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Finanzlage der Eintracht

23.12.2006 - 12:55 Uhr
Finanzlage der Eintracht |#5381
07.03.2026 - 12:08 Uhr
Zitat von RobChang

Aber ich finde es eh sehr agendenbehaftet, wenn der VfB der viel mehr für den Kader ausgibt, viel weniger Umsatz hat, auf einmal abgefeiert wird, weil sie sich Prömel für 5 Mio. im Jahr leisten können, wo selbst Hoffenheim nicht mithalten kann. Ebenso der Vergleich von den Vorstandsgehältern für zwei Vorstände in einem Jahr ohne Erfolg mit vier Vorständen im erfolgreichsten Jahr der Geschichte.


Also laut den letzten vorliegenden DFL-Zahlen liegen die Personalkosten beim VfB um ein paar Mios niedriger als bei der Eintracht. Wird sich natürlich mittlerweile sicherlich verändert haben, aber ich würde trotzdem davon ausgehen, dass man sich weiterhin auf halbwegs ähnlichem Level bewegt. Woher stammen denn deine Informationen, dass "der VfB viel mehr für den Kader ausgibt"?

Falsch ist definitiv deine Aussage zur Größe des VfB-Vorstandes. Im fraglichen Geschäftsjahr (2024, der VfB bilanziert leider nach Kalenderjahr, nicht nach Saison) bestand der aus 3,5 Leuten: Wehrle (Vorsitzender), Ignatzi (Finanzen) und Kasper (Marketing), dazu ab dem 01.07.2024 auch Wohlgemuth.
Und "ohne Erfolg" ist relativ. 2023/24 wurde der VfB Vize-Meister. Finde ich jetzt für VfB-Verhältnisse nicht ganz unerfolgreich, aber vielleicht haben wir da unterschiedliche Ansprüche. zwinker Jedenfalls ging damit natürlich auch die CL-Quali einher, womit mutmaßliche Boni dafür (welche ja hier als Erklärung für die 10 Mio Vorstandsverdienst bei der Eintracht angeführt werden) entsprechend ins Geschäftsjahr 2024 fallen. Und somit natürlich in der Vorstandsvergütung von 3,59 Mios für 3,5 Köpfe includiert ist.

Wo jetzt freilich eine mögliche Prömel-Verpflichtung "abgefeiert" wird, habe ich auch nicht mitbekommen. Im Kicker jedenfalls nicht. Im Gegenteil ist in der gleichen Print-Ausgabe mit dem besagten Artikel über die Eintracht auch ein Artikel über den VfB bzgl. Undavs Vertragsverlängerung. Dass die für den VfB gehaltstechnisch zum Balance-Akt werden könnte, weil er bereits Top-Verdiener ist und eine Gehaltserhöhung entsprechend mittelfristig das Gehaltsgefüge weiter nach oben ziehen würde.
Finde ich jetzt eher sachlich-kritisch als "abfeiern". Finde da eher dein Posting "agendabehaftet"...
Finanzlage der Eintracht |#5382
07.03.2026 - 12:17 Uhr
Zitat von corleone82

Worauf ich hinaus möchte ist, dass der Kicker ein Sportmagazin ist und hier seine Expertise hat. Was er jedoch nicht ist, ist eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und daher sollte man die Einordnung der Zahlen durchaus auch mal kritisch hinterfragen.


der Kicker fasst nur das zusammen, was rein faktisch feststeht. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird nichts anderes feststellen können. Der gravierende Unterschied ist eine Interpretation der Zahlen, ich sehe beim Kicker aber nicht. Die Interpretation wird hier im Forum gemacht, nicht beim Kicker.

Kicker gibt uns Informationen, die wir uns ansonsten mühsam im Bundesanzeiger oder DFL Report Monate später besorgen müssten oder bei der Bilanzpressekonferenz o.ä. Veranstaltungen.

Folgendes schreibt der Kicker, es sind die Fakten (nicht Interpretation der Fakten!!)

"Bereits im Oktober 2025 machte Julien Zamberk publik, dass sich die Finanzschulden im Geschäftsjahr 2024/25 von 68,2 auf 71,8 Millionen Euro erhöht haben. Trotz 389,1 Mio Umsatz belief sich der Jahresfehlbetrag auf rund 8 Mio"

Wenn ich jetzt dabei irgendwas interpretieren möchte, brauche ich den relevanten Umsatz, also den Umsatz Ex-Transfer, denn sehr hohe Transfereinnahmen können immer von Einmaleffekten geprägt sein, diese sind also nicht sicher planbar. Nicht ohne Grund nennt Deloitte nur Ex-Transferumsätze.

BVB ist börsennotiert, nach neuesten IFRS Bilanzregeln dürfen sie nur den Ex-Transferumsatz nennen, Umsatz inkl Transfer sind dann "nur" Gesamteinnahmen

Der Umsatz Ex-Transfer von Eintracht Frankfurt lag bei 250 Mio, von Borussia Dortmund 525 Mio. Das würde bedeuten, der Vorstand müsste weniger als halb so viel verdienen wie der Vorstand von Borussia Dortmund, damit die Verhältnismäßigkeit gewahrt wäre!! Der Vorstand verdient aber +50% mehr als BVB und das sehe ich als total übertrieben an. Diese Sätze sind eine Interpretation von mir, das kann man kontrovers diskutieren, solche Interpretationen findest Du im Kicker aber nicht.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.03.2026 um 12:22 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5383
07.03.2026 - 12:25 Uhr
Zitat von Santiago15
Zitat von RobChang

Aber ich finde es eh sehr agendenbehaftet, wenn der VfB der viel mehr für den Kader ausgibt, viel weniger Umsatz hat, auf einmal abgefeiert wird, weil sie sich Prömel für 5 Mio. im Jahr leisten können, wo selbst Hoffenheim nicht mithalten kann. Ebenso der Vergleich von den Vorstandsgehältern für zwei Vorstände in einem Jahr ohne Erfolg mit vier Vorständen im erfolgreichsten Jahr der Geschichte.


Also laut den letzten vorliegenden DFL-Zahlen liegen die Personalkosten beim VfB um ein paar Mios niedriger als bei der Eintracht. Wird sich natürlich mittlerweile sicherlich verändert haben, aber ich würde trotzdem davon ausgehen, dass man sich weiterhin auf halbwegs ähnlichem Level bewegt. Woher stammen denn deine Informationen, dass "der VfB viel mehr für den Kader ausgibt"?

Falsch ist definitiv deine Aussage zur Größe des VfB-Vorstandes. Im fraglichen Geschäftsjahr (2024, der VfB bilanziert leider nach Kalenderjahr, nicht nach Saison) bestand der aus 3,5 Leuten: Wehrle (Vorsitzender), Ignatzi (Finanzen) und Kasper (Marketing), dazu ab dem 01.07.2024 auch Wohlgemuth.
Und "ohne Erfolg" ist relativ. 2023/24 wurde der VfB Vize-Meister. Finde ich jetzt für VfB-Verhältnisse nicht ganz unerfolgreich, aber vielleicht haben wir da unterschiedliche Ansprüche. zwinker Jedenfalls ging damit natürlich auch die CL-Quali einher, womit mutmaßliche Boni dafür (welche ja hier als Erklärung für die 10 Mio Vorstandsverdienst bei der Eintracht angeführt werden) entsprechend ins Geschäftsjahr 2024 fallen. Und somit natürlich in der Vorstandsvergütung von 3,59 Mios für 3,5 Köpfe includiert ist.

Wo jetzt freilich eine mögliche Prömel-Verpflichtung "abgefeiert" wird, habe ich auch nicht mitbekommen. Im Kicker jedenfalls nicht. Im Gegenteil ist in der gleichen Print-Ausgabe mit dem besagten Artikel über die Eintracht auch ein Artikel über den VfB bzgl. Undavs Vertragsverlängerung. Dass die für den VfB gehaltstechnisch zum Balance-Akt werden könnte, weil er bereits Top-Verdiener ist und eine Gehaltserhöhung entsprechend mittelfristig das Gehaltsgefüge weiter nach oben ziehen würde.
Finde ich jetzt eher sachlich-kritisch als "abfeiern". Finde da eher dein Posting "agendabehaftet"...


Ja ok, dass es das Jahr 2024 statt die Saison 2024/25 ist wie bei der Eintracht ging mir durch. Wenn ich schaue wer zum Vorstand gehört, dann werden nur Wohlgemuth und Wehrle gelistet, daher kam meine Einschätzung. Und Personalkosten sind halt keine Kaderkosten. Bei der Eintracht ist Topverdiener Robin Koch mit 3.5 Mio. im Jahr und dieses Gehalt gibts nur einmal. Bei Stuttgart soll der Topverdiener Prömel 5 Mio. bekommen. Dazu kommen ja noch Spieler wie Führich (4), Zagadou (3.5), Undav (4), Demirovic (3.5), Stiller (4.5), Nübel(3.5), die alle mehr oder gleich viel verdienen als der Topverdiener der Eintracht. Burkardt verdient zb nur 2.5 bei der Eintracht. Da fällt es mir schwer zu denken, dass die Kaderkosten geringer sind als bei der Eintracht.
Finanzlage der Eintracht |#5384
07.03.2026 - 12:40 Uhr
Dass Prömel 5 Mios p.a. kriegen soll, habe ich bislang auch noch nirgends gelesen. Hast du dafür eine Quelle?

Und wenn dem so ist, dass der VfB deutlich mehr für den Kader ausgibt, sollte das dann nicht eher der Eintracht zu denken geben?
Denn an sich gilt der VfB durchaus als "wasserkopfig", sprich da fließt schon eine Menge Geld in die Verwaltung, das Team neben dem Team etc. Dazu darf man wohl annehmen, dass VfB II in der Dritten Liga in jedweder Hinwicht teurer ist als Eintracht II in der Fünften Liga.
Wenn dann aber der VfB laut den letzten DFL-Zahlen 134 Mios für Personal ausgibt, die Eintracht aber 141 Mios...wo fließt das viele Geld bei diesem Bilanzposten bei der Eintracht dann hin, wenn die 134 Mios des VfB einen deutlich teureren Kader beinhalten?
Finanzlage der Eintracht |#5385
07.03.2026 - 12:47 Uhr
im neuesten Kicker Artikel steht zudem, was Frankfurt faktisch für die laufende Saison geplant hat, ein Jahresergebnis zwischen -8 und +2 Mio Euro. Dieses kalkulierte Ergebnis wird wahrscheinlich verfehlt, man rechnet jetzt mit -10 bis -20 Mio.

Das sind einfach nur die Fakten, nix Interpretation.

Beim BVB waren quasi alle enttäuscht, daß Kovac neuer Trainer werden sollte. Dann hat dieser aber die Erwartungen in der Ralley am Schluss übertroffen. Sein Vertrag ging genau wie der Vertrag von Topmöller bis 30.6.2026

Mit Kovac wurde im August vorzeitig bis 2027 verlängert und alle meckerten, daß dies viel zu früh wäre, man erst mal abwarten müsse, wie die Saison beginnt oder daß man überhaupt einen völlig anderen Trainer braucht.

und Topmöller? Dessen Vertrag wurde bereits im Mai verlängert, aber nicht bis 2027, sondern bis 2028. Sein Gehalt wurde nicht moderat erhöht, sondern verdoppelt. Ich fand das schon damals sehr mutig, denn wenn Frankfurt seinen beiden absoluten Topspieler Marmoush und Etikeke verkauft, dann auch noch die sehr erhebliche Mehrbelastung durch CL Spiele hat, was für Frankfurt ungewohnt ist, dann ist jedem klar, daß die Saison schwieriger werden könnte. Folglich verlängert man lieber nur bis 2027 und macht ein viel höheres Gehalt von Erfolgen abhängig.

Frankfurt hat definitiv sehr viel Geld ausgegeben, deshalb wird die Ergebnisprognose verfehlt. Das Eigenkapital steht verhältnismäßig hoch da, hat aber natürlich auch mit den bilanzierten Spielern zu tun, dort steht jetzt Wahi mit einer sehr hohen Summe, vorher stand da ein Marmoush mit Null.

Frankfurt hat irrsinnig hohe Transfereinnahmen für Kolo Muani, Marmoush und Etikeke, trotzdem machten sie zwischen 2018 und 2025 drei (!!!) Kapitalerhöhungen zusätzlich! Die Aussagen von Axel Hellman waren eindeutig, man könne die vielen Transfereinnahmen nicht sinnvoll reinvestieren, sonst wäre die Lizenz bei der DFL in Gefahr?

Wieso reinvestiert Frankfurt die vielen eingenommenen BRUTTO Millionen so dermaßen hoch?

Bei Wahi geht es nicht nur darum, daß er sport ein Flop war, solche Fehlentscheidungen hat jeder Verein immer wieder mal. Sondern daß er verhältnismäßig extrem teuer war. Bei weniger als halb so viel Einnahmen Ex-Transfer dürfte Frankfurt entsprechend auch nur halb so viel für die teuersten Spieler ausgeben, dies völlig unabhängig von Transfereinnahmen!

Wenn BVB für Dembele, Sancho, Jude Bellinham extrem viel Geld eingenommen hatte, haben sie dann aber für die teuersten Spieler bis hierhin nie wesentlich mehr als 30 Mio ausgegeben. 30 Mio hatte man vor 10 Jahren für Schürrle (war klarer Flop) ausgegeben, seitdem sind die Ausgaben für einzelne aber in 10 Jahren überhaupt nicht gestiegen!

Wenn Frankfurt für Wahi 26 Mio ausgab, dann müsste BVB für einen möglichen Flop entsprechend 55 Mio ausgeben!

Fazit:
Die Ausgabepolitik bei den Frankfurtern ist definitiv viel risikoreicher, der Vorstand wird für seine Arbeit zu hoch bezahlt, anscheinend nicht erfolgsabhängig, also Erfolg nach Jahresergebnis. Trainer wurde verhältnismäßig zu hoch bezahlt, Reinvestitionen in den Kader waren vergleichsweise sehr hoch.

Kaum irgendein Verein ist von weiteren hohen Transfereinnahmen so abhängig wie Frankfurt. Natürlich wird Frankfurt nicht weiterhin so viele Kapitalerhöhungen machen können!! Wie die nächste Bilanz ausfallen wird, wenn Frankfurt nicht CL spielt und eventuell die EL verpasst, werden wir sehen.

Die Gehälter der Spieler sind insgesamt viel zu hoch. Eine Personalkostenquote Ex-Transfer von 65% ist eine der höchsten überhaupt in der Bundesliga! Die Erfolgsvergütung ist viel zu hoch, das sehr schlechte Ergebnis für 24/25 wurde damit begründet, daß hohe Bonuszahlungen für das Erreichen der CL gezahlt werden mussten. Jetzt aber hat man in der CL und in der Bundesliga underperformt und es wird nicht an den Bonuszahlungen für Erfolge gelegen haben, daß man die eigene Ergebnisprognose zweistellig verfehlt, obwohl man für Ekiteke so krass viel Geld eingenommen hat.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 07.03.2026 um 12:52 Uhr bearbeitet
Finanzlage der Eintracht |#5386
07.03.2026 - 12:56 Uhr
Zitat von RobChang
Bei der Eintracht ist Topverdiener Robin Koch mit 3.5 Mio. im Jahr und dieses Gehalt gibts nur einmal. Bei Stuttgart soll der Topverdiener Prömel 5 Mio. bekommen. Dazu kommen ja noch Spieler wie Führich (4), Zagadou (3.5), Undav (4), Demirovic (3.5), Stiller (4.5), Nübel(3.5), die alle mehr oder gleich viel verdienen als der Topverdiener der Eintracht. Burkardt verdient zb nur 2.5 bei der Eintracht. Da fällt es mir schwer zu denken, dass die Kaderkosten geringer sind als bei der Eintracht.


Ich will mich hier nicht zu den Finanzen der Eintracht äußern, von denen ich keine Ahnung habe oder mich an irgendwelchen Quervergleichen beteiligen.

Die Zahlen wirken allerdings ordentlich schön gerundet für das eigene Argument. Von 5 Mio für Prömel war bisher nirgendwo irgendwas zu lesen. Die wird er mit Sicherheit auch nicht bekommen. Höchstens wenn man sein Handgeld mitrechnet als ablösefreier Spieler.
Generell wurde bei Stuttgart schon mehrfach gesagt, dass die Verträge so gestaltet sind, dass in CL-Saison mehr verdient wird als in nicht CL-Saisons und deine sonstigen Zahlen stammen hauptsächlich aus der Zeit.

Bei Koch ist auch von 3,5 Mio Basis und mit Prämien bis zu 5 Mio die Rede. Bei den 2,5 Mio von Burkardt liest man auch von zusätzlichen Prämien.

Da bewegt man sich schon in ähnlichen Sphären. Das bestätigen auch die DFL Finanzkennzahlen.
Finanzlage der Eintracht |#5387
07.03.2026 - 14:23 Uhr
Zitat von gianni_luigi


Ich will mich hier nicht zu den Finanzen der Eintracht äußern, von denen ich keine Ahnung habe oder mich an irgendwelchen Quervergleichen beteiligen.

Die Zahlen wirken allerdings ordentlich schön gerundet für das eigene Argument. Von 5 Mio für Prömel war bisher nirgendwo irgendwas zu lesen. Die wird er mit Sicherheit auch nicht bekommen. Höchstens wenn man sein Handgeld mitrechnet als ablösefreier Spieler.
Generell wurde bei Stuttgart schon mehrfach gesagt, dass die Verträge so gestaltet sind, dass in CL-Saison mehr verdient wird als in nicht CL-Saisons und deine sonstigen Zahlen stammen hauptsächlich aus der Zeit.

Bei Koch ist auch von 3,5 Mio Basis und mit Prämien bis zu 5 Mio die Rede. Bei den 2,5 Mio von Burkardt liest man auch von zusätzlichen Prämien.

Da bewegt man sich schon in ähnlichen Sphären. Das bestätigen auch die DFL Finanzkennzahlen.


die Bilanzen der Stuttgarter sehen eigentlich gut aus. Coronajahre richtig übel, so wie bei quasi allen.
2023 Mini Gewinn, 2024 Rekordgewinn über 15 Mio. Dort gab es anscheinend nicht üppige Bonuszahlungen für die sportl Erfolge
Geschäftsabschluss 2025 liegt noch nicht vor, dürfte aber bei Woltemade Rekordeinnahmen kaum wirklich schlecht sein, das wird sich zeigen
Finanzlage der Eintracht |#5388
07.03.2026 - 16:06 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von gianni_luigi

Ich will mich hier nicht zu den Finanzen der Eintracht äußern, von denen ich keine Ahnung habe oder mich an irgendwelchen Quervergleichen beteiligen.

Die Zahlen wirken allerdings ordentlich schön gerundet für das eigene Argument. Von 5 Mio für Prömel war bisher nirgendwo irgendwas zu lesen. Die wird er mit Sicherheit auch nicht bekommen. Höchstens wenn man sein Handgeld mitrechnet als ablösefreier Spieler.
Generell wurde bei Stuttgart schon mehrfach gesagt, dass die Verträge so gestaltet sind, dass in CL-Saison mehr verdient wird als in nicht CL-Saisons und deine sonstigen Zahlen stammen hauptsächlich aus der Zeit.

Bei Koch ist auch von 3,5 Mio Basis und mit Prämien bis zu 5 Mio die Rede. Bei den 2,5 Mio von Burkardt liest man auch von zusätzlichen Prämien.

Da bewegt man sich schon in ähnlichen Sphären. Das bestätigen auch die DFL Finanzkennzahlen.


die Bilanzen der Stuttgarter sehen eigentlich gut aus. Coronajahre richtig übel, so wie bei quasi allen.
2023 Mini Gewinn, 2024 Rekordgewinn über 15 Mio. Dort gab es anscheinend nicht üppige Bonuszahlungen für die sportl Erfolge
Geschäftsabschluss 2025 liegt noch nicht vor, dürfte aber bei Woltemade Rekordeinnahmen kaum wirklich schlecht sein, das wird sich zeigen


Die Zahlen beim VfB sind erwartbar gut. Stuttgart war vor der Vizemeister Saison 15 und 16. man hat dann diese Siaon gehabt und mit dem Erfolg wurden Gehälter angepasst. Wir haben in den vergangenen 9 Saisons 8 mal international gespielt. Beim VfB hat man nicht das System aufgebaut, zu verkaufen, sondern eine Mannschaft aufzubauen. Das bedeutet nicht nur Unterschiede bei den Transfers, sondern auch im Kader. Der VFB hat gefühlt nur verkauft, was sie mussten oder wollten. Ausstiegsklauseln und bei Woltemade war es dann alternativlos. Unser System bedeuted, dass wir Talente holen, die wir gut bezahlen, damit diese sich auch in der Breite des Kaders entwickeln. Der VFB setzt da mehr auf einen konstanten Kader. So wirklich vergleichbar sind die Zahlen nicht.
Auch der VfB hat mit Mercedes 2017 und Porsche 2023 Kapitalzufluss durch Beteiligungen bekommen.

Aktuell sollte der VFB ähnlich liegen. Wobei der VFB bei Topverdienern mehr zahlt, Frankfurt dafür in Reihe 2 und 3 imho höhere Gehälter bezahlt. Im Erfolgsfall kommen dann noch hohe Prämien dazu, wodurch wie sogar mehr zahlen sollten.

Stuttgart hat am Ende auch eine ähnliche Position wie wir, zu wenig Geld im Rücken um dauerhaft Top 4 zu sein, aber zu gute Arbeit um nach unten zu rutschen. Der VFB ist in seinem Aufschwung noch jünger, so dass man auch noch den ein oder anderen günstigeren Vertrag hat.

Was ich interessant finde, sind Aussagen, dass wir hier spekulieren, der Kicker nur Fakten präsentiert?
Fakt ist, dass man in Frankfurt mehr oder wenig ein 0 geplant hatte mit Tendenz ins Minus (weil man Spieler nicht loswurde). Jetzt entlässt man Toppmöller und holt einen neuen Trainer, sowie muss man verletzungsbedingt im Kader nachlegen. Das Ergebnis geht oh Überaschung natürlich ins Negative? Der Kicker entnimmt aus seiner Info, dass man Einnahmen abgetreten habe, enorme finanzielle Probleme hat. Ist natürlich keine Interpretation, sondern Fakt, während Einwände, dass es sich um reine Finanzierungen handeln könnte, eine reine Mutmaßung ist.

Sollten wir Europa verpassen, sehen wir wir groß unsere Probleme sind oder nicht. Für mich scheint das Bild aufgrund der Entwicklungen und Investitionen normal und plausibel, aber so wie wir gerne die Rosa Brille aufhaben, muss der Journalist seinen Inhalt verkaufen.

•     •     •

Tradition kann man nicht kaufen!
Finanzlage der Eintracht |#5389
07.03.2026 - 16:36 Uhr
Zitat von Jochen-Wetterau

Was ich interessant finde, sind Aussagen, dass wir hier spekulieren, der Kicker nur Fakten präsentiert?
Fakt ist, dass man in Frankfurt mehr oder wenig ein 0 geplant hatte mit Tendenz ins Minus (weil man Spieler nicht loswurde). Jetzt entlässt man Toppmöller und holt einen neuen Trainer, sowie muss man verletzungsbedingt im Kader nachlegen. Das Ergebnis geht oh Überaschung natürlich ins Negative? Der Kicker entnimmt aus seiner Info, dass man Einnahmen abgetreten habe, enorme finanzielle Probleme hat. Ist natürlich keine Interpretation, sondern Fakt, während Einwände, dass es sich um reine Finanzierungen handeln könnte, eine reine Mutmaßung ist.

Sollten wir Europa verpassen, sehen wir wir groß unsere Probleme sind oder nicht. Für mich scheint das Bild aufgrund der Entwicklungen und Investitionen normal und plausibel, aber so wie wir gerne die Rosa Brille aufhaben, muss der Journalist seinen Inhalt verkaufen.


Kicker präsentiert die Fakten, erstens die Fakten zum vergangenem Geschäftsjahr, zweitens die veränderten Fakten zur laufenden Saison. Da wird nichts ins Negative interpretiert. Da steht einfach 10 bis 20 Mio Minus, und das ist nunmal Fakt.

Negative Fakten als nicht bedeutend abtun, ist Deine Interpretation. Kannste so machen, ist aber Interpretation.

Ich finde eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Topmöller zum glatt doppelten Gehalt und dann auch noch um zwei Jahre verlängert nicht eine reine Finanzierung, sondern einfach nur sinnlose Geldverschwendung. Ein Wahi Rekordtransfer ist ebenso keine Finanzierung. Hier wurde eben nicht waghalsig investiert, um sportl Erfolg zu gewährleisten, hier wurden nachhaltige Fehlentscheidungen gemacht. Das ist meine Interpretation, kein Fakt.

Als BVB Haaland abgeben musste und dafür "nur" Sebastien Haller holte (gleiche Ausgaben wie Schürrle im Jahr 2016, trotz extrem höherer Gesamteinnahmen keine neuen Höchstausgaben), statt wie Krösche absolute Rekordausgaben zu tätigen, waren das definitv im Verhältnis eher geringe Investitionen. Dann wurde bei Haller Krebs festgestellt und diesen Total Ausfall hat man lediglich mit 5 Mio Modeste ausgleichen wollen? BVB hatte also plötzlich eine Saison mit Modeste als Stürmer, statt Haaland? Wo wurde da wahhalsig in den künftigen sportl Erfolg investiert?

Was wurde aus der Prognose? Nettogewinn wurde doppelt so gut wie erwartet. was passierte rein sportl? in allen drei Wettbewerben besser als in letzter Saison mit Haaland. Hätte auch schief gehen können, aber bei den sehr niedrigen Investitionen hätte es nicht die gleiche Bedeutung gehabt wie bei Frankfurt. Bei doppelt so hohen Einnahmen könnte BVB einen doppelt so hohen Verlust haben wie Frankfurt.

Kritikpunkte gibt und gab es beim BVB trotzdem zuhauf. Damals wie heute. Es würde zu wenig investiert, wird beim BVB bemängelt, es wird zu viel investiert, wird bei Frankfurt bemängelt. Aus dem allem kann man nichts eindeutiges herleiten, schon gar nicht für alle Zeiten.

Aber Krösche nicht kritisieren zu wollen, halte ich in dem Zusammenhang für wenig zielführend und bei Axel Hellmann sehe ich das ganz genauso. Es kann einfach nicht sein, daß Eintracht Frankfurt Champions League spielt, 95 Mio Rekordtransfereinnahmen für Etikeke hat und man dann eventuell bis zu 20 Mio Minus macht. und in dieser gemengelage so dermaßen hohe Gehaltszahlungen für den Vorstand tätigt.

Wenn man mit "Finanzierungen" argumentiert, müsste Eintracht Frankfurt jetzt souverän auf den Top 4 Plätzen stehen, dann könnte man sagen, sie hätten in den sportl Erfolg finanziert. Bei Topmöller oder Wahi hat man einfach nur Geld in den Sand gesetzt...
Finanzlage der Eintracht |#5390
07.03.2026 - 17:59 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Jochen-Wetterau

Was ich interessant finde, sind Aussagen, dass wir hier spekulieren, der Kicker nur Fakten präsentiert?
Fakt ist, dass man in Frankfurt mehr oder wenig ein 0 geplant hatte mit Tendenz ins Minus (weil man Spieler nicht loswurde). Jetzt entlässt man Toppmöller und holt einen neuen Trainer, sowie muss man verletzungsbedingt im Kader nachlegen. Das Ergebnis geht oh Überaschung natürlich ins Negative? Der Kicker entnimmt aus seiner Info, dass man Einnahmen abgetreten habe, enorme finanzielle Probleme hat. Ist natürlich keine Interpretation, sondern Fakt, während Einwände, dass es sich um reine Finanzierungen handeln könnte, eine reine Mutmaßung ist.

Sollten wir Europa verpassen, sehen wir wir groß unsere Probleme sind oder nicht. Für mich scheint das Bild aufgrund der Entwicklungen und Investitionen normal und plausibel, aber so wie wir gerne die Rosa Brille aufhaben, muss der Journalist seinen Inhalt verkaufen.


Kicker präsentiert die Fakten, erstens die Fakten zum vergangenem Geschäftsjahr, zweitens die veränderten Fakten zur laufenden Saison. Da wird nichts ins Negative interpretiert. Da steht einfach 10 bis 20 Mio Minus, und das ist nunmal Fakt.

Negative Fakten als nicht bedeutend abtun, ist Deine Interpretation. Kannste so machen, ist aber Interpretation.

Ich finde eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Topmöller zum glatt doppelten Gehalt und dann auch noch um zwei Jahre verlängert nicht eine reine Finanzierung, sondern einfach nur sinnlose Geldverschwendung. Ein Wahi Rekordtransfer ist ebenso keine Finanzierung. Hier wurde eben nicht waghalsig investiert, um sportl Erfolg zu gewährleisten, hier wurden nachhaltige Fehlentscheidungen gemacht. Das ist meine Interpretation, kein Fakt.

Als BVB Haaland abgeben musste und dafür "nur" Sebastien Haller holte (gleiche Ausgaben wie Schürrle im Jahr 2016, trotz extrem höherer Gesamteinnahmen keine neuen Höchstausgaben), statt wie Krösche absolute Rekordausgaben zu tätigen, waren das definitv im Verhältnis eher geringe Investitionen. Dann wurde bei Haller Krebs festgestellt und diesen Total Ausfall hat man lediglich mit 5 Mio Modeste ausgleichen wollen? BVB hatte also plötzlich eine Saison mit Modeste als Stürmer, statt Haaland? Wo wurde da wahhalsig in den künftigen sportl Erfolg investiert?

Was wurde aus der Prognose? Nettogewinn wurde doppelt so gut wie erwartet. was passierte rein sportl? in allen drei Wettbewerben besser als in letzter Saison mit Haaland. Hätte auch schief gehen können, aber bei den sehr niedrigen Investitionen hätte es nicht die gleiche Bedeutung gehabt wie bei Frankfurt. Bei doppelt so hohen Einnahmen könnte BVB einen doppelt so hohen Verlust haben wie Frankfurt.

Kritikpunkte gibt und gab es beim BVB trotzdem zuhauf. Damals wie heute. Es würde zu wenig investiert, wird beim BVB bemängelt, es wird zu viel investiert, wird bei Frankfurt bemängelt. Aus dem allem kann man nichts eindeutiges herleiten, schon gar nicht für alle Zeiten.

Aber Krösche nicht kritisieren zu wollen, halte ich in dem Zusammenhang für wenig zielführend und bei Axel Hellmann sehe ich das ganz genauso. Es kann einfach nicht sein, daß Eintracht Frankfurt Champions League spielt, 95 Mio Rekordtransfereinnahmen für Etikeke hat und man dann eventuell bis zu 20 Mio Minus macht. und in dieser gemengelage so dermaßen hohe Gehaltszahlungen für den Vorstand tätigt.

Wenn man mit "Finanzierungen" argumentiert, müsste Eintracht Frankfurt jetzt souverän auf den Top 4 Plätzen stehen, dann könnte man sagen, sie hätten in den sportl Erfolg finanziert. Bei Topmöller oder Wahi hat man einfach nur Geld in den Sand gesetzt...


Party auf Pump ist definitiv eine Interpretation seitens des Kickers!
Die Eintracht macht keinen Hehl daraus, dass man Spieler verkaufen muss, um den Weg zu finanzieren. Ein Fakt, der vom Kicker nicht kritisiert wurde, als er ausgesprochen wurde, sondern jetzt? Es kennen nur wenige die Zahlen und die Gründe und es ist vom Kicker dieselbe Spekulation wie von uns Fans. Man sollte nicht den Fehler machen, nur die eigenen Argumente als Wahrheit zu sehen, das macht schon der Herr in den USA so.

Ich bin bei weitem niemand, der Krösche nicht für seine Kaderplanung kritisiert hat, trotzdem kritisiere ich jemanden dafür, wofür man etwas kann.

Krösche hat ein Problem, dass er Spieler, welche sportlich weniger Einfluss haben, nur schwer los bekommt. Gleichzeitig fehlt dann die Kohle für Teile im Kader. Sowohl der Mittelstürmer als auch der Sechser. Mit einem Ersatz für Burkardt bin ich überzeugt, dass Burkardt sich eher nicht verletzt hätte. Auch in der Defensive sind Verletzungen aus der Belastung ohne Alternativen sehr wahrscheinlich.

Der Kicker spekuliert mit
Wenn man im Winter dann 3 Stürmer für die Zentrale hat und diese Ausfallen, dann kann ich das Krösche nicht vorwerfen.

Der Vertrag von Toppmöller finde ich richtig, dass er verlängert wurde, auch die Laufzeit war zu dem Zeitpunkt in Ordnung, auch wenn ich mir im Nachgang eine Abfindung im Vertrag gewünscht hätte oder einen Vertrag mit nur 2 Jahren Laufzeit (1.75 Jahre) und einer verlängerungsoption.

Die Höhe der Gehälter kann man kritisch sehen, Frankfurt hatte hohe Kosten, es fällt mir aber schwer Dinge zu vergleichen. Zum einen ist da die Summe 10 Mios. Wie Krösche seinen Vertrag bekam, war die Eintracht von der CL weit weg, ebenso große Erlöse. Rangnick sagte damals ab, weil die Voraussetzungen nicht gut waren (Klausel Silva). Wenn die CL weit weg ist, ist der Bonus gerne mal etwas größer. Ich glaube auch, dass Krösche ggfs. Einen Bonus bekommt bei großen Verkäufen. Auch ein Bonus für internationale Teilnahme in Folge kann ich mir vorstellen. Ich gehe mal davon aus, dass Krösche mit Boni die höchste Entlohnung hat, dann Hellmann, dann Reschke und dann Zamberk. Krösche wegen Boni, Hellmann wegen der Zugehörigkeit, wie der Rest dann auch. Jetzt wird verglichen mit Dortmund. Ich kann Dortmund weniger beurteilen, habe nur gelesen, dass Ricken nur 200000 bekommt, was ungewöhnlich wenig wäre. Zorn bekommt nur Aufwandsentschädigung? Kehl als sportlicher Leiter ist hingegen garnicht Teil des Vorstands? Dieser soll auch 3 Mios kosten. Da wäre man in der Summe schon auf einem Niveau. Dortmund hat einen größeren Umsatz, im Gegenzug muss man sich fragen, was die Ziele der Dortmunder waren. Da werden sportliche Boni eher für Abschneiden in der CL kommen statt für die Quali. Ich würde die 10 Mios bei uns mal in 4 Krösche, 3 Hellmann, 1,8 Reschke und 1,2 Zemberk tippen (inkl. Boni).
Das ist eine Menge, aber die Frage ist, ob es Marktgerecht ist. Krösche könnte imho sofort woanders für mehr unterschreiben und Hellmann hat durch Interesse durch die DFL auch Argumente. Da hat jeder seine Vorstellungen, man sollte allerdings beachten, dass Vereine nicht nach dem Finanzergebnis, sondern den sportlichen Ergebnissen unter Beachtung der Voraussetzungen und Finanzen.
Ich gehe davon aus, dass man solche Verträge sich durch externe Prüfungen auf Üblichkeit auch absichert, damit sich die handelnden Personen da nicht in Schwierigkeiten bringen. Es ist viel, aber wohl nicht überzogen. Nachdem wir jetzt die Spieler mal in Ruhe lassen und der Trainer weg ist, muss halt der nächste kritisiert werden. Ohne geht es scheinbar nicht.

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