Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt
deadline-day banner

Finanzlage der Eintracht

23.12.2006 - 12:55 Uhr
Finanzlage der Eintracht |#5411
16.03.2026 - 14:39 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Zitat von Ridikulus

Das ist so nicht ganz richtig - ich beziehe mich, wie auch bereits mehrfach erklärt, auf die Gerüchte hinsichtlich des Geschäftsjahres 25/26, also der aktuellen Saison.

Das negative Vorjahresergebnis ist ausreichend diskutiert und plausibel. Im Zuge dessen hieß es allerdings, dass im aktuellen GJ mit einem deutlich besseren Ergebnis zu rechnen ist. Und wie du selbst sagst: 25 bezahlt die Einnahmen 26. Und genau das erwarte ich jetzt: einen hohen Gewinn für das aktuelle GJ. Falls hier jetzt dennoch rote Zahlen stehen, ist das für mich unverständlich und bedenklich.


Nein. Das machst du eben nicht. Du hast doch gerade noch vorgerechnet dass der Verlust der letzten Saison ohne den Verkauf von Heki bei "geschmeidigen 60 Mio" gelegen hätte. Das ist einfach nur falsch. Punkt. Da gibt es auch keine Grauzone, es ist einfach Blödsinn.

Ganz abgesehen davon, dass es natürlich nicht geplant war im Winter so nachlegen zu müssen und Toppmöller zu entlassen. Man hätte natürlich um bloß das positive Saisonergebnis nicht zu gefährden nicht reagieren können aber ob das so viel besser gewesen wäre....
Finanzlage der Eintracht |#5412
16.03.2026 - 14:51 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Zitat von Ridikulus

Das ist so nicht ganz richtig - ich beziehe mich, wie auch bereits mehrfach erklärt, auf die Gerüchte hinsichtlich des Geschäftsjahres 25/26, also der aktuellen Saison.

Das negative Vorjahresergebnis ist ausreichend diskutiert und plausibel. Im Zuge dessen hieß es allerdings, dass im aktuellen GJ mit einem deutlich besseren Ergebnis zu rechnen ist. Und wie du selbst sagst: 25 bezahlt die Einnahmen 26. Und genau das erwarte ich jetzt: einen hohen Gewinn für das aktuelle GJ. Falls hier jetzt dennoch rote Zahlen stehen, ist das für mich unverständlich und bedenklich.


Nein. Das machst du eben nicht. Du hast doch gerade noch vorgerechnet dass der Verlust der letzten Saison ohne den Verkauf von Heki bei "geschmeidigen 60 Mio" gelegen hätte. Das ist einfach nur falsch. Punkt. Da gibt es auch keine Grauzone, es ist einfach Blödsinn.


Doch, tu ich, steht doch auch genau so oben im Text: ich stelle eine Milchmädchenrechnung für das aktuelle GJ 25/26 auf, dem Jahr, in welches die Heki-Gewinne fallen, die CL Einnahmen und für welches die BILD einen Verlust von bis zu 20 Mio. ins Gespräch gebracht hat. Von letzter Saison ist da gar keine Rede.
Finanzlage der Eintracht |#5413
16.03.2026 - 15:12 Uhr
Zitat von Ridikulus
Zitat von Falkenmayer

Zitat von Ridikulus

Das ist so nicht ganz richtig - ich beziehe mich, wie auch bereits mehrfach erklärt, auf die Gerüchte hinsichtlich des Geschäftsjahres 25/26, also der aktuellen Saison.

Das negative Vorjahresergebnis ist ausreichend diskutiert und plausibel. Im Zuge dessen hieß es allerdings, dass im aktuellen GJ mit einem deutlich besseren Ergebnis zu rechnen ist. Und wie du selbst sagst: 25 bezahlt die Einnahmen 26. Und genau das erwarte ich jetzt: einen hohen Gewinn für das aktuelle GJ. Falls hier jetzt dennoch rote Zahlen stehen, ist das für mich unverständlich und bedenklich.


Nein. Das machst du eben nicht. Du hast doch gerade noch vorgerechnet dass der Verlust der letzten Saison ohne den Verkauf von Heki bei "geschmeidigen 60 Mio" gelegen hätte. Das ist einfach nur falsch. Punkt. Da gibt es auch keine Grauzone, es ist einfach Blödsinn.


Doch, tu ich, steht doch auch genau so oben im Text: ich stelle eine Milchmädchenrechnung für das aktuelle GJ 25/26 auf, dem Jahr, in welches die Heki-Gewinne fallen, die CL Einnahmen und für welches die BILD einen Verlust von bis zu 20 Mio. ins Gespräch gebracht hat. Von letzter Saison ist da gar keine Rede.


Alter, jetzt schnall ich deinen Take.

Aber das ist ja noch viel mehr Spekulation als davor schon. Da ist doch gar nix valides mehr dabei. Und es berücksichtigt ja erst recht nicht, dass wir viele Ausgaben in dieser Saison ohne den Heki Transfer doch auch nicht gemacht hätten. Außerdem ist es auch überhaupt nicht ungesund wenn man 2 Jahre in Folge einen Verlust bilanziert. Im Gegenteil, würde ich sogar sagen, wenn man mehrere Jahre hintereinander nur bilanzielle Gewinne macht, muss man mal schauen ob die Budgetplanung nicht zu defensiv ist.
Ich meine letztendlich ist man zwar ein gewinnorientiertes Unternehmen, aber das ist ja nicht der Selbstzweck. Sondern unter dem Strich will man ja sportliche Ziele erreichen, für die man schon als Mittel zum Zweck mittelfristig schwarze Zahlen braucht. Aber halt nicht anders herum.

•     •     •

Nur die SGE

#StandwithUkraine
Finanzlage der Eintracht |#5414
16.03.2026 - 22:38 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Zitat von Ridikulus

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Ridikulus

Das ist so nicht ganz richtig - ich beziehe mich, wie auch bereits mehrfach erklärt, auf die Gerüchte hinsichtlich des Geschäftsjahres 25/26, also der aktuellen Saison.

Das negative Vorjahresergebnis ist ausreichend diskutiert und plausibel. Im Zuge dessen hieß es allerdings, dass im aktuellen GJ mit einem deutlich besseren Ergebnis zu rechnen ist. Und wie du selbst sagst: 25 bezahlt die Einnahmen 26. Und genau das erwarte ich jetzt: einen hohen Gewinn für das aktuelle GJ. Falls hier jetzt dennoch rote Zahlen stehen, ist das für mich unverständlich und bedenklich.


Nein. Das machst du eben nicht. Du hast doch gerade noch vorgerechnet dass der Verlust der letzten Saison ohne den Verkauf von Heki bei "geschmeidigen 60 Mio" gelegen hätte. Das ist einfach nur falsch. Punkt. Da gibt es auch keine Grauzone, es ist einfach Blödsinn.


Doch, tu ich, steht doch auch genau so oben im Text: ich stelle eine Milchmädchenrechnung für das aktuelle GJ 25/26 auf, dem Jahr, in welches die Heki-Gewinne fallen, die CL Einnahmen und für welches die BILD einen Verlust von bis zu 20 Mio. ins Gespräch gebracht hat. Von letzter Saison ist da gar keine Rede.


Alter, jetzt schnall ich deinen Take.

Aber das ist ja noch viel mehr Spekulation als davor schon. Da ist doch gar nix valides mehr dabei. Und es berücksichtigt ja erst recht nicht, dass wir viele Ausgaben in dieser Saison ohne den Heki Transfer doch auch nicht gemacht hätten. Außerdem ist es auch überhaupt nicht ungesund wenn man 2 Jahre in Folge einen Verlust bilanziert. Im Gegenteil, würde ich sogar sagen, wenn man mehrere Jahre hintereinander nur bilanzielle Gewinne macht, muss man mal schauen ob die Budgetplanung nicht zu defensiv ist.
Ich meine letztendlich ist man zwar ein gewinnorientiertes Unternehmen, aber das ist ja nicht der Selbstzweck. Sondern unter dem Strich will man ja sportliche Ziele erreichen, für die man schon als Mittel zum Zweck mittelfristig schwarze Zahlen braucht. Aber halt nicht anders herum.


Natürlich ist es Spekulation, ich kann ja nicht in die Zukunft schauen, daher ausdrücklich der Konjunktiv. Aber es ist eben nicht wild an den Haaren herbeigezogen, sondern fußt auf der aktuellen Berichterstattung. Das mag der eine ins Land der Fabeln verweisen, ich denke, es wird etwas dran sein. Und ich spreche hier nicht von existenzbedrohend, sondern von einem negativen Ergebnis des Geschäftsjahres.

Dass man ohne den Transfer von Heki anders agiert hätte ist klar, aber die Kosten, die dadurch entstanden sind, weil er gewechselt ist, sollte man nicht überschätzen. Und die vielen Ausgaben sind relativ, Du weißt ja, die Ablösen werden abgeschrieben (ich vermute das meinst du primär mit Ausgaben) und fallen damit vergleichsweise wenig ins Gewicht bei der Ermittlung des diesjährigen Jahresergebnisses.

Die Aussage zu den Gewinne finde ich dahingegen ziemlich wild. Das mag vielleicht für Startups gelten, oder für exotische Umstände, aber in einem Jahr, in welchem ein Rekordumsatz erzielt wurde, kann ein Verlust niemals ein gutes Zeichen sein. Das offenbart vielmehr strukturelle Defizite.

Ich bin gespannt, wie das Ergebnis dieses Jahr aussieht und hoffe, dass die Medien falsch liegen, bleibe aber dabei: wenn dieses Jahr ein negatives Ergebnis stehen bleiben SOLLTE, läuft etwas massiv falsch und bedarf dringendster Korrektur. Anhand der Einnahmen muss hier schlichtweg ein dicker Gewinn stehen - alles andere ergibt einfach keinen Sinn.
Finanzlage der Eintracht |#5415
18.03.2026 - 07:16 Uhr
in der heutigen Print FAZ wird von 22 Mio. € Beraterkosten im letzten Geschäftsjahr geschrieben und das wir mittlerweile 750 Angestellte in der AG haben. Das war mir so nicht bekannt
Finanzlage der Eintracht |#5416
18.03.2026 - 12:46 Uhr
Zitat von Ridikulus
Zitat von Falkenmayer

Zitat von Ridikulus

Zitat von Falkenmayer

Zitat von Ridikulus

Das ist so nicht ganz richtig - ich beziehe mich, wie auch bereits mehrfach erklärt, auf die Gerüchte hinsichtlich des Geschäftsjahres 25/26, also der aktuellen Saison.

Das negative Vorjahresergebnis ist ausreichend diskutiert und plausibel. Im Zuge dessen hieß es allerdings, dass im aktuellen GJ mit einem deutlich besseren Ergebnis zu rechnen ist. Und wie du selbst sagst: 25 bezahlt die Einnahmen 26. Und genau das erwarte ich jetzt: einen hohen Gewinn für das aktuelle GJ. Falls hier jetzt dennoch rote Zahlen stehen, ist das für mich unverständlich und bedenklich.


Nein. Das machst du eben nicht. Du hast doch gerade noch vorgerechnet dass der Verlust der letzten Saison ohne den Verkauf von Heki bei "geschmeidigen 60 Mio" gelegen hätte. Das ist einfach nur falsch. Punkt. Da gibt es auch keine Grauzone, es ist einfach Blödsinn.


Doch, tu ich, steht doch auch genau so oben im Text: ich stelle eine Milchmädchenrechnung für das aktuelle GJ 25/26 auf, dem Jahr, in welches die Heki-Gewinne fallen, die CL Einnahmen und für welches die BILD einen Verlust von bis zu 20 Mio. ins Gespräch gebracht hat. Von letzter Saison ist da gar keine Rede.


Alter, jetzt schnall ich deinen Take.

Aber das ist ja noch viel mehr Spekulation als davor schon. Da ist doch gar nix valides mehr dabei. Und es berücksichtigt ja erst recht nicht, dass wir viele Ausgaben in dieser Saison ohne den Heki Transfer doch auch nicht gemacht hätten. Außerdem ist es auch überhaupt nicht ungesund wenn man 2 Jahre in Folge einen Verlust bilanziert. Im Gegenteil, würde ich sogar sagen, wenn man mehrere Jahre hintereinander nur bilanzielle Gewinne macht, muss man mal schauen ob die Budgetplanung nicht zu defensiv ist.
Ich meine letztendlich ist man zwar ein gewinnorientiertes Unternehmen, aber das ist ja nicht der Selbstzweck. Sondern unter dem Strich will man ja sportliche Ziele erreichen, für die man schon als Mittel zum Zweck mittelfristig schwarze Zahlen braucht. Aber halt nicht anders herum.


Natürlich ist es Spekulation, ich kann ja nicht in die Zukunft schauen, daher ausdrücklich der Konjunktiv. Aber es ist eben nicht wild an den Haaren herbeigezogen, sondern fußt auf der aktuellen Berichterstattung. Das mag der eine ins Land der Fabeln verweisen, ich denke, es wird etwas dran sein. Und ich spreche hier nicht von existenzbedrohend, sondern von einem negativen Ergebnis des Geschäftsjahres.

Dass man ohne den Transfer von Heki anders agiert hätte ist klar, aber die Kosten, die dadurch entstanden sind, weil er gewechselt ist, sollte man nicht überschätzen. Und die vielen Ausgaben sind relativ, Du weißt ja, die Ablösen werden abgeschrieben (ich vermute das meinst du primär mit Ausgaben) und fallen damit vergleichsweise wenig ins Gewicht bei der Ermittlung des diesjährigen Jahresergebnisses.

Die Aussage zu den Gewinne finde ich dahingegen ziemlich wild. Das mag vielleicht für Startups gelten, oder für exotische Umstände, aber in einem Jahr, in welchem ein Rekordumsatz erzielt wurde, kann ein Verlust niemals ein gutes Zeichen sein. Das offenbart vielmehr strukturelle Defizite.

Ich bin gespannt, wie das Ergebnis dieses Jahr aussieht und hoffe, dass die Medien falsch liegen, bleibe aber dabei: wenn dieses Jahr ein negatives Ergebnis stehen bleiben SOLLTE, läuft etwas massiv falsch und bedarf dringendster Korrektur. Anhand der Einnahmen muss hier schlichtweg ein dicker Gewinn stehen - alles andere ergibt einfach keinen Sinn.


Deine Meinung beruht auf einer Berichterstattung. Das ist legitim, aber man sollte sich da auch immer hinterfragen, wie gut ein Journalist arbeitet und welches Backroundwissen er hat. Was jetzt sehr despektierlich klingt ist eine Geschichte, dass sich zum Einen nur noch Schlagzeilen verkaufen, aber auch die journalistischen Fähigkeiten sowohl im sprachlichen Genauigkeiten als auch in der Recherche zu wünschen lassen.
Ich gebe dir Recht, dass auch ich eigentlich einen Gewinn erwartet hätte. Man geht im ersten Moment von einer einfachen Ausgleich der Verschiebung aus und vergisst dabei, dass der Verein gerade im Wachstum bewusst auch ein Risiko eingeht. Man plant ein Budget in einem Rahmen, dass man sich zwischen 10 Plus und Minus bewegt. Hier ist es immer etwas anders als in einem Wirtschaftsbetrieb, weil man selbst bei guter Arbeit keinen Erfolg garantiert hat. Dieses Fenster wird geplant, um einfach ein Fenster zu haben, wenn alles optimal läuft oder negativ und man dann immer noch Reserven hat. Frankfurt hat eine Planung in dem Bereich aufgestellt, hat ein paar Spieler auf der Payroll, die man gerne los geworden wäre, andere vielleicht nicht zu den Bedingungen los bekommen. Weswegen man leicht im Minus landet. Es kommen die Verletzten und wir stocken den Kader auf, dann der Trainer, der erstmal doppelt bezahlt wird. Gleichzeitig sind die Prämien aus der Liga und CL oder Pokal nicht wirklich gut gewesen, zumindest keine Einnahmen, die zusätzlich kommen.
Dass man da am Ende ein Minus hat, was größer ist, als man selbst geplant hatte, ist dann ein Punkt, der logisch ist.
In der Betrachtungsweise ist glaube ich ein großer Denkfehler, dass das Finanzsystem statisch ist und das Minus gleichzeitig für die nächsten Jahre gilt.
Wenn man diese Saison schlechter landet als veranschlagt, wird man im nächsten Jahr die Planung anpassen; ob man dabei am Kader spart, einen Spieler mehr verkauft oder die Preise erhöht. Es gibt am Ende auch Punkte, die wir einfach nicht kennen, die in so einem Konstrukt versteckt sind. Wann sind wo welche Einnahmen und Kosten verbucht. So haben wir zuletzt wohl 30 Mios in die digitale Infrastruktur gesteckt. Dieses könnte als Anlagevermögen abgeschrieben werden oder aber auch durch Eigenleistung direkt in einem Jahr sein. Bei 30 Mios Investition schwierig einzuordnen.
Obwohl ich eine entsprechende Ausbildung in dem Bereich habe, bleiben mir Dinge verborgen und gleichzeitig maßen sich Journalisten an, die Wahrheit zu kennen.
Falkenmayer hat zurecht auf Rating Agenturen verwiesen, der Möglichkeiten nicht nur in der Regel größer sind, sondern auch aus einem professionellen neutralen Blickwinkel erfolgt. Ich probiere in der Regel Dinge recht sachlich anzugehen, bin aber nicht davor gefeilt trotzdem voreingenommen zu sein, weil mir Wege und Planung logisch erscheinen oder gar gefallen.

Der Verein geht aktuell ein Risiko, aber das ist mit stillen Reserven sehr gut abgesichert und dazu muss man schauen, dass sich die letzten Jahre vieles aufgebaut hat, was andere Handlungen nach sich zieht.
Früher haben Flopps keine großen Werte dargestellt, während die Talente mittlerweile idR ihre Ablöse wieder bringen können, zumindest die Buchwerte. Da sind die Gehälter eher ein Problem und da hatte man im Sommer gerne verstärkt hätte, aber man nichts unvernünftiges macht. In der Realität sieht das leider so aus, "Der Verein muss mehr Risiko eingehen" wird gefolgt von "Der Verein geht zuviel Risiko ein"

•     •     •

Tradition kann man nicht kaufen!
Finanzlage der Eintracht |#5417
18.03.2026 - 15:42 Uhr
Ich will gerade nochmal die Zahlen von Dortmund nehmen. Dabei geht es nicht um S...vergleich oder ein Bashing von Dortmund.
In Dortmund hat man vor kurzem eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die kalkulierten +-5 Mios wird zu einem erwarteten Verlust von 12-22 Mios. Das ganze, weil man in den Playoffs ausgeschieden ist. Ich habe immer noch im Hinterkopf die erste Runde DFB Pokal zu kalkulieren und da sind solche Auswirkungen erstmal absurd. Aber wir wissen alle was in der CL umgesetzt wird. Wenn man da Richtung ausgeglichenes Ergebnis will, mache ich mir ein realistisches Ziel und wenn man davon abweicht, ist man auf einmal weit weg.
Jetzt reden wir von einer Saison als souveräner Tabellenzweiter, einem Ausscheiden gegen Bergamo (ein s Spiel) und Ausscheiden gegen Leverkusen.
Dortmund ist zur Gewinnwarnung verpflichtet, aber eine solche Abweichung ist einfach in der Budgetplanung vorgesehen.
Natürlich kann das keiner bzw. kein normaler Verein jedes Jahr machen, aber es ist Teil des Geschäfts geworden, weil eben dort auch viel Geld verdient werden kann.

•     •     •

Tradition kann man nicht kaufen!
Finanzlage der Eintracht |#5418
18.03.2026 - 16:56 Uhr
Zitat von Jochen-Wetterau

Ich will gerade nochmal die Zahlen von Dortmund nehmen. Dabei geht es nicht um S...vergleich oder ein Bashing von Dortmund.
In Dortmund hat man vor kurzem eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die kalkulierten +-5 Mios wird zu einem erwarteten Verlust von 12-22 Mios. Das ganze, weil man in den Playoffs ausgeschieden ist. Ich habe immer noch im Hinterkopf die erste Runde DFB Pokal zu kalkulieren und da sind solche Auswirkungen erstmal absurd. Aber wir wissen alle was in der CL umgesetzt wird. Wenn man da Richtung ausgeglichenes Ergebnis will, mache ich mir ein realistisches Ziel und wenn man davon abweicht, ist man auf einmal weit weg.
Jetzt reden wir von einer Saison als souveräner Tabellenzweiter, einem Ausscheiden gegen Bergamo (ein s Spiel) und Ausscheiden gegen Leverkusen.
Dortmund ist zur Gewinnwarnung verpflichtet, aber eine solche Abweichung ist einfach in der Budgetplanung vorgesehen.
Natürlich kann das keiner bzw. kein normaler Verein jedes Jahr machen, aber es ist Teil des Geschäfts geworden, weil eben dort auch viel Geld verdient werden kann.


Der BvB spielt jede Saison CL und plant somit natürlich mit einem entsprechendem Abschneiden dort sowie im Pokal damit mindestens Viertelfinale zu spielen. Das gehört dort einfach in eine vernünftige Kalkulation hinein.

Wir sind aber weit weg vom Level des BvB und unser Budget sollte bei dem Kader nicht auf CL kalkuliert sein genauso wenig wie die Verträge. Die CL sollte für uns ein Bonus sein der Geld freimacht und nicht fest einkalkuliert ist und entsprechend mit Ausgaben im Gegenzug kalkuliert.

Wir haben keine entsprechenden Ausgaben vorzuweisen, welche das rechtfertigen würden bei den Einnahmen durch Spielerverkäufe und die zusätzlichen CL Einnahmen. Das geht bei einer soliden Finanzplanung nicht. Daher wäre ein Verlust ohne Erklärung durch besondere Investitionen du uns vielleicht auch einfach aktuell nicht bekannt sind ein Warnzeichen und dann sollte man mal genauer hinschauen was da Ursache ist. Wenn unsere Gehaltskosten massiv gestiegen sind muss man konstatieren dass die tollen Verträge der letzten Jahre ziemlich heiße Luft sind, wenn das Erreichen der CL dafür sorgt das Spieler auf einmal überbezahlt sind.

Wissen können wir es noch nicht, aber das so abzutun als wäre das normal kann es auch nicht sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tormund am 18.03.2026 um 16:56 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5419
19.03.2026 - 17:47 Uhr
Zitat von Tormund
Zitat von Jochen-Wetterau

Ich will gerade nochmal die Zahlen von Dortmund nehmen. Dabei geht es nicht um S...vergleich oder ein Bashing von Dortmund.
In Dortmund hat man vor kurzem eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die kalkulierten +-5 Mios wird zu einem erwarteten Verlust von 12-22 Mios. Das ganze, weil man in den Playoffs ausgeschieden ist. Ich habe immer noch im Hinterkopf die erste Runde DFB Pokal zu kalkulieren und da sind solche Auswirkungen erstmal absurd. Aber wir wissen alle was in der CL umgesetzt wird. Wenn man da Richtung ausgeglichenes Ergebnis will, mache ich mir ein realistisches Ziel und wenn man davon abweicht, ist man auf einmal weit weg.
Jetzt reden wir von einer Saison als souveräner Tabellenzweiter, einem Ausscheiden gegen Bergamo (ein s Spiel) und Ausscheiden gegen Leverkusen.
Dortmund ist zur Gewinnwarnung verpflichtet, aber eine solche Abweichung ist einfach in der Budgetplanung vorgesehen.
Natürlich kann das keiner bzw. kein normaler Verein jedes Jahr machen, aber es ist Teil des Geschäfts geworden, weil eben dort auch viel Geld verdient werden kann.


Der BvB spielt jede Saison CL und plant somit natürlich mit einem entsprechendem Abschneiden dort sowie im Pokal damit mindestens Viertelfinale zu spielen. Das gehört dort einfach in eine vernünftige Kalkulation hinein.

Wir sind aber weit weg vom Level des BvB und unser Budget sollte bei dem Kader nicht auf CL kalkuliert sein genauso wenig wie die Verträge. Die CL sollte für uns ein Bonus sein der Geld freimacht und nicht fest einkalkuliert ist und entsprechend mit Ausgaben im Gegenzug kalkuliert.

Wir haben keine entsprechenden Ausgaben vorzuweisen, welche das rechtfertigen würden bei den Einnahmen durch Spielerverkäufe und die zusätzlichen CL Einnahmen. Das geht bei einer soliden Finanzplanung nicht. Daher wäre ein Verlust ohne Erklärung durch besondere Investitionen du uns vielleicht auch einfach aktuell nicht bekannt sind ein Warnzeichen und dann sollte man mal genauer hinschauen was da Ursache ist. Wenn unsere Gehaltskosten massiv gestiegen sind muss man konstatieren dass die tollen Verträge der letzten Jahre ziemlich heiße Luft sind, wenn das Erreichen der CL dafür sorgt das Spieler auf einmal überbezahlt sind.

Wissen können wir es noch nicht, aber das so abzutun als wäre das normal kann es auch nicht sein.


Bei dem Vergleich geht es nicht darum, dass wir Beträge wie Dortmund zahlen, sondern, dass die Vereine grundsätzlich probieren ein ausgeglichenes Ergebnis zu bekommen. Ich empfehle dazu mal das Thema Verlustverechnung mal zu googeln, die Verluste sind nur bis zu einer Summe von 1 Million komplett ausgleichfähig. Wird der Gewinn höher, fallen trotz Verlusten trotzdem Steuern an.
Hat man dann Probleme hat man gleich Beträge, die uns erschrecken, weil wir die Zahlen einfach nicht in solchen Höhen gewohnt sind. Dortmund dient dabei als Beispiel, dass diese eine Runde direkt 17 Mios bedeutet. Bei uns sind es am Ende auch 2-3 Punktprämien als fehlende Einnahmen zu den zusätzlichen Ausgaben wegen Trainer und Verletzungen.
Der Verein hat eine Etatplanung, welche nicht auf Verlustausgleich ausgelegt ist, sondern auf eine Liquiditätsoptimierung unter Beachtung des Eigenkapitals. Die Überschüsse aus Transfers laufen dabei in ein Ergebnis ein, dass auf Wachstum ausgerichtet ist, weshalb die Schlagzeilen mehr reißerische Nachrichten sind, als tatsächliche Warnung vor finanziellen Problemen. Die Kapitalaufstockung gibt dem Verein dabei die Sicherheit, dass solche Jahre passieren können. Wenn natürlich auch klar ist, dass wir da keine 5 Jahre hintereinander hinter den Planungen landen sollten.

•     •     •

Tradition kann man nicht kaufen!
Finanzlage der Eintracht |#5420
20.03.2026 - 09:01 Uhr
Zitat von Jochen-Wetterau
Zitat von Tormund

Zitat von Jochen-Wetterau

Ich will gerade nochmal die Zahlen von Dortmund nehmen. Dabei geht es nicht um S...vergleich oder ein Bashing von Dortmund.
In Dortmund hat man vor kurzem eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die kalkulierten +-5 Mios wird zu einem erwarteten Verlust von 12-22 Mios. Das ganze, weil man in den Playoffs ausgeschieden ist. Ich habe immer noch im Hinterkopf die erste Runde DFB Pokal zu kalkulieren und da sind solche Auswirkungen erstmal absurd. Aber wir wissen alle was in der CL umgesetzt wird. Wenn man da Richtung ausgeglichenes Ergebnis will, mache ich mir ein realistisches Ziel und wenn man davon abweicht, ist man auf einmal weit weg.
Jetzt reden wir von einer Saison als souveräner Tabellenzweiter, einem Ausscheiden gegen Bergamo (ein s Spiel) und Ausscheiden gegen Leverkusen.
Dortmund ist zur Gewinnwarnung verpflichtet, aber eine solche Abweichung ist einfach in der Budgetplanung vorgesehen.
Natürlich kann das keiner bzw. kein normaler Verein jedes Jahr machen, aber es ist Teil des Geschäfts geworden, weil eben dort auch viel Geld verdient werden kann.


Der BvB spielt jede Saison CL und plant somit natürlich mit einem entsprechendem Abschneiden dort sowie im Pokal damit mindestens Viertelfinale zu spielen. Das gehört dort einfach in eine vernünftige Kalkulation hinein.

Wir sind aber weit weg vom Level des BvB und unser Budget sollte bei dem Kader nicht auf CL kalkuliert sein genauso wenig wie die Verträge. Die CL sollte für uns ein Bonus sein der Geld freimacht und nicht fest einkalkuliert ist und entsprechend mit Ausgaben im Gegenzug kalkuliert.

Wir haben keine entsprechenden Ausgaben vorzuweisen, welche das rechtfertigen würden bei den Einnahmen durch Spielerverkäufe und die zusätzlichen CL Einnahmen. Das geht bei einer soliden Finanzplanung nicht. Daher wäre ein Verlust ohne Erklärung durch besondere Investitionen du uns vielleicht auch einfach aktuell nicht bekannt sind ein Warnzeichen und dann sollte man mal genauer hinschauen was da Ursache ist. Wenn unsere Gehaltskosten massiv gestiegen sind muss man konstatieren dass die tollen Verträge der letzten Jahre ziemlich heiße Luft sind, wenn das Erreichen der CL dafür sorgt das Spieler auf einmal überbezahlt sind.

Wissen können wir es noch nicht, aber das so abzutun als wäre das normal kann es auch nicht sein.


Bei dem Vergleich geht es nicht darum, dass wir Beträge wie Dortmund zahlen, sondern, dass die Vereine grundsätzlich probieren ein ausgeglichenes Ergebnis zu bekommen. Ich empfehle dazu mal das Thema Verlustverechnung mal zu googeln, die Verluste sind nur bis zu einer Summe von 1 Million komplett ausgleichfähig. Wird der Gewinn höher, fallen trotz Verlusten trotzdem Steuern an.
Hat man dann Probleme hat man gleich Beträge, die uns erschrecken, weil wir die Zahlen einfach nicht in solchen Höhen gewohnt sind. Dortmund dient dabei als Beispiel, dass diese eine Runde direkt 17 Mios bedeutet. Bei uns sind es am Ende auch 2-3 Punktprämien als fehlende Einnahmen zu den zusätzlichen Ausgaben wegen Trainer und Verletzungen.
Der Verein hat eine Etatplanung, welche nicht auf Verlustausgleich ausgelegt ist, sondern auf eine Liquiditätsoptimierung unter Beachtung des Eigenkapitals. Die Überschüsse aus Transfers laufen dabei in ein Ergebnis ein, dass auf Wachstum ausgerichtet ist, weshalb die Schlagzeilen mehr reißerische Nachrichten sind, als tatsächliche Warnung vor finanziellen Problemen. Die Kapitalaufstockung gibt dem Verein dabei die Sicherheit, dass solche Jahre passieren können. Wenn natürlich auch klar ist, dass wir da keine 5 Jahre hintereinander hinter den Planungen landen sollten.


Ich finde deine Beiträge grundsätzlich gut und auch in großen Teilen nachvollziehbar.

Aber bei den Aussagen zur Planung etc. sollte man berücksichtigen, dass diese Einnahmen in diesem Jahr, im Grunde das Ergebnis der letztjährigen, positiven Freaksaison, bei aller Planung ziemlich sicher nicht geplant war, sondern ein positiver Ausreißer ist.

Und bei all dem fehlt mir weiterhin das Verständnis dafür, wie eine positive Freaksaison womöglich zu Verlusten führen kann. Auch aus steuerlicher Optimierung ist das ja gar nicht planbar bei solchen außerordentlichen Ereignissen.

Mir fallen da spontan nur zwei Punkte ein, mit der du das steuerliche Ergebnis derart beeinflussen könntest: außerordentliche Abschreibungen oder Rückstellungen. Da fehlen uns aber tatsächlich jedwede Infos - auch erachte ich es als unwahrscheinlich, dass man diese Hebel nutzt, nur um einen Verlust, welchen ich dann verrechnen und vortragen kann, zu generieren. Außerdem kann ich entsprechende Buchungen auch nur mit einer Grundlage durchführen und diese Grundlage wäre dann auch bedenklich grins
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.