Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
26.07.2026 - 11:26 Uhr
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Zitat von Concor_aquila
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Entweder verstehe ich deinen Kommentar, oder du den Begriff "Anleger" nicht richtig..
Es gab letztes Jahr eine Abstimmung unter allen DFL Mitgliedern (=alle Vereine), in der die Option, einen (oder mehrere) Investor(en) ins Boot zu holen, abgelehnt wurde.
Der Begriff Anleger ist ein Synonym für das Wort Investor. Diese Option ist also nicht möglich.
Wenn man als Unternehmen keine Möglichkeit hat, Investoren zu gewinnen um damit das Eigenkapital zu erhöhen, muss man halt Fremdkapital aufnehmen, um den eigenen Investitionsbedarf decken zu können
Jede "gut geführte Firma" in der freien Wirtschaft macht es genau so.. 🤷
26.07.2026 - 12:30 Uhr
Zitat von damoose
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Zitat von Concor_aquila
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
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Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Munga am 26.07.2026 um 12:33 Uhr bearbeitet
26.07.2026 - 13:21 Uhr
Zitat von Munga
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Zitat von damoose
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
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Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
26.07.2026 - 22:31 Uhr
Zitat von damoose
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Zitat von Munga
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Zitat von damoose
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Zitat von Concor_aquila
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
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Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
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Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.
Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.
Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
27.07.2026 - 09:10 Uhr
Zitat von Siakari
Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.
Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.
Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
Zitat von damoose
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Zitat von Munga
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Zitat von damoose
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Zitat von Concor_aquila
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.
Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.
Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
Ich glaube kaum, dass die DFL komplett Sky ersetzen möchte. Dafür ist das Produkt Bundesliga zu schwach, als dass man es gewinnbringend für den herkömmlichen TV Markt selbst vermarkten könnte.
Aber Streaming und Auslandsvermarktung sind die 2 Felder, wo sicherlich mehr möglich wäre, als das, was man heute so an Einnahmen generiert..
27.07.2026 - 09:27 Uhr
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Melech am 27.07.2026 um 09:27 Uhr bearbeitet
27.07.2026 - 09:38 Uhr
Zitat von Melech
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
OK, das macht auch Sinn.
Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
27.07.2026 - 09:45 Uhr
Zitat von RoyalTL
Ich glaube kaum, dass die DFL komplett Sky ersetzen möchte. Dafür ist das Produkt Bundesliga zu schwach, als dass man es gewinnbringend für den herkömmlichen TV Markt selbst vermarkten könnte.
Aber Streaming und Auslandsvermarktung sind die 2 Felder, wo sicherlich mehr möglich wäre, als das, was man heute so an Einnahmen generiert..
Zitat von Siakari
Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.
Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.
Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
Zitat von damoose
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Zitat von Munga
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Zitat von damoose
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Zitat von Munga
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Zitat von Frankurt1988
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Zitat von Concor_aquila
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.
Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.
https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg
Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.
Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.
Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.
Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.
Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).
Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.
Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.
Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.
Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.
Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.
Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
Ich glaube kaum, dass die DFL komplett Sky ersetzen möchte. Dafür ist das Produkt Bundesliga zu schwach, als dass man es gewinnbringend für den herkömmlichen TV Markt selbst vermarkten könnte.
Aber Streaming und Auslandsvermarktung sind die 2 Felder, wo sicherlich mehr möglich wäre, als das, was man heute so an Einnahmen generiert..
Naja, auf dem Heimatmarkt kommt es mMn. auf den Preis an.
Wenn du mit einem Preis um die 30 Euro in den Markt gehst, wäre das schon attraktiv.
Denn wenn man heute alle Spiele sehen will, muss man irgendwas um die 50 bis 60 Euro zahlen.
27.07.2026 - 10:41 Uhr
Zitat von damoose
OK, das macht auch Sinn.
Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
Zitat von Melech
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
OK, das macht auch Sinn.
Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
Was hat denn der Begriff des Placebo hier zu suchen? Ein Placebo ist wenn jemand unwissentlich eine unwirksame Version von einem Wirkstoff erhält. Entsprechend wäre der Placebo Effekt wenn trotz Unwirksamkeit eine Wirkung festgestellt wird.
Ich habe das Gefühl du nutzt den Begriff des Placebo hier um auszudrücken, dass von dem Kredit nur eine "kleine Wirkung" zu erwarten ist - das hat dann allerdings nichts mit Placebo zu tun.
27.07.2026 - 12:20 Uhr
Zitat von Adlerfront
Was hat denn der Begriff des Placebo hier zu suchen? Ein Placebo ist wenn jemand unwissentlich eine unwirksame Version von einem Wirkstoff erhält. Entsprechend wäre der Placebo Effekt wenn trotz Unwirksamkeit eine Wirkung festgestellt wird.
Ich habe das Gefühl du nutzt den Begriff des Placebo hier um auszudrücken, dass von dem Kredit nur eine "kleine Wirkung" zu erwarten ist - das hat dann allerdings nichts mit Placebo zu tun.
Zitat von damoose
OK, das macht auch Sinn.
Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
Zitat von Melech
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
OK, das macht auch Sinn.
Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
Was hat denn der Begriff des Placebo hier zu suchen? Ein Placebo ist wenn jemand unwissentlich eine unwirksame Version von einem Wirkstoff erhält. Entsprechend wäre der Placebo Effekt wenn trotz Unwirksamkeit eine Wirkung festgestellt wird.
Ich habe das Gefühl du nutzt den Begriff des Placebo hier um auszudrücken, dass von dem Kredit nur eine "kleine Wirkung" zu erwarten ist - das hat dann allerdings nichts mit Placebo zu tun.
Ja, du hast Recht. Der Begriff ist nicht korrekt gewählt. Allerdings würde mit der Milliarde gerade einmal eine Saison überbrückt.
Damit wäre durch diese Überbrückung eben auch keine Heilung zu erwarten (wenn man im Bild bleiben will). Daher ich keinen besseren Begriff gefunden habe, habe ich mich für den entschieden.
Aber wie gesagt, du hast prinzipiell recht.
Aber wenn ich darüber nachdenke kommt mir ein anderer Gedanke.
Die DFL hat in der letzten Ausschreibungen Garantien / Bürgschaften / Nachweise verlangt, die sicherstellen sollten, dass ein Fall wie in Frankreich nicht eintreten kann (plötzlicher Zahlungsausfall durch Insolvenz des Vertragspartners).
Bereitet sich die DFL mit dieser Kreditlinie darauf vor bei der nächsten Ausschreibung auf diese Nachweise zu verzichten um das Risiko selbst zu tragen?
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