Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
28.03.2026 - 00:04 Uhr
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
28.03.2026 - 00:59 Uhr
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Es gibt auch den offiziellen Eintracht-Podcast. Der kostet nix.
28.03.2026 - 01:34 Uhr
Beim Rasenfunk ging es diese Woche um Investoren und Multi-Club-Ownerships. Das hat nun nicht direkt mit der Eintracht zu tun, aber der Gast hat erwähnt, dass die größte Kostenschraube bei Fußballklubs in den letzten Jahren in die Führungspersonen geht und nicht mehr in die Spieler. Das Management ist das wo die Klubs eben den großen Unterschied sehen und Leute, die das komplexe Know-how mitbringen lassen sich ihre Arbeit auch gut bezahlen und entsprechend buhlt man um das größte Talent. Es ging sogar so weit, dass Weltkonzerne sich Fußballunternehmen anschauen, um zu schauen, wie man es dort schafft, unter solch präkären Bedingungen und einer enormen öffentlichen Aufmerksamkeit schafft, konstant Leistung zu bringen. Denn anders als bei etablierten Marktführern kann ein kleiner Fehler direkt den Kollaps des Unternehmens bedeuten und Hunderttausende Stakeholder schauen dir böse auf die Finger. Das müssen entsprechende Leute eben auch wollen, statt einfach nur ein wenig die bestehenden Absätze zu erhalten und mal die ein oder andere dumme Idee wie man das Produkt erneuern könnte zu testen. Bei Fußballvereinen gibt es keinen garantierten Erfolg.
Man sieht das ja auch bei der Eintracht. Die Kostenspirale bei den Spielern ist lange nicht mehr gestiegen. Der Topverdiener verdient immer noch genauso 3.5 Mio. Grundgehalt wie vor 3-4 Jahren. Und dieses Gehalt verdient nächste Saison dann vermutlich nur noch ein Spieler mit Robin Koch und nicht mehr drei als noch Trapp und Götze dazu kamen. Was aber halt eben steigt ist das Gehalt, was man Hellmann, Krösche usw. zahlen muss, da ihre Expertise, die eben auf dem Verein gesattelt ist und sofort arbeitet und nicht erst über 1-2 Jahre aufgebaut werden müssen und man in der Zwischenzeit abschmieren könnte. Entsprechend sind die Opportunitätskosten viel zu hoch als dass man das Gehalt nicht anwachsen lässt und wenn die beiden dann auch noch durch Sponsoring oder Spielerverkäufe Hunderte Millionen auf einmal anschleppen, dann kann man auch kaum sagen, dass kein Geld vorhanden wäre, um sie an ihrem Erfolg teilhaben zu lassen.
https://www.youtube.com/watch?v=-tOoyELqECI&t=3194s
Hier wer das Argument selbst hören will.
Man sieht das ja auch bei der Eintracht. Die Kostenspirale bei den Spielern ist lange nicht mehr gestiegen. Der Topverdiener verdient immer noch genauso 3.5 Mio. Grundgehalt wie vor 3-4 Jahren. Und dieses Gehalt verdient nächste Saison dann vermutlich nur noch ein Spieler mit Robin Koch und nicht mehr drei als noch Trapp und Götze dazu kamen. Was aber halt eben steigt ist das Gehalt, was man Hellmann, Krösche usw. zahlen muss, da ihre Expertise, die eben auf dem Verein gesattelt ist und sofort arbeitet und nicht erst über 1-2 Jahre aufgebaut werden müssen und man in der Zwischenzeit abschmieren könnte. Entsprechend sind die Opportunitätskosten viel zu hoch als dass man das Gehalt nicht anwachsen lässt und wenn die beiden dann auch noch durch Sponsoring oder Spielerverkäufe Hunderte Millionen auf einmal anschleppen, dann kann man auch kaum sagen, dass kein Geld vorhanden wäre, um sie an ihrem Erfolg teilhaben zu lassen.
https://www.youtube.com/watch?v=-tOoyELqECI&t=3194s
Hier wer das Argument selbst hören will.
28.03.2026 - 10:39 Uhr
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

indem Fans so neugierig werden, dass sie die massive Paywall von 1,50 € / Monat beseitigen und Zack -> Ergebnis positiv.
28.03.2026 - 17:18 Uhr
Zitat von Siakari
Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
28.03.2026 - 18:46 Uhr
Zitat von Melech
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Zitat von Siakari
Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
29.03.2026 - 11:52 Uhr
Zitat von Ridikulus
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Zitat von Melech
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Zitat von Siakari
Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Alle deine Fragen werden in dem Interview beantwortet. Schau dir den Podcast an, du kannst locker bis zur Hälfte Vorspulen, ab da beginnt die Erklärung.
Long Story short (war in dieser Form auch für mich neu):
Die Eintracht plant IMMER ohne Europa, nur mit der Liga. Das wird dann bei der DFL eingereicht und dort geprüft und abgesegnet (sonst gibt es keine Lizenz). Da geht es nicht um den Gewinn, sondern um die Liquiditätsplanung.
Dann hat man Plan CL, Plan EL und Plan ECL in der Schublade, mit denen man sich dann anpasst, je nach Saisonausgang. Seriöser kann man es nicht planen.
Hör es dir bitte an bevor du schreibst.
29.03.2026 - 13:14 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Alle deine Fragen werden in dem Interview beantwortet. Schau dir den Podcast an, du kannst locker bis zur Hälfte Vorspulen, ab da beginnt die Erklärung.
Long Story short (war in dieser Form auch für mich neu):
Die Eintracht plant IMMER ohne Europa, nur mit der Liga. Das wird dann bei der DFL eingereicht und dort geprüft und abgesegnet (sonst gibt es keine Lizenz). Da geht es nicht um den Gewinn, sondern um die Liquiditätsplanung.
Dann hat man Plan CL, Plan EL und Plan ECL in der Schublade, mit denen man sich dann anpasst, je nach Saisonausgang. Seriöser kann man es nicht planen.
Hör es dir bitte an bevor du schreibst.
Zitat von Ridikulus
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Zitat von Melech
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Zitat von Siakari
Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Alle deine Fragen werden in dem Interview beantwortet. Schau dir den Podcast an, du kannst locker bis zur Hälfte Vorspulen, ab da beginnt die Erklärung.
Long Story short (war in dieser Form auch für mich neu):
Die Eintracht plant IMMER ohne Europa, nur mit der Liga. Das wird dann bei der DFL eingereicht und dort geprüft und abgesegnet (sonst gibt es keine Lizenz). Da geht es nicht um den Gewinn, sondern um die Liquiditätsplanung.
Dann hat man Plan CL, Plan EL und Plan ECL in der Schublade, mit denen man sich dann anpasst, je nach Saisonausgang. Seriöser kann man es nicht planen.
Hör es dir bitte an bevor du schreibst.
Du verlangst sehr viel, wie ich finde.
Man liest doch allenthalben, dass wir mit der Europa-League planen und der Kader dementsprechend strukturiert ist. Daher ist die Panikmache aktuell ja so hoch, da wir auf Platz 7 die Europa-League sicher verpassen.
Diese Mär wird überall verbreitet und diejenigen, die nur nach oberflächlichen Aussagen und Überschriften gehen, bekommen Angst vor einem Szenario Schalke, Hertha oder Hamburg. Das bekommt man kaum noch reguliert. Die Wahrheit und die Faktenlage sieht um ein vielfaches anders aus. Aber dies wird ausgeblendet und dem Feuerleger wird gefolgt mit einer Überzeugung, die nur als gefährlich bezeichnet werden kann.
30.03.2026 - 12:14 Uhr
Zitat von Ridikulus
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Zitat von Melech
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Zitat von Siakari
Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Zitat von Ridikulus
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will
Zitat von Siakari
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Zitat von Ridikulus
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Zitat von Falkenmayer
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Zitat von Tafelberg
sehr lohnenswertes Interview
Zitat von Siakari
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
Eintracht TV+ hat ein Interview mit Finanzvorstand Julien Zamberk online gestellt.
Dort wird unter anderem auch auf den Kicker Artikel eingegangen, der in seinem Titel suggerierte die Eintracht würde auf Pump wirtschaften.
Kurzer Spoiler vorab - wobei die meisten das ohnehin schon wussten, weil es auf der Hand lag: Die Eintracht lebt nicht auf Pump.
Zudem wird beispielhaft aufgeschlüsselt was letztendlich von einem 100 Millionen Verkauf wirklich übrig bleibt und wie sich das zusammensetzt.
Auch das ist interessant, weil wir immer wieder diskutieren wieviel von so einem Verlauf reinvestiert werden kann.
Kurzer Spoiler auch hier: Ganz grob, ca. die Hälfte.
sehr lohnenswertes Interview
+1
Ich wette die Üblichen "Wah-was-wenn-der-Kicker-recht-hat" Kollegen hören es sich nicht an, nur um das nächste mal, wenn Draxler im DoPa mal wieder rülpst, in Panik zu geraten.
Ich wollte mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äußern, aber wenn man dieses Interview als Anlass für eine Breitseite gegen Kritiker heranziehen muss: abgerechnet wird mit Veröffentlichung der Jahresabschlüsse. Wenn da am Ende für dieses Jahr ein dickes Minus steht, kann Zamberk noch so tolle Interviews geben - versagt wurde dann dennoch. Ich bin gespannt, ob man das dann immernoch so einfach abtut. Mir als Fan bereitet das dann eher Sorgen.
Ich könnte jetzt versuchen dir zu erklären das du einen Denkfehler machst, wenn du glaubst das ein Minus zwangsläufig etwas mit einer schlechten Finanzplanung bzw. mit "über seine Verhältnisse leben" zu tun hat.
Wer sich das Interview anschauen kann und das Gesagte dort nicht krampfhaft falsch verstehen möchte, dem wird sich das auch erschließen. Ich halte dir mal zu Gute das du es dir vermutlich nicht anschauen kannst. Oder aber du verstehst es wirklich nicht.
In beiden Fällen wäre es sinnvoll deinerseits die Backen nicht so aufzublasen. Mangelnde Informationen oder Verständnisschwierigkeiten. Bei beidem empfiehlt es sich, sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen...
Dann erkläre doch mal - die Eintracht hat es ja leider als sinnvoll erachtet, das Interview hinter die Paywall zu packen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie man ein negatives Jahresergebnis bei sprudelnden Einnahmen positiv verkaufen will

Nö!
Da dein Standpunkt kategorisch zementiert ist, bist du mir die Zeit nicht wert.
Ich bereue es bereits mit dem Beitrag zuvor meine Zeit vergeudet zu haben.
Dann spring ich mal ein
Es macht einfach keinen Sinn ein Unternehmen wie eine Fußball AG, die nicht primär auf Gewinnerzielung, sondern auf sportlichen Erfolg ausgelegt ist, an einer Kennzahl wie dem Gewinn zu bewerten.
Eine seriöse Finanzplanung kann auch ein oder mehrere Jahre mit einem kontrollierten Verlust beinhalten. Der ausgewiesene Gewinn/Verlust hat auch nichts mit der Liquidität eines Unternehmens zu tun.
Oder lass es mich anders formulieren: Du kannst mit Eigenkapital Investitionen finanzieren, deren Abschreibung ergebniswirksam einen Verlust verursacht. Wenn das langfristig so bleibt, ist das Eigenkapital natürlich irgendwann weg, der Invest nicht refinanziert aber Du hast das nicht auf Pump gemacht.
Du kannst aber auch viel Fremdkapital in der Bilanz stehen haben, bist hoch verschuldet, machst aber Gewinn. Tilgungen sind nicht ergebniswirksam. Effektiv hast du möglicherweise gar nicht ausreichend flüssige Mittel, um deine Kredite zu bedienen, aber im Jahresabschluss steht trotzdem ein Gewinn.
Es macht einfach keinen Sinn. Bewerten kann man diese Zahlen nur basierend auf dem vollständigen Bild. Dazu gehört die Planung, die Strategie, der Trend, die Gewinn und Verlustrechnung, die Bilanz etc.
Ich verstehe schon den Zusammenhang zwischen all dem, aber dennoch danke, dass du hier so ausführlich schreibst. Das ist auch alles korrekt.
Den Kern meines Problems kann mir weiterhin niemand beantworten - wenn es Zamberk im Interview tut, Schande über mein Haupt und ich weiß auch, ich wiederhole mich:
Wir hatten im letzten Jahr einen Verlust aufgrund hoher Boni - ist abgehakt, passt.
Wir haben in diesem Jahr einen saftigen Transferüberschuss - dass davon nicht alles hängen bleibt, klar, auch das wurde ausreichend besprochen. Dazu die CL Einnahmen. Dazu kommen höhere TV Gelder wegen Platz 3 in der Liga etc. Boni dürften aufgrund des überschaubaren sportlichen Erfolgs moderat ausfallen. Wir sehen doch in diesem Jahr quasi den best case in unserem Business Modell oder etwa nicht? Wie kann da ein Verlust entstehen (was diverse Medien mittlerweile mehrfach verkündet haben)? Und wie kann das auch noch positiv interpretiert werden?
Werfen wir mal einen Blick in die nächste Saison: uns fehlen im Vergleich zu diesem Jahr die CL Einnahmen - was macht das aus? Vielleicht um die 60 Mio. inkl. Boni unserer Sponsoren, Ticketing etc. Was passiert dann mit unserem Ergebnis? Natürlich wird man versuchen, Kosten zu reduzieren im Vergleich zu einer CL Saison, aber kann man innerhalb eines Jahres so viele Kosten einsparen? Ich bezweifle das. Bedeutet wir müssen Spieler verkaufen - klar, auch das ist Teil unserer Philosophie, aber um hier die Lücke zu schließen, um nicht das komplette EK aufzufressen, musst du da am Kader schon sehr viel Substanz verkaufen - also die Aussicht auf sportlichen Erfolg.
Long Story Short: Letztes Jahr Verlust, dieses Jahr Verlust (angenommen es stimmt), wie realistisch ist dann ein Gewinn im kommenden Jahr? Ich wüsste nicht, woher der kommen soll. Dann hätte man drei Jahre hintereinander Verlust gemacht. Wirkt auf mich nicht sonderlich gesund.
Da der Beitrag tatsächlich noch ein Like bekommen hat möchte ich auch nochmal ein paar mMn signifikante Punkte dazu erwähnen. Im Bereich Frühjahr/Frühsommer letzten Jahres wurde die Finanzplanung an die sportlichen Gegebenheiten angepasst (Die CL stand fest und man wusste vermutlich auch sehr sicher, dass Ekitike gehen wird und grob zu welchem Preis). Man hat wie immer mit dem Minimum geplant und vermutlich so, dass das Jahresergebnis leicht negativ ausfallen wird (-10 bis 0) Millionen. Warum? Zum einen muss die theoretische Planung auf Grund der Linzensierungsvorgaben der DFL dem standhalten aber auch weil man idealerweise mit einem geringen Gewinn aus der Saison geht. Warum? Man will möglichst wenig Steuern zahlenm und in der kommenden Saison möglichst sportlich wieder das Maximum erreichen (daher gibt man lieber wieder mehr für Spieler aus). Vermutlich hätte uns das weiterkommen in der CL direkt in den positiven Bereich gespült (oder ggfs DFB- Halbfinale o.ä.) aber stattdessen haben wir halt tatsächlich nur das Minimum erreicht und zudem den Trainer entlassen plus im Winter massiv nachlegen müssen. Kurzum ich wäre sehr verwundert wenn wir nicht mit einem deutlich negativen Ergebnis aus der Saison kämen. Ansonsten wäre die (Finanz)Planung auch nicht wirklich zielführend gewesen. Stell die vor wir kommen irgendwie in der CL ne Runde weiter plus spielen eine erfolgreiche Saison im DFB Pokal, entlassen den Trainer nicht um kommen mit einem Gewinn vor 30-35 Millionen aus der Saison den wir voll versteuern müssen. Da macht es in meinen Augen deutlich mehr Sinn in einem realistisch leicht negativen Bereich zu planen und dann mit Spielerverkäufen auf die reale Situation reagieren zu können. Zudem schreibst du in deinem Beitrag was von höheren TV_Geld Einnamen. Meines Wissens nach sind wir seit der Saison 21/22 auf Platz 5 der TV Geld Tabelle (nächste Saison vermutlich nicht mehr) und durch den 3. Platz letzte Saison hat sich daran genau 0 geändert. Auch die 60 Millionen aud der CL sind sehr hoch gegriffen man spricht eigentlich von 35-50 Millionen die garantiert sind je nach Verband und Ranking des Vereins.
Auch scheint mir, dass du das Prinzip Abschreibungen von Spielerwerten sowie den Unterschieb zwischen GuV und Liquiditätsplanung nicht in Gänze durchschaut hast. Alles in allem würde ich versuchen das Thema zu verstehen (dabei kann ein LLM übrigens auch Laien sehr gut helfen) bevor ich aus einem Gefühl argumentiere und dabei Argumente beiseite lasse.
Beispiel: Wenn diese Saison wo alles perfekt ist mit einem negativen Finanzergebnis abgeschlossen wird ist die Planung schlecht und der Verein kann nicht gesund sein. Dem würde ich vehement widersprechen.
30.03.2026 - 17:58 Uhr
Ich glaube das hier ggf. sogar eine bilanzielle Besonderheit eine Rolle spielt, die @Ridikulus eventuell übersehen hat (reine Vermutung):
Die Eintracht Frankfurt Fußball AG bilanziert nicht nach dem Kalenderjahr sondern passend zum Sportbetrieb/der Saison zum 30.06.
Im Oktober 2025 vorgestellt und im Februar 2026 veröffentlicht, wurde der Jahresabschluss zum 30.06.2025, also zur Saison 24/25. Die hier immer wieder zitierte Champions League aus dieser Saison ist in den Zahlen dementsprechend noch gar nicht berücksichtigt. Die Frage "Wieso haben wir einen Verlust, obwohl wir doch CL spielen", stellt sich hier also noch gar nicht.
Darüber hinaus hat man in der Saison 23/24 einen Gewinn von 27 Millionen erwirtschaftet, konnte sich den Verlust also quasi leisten.
Viele der Transferausgaben, die man getätigt hat, machen sich auch erst so richtig in den Zahlen 24/25 bemerkbar. Wir haben 23/24 und 24/25 erstmals rund 90 Millionen Transferausgaben getätigt. Das sind in Summe 180 Mio. EUR, die natürlich die Position Abschreibung massiv erhöhen (siehe dazu Jahresabschluss) und sich in den folgenden Jahren erst bemerkbar machen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir mit den CL Einnahmen für die Saison 25/26 wieder einen Gewinn ausweisen. In den Jahren darauf wird man aber weiterhin die Auswirkungen davon merken, dass wir für Burkhardt und Doan über 40 Millionen ausgegeben haben, da wir diese nun über die Vertragslaufzeit abschreiben müssen, obwohl die Transfers aus Laien-/Fansicht im Kopf längst abgeschlossen sind.
Die Eintracht Frankfurt Fußball AG bilanziert nicht nach dem Kalenderjahr sondern passend zum Sportbetrieb/der Saison zum 30.06.
Im Oktober 2025 vorgestellt und im Februar 2026 veröffentlicht, wurde der Jahresabschluss zum 30.06.2025, also zur Saison 24/25. Die hier immer wieder zitierte Champions League aus dieser Saison ist in den Zahlen dementsprechend noch gar nicht berücksichtigt. Die Frage "Wieso haben wir einen Verlust, obwohl wir doch CL spielen", stellt sich hier also noch gar nicht.
Darüber hinaus hat man in der Saison 23/24 einen Gewinn von 27 Millionen erwirtschaftet, konnte sich den Verlust also quasi leisten.
Viele der Transferausgaben, die man getätigt hat, machen sich auch erst so richtig in den Zahlen 24/25 bemerkbar. Wir haben 23/24 und 24/25 erstmals rund 90 Millionen Transferausgaben getätigt. Das sind in Summe 180 Mio. EUR, die natürlich die Position Abschreibung massiv erhöhen (siehe dazu Jahresabschluss) und sich in den folgenden Jahren erst bemerkbar machen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir mit den CL Einnahmen für die Saison 25/26 wieder einen Gewinn ausweisen. In den Jahren darauf wird man aber weiterhin die Auswirkungen davon merken, dass wir für Burkhardt und Doan über 40 Millionen ausgegeben haben, da wir diese nun über die Vertragslaufzeit abschreiben müssen, obwohl die Transfers aus Laien-/Fansicht im Kopf längst abgeschlossen sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Melech am 30.03.2026 um 17:58 Uhr bearbeitet
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