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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

18.01.2025 - 13:04 Uhr
Zitat von TheInternational
Zitat von Finn84

Zitat von TheInternational

Zitat von MrSimpson

Zitat von Holzschuh85

Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Nur mal so ne Frage, weil so schön vergleichbar ist. Mit welcher Regierung (und welchem WIrtschaftsminister) bist du bei der Ukraine Krise und der Iran Krise zufriedener und warum?

Ich für meinen Teil fand es überragend von Habeck, wie er innerhalb von 2-3 Wochen neue Gasdeals ans Land gezogen hatte, wie er LNG Terminals vorangetrieben hat und wie er das ausbleibende Gas aus Russland schnell kompensiert hatte.

Aber mal ganz ehrlich, was habt ihr immer mit dem Grünen bashing? Was für Gründe gibt es? Selbst die CDU hat zig Punkte vom "schlechtesten Wirtschaftsminister aller Zeiten" übernommen, die er anstoßen wollte, unter anderem den Industriestrom! Daher würde es mich echt interessieren warum die Grünen immer so schlecht gemacht werden.

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

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Zitat von Utzel
Zitat von Finn84

Zitat von TheInternational

Zitat von MrSimpson

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Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Ich stimme dir in fast allem zu. Aber in einem Punkt frage ich mich, ob das wirklich so ist, wie gewisse Agenda-Medien dem Bevölkerung seit Jahren eintrichtern wollen: der Sozialstaat würde aus allen Nähten platzen und wäre nicht mehr bezahlbar.

Laut Institut der Deutschen Wirtschaft haben sich die Pro-Kopf-Sozialausgaben innerhalb von 30 Jahren nahezu verdoppelt.
(https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/bjoern-kauder-tobias-hentze-sozialausgaben-in-den-letzten-drei-jahrzehnten-verdoppelt.html)

Klingt natürlich dramatisch, aber hier die Gegenrechnung zur Einordnung:

Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner hat sich laut Statistisches Bundesamt im gleichen Zeitraum auf nahezu das 2,5-fache erhöht, also deutlich mehr als verdoppelt.
(https://service.destatis.de/DE/vgr-monitor-deutschland/bip.html)

Die Sozialausgaben wurden also im Verhältnis zu den Einnahmen bereits erheblich gesenkt und sind eben nicht "explodiert" oder weniger bezahlbar. Wo ist da mein Verständnisproblem, dass ich zu einer ganz anderen Einschätzung komme?


Ich weiß nicht ob das Bruttoinlandsprodukt die korrekte Vergleichsgröße ist.
Das Bruttoinlandsprodukt drückt ja die Gesamtwirtschaftsleistung aus, diese schlägt sich dann über höhere Steuereinnahmen im Bundeshaushalt nieder.
Der Anteil der Sozialausgaben im Bundeshaushalt ist im Zeitablauf deutlich gestiegen, also nicht nur absolut, sondern auch anteilig mit den im steigenden Steuereinnahmen.
Thema Krankenkassen ist z.B. nur über die notwendigen Zuschüsse im Bundeshaushalt.
Der demografische Wandel führt einerseits zu einem Arbeitnehmerarbeitsmarkt, was insgesamt zu besseren Konditionen für Arbeitnehmer in Unternehmen führt. Man kann sich ja mal die Entwicklung des durchschnittlich gewährten Urlaubes etc. ansehen.
Gleichzeitig werden die Sozialsysteme immer zuschussbedürftiger. D.h. Krankenkassen, DRV etc. können sich nicht mehr aus den Beiträgen finanzieren, es bedarf Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt und damit aus Steuergeldern um die Lohnnebenkosten nicht noch mehr zu erhöhen und/oder weiter am Renteneintrittsalter schrauben zu müssen.
In bleibe dabei, das gros der Problematik lässt sich auf den demografischen Wandel reduzieren und nicht auf konservativ und/oder linksliberal.
Die Sozialsysteme wie wir sie jetzt haben, insbesondere die Rente, kann so nicht mehr lange funktionieren, ist eigentlich im Hinblick auf den demografischen Wandel ein einfaches Rechenbeispiel
Zitat von BVBatistuta
Zitat von TheInternational

Zitat von Finn84

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Zitat von MrSimpson

Zitat von Holzschuh85

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Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.
Zitat von Finn84
Zitat von BVBatistuta

Zitat von TheInternational

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Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.


Von der Idee her gut, hatte ein Habeck ja aber genau so aber schon einreichefertig für die EU... statt dass man seine Vorarbeit nimmt, hat Frau Reiche ihre eigene Geschichte schreiben müssen. In den ersten Entwürfen von ihr war übrigens nichts davon gestanden, dass die Kraftwerke so geplant werden müssen, dass diese Wasserstoff - "Ready" sein müssen. So hat man schon fast 1 1/2 Jahre bis zur Ausschreibung für die Kraftwerke vergeudet... Bei einer Bauzeit von 5-8 Jahre eigentlich ein Unding! 2030 entfallen die Kohlekraftwerke, mit Habecks Entwurf wäre es gerade so (vielleicht auch nicht ganz) aufgegangen...

In der Theorie ist dein Gedanke ja auch ganz schön. Mit überschüssigem Strom grünen Wasserstoff herstellen. Habe ich vor Jahren schon von einer Dame gehört, die zu den führenden Wasserstoffforscher in Deutschland gehört. Weiß nicht woran es scheitert, denn eigentlich haben wir kein Energieproblem, sondern ein Speicherproblem.

Spannend übrigends, stand 9 Uhr heute morgen sind unsere Stromerzeuger anteilig:

Biomasse --- 8,43%
Wasserkraft --- 3,28%
Solar --- 31,94%
Wind --- 5,28%
Pumpspeicher --- 2,43%
Kohle --- 20,25%
Gas --- 9,89%
Öl --- 0,7%

Der Rest sind Importe. Meine PV-Anlage produziert im Moment mit 50% des maximalen Peaks.

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von Finn84

Zitat von BVBatistuta

Zitat von TheInternational

Zitat von Finn84

Zitat von TheInternational

Zitat von MrSimpson

Zitat von Holzschuh85

Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.


Von der Idee her gut, hatte ein Habeck ja aber genau so aber schon einreichefertig für die EU... statt dass man seine Vorarbeit nimmt, hat Frau Reiche ihre eigene Geschichte schreiben müssen. In den ersten Entwürfen von ihr war übrigens nichts davon gestanden, dass die Kraftwerke so geplant werden müssen, dass diese Wasserstoff - "Ready" sein müssen. So hat man schon fast 1 1/2 Jahre bis zur Ausschreibung für die Kraftwerke vergeudet... Bei einer Bauzeit von 5-8 Jahre eigentlich ein Unding! 2030 entfallen die Kohlekraftwerke, mit Habecks Entwurf wäre es gerade so (vielleicht auch nicht ganz) aufgegangen...

In der Theorie ist dein Gedanke ja auch ganz schön. Mit überschüssigem Strom grünen Wasserstoff herstellen. Habe ich vor Jahren schon von einer Dame gehört, die zu den führenden Wasserstoffforscher in Deutschland gehört. Weiß nicht woran es scheitert, denn eigentlich haben wir kein Energieproblem, sondern ein Speicherproblem.

Spannend übrigends, stand 9 Uhr heute morgen sind unsere Stromerzeuger anteilig:

Biomasse --- 8,43%
Wasserkraft --- 3,28%
Solar --- 31,94%
Wind --- 5,28%
Pumpspeicher --- 2,43%
Kohle --- 20,25%
Gas --- 9,89%
Öl --- 0,7%

Der Rest sind Importe. Meine PV-Anlage produziert im Moment mit 50% des maximalen Peaks.


Dein erster Absatz sind diese politischen Scharaden die ich grundsätzlich, parteiunabhängig kritisiere.
M.E. kann man auch einem AFD Antrag zustimmen, wenn man ihn für sinnvoll hält (ich weiß es ist unwahrscheinlich, dass was sinnvolles kommt).
Aber dieser Tanz zwischen Regierung und Opposition läuft doch parteiunabhängig so seit Jahrzehnten. Es geht dann immer nur um Deutungshoheit und nicht um die Sache. Genauso werden jetzt diese Gaskraftwerke kritisiert, die vorher bei den Grünen noch gewollt waren. Aber diese Diskussionsspirale führt letztlich zu nichts auch die gesamt Vergangenheitsbewältigung bringt uns nicht weiter. Wir haben den Status quo und es sollte endlich allen zu aller erst daran gelegen sein jetzt was für die Zukunft zu machen. Egal ob bei den ganzen Sozialsystem oder im Bereich unabhängigere Energieerzeugung.
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von Finn84

Zitat von BVBatistuta

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Zitat von Finn84

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Zitat von Holzschuh85

Zitat von DBFreibeuter

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Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.


Von der Idee her gut, hatte ein Habeck ja aber genau so aber schon einreichefertig für die EU... statt dass man seine Vorarbeit nimmt, hat Frau Reiche ihre eigene Geschichte schreiben müssen. In den ersten Entwürfen von ihr war übrigens nichts davon gestanden, dass die Kraftwerke so geplant werden müssen, dass diese Wasserstoff - "Ready" sein müssen. So hat man schon fast 1 1/2 Jahre bis zur Ausschreibung für die Kraftwerke vergeudet... Bei einer Bauzeit von 5-8 Jahre eigentlich ein Unding! 2030 entfallen die Kohlekraftwerke, mit Habecks Entwurf wäre es gerade so (vielleicht auch nicht ganz) aufgegangen...

In der Theorie ist dein Gedanke ja auch ganz schön. Mit überschüssigem Strom grünen Wasserstoff herstellen. Habe ich vor Jahren schon von einer Dame gehört, die zu den führenden Wasserstoffforscher in Deutschland gehört. Weiß nicht woran es scheitert, denn eigentlich haben wir kein Energieproblem, sondern ein Speicherproblem.

Spannend übrigends, stand 9 Uhr heute morgen sind unsere Stromerzeuger anteilig:

Biomasse --- 8,43%
Wasserkraft --- 3,28%
Solar --- 31,94%
Wind --- 5,28%
Pumpspeicher --- 2,43%
Kohle --- 20,25%
Gas --- 9,89%
Öl --- 0,7%

Der Rest sind Importe. Meine PV-Anlage produziert im Moment mit 50% des maximalen Peaks.


Wasserstoff ist das Bluetooth der Energie-Technologie. Es ist eine nette Idee. Nichts worauf man irgendetwas relevantes stützt. So jedenfalls das Feedback von jedem, der nicht in Wasserstoff in irgendeiner Art investiert ist, sei es dass der Job dranhängt, oder man damit echte Transformation verhindern möchte.
Zitat von WalterFroschsErbe
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Finn84

Zitat von BVBatistuta

Zitat von TheInternational

Zitat von Finn84

Zitat von TheInternational

Zitat von MrSimpson

Zitat von Holzschuh85

Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.


Von der Idee her gut, hatte ein Habeck ja aber genau so aber schon einreichefertig für die EU... statt dass man seine Vorarbeit nimmt, hat Frau Reiche ihre eigene Geschichte schreiben müssen. In den ersten Entwürfen von ihr war übrigens nichts davon gestanden, dass die Kraftwerke so geplant werden müssen, dass diese Wasserstoff - "Ready" sein müssen. So hat man schon fast 1 1/2 Jahre bis zur Ausschreibung für die Kraftwerke vergeudet... Bei einer Bauzeit von 5-8 Jahre eigentlich ein Unding! 2030 entfallen die Kohlekraftwerke, mit Habecks Entwurf wäre es gerade so (vielleicht auch nicht ganz) aufgegangen...

In der Theorie ist dein Gedanke ja auch ganz schön. Mit überschüssigem Strom grünen Wasserstoff herstellen. Habe ich vor Jahren schon von einer Dame gehört, die zu den führenden Wasserstoffforscher in Deutschland gehört. Weiß nicht woran es scheitert, denn eigentlich haben wir kein Energieproblem, sondern ein Speicherproblem.

Spannend übrigends, stand 9 Uhr heute morgen sind unsere Stromerzeuger anteilig:

Biomasse --- 8,43%
Wasserkraft --- 3,28%
Solar --- 31,94%
Wind --- 5,28%
Pumpspeicher --- 2,43%
Kohle --- 20,25%
Gas --- 9,89%
Öl --- 0,7%

Der Rest sind Importe. Meine PV-Anlage produziert im Moment mit 50% des maximalen Peaks.


Wasserstoff ist das Bluetooth der Energie-Technologie. Es ist eine nette Idee. Nichts worauf man irgendetwas relevantes stützt. So jedenfalls das Feedback von jedem, der nicht in Wasserstoff in irgendeiner Art investiert ist, sei es dass der Job dranhängt, oder man damit echte Transformation verhindern möchte.


Als Übergangslösung vermutlich dennoch unvermeidbar. Dass die Speicher schneller ausgebaut werden, angesichts Kosten und Platzbedarf, gilt schließlich auch als unwahrscheinlich. Dauerlösung wird Wasserstoff aber sicher nie werden. Zu ineffizient, zu sehr von Importen abhängig und vor allem zu steile Entwicklungskurve bei den Batterien. Es lohnt sich ja jetzt schon für Kommunen in Batteriespeicher zu investieren, um immerhin ein paar Tage Strom zu speichern.
Zitat von BVBBC
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Finn84

Zitat von BVBatistuta

Zitat von TheInternational

Zitat von Finn84

Zitat von TheInternational

Zitat von MrSimpson

Zitat von Holzschuh85

Zitat von DBFreibeuter

Zitat von Borusse91

Zitat von CocoBall

Wer hat den Tankrabatt schon genutzt?
Ich war am 2. Mai tanken für 1,99Euro/Liter.



Habe hier seit dem 1.Mai noch keine Tankstelle im Vorbeifahren gesehen, an der das Benzin unter die 2€ Marke gefallen ist, weder Diesel noch SuperE5.

Aber gut, bisher war ja auch nur Feiertag + Wochenende, ich lass mich bzgl. der nächsten Werkwoche überraschen. Laut Bundesregierung glaubt man ja, dass die Spritkonzerne den Steuerrabatt in voller Höhe weitergeben werden, lol

Na wenn das Katharina Reiche™ sagt, wird das ja auch so sein. 🤪


Haben Sie doch faktisch. Ein Gros der Konzerne musste - basierend auf der aktuellen sich zuspitzenden Marktentwicklung und somit unwiderlegbaren Sachgründen - am 30.04. um 18ct erhöhen, hat aber am 01.05. oder leicht verspätet um 15-17ct gesenkt. Brave Konzerne...
#trustthebundesregierung


Frage für einen Freund: Was hat jetzt die Bundesregierung genau damit zu tun? Soll das heißen, daß eine andere Bundesregierung mehr Rabatt rausgeschlagen hätte?
Man sollte da etwas vorsichtig sein. Denn am Ende sind alle Regierungen nur Marionetten von Großkonzernen, was solch ein Thema betrifft. Da ist egal ob Grün, Blau, Rot, Schwarz, Braun, Gelb oder Lila an der Macht ist.


Wohl wahr. Bestes Beispiel für mich noch immer die legendäre Abwrackprämie. Der Tankrabatt ist natürlich lächerliche Symbolpolitik, aber wie du schon schreibst völlig unerheblich welche Parteien an der Macht sind. Die müssen alle sparen, dürfen sich nicht mit den mächtigen Industrien anlegen und bloß nicht die eigene Wählerschaft verprellen. Eigentlich kann man das Land nur so richtig verändern wenn man dafür das Risiko eingeht politisch auf Jahrzehnte keine Rolle mehr zu spielen.


Tatsächlich streitet man sich bis aufs Blut, wenn egal welche Partei mit Regierungsbeteiligung in den letzten Jahrzehnten um die großen Probleme herumtanzt, letztlich um Nuancen.
Die Einen etwas konservativer, die Anderen etwas links-liberaler, aber letztlich kann und wird keiner die wirklichen Probleme anpacken außer es geht nicht mehr anders.
Eigentlich lassen sich 90% unserer Probleme direkt oder indirekt auf Folgendes reduzieren:
Demografischer Wandel
Fast alle unseren sozialen Systeme sind voll betroffen, ich glaube das muss einfach mal in die Köpfe der Menschen. Es geht nicht mehr ohne starke Einschnitte an vielen Stellen. Jetzt kann man herzlich streiten wo wieviel, aber eins sollte jedem klar sein: Es muss von der breiten Masse getragen werden, nur die Reichen (Vermögenssteuer etc.) oder nur die Armen (Sozialkürzungen) geht nicht.

Hoffen wir einfach mal, dass Elon Musk ausnahmsweise mal Recht behält und wir aufgrund der kommenden technischen Entwicklung ein so große Wertschöpfung in den nächsten 20 Jahre erzielen, dass man ein so hohes Grundeinkommen zahlen kann, dass keiner sich mehr über Rente Gedanken machen muss....


Machen wir uns nichts vor, wir leben weiterhin wie die Marde im Speck bis es eben richtig knallt. Merz ist eine Katastrophe, aber ich bin froh das jetzt keine Grünen, Linken oder die Lindner FDP ihre Agenden unters Volk jubeln. Schlimmer geht bekanntlich immer. Bei der Rente kommen wir erstmals zumindest einen Ansatz näher. Ist wie beim BVB, ewiges hoffen auf die große Knall- Entwicklung.


Inwieweit unterscheidet sich die Agenda der Lindner FDP denn von der Blackrock Merz und Gas Katherina Agenda?


Ich finde den Ansatz mit den Gaskraftwerken gar nicht so konträr zum Umbau des Energiesektors hinsichtlich erneuerbarer Energien.
Die neue Gaskraftwerke sollen ja umrüstbar auf Wasserstoff sein.
Es muss m.E. das Ziel sein die ganze Überproduktion an Strom in den Sommermonaten in die Produktion von grünem Wasserstoff umzusetzen.
Dieser dient dann als Speicher zur Energiegewinnung im Winter und zum Ausgleich bzw. die Netzstabilität.
Kann die Produktion hier sehr hoch gefahren werden, kann sogar die Industrie an vielen Stellen grünen Wasserstoff anstatt Gas zur Produktion nutzen.
Mein idealistische Traumszenario ist hier: große Windparks/Solarparks erzeugen direkt vor Ort bei Überproduktion aus dem überschüssigen Strom Wasserstoff. Das Gasnetzwerk wird in ein Wasserstoffnetzwerk umgewandelt und Gasspeicher werden Wasserstoffspeicher. Es könnte hierbei m.E. durchaus Synergien geben.


Von der Idee her gut, hatte ein Habeck ja aber genau so aber schon einreichefertig für die EU... statt dass man seine Vorarbeit nimmt, hat Frau Reiche ihre eigene Geschichte schreiben müssen. In den ersten Entwürfen von ihr war übrigens nichts davon gestanden, dass die Kraftwerke so geplant werden müssen, dass diese Wasserstoff - "Ready" sein müssen. So hat man schon fast 1 1/2 Jahre bis zur Ausschreibung für die Kraftwerke vergeudet... Bei einer Bauzeit von 5-8 Jahre eigentlich ein Unding! 2030 entfallen die Kohlekraftwerke, mit Habecks Entwurf wäre es gerade so (vielleicht auch nicht ganz) aufgegangen...

In der Theorie ist dein Gedanke ja auch ganz schön. Mit überschüssigem Strom grünen Wasserstoff herstellen. Habe ich vor Jahren schon von einer Dame gehört, die zu den führenden Wasserstoffforscher in Deutschland gehört. Weiß nicht woran es scheitert, denn eigentlich haben wir kein Energieproblem, sondern ein Speicherproblem.

Spannend übrigends, stand 9 Uhr heute morgen sind unsere Stromerzeuger anteilig:

Biomasse --- 8,43%
Wasserkraft --- 3,28%
Solar --- 31,94%
Wind --- 5,28%
Pumpspeicher --- 2,43%
Kohle --- 20,25%
Gas --- 9,89%
Öl --- 0,7%

Der Rest sind Importe. Meine PV-Anlage produziert im Moment mit 50% des maximalen Peaks.


Wasserstoff ist das Bluetooth der Energie-Technologie. Es ist eine nette Idee. Nichts worauf man irgendetwas relevantes stützt. So jedenfalls das Feedback von jedem, der nicht in Wasserstoff in irgendeiner Art investiert ist, sei es dass der Job dranhängt, oder man damit echte Transformation verhindern möchte.


Als Übergangslösung vermutlich dennoch unvermeidbar. Dass die Speicher schneller ausgebaut werden, angesichts Kosten und Platzbedarf, gilt schließlich auch als unwahrscheinlich. Dauerlösung wird Wasserstoff aber sicher nie werden. Zu ineffizient, zu sehr von Importen abhängig und vor allem zu steile Entwicklungskurve bei den Batterien. Es lohnt sich ja jetzt schon für Kommunen in Batteriespeicher zu investieren, um immerhin ein paar Tage Strom zu speichern.


Die Übergangs-, vielmehr Lückentechnologie ist selten das Label, das Proponenten verwenden. Vor allem wird dort gerne mit Visionen gegen Fakten gekämpft. Bspw. in der Mobilität. E-Mobilität wird mit ist-Werten in den Kampf geschickt, Wasserstoff mit Bildern auf Powerpoint-Folien.

Batterien für jeden werden allen Anschein nach zum Standard. Wie lange die in der größten Krise halten? Die Frage muss man für alle Energieträger stellen.
Zitat von Finn84

Dein erster Absatz sind diese politischen Scharaden die ich grundsätzlich, parteiunabhängig kritisiere.
M.E. kann man auch einem AFD Antrag zustimmen, wenn man ihn für sinnvoll hält (ich weiß es ist unwahrscheinlich, dass was sinnvolles kommt).
Aber dieser Tanz zwischen Regierung und Opposition läuft doch parteiunabhängig so seit Jahrzehnten. Es geht dann immer nur um Deutungshoheit und nicht um die Sache. Genauso werden jetzt diese Gaskraftwerke kritisiert, die vorher bei den Grünen noch gewollt waren.


Ich sehe so viele Themen, die man garnicht alle lösen kann, weil sie zu tief in Mensch und Gesellschaft verankert sind.

- Ideologie: Ein braver CDUler findet Cannabis doof, ein braver FDPler verweist ja auf Technologieoffenheit und Wasserstoff, ein braver Grüner meidet die Kernkraft wie der Teufel das Weihwasser, ein braver AFDler fürchtet den Migranten, ein braver Linker den Kapitalismus.
Ich muss die Person in einer Talkshow nicht kennen. Ich höre mir 30 Sekunden ihre Argumente an und weiß ungefähr, in welcher Partei sie ist.

- Emotionalität: Man fängt erstaunlich viele Wählerstimmen ein, wenn man während einer Debatte einfach mal einen Satz fallen lässt wie "Es geht hierbei um Menschenleben!!!". Kann man beliebig bei Diskussionen rund um Impfungen, Sozialleistungen oder Migration bringen. Zieht von allen Seiten. Mein Tipp für alle aufstrebenden Politikkandidaten. 😊
PS.: Will man irgendwelche Maßnahmen wie Chatkontrollen für sich befürworten, kann man immer gerne Bestandteile wir "Terrorismusverhinderung" oder "Kinderschutz" mit anführen. Niemand würde es wagen, sich dagegen zu stellen.

- Populismus: Kennt man im Sprachjargon im Zusammenhang mit der AFD. Aber Überraschung: Populismus haben nicht die Blauen erfunden, das gibts schon ganz lange.

- Fehlanreize: Viele Politiker sind heutzutage in ihrer Berliner Großstadt-Bubble gefangen und können einfach nichts Anderes als labern. Erinnert mich so ein bisschen an Profi-Fußballer: Die meisten von ihnen würden einen sehr überschaubaren Lebensstandard innehaben, hätten sie nicht ihr gut bezahltes Steckenpferd. Wenn also ein Politiker wählen kann zwischen a) Das Rentensystem zu hinterfragen und unbequeme Entscheidungen gegen die größte Wählergruppe zu treffen und b) Alles so lassen und in 4 Jahren wiedergewählt werden, dann geht man den Weg des geringesten Widerstandes.

- Wirtschaftliche Inkompetenz: Es gibt vergleichsweise sehr gut ausgebildete und auch schlaue Menschen in meinem Umfeld, die mir in Diskussionen vorrechnen wollen, dass es für Elon Musk und Co. so einfach wäre, den Hunger in Afrika zu beenden. Das sind oft die gleichen, die meinen, man behebe irgendwelche tiefgreifenden Probleme mit einem Preisdeckel/Subventionen für *irgendwas einfügen*.
Ich gestatte es dem normalen Bürger, in der Hinsicht naiv zu sein, aber nicht Möchtegern-Experten auf Regierungsebene.

- Arroganz und Entfremdung von der Basis: Hier kommt mir vor Allem die SPD in den Kopf. Die gute alte Sozialdemokratie, die immer dafür stand, für die Chancen der gemeinen Arbeiterschaft einzutreten. Die immer Leute in ihren Reihen hatte, die den Alltag der Malocher kannten oder denen man es zumindest abgenommen hat.

Ich habe gerade mal nach aktuellen SPD-Größen gegoogelt und eine Liste von 9 Namen gefunden, darunter Klingbeil, Bas, Mützenich, Heil und Andere. Die Namen habe ich bei ChatGPT eingegeben und gefragt, welcher dieser Politiker eine längere Vergangenheit in klassischen Arbeiterberufen vorzuweisen hat.
Die Antwort: "Keiner der neun genannten Politiker hat eine längere Vergangenheit in klassischen Arbeiterberufen. Sie alle kommen aus akademischen oder politisch-bürgerlichen Laufbahnen."

BOOM!

Was mir stattdessen regelmäßig in meiner SocialMedia-Timeline erscheint: Tanzende und lachende Politiker im Reichstagsgebäude, die mir ihre Agenda näherbringen wollen. Welche das ist? Siehe Punkt 1 unter Ideologie. Das ist ALLES, aber nicht wählernah, nicht bürgernah. Damit erreichst du keinen Bandarbeiter bei Volkswagen, keinen Handwerksmeister, keinen Landwirt.

Und wenn wir schonmal beim Bandarbeiter von Volkswagen sind: Nein, den erreicht die SPD in der Regel auch nicht mit endlosen Debatten um ein Tempolimit. Auch Gender und der Kampf gegen Fleischkonsum dürfte in erster Linie nicht zu den dringlichsten Themen unter (ehemaligen) SPD-Wählern gehören. Und bei jüngeren Wählern, die gehen dann doch eher zum Original, nämlich zu den Grünen oder Linken. 😉


Jetzt bin ich etwas zu sehr zur SPD abgedriftet, aber es ist halt auch mal das krasseste Beispiel über den Verfall einer ehemaligen Volkspartei. Und dann wundert man sich, wenn viele ehemalige Wähler stattdessen zur AFD rüberwandern? Sorry, SPD, ich habe da kein Mitleid.

Ich habe das Gefühl, ich kann hier noch 2 Stunden weiterschreiben, weil es so unglaublich viele Themen gibt, die politisch falsch laufen. Nicht erst seit diesem oder letzten Jahr, sondern seit mindestens 15 Jahren.



Aber es gibt da keine einfache Lösung: Momentan ist es noch nicht schlimm genug. Der gemeine Deutsche ist kein Franzose, der sofort auf die Straße geht und das öffentliche Leben lahmlegt. Es muss noch schlimmer werden, sowohl wirtschatlich, als auch politisch und auch gesellschaftlich. All diese Punkte weiter oben sind nichts, was sich mal schnell in 6 Monaten in 1-2 Kabinettsabstimmungen abstellen lässt.

Unsere Probleme bei Themen wie Bürokratie, Energie oder dem Schwächeln der Wirtschaft kommen nicht von ungefähr. Das sind tiefgreifende, wuchernde strukturelle Hemmnisse, die sich eben NICHT damit lösen lassen, dass jetzt nochmal 900 oder 1000 oder 2000 Mrd. Euro Sondervermögen ausgeschüttet wird.

Wenn man in der EU oder Deutschland einem AI-Startups irgendwelche Fördergelder verspricht, dann ist das ja schön und gut. Bringt aber alles nichts, wenn die Regulierungen, Vorschriften und Gesetze jegliche unternehmerischen Ideen sofort unterbinden oder zumindest stark einschränken. Die gehen dann halt in die Staaten oder nach Asien.


Ich muss aufhören.... bring eh alles nix. Und muss noch einkaufen. 😬
@Bumbewassazong

Kannst du mal sagen, wann die SPD das letzte Mal Tempolimit, Gendern oder Fleischverbot gefordert hat?
Ich bin auch mit der SPD nicht zufrieden als ehemaliger Wähler, da geht es aber z.B. darum, dass Sie viel zu viele Kompromisse macht um denen, den es sehr gut geht, nicht an die Leier zu gehen und stattdessen die Mittelschicht geschröpft wird. Das die Leute, die in die GKV einzahlen, immer mehr einzahlen müssen und wir eine Zweiklassengesellschaft in Gesundheit (PV und GKV) und Altersvorsorge(Rente und Pensionen) haben.
Israelpolitik kommt dann noch dazu.

Die Themen die du ansprichst, kommen in der Regel von Afd, Cdu und vor allem Söder, um Kulturkampf zu beschwören, von vermeintlicher Bevormundung durch "Linksgrüne". Und setzen dann Genderverbot durch.

•     •     •

Gabriel "Batigol" Batistuta
Spiele (Tore) 441 (254)
Nationalmannschaft 78 (56)
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