen und weil der Gegner der DFB Elf klar unterlegen war hat es auch ganz gut geklappt mit Poldi im LM.
Podolski gehört einfach in den Sturm. Ich verstehe bis heute noch nicht wieso Löw ihn immer im LM eingesetzt hat, man hatte ja genug Alternativen für diese Position.
Podolski muss sich erstmal bei Arsenal beweisen. Mal sehen, ob er da überhaupt spielen wird. Im linken Mittelfeld hat natürlich gar nichts zu suchen, dass weiss jeder bis auf Löw.
Im Sturm wäre er, wenn überhaupt nur die dritte Wahl. Er ist auch kein Spieler der mitspielen kann.
Hoffe, dass man ihm endlich mal die Nummer 10 wegnimmt. Es nervt mich, dass so ein Spieler diese Nummer trägt. Ein technisch starker Spieler wie Özil oder Götze sollte diese Nummer tragen und kein Podolski.
23.07.2012 - 11:57 Uhr
Zitat von NURderFCB:
Zitat von SibirianWolf87:
Zitat von Mandzu_10:
Bin jetzt schon sehr gespannt, ob er für das Spiel gegen Argentinien Podolski nominiert oder ob er mal über seinen Schatten springen kann und ihn nicht beruft.
Wie weit geht die Treue zwischen Löw und Podolski?
Warum soll er ihn nicht berufen? Ich hoffe einfach nur das Podolski da landet, wo er nach dieser EM hingehört --> ohne Umwege auf die Bank. Wenn der wieder spielt und Reus auf der Bank sitzt, ja, dann weiß ich auch nicht. Podolski hat nach dieser EM jeden Kredit aufgebraucht und hat sich gefälligst dem Leistungprinzip zu stellen.
Was kann Podolski denn dafür wenn er LM spielen muss?
Poldi gehört einfach nicht ins linke Mittelfeld, Löw musste das mal vor nem Jahr oder so bei einem Spiel umstellen und weil der Gegner der DFB Elf klar unterlegen war hat es auch ganz gut geklappt mit Poldi im LM.
Podolski gehört einfach in den Sturm. Ich verstehe bis heute noch nicht wieso Löw ihn immer im LM eingesetzt hat, man hatte ja genug Alternativen für diese Position.
Podolski spielt wirklich nicht erst seit nem Jahr als LM in der NM, sondern schon seit dem Portugalspiel 2008.
So was sollte man eigentlich wissen und erst recht dann, wenn man irgendwelche Behauptungen aufstellt, seit wann und warum Podolski da spielt.
Löw muss einfach Reus in die Startelf setzen und Podolski rausnehmen. Da gibt es 0 Diskussionsbedarf. Selbst Schürrle und Götze sollten eigentlich auf Grund von Potential, bzw. bei Schürrle auf Grund von zuletzt gezeigter Leistung im Deutschlandtrikot vor Podolski stehen. Podolskis Turnierspielerqualitäten sind jetzt auch schon 2 Jahre her.
Zitat von SibirianWolf87:
Zitat von Mandzu_10:
Bin jetzt schon sehr gespannt, ob er für das Spiel gegen Argentinien Podolski nominiert oder ob er mal über seinen Schatten springen kann und ihn nicht beruft.
Wie weit geht die Treue zwischen Löw und Podolski?
Warum soll er ihn nicht berufen? Ich hoffe einfach nur das Podolski da landet, wo er nach dieser EM hingehört --> ohne Umwege auf die Bank. Wenn der wieder spielt und Reus auf der Bank sitzt, ja, dann weiß ich auch nicht. Podolski hat nach dieser EM jeden Kredit aufgebraucht und hat sich gefälligst dem Leistungprinzip zu stellen.
Was kann Podolski denn dafür wenn er LM spielen muss?
Poldi gehört einfach nicht ins linke Mittelfeld, Löw musste das mal vor nem Jahr oder so bei einem Spiel umstellen und weil der Gegner der DFB Elf klar unterlegen war hat es auch ganz gut geklappt mit Poldi im LM.
Podolski gehört einfach in den Sturm. Ich verstehe bis heute noch nicht wieso Löw ihn immer im LM eingesetzt hat, man hatte ja genug Alternativen für diese Position.
Podolski spielt wirklich nicht erst seit nem Jahr als LM in der NM, sondern schon seit dem Portugalspiel 2008.
So was sollte man eigentlich wissen und erst recht dann, wenn man irgendwelche Behauptungen aufstellt, seit wann und warum Podolski da spielt.
Löw muss einfach Reus in die Startelf setzen und Podolski rausnehmen. Da gibt es 0 Diskussionsbedarf. Selbst Schürrle und Götze sollten eigentlich auf Grund von Potential, bzw. bei Schürrle auf Grund von zuletzt gezeigter Leistung im Deutschlandtrikot vor Podolski stehen. Podolskis Turnierspielerqualitäten sind jetzt auch schon 2 Jahre her.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Demigod am 23.07.2012 um 11:59 Uhr bearbeitet
23.07.2012 - 13:06 Uhr
Zitat von Mono_:
Podolski wird sich nicht bei Arsenal beweisen müssen. Er durfte drei Jahre lang bei Bayern auf der Bank sitzen und sich anschließend unterirdische Leistungen bei Köln erlauben und hatte bei Löw trotzdem immer eine Stammplatzgarantie. Der schießt jetzt gegen die Färöer Inseln 3 Tore und dann kann sich Löw wieder im Recht sehen. Wenn er ihn jetzt, nach über 100 Länderspielen, plötzlich heraus nimmt, dann wäre das eine Art Schuldeingeständnis und ich denke, Löw ist für so etwas einfach zu stolz.
Zur Rückennummer: Ansich halte ich das für wenig interessant. Allerdings ist es schon komisch, dass der 10er von Real Madrid bei uns die 8 tragen muss, nur weil die 10 halt die Lieblingsnummer von Trainerliebling ist. Der dürfte wahrscheinlich sogar die 1 tragen, wenn er wollte ;)
Es wäre echt schön, wenn man das Thema Löw irgendwann mal sinnvoll diskutieren könnte, ohne Polemiken oder sinnlose Übertreibungen. Wenn irgendwann die Zeit dafür reif ist, erbitte ich eine PN, ich will mir den Mist hier nicht mehr durchlesen. Also sagt mir Bescheid, wenn es vorbei ist mit "Löw der Vollassi, öh, Stammplatz Poldi, blah, Löw hat an Wirtschaftskrise schuld, blub, Löw tötet rechtschaffende Bürger und ist ihre Babies."
Podolski wird sich nicht bei Arsenal beweisen müssen. Er durfte drei Jahre lang bei Bayern auf der Bank sitzen und sich anschließend unterirdische Leistungen bei Köln erlauben und hatte bei Löw trotzdem immer eine Stammplatzgarantie. Der schießt jetzt gegen die Färöer Inseln 3 Tore und dann kann sich Löw wieder im Recht sehen. Wenn er ihn jetzt, nach über 100 Länderspielen, plötzlich heraus nimmt, dann wäre das eine Art Schuldeingeständnis und ich denke, Löw ist für so etwas einfach zu stolz.
Zur Rückennummer: Ansich halte ich das für wenig interessant. Allerdings ist es schon komisch, dass der 10er von Real Madrid bei uns die 8 tragen muss, nur weil die 10 halt die Lieblingsnummer von Trainerliebling ist. Der dürfte wahrscheinlich sogar die 1 tragen, wenn er wollte ;)
Es wäre echt schön, wenn man das Thema Löw irgendwann mal sinnvoll diskutieren könnte, ohne Polemiken oder sinnlose Übertreibungen. Wenn irgendwann die Zeit dafür reif ist, erbitte ich eine PN, ich will mir den Mist hier nicht mehr durchlesen. Also sagt mir Bescheid, wenn es vorbei ist mit "Löw der Vollassi, öh, Stammplatz Poldi, blah, Löw hat an Wirtschaftskrise schuld, blub, Löw tötet rechtschaffende Bürger und ist ihre Babies."
23.07.2012 - 14:48 Uhr
Zitat von Mono_:
Zitat von Mandzu_10:
Podolski muss sich erstmal bei Arsenal beweisen. Mal sehen, ob er da überhaupt spielen wird. Im linken Mittelfeld hat natürlich gar nichts zu suchen, dass weiss jeder bis auf Löw.
Im Sturm wäre er, wenn überhaupt nur die dritte Wahl. Er ist auch kein Spieler der mitspielen kann.
Hoffe, dass man ihm endlich mal die Nummer 10 wegnimmt. Es nervt mich, dass so ein Spieler diese Nummer trägt. Ein technisch starker Spieler wie Özil oder Götze sollte diese Nummer tragen und kein Podolski.
Podolski wird sich nicht bei Arsenal beweisen müssen. Er durfte drei Jahre lang bei Bayern auf der Bank sitzen und sich anschließend unterirdische Leistungen bei Köln erlauben und hatte bei Löw trotzdem immer eine Stammplatzgarantie. Der schießt jetzt gegen die Färöer Inseln 3 Tore und dann kann sich Löw wieder im Recht sehen. Wenn er ihn jetzt, nach über 100 Länderspielen, plötzlich heraus nimmt, dann wäre das eine Art Schuldeingeständnis und ich denke, Löw ist für so etwas einfach zu stolz.
Zur Rückennummer: Ansich halte ich das für wenig interessant. Allerdings ist es schon komisch, dass der 10er von Real Madrid bei uns die 8 tragen muss, nur weil die 10 halt die Lieblingsnummer von Trainerliebling ist. Der dürfte wahrscheinlich sogar die 1 tragen, wenn er wollte ;)
Klar bei Köln hat er ja drei Jahre nur mist gespielt mal eben so 13 und 18 Tore schießen das macht doch jeder im Spaziergang,besonders noch in einem bestenfalls durchschnittlichen Team. :ugly
Logisch Poldi bekommt die Nr.10 nur weil Löw sie ihm zugesteht und die beiden so gut miteinander auskommen.Übrigens kleine Info für dich,bei Arsenal scheint dies wohl ebenfalls der Fall zu sein,den dort wird er die Nr.10 ebenfalls bekommen laut Presse sofern Van Persie geht.Mittlerweile trägt nicht mehr der Spielmacher die 10,scheint wohl bei dir und anderen noch nicht ganz angekommen zu sein.
Diese Abneigung gegenüber Podolski und Löw ist ja abgründig und nicht mehr zu ertragen.Ich glaube Abneigung ist da auch mittlerweile das verkehrte Wort besser wäre wohl das Wort welches mit H beginnt.
Zitat von Mandzu_10:
Podolski muss sich erstmal bei Arsenal beweisen. Mal sehen, ob er da überhaupt spielen wird. Im linken Mittelfeld hat natürlich gar nichts zu suchen, dass weiss jeder bis auf Löw.
Im Sturm wäre er, wenn überhaupt nur die dritte Wahl. Er ist auch kein Spieler der mitspielen kann.
Hoffe, dass man ihm endlich mal die Nummer 10 wegnimmt. Es nervt mich, dass so ein Spieler diese Nummer trägt. Ein technisch starker Spieler wie Özil oder Götze sollte diese Nummer tragen und kein Podolski.
Podolski wird sich nicht bei Arsenal beweisen müssen. Er durfte drei Jahre lang bei Bayern auf der Bank sitzen und sich anschließend unterirdische Leistungen bei Köln erlauben und hatte bei Löw trotzdem immer eine Stammplatzgarantie. Der schießt jetzt gegen die Färöer Inseln 3 Tore und dann kann sich Löw wieder im Recht sehen. Wenn er ihn jetzt, nach über 100 Länderspielen, plötzlich heraus nimmt, dann wäre das eine Art Schuldeingeständnis und ich denke, Löw ist für so etwas einfach zu stolz.
Zur Rückennummer: Ansich halte ich das für wenig interessant. Allerdings ist es schon komisch, dass der 10er von Real Madrid bei uns die 8 tragen muss, nur weil die 10 halt die Lieblingsnummer von Trainerliebling ist. Der dürfte wahrscheinlich sogar die 1 tragen, wenn er wollte ;)
Klar bei Köln hat er ja drei Jahre nur mist gespielt mal eben so 13 und 18 Tore schießen das macht doch jeder im Spaziergang,besonders noch in einem bestenfalls durchschnittlichen Team. :ugly
Logisch Poldi bekommt die Nr.10 nur weil Löw sie ihm zugesteht und die beiden so gut miteinander auskommen.Übrigens kleine Info für dich,bei Arsenal scheint dies wohl ebenfalls der Fall zu sein,den dort wird er die Nr.10 ebenfalls bekommen laut Presse sofern Van Persie geht.Mittlerweile trägt nicht mehr der Spielmacher die 10,scheint wohl bei dir und anderen noch nicht ganz angekommen zu sein.
Diese Abneigung gegenüber Podolski und Löw ist ja abgründig und nicht mehr zu ertragen.Ich glaube Abneigung ist da auch mittlerweile das verkehrte Wort besser wäre wohl das Wort welches mit H beginnt.
23.07.2012 - 15:49 Uhr
Nochmal: Für persönliche (oder Fangruppen-) Rumzickereien ohne Bezug zu Löw ist dieser Thread nicht da. Wenn es an dieser Stelle irgendwelche Verständnisschwierigkeiten gibt, denen ich abhelfen kann, bitte sagen.
23.07.2012 - 17:52 Uhr
Zitat
"Schlechte Menschenführung"-
Damit meine ich vor allem den Umgang mit einigen Spielern, explizit meine ich Ballack, Podolski, Lahm, Kuranyi und Frings z.B.,
Er macht vermehrt den Eindruck das er Spieler aufstellt die er mag, das er gerne Spieler aussortiert die Ihre Meinung vertreten. Kann sein das ich mich täusche, aber bei mir ist der Eindruck verankert, wie im Beispiel Podolski, er ohrfeigt den Kapitän, es passiert nichts, Lahm kritisiert in seinem Buch alles und jeden, nichts passiert, andere wie Ballack, Kuranyi oder Frings sagen etwas und werden direkt rausgeworfen, oder machen andere Fehler, da erweckt er einfach den Eindruck das er nur nach Gründen sucht um bestimmte Personen aus der Nati zu entfernen.
Die meisten der Beispiele verstehe ich nicht. Lahm hat also offenbar in seinem Buch alles und jeden kritisiert – wird aber nicht aussortiert, weil er im Gegensatz zu anderen einer ist, der seine Meinung bei sich behält? Naa jaa.
Nee, der Hintergrund warum Lahm Stammspieler ist und Ballack und Frings aussortiert wurden, lag nicht darin, dass sie irgendetwas gesagt haben oder nicht gesagt haben, sondern das hatte jeweils mit ihren Leistungen zu tun. Ich denke, es dürfte in Deutschland keine zwei Meinungen geben, dass Lahm derzeit unverzichtbar ist. Und dass Frings‘ und Ballacks Karriere nicht irgendwie zu früh beendet worden ist (glaubt irgendjemand ernsthaft, Frings hätte und 2010 helfen können, oder Ballack 2012)? Ob das im Einzelfall menschlich optimal von Löw abgelaufen ist, keine Ahnung. Wohl nicht. Andererseits kennen wir halt auch null Interna. Gerade bei den beiden war in den öffentlichen Äußerungen auch sehr viel Selbstmitleid dabei, dass früher auch nicht mit den Leitwolf-Führungsspielern einer DFB-Elf assoziiert hätte.
Die große Frage bleibt schließlich: Wäre es so ein Riesenproblem, wenn Löw lieber Leute um sich rum hat, die er lieber mag, solange es der Substanz nicht schadet? Insgesamt hat beim EM-Kader 2012 doch keiner gefehlt, oder?
Und wenn er beim Stammspieler Podolski andere disziplinarische Maßstäbe anlegt als beim Ergänzungsspieler Kuranyi, ist das so schlimm? Mir ist da manchmal zuviel Gleichmacherei im falschen Sinn; jemand im Mittelfeldthread wollte jetzt ja Özil wegen Nichtsingens aus der Nati disziplinieren. Ganz egal wie: Das wäre doch Wahnsinn. Was hat die Nationalelf darunter gelitten, dass man aus übertriebenem Disziplinierungseifer jemanden wie Bernd Schuster rausgeworfen hat! Und was hat es gebracht? Gar nichts, niemandem.
Letzter Punkt: Die Stimmung war 2008, mit den Drecksäcken und Leitwölfen Frings/Ballack, schlecht; 2010 war sie, ohne die, sehr gut; 2012 war sie wohl okay. Was lernen wir daraus, wenn wir Leistungen und Abschneiden bewerten? Vlt, dass dieses Element auch überschätzt werden kann …
Zitat
Ich bin seitdem ich denken kann glühender DFB Fan und habe bis heute immer hinter meiner Nation gestanden, mir geht aber immer mehr die Identifikation verloren, Werte wie kratzen, kämpfen, beissen (auch wenn das nur Schlagwörter sind, liegt wahrscheinlich an meiner Herkunft, NRW) gehen immer mehr verloren, auch wenn das wieder nur eine Killerphrase ist auch den Typen Mensch den er darstellt der passt für mich nicht zur DFB Mannschaft, er steht einfach nicht für das was mir im Fussball wichtig ist.
Ich fand, die Elf hat gegen Italien toll gekämpft. Kein Vorwurf an die Mannschaft.
Zitat
Also ich sehe taktisch keine Weiterentwicklung von 2010 bis 2012, das Spielermaterial hat sich nur eklatant weiterentwickelt. Der Ballbesitz hat sich erhöht, ok, das Spiel ist eher Bayern (Spanien) like geworden, was ich für supoptimal halte, da der Ball nicht mehr schnell genug in die Spitze gespielt wird und der Gegner sich sehr schnell ordnen kann, es wirkt im Gegensatz zu Spanien sehr statisch. Warum will er mehr Domination? Mehr Ballbesitz? Warum will er unbedingt ein Spielsystem adaptieren was offentsichtlich nicht zu Deutschland passt? Ich verstehe einfach viele Entscheidungen nicht. 2010 fand ich das Spiel wesentlich besser, den Ball in optimalen Zonen für Gegenangriffen erobern, dann schnelles umschalten um gefährlich in die Spitze zu spielen.
(...)
Es wurde meiner Meinung nach versucht, mehr Flexibilität reinzubringen, was ich grundsätzlich für eine gute Idee halte. Und zwar aus der Erkenntnis heraus, dass die Mannschaften auf Topniveau Deutschland nicht mehr so viele Räume geben würden wie 2010. Dänemark hat doch GAR NICHTS gemacht.
Ich glaube auch nicht, dass das Spiel der Nationalelf „offensichtlich nicht zu Deutschland passt“. Sie sehen halt teilweise, besonders, wenn es schlecht läuft, so aus wie der FCB. Passt das Spiel des FCB offensichtlich nicht zu Deutschland? Ich glaube nicht, dass man das so sagen kann.
Aber im Prinzip haben wir in diesem Teil die größte Übereinstimmung. Nicht die Menschenführung war schuld 2012, sondern die Taktik, wobei man immerhin berücksichtigen muss, dass Klose und Schweinsteiger nicht fit waren (und offenbar auch Müller nicht in Topform war). Aber das ist nur bedingt eine Entschuldigung.
Die Gruppenspiele und das Griechenlandspiel waren befriedigend bis okay. Das Italienspiel war ein Desaster. Wobei meiner Meinung nach tatsächlich nur diese seltsame Idee mit Mitteverdichtung das eigentliche Problem war. Damit hat man sich der eigenen Kernstärke der Flügelstürmer (Müller / Reus) beraubt, die gerade gegen die Rautenitaliener mit ihren schwach besetzten Flügeln fantastisch gepasst hätte. Man hat freiwillig eine Taktik gewählt, die dem Gegner in die Karten gespielt hat; zu allem Überfluss wurde Özil aus seiner zentralen Rolle gedrängt, blockiert wie ein Springer am Rande des Schachbretts; in der Mitte dominierten dann Querpässe von Kroos. Die Taktik hat sich fatalerweise nicht nur offensiv ausgewirkt, sondern durch den (auch zur Halbzeit nicht korrigierten) Gesamtverhau auf der rechten Seite. Hinzu kommt das psychologische Signal an die Mannshcaft, hier nicht auf die Durchsetzung des eigenen Spiels zu vertrauen. Alles ganz, ganz falsch. Pekerman ist 2006 zurückgetreten, nachdem er das Spiel seiner Argentinier gegen Deutschland ähnlich verhauen hatte; Löws Rücktritt wäre absolut verständlich gewesen nach dieser Monsternummer.
Puuh, einmal kurz durchatmen, damit der Blutdruck wieder passt.
Zum Rest Deines Postings vlt morgen. Ich hab jetzt Feierabend. Und zu lange über das Italienspiel nachdenken tut mir nicht gut.
"Schlechte Menschenführung"-
Damit meine ich vor allem den Umgang mit einigen Spielern, explizit meine ich Ballack, Podolski, Lahm, Kuranyi und Frings z.B.,
Er macht vermehrt den Eindruck das er Spieler aufstellt die er mag, das er gerne Spieler aussortiert die Ihre Meinung vertreten. Kann sein das ich mich täusche, aber bei mir ist der Eindruck verankert, wie im Beispiel Podolski, er ohrfeigt den Kapitän, es passiert nichts, Lahm kritisiert in seinem Buch alles und jeden, nichts passiert, andere wie Ballack, Kuranyi oder Frings sagen etwas und werden direkt rausgeworfen, oder machen andere Fehler, da erweckt er einfach den Eindruck das er nur nach Gründen sucht um bestimmte Personen aus der Nati zu entfernen.
Die meisten der Beispiele verstehe ich nicht. Lahm hat also offenbar in seinem Buch alles und jeden kritisiert – wird aber nicht aussortiert, weil er im Gegensatz zu anderen einer ist, der seine Meinung bei sich behält? Naa jaa.
Nee, der Hintergrund warum Lahm Stammspieler ist und Ballack und Frings aussortiert wurden, lag nicht darin, dass sie irgendetwas gesagt haben oder nicht gesagt haben, sondern das hatte jeweils mit ihren Leistungen zu tun. Ich denke, es dürfte in Deutschland keine zwei Meinungen geben, dass Lahm derzeit unverzichtbar ist. Und dass Frings‘ und Ballacks Karriere nicht irgendwie zu früh beendet worden ist (glaubt irgendjemand ernsthaft, Frings hätte und 2010 helfen können, oder Ballack 2012)? Ob das im Einzelfall menschlich optimal von Löw abgelaufen ist, keine Ahnung. Wohl nicht. Andererseits kennen wir halt auch null Interna. Gerade bei den beiden war in den öffentlichen Äußerungen auch sehr viel Selbstmitleid dabei, dass früher auch nicht mit den Leitwolf-Führungsspielern einer DFB-Elf assoziiert hätte.
Die große Frage bleibt schließlich: Wäre es so ein Riesenproblem, wenn Löw lieber Leute um sich rum hat, die er lieber mag, solange es der Substanz nicht schadet? Insgesamt hat beim EM-Kader 2012 doch keiner gefehlt, oder?
Und wenn er beim Stammspieler Podolski andere disziplinarische Maßstäbe anlegt als beim Ergänzungsspieler Kuranyi, ist das so schlimm? Mir ist da manchmal zuviel Gleichmacherei im falschen Sinn; jemand im Mittelfeldthread wollte jetzt ja Özil wegen Nichtsingens aus der Nati disziplinieren. Ganz egal wie: Das wäre doch Wahnsinn. Was hat die Nationalelf darunter gelitten, dass man aus übertriebenem Disziplinierungseifer jemanden wie Bernd Schuster rausgeworfen hat! Und was hat es gebracht? Gar nichts, niemandem.
Letzter Punkt: Die Stimmung war 2008, mit den Drecksäcken und Leitwölfen Frings/Ballack, schlecht; 2010 war sie, ohne die, sehr gut; 2012 war sie wohl okay. Was lernen wir daraus, wenn wir Leistungen und Abschneiden bewerten? Vlt, dass dieses Element auch überschätzt werden kann …
Zitat
Ich bin seitdem ich denken kann glühender DFB Fan und habe bis heute immer hinter meiner Nation gestanden, mir geht aber immer mehr die Identifikation verloren, Werte wie kratzen, kämpfen, beissen (auch wenn das nur Schlagwörter sind, liegt wahrscheinlich an meiner Herkunft, NRW) gehen immer mehr verloren, auch wenn das wieder nur eine Killerphrase ist auch den Typen Mensch den er darstellt der passt für mich nicht zur DFB Mannschaft, er steht einfach nicht für das was mir im Fussball wichtig ist.
Ich fand, die Elf hat gegen Italien toll gekämpft. Kein Vorwurf an die Mannschaft.
Zitat
Also ich sehe taktisch keine Weiterentwicklung von 2010 bis 2012, das Spielermaterial hat sich nur eklatant weiterentwickelt. Der Ballbesitz hat sich erhöht, ok, das Spiel ist eher Bayern (Spanien) like geworden, was ich für supoptimal halte, da der Ball nicht mehr schnell genug in die Spitze gespielt wird und der Gegner sich sehr schnell ordnen kann, es wirkt im Gegensatz zu Spanien sehr statisch. Warum will er mehr Domination? Mehr Ballbesitz? Warum will er unbedingt ein Spielsystem adaptieren was offentsichtlich nicht zu Deutschland passt? Ich verstehe einfach viele Entscheidungen nicht. 2010 fand ich das Spiel wesentlich besser, den Ball in optimalen Zonen für Gegenangriffen erobern, dann schnelles umschalten um gefährlich in die Spitze zu spielen.
(...)
Es wurde meiner Meinung nach versucht, mehr Flexibilität reinzubringen, was ich grundsätzlich für eine gute Idee halte. Und zwar aus der Erkenntnis heraus, dass die Mannschaften auf Topniveau Deutschland nicht mehr so viele Räume geben würden wie 2010. Dänemark hat doch GAR NICHTS gemacht.
Ich glaube auch nicht, dass das Spiel der Nationalelf „offensichtlich nicht zu Deutschland passt“. Sie sehen halt teilweise, besonders, wenn es schlecht läuft, so aus wie der FCB. Passt das Spiel des FCB offensichtlich nicht zu Deutschland? Ich glaube nicht, dass man das so sagen kann.
Aber im Prinzip haben wir in diesem Teil die größte Übereinstimmung. Nicht die Menschenführung war schuld 2012, sondern die Taktik, wobei man immerhin berücksichtigen muss, dass Klose und Schweinsteiger nicht fit waren (und offenbar auch Müller nicht in Topform war). Aber das ist nur bedingt eine Entschuldigung.
Die Gruppenspiele und das Griechenlandspiel waren befriedigend bis okay. Das Italienspiel war ein Desaster. Wobei meiner Meinung nach tatsächlich nur diese seltsame Idee mit Mitteverdichtung das eigentliche Problem war. Damit hat man sich der eigenen Kernstärke der Flügelstürmer (Müller / Reus) beraubt, die gerade gegen die Rautenitaliener mit ihren schwach besetzten Flügeln fantastisch gepasst hätte. Man hat freiwillig eine Taktik gewählt, die dem Gegner in die Karten gespielt hat; zu allem Überfluss wurde Özil aus seiner zentralen Rolle gedrängt, blockiert wie ein Springer am Rande des Schachbretts; in der Mitte dominierten dann Querpässe von Kroos. Die Taktik hat sich fatalerweise nicht nur offensiv ausgewirkt, sondern durch den (auch zur Halbzeit nicht korrigierten) Gesamtverhau auf der rechten Seite. Hinzu kommt das psychologische Signal an die Mannshcaft, hier nicht auf die Durchsetzung des eigenen Spiels zu vertrauen. Alles ganz, ganz falsch. Pekerman ist 2006 zurückgetreten, nachdem er das Spiel seiner Argentinier gegen Deutschland ähnlich verhauen hatte; Löws Rücktritt wäre absolut verständlich gewesen nach dieser Monsternummer.
Puuh, einmal kurz durchatmen, damit der Blutdruck wieder passt.
Zum Rest Deines Postings vlt morgen. Ich hab jetzt Feierabend. Und zu lange über das Italienspiel nachdenken tut mir nicht gut.
23.07.2012 - 18:35 Uhr
Zitat von Korf:
Zitat
"Schlechte Menschenführung"-
Damit meine ich vor allem den Umgang mit einigen Spielern, explizit meine ich Ballack, Podolski, Lahm, Kuranyi und Frings z.B.,
Er macht vermehrt den Eindruck das er Spieler aufstellt die er mag, das er gerne Spieler aussortiert die Ihre Meinung vertreten. Kann sein das ich mich täusche, aber bei mir ist der Eindruck verankert, wie im Beispiel Podolski, er ohrfeigt den Kapitän, es passiert nichts, Lahm kritisiert in seinem Buch alles und jeden, nichts passiert, andere wie Ballack, Kuranyi oder Frings sagen etwas und werden direkt rausgeworfen, oder machen andere Fehler, da erweckt er einfach den Eindruck das er nur nach Gründen sucht um bestimmte Personen aus der Nati zu entfernen.
Die meisten der Beispiele verstehe ich nicht. Lahm hat also offenbar in seinem Buch alles und jeden kritisiert – wird aber nicht aussortiert, weil er im Gegensatz zu anderen einer ist, der seine Meinung bei sich behält? Naa jaa.
Nee, der Hintergrund warum Lahm Stammspieler ist und Ballack und Frings aussortiert wurden, lag nicht darin, dass sie irgendetwas gesagt haben oder nicht gesagt haben, sondern das hatte jeweils mit ihren Leistungen zu tun. Ich denke, es dürfte in Deutschland keine zwei Meinungen geben, dass Lahm derzeit unverzichtbar ist. Und dass Frings‘ und Ballacks Karriere nicht irgendwie zu früh beendet worden ist (glaubt irgendjemand ernsthaft, Frings hätte und 2010 helfen können, oder Ballack 2012)? Ob das im Einzelfall menschlich optimal von Löw abgelaufen ist, keine Ahnung. Wohl nicht. Andererseits kennen wir halt auch null Interna. Gerade bei den beiden war in den öffentlichen Äußerungen auch sehr viel Selbstmitleid dabei, dass früher auch nicht mit den Leitwolf-Führungsspielern einer DFB-Elf assoziiert hätte.
Die große Frage bleibt schließlich: Wäre es so ein Riesenproblem, wenn Löw lieber Leute um sich rum hat, die er lieber mag, solange es der Substanz nicht schadet? Insgesamt hat beim EM-Kader 2012 doch keiner gefehlt, oder?
Und wenn er beim Stammspieler Podolski andere disziplinarische Maßstäbe anlegt als beim Ergänzungsspieler Kuranyi, ist das so schlimm? Mir ist da manchmal zuviel Gleichmacherei im falschen Sinn; jemand im Mittelfeldthread wollte jetzt ja Özil wegen Nichtsingens aus der Nati disziplinieren. Ganz egal wie: Das wäre doch Wahnsinn. Was hat die Nationalelf darunter gelitten, dass man aus übertriebenem Disziplinierungseifer jemanden wie Bernd Schuster rausgeworfen hat! Und was hat es gebracht? Gar nichts, niemandem.
Letzter Punkt: Die Stimmung war 2008, mit den Drecksäcken und Leitwölfen Frings/Ballack, schlecht; 2010 war sie, ohne die, sehr gut; 2012 war sie wohl okay. Was lernen wir daraus, wenn wir Leistungen und Abschneiden bewerten? Vlt, dass dieses Element auch überschätzt werden kann …
Zitat
Ich bin seitdem ich denken kann glühender DFB Fan und habe bis heute immer hinter meiner Nation gestanden, mir geht aber immer mehr die Identifikation verloren, Werte wie kratzen, kämpfen, beissen (auch wenn das nur Schlagwörter sind, liegt wahrscheinlich an meiner Herkunft, NRW) gehen immer mehr verloren, auch wenn das wieder nur eine Killerphrase ist auch den Typen Mensch den er darstellt der passt für mich nicht zur DFB Mannschaft, er steht einfach nicht für das was mir im Fussball wichtig ist.
Ich fand, die Elf hat gegen Italien toll gekämpft. Kein Vorwurf an die Mannschaft.
Zitat
Also ich sehe taktisch keine Weiterentwicklung von 2010 bis 2012, das Spielermaterial hat sich nur eklatant weiterentwickelt. Der Ballbesitz hat sich erhöht, ok, das Spiel ist eher Bayern (Spanien) like geworden, was ich für supoptimal halte, da der Ball nicht mehr schnell genug in die Spitze gespielt wird und der Gegner sich sehr schnell ordnen kann, es wirkt im Gegensatz zu Spanien sehr statisch. Warum will er mehr Domination? Mehr Ballbesitz? Warum will er unbedingt ein Spielsystem adaptieren was offentsichtlich nicht zu Deutschland passt? Ich verstehe einfach viele Entscheidungen nicht. 2010 fand ich das Spiel wesentlich besser, den Ball in optimalen Zonen für Gegenangriffen erobern, dann schnelles umschalten um gefährlich in die Spitze zu spielen.
(...)
Es wurde meiner Meinung nach versucht, mehr Flexibilität reinzubringen, was ich grundsätzlich für eine gute Idee halte. Und zwar aus der Erkenntnis heraus, dass die Mannschaften auf Topniveau Deutschland nicht mehr so viele Räume geben würden wie 2010. Dänemark hat doch GAR NICHTS gemacht.
Ich glaube auch nicht, dass das Spiel der Nationalelf „offensichtlich nicht zu Deutschland passt“. Sie sehen halt teilweise, besonders, wenn es schlecht läuft, so aus wie der FCB. Passt das Spiel des FCB offensichtlich nicht zu Deutschland? Ich glaube nicht, dass man das so sagen kann.
Aber im Prinzip haben wir in diesem Teil die größte Übereinstimmung. Nicht die Menschenführung war schuld 2012, sondern die Taktik, wobei man immerhin berücksichtigen muss, dass Klose und Schweinsteiger nicht fit waren (und offenbar auch Müller nicht in Topform war). Aber das ist nur bedingt eine Entschuldigung.
Die Gruppenspiele und das Griechenlandspiel waren befriedigend bis okay. Das Italienspiel war ein Desaster. Wobei meiner Meinung nach tatsächlich nur diese seltsame Idee mit Mitteverdichtung das eigentliche Problem war. Damit hat man sich der eigenen Kernstärke der Flügelstürmer (Müller / Reus) beraubt, die gerade gegen die Rautenitaliener mit ihren schwach besetzten Flügeln fantastisch gepasst hätte. Man hat freiwillig eine Taktik gewählt, die dem Gegner in die Karten gespielt hat; zu allem Überfluss wurde Özil aus seiner zentralen Rolle gedrängt, blockiert wie ein Springer am Rande des Schachbretts; in der Mitte dominierten dann Querpässe von Kroos. Die Taktik hat sich fatalerweise nicht nur offensiv ausgewirkt, sondern durch den (auch zur Halbzeit nicht korrigierten) Gesamtverhau auf der rechten Seite. Hinzu kommt das psychologische Signal an die Mannshcaft, hier nicht auf die Durchsetzung des eigenen Spiels zu vertrauen. Alles ganz, ganz falsch. Pekerman ist 2006 zurückgetreten, nachdem er das Spiel seiner Argentinier gegen Deutschland ähnlich verhauen hatte; Löws Rücktritt wäre absolut verständlich gewesen nach dieser Monsternummer.
Puuh, einmal kurz durchatmen, damit der Blutdruck wieder passt.
Zum Rest Deines Postings vlt morgen. Ich hab jetzt Feierabend. Und zu lange über das Italienspiel nachdenken tut mir nicht gut.
Ja, es ist schlimm wenn man bei den Spielern verschiedene Maßstäbe ansetzt. Es kann nicht sein, dass es bei Poldi damals keine Konsequenzen gab als er Ballack ohrfeigte. Bei Kuranyi ist er mehr als konsequent und bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Wer seine Meinung in der Nationalmanschaft sagt, hat ein Problem mit Löw. Siehe Ballack und Frings. Auch bei Lahm gab es null Konsequenzen. Aber auch er gehört zu den Lieblingen von Löw. Die deutsche Mannschaft braucht Spieler die auch ihre eigene Meinung haben und auch vertreten. Das ist bei vielen Spielern leider nicht mehr der Fall.
Zitat
"Schlechte Menschenführung"-
Damit meine ich vor allem den Umgang mit einigen Spielern, explizit meine ich Ballack, Podolski, Lahm, Kuranyi und Frings z.B.,
Er macht vermehrt den Eindruck das er Spieler aufstellt die er mag, das er gerne Spieler aussortiert die Ihre Meinung vertreten. Kann sein das ich mich täusche, aber bei mir ist der Eindruck verankert, wie im Beispiel Podolski, er ohrfeigt den Kapitän, es passiert nichts, Lahm kritisiert in seinem Buch alles und jeden, nichts passiert, andere wie Ballack, Kuranyi oder Frings sagen etwas und werden direkt rausgeworfen, oder machen andere Fehler, da erweckt er einfach den Eindruck das er nur nach Gründen sucht um bestimmte Personen aus der Nati zu entfernen.
Die meisten der Beispiele verstehe ich nicht. Lahm hat also offenbar in seinem Buch alles und jeden kritisiert – wird aber nicht aussortiert, weil er im Gegensatz zu anderen einer ist, der seine Meinung bei sich behält? Naa jaa.
Nee, der Hintergrund warum Lahm Stammspieler ist und Ballack und Frings aussortiert wurden, lag nicht darin, dass sie irgendetwas gesagt haben oder nicht gesagt haben, sondern das hatte jeweils mit ihren Leistungen zu tun. Ich denke, es dürfte in Deutschland keine zwei Meinungen geben, dass Lahm derzeit unverzichtbar ist. Und dass Frings‘ und Ballacks Karriere nicht irgendwie zu früh beendet worden ist (glaubt irgendjemand ernsthaft, Frings hätte und 2010 helfen können, oder Ballack 2012)? Ob das im Einzelfall menschlich optimal von Löw abgelaufen ist, keine Ahnung. Wohl nicht. Andererseits kennen wir halt auch null Interna. Gerade bei den beiden war in den öffentlichen Äußerungen auch sehr viel Selbstmitleid dabei, dass früher auch nicht mit den Leitwolf-Führungsspielern einer DFB-Elf assoziiert hätte.
Die große Frage bleibt schließlich: Wäre es so ein Riesenproblem, wenn Löw lieber Leute um sich rum hat, die er lieber mag, solange es der Substanz nicht schadet? Insgesamt hat beim EM-Kader 2012 doch keiner gefehlt, oder?
Und wenn er beim Stammspieler Podolski andere disziplinarische Maßstäbe anlegt als beim Ergänzungsspieler Kuranyi, ist das so schlimm? Mir ist da manchmal zuviel Gleichmacherei im falschen Sinn; jemand im Mittelfeldthread wollte jetzt ja Özil wegen Nichtsingens aus der Nati disziplinieren. Ganz egal wie: Das wäre doch Wahnsinn. Was hat die Nationalelf darunter gelitten, dass man aus übertriebenem Disziplinierungseifer jemanden wie Bernd Schuster rausgeworfen hat! Und was hat es gebracht? Gar nichts, niemandem.
Letzter Punkt: Die Stimmung war 2008, mit den Drecksäcken und Leitwölfen Frings/Ballack, schlecht; 2010 war sie, ohne die, sehr gut; 2012 war sie wohl okay. Was lernen wir daraus, wenn wir Leistungen und Abschneiden bewerten? Vlt, dass dieses Element auch überschätzt werden kann …
Zitat
Ich bin seitdem ich denken kann glühender DFB Fan und habe bis heute immer hinter meiner Nation gestanden, mir geht aber immer mehr die Identifikation verloren, Werte wie kratzen, kämpfen, beissen (auch wenn das nur Schlagwörter sind, liegt wahrscheinlich an meiner Herkunft, NRW) gehen immer mehr verloren, auch wenn das wieder nur eine Killerphrase ist auch den Typen Mensch den er darstellt der passt für mich nicht zur DFB Mannschaft, er steht einfach nicht für das was mir im Fussball wichtig ist.
Ich fand, die Elf hat gegen Italien toll gekämpft. Kein Vorwurf an die Mannschaft.
Zitat
Also ich sehe taktisch keine Weiterentwicklung von 2010 bis 2012, das Spielermaterial hat sich nur eklatant weiterentwickelt. Der Ballbesitz hat sich erhöht, ok, das Spiel ist eher Bayern (Spanien) like geworden, was ich für supoptimal halte, da der Ball nicht mehr schnell genug in die Spitze gespielt wird und der Gegner sich sehr schnell ordnen kann, es wirkt im Gegensatz zu Spanien sehr statisch. Warum will er mehr Domination? Mehr Ballbesitz? Warum will er unbedingt ein Spielsystem adaptieren was offentsichtlich nicht zu Deutschland passt? Ich verstehe einfach viele Entscheidungen nicht. 2010 fand ich das Spiel wesentlich besser, den Ball in optimalen Zonen für Gegenangriffen erobern, dann schnelles umschalten um gefährlich in die Spitze zu spielen.
(...)
Es wurde meiner Meinung nach versucht, mehr Flexibilität reinzubringen, was ich grundsätzlich für eine gute Idee halte. Und zwar aus der Erkenntnis heraus, dass die Mannschaften auf Topniveau Deutschland nicht mehr so viele Räume geben würden wie 2010. Dänemark hat doch GAR NICHTS gemacht.
Ich glaube auch nicht, dass das Spiel der Nationalelf „offensichtlich nicht zu Deutschland passt“. Sie sehen halt teilweise, besonders, wenn es schlecht läuft, so aus wie der FCB. Passt das Spiel des FCB offensichtlich nicht zu Deutschland? Ich glaube nicht, dass man das so sagen kann.
Aber im Prinzip haben wir in diesem Teil die größte Übereinstimmung. Nicht die Menschenführung war schuld 2012, sondern die Taktik, wobei man immerhin berücksichtigen muss, dass Klose und Schweinsteiger nicht fit waren (und offenbar auch Müller nicht in Topform war). Aber das ist nur bedingt eine Entschuldigung.
Die Gruppenspiele und das Griechenlandspiel waren befriedigend bis okay. Das Italienspiel war ein Desaster. Wobei meiner Meinung nach tatsächlich nur diese seltsame Idee mit Mitteverdichtung das eigentliche Problem war. Damit hat man sich der eigenen Kernstärke der Flügelstürmer (Müller / Reus) beraubt, die gerade gegen die Rautenitaliener mit ihren schwach besetzten Flügeln fantastisch gepasst hätte. Man hat freiwillig eine Taktik gewählt, die dem Gegner in die Karten gespielt hat; zu allem Überfluss wurde Özil aus seiner zentralen Rolle gedrängt, blockiert wie ein Springer am Rande des Schachbretts; in der Mitte dominierten dann Querpässe von Kroos. Die Taktik hat sich fatalerweise nicht nur offensiv ausgewirkt, sondern durch den (auch zur Halbzeit nicht korrigierten) Gesamtverhau auf der rechten Seite. Hinzu kommt das psychologische Signal an die Mannshcaft, hier nicht auf die Durchsetzung des eigenen Spiels zu vertrauen. Alles ganz, ganz falsch. Pekerman ist 2006 zurückgetreten, nachdem er das Spiel seiner Argentinier gegen Deutschland ähnlich verhauen hatte; Löws Rücktritt wäre absolut verständlich gewesen nach dieser Monsternummer.
Puuh, einmal kurz durchatmen, damit der Blutdruck wieder passt.
Zum Rest Deines Postings vlt morgen. Ich hab jetzt Feierabend. Und zu lange über das Italienspiel nachdenken tut mir nicht gut.
Ja, es ist schlimm wenn man bei den Spielern verschiedene Maßstäbe ansetzt. Es kann nicht sein, dass es bei Poldi damals keine Konsequenzen gab als er Ballack ohrfeigte. Bei Kuranyi ist er mehr als konsequent und bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Wer seine Meinung in der Nationalmanschaft sagt, hat ein Problem mit Löw. Siehe Ballack und Frings. Auch bei Lahm gab es null Konsequenzen. Aber auch er gehört zu den Lieblingen von Löw. Die deutsche Mannschaft braucht Spieler die auch ihre eigene Meinung haben und auch vertreten. Das ist bei vielen Spielern leider nicht mehr der Fall.
23.07.2012 - 18:57 Uhr
Zitat von Mandzu_10:
Ja, es ist schlimm wenn man bei den Spielern verschiedene Maßstäbe ansetzt. Es kann nicht sein, dass es bei Poldi damals keine Konsequenzen gab als er Ballack ohrfeigte. Bei Kuranyi ist er mehr als konsequent und bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Wer seine Meinung in der Nationalmanschaft sagt, hat ein Problem mit Löw. Siehe Ballack und Frings. Auch bei Lahm gab es null Konsequenzen. Aber auch er gehört zu den Lieblingen von Löw. Die deutsche Mannschaft braucht Spieler die auch ihre eigene Meinung haben und auch vertreten. Das ist bei vielen Spielern leider nicht mehr der Fall.
2 Fragen: Warum zitierst du den kompletten Beitrag deines Vorredners, das ist komplett unübersichtlich?
Die andere Frage wäre, warum du das nicht liest? Alles was du gesagt hast, wurde in dem von dir zitierten Beitrag argumentativ zerlegt, du bringst keine neuen Erkenntnisse, sondern fasst das nochmals flach zusammen.
In Kurzform: Eine Ungleichbehandlung klingt erstmal negativ, wenn man das ganze allerdings individuelle Behandlung nennt, hört sich das schon besser an. Und ist ein durchaus erstrebenswerter Zustand. Allein der Vergleich Kuranyi/Podolski ist sinnlos. Den Kann-man-muss-man-aber-nicht-nominieren-Stürmer Kuranyi und Stammspieler Podolski werden anders behandelt, weil sie eine unterschiedliche Wichtigkeit haben. Das ist alles.
Ja, es ist schlimm wenn man bei den Spielern verschiedene Maßstäbe ansetzt. Es kann nicht sein, dass es bei Poldi damals keine Konsequenzen gab als er Ballack ohrfeigte. Bei Kuranyi ist er mehr als konsequent und bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Wer seine Meinung in der Nationalmanschaft sagt, hat ein Problem mit Löw. Siehe Ballack und Frings. Auch bei Lahm gab es null Konsequenzen. Aber auch er gehört zu den Lieblingen von Löw. Die deutsche Mannschaft braucht Spieler die auch ihre eigene Meinung haben und auch vertreten. Das ist bei vielen Spielern leider nicht mehr der Fall.
2 Fragen: Warum zitierst du den kompletten Beitrag deines Vorredners, das ist komplett unübersichtlich?
Die andere Frage wäre, warum du das nicht liest? Alles was du gesagt hast, wurde in dem von dir zitierten Beitrag argumentativ zerlegt, du bringst keine neuen Erkenntnisse, sondern fasst das nochmals flach zusammen.
In Kurzform: Eine Ungleichbehandlung klingt erstmal negativ, wenn man das ganze allerdings individuelle Behandlung nennt, hört sich das schon besser an. Und ist ein durchaus erstrebenswerter Zustand. Allein der Vergleich Kuranyi/Podolski ist sinnlos. Den Kann-man-muss-man-aber-nicht-nominieren-Stürmer Kuranyi und Stammspieler Podolski werden anders behandelt, weil sie eine unterschiedliche Wichtigkeit haben. Das ist alles.
23.07.2012 - 19:15 Uhr
Zitat von Mono_:
Zitat von Mandzu_10:
bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Viel schlimmer:
Seit der WM ging's leistungsmäßig im Verein bergauf, während er in der Nationalmannschaft eigentlich fast schon regelmäßig der schlechteste Mann auf dem Platz war. Und trotzdem hat sich nichts geändert. Das finde ich fast noch bedenklicher, dass nicht einmal mehr Nationalelf-Leistungen relevant für weitere Nominierungen/Aufstellungen sind. Man muss nicht auf jeden Vorwurf in Bezug auf Löw's teils fragwürdige Nominierungspolitik eingehen (Schwaben-Connection, etc), im Falle Podolski hingegen muss es auch der größte Fan einsehen. Da spielten in den letzten Jahren wohl wirklich nur noch persönliche Dinge eine Rolle.
Jetzt reicht es mit dir aber mal langsam.Du stellst hier nichts weiter als Behauptungen auf ohne jegliche Argumente.Es ist doch absolut bei den Haaren herbeigezogen das Löw Podolski nur aufstellt,weil er ihn besonders mag.Trainingsleistungen spielen auch eine Rolle und die kannst weder du noch jemand anders beurteilen.
Schreibe doch einfach gerade aus wie du es meinst und zwar das du Podolski abgrundartig nicht magst und ihn um jeden Willen draus haben willst dann würdest du wenigstens Courage zeigen als so mit diesen Behauptungen und Unterstellungen gegenüber Löw.
Zitat von Mandzu_10:
bei Poldi lässt er alles durchgehen. Der saß in München drei Jahre auf der Bank. Die ersten 1,5 danach in Köln waren auch nicht gut und er durfte immer spielen.
Egal wie die Leistung im Verein war.
Viel schlimmer:
Seit der WM ging's leistungsmäßig im Verein bergauf, während er in der Nationalmannschaft eigentlich fast schon regelmäßig der schlechteste Mann auf dem Platz war. Und trotzdem hat sich nichts geändert. Das finde ich fast noch bedenklicher, dass nicht einmal mehr Nationalelf-Leistungen relevant für weitere Nominierungen/Aufstellungen sind. Man muss nicht auf jeden Vorwurf in Bezug auf Löw's teils fragwürdige Nominierungspolitik eingehen (Schwaben-Connection, etc), im Falle Podolski hingegen muss es auch der größte Fan einsehen. Da spielten in den letzten Jahren wohl wirklich nur noch persönliche Dinge eine Rolle.
Jetzt reicht es mit dir aber mal langsam.Du stellst hier nichts weiter als Behauptungen auf ohne jegliche Argumente.Es ist doch absolut bei den Haaren herbeigezogen das Löw Podolski nur aufstellt,weil er ihn besonders mag.Trainingsleistungen spielen auch eine Rolle und die kannst weder du noch jemand anders beurteilen.
Schreibe doch einfach gerade aus wie du es meinst und zwar das du Podolski abgrundartig nicht magst und ihn um jeden Willen draus haben willst dann würdest du wenigstens Courage zeigen als so mit diesen Behauptungen und Unterstellungen gegenüber Löw.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FC_WAHN am 23.07.2012 um 19:14 Uhr bearbeitet
23.07.2012 - 19:30 Uhr
Zitat von Taicoon:
Zitat von Milhouse:
In Kurzform: Eine Ungleichbehandlung klingt erstmal negativ, wenn man das ganze allerdings individuelle Behandlung nennt, hört sich das schon besser an. Und ist ein durchaus erstrebenswerter Zustand. Allein der Vergleich Kuranyi/Podolski ist sinnlos. Den Kann-man-muss-man-aber-nicht-nominieren-Stürmer Kuranyi und Stammspieler Podolski werden anders behandelt, weil sie eine unterschiedliche Wichtigkeit haben. Das ist alles.
Gleiches darf nicht wesentlich ungleich, Ungleiches darf nicht wesentlich gleich behandelt werden.
Das gehört in ein politikwissenschaftliches Seminar, nicht in die gänzlich undemokratische Zusammenstellung einer Fußballmannschaft.
Zitat von Milhouse:
In Kurzform: Eine Ungleichbehandlung klingt erstmal negativ, wenn man das ganze allerdings individuelle Behandlung nennt, hört sich das schon besser an. Und ist ein durchaus erstrebenswerter Zustand. Allein der Vergleich Kuranyi/Podolski ist sinnlos. Den Kann-man-muss-man-aber-nicht-nominieren-Stürmer Kuranyi und Stammspieler Podolski werden anders behandelt, weil sie eine unterschiedliche Wichtigkeit haben. Das ist alles.
Gleiches darf nicht wesentlich ungleich, Ungleiches darf nicht wesentlich gleich behandelt werden.
Das gehört in ein politikwissenschaftliches Seminar, nicht in die gänzlich undemokratische Zusammenstellung einer Fußballmannschaft.
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