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Finanzlage der Eintracht

23.12.2006 - 12:55 Uhr
Finanzlage der Eintracht |#5391
07.03.2026 - 18:06 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Jochen-Wetterau

Was ich interessant finde, sind Aussagen, dass wir hier spekulieren, der Kicker nur Fakten präsentiert?
Fakt ist, dass man in Frankfurt mehr oder wenig ein 0 geplant hatte mit Tendenz ins Minus (weil man Spieler nicht loswurde). Jetzt entlässt man Toppmöller und holt einen neuen Trainer, sowie muss man verletzungsbedingt im Kader nachlegen. Das Ergebnis geht oh Überaschung natürlich ins Negative? Der Kicker entnimmt aus seiner Info, dass man Einnahmen abgetreten habe, enorme finanzielle Probleme hat. Ist natürlich keine Interpretation, sondern Fakt, während Einwände, dass es sich um reine Finanzierungen handeln könnte, eine reine Mutmaßung ist.

Sollten wir Europa verpassen, sehen wir wir groß unsere Probleme sind oder nicht. Für mich scheint das Bild aufgrund der Entwicklungen und Investitionen normal und plausibel, aber so wie wir gerne die Rosa Brille aufhaben, muss der Journalist seinen Inhalt verkaufen.


Kicker präsentiert die Fakten, erstens die Fakten zum vergangenem Geschäftsjahr, zweitens die veränderten Fakten zur laufenden Saison. Da wird nichts ins Negative interpretiert. Da steht einfach 10 bis 20 Mio Minus, und das ist nunmal Fakt.

Negative Fakten als nicht bedeutend abtun, ist Deine Interpretation. Kannste so machen, ist aber Interpretation.

Ich finde eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Topmöller zum glatt doppelten Gehalt und dann auch noch um zwei Jahre verlängert nicht eine reine Finanzierung, sondern einfach nur sinnlose Geldverschwendung. Ein Wahi Rekordtransfer ist ebenso keine Finanzierung. Hier wurde eben nicht waghalsig investiert, um sportl Erfolg zu gewährleisten, hier wurden nachhaltige Fehlentscheidungen gemacht. Das ist meine Interpretation, kein Fakt.

Als BVB Haaland abgeben musste und dafür "nur" Sebastien Haller holte (gleiche Ausgaben wie Schürrle im Jahr 2016, trotz extrem höherer Gesamteinnahmen keine neuen Höchstausgaben), statt wie Krösche absolute Rekordausgaben zu tätigen, waren das definitv im Verhältnis eher geringe Investitionen. Dann wurde bei Haller Krebs festgestellt und diesen Total Ausfall hat man lediglich mit 5 Mio Modeste ausgleichen wollen? BVB hatte also plötzlich eine Saison mit Modeste als Stürmer, statt Haaland? Wo wurde da wahhalsig in den künftigen sportl Erfolg investiert?

Was wurde aus der Prognose? Nettogewinn wurde doppelt so gut wie erwartet. was passierte rein sportl? in allen drei Wettbewerben besser als in letzter Saison mit Haaland. Hätte auch schief gehen können, aber bei den sehr niedrigen Investitionen hätte es nicht die gleiche Bedeutung gehabt wie bei Frankfurt. Bei doppelt so hohen Einnahmen könnte BVB einen doppelt so hohen Verlust haben wie Frankfurt.

Kritikpunkte gibt und gab es beim BVB trotzdem zuhauf. Damals wie heute. Es würde zu wenig investiert, wird beim BVB bemängelt, es wird zu viel investiert, wird bei Frankfurt bemängelt. Aus dem allem kann man nichts eindeutiges herleiten, schon gar nicht für alle Zeiten.

Aber Krösche nicht kritisieren zu wollen, halte ich in dem Zusammenhang für wenig zielführend und bei Axel Hellmann sehe ich das ganz genauso. Es kann einfach nicht sein, daß Eintracht Frankfurt Champions League spielt, 95 Mio Rekordtransfereinnahmen für Etikeke hat und man dann eventuell bis zu 20 Mio Minus macht. und in dieser gemengelage so dermaßen hohe Gehaltszahlungen für den Vorstand tätigt.

Wenn man mit "Finanzierungen" argumentiert, müsste Eintracht Frankfurt jetzt souverän auf den Top 4 Plätzen stehen, dann könnte man sagen, sie hätten in den sportl Erfolg finanziert. Bei Topmöller oder Wahi hat man einfach nur Geld in den Sand gesetzt...


Was mich mal interessieren würde: Wenn man schon so viel Zeit für so einen langen Post aufwendet, wieso nimmt man sich dann nicht erstmal noch knappe 5 min mehr und liest sich in den Thread kurz ein. Alles was du schreibst und vieles was spekuliert wird vom Kicker (nein, es ist eben nicht alles "Fakt"), wurde davor diskutiert, eingeordnet und teils widerlegt.

Schade. Aber dir erkläre ich es sicher nicht noch einmal. Lies einfach nach, oder geh weiter. Ist mir ehrlich Latte.

Ach, eins noch: Ich bin Fußball Fan, nicht Anleger oder Investor. Wenn mein Verein innerhalb von 5 Jahren kumuliert ne rote oder schwarze Null fährt, dann ist mir das komplett ausreichend. Ich will Fußball sehen, keine Börsenkurse. Was hab ich denn davon wenn der Verein reich wird? Nix. Eine gesunde Struktur ist wichtig, Eigenkapital braucht es halt, alles andere ist mir egal. Ich will nicht sehen dass man Spieler für 100+ mio kauft. Ich find es viel geiler einen. wie Ayoube zu holen für 200k der dann den Sprung zu den Herren schafft.
Aber egal, kann ja jeder anders sehen.

•     •     •

Nur die SGE

#StandwithUkraine
Finanzlage der Eintracht |#5392
07.03.2026 - 18:34 Uhr
Zitat von Jochen-Wetterau

Krösche könnte imho sofort woanders für mehr unterschreiben


Ist das so? Welchen Erfolg hatte Krösche ganz genau?

Krösche hat z.B. Marmoush für 0 Euro Ablöse von Wolfsburg geholt, das war ein Megaerfolg ohne wenn und aber. Könnte Krösche solche Deals auch bei Bayern München durchziehen? Da weht ein komplett anderer Wind, es sollen jedes Mal definitiv direkt unumstrittene Topspieler für viel Geld geholt werden, die dann sofort funktionieren müssen.

nicht Kolo Muani kurz vor Transferende verkaufen, keinen Ersatz haben und im Winter erst mal ungünstig reinvestieren, so daß Frankfurt 16 Pkt Rückstand auf BVB hatte, obwohl BVB mit Platz 5 die schlechteste Saison seit 10 Jahren spielte.

bei Etikeke ging es nur darum, den Spieler zu kaufen, um ihn direkt wieder zu verkaufen. Also mit Spielerhandel Geld verdienen. Aber das ist nicht das Geschäftsmodell von irgendwelchen Topclubs, weder Bayern noch sonstwer.

So irrsinnig viel Geld durch Spielertransfers einnehmen, weiteres Geld durch drei Kapitalerhöhungen seit 2018 bekommen und dann trotz CL Teilnahme ein deutliches Minus generieren, sowas würde bei Bayern nie gehen.

Was sagte Eberl als Bayern in der Sommerpause ewig lang niemand verpflichtet hatte?
"ich weiß nicht, wie viel Geld wir haben. Mir wird immer nur gesagt, wir müssen sparen, sparen, sparen."
letztlich haben die Bayern dann nur einen Spieler teuer geliehen.

BVB hat auch sehr wenig investiert, im Winter nur verkauft und niemanden verpflichtet.
Bayern hat seit Jahrzehnten ein Geschäftsmodell was darauf beruht, völlig unabhängig von Transfereinnahmen zu sein, BVB ist noch nicht so weit, aber kurz davor.

Solche sehr anderen Geschäftsmodelle sind nur möglich, wenn die Kostenstruktur so gestaltet ist, daß sie weitgehend unabhängig von sportl Erfolgen oder Misserfolgen ist. Also eine günstige Personalkostenquote.

Bayern hat jahrelang eine im internationalen Vergleich günstige Personalkostenquote, BVB in der abgelaufenen Saison die günstigste seit 8 Jahren. Frankfurt hingegen hat eine Personalkostenquote Ex-Transfer von 65%. das ist im Bundesliga Vergleich völlig jenseits, aber auch international machen das eigentlich nur Scheichklubs die es sich leisten können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.03.2026 um 18:37 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5393
07.03.2026 - 19:55 Uhr
Zitat von Falkenmayer


Ach, eins noch: Ich bin Fußball Fan, nicht Anleger oder Investor. Wenn mein Verein innerhalb von 5 Jahren kumuliert ne rote oder schwarze Null fährt, dann ist mir das komplett ausreichend. Ich will Fußball sehen, keine Börsenkurse. Was hab ich denn davon wenn der Verein reich wird? Nix. Eine gesunde Struktur ist wichtig, Eigenkapital braucht es halt, alles andere ist mir egal. Ich will nicht sehen dass man Spieler für 100+ mio kauft. Ich find es viel geiler einen. wie Ayoube zu holen für 200k der dann den Sprung zu den Herren schafft.
Aber egal, kann ja jeder anders sehen.


Du hast als Fan eine ganze Menge davon, wenn Dein Verein sehr gut wirtschaftet. Dann werden nicht deine Lieblingsspieler direkt verkauft, weil es schon fast Notverkäufe sind, dann verstetigen sich die Erfolge nachhaltig. Ist wenig sinnstiftend zu denken, das finanzielle wäre unwichtig.

Ich bin jahrzehntelang ein Sympathisant von Eintracht Frankfurt. Wirklich jahrzehntelang. Sehr im Gegensatz zu Bayern, wo ich mich über jede Niederlage freue oder Stuttgart, die mir mehr oder weniger egal sind. so viel zu meinem Fandasein.

in der jüngsten Frankfurt Historie gab es diese endlos geniale Büffelherde. Das war einfach nur geil. Dann den Pokal gg Bayern gewonnen, schließlich der Euro League Sieg, der einzige Euro League Sieg einer deutschen Mannschaft überhaupt. und nun die beste Bundesliga Platzierung seit Jahrzehnten.

Aber schade, jedes Malk muss immer direkt jeder gute Spieler verkauft werden? Das Ziel eines jeden Vereins ist immer, dies wenigstens so lange wie möglich hinauszuzögern bis dann irgendwann der Punkt erreicht wird, wo man seine Spieler nicht mehr verkaufen muss, eben weil man es sich leisten kann. Aber bei Frankfurt ist direkt nach einer sehr guten Saison Schluss mit lustig.

Und jetzt? Marmoush mitten in der Saison verkauft, erstmalige CL Teilnahme über Bundesliga Platzierung deswegen fast noch verspielt, dann Etikeke verkauft und jetzt sieht die Sache eben nicht mehr so gut aus.

So weit völlig normal, aber obwohl es diese Saison eher bescheiden läuft, muss Frankfurt einen Transferüberschuss von 50-70 Mio nächsten Sommer erzielen? Das verschlechtert die Chancen für nächste Saison nochmals und sorry, das ist einfach nicht toll. Für keinen Fan.

Wird sich die Personalkostenquote verbessern können? Jonathan Burkhard verdient doppelt so viel wie Marmoush. Einnahmen würden geringer, wenn man EL verpasst. könnte man endlos durchdiskutieren, ich kürze das mal ab: eine Personalkostenquote signifikant verringern, ist ein Prozess, der viele Jahre benötigt. Zur Zeit hat sich die diesbezügliche Sachlage sehr klar verschlechtert.
Finanzlage der Eintracht |#5394
07.03.2026 - 20:45 Uhr
Gott bewahre uns vor halbgöttern, die sich ihren Nickname offensichtlich nicht nur zum Spaß ausgesucht haben 🙄

Wo kommen diese Leute nur immer wieder her 😭

Mit der Meinung das Krösche nix drauf hat als Geisterfahrer in der Gegenrichtung auf der Autobahn unterwegs sein und dann noch wie wild empört den Normalverkehr anhupen dabei. Kann man sich echt nicht ausdenken.
Finanzlage der Eintracht |#5395
07.03.2026 - 21:51 Uhr
Zitat von Siakari
Gott bewahre uns vor halbgöttern, die sich ihren Nickname offensichtlich nicht nur zum Spaß ausgesucht haben 🙄

Wo kommen diese Leute nur immer wieder her 😭

Mit der Meinung das Krösche nix drauf hat als Geisterfahrer in der Gegenrichtung auf der Autobahn unterwegs sein und dann noch wie wild empört den Normalverkehr anhupen dabei. Kann man sich echt nicht ausdenken.


Man muss nur in sein BVB-Forum schauen. Da sind noch viele ähnliche Beiträge über die Eintracht zu lesen:

Zitat von halbgott
Krösche hat im Sommertransferfenster total versagt, kann man nicht anders sagen.

Wahi war der totale Rekordeinkauf. Das muss man ins Verhältnis zu den Einnahmen sehen, natürlich nicht die Transfereinnahmen, sondern die realen Umsätze Ex-Transfers. Wenn BVB 140 Mio für Dembele einnahm, geben sie natürlich niemals 80 Mio für seinen Ersatz aus.

Eintracht Frankfurt hat weniger als halb so hohe Einnahmen wie BVB, wenn Frankfurt für Wahi wahnwitzige 26 Mio ausgegeben hatte, entspräche das un gefähr 55 Mio die BVB für seinen Rekordtransfer ausgegeben hätte. Wahi hat total versagt, es fehlte an allem. Nicht nur seine Scorerwerte, die waren katastrophal, auch die Einbindung an Spiel, einfachste Bälle verstolpert, falsche Laufwege und am Ende wurde ihm auch noch die falsche Einstellung zum Verhängnis, mit anderen Worten Total Flop.

Das muss man sich mal vorstellen, was hier los wäre, hätte Kehl jemals so einen krassen Fehlkauf getätigt.

aber das ist noch nicht alles. auch die ganzen anderen Transfers haben nicht gezündet. Hier wurde gelästert, BVB gibt sein junges Talent Collins für viel zu wenig Geld ab. Eintracht Frankfurt hätte jetzt einen Nationalspieler. Collins hat EXTREM versagt, sein einziger Länderspielauftritt war extrem würdelos, herzlichen Glückwunsch dazu. In der Bundesliga hat er schlechte Noten, Frankfurt hat sich mit Hängen und Würgen gerade mal so über die Ziellinie Winterpause gewürgt. In der Champions League hat Collins extrem versagt, Frankfurt hat Massaker Niederlagen erlitten und könnte die CL Play Offs verpassen. Das sind deutlich zweistellige Mindereinnahmen.

Frankfurt hat in kürzester Zeit 3 (in Worten DREI !!!!!) Kapitalerhöhungen gemacht, nach Angaben von Axel Hellmann war die Lizenz für die Bundesliga ansonsten in Gefahr. Wahnsinn. Unglaubliche Rekordeinnahmen für Kolo Muani, Marmoush, Etikeke aber es ist kein Geld da. Das muss man erst mal bringen. Es ist extrem schwaches Manegement, völlig rätselhaft, wieso Krösche so unfassbar gelobt wird.

Zehn Millionen Euro für die Vorstände
Explodierende Personalkosten: Wie riskant ist Frankfurts Wachstumsstrategie?

das sit die Überschrift nicht etwa der BILD, sondern vom Kicker. Wer nur die Überschrift liest, ist schon gut informiert, wer wissen will, wieso liest einfach den Artikel, hier bitte:
https://www.kicker.de/explodierende-personalkosten-wie-riskant-ist-frankfurts-wachstumsstrategie-1161072/artikel
Finanzlage der Eintracht |#5396
08.03.2026 - 07:50 Uhr
Die Arbeit von Krösche bewertet sich eigentlich recht einfach.

Ich lese seit 3 Jahren bei der Bewertung seiner Arbeit immer nur Vergleiche zu CL-Vereinen.
Finanzlage der Eintracht |#5397
08.03.2026 - 11:58 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Falkenmayer

Ach, eins noch: Ich bin Fußball Fan, nicht Anleger oder Investor. Wenn mein Verein innerhalb von 5 Jahren kumuliert ne rote oder schwarze Null fährt, dann ist mir das komplett ausreichend. Ich will Fußball sehen, keine Börsenkurse. Was hab ich denn davon wenn der Verein reich wird? Nix. Eine gesunde Struktur ist wichtig, Eigenkapital braucht es halt, alles andere ist mir egal. Ich will nicht sehen dass man Spieler für 100+ mio kauft. Ich find es viel geiler einen. wie Ayoube zu holen für 200k der dann den Sprung zu den Herren schafft.
Aber egal, kann ja jeder anders sehen.


Du hast als Fan eine ganze Menge davon, wenn Dein Verein sehr gut wirtschaftet. Dann werden nicht deine Lieblingsspieler direkt verkauft, weil es schon fast Notverkäufe sind, dann verstetigen sich die Erfolge nachhaltig. Ist wenig sinnstiftend zu denken, das finanzielle wäre unwichtig.

Ich bin jahrzehntelang ein Sympathisant von Eintracht Frankfurt. Wirklich jahrzehntelang. Sehr im Gegensatz zu Bayern, wo ich mich über jede Niederlage freue oder Stuttgart, die mir mehr oder weniger egal sind. so viel zu meinem Fandasein.

in der jüngsten Frankfurt Historie gab es diese endlos geniale Büffelherde. Das war einfach nur geil. Dann den Pokal gg Bayern gewonnen, schließlich der Euro League Sieg, der einzige Euro League Sieg einer deutschen Mannschaft überhaupt. und nun die beste Bundesliga Platzierung seit Jahrzehnten.

Aber schade, jedes Malk muss immer direkt jeder gute Spieler verkauft werden? Das Ziel eines jeden Vereins ist immer, dies wenigstens so lange wie möglich hinauszuzögern bis dann irgendwann der Punkt erreicht wird, wo man seine Spieler nicht mehr verkaufen muss, eben weil man es sich leisten kann. Aber bei Frankfurt ist direkt nach einer sehr guten Saison Schluss mit lustig.

Und jetzt? Marmoush mitten in der Saison verkauft, erstmalige CL Teilnahme über Bundesliga Platzierung deswegen fast noch verspielt, dann Etikeke verkauft und jetzt sieht die Sache eben nicht mehr so gut aus.

So weit völlig normal, aber obwohl es diese Saison eher bescheiden läuft, muss Frankfurt einen Transferüberschuss von 50-70 Mio nächsten Sommer erzielen? Das verschlechtert die Chancen für nächste Saison nochmals und sorry, das ist einfach nicht toll. Für keinen Fan.

Wird sich die Personalkostenquote verbessern können? Jonathan Burkhard verdient doppelt so viel wie Marmoush. Einnahmen würden geringer, wenn man EL verpasst. könnte man endlos durchdiskutieren, ich kürze das mal ab: eine Personalkostenquote signifikant verringern, ist ein Prozess, der viele Jahre benötigt. Zur Zeit hat sich die diesbezügliche Sachlage sehr klar verschlechtert.


Dazu nur 2 Dinge:

Du verkaufst eine Spieler nicht dann wann es die am besten passt, sondern dann, wenn der Spieler auf dich zukommt und sagt "Hey, ich habe hier eine einmalige Chance, ich würde das gerne machen". Das ist Step 1.

Dann kommt der interessierte Verein und bietet eine entsprechende Ablösesumme, die dazu führt dass man sagt: "okay, das kompensiert den wirtschaftlichen Verlust, der durch das nicht-erreichen unserer sportlichen Ziele eintreten könnte" Step2.

Der Punkt ist, das was du forderst: Verkaufen dann wenn es sportlich und finanziell passt ist ein illusorisches Luftschloss. Es gehören 3 Parteien dazu und es muss alles zusammen passen.

Deine Peja - Football-Manager Attitüde ist halt weit weg von realen Gegebenheiten. Deine Behauptung, dass Johnny Burkhard doppelt so viel verdient als Marmoush bei uns verdiente ist halt definitiv falsch. Abgesehen von fehlenden validen Quellen, sollten du mal drüber nachdenken, was es bedeutet wenn ein Spieler ablösefrei kommt.

Egal, denn solange du nicht die Bilanz im Sommer (wahrscheinlich werden wir diese im frühen Herbst zu sehen bekommen) abwartest, ist alles was du schreibst reine Spekulation.

Persönlich bin ich seit 40+ Jahren Eintracht Fan und seit 25+ Jahren Mitglied. Ich habe das Recht dir zu sagen dass wir gerade die finanziell stabilste Phase der SGE erleben seit Aufzeichnungsbeginn. Außerdem bin ich beruflich immer mal mit dem Lesen und interpretieren von Bilanzen befasst und ich kann dir sagen: wenn ich die von der SGE lese, scheint mir die Sonne aus dem Hintern. Nichts ist ohne Risiko, die Zahlen der SGE sind aus Risiko Aspekten völlig in Ordnung.
Wenn man da wirkliches Interesse daran hat, außerhalb von Stammtisch Palaver wie wir es hier halten, dann kann man sich auch Berichte von Rating Agenturen ansehen. Das sind Leute die sich professionell damit befassen und die auch die SGE bewerten. Kann man machen. Hätte auch der Kicker machen sollen. Hat er aber nicht . Aus Gründen.

Allseits schönen Sonntag. Mehr Lebenszeit ist mir die Diskussion nicht wert.

•     •     •

Nur die SGE

#StandwithUkraine
Finanzlage der Eintracht |#5398
08.03.2026 - 16:47 Uhr
Da ich kein Finanzexperte bin, eine konkrete Frage.
Wie schaut es aus, wenn wir uns 2 oder 3 Jahre nicht für einen internationalen Platz qualifizieren ?

Klar. Spieler verkaufen, die ein hohes Einkommen haben. Nur noch billige Spieler holen, die weniger verdienen.
Ich hab schon etwas Angst, dass wir wieder auf den Stand von vor 10 Jahren abrutschen und froh sind, nicht abzusteigen.
Finanzlage der Eintracht |#5399
08.03.2026 - 17:42 Uhr
Zitat von zap100

Da ich kein Finanzexperte bin, eine konkrete Frage.
Wie schaut es aus, wenn wir uns 2 oder 3 Jahre nicht für einen internationalen Platz qualifizieren ?

Klar. Spieler verkaufen, die ein hohes Einkommen haben. Nur noch billige Spieler holen, die weniger verdienen.
Ich hab schon etwas Angst, dass wir wieder auf den Stand von vor 10 Jahren abrutschen und froh sind, nicht abzusteigen.

Ohne ein Experte zu sein, allein aus der langjährigen Sicht als Beobachter.

Zum einen wird vermutlich der Etat so weit runtergefahren wie es die geringeren Einnahmen vorgeben.

Probleme bekommt man eigentlich nur, wenn einem das nicht gelingt, weil man z.B. zu viele im Gehalt teure Spieler nicht los wird.
Da die Eintracht dem Vernehmen nach stark erfolgsabhängige Gehälter zahlt, sollte dies im Falle des Misserfolgs die Gehaltskosten von ganz alleine ein Stück weit puffern.
Das was uns im Erfolgsfall an Mehrkosten entsteht - weshalb gerade einige beklagen das wir zuletzt zu hohe Gehaltskosten hatten - kommt der Eintracht im umgekehrten Fall finanziell dann zugute.

Ein finanzielles Risiko würde zudem entstehen, wenn man den Misserfolg mit überhohen Investitionen entgegenwirken will.
Da gab es in der Vergangenheit zahlreiche populäre Negativbeispiele, wie Schalke, HSV oder Hertha, die den sportlichen Erfolg finanziell erzwingen wollten und dann irgendwann hoffnungslos verschuldet waren.

Wenn die Eintracht in so einen Fall bodenständig bleiben würde, würde man auch keine Schulden anhäufen. Erfolg erarbeiten und nicht erkaufen wollen, sollte immer die Devise sein.

Am Ende ist es immer und überall die Qualität der Arbeit auf allen Ebenen die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Kurzzeitige Ausreißer nach oben oder unten kann es immer mal geben. Die Eintracht hat diese Saison vermeintlich eine etwas schwächere erwischt. Wenn man aber gut arbeitet, relativiert sich das in der Folge dann wieder.

Daher mache ich mir aktuell überhaupt keine großen Sorgen. Weder sportlich noch finanziell.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Siakari am 08.03.2026 um 17:44 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5400
08.03.2026 - 20:55 Uhr
Zitat von zap100
Da ich kein Finanzexperte bin, eine konkrete Frage.
Wie schaut es aus, wenn wir uns 2 oder 3 Jahre nicht für einen internationalen Platz qualifizieren ?

Klar. Spieler verkaufen, die ein hohes Einkommen haben. Nur noch billige Spieler holen, die weniger verdienen.
Ich hab schon etwas Angst, dass wir wieder auf den Stand von vor 10 Jahren abrutschen und froh sind, nicht abzusteigen.


1. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Hellmann mal gesagt, dass man in 3 von 5 Jahren europäisch spielen müsste um den aktuellen Kurs weiterfahren zu können, in wie weit das noch gültig ist, kann ich nicht sagen, sollte es aber wenn man eine Aussage über 5 Jahre trifft.

2. Gegenfrage, welche der vor uns stehenden Mannschaften (und das dürften alle mit gleichen oder höheren Ambitionen sein), könnte es sich erlauben, sich 2-3 Jahre nicht international zu qualifizieren ohne dann eine Kurskorrektur vornehmen zu müssen?

Das ist doch vollkommen normal, dass wenn man seine Ziele mehrfach verfehlt, dass man dann etwas ändern und erstmal kleinere Brötchen backen muss.
Nicht nur bei der Eintracht, nicht nur Bundesliga, nicht nur Fußball, nicht nur im Sport.

•     •     •

Mind.100 Bundesligaspiele (Positionen laut TM):
Hradecky, Stein, Trapp
Berthold, Binz, Hinteregger, Körbel, Ndicka, Neuberger, Pezzey, Tuta
Bein, Götze, Hölzenbein, Kostic, Möller, Nachtweih, Nickel, Rode
Cha, Grabowski, Meier, Yeboah
***
Ein Experte ist jemand der dir heute vorhersagt, was morgen passieren wird und der dir übermorgen erklärt, warum es gestern anders gekommen ist.
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