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Finanzlage der Eintracht

23.12.2006 - 12:55 Uhr
Finanzlage der Eintracht |#5481
11.04.2026 - 09:21 Uhr
Bingo - haargenau so ist es bzw. genau so sehe ich das auch.

Ich schreibe ja schon lange, dass man uns und den VFB in vielem relativ gut vergleichen kann und der VFB kommt jetzt langsam, aber sicher, an genau diese "Problematik" an der auch wir seit 2-3 Jahren sinngemäß zu knabbern haben.

Zum einen werden Spieler mit unmoralischen Angeboten abgeworben und vor allem steigen mit den sportlichen Erfolgen nicht nur die Ansprüche (der Fans, des Umfelds, aber auch die eigenen natürlich und daher muss und wird man den Kader immer versuchen zu verstärken), sondern auch saisonal die Kosten.

Aktuell bestes Beispiel sind die Verhandlungen mit Undav; dazu werden dort auch schon länger Spieler wie Leweling, Stiller, usw. von der Konkurrenz umworben. Also werden die wahrscheinlich eines Tages nicht mehr verlängern (oder nur mit AK) oder eben zu sehr, sehr teuren Verhältnissen (Grundgehalt) oder müssen eben relativ zeitnah verkauft werden.

Das eine bringt Geld, aber schwächt selbstverständlich die Mannschaft.... das wird auch dort irgendwann zu einer "lustigen" Debatte werden....

Ich bin mal gespannt, wie die das die kommenden Jahre dort entscheiden und durchziehen.
Finanzlage der Eintracht |#5482
11.04.2026 - 10:05 Uhr
Zitat von Ridikulus

Zitat von Satorius

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Satorius

Die Medienberichte verdichten sich, dass Krösche in der nächsten Saison einen Transferüberschuss von 35 Millionen Euro erwirtschaften soll. Vielleicht habe ich nicht alle Threads hier vollständig im Blick, ich konnte aber keine größere Diskussion zu diesem Thema im Forum finden. Wie steht ihr denn dazu? Zeigt dieses Erfordernis nicht ein gewisses strukturelles Defizit auf? Ich denke da auch immer an die Worte von Bruchhagen, der als Verantwortlicher vor einem solchen Weg gewarnt hatte.


Das "verdichten" bezieht sich auf Bezugnahmen. Berichtet hat die Sportbild. Der HR, die FR zumindest haben auch berichtet aber "nach einem Bericht der Sportbild". Nach den Medien die ich gesehen habe (bestimmt nicht alle) gibt es genau 1 Quelle und das ist die Sportbild.

Einfach den Pod- oder Vodcast von und mit Zamberk schauen. Ich weiß es ist schwer, aber wenn einen ein Thema wirklich so sehr interessiert, dass man mehr als 3 Zeilen tippt, dann lohnen sich die 2 Minuten die es braucht die letztn 10 Beiträge hier anzusehen schon. Passiert mir allerdings auch das ich es mal vernachlässige, aber die Empfehlung bleibt gut. Dann ist alles klar.


Danke für die Empfehlung. Die letzten Beiträge hatte ich schon gelesen, bevor ich hier geschrieben hatte. So richtig erhellend finde ich das aber alles nicht.

Wenn trotz Rekord-Transfererlösen und zusätzlichen Champions League Einnahmen am Ende ein Verlust steht, scheint mir das nicht ganz ideal zu sein.

Da ich die Transfererlöse direkt in voller Höhe als Ertrag erfassen, die Transferausgaben aber über die Laufzeit der Verträge anteilig abschreiben muss und sie somit nicht sofort in voller Höhe zu Buche schlagen, müsste ich ja bei hohen Transfererlösen erst recht einen hohen Überschuss erzielen. Wenn das nicht der Fall ist, sind vermutlich meine laufenden Kosten zu hoch. Jedenfalls wäre das meine Interpretation, auch wenn ich nicht der größte Fachmann in diesen Fragen bin.

Das wollte ich aber auch eigentlich gar nicht mehr aufwärmen, sondern mich nur auf die Aussage beschränken, dass von Krösche offenbar ein Transferüberschuss von 35 Millionen in der nächsten Saison erwartet wird. Das finde ich schon eine krasse Ansage.

Es ist schon viel verlangt, die Mannschaft umzubauen, das Geld für den Kalimuendo-Transfer bereitzustellen und zusätzlich noch 35 Millionen Überschuss zu erzielen.


Mit deiner Ansicht stehst du nicht allein da, sonderlich nachhaltig ist das nicht. Wie nachhaltiges Wirtschaften geht, kann man in Stuttgart sehen, die sind mittlerweile schon nicht mehr auf Transferüberschüsse angewiesen, weil sie ihre Kosten im Zaum halten.

Bei uns wird stattdessen lieber argumentiert, weshalb es gut ist, Verluste zu machen und versucht zu erklären, weshalb es zu Verlusten bei Umsatzrekorden kommt und dass das alles gar kein Problem sondern so geplant sei. Wird dann mitunter recht wild, aber ist natürlich deutlich angenehmer als über strukturelle Defizite in unseren Finanzen zu sprechen.

Hat das eigentlich einen Grund, dass du auf kein Argument eingehst? Wenn dir Leute erklären warum ein Minus gefahren wird (oder gefahren werden könnte) behauptest die Leute sagen das wäre gut? Bei uns Fakten wie die Gewinne aus 22/23 und 23/24 ignorierst gleichzeitig beim VFB die negativen Ergebnisse bis 2024 und den Einstieg von Porsche ausblendest? Behauptest Stuttgart würde kein strukturelles Defizit fahren und nicht auf Transferüberschüsse angewiesen sein obwohl diese jedes Jahr bis auf 24/25 einen Transferüberschuss haben der ihren Gewinn deutlich übersteigt (und kennst du den Abschluss 2025? Ich noch nicht) bzw. trotz Transferüberschuss einen Verlust gefahren haben?
Du hast hier so viele Unwahrheiten/Halbwahrheiten rausgehauen aber behautest andere machen es sich leicht. Wenn du keinen Bock auf den Austausch von Argumenten hast schreib doch einfach n Blog.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tont85 am 11.04.2026 um 10:10 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5483
11.04.2026 - 10:18 Uhr
Zitat von Siakari
Zitat von Satorius

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Satorius

Die Medienberichte verdichten sich, dass Krösche in der nächsten Saison einen Transferüberschuss von 35 Millionen Euro erwirtschaften soll. Vielleicht habe ich nicht alle Threads hier vollständig im Blick, ich konnte aber keine größere Diskussion zu diesem Thema im Forum finden. Wie steht ihr denn dazu? Zeigt dieses Erfordernis nicht ein gewisses strukturelles Defizit auf? Ich denke da auch immer an die Worte von Bruchhagen, der als Verantwortlicher vor einem solchen Weg gewarnt hatte.


Das "verdichten" bezieht sich auf Bezugnahmen. Berichtet hat die Sportbild. Der HR, die FR zumindest haben auch berichtet aber "nach einem Bericht der Sportbild". Nach den Medien die ich gesehen habe (bestimmt nicht alle) gibt es genau 1 Quelle und das ist die Sportbild.

Einfach den Pod- oder Vodcast von und mit Zamberk schauen. Ich weiß es ist schwer, aber wenn einen ein Thema wirklich so sehr interessiert, dass man mehr als 3 Zeilen tippt, dann lohnen sich die 2 Minuten die es braucht die letztn 10 Beiträge hier anzusehen schon. Passiert mir allerdings auch das ich es mal vernachlässige, aber die Empfehlung bleibt gut. Dann ist alles klar.


Danke für die Empfehlung. Die letzten Beiträge hatte ich schon gelesen, bevor ich hier geschrieben hatte. So richtig erhellend finde ich das aber alles nicht.

Wenn trotz Rekord-Transfererlösen und zusätzlichen Champions League Einnahmen am Ende ein Verlust steht, scheint mir das nicht ganz ideal zu sein.

Da ich die Transfererlöse direkt in voller Höhe als Ertrag erfassen, die Transferausgaben aber über die Laufzeit der Verträge anteilig abschreiben muss und sie somit nicht sofort in voller Höhe zu Buche schlagen, müsste ich ja bei hohen Transfererlösen erst recht einen hohen Überschuss erzielen. Wenn das nicht der Fall ist, sind vermutlich meine laufenden Kosten zu hoch. Jedenfalls wäre das meine Interpretation, auch wenn ich nicht der größte Fachmann in diesen Fragen bin.

Das wollte ich aber auch eigentlich gar nicht mehr aufwärmen, sondern mich nur auf die Aussage beschränken, dass von Krösche offenbar ein Transferüberschuss von 35 Millionen in der nächsten Saison erwartet wird. Das finde ich schon eine krasse Ansage.

Es ist schon viel verlangt, die Mannschaft umzubauen, das Geld für den Kalimuendo-Transfer bereitzustellen und zusätzlich noch 35 Millionen Überschuss zu erzielen.


Ich glaube der Schlüssel für das Verständnis als Laie wie wir es sind, ist das Stichwort "Wachstum".
Die permanente Notwendigkeit von Verkaufserlösen erkläre ich mir als Folge des Wachstums. Sprich, man muss es als Investition sehen und nicht als Schuldenwirtschaft.

Man kann, so wie ich Zamberk verstanden habe, jederzeit so planen das man nicht auf diese Verkaufserlöse angewiesen ist. Nur würde man dann halt nicht mehr weiter wachsen.

Die Eintracht will aber wachsen und dafür braucht es Geld. Die Eintracht holt sich dieses Geld aus Verkaufserlösen.
Sollte es uns lieber sein wenn wir dies mit Fremdkapital versuchen? Ich denke nein. Aus eigener Kraft zu wachsen, ist in meinen Augen vorbildlich und absolut wünschenswert

In meiner Welt nimmt diese Sichtweise komplett die Negativität aus dem Thema. Die Eintracht hat die volle Kontrolle über das Geschehen und wenn die Transfereinnahmen wegbrechen sollten, gibt`s halt erstmal kein Wachstum mehr. Mehr ist dann nicht passiert. Da bricht dann nichts zusammen.
Wir würden dann also in den Status fallen den sich manche hier scheinbar herbeiwünschen. Alle die, die halt wollen das wir grundsätzlich nicht mit Verkaufserlösen planen 😉.

Wie gesagt, dies aus reiner Laiensicht. Möglich dass das kompletter Unsinn ist 🤪


Es ist halt die Frage, welchen „Wachstum“ wir uns aus diesen Transferüberschüssen erkaufen. In Sachen Digitalisierung oder Stadionerweiterung mag das alles noch sinnvoll sein.

Wenn es aber darum geht, im Rahmen einer Internationalisierungsstrategie eine feste Repräsentanz in New York City unterhalten zu müssen, dann habe ich durchaus meine Zweifel. Der Nutzen eines Büros in NY für die Eintracht ist jedenfalls auf den ersten Blick für mich nicht erkennbar. Und wenn das im Ergebnis finanziert werden muss durch Transferüberschüsse, dann kann man das Kosten/Nutzen-Verhältnis schon in Frage stellen. Mir persönlich wäre es da lieber, man würde bei einem Kooperationsverein des eigenen NLZ wie der SpVgg 05 Oberrad mal einen zweiten Kunstrasenplatz finanzieren. Da ist das Ergebnis jedenfalls greifbarer.
Finanzlage der Eintracht |#5484
11.04.2026 - 11:25 Uhr
Zitat von Tont85
Zitat von Ridikulus

Zitat von Satorius

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Satorius

Die Medienberichte verdichten sich, dass Krösche in der nächsten Saison einen Transferüberschuss von 35 Millionen Euro erwirtschaften soll. Vielleicht habe ich nicht alle Threads hier vollständig im Blick, ich konnte aber keine größere Diskussion zu diesem Thema im Forum finden. Wie steht ihr denn dazu? Zeigt dieses Erfordernis nicht ein gewisses strukturelles Defizit auf? Ich denke da auch immer an die Worte von Bruchhagen, der als Verantwortlicher vor einem solchen Weg gewarnt hatte.


Das "verdichten" bezieht sich auf Bezugnahmen. Berichtet hat die Sportbild. Der HR, die FR zumindest haben auch berichtet aber "nach einem Bericht der Sportbild". Nach den Medien die ich gesehen habe (bestimmt nicht alle) gibt es genau 1 Quelle und das ist die Sportbild.

Einfach den Pod- oder Vodcast von und mit Zamberk schauen. Ich weiß es ist schwer, aber wenn einen ein Thema wirklich so sehr interessiert, dass man mehr als 3 Zeilen tippt, dann lohnen sich die 2 Minuten die es braucht die letztn 10 Beiträge hier anzusehen schon. Passiert mir allerdings auch das ich es mal vernachlässige, aber die Empfehlung bleibt gut. Dann ist alles klar.


Danke für die Empfehlung. Die letzten Beiträge hatte ich schon gelesen, bevor ich hier geschrieben hatte. So richtig erhellend finde ich das aber alles nicht.

Wenn trotz Rekord-Transfererlösen und zusätzlichen Champions League Einnahmen am Ende ein Verlust steht, scheint mir das nicht ganz ideal zu sein.

Da ich die Transfererlöse direkt in voller Höhe als Ertrag erfassen, die Transferausgaben aber über die Laufzeit der Verträge anteilig abschreiben muss und sie somit nicht sofort in voller Höhe zu Buche schlagen, müsste ich ja bei hohen Transfererlösen erst recht einen hohen Überschuss erzielen. Wenn das nicht der Fall ist, sind vermutlich meine laufenden Kosten zu hoch. Jedenfalls wäre das meine Interpretation, auch wenn ich nicht der größte Fachmann in diesen Fragen bin.

Das wollte ich aber auch eigentlich gar nicht mehr aufwärmen, sondern mich nur auf die Aussage beschränken, dass von Krösche offenbar ein Transferüberschuss von 35 Millionen in der nächsten Saison erwartet wird. Das finde ich schon eine krasse Ansage.

Es ist schon viel verlangt, die Mannschaft umzubauen, das Geld für den Kalimuendo-Transfer bereitzustellen und zusätzlich noch 35 Millionen Überschuss zu erzielen.


Mit deiner Ansicht stehst du nicht allein da, sonderlich nachhaltig ist das nicht. Wie nachhaltiges Wirtschaften geht, kann man in Stuttgart sehen, die sind mittlerweile schon nicht mehr auf Transferüberschüsse angewiesen, weil sie ihre Kosten im Zaum halten.

Bei uns wird stattdessen lieber argumentiert, weshalb es gut ist, Verluste zu machen und versucht zu erklären, weshalb es zu Verlusten bei Umsatzrekorden kommt und dass das alles gar kein Problem sondern so geplant sei. Wird dann mitunter recht wild, aber ist natürlich deutlich angenehmer als über strukturelle Defizite in unseren Finanzen zu sprechen.

Hat das eigentlich einen Grund, dass du auf kein Argument eingehst? Wenn dir Leute erklären warum ein Minus gefahren wird (oder gefahren werden könnte) behauptest die Leute sagen das wäre gut? Bei uns Fakten wie die Gewinne aus 22/23 und 23/24 ignorierst gleichzeitig beim VFB die negativen Ergebnisse bis 2024 und den Einstieg von Porsche ausblendest? Behauptest Stuttgart würde kein strukturelles Defizit fahren und nicht auf Transferüberschüsse angewiesen sein obwohl diese jedes Jahr bis auf 24/25 einen Transferüberschuss haben der ihren Gewinn deutlich übersteigt (und kennst du den Abschluss 2025? Ich noch nicht) bzw. trotz Transferüberschuss einen Verlust gefahren haben?
Du hast hier so viele Unwahrheiten/Halbwahrheiten rausgehauen aber behautest andere machen es sich leicht. Wenn du keinen Bock auf den Austausch von Argumenten hast schreib doch einfach n Blog.


Weil ich mich zu dem Thema eigentlich gar nicht mehr äußern wollte, was ich dooferweise nicht geschafft habe.

Die Diskussion hier ist meiner Auffassung nach großteils davon getrieben, dass die Grundaussage einfach stets die ist, dass unsere Verantwortliche alles richtig machen, keine Fehler machen und alles rosig aussieht. Negative Punkte werden nur von der ahnungslosen, hetzerischen Presse hervorgebracht und von Erfolgsfans, die das Finanzgebaren nicht verstehen. Und so ist dann auch die Argumentation, warum das alles genau so sein muss.

Beispiel: man will ja gar keine großen Gewinne einfahren, um die Steuerlast zu minimieren. Nur die dummen rechnen sich reich etc. Damit wird dann erklärt, dass es sinnvoll und geplant ist, dass für dieses Jahr vermutlich trotz CL und Transfererlösen rote Zahlen geschrieben werden. Dass das tatsächlich an Fehlern liegen könnte, wird nicht in Erwägung gezogen. Jetzt kommt dann ein notwendiger Transferüberschuss ins Spiel. Auch der sei ja das logischste der Welt. Dem will ich auch gar nicht widersprechen, es passt aber überhaupt nicht zur Argumentation mit dem arm rechnen. Wieso sollte ich mich erst wegen der Steuerlast armrechnen, nur um dann wieder Transfererlöse zu generieren, welche mir wieder Gewinne bescheren? Man muss sich da meiner Meinung nach schon für eine Seite entscheiden.

Mir wird es von der Argumentation einfach zu verworren und ich erachte diese einfach zu großen Teilen als zielgerichtet und wenig ergebnisoffen.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber für mich ist die logischste Erklärung für das wohl auf uns zukommende Defizit im aktuellen Geschäftsjahr eine zu stark aufgeblähte Aufwandseite und ich sehe nicht, wie wir in den nächsten Jahren Gewinne machen sollten, wenn es im letzten und diesem Jahr nicht geklappt hat, insofern man nicht einen anderen finanziellen Weg einschlägt.
Finanzlage der Eintracht |#5485
11.04.2026 - 13:14 Uhr
Zitat von Ridikulus
Zitat von Tont85

Zitat von Ridikulus

Zitat von Satorius

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Satorius

Die Medienberichte verdichten sich, dass Krösche in der nächsten Saison einen Transferüberschuss von 35 Millionen Euro erwirtschaften soll. Vielleicht habe ich nicht alle Threads hier vollständig im Blick, ich konnte aber keine größere Diskussion zu diesem Thema im Forum finden. Wie steht ihr denn dazu? Zeigt dieses Erfordernis nicht ein gewisses strukturelles Defizit auf? Ich denke da auch immer an die Worte von Bruchhagen, der als Verantwortlicher vor einem solchen Weg gewarnt hatte.


Das "verdichten" bezieht sich auf Bezugnahmen. Berichtet hat die Sportbild. Der HR, die FR zumindest haben auch berichtet aber "nach einem Bericht der Sportbild". Nach den Medien die ich gesehen habe (bestimmt nicht alle) gibt es genau 1 Quelle und das ist die Sportbild.

Einfach den Pod- oder Vodcast von und mit Zamberk schauen. Ich weiß es ist schwer, aber wenn einen ein Thema wirklich so sehr interessiert, dass man mehr als 3 Zeilen tippt, dann lohnen sich die 2 Minuten die es braucht die letztn 10 Beiträge hier anzusehen schon. Passiert mir allerdings auch das ich es mal vernachlässige, aber die Empfehlung bleibt gut. Dann ist alles klar.


Danke für die Empfehlung. Die letzten Beiträge hatte ich schon gelesen, bevor ich hier geschrieben hatte. So richtig erhellend finde ich das aber alles nicht.

Wenn trotz Rekord-Transfererlösen und zusätzlichen Champions League Einnahmen am Ende ein Verlust steht, scheint mir das nicht ganz ideal zu sein.

Da ich die Transfererlöse direkt in voller Höhe als Ertrag erfassen, die Transferausgaben aber über die Laufzeit der Verträge anteilig abschreiben muss und sie somit nicht sofort in voller Höhe zu Buche schlagen, müsste ich ja bei hohen Transfererlösen erst recht einen hohen Überschuss erzielen. Wenn das nicht der Fall ist, sind vermutlich meine laufenden Kosten zu hoch. Jedenfalls wäre das meine Interpretation, auch wenn ich nicht der größte Fachmann in diesen Fragen bin.

Das wollte ich aber auch eigentlich gar nicht mehr aufwärmen, sondern mich nur auf die Aussage beschränken, dass von Krösche offenbar ein Transferüberschuss von 35 Millionen in der nächsten Saison erwartet wird. Das finde ich schon eine krasse Ansage.

Es ist schon viel verlangt, die Mannschaft umzubauen, das Geld für den Kalimuendo-Transfer bereitzustellen und zusätzlich noch 35 Millionen Überschuss zu erzielen.


Mit deiner Ansicht stehst du nicht allein da, sonderlich nachhaltig ist das nicht. Wie nachhaltiges Wirtschaften geht, kann man in Stuttgart sehen, die sind mittlerweile schon nicht mehr auf Transferüberschüsse angewiesen, weil sie ihre Kosten im Zaum halten.

Bei uns wird stattdessen lieber argumentiert, weshalb es gut ist, Verluste zu machen und versucht zu erklären, weshalb es zu Verlusten bei Umsatzrekorden kommt und dass das alles gar kein Problem sondern so geplant sei. Wird dann mitunter recht wild, aber ist natürlich deutlich angenehmer als über strukturelle Defizite in unseren Finanzen zu sprechen.

Hat das eigentlich einen Grund, dass du auf kein Argument eingehst? Wenn dir Leute erklären warum ein Minus gefahren wird (oder gefahren werden könnte) behauptest die Leute sagen das wäre gut? Bei uns Fakten wie die Gewinne aus 22/23 und 23/24 ignorierst gleichzeitig beim VFB die negativen Ergebnisse bis 2024 und den Einstieg von Porsche ausblendest? Behauptest Stuttgart würde kein strukturelles Defizit fahren und nicht auf Transferüberschüsse angewiesen sein obwohl diese jedes Jahr bis auf 24/25 einen Transferüberschuss haben der ihren Gewinn deutlich übersteigt (und kennst du den Abschluss 2025? Ich noch nicht) bzw. trotz Transferüberschuss einen Verlust gefahren haben?
Du hast hier so viele Unwahrheiten/Halbwahrheiten rausgehauen aber behautest andere machen es sich leicht. Wenn du keinen Bock auf den Austausch von Argumenten hast schreib doch einfach n Blog.


Weil ich mich zu dem Thema eigentlich gar nicht mehr äußern wollte, was ich dooferweise nicht geschafft habe.

Die Diskussion hier ist meiner Auffassung nach großteils davon getrieben, dass die Grundaussage einfach stets die ist, dass unsere Verantwortliche alles richtig machen, keine Fehler machen und alles rosig aussieht. Negative Punkte werden nur von der ahnungslosen, hetzerischen Presse hervorgebracht und von Erfolgsfans, die das Finanzgebaren nicht verstehen. Und so ist dann auch die Argumentation, warum das alles genau so sein muss.

Beispiel: man will ja gar keine großen Gewinne einfahren, um die Steuerlast zu minimieren. Nur die dummen rechnen sich reich etc. Damit wird dann erklärt, dass es sinnvoll und geplant ist, dass für dieses Jahr vermutlich trotz CL und Transfererlösen rote Zahlen geschrieben werden. Dass das tatsächlich an Fehlern liegen könnte, wird nicht in Erwägung gezogen. Jetzt kommt dann ein notwendiger Transferüberschuss ins Spiel. Auch der sei ja das logischste der Welt. Dem will ich auch gar nicht widersprechen, es passt aber überhaupt nicht zur Argumentation mit dem arm rechnen. Wieso sollte ich mich erst wegen der Steuerlast armrechnen, nur um dann wieder Transfererlöse zu generieren, welche mir wieder Gewinne bescheren? Man muss sich da meiner Meinung nach schon für eine Seite entscheiden.

Mir wird es von der Argumentation einfach zu verworren und ich erachte diese einfach zu großen Teilen als zielgerichtet und wenig ergebnisoffen.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber für mich ist die logischste Erklärung für das wohl auf uns zukommende Defizit im aktuellen Geschäftsjahr eine zu stark aufgeblähte Aufwandseite und ich sehe nicht, wie wir in den nächsten Jahren Gewinne machen sollten, wenn es im letzten und diesem Jahr nicht geklappt hat, insofern man nicht einen anderen finanziellen Weg einschlägt.


Bei den Erklärungen ging es ja in der Regel dadrum, dass in den Medien Dinge über eine finanzielle Katastrophe angestoßen wurde. Dabei wurde erklärt, warum von Ablösen nicht alles bleibt, es Unterschiede zwischen Gewinn und Liquidität gibt und es eine auf Wachstum ausgelegte Planung gibt, die einschließt, Spieler werthaltig zu verkaufen. Es wurde darauf verwiesen, dass die Vereine grundsätzlich eine Finanzplanung machen, die ein ausgeglichenes Ergebnis anstrebt, wie auch Dortmund die nach dem Ausscheiden im CL Achtelfinale eine Gewinnwarnung machen mussten. Es hat aber dabei keiner gejubelt, dass die aktuelle Saison wohl finanziell hinter den Planungen zurück bleibt. Hier wurde lediglich erklärt, dass eben sportliches Abschneiden in der CL, die Trainerentlassung, die Nachjustierung im Winter wegen der Verletzungen dazu führen, dass man dann eben eine negative Saison hat, in der man auch grundsätzlich gerne den ein oder anderen Spieler noch abgegeben hätte, zumindest um sich weiter verstärken zu können.

Ich glaube es wurde auch deutlich in den Transferdiskussionen, kaderplanungen, Trainerdiskussionen oder Diskussionen zu Krösche, dass man in den Planungen nicht zufrieden war, weil Spieler im Kader sind, die wenig Perspektive haben und gleichzeitig Stellen offen waren und sind, was sowohl die Kostenseite entlasten hätte können, als auch dazu hätte führen können, dass man sportlich besser abschneiden hätte können und somit mehr Einnahmen generieren oder Kosten hätte vermeiden können.

Sofern es keine Richtungsänderung gibt, wird man weiterhin eine Finanzplanung machen, welche darauf ausgelegt ist zu wachsen und man dabei auch weiterhin Risiken eingeht. Das Ergebnis sollte man dabei weniger stark im Auge haben, als dass man es Richtung Liquidität ausrichtet und durch Transfers Verschiebungen gibt, wie auch in der Vergangenheit. Ich erinnere z.B. daran, dass man bewusst auf einen 30 Mios Verkauf Marmoushs verzichtete. Zu solchen Erfolgsgeschichten gehören am Ende dann auch Rückschläge, die finanziell oder sportlich nicht so funktionieren. Wer sich Hellmanns Ansage in Erinnerung ruft, weis, dass man das im Verein auch gemerkt hat, dass man Fehler machte.

Es wird ja gerade bei Riera über eine Kampagne der Journalisten gesprochen, da finde ich sollte man sich hinterfragen, warum ausgerechnet eine Schlagzeile mit der großen Überraschung kommt, dass man Spielerverkäufe braucht, obwohl der Verein, dies seit langem so handhabt und kommuniziert. Entweder zeigt es eine gewisse Absicht oder eine fehlende Tiefe des Themas. Vielleicht will man auch nur Auflage machen?

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Tradition kann man nicht kaufen!
Finanzlage der Eintracht |#5486
11.04.2026 - 14:30 Uhr
Zitat von Tont85

Zitat von Ridikulus

Hat das eigentlich einen Grund, dass du auf kein Argument eingehst? Wenn dir Leute erklären warum ein Minus gefahren wird (oder gefahren werden könnte) behauptest die Leute sagen das wäre gut? Bei uns Fakten wie die Gewinne aus 22/23 und 23/24 ignorierst gleichzeitig beim VFB die negativen Ergebnisse bis 2024 und den Einstieg von Porsche ausblendest? Behauptest Stuttgart würde kein strukturelles Defizit fahren und nicht auf Transferüberschüsse angewiesen sein obwohl diese jedes Jahr bis auf 24/25 einen Transferüberschuss haben der ihren Gewinn deutlich übersteigt (und kennst du den Abschluss 2025? Ich noch nicht) bzw. trotz Transferüberschuss einen Verlust gefahren haben?
Du hast hier so viele Unwahrheiten/Halbwahrheiten rausgehauen aber behautest andere machen es sich leicht. Wenn du keinen Bock auf den Austausch von Argumenten hast schreib doch einfach n Blog.


Weil ich mich zu dem Thema eigentlich gar nicht mehr äußern wollte, was ich dooferweise nicht geschafft habe.

Die Diskussion hier ist meiner Auffassung nach großteils davon getrieben, dass die Grundaussage einfach stets die ist, dass unsere Verantwortliche alles richtig machen, keine Fehler machen und alles rosig aussieht. Negative Punkte werden nur von der ahnungslosen, hetzerischen Presse hervorgebracht und von Erfolgsfans, die das Finanzgebaren nicht verstehen. Und so ist dann auch die Argumentation, warum das alles genau so sein muss.

Beispiel: man will ja gar keine großen Gewinne einfahren, um die Steuerlast zu minimieren. Nur die dummen rechnen sich reich etc. Damit wird dann erklärt, dass es sinnvoll und geplant ist, dass für dieses Jahr vermutlich trotz CL und Transfererlösen rote Zahlen geschrieben werden. Dass das tatsächlich an Fehlern liegen könnte, wird nicht in Erwägung gezogen. Jetzt kommt dann ein notwendiger Transferüberschuss ins Spiel. Auch der sei ja das logischste der Welt. Dem will ich auch gar nicht widersprechen, es passt aber überhaupt nicht zur Argumentation mit dem arm rechnen. Wieso sollte ich mich erst wegen der Steuerlast armrechnen, nur um dann wieder Transfererlöse zu generieren, welche mir wieder Gewinne bescheren? Man muss sich da meiner Meinung nach schon für eine Seite entscheiden.

Mir wird es von der Argumentation einfach zu verworren und ich erachte diese einfach zu großen Teilen als zielgerichtet und wenig ergebnisoffen.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber für mich ist die logischste Erklärung für das wohl auf uns zukommende Defizit im aktuellen Geschäftsjahr eine zu stark aufgeblähte Aufwandseite und ich sehe nicht, wie wir in den nächsten Jahren Gewinne machen sollten, wenn es im letzten und diesem Jahr nicht geklappt hat, insofern man nicht einen anderen finanziellen Weg einschlägt.

Das hört sich für mich schon ein wenig anders an. Danke dafür.
Niemand sagt, dass der Weg keine Gefahren bietet, unsere Ausgabenseite in den letzten Jahren nicht aufgebläht wurde oder allgemein unsere Strategie perfekt ist. Diese Worte legst ausschließlich du den Leuten, die eine Erklärung liefern (wie mir) in den Mund.
Ich bin übrigens der Meinung, dass die Chance für uns noch weiter zu wachsen (heißt regelmäßig top 4 zu sein) extrem gering ist (vermutlich bei deutlich unter 5%). Wir haben finanziell so einen Rückstand auf diese Vereine und selbst Stuttgart hat zwar einen deutlich geringeren Umsatz hat aber durch die Anteilverkäufe der letzten Jahren einen massiven Anschub bekommen (unseren Weg der Kapitalerhöhung finde ich übrigens deutlich nachhaltiger aber erstmal sind die Summen andere; bei uns gibt es vermutlich auch nicht den einen Investor der so eine Summe auf den Tisch legen würde und verlässlich/in der Region verwurzelt ist). Bei Stuttgart sehe ich übrigens das selbe Problem wie bei uns. Die sind in den letzten Jahren massiv gewachsen (TV-Geld Tabelle, internationale Erlöse) aber stoßen jetzt an die selbe Decke wie wir. Was daraus wird und ob die damit besser umgehen werden wir in 2, 3 Jahren sehen.

Zu deinem Passus bzgl. reich rechnen etc.. Auch da hast du nicht gelesen was ich geschrieben habe. Natürlich sind Fehler passiert. Große sogar! Aber diese liegen mMn deutlich mehr auf der sportlichen Ebene und nicht in der Finanzplanung. Hätte man im Sommer einen funktionieren Kader hingestellt, nicht den Trainer entlassen und im Winter nachlegen müssen denke ich nicht, dass wir ein signifikantes Minus eingefahren hätten. Wären wir in den Pokalwettbewerben jeweils ne Runde weiter gekommen denke ich sogar, dass wir einen deutlich Gewinn hätten ausweisen können. Klar kann man deutliche sportliche Rückschläge von vorneherein einplanen aber dann startet man im Schnitt halt mit nem schwächeren Kader.
Auch macht es sehr wohl Sinn zunächst mal mit einem Minus zu planen und dieses dann durch Verkäufe auszugleichen denn so kann ich je nachdem wie groß das Minus nachher wird (hängt ja massiv vom sportlichen Abschneiden ab) flexibel mit Verkäufen darauf reagieren. Ziel ist es immer noch nicht große Gewinne zu realisieren aber wenn Spieler nicht um jeden Preis weg wollen kann ich einen 15 Millionen Verlust ggfs. durch einen Verkauf von Collins ausgleichen. Für einen 35 Millionen Verlust muss man dann eher Kategorie Larsson, Brown oder Bahoya veräußern.

Dennoch fänd ich es schön wenn du wirklich mal auf Punkte eingehen würdest anstatt dir nur 1,2 Rosinen zu picken und entweder anderen nicht vorwirfst gefährliches Halbwissen zu verbreiten oder aufhörst selbst in jedem Post mehrere Unwahrheiten rauszuhauen.
Finanzlage der Eintracht |#5487
17.04.2026 - 11:58 Uhr
„Ich bin Eintracht-Fan. Ich bin der perfekte, leidenschaftliche Typ, der gerne in Deutschland investieren würde“, und er verweist auf eine angebliche deutsche Vergangenheit seiner Vorfahren: „Ich spreche die Sprache nicht. Aber mein Vater sagte: Du bist Deutscher. Also bin ich Deutscher.“ Und dazu noch ein vermeintlicher Deutscher, der sich vorgeblich auskennt im Herzen von Europa. John Textor, 60 Jahre alt, verweist auf die „Textorstraße mitten in Sachsenhausen“ – das passe also bestens mit ihm und der Eintracht.
https://www.transfermarkt.de/john-textor/profil/trainer/115743

Gibt ab Morgen auch in der Mediathek der ARD eine Doku "Inside Fußball"
Bei der Premiere war u.a. Krösche da, weil es im ersten Teil auch um die SGE geht. Der war irritiert, da dort John Textor zu sehen ist, der über die SGE spricht (siehe Quellentext). Die SGE lehnt so Multieigner ja ab.

•     •     •

United Colors of Bembeltown

Eintracht Frankfurt
Deutscher Meister 1959
UEFA Pokal / Europa League Sieger 1980, 2022
DFB Pokalsieger 1974,1975,1981,1988, 2018
Finanzlage der Eintracht |#5488
17.04.2026 - 12:53 Uhr
Konnte sie mir gestern schon in der ARD-Mediathek anschauen und finde es ist eine sehr gelungene Doku.

Die sehr klar alle Vorteile, aber eben auch die klaren und für mich auch sehr überwiegenden Nachteile der ganzen "Groß-Investoren-Gesellschaften" offen legt.

Es wäre (aber wohl schon seit Jahren... da gabs schon einige Interessenten) für die SGE das leichteste, sich kurzfristig aber mal so richtig schön Geld so zu holen - aber irgendwann isses weg und da man dadurch garantiert die Ausgaben bzw. Kosten so richtig hochdreht in sehr kurzer Zeit; wird das zu sehr hohen Prozent-Zahlen irgendwann zu riesengroßen Problemen (ich sage nur Hertha....) führen.

Hellmann vermittelte sehr glaubhaft (auch Krösche) in der Doku, dass das bei uns nicht passieren wird und ich bin da sehr froh drüber.

Aber ich kann diese Doku wirklich jedem empfehlen, da erfährt man einiges.
Finanzlage der Eintracht |#5489
17.04.2026 - 13:15 Uhr
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Krösche Textor tatsächlich nicht kennt. Ist das womöglich ein subtiler Diss? grins Ich denke, nahezu jeder, der sich für Fußball etwas mehr interessiert, kennt zumindest den Namen Textor.
Finanzlage der Eintracht |#5490
17.04.2026 - 13:41 Uhr
die Doku empfehle ich ausdrücklich mit viel Hintergrundinfos
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