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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

18.01.2025 - 13:04 Uhr
Die Baumblüte ist da. Und die neue Folge meiner Zeitreise auch.

Neues Jahrtausend:
Als der Abwasserkanal 2003 bei uns gelegt wurde, wurde auch der Anschluss zu meinem Haus mit gemacht, obwohl das noch gar nicht fertig war.
Die Elektrikerneuerung bei meinen Eltern 2011/2012 war notwendig. Aber neue weiße Kästen hatten sie schon seit 2004, da war mal eine Reparatur in der Küche. Und 2006 erfolgte noch eine Reparatur in einem anderen Zimmer, das wurde dann gleich elektrisch erneuert.
Der Arbeitsvermittler des Bildungsinstitutes wollte bei uns Verzweiflung sehen. Aber er setzte auch noch auf Angstmacherei. Wahrscheinlich bekam er Druck von oben, dass er viel vermitteln soll, Aber die freien Stellen waren Ende der Nuller-Jahre überhaupt nicht vorhanden. Dann holte er überall den Worst Case hervor. Ich kenne Leute, die heulten, als sie da raus kamen.

Thema heute ist: Der Osten im neuen Jahrtausend: Von Hartz 4 bis Corona

Und nun traf mich der schwerste Schicksalsschlag, vor dem ich immer Angst hatte: Omas Tod. Sie war zwar jahrelang pflegebedürftig, aber ihr Tod kam doch für uns überraschend. Ich habe öfter hier mal von meinen besten Freundinnen geschrieben, meine wirklich beste Freundin im Leben war aber Oma. Ihr konnte ich immer alles sagen. Und ich bin so froh, dass sie niemals ins Pflegeheim musste. Brauchte ich Hilfe, waren meine Eltern ja auch da, das war beim Baden u. a. erforderlich. Geistig war sie topfit, die Gebrechen waren körperlich. Ich ließ sie auch immer ein bisschen im Haus laufen, damit sie nicht ganz bettlägerig wird. Ich brauchte ein ganzes Jahr, um die Trauer zu verarbeiten. Bis heute vergeht kein Tag, an dem ich nicht an sie denke.

Nun musste ich Omas Tod bei der Arge melden. Während meine ersten beiden Fallmanager dort nur ganz kurz verblieben, war die Hexe immer noch da. Ruck zuck erhielt ich einen Brief mit der Verpflichtung zum nächsten Lehrgang. Das war mein mittlerweile fünfter. Die Hexe sagte, das sei ein Kurs nur für kaufmännisches Personal, da habe ich auch ein Praktikum, da werde ich übernommen. Ob sie das selber glaubte? Der Lehrgang war Vollzeit, dafür war also auch noch Geld da. Den Bildungsträger kannte ich noch nicht, er war in einer Stadt. Mit markigen Worten drohte mir die Hexe, als ich Nachfragen stellte.

Als ich im Bildungszentrum erschien, waren da keine Büroleute. Es saß ein ganzer Tisch voller
russlanddeutscher Frauen da, von denen nur eine deutsch sprach. Dazu kamen Verkäuferinnen, ein Maurer, zwei Köchinnen und zwei Beiköchinnen. Erstmals saß ich nun in einem gemischten Kurs auch mit Männern als Teilnehmer. Es waren auch noch zwei Jugendliche dabei, die eine Ausbildung abbrachen. Einer davon war mein Banknachbar. Er war 20, mit ihm kam ich gut aus. Die andere musste nach ein paar Wochen aufhören, da ihre Mutter Arbeit bekommen hatte und sie aus den Leistungen von Hartz 4 raus fiel. Die eine Beiköchin war schlicht dumm, aber die andere war auch noch ziemlich dreist und mischte sich überall ein.

Da rückte dann eine Bürokauffrau nach. Und das war ein widerliches Weib, Sie war Ende 30 und Marke Klugscheißerin. War mal jemand im Unterricht im Internet, wurde sie sofort laut. Sie sei hier, weil sie froh sei, dass ihr jemand sowas anbietet. Die hatte gar keine Ahnung von Arbeitslosigkeit, sie war gerade erst durch Scheidung dort hinein gekommen. Sie war vorher in der Firma des Mannes beschäftigt gewesen. Sie fragte auch gleich nach, was sie noch mehr lernen könne. Das wäre ja nicht zu beanstanden, wenn sie nicht zwei Drittel der Zeit einen Krankenschein gebracht hätre. Wieso hält sie da nicht einfach ihren Mund? Als ich sie fragte, was sie habe, wurde sie patzig.

Mein Banknachbar machte in der Abendschule sein Abitur nach. Und ich merkte sofort, dass ihm beides zusammen zu viel wurde. Er hatte weder Fahrrad noch Auto. Er musste sich beeilen, nach diesem Kurs, um die Volkshochschule zu erreichen. Wenn er dann spät nach Hause kam, hatte er keine Kraft mehr für Hausaufgaben. Er sagte, er habe das dem Fallmanagement gesagt, das interessierte die aber nicht. Und ganz schlimm fand ich, dass unser Dozent (der war als Einziger aus dem Westen) und unsere geltungsbedürftige Chefin des Bildungsinstitutes ihn dafür auch noch vor der Klasse verspotteten. Seine Hausaufgaben des Abiturs brachte er mit in den Lehrgang. Aber eines Tages fehlte er unentschuldigt. Man drohte ihm Sanktionen von der Arge an. Dann wurde das aber so gelöst, dass er ein Praktikum in der Produktion bekam, das Teilzeit war. Danach habe ich nichts mehr von ihm gehört.
Die Chefin legte Wert auf die eine Köchin. Sie mache jetzt ein halbes Jahr Praktikum in der Küche und habe dann die Chance, ein weiteres halbes Jahr angestellt zu werden. Die dortige Köchin ging für ein Jahr in Elternzeit. Was aus ihr wurde, weiß ich nicht. Aber diese Firma hat das bestimmt schlau angestellt. Nahmen sie noch einen Praktikanten für ein halbes Jahr, haben sie die Elternzeit kostenlos überstanden. Dass überhaupt noch so lange Praktika möglich waren! Bisher waren die allgegenwärtig!

Dieser Lehrgang war ausgelegt auf 6 Monate Schule und 1 Monat Praktikum. Das hatte den Vorteil, dass wir auch Urlaub bekamen. Früher waren das immer feststehende Ferientermine, jetzt konnten wir den frei nehmen. Das früher übliche Unterhaltsgeld war abgeschafft, die Hartz-4-Leistung lief normal weiter, man bekam nur Fahrgeld. Nun hatte ich die Arge-Hexe gefragt, ob ich in der Stadt den Stadtbus nehmen könne für den langen Fußweg, wenn ich mal mit dem Zug fahre. Sie sagte ja, strich mir dann aber das Geld. Ich hatte keinen Beweis, dass sie das gesagt hatte. Da sagte auch ich ihr mal etwas. Sie reagierte hysterisch: Das merke sie sich natürlich, wenn ich etwas gegen sie unternehme. Wer redet in den Medien mal über solche Fallmanager, die ihrer Arbeit nicht gewachsen sind? Immer sind die Arbeitslosen die Bösen!

Inhalt des Lehrgangs war das Office-Paket, aber ein altes von 2000. Da ging es von vorn los. Ich denke, das war ein Kurs nur für kaufmännisches Personal? Ich fand das total langweilig. Da kam der Dozent an und wunderte sich. Ich habe wohl Vorkenntnisse? Natürlich, ich hatte schon mehrere Jahre damit gearbeitet. Dann sei das eben ein Wiederholung, meinte er.
Dann ging die Chefin durch die Reihen und wollte die Leute alle ins Praktikum schicken. So war das aber nicht geplant. Das sollte doch nur einen Monat sein. Da wurde sie patzig. Praktikumsstellen seien mittlerweile schwer zu finden, das habe sich erheblich geändert. Firmen würden Praktika als Belastung empfinden. Das war bisher nicht so gewesen. Früher ersetzten Praktikanten Festangestellte. Die Chefin schaffte es, die allermeisten ins Praktikum zu bringen. Sie hatte ihr Ziel erreicht. Es lief ein Parallellehrgang, und sie wollte beide zusammenlegen und unseren Dozenten einsparen. Das gelang ihr zur Hälfte der Zeit. Wir kamen in die andere Gruppe, wo auch Männer und Frauen saßen. Der war aber nur für 6 Monate vorgesehen ohne Praktikum. Trotzdem schickte die Chefin mehrere Leute in ein Praktikum. Diese Gruppe hatte gar keinen Urlaub, weil es den bis 6 Monate nicht gibt. Da fiel nun Weihnachten und Neujahr rein, da hatte das Bildungszentrum geschlossen. Diese Tage mussten die Leute hinten dran hängen an die Zeit.
Erstmals kam ich dort mit Power Point in Berührung, das wurde sofort mein Lieblingsprogramm. Da wurde ich auch gelobt für meine Präsentationen. Zensuren gab es gar nicht in dem Kurs. Das Bewerbungstraining war auch gut. Das waren Einzeltermine bei einer sehr guten jungen Frau.

Die Bildungseinrichtung war allgemein gut gebucht. Nach wie vor fehlten hier massenweise Lehrstellen, so dass viele Leute überbetrieblich ausgebildet wurden.

Mutti meinte, wir fragen einfach mal ihren Ex-Chef nach einem Praktikum. Er meinte, er würde das machen, brauche aber im Betrieb weitere Zustimmungen. Das akzeptierte aber die Chefin des Bildungsinstitutes nicht. Sie drängte mich, ein anderes zu suchen. Das fand ich in einem Textilbetrieb. Kurz vor Start meldete sich Muttis Ex-Chef mit der Zusage, das kam zu spät.Wenn ich da heute drauf schaue, denke ich, dass ich da vielleicht eine bessere Chance auf Festeinstellung über die Jahre gehabt hätte.

Das Praktikum selber war zum vergessen. Am Anfang erklärte man mir sehr viel. Wie sollte ich mir das alles merken. Fragte ich später nach, gab es gleich ein Donnerwetter, ich würde sie von ihrer Arbeit ablenken. In der Regel holte ich die Post, die gleich in der Nähe war. Dazu holte ich Essen für Gäste. Und einmal musste ich auch das Haus reinigen. Ansonsten gab man mir die Textilien, die ich einsortieren sollte. Einmal durfte ich an den Computer, als die Büroangestellte etwas zu excel wissen wollte. Sie hatten ja schon im Vorfeld gesagt, dass sie niemanden übernehmen. Ich habe nicht in ihrer Firma gelernt. Da war noch eine Stelle, die immer mit einem Azubi besetzt war. Mit dem Mädchen verstand ich mich gut, mit der Büroangestellten nicht. Welchen Sinn hatte dieses Praktikum?

Zum Glück war wenigstens die Arge-Hexe verschwunden. Ich habe nicht gefragt, wo sie sei. Ich hatte nun eine neue Fallmanagerin , die war anfangs etwas derb, aber dann ging es. Sie schickte mich nun ins Projekt Jobcoach. Das war ähnlich der Vermittlung mit dem Angstmacher, der Verzweiflung wünschte. Nur war das diesmal eine Bildungseinrichtung in der Stadt, von der ich noch nie gehört hatte. Und dort saßen Pädagogen.

Das Aufnahmegespräch machte eine ältere Frau, die war danach lange krank. Dann kam ein junger Mann, der sich relativ schnell einen anderen Job gesucht hatte. Die nachfolgende ältere Frau bleib aber länger.
Wir schrieben auch dort Bewerbungen zusätzlich zu denen zu Hause. Heraus kam mein allererster Einstellungstest zwei Landkreise entfernt. Ich brauchte den ganzen Tag für die Fahrerei mit Bus und Zug. So einen Test kannte ich bisher nur aus Bewerbungstrainings. Es war erfolglos. Das war in der Zeit des Herrn Jobcoach.
Frau Jobcoach sagte, wir grasen jetzt alles ab nach Bürostellen. Heraus kam nach Jahren wieder ein Vorstellungsgespräch bei einer Versicherung. Der Mann war nur auf Einarbeitungszuschüsse scharf. Er wollte die Höhe wissen. Da legte man sich jetzt aber nicht mehr fest. Das richte sich nach dem Inhalt der Fördertöpfe, der Arbeitszeit und der Länge meiner Arbeitslosigkeit. Als ich ihm keine Summe nennen konnte, verlor er sichtbar das Interesse.
Zu den zwei Einzelterminen im Monat im Jobcoach-Projekt kam nun noch einer für Gruppen. Die waren aber gut. Da machten wir Ausflüge, u. a. In ein weiteres Grenzmuseum, zum Weihnachtsmarkt und zu Mitmachgelegenheiten im Sport, Basteln, Kochen..

Nebenher musste ich noch einen Eignungstest für Berufe der Arge machen. Und da bekam ich die Aufforderung zu einem Lehrgang für Kraftfahrer. Meinten die das ernst? Nie im Leben war das aus dem Test raus gekommen. .Ich musste aber zu der Infoveranstaltung der Bildungseinrichtung. Das war nochmal eine ganz andere. Die Frau dort war erst freundlich und wollte mich eintragen. Ich sagte, ich mache das nicht. Da wurde sie ausfällig. Da habe ich mit Sanktionen zu rechnen. Ich aber rief die Arge-Fallmanagerin an. Ich traue mir sowas als Kraftfahrerin nicht zu, das waren nämlich keine Autos. Und ich fragte, was eigentlich bei dem Eignungstest raus gekommen sei. Sie meinte, das seien Büroberufe und Abiturberufe wie Journalistin. Da habe sie mir Kraftfahrer angeboten, aber sie habe geahnt, dass das nichts für mich ist. Sie war verständig, mein damaliger Freund war das aber nicht. Er machte mir riesige Vorwürfe, dass ich das nicht machte. Er sei in der Gewerkschaft und kämpfe darum, dass Frauen in Männerberufe gehen. Wie wenig er mich kannte. U. a. deshalb steht das „damaliger“.
Nun meinte Frau Jobcoach, wir suchen mal ein Praktikum. Sie suchte und ich auch. Ich fragte wieder Muttis Ex-Chef, der aber sagte, die Firma sei neu geordnet, man nehme keine Praktikanten mehr. Ich fragte in meinem Lehrbetrieb. Der Angestellte, der ihn übernommen hatte, war in Altersrente gegangen. Seine Kinder waren am Ruder und wiesen mich brüsk ab. Und auch woanders war es zwecklos. Frau Jobcoach meinte, Praktikum im Büro gebe es kaum noch. Sie fragte mich, was ich sonst noch gern machen wollte. Ich brachte den Handel ins Spiel. Dort bewarb ich mich zu Hause nach wie vor. Sie schlug vor, mir dort ein Praktikum zu suchen. Aber das erzähle ich Euch in der nächsten Folge.
Von der Arge kam auch noch ein Angebot:. eine Infoveranstaltung für ein neues Behindertenheim. Ich sollte meine Bewerbungsunterlagen mitnehmen und die dort abgeben. Das tat ich auch. Ich habe nie wieder etwas von denen gehört.

Was gab es noch in dieser Zeit?

2006 feierten auch hier die meisten die Fußball-WM. Und nach und nach waren die Autos mit Fahnen ausgestattet. Leider ist das heute nicht mehr so, wenn ein Turnier ist. 2014 wurde unser WM-Titel gefeiert.

Die Anzahl der Diskos nahm erheblich ab. Im Internet gab es jetzt bewegte Bilder wie Youtube. Bestehende Diskos klagten um 2010 herum über sinkende Besucherzahlen. Die Partyszene veränderte sich komplett. Auftritte von Stars waren in der Disko jetzt die Ausnahme.
Ich suchte eine Ersatzfreizeitbeschäftigung und kam auf die Sky-Bars. Die waren mir bisher gar nicht bewusst gewesen.

2010 sah man die erste Entspannung am Arbeitsmarkt. Man spürte die Verrentungen,. Manche Firmen holten für die Produktion schon die Leute wieder, die in der DDR bei ihnen lernten und nach der Wende entlassen wurden. So war es 2012 auch bei meiner Hartz-Freundin. Auch wurden nun wieder Lehrer eingestellt. 20 Jahre war das die Ausnahme im Osten. Durch den massiven Geburtenrückgang waren die vorhandenen Lehrer auf Teilzeit gesetzt worden. Längst nicht alle wollten in Vollzeit zurück.
2007 wurden die Erziehungszeiten massiv gekürzt. Man brauchte nun wieder Betreuung für Kinder unter 3. Dafür gab es in der DDR die Krippen. Die wurden aber nach der Wende geschlossen, da die Erziehungszeiten auch verlängert wurden. U. a. die Arge bildete nun massenweise Tagesmütter und Tagesväter aus, die das übernahmen. Hier gab es nie einen Mangel an Betreuungsplätzen. Derzeit stehen sehr viele leer, dass man schon wieder Einrichtungen schließt.
Nun gingen auch Dorfkinder in den Hort. Sowas gab es nicht mal zu DDR-Zeiten. Und nun wurden auch Erzieher neu eingestellt.

2009 und 2014 feierten wir den 20. bzw. 25 Jahrestag des Mauerfalls. Und das waren zu Recht auch noch Feiern. Denn da haben wir etwas ganz Großes geleistet 1989. Man sah die Einheit als gelungen an.

Gekippt ist die Stimmung 2015 durch die Migrationswelle. Und Corona setzte das fort.

In der Überschrift steht heute Corona. Und deshalb ziehe ich das Thema jetzt vor. Das ist eigentlich chronologisch noch längst nicht dran.
Ich bin erschrocken, wie wenig manche Leute auf Vorerkrankte Rücksicht nahmen, Die meisten trugen zwar Maske, aber es gab Verweigerer. Im Supermarkt sah man ab und zu jemanden ohne. Wir feierten unsere runden Geburtstage nicht.
Entsetzt war ich auch in der Gastronomie. Da standen draußen große Schilder. Nie wurde ich trotz 2G und 3 G nach meinem Impfnachweis gefragt. Und die Tische waren auch deutlich enger gestellt als der Mindestabstand. Einmal sagte der Kellner, er können mir noch einen Stuhl dazwischen schieben. Ich habe die Flucht ergriffen. Waren die alle sicher, dass nicht kontrolliert wird von den Ämtern? Nur einmal musste ich mich für die Kontaktnachverfolgung eintragen, obwohl die vorgeschrieben war.
Busfahrer fielen mir auch negativ auf. Einer gab Tipps, wie man die Maskenpflicht umgeht. Ein anderer lachte über die Maßnahmen und sagte, er kontrolliere nichts, obwohl da Zettel aushingen.
In einem Geschäft sagte mir eine Verkäuferin, dass ich meine Maske abnehmen könne. Dabei herrschte Maskenpflicht.
Homeoffice ist hier nicht so weit verbreitet, weil es hier viel mehr Produktionsarbeitsplätze in der Quote gibt. .
Demos hat es auch gegeben, ich habe davon aber nichts mitbekommen.
Wenn ich heute höre, dass sich manche in ihren Freiheiten eingeschränkt gefühlt haben, dann frage ich mich, ob die sich überhaupt an die Regeln gehalten haben.

Die 10er Jahre behandele ich in der nächsten Folge der Zeitreise weiter. Und es gibt auch noch einen sechsten Lehrgang für mich.

•     •     •

Ich wünsche mir hier faire Gespräche und einen fachkundigen Austausch von Meinungen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von CocoBall am 27.04.2026 um 22:17 Uhr bearbeitet
Zitat von Circial

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Ich bin mir nicht sicher ob das hier der richtige Ort ist aber ich finde es passender als den Thread 'andere Sportarten', weil es dann doch schon recht sportpolitisch wird. Ich hatte heute im Laufe des Nachmittags die aktuelle Folge des 'Business of Sport' Podcast (generell immer Interessant wenn es um Fußball und Finanzen auf der Insel geht) laufen und eines der großen Themen war Liv-Golf beziehungsweise die Strategieänderung des Public Investment Fund von Saudi Arabien hinsichtlich der eigenen Investitionen in Sport. Nachdem man Versucht hat für eine Investition von 6 Milliarden USD Golf zu kaufen scheint man sich wohl zum Jahresende aus dem Bereich zurückzuziehen und den damit verbundenen Gesichtsverlust hinzunehmen.

Ich bin ja generell sehr Kritisch gegenüber Sportswashing eingestellt und glaube das man damit schnell mehr Schaden anrichtet als man Kapital bekommt. Grade wenn es um westliche Öffentlichkeitsarbeit geht. Golf, als Sport der Reichen und Mächtigen, ist empfinde ich generell als schlaues Investment für politisches Kapital allerdings ist das Scheitern schon extrem, weil man scheinbar nicht in der Lage war öffentliches Interesse zu generieren. Stattdessen ist man jetzt eine Lachnummer und hat durch die Verknüpfung viele Sportfans auf seine Schattenseiten aufmerksam gemacht, weil eine Vielzahl westlicher Journalisten in westlichen Medien Lärm gemacht haben. Und Golf ist ja alles andere als Brot und Spiele für Massen sodass am Ende vor allem der Gesichtsverlust des schlechtesten Sportinvestmentgeschäft aller Zeiten an Saudi Arabien kleben bleibt.
Bei der eigenen Fußballliga mal abwarten. Ich glaube das geht es in erster Linie um Brot und Spiele für die eigene Bevölkerung und das Internationale Prestigeobjekt mit Newcastle United ist in seinen Kosten (~50-100 Millionen pro Jahr) so überschaubar das man es relativ problemlos als Teil seines Portfolios halten kann. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das man da nochmal groß Investiert oder nach 20234 weitere Milliarden reinbuttert. Dafür hat die aktuelle Nahost-Kriese einen zu großen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen.


Das ist schon Krass mit Liv-Golf. Das hatte damals in der PGA für richtiggehende Risse geführt. Spieler die damals zu Liv sind, durften dann nicht mehr bei PGA Events spielen... bis die PGA und Liv sich "zusammen getan" hatten. Krass echt dass diese Kapitel vorrüber ist.
Und ja, ist ein enormer Gesichtsverlust, ohne Frage!

Eines muss ich allerdings anmerken, Golf ist kein Sport für Reiche und Mächtige, sondern ein Sport für jeden. Es gibt viele Clubs die auch ziemlich modern eingestellt sind, günstige Preise habe, egal ob Greenfee oder Mitgliedschaften.
Golf ist in Deutschland mittlerweile auch keine Randsportart mehr. Über 2,1 Mio Golfer und Golferinnen hat Deutschland. Wenn man bedenkt dass die USA mit ihrer Golftradition bei ca. 28 Mio Spieler steht, ist das eine starke Leistung in Deutschland.
Seit 2016 sind auch rund 1/6 der aktuell spielenden Golfer und Golferinnen neu dazu kommen, das zeigt, der Sport entwickelt sich weltweit ziemlich rasant was die Mitglieder angeht.


Das es wirklich so viele Spielerinnen und Spieler gibt finde ich krass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schrim. Der einzige Golfer den ich kenne ist Aktuar und eben auch entsprechend wohlhabend und generell glaube ich das der Sport trotz einfacherem Zugang eher etwas für die Menschen ist die Geld haben, weil die Interessen eben so sind wie sie sind.
Ich komme selbst vom Rennrad und da ist es auch so. Klar kann man das auch mit wenig Geld machen aber am Ende wird der Sport von Menschen der oberen 20% getragen.


Ja, hätte ich auch nicht gedacht, aber ist gerade echt gut am kommen.

Ich spiele seit Herbst 25 endlich selbst auch Golf und ich bin nicht wohlhabend... 😅 @WalterFroschsErbe spielt auch - da kann ich aber nichts übers wohlhabend sein aussagen... 🤣

Habe vor 8-9 Jahren schon näher Kontakt mit Golf gehabt und auch von meinem Cousin einen Bag und 2-3 Schläger bekommen. Letzten Herbst habe ich dann für 130€ ein gebrauchten Eisensatz geholt und für 140€ die Platzreife gemacht. Habe vom Arbeiten aus so Gutscheine, die habe ich dann für Klamotten (vor allem für die Schuhe 70€) und ein paar Bälle ausgegben. Lass es also mit den Gutscheinen einen Startbetragt von rund 400€ gewesen sein.
Mitglied bin ich keines, mache wahrscheinlich ne Fernmitgliedschaft für knapp 100€ im Jahr, dann bekomme ich einen DGV Ausweis und mein Handicap wird geführt, könnte dann auch Turniere spielen.
Mein Greenfee bei meinem "Heimatclub" (als Gebühr zum spielen als nicht Mitglied) liegt bei 15€ im Jahr 2025 und seit diesem Jahr 17€. Lass das auch nochmals 200€ sein. In der Summe also 600€, wobei der Bärenanteil sich nicht wiederholen wird (Schläger und Platzreife) - selbst wenn ich über die Gutscheine vom Arbeit nun immer wieder neue Schläger holen werde.

Das geht schon alles in allem.

EDIT: letztes Wochenende war einer neben mir auf der Range, der am Ende des Tages mit seinem Ferrari nach hause gefahren ist... also geht schon auch so bei uns im Klub, aber dass da die ganz teuren Autos rumstehen, ist tatsächlich selten. In dem Club ist es auch so, dass man nicht an jeder Ecke auf einen hochnäsigen Menschen trifft, bislang waren alle die ich kennen gelernt habe super nette Menschen.

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos

Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 28.04.2026 um 09:29 Uhr bearbeitet
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von Circial

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Ich bin mir nicht sicher ob das hier der richtige Ort ist aber ich finde es passender als den Thread 'andere Sportarten', weil es dann doch schon recht sportpolitisch wird. Ich hatte heute im Laufe des Nachmittags die aktuelle Folge des 'Business of Sport' Podcast (generell immer Interessant wenn es um Fußball und Finanzen auf der Insel geht) laufen und eines der großen Themen war Liv-Golf beziehungsweise die Strategieänderung des Public Investment Fund von Saudi Arabien hinsichtlich der eigenen Investitionen in Sport. Nachdem man Versucht hat für eine Investition von 6 Milliarden USD Golf zu kaufen scheint man sich wohl zum Jahresende aus dem Bereich zurückzuziehen und den damit verbundenen Gesichtsverlust hinzunehmen.

Ich bin ja generell sehr Kritisch gegenüber Sportswashing eingestellt und glaube das man damit schnell mehr Schaden anrichtet als man Kapital bekommt. Grade wenn es um westliche Öffentlichkeitsarbeit geht. Golf, als Sport der Reichen und Mächtigen, ist empfinde ich generell als schlaues Investment für politisches Kapital allerdings ist das Scheitern schon extrem, weil man scheinbar nicht in der Lage war öffentliches Interesse zu generieren. Stattdessen ist man jetzt eine Lachnummer und hat durch die Verknüpfung viele Sportfans auf seine Schattenseiten aufmerksam gemacht, weil eine Vielzahl westlicher Journalisten in westlichen Medien Lärm gemacht haben. Und Golf ist ja alles andere als Brot und Spiele für Massen sodass am Ende vor allem der Gesichtsverlust des schlechtesten Sportinvestmentgeschäft aller Zeiten an Saudi Arabien kleben bleibt.
Bei der eigenen Fußballliga mal abwarten. Ich glaube das geht es in erster Linie um Brot und Spiele für die eigene Bevölkerung und das Internationale Prestigeobjekt mit Newcastle United ist in seinen Kosten (~50-100 Millionen pro Jahr) so überschaubar das man es relativ problemlos als Teil seines Portfolios halten kann. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das man da nochmal groß Investiert oder nach 20234 weitere Milliarden reinbuttert. Dafür hat die aktuelle Nahost-Kriese einen zu großen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen.


Das ist schon Krass mit Liv-Golf. Das hatte damals in der PGA für richtiggehende Risse geführt. Spieler die damals zu Liv sind, durften dann nicht mehr bei PGA Events spielen... bis die PGA und Liv sich "zusammen getan" hatten. Krass echt dass diese Kapitel vorrüber ist.
Und ja, ist ein enormer Gesichtsverlust, ohne Frage!

Eines muss ich allerdings anmerken, Golf ist kein Sport für Reiche und Mächtige, sondern ein Sport für jeden. Es gibt viele Clubs die auch ziemlich modern eingestellt sind, günstige Preise habe, egal ob Greenfee oder Mitgliedschaften.
Golf ist in Deutschland mittlerweile auch keine Randsportart mehr. Über 2,1 Mio Golfer und Golferinnen hat Deutschland. Wenn man bedenkt dass die USA mit ihrer Golftradition bei ca. 28 Mio Spieler steht, ist das eine starke Leistung in Deutschland.
Seit 2016 sind auch rund 1/6 der aktuell spielenden Golfer und Golferinnen neu dazu kommen, das zeigt, der Sport entwickelt sich weltweit ziemlich rasant was die Mitglieder angeht.


Das es wirklich so viele Spielerinnen und Spieler gibt finde ich krass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schrim. Der einzige Golfer den ich kenne ist Aktuar und eben auch entsprechend wohlhabend und generell glaube ich das der Sport trotz einfacherem Zugang eher etwas für die Menschen ist die Geld haben, weil die Interessen eben so sind wie sie sind.
Ich komme selbst vom Rennrad und da ist es auch so. Klar kann man das auch mit wenig Geld machen aber am Ende wird der Sport von Menschen der oberen 20% getragen.


Ja, hätte ich auch nicht gedacht, aber ist gerade echt gut am kommen.

Ich spiele seit Herbst 25 endlich selbst auch Golf und ich bin nicht wohlhabend... 😅 @WalterFroschsErbe spielt auch - da kann ich aber nichts übers wohlhabend sein aussagen... 🤣

Habe vor 8-9 Jahren schon näher Kontakt mit Golf gehabt und auch von meinem Cousin einen Bag und 2-3 Schläger bekommen. Letzten Herbst habe ich dann für 130€ ein gebrauchten Eisensatz geholt und für 140€ die Platzreife gemacht. Habe vom Arbeiten aus so Gutscheine, die habe ich dann für Klamotten (vor allem für die Schuhe 70€) und ein paar Bälle ausgegben. Lass es also mit den Gutscheinen einen Startbetragt von rund 400€ gewesen sein.
Mitglied bin ich keines, mache wahrscheinlich ne Fernmitgliedschaft für knapp 100€ im Jahr, dann bekomme ich einen DGV Ausweis und mein Handicap wird geführt, könnte dann auch Turniere spielen.
Mein Greenfee bei meinem "Heimatclub" (als Gebühr zum spielen als nicht Mitglied) liegt bei 15€ im Jahr 2025 und seit diesem Jahr 17€. Lass das auch nochmals 200€ sein. In der Summe also 600€, wobei der Bärenanteil sich nicht wiederholen wird (Schläger und Platzreife) - selbst wenn ich über die Gutscheine vom Arbeit nun immer wieder neue Schläger holen werde.

Das geht schon alles in allem.

EDIT: letztes Wochenende war einer neben mir auf der Range, der am Ende des Tages mit seinem Ferrari nach hause gefahren ist... also geht schon auch so bei uns im Klub, aber dass da die ganz teuren Autos rumstehen, ist tatsächlich selten. In dem Club ist es auch so, dass man nicht an jeder Ecke auf einen hochnäsigen Menschen trifft, bislang waren alle die ich kennen gelernt habe super nette Menschen.


Ich spiele mittlerweile seit knapp 10 Jahren Golf und es ist für mich eine tolle Abwechslung zu dem Trubel an der Arbeit. Ideal ist auch, dass ich beides miteinander verknüpfen kann, Hobby plus Arbeitstermine.

Bei dem Geld muss man sagen, dass Hobbys generell nicht umsonst sind, gerade wenn man sich die Mitgliedsbeiträge ansieht, die jedes Jahr weiter steigen.

Ich spiele ja auch Tischfußball und bin da bei der Eintracht, da wurde der jährliche Beitrag jetzt von ca. 80 EUR auf 240 EUR angehoben, da habe dann auch gekündigt, das ist es mir dann auch nicht wert bzw. haben andere Mütter auch schöne Töchter.

Aber ja, gerade bei den Vereine sieht man, dass die auch gucken müssen wo die bleiben. Bei denen steigen die Preise ja auch, und dass das in Form von gestiegenen Mitgliedsbeiträgen weitergegeben wird ist nur logisch.

•     •     •

...und wir werden immer Borussen sein, es gibt NIE NIE NIE einen anderen Verein!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - בורוסיה לכל החיים - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Zitat von Savarez03
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Ich bin mir nicht sicher ob das hier der richtige Ort ist aber ich finde es passender als den Thread 'andere Sportarten', weil es dann doch schon recht sportpolitisch wird. Ich hatte heute im Laufe des Nachmittags die aktuelle Folge des 'Business of Sport' Podcast (generell immer Interessant wenn es um Fußball und Finanzen auf der Insel geht) laufen und eines der großen Themen war Liv-Golf beziehungsweise die Strategieänderung des Public Investment Fund von Saudi Arabien hinsichtlich der eigenen Investitionen in Sport. Nachdem man Versucht hat für eine Investition von 6 Milliarden USD Golf zu kaufen scheint man sich wohl zum Jahresende aus dem Bereich zurückzuziehen und den damit verbundenen Gesichtsverlust hinzunehmen.

Ich bin ja generell sehr Kritisch gegenüber Sportswashing eingestellt und glaube das man damit schnell mehr Schaden anrichtet als man Kapital bekommt. Grade wenn es um westliche Öffentlichkeitsarbeit geht. Golf, als Sport der Reichen und Mächtigen, ist empfinde ich generell als schlaues Investment für politisches Kapital allerdings ist das Scheitern schon extrem, weil man scheinbar nicht in der Lage war öffentliches Interesse zu generieren. Stattdessen ist man jetzt eine Lachnummer und hat durch die Verknüpfung viele Sportfans auf seine Schattenseiten aufmerksam gemacht, weil eine Vielzahl westlicher Journalisten in westlichen Medien Lärm gemacht haben. Und Golf ist ja alles andere als Brot und Spiele für Massen sodass am Ende vor allem der Gesichtsverlust des schlechtesten Sportinvestmentgeschäft aller Zeiten an Saudi Arabien kleben bleibt.
Bei der eigenen Fußballliga mal abwarten. Ich glaube das geht es in erster Linie um Brot und Spiele für die eigene Bevölkerung und das Internationale Prestigeobjekt mit Newcastle United ist in seinen Kosten (~50-100 Millionen pro Jahr) so überschaubar das man es relativ problemlos als Teil seines Portfolios halten kann. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das man da nochmal groß Investiert oder nach 20234 weitere Milliarden reinbuttert. Dafür hat die aktuelle Nahost-Kriese einen zu großen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen.


Das ist schon Krass mit Liv-Golf. Das hatte damals in der PGA für richtiggehende Risse geführt. Spieler die damals zu Liv sind, durften dann nicht mehr bei PGA Events spielen... bis die PGA und Liv sich "zusammen getan" hatten. Krass echt dass diese Kapitel vorrüber ist.
Und ja, ist ein enormer Gesichtsverlust, ohne Frage!

Eines muss ich allerdings anmerken, Golf ist kein Sport für Reiche und Mächtige, sondern ein Sport für jeden. Es gibt viele Clubs die auch ziemlich modern eingestellt sind, günstige Preise habe, egal ob Greenfee oder Mitgliedschaften.
Golf ist in Deutschland mittlerweile auch keine Randsportart mehr. Über 2,1 Mio Golfer und Golferinnen hat Deutschland. Wenn man bedenkt dass die USA mit ihrer Golftradition bei ca. 28 Mio Spieler steht, ist das eine starke Leistung in Deutschland.
Seit 2016 sind auch rund 1/6 der aktuell spielenden Golfer und Golferinnen neu dazu kommen, das zeigt, der Sport entwickelt sich weltweit ziemlich rasant was die Mitglieder angeht.


Das es wirklich so viele Spielerinnen und Spieler gibt finde ich krass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schrim. Der einzige Golfer den ich kenne ist Aktuar und eben auch entsprechend wohlhabend und generell glaube ich das der Sport trotz einfacherem Zugang eher etwas für die Menschen ist die Geld haben, weil die Interessen eben so sind wie sie sind.
Ich komme selbst vom Rennrad und da ist es auch so. Klar kann man das auch mit wenig Geld machen aber am Ende wird der Sport von Menschen der oberen 20% getragen.


Ja, hätte ich auch nicht gedacht, aber ist gerade echt gut am kommen.

Ich spiele seit Herbst 25 endlich selbst auch Golf und ich bin nicht wohlhabend... 😅 @WalterFroschsErbe spielt auch - da kann ich aber nichts übers wohlhabend sein aussagen... 🤣

Habe vor 8-9 Jahren schon näher Kontakt mit Golf gehabt und auch von meinem Cousin einen Bag und 2-3 Schläger bekommen. Letzten Herbst habe ich dann für 130€ ein gebrauchten Eisensatz geholt und für 140€ die Platzreife gemacht. Habe vom Arbeiten aus so Gutscheine, die habe ich dann für Klamotten (vor allem für die Schuhe 70€) und ein paar Bälle ausgegben. Lass es also mit den Gutscheinen einen Startbetragt von rund 400€ gewesen sein.
Mitglied bin ich keines, mache wahrscheinlich ne Fernmitgliedschaft für knapp 100€ im Jahr, dann bekomme ich einen DGV Ausweis und mein Handicap wird geführt, könnte dann auch Turniere spielen.
Mein Greenfee bei meinem "Heimatclub" (als Gebühr zum spielen als nicht Mitglied) liegt bei 15€ im Jahr 2025 und seit diesem Jahr 17€. Lass das auch nochmals 200€ sein. In der Summe also 600€, wobei der Bärenanteil sich nicht wiederholen wird (Schläger und Platzreife) - selbst wenn ich über die Gutscheine vom Arbeit nun immer wieder neue Schläger holen werde.

Das geht schon alles in allem.

EDIT: letztes Wochenende war einer neben mir auf der Range, der am Ende des Tages mit seinem Ferrari nach hause gefahren ist... also geht schon auch so bei uns im Klub, aber dass da die ganz teuren Autos rumstehen, ist tatsächlich selten. In dem Club ist es auch so, dass man nicht an jeder Ecke auf einen hochnäsigen Menschen trifft, bislang waren alle die ich kennen gelernt habe super nette Menschen.


Ich spiele mittlerweile seit knapp 10 Jahren Golf und es ist für mich eine tolle Abwechslung zu dem Trubel an der Arbeit. Ideal ist auch, dass ich beides miteinander verknüpfen kann, Hobby plus Arbeitstermine.

Bei dem Geld muss man sagen, dass Hobbys generell nicht umsonst sind, gerade wenn man sich die Mitgliedsbeiträge ansieht, die jedes Jahr weiter steigen.

Ich spiele ja auch Tischfußball und bin da bei der Eintracht, da wurde der jährliche Beitrag jetzt von ca. 80 EUR auf 240 EUR angehoben, da habe dann auch gekündigt, das ist es mir dann auch nicht wert bzw. haben andere Mütter auch schöne Töchter.

Aber ja, gerade bei den Vereine sieht man, dass die auch gucken müssen wo die bleiben. Bei denen steigen die Preise ja auch, und dass das in Form von gestiegenen Mitgliedsbeiträgen weitergegeben wird ist nur logisch.


Spannend, ich glaube wir müssen mal nen BVB Golfer Thread aufmachen und ein jährliches Turnier organisieren 😆...

Jedes Hobby kostet, damit hast du absolut Recht! Der eine gibt mal eben für neue Eisen 1.500€ aus, der nächste will den Qi4D für 600/700€... alles legitim. Der nächste holt sich ein Rennrad für 2.000€ oder oder oder.

Das mit dem Mitgliedsbeitrag ist ja übel...

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von Circial

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Ich bin mir nicht sicher ob das hier der richtige Ort ist aber ich finde es passender als den Thread 'andere Sportarten', weil es dann doch schon recht sportpolitisch wird. Ich hatte heute im Laufe des Nachmittags die aktuelle Folge des 'Business of Sport' Podcast (generell immer Interessant wenn es um Fußball und Finanzen auf der Insel geht) laufen und eines der großen Themen war Liv-Golf beziehungsweise die Strategieänderung des Public Investment Fund von Saudi Arabien hinsichtlich der eigenen Investitionen in Sport. Nachdem man Versucht hat für eine Investition von 6 Milliarden USD Golf zu kaufen scheint man sich wohl zum Jahresende aus dem Bereich zurückzuziehen und den damit verbundenen Gesichtsverlust hinzunehmen.

Ich bin ja generell sehr Kritisch gegenüber Sportswashing eingestellt und glaube das man damit schnell mehr Schaden anrichtet als man Kapital bekommt. Grade wenn es um westliche Öffentlichkeitsarbeit geht. Golf, als Sport der Reichen und Mächtigen, ist empfinde ich generell als schlaues Investment für politisches Kapital allerdings ist das Scheitern schon extrem, weil man scheinbar nicht in der Lage war öffentliches Interesse zu generieren. Stattdessen ist man jetzt eine Lachnummer und hat durch die Verknüpfung viele Sportfans auf seine Schattenseiten aufmerksam gemacht, weil eine Vielzahl westlicher Journalisten in westlichen Medien Lärm gemacht haben. Und Golf ist ja alles andere als Brot und Spiele für Massen sodass am Ende vor allem der Gesichtsverlust des schlechtesten Sportinvestmentgeschäft aller Zeiten an Saudi Arabien kleben bleibt.
Bei der eigenen Fußballliga mal abwarten. Ich glaube das geht es in erster Linie um Brot und Spiele für die eigene Bevölkerung und das Internationale Prestigeobjekt mit Newcastle United ist in seinen Kosten (~50-100 Millionen pro Jahr) so überschaubar das man es relativ problemlos als Teil seines Portfolios halten kann. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das man da nochmal groß Investiert oder nach 20234 weitere Milliarden reinbuttert. Dafür hat die aktuelle Nahost-Kriese einen zu großen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen.


Das ist schon Krass mit Liv-Golf. Das hatte damals in der PGA für richtiggehende Risse geführt. Spieler die damals zu Liv sind, durften dann nicht mehr bei PGA Events spielen... bis die PGA und Liv sich "zusammen getan" hatten. Krass echt dass diese Kapitel vorrüber ist.
Und ja, ist ein enormer Gesichtsverlust, ohne Frage!

Eines muss ich allerdings anmerken, Golf ist kein Sport für Reiche und Mächtige, sondern ein Sport für jeden. Es gibt viele Clubs die auch ziemlich modern eingestellt sind, günstige Preise habe, egal ob Greenfee oder Mitgliedschaften.
Golf ist in Deutschland mittlerweile auch keine Randsportart mehr. Über 2,1 Mio Golfer und Golferinnen hat Deutschland. Wenn man bedenkt dass die USA mit ihrer Golftradition bei ca. 28 Mio Spieler steht, ist das eine starke Leistung in Deutschland.
Seit 2016 sind auch rund 1/6 der aktuell spielenden Golfer und Golferinnen neu dazu kommen, das zeigt, der Sport entwickelt sich weltweit ziemlich rasant was die Mitglieder angeht.


Das es wirklich so viele Spielerinnen und Spieler gibt finde ich krass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schrim. Der einzige Golfer den ich kenne ist Aktuar und eben auch entsprechend wohlhabend und generell glaube ich das der Sport trotz einfacherem Zugang eher etwas für die Menschen ist die Geld haben, weil die Interessen eben so sind wie sie sind.
Ich komme selbst vom Rennrad und da ist es auch so. Klar kann man das auch mit wenig Geld machen aber am Ende wird der Sport von Menschen der oberen 20% getragen.


Ja, hätte ich auch nicht gedacht, aber ist gerade echt gut am kommen.

Ich spiele seit Herbst 25 endlich selbst auch Golf und ich bin nicht wohlhabend... 😅 @WalterFroschsErbe spielt auch - da kann ich aber nichts übers wohlhabend sein aussagen... 🤣

Habe vor 8-9 Jahren schon näher Kontakt mit Golf gehabt und auch von meinem Cousin einen Bag und 2-3 Schläger bekommen. Letzten Herbst habe ich dann für 130€ ein gebrauchten Eisensatz geholt und für 140€ die Platzreife gemacht. Habe vom Arbeiten aus so Gutscheine, die habe ich dann für Klamotten (vor allem für die Schuhe 70€) und ein paar Bälle ausgegben. Lass es also mit den Gutscheinen einen Startbetragt von rund 400€ gewesen sein.
Mitglied bin ich keines, mache wahrscheinlich ne Fernmitgliedschaft für knapp 100€ im Jahr, dann bekomme ich einen DGV Ausweis und mein Handicap wird geführt, könnte dann auch Turniere spielen.
Mein Greenfee bei meinem "Heimatclub" (als Gebühr zum spielen als nicht Mitglied) liegt bei 15€ im Jahr 2025 und seit diesem Jahr 17€. Lass das auch nochmals 200€ sein. In der Summe also 600€, wobei der Bärenanteil sich nicht wiederholen wird (Schläger und Platzreife) - selbst wenn ich über die Gutscheine vom Arbeit nun immer wieder neue Schläger holen werde.

Das geht schon alles in allem.

EDIT: letztes Wochenende war einer neben mir auf der Range, der am Ende des Tages mit seinem Ferrari nach hause gefahren ist... also geht schon auch so bei uns im Klub, aber dass da die ganz teuren Autos rumstehen, ist tatsächlich selten. In dem Club ist es auch so, dass man nicht an jeder Ecke auf einen hochnäsigen Menschen trifft, bislang waren alle die ich kennen gelernt habe super nette Menschen.


Wohlhabend? Ich bin so reich, dass können sich die meisten nicht vorstellen. Man denke an Mario Adorf in Kir Royal.

Kann aber bestätigen, dass Golf einer der günstigsten Sportarten ist, die ich so ausgeübt habe. Das ist seit 200 Jahren so leger geworden, ich geb 0€ für Klamotten aus, sondern spiel in Sneakern, dunkler Jeans und meinem Laufshirt solgsleeve. Monatsbeitrag für die Spielerlaubnis ist 15€. Meine Schläger kauf ich gebraucht und die halten auch 10 Jahre.

Ist wie bei vielen Sportarten, nach oben offen. Wenn ich auf einem geilen Platz spielen will, kostet das dann auch viel. Ist beim Fußball aber ehrlich gesagt auch nicht anders, oder in welchem gepflegten Amateurstadion kann man mit den Kumpels einfach so losbolzen? Jedermannplätze kosten dann eben auch wieder nur 15-30€ für den Tag. Teuer sind da schon die verlorenen Bälle, weil die das Wasserhindernis wieder an eine andere Stelle gebaut haben.

Ich schätze es aber auch wahnsinnig für 2-3h mit dem Ball, ner Wiese und Wald alleine zu sein.
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Circial

Ich bin mir nicht sicher ob das hier der richtige Ort ist aber ich finde es passender als den Thread 'andere Sportarten', weil es dann doch schon recht sportpolitisch wird. Ich hatte heute im Laufe des Nachmittags die aktuelle Folge des 'Business of Sport' Podcast (generell immer Interessant wenn es um Fußball und Finanzen auf der Insel geht) laufen und eines der großen Themen war Liv-Golf beziehungsweise die Strategieänderung des Public Investment Fund von Saudi Arabien hinsichtlich der eigenen Investitionen in Sport. Nachdem man Versucht hat für eine Investition von 6 Milliarden USD Golf zu kaufen scheint man sich wohl zum Jahresende aus dem Bereich zurückzuziehen und den damit verbundenen Gesichtsverlust hinzunehmen.

Ich bin ja generell sehr Kritisch gegenüber Sportswashing eingestellt und glaube das man damit schnell mehr Schaden anrichtet als man Kapital bekommt. Grade wenn es um westliche Öffentlichkeitsarbeit geht. Golf, als Sport der Reichen und Mächtigen, ist empfinde ich generell als schlaues Investment für politisches Kapital allerdings ist das Scheitern schon extrem, weil man scheinbar nicht in der Lage war öffentliches Interesse zu generieren. Stattdessen ist man jetzt eine Lachnummer und hat durch die Verknüpfung viele Sportfans auf seine Schattenseiten aufmerksam gemacht, weil eine Vielzahl westlicher Journalisten in westlichen Medien Lärm gemacht haben. Und Golf ist ja alles andere als Brot und Spiele für Massen sodass am Ende vor allem der Gesichtsverlust des schlechtesten Sportinvestmentgeschäft aller Zeiten an Saudi Arabien kleben bleibt.
Bei der eigenen Fußballliga mal abwarten. Ich glaube das geht es in erster Linie um Brot und Spiele für die eigene Bevölkerung und das Internationale Prestigeobjekt mit Newcastle United ist in seinen Kosten (~50-100 Millionen pro Jahr) so überschaubar das man es relativ problemlos als Teil seines Portfolios halten kann. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen das man da nochmal groß Investiert oder nach 20234 weitere Milliarden reinbuttert. Dafür hat die aktuelle Nahost-Kriese einen zu großen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen.


Das ist schon Krass mit Liv-Golf. Das hatte damals in der PGA für richtiggehende Risse geführt. Spieler die damals zu Liv sind, durften dann nicht mehr bei PGA Events spielen... bis die PGA und Liv sich "zusammen getan" hatten. Krass echt dass diese Kapitel vorrüber ist.
Und ja, ist ein enormer Gesichtsverlust, ohne Frage!

Eines muss ich allerdings anmerken, Golf ist kein Sport für Reiche und Mächtige, sondern ein Sport für jeden. Es gibt viele Clubs die auch ziemlich modern eingestellt sind, günstige Preise habe, egal ob Greenfee oder Mitgliedschaften.
Golf ist in Deutschland mittlerweile auch keine Randsportart mehr. Über 2,1 Mio Golfer und Golferinnen hat Deutschland. Wenn man bedenkt dass die USA mit ihrer Golftradition bei ca. 28 Mio Spieler steht, ist das eine starke Leistung in Deutschland.
Seit 2016 sind auch rund 1/6 der aktuell spielenden Golfer und Golferinnen neu dazu kommen, das zeigt, der Sport entwickelt sich weltweit ziemlich rasant was die Mitglieder angeht.


Das es wirklich so viele Spielerinnen und Spieler gibt finde ich krass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schrim. Der einzige Golfer den ich kenne ist Aktuar und eben auch entsprechend wohlhabend und generell glaube ich das der Sport trotz einfacherem Zugang eher etwas für die Menschen ist die Geld haben, weil die Interessen eben so sind wie sie sind.
Ich komme selbst vom Rennrad und da ist es auch so. Klar kann man das auch mit wenig Geld machen aber am Ende wird der Sport von Menschen der oberen 20% getragen.


Ja, hätte ich auch nicht gedacht, aber ist gerade echt gut am kommen.

Ich spiele seit Herbst 25 endlich selbst auch Golf und ich bin nicht wohlhabend... 😅 @WalterFroschsErbe spielt auch - da kann ich aber nichts übers wohlhabend sein aussagen... 🤣

Habe vor 8-9 Jahren schon näher Kontakt mit Golf gehabt und auch von meinem Cousin einen Bag und 2-3 Schläger bekommen. Letzten Herbst habe ich dann für 130€ ein gebrauchten Eisensatz geholt und für 140€ die Platzreife gemacht. Habe vom Arbeiten aus so Gutscheine, die habe ich dann für Klamotten (vor allem für die Schuhe 70€) und ein paar Bälle ausgegben. Lass es also mit den Gutscheinen einen Startbetragt von rund 400€ gewesen sein.
Mitglied bin ich keines, mache wahrscheinlich ne Fernmitgliedschaft für knapp 100€ im Jahr, dann bekomme ich einen DGV Ausweis und mein Handicap wird geführt, könnte dann auch Turniere spielen.
Mein Greenfee bei meinem "Heimatclub" (als Gebühr zum spielen als nicht Mitglied) liegt bei 15€ im Jahr 2025 und seit diesem Jahr 17€. Lass das auch nochmals 200€ sein. In der Summe also 600€, wobei der Bärenanteil sich nicht wiederholen wird (Schläger und Platzreife) - selbst wenn ich über die Gutscheine vom Arbeit nun immer wieder neue Schläger holen werde.

Das geht schon alles in allem.

EDIT: letztes Wochenende war einer neben mir auf der Range, der am Ende des Tages mit seinem Ferrari nach hause gefahren ist... also geht schon auch so bei uns im Klub, aber dass da die ganz teuren Autos rumstehen, ist tatsächlich selten. In dem Club ist es auch so, dass man nicht an jeder Ecke auf einen hochnäsigen Menschen trifft, bislang waren alle die ich kennen gelernt habe super nette Menschen.


Wohlhabend? Ich bin so reich, dass können sich die meisten nicht vorstellen. Man denke an Mario Adorf in Kir Royal.

Kann aber bestätigen, dass Golf einer der günstigsten Sportarten ist, die ich so ausgeübt habe. Das ist seit 200 Jahren so leger geworden, ich geb 0€ für Klamotten aus, sondern spiel in Sneakern, dunkler Jeans und meinem Laufshirt solgsleeve. Monatsbeitrag für die Spielerlaubnis ist 15€. Meine Schläger kauf ich gebraucht und die halten auch 10 Jahre.

Ist wie bei vielen Sportarten, nach oben offen. Wenn ich auf einem geilen Platz spielen will, kostet das dann auch viel. Ist beim Fußball aber ehrlich gesagt auch nicht anders, oder in welchem gepflegten Amateurstadion kann man mit den Kumpels einfach so losbolzen? Jedermannplätze kosten dann eben auch wieder nur 15-30€ für den Tag. Teuer sind da schon die verlorenen Bälle, weil die das Wasserhindernis wieder an eine andere Stelle gebaut haben.

Ich schätze es aber auch wahnsinnig für 2-3h mit dem Ball, ner Wiese und Wald alleine zu sein.


Ja, das glaube ich dir sofort 😆... Der Richy Rich des BVB Forums...

Ja gut, ich habe mir eine Hose und 2x 3/4 Ziper geleistet und 1-2 Caps (bin schon immer ein Cap Träger vor dem Herrn)... Zu Weihnachten gab es von meiner lieben Ehefrau noch ein Callaway Polo. Ich glaube ich habe früher deutlich mehr für Basketball Klamotten ausgegeben, als bisher beim Golf - UND da ich ein gebürtiger Schwabe bin schlage ich vor allem im Sale zu 😅.

Zu den gebrauchten Schlägern, ja, man muss schon etwas Glück haben damit, dass die nicht arg misshandelt worden sind, aber da hatte ich offenbar glück gehabt. Nichts verbogen, nur leichte Kratzer.
Für meine Frau konnte ich sogar fast neue Schläger für 30€ (kein Tippfehler!) von Komperdell holen, ein kompletter Satz, war der Dame zu klein. Ein kompletter Eisensatz 5 -SW für 30€!!! 🤯

Ich habe mir 25 gelbe ( 😁 ) Bälle für 23€ geholt, davon ist sicher die Hälfte noch da, sonst findet man aber immer auch wieder welche. Weiße Fundbälle musste ich sogar aus meinem Bag rausmachen, weil ich sonst den Reisverschluss nicht mehr zubekommen hätte...

Ich habe mich noch nicht getraut auf eine der Felder und Wiesen bei uns zu gehen... habe doch noch etwas Streuung drin.

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos

Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 28.04.2026 um 11:58 Uhr bearbeitet
Viel Glück für Timmy auf seiner Reise!

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Ich wünsche mir hier faire Gespräche und einen fachkundigen Austausch von Meinungen.
Zitat von CocoBall

Viel Glück für Timmy auf seiner Reise!

Wenn der Junge in der Nordsee/ dem Atlantik tatsächlich wieder schwimmen und leben kann, dann gibt es ganz sicher die Fortsetzung von "Free Willy". Ist in vielerlei Hinsicht faszinierend. Einerseits die "Experten", die aus großer Distanz Diagnosen vermuten, der Gipfel war "Wasser in der Lunge". Dann sollte er nach dieser Zeit eigentlich schon tot sein. Dann darf man ihn bloß nicht berühren, da er sofort totalen Stress hätte oder bei etwas Zug sofort auseinander fällt. Dann hat er es sich auch ausgesucht im Labyrinth der Ostsee.
Und nun? Paddelt er entspannt in die Badewanne.
Das zeigt irgendwie die Arroganz des Menschen, dass man glaubt das Tier wäre doof. Komisch, dass es Wale schon länger als Menschen auf dieser Welt geschafft haben. Ich behaupte, dass er schon ganz genau merken konnte, dass man ihm helfen wollte. Keine Ahnung ob er nun noch fressen kann oder nicht. Aber ein wenig mehr Demut wäre gut, wenn man keine Beweise für irgendwas hat. Wissenschaft wäre, dass man zumindest mal etwas unter ein Mikroskop legt. Da ist man als Politiker ganz schön alleine. Denn das meiste bekam der Minister ab. Nur soll er sagen: "Alles egal, ich mache mein eigenes Ding!"?
Schließlich griff dann die technische Seite ein. Noch dazu mit einem zusammengewürfelten Haufen Menschen, die es irgendwie schafften sich zusammenzuraufen. Und siehe da, dieses Land kann wenn es will. Man kann also Lösungen finden.
Was für eine Erkenntnis zum Schluss. Egal wie es auch immer ausgehen mag.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Feiersinger am 28.04.2026 um 22:52 Uhr bearbeitet
Zitat von CocoBall
Viel Glück für Timmy auf seiner Reise!


Die Bild hat aber auch verdammt hart dran gearbeitet das man den Namen verwendet.
Zitat von TheInternational
Zitat von CocoBall

Viel Glück für Timmy auf seiner Reise!


Die Bild hat aber auch verdammt hart dran gearbeitet das man den Namen verwendet.

Richtig, er heißt Hope!!! 😉
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