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Finanzlage der Eintracht

23.12.2006 - 12:55 Uhr
Finanzlage der Eintracht |#5541
26.07.2026 - 11:26 Uhr
Zitat von Munga
Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Entweder verstehe ich deinen Kommentar, oder du den Begriff "Anleger" nicht richtig..

Es gab letztes Jahr eine Abstimmung unter allen DFL Mitgliedern (=alle Vereine), in der die Option, einen (oder mehrere) Investor(en) ins Boot zu holen, abgelehnt wurde.
Der Begriff Anleger ist ein Synonym für das Wort Investor. Diese Option ist also nicht möglich.

Wenn man als Unternehmen keine Möglichkeit hat, Investoren zu gewinnen um damit das Eigenkapital zu erhöhen, muss man halt Fremdkapital aufnehmen, um den eigenen Investitionsbedarf decken zu können

Jede "gut geführte Firma" in der freien Wirtschaft macht es genau so.. 🤷
Finanzlage der Eintracht |#5542
26.07.2026 - 12:30 Uhr
Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.

Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.

Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.

Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).

Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.


Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.

•     •     •

Die interessantes Mannschaft des Kontinent kommt aus Saarbrücken
Jules Rimet, Präsident der FIFA von 1921 bis 1954

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Munga am 26.07.2026 um 12:33 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5543
26.07.2026 - 13:21 Uhr
Zitat von Munga
Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.

Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.

Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.

Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).

Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.


Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.


Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.

Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.
Finanzlage der Eintracht |#5544
26.07.2026 - 22:31 Uhr
Zitat von damoose
Zitat von Munga

Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.

Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.

Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.

Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).

Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.


Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.


Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.

Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.


Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.

Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.

Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.
Finanzlage der Eintracht |#5545
27.07.2026 - 09:10 Uhr
Zitat von Siakari
Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.

Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.

Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.

Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).

Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.


Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.


Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.

Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.


Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.

Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.

Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.


Ich glaube kaum, dass die DFL komplett Sky ersetzen möchte. Dafür ist das Produkt Bundesliga zu schwach, als dass man es gewinnbringend für den herkömmlichen TV Markt selbst vermarkten könnte.
Aber Streaming und Auslandsvermarktung sind die 2 Felder, wo sicherlich mehr möglich wäre, als das, was man heute so an Einnahmen generiert..
Finanzlage der Eintracht |#5546
27.07.2026 - 09:27 Uhr
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Melech am 27.07.2026 um 09:27 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5547
27.07.2026 - 09:38 Uhr
Zitat von Melech
Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.


OK, das macht auch Sinn.

Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.
Finanzlage der Eintracht |#5548
27.07.2026 - 09:45 Uhr
Zitat von RoyalTL
Zitat von Siakari

Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von damoose

Zitat von Munga

Zitat von Frankurt1988

Zitat von Concor_aquila

Passt hier nicht wirklich rein, weil es die komplette Liga betrifft.

Was soll das? Wo ist der wirkliche Benefit? Da wäre ja der Investoren-Deal noch besser gewesen.

https://x.com/adlernews/status/2081274135578059191?s=61&t=V_mgm2mfIRmyExpf2ofisg



Das erzählt Hellmann ja seit 2 Jahren bei jeder Gelegenheit. Die Liga will offensichtlich Geld einsammeln und wenn Investoren abgelehnt werden bleibt eben Fremdkapital.


Oder man lernt endlich mit den aus dem Kerngeschäft erzielten Einnahmen auszukommen und, wie jede gute geführte Firma, Gewinne zu erwirtschaften und für Anleger interessante Dividenten auszuschütten. Alle borsennotierten Fußballvereine sind für Anleger zur Zeit völlig uninteressant. Das wäre allemal sinnvoller als kreditfinanzierte Geschäftsmodelle. Der Kreditzins ist fest, die Dividente kann ich jedes Jahr neu festlegen.


Ich lese deine Posts eigentlich ganz gerne, aber hier kräuseln sich mir die Fußnägel.

Ich gehe davon aus, dass es darum geht, die BL-eigene Streaming Plattform an den Start zu bringen.

Jede "normale" Firma wird Investitionen in dieser Größenordnung nicht aus dem Gewinn finanzieren, sondern über Fremdkapital (Kredite). Das macht auch jeder Häuslebauer so.

Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass man diesen Weg geht, als dass man sich einem Investor an den Hals wirft, der sowieso nur auf eine Gelegenheit wartet, dich über den Tisch zu ziehen (Siehe Frankreich).

Natürlich gibt es bei einer Kreditfinanzierung auch einen Mittelabfluss (Tilgung, Schuldzins) aber der sollte über die zu erwartenden Gewinne finanziert werden.


Du hast vollkommen recht. Du gehst allerdings von einer Annahme aus, von der ich nicht ausgegangen bin. Bei Investionen in einer bestimmten Größenordnung und davon ausgehend, dass Ersparnis oder die Produktionsteigerung die Investionskosten mittel- bis langfristig wieder einspielen wäre das sinnvoll. Zur Finanzierung der normalen Geschäftsbetriebes allerdeing verhängnisvoll.


Aber nach meinem Verständnis geht es darum ja auch nicht, sondern um die Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Streamingdienstes.

Ansonsten wäre ein Milliardenkredit für die BL-Dachgesellschaft hahnebüchen, da hast du recht.


Ich kann mir auch sehr gut etwas in der Richtung vorstellen. Das man daran denkt die Übertragung(srechte) quasi komplett in Eigenregie zu vermarkten. Das man das nicht offen hinausposaunt und Sky und Co. damit vorab gegen sich aufbringt, ist klar. Noch braucht man sie ja.

Man hat in Frankreich gesehen wie schnell es gehen kann wenn die Angebote plötzlich aus bleiben und man die Rechte zum Ramschpreis verscherbeln muss.
Um Sky, DAZN und Co. komplett in Eigenregie ersetzen zu können, bedarf es sehr viel Geld auf einmal. Das kann man nicht über die Jahre aufbauen. Das muss von einer Saison auf die andere zu 100% zuverlässig an den Start gebracht werden.

Ich persönlich fände das gut. Wie gesagt, gerade im Rückblick auf die französische Liga, die daran beinahe kollabiert wäre das keiner die Rechte für das erwartete und benötigte Geld kaufen wollte.


Ich glaube kaum, dass die DFL komplett Sky ersetzen möchte. Dafür ist das Produkt Bundesliga zu schwach, als dass man es gewinnbringend für den herkömmlichen TV Markt selbst vermarkten könnte.
Aber Streaming und Auslandsvermarktung sind die 2 Felder, wo sicherlich mehr möglich wäre, als das, was man heute so an Einnahmen generiert..


Naja, auf dem Heimatmarkt kommt es mMn. auf den Preis an.

Wenn du mit einem Preis um die 30 Euro in den Markt gehst, wäre das schon attraktiv.

Denn wenn man heute alle Spiele sehen will, muss man irgendwas um die 50 bis 60 Euro zahlen.
Finanzlage der Eintracht |#5549
27.07.2026 - 10:41 Uhr
Zitat von damoose
Zitat von Melech

Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.


OK, das macht auch Sinn.

Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.


Was hat denn der Begriff des Placebo hier zu suchen? Ein Placebo ist wenn jemand unwissentlich eine unwirksame Version von einem Wirkstoff erhält. Entsprechend wäre der Placebo Effekt wenn trotz Unwirksamkeit eine Wirkung festgestellt wird.

Ich habe das Gefühl du nutzt den Begriff des Placebo hier um auszudrücken, dass von dem Kredit nur eine "kleine Wirkung" zu erwarten ist - das hat dann allerdings nichts mit Placebo zu tun.

•     •     •

Alternative für Dumpfbacken

Finanzlage der Eintracht |#5550
27.07.2026 - 12:20 Uhr
Zitat von Adlerfront
Zitat von damoose

Zitat von Melech

Laut Kicker geht es nicht um Kapital für ein Investitionspaket, sondern um eine Art Kreditlinie zur Absicherung, z.B. bei Ausfall von Medienpartnern.


OK, das macht auch Sinn.

Allerdings wird das nur ein Placebo sein, falls tatsächlich die Medienpartner ausfallen (siehe Frankreich) und kurzfristig keine Neuen gefunden werden, die genauso werthaltig wie die vorherigen sind.


Was hat denn der Begriff des Placebo hier zu suchen? Ein Placebo ist wenn jemand unwissentlich eine unwirksame Version von einem Wirkstoff erhält. Entsprechend wäre der Placebo Effekt wenn trotz Unwirksamkeit eine Wirkung festgestellt wird.

Ich habe das Gefühl du nutzt den Begriff des Placebo hier um auszudrücken, dass von dem Kredit nur eine "kleine Wirkung" zu erwarten ist - das hat dann allerdings nichts mit Placebo zu tun.


Ja, du hast Recht. Der Begriff ist nicht korrekt gewählt. Allerdings würde mit der Milliarde gerade einmal eine Saison überbrückt.

Damit wäre durch diese Überbrückung eben auch keine Heilung zu erwarten (wenn man im Bild bleiben will). Daher ich keinen besseren Begriff gefunden habe, habe ich mich für den entschieden.

Aber wie gesagt, du hast prinzipiell recht.

Aber wenn ich darüber nachdenke kommt mir ein anderer Gedanke.

Die DFL hat in der letzten Ausschreibungen Garantien / Bürgschaften / Nachweise verlangt, die sicherstellen sollten, dass ein Fall wie in Frankreich nicht eintreten kann (plötzlicher Zahlungsausfall durch Insolvenz des Vertragspartners).

Bereitet sich die DFL mit dieser Kreditlinie darauf vor bei der nächsten Ausschreibung auf diese Nachweise zu verzichten um das Risiko selbst zu tragen?
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