Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Ich hatte die nächste TV-Geld Tabelle kürzlich grob errechnet (die einfache Fünfjahres-Wertung, ohne 10 Jahres Wertung). Da erschien es mir so als würden wir selbst danach, ohne die letzte 3-Liga-Saison keinen Sprung um fünf, 6 Plätze machen. Den bei anderen fällt ja nur die Saison mit den einfachen Punkten raus - also maximal 18 Punkte bzw etwas mehr, falls die Vereine damals noch in Liga 1 waren.
Aber ich kann mich auch täuschen. Wenn’s mal wieder ruhiger ist, berechne ich einfach mal eine Prognose für die neue Saison, in der wir wieder auf Rang 7 landen. EDIT: Unten schon mal, was die Konkurrenz an Punkten verliert, wenn die Saison 21/22 rausfällt.
Hier eine Zusammenstellung, was die Konkurrenz an TV-Punkten verlieren würde, wenn die Saison 21/22 rausfällt:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Schalke 18
2 Werder 17
3 HSV 16
4 Darmstadt 15
5 Pauli 14
6 Heidenheim 13
7 Paderborn 12
8 Nürnberg 11
9 Kiel 10
10 Düsseldorf 9
11 Hannover 8
12 KSC 7
13 Rostock 6
14 Sandhausen 5
15 Regensburg 4
16 Dresden 3
17 Aue 2
18 Ingolstadt 1
Aus der ersten Liga
Bochum 24
Hertha 21
Bielefeld 20
Fürth 19
Aber ich kann mich auch täuschen. Wenn’s mal wieder ruhiger ist, berechne ich einfach mal eine Prognose für die neue Saison, in der wir wieder auf Rang 7 landen. EDIT: Unten schon mal, was die Konkurrenz an Punkten verliert, wenn die Saison 21/22 rausfällt.
Zitat von nordishLautrer
Dann müsste es derzeit in der Fünfjahreswertung so aussehen (Stand: Nach dem 28. Spieltag).
Natürlich steigen einige auf und einige ab. Kommen Wolfsburg und Heidenheim runter, stehen die auf Platz 1 und 2, weil sie viele Jahre erste Liga haben. Aus Liga 3 kann eigentlich kein Team aufsteigen, dass viele gute Jahre 2-Liga vorzuweisen hat. Duisburg hätte wohl am meisten TV-Punkte.
Elversberg könnte 10 Punkte verlieren, wenn sie am Ende 5. statt 3. werden. (3. und in der Relegation scheitern, sonst wären sie ja auch aus der Tabelle raus). Der KSC müsste auf Platz 12 abstürzen (- 15 Punkte) und wir auf Platz 5 springen (+10 Punkte), damit wir die noch kassieren. Tauschen wir den Platz mit Nürnberg (die 7. wir 8.) überholen sie uns trotzdem nicht in der TV-Tabelle.
Nach der nächsten Saison fällt dann unsere 0-Punkte 3.Liga-Saison raus. Dann hätten wir für die älteste Saison der Fünfjahreswertung 10 Punkte (Vergleich: Nürnberg: 5, Magdeburg 8, KSC 12, Düsseldorf 15).
ABER: Das ist alles die einfache Fünfjahreswertung. Wie sich die Punkte am Ende mit der 10-Jahreswertung und dem Jugendanteil verteilen, habe ich NICHT ausgerechnet. Und: Alles ohne Gewähr. Ich habe erst mal nur eine Excel-Tabelle erstellt - ohne die ganzen Daten noch mal zu prüfen. Ich schaue es mir heute Abend eventuell noch mal an. Aber falls jemand Lust hat, kann er / sie auch gerne stichprobenartig gegenrechnen. Wenn jemand die 10-Jahres-Wertung ausrechnen und addieren will, teile ich meine Excel-Tabelle gerne.
1. Bochum 254
2. Paderborn 219
3. Darmstadt 209
4. Schalke 195
5. Hertha 186
6. Kiel 178
7. Hannover 175
8. Düsseldorf 174
9. Elversberg 168
10. KSC 167
11. FCK 146
12. Nürnberg 133
13. Magdeburg 117
14. Fürth 100
15. Bielefeld 66
16. Braunschweig 57
17. Dresden 23
18. Münster 21
Alles ohne Gewähr und Gewehr!
Die FCK-Werte stimmen aber mit den Rheinpfalz-Berechnungen überein. Damals lagen wir noch auf Rang 6 (+ 5 Punkte im Vergleich zu meiner Rechnung.)
Saison 2021/2022: Dritte Liga = 0 Punkte
2022/2023: Zweite Liga, 9. Platz, 10 Punkte mal Faktor 2 = 20 Punkte
2023/2024: 13. Platz, 6 Punkte mal Faktor 3 = 18 Punkte
2024/2025: 7. Platz, 12 Punkte mal Faktor 4 = 48 Punkte
2025/2026: aktuell 6. Platz, 13 Punkte mal Faktor 5 = 65 Punkte
Dann müsste es derzeit in der Fünfjahreswertung so aussehen (Stand: Nach dem 28. Spieltag).
Natürlich steigen einige auf und einige ab. Kommen Wolfsburg und Heidenheim runter, stehen die auf Platz 1 und 2, weil sie viele Jahre erste Liga haben. Aus Liga 3 kann eigentlich kein Team aufsteigen, dass viele gute Jahre 2-Liga vorzuweisen hat. Duisburg hätte wohl am meisten TV-Punkte.
Elversberg könnte 10 Punkte verlieren, wenn sie am Ende 5. statt 3. werden. (3. und in der Relegation scheitern, sonst wären sie ja auch aus der Tabelle raus). Der KSC müsste auf Platz 12 abstürzen (- 15 Punkte) und wir auf Platz 5 springen (+10 Punkte), damit wir die noch kassieren. Tauschen wir den Platz mit Nürnberg (die 7. wir 8.) überholen sie uns trotzdem nicht in der TV-Tabelle.
Nach der nächsten Saison fällt dann unsere 0-Punkte 3.Liga-Saison raus. Dann hätten wir für die älteste Saison der Fünfjahreswertung 10 Punkte (Vergleich: Nürnberg: 5, Magdeburg 8, KSC 12, Düsseldorf 15).
ABER: Das ist alles die einfache Fünfjahreswertung. Wie sich die Punkte am Ende mit der 10-Jahreswertung und dem Jugendanteil verteilen, habe ich NICHT ausgerechnet. Und: Alles ohne Gewähr. Ich habe erst mal nur eine Excel-Tabelle erstellt - ohne die ganzen Daten noch mal zu prüfen. Ich schaue es mir heute Abend eventuell noch mal an. Aber falls jemand Lust hat, kann er / sie auch gerne stichprobenartig gegenrechnen. Wenn jemand die 10-Jahres-Wertung ausrechnen und addieren will, teile ich meine Excel-Tabelle gerne.
1. Bochum 254
2. Paderborn 219
3. Darmstadt 209
4. Schalke 195
5. Hertha 186
6. Kiel 178
7. Hannover 175
8. Düsseldorf 174
9. Elversberg 168
10. KSC 167
11. FCK 146
12. Nürnberg 133
13. Magdeburg 117
14. Fürth 100
15. Bielefeld 66
16. Braunschweig 57
17. Dresden 23
18. Münster 21
Alles ohne Gewähr und Gewehr!
Die FCK-Werte stimmen aber mit den Rheinpfalz-Berechnungen überein. Damals lagen wir noch auf Rang 6 (+ 5 Punkte im Vergleich zu meiner Rechnung.)
Saison 2021/2022: Dritte Liga = 0 Punkte
2022/2023: Zweite Liga, 9. Platz, 10 Punkte mal Faktor 2 = 20 Punkte
2023/2024: 13. Platz, 6 Punkte mal Faktor 3 = 18 Punkte
2024/2025: 7. Platz, 12 Punkte mal Faktor 4 = 48 Punkte
2025/2026: aktuell 6. Platz, 13 Punkte mal Faktor 5 = 65 Punkte
Hier eine Zusammenstellung, was die Konkurrenz an TV-Punkten verlieren würde, wenn die Saison 21/22 rausfällt:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Schalke 18
2 Werder 17
3 HSV 16
4 Darmstadt 15
5 Pauli 14
6 Heidenheim 13
7 Paderborn 12
8 Nürnberg 11
9 Kiel 10
10 Düsseldorf 9
11 Hannover 8
12 KSC 7
13 Rostock 6
14 Sandhausen 5
15 Regensburg 4
16 Dresden 3
17 Aue 2
18 Ingolstadt 1
Aus der ersten Liga
Bochum 24
Hertha 21
Bielefeld 20
Fürth 19
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nordishLautrer am 22.04.2026 um 12:00 Uhr bearbeitet
Wir werden uns von Magdeburg, mit denen wir aktuell einen Platz teilen, absetzen, und Fürth plus Nürnberg überholen. Elversberg wird voraussichtlich uns überholen. Damit kriegen wir nächste Saison etwas mehr als eine halbe Million zusätzlich an Fernsehgeldern. Wenn Düsseldorf absteigt, kommt da noch mal über ne halbe Million drauf.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 22.04.2026 um 12:05 Uhr bearbeitet Zitat von Hegermeister
Du hast die Behauptung, der FCK kann sich aus eigener Kraft (ohne die SPI) nicht tragen, in den Raum gestellt. Es läge an dir, das zu belegen. Und das nicht durch ausweichende Aussagen wie "das wurde hier schon durchgekaut" oder "such dir die Zahlen doch selbst".
Wenn du behauptest, der FCK bzw. konkret die KGaA macht ein strukturelles Minus - in der Höhe die du suggerierst- und ist in Wohl und Wehe von "Nachschüssen" - welcher Art lässt du offen - der SPI abhängig, solltest du das belegen.
Belegen, dass wir ein konservativ gerechnetes Strukturelles Minus machen, musst du nicht. Wir brauchen - wie jeder Verein eigentlich - Sondererlöse durch Pokal-TV, hohen Zuschauerschnitt und natürlich Transfers.
Wo ist die Abhängigkeit von der SPI?
Zitat von Troglauer
Das wurde hier und anderswo doch alles mindestens tausendmal durchgekaut 🙄. Außerdem werden die Zahlen regelmäßig zur MV transparent gemacht und vieles kann man auch über Unternehmensregister einsehen.
Zitat von deadflower
Solche Statements gerne mal mit Zahlen untermauert begründen.
Zitat von Troglauer
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Solche Statements gerne mal mit Zahlen untermauert begründen.
Das wurde hier und anderswo doch alles mindestens tausendmal durchgekaut 🙄. Außerdem werden die Zahlen regelmäßig zur MV transparent gemacht und vieles kann man auch über Unternehmensregister einsehen.
Du hast die Behauptung, der FCK kann sich aus eigener Kraft (ohne die SPI) nicht tragen, in den Raum gestellt. Es läge an dir, das zu belegen. Und das nicht durch ausweichende Aussagen wie "das wurde hier schon durchgekaut" oder "such dir die Zahlen doch selbst".
Wenn du behauptest, der FCK bzw. konkret die KGaA macht ein strukturelles Minus - in der Höhe die du suggerierst- und ist in Wohl und Wehe von "Nachschüssen" - welcher Art lässt du offen - der SPI abhängig, solltest du das belegen.
Belegen, dass wir ein konservativ gerechnetes Strukturelles Minus machen, musst du nicht. Wir brauchen - wie jeder Verein eigentlich - Sondererlöse durch Pokal-TV, hohen Zuschauerschnitt und natürlich Transfers.
Wo ist die Abhängigkeit von der SPI?
Lies halt die Jahresabschlüsse/Konzernabschlüsse.
Zitat von nordishLautrer
@Troglauer hast du hier für Belege? Jedes Jahr 5 - 9 Millionen Euro Defizit? Das erscheint mir extrem viel und das habe ich so auch noch nirgendwo gehört. Wir hatten vor dieser Saison ein Transferplus von 3 Millionen Euro. Dann blieben von dem vermeintlichen Defizit noch immer 2 bis 6 Millionen Euro.
@Troglauer hast du hier für Belege? Jedes Jahr 5 - 9 Millionen Euro Defizit? Das erscheint mir extrem viel und das habe ich so auch noch nirgendwo gehört. Wir hatten vor dieser Saison ein Transferplus von 3 Millionen Euro. Dann blieben von dem vermeintlichen Defizit noch immer 2 bis 6 Millionen Euro.
Die Geschäftsführung rechnet in der Regel mit einem Jahresfehlbetrag im mittleren bis hohen einstelligen Mio. EUR-Bereich.
Das steht exakt so im letzten veröffentlichten Konzernabschluss. Von jedermann über die Seite Unternehmensregister einsehbar. Natürlich sind dort (noch) nicht die Zahlen vom letzten Geschäftsjahr veröffentlicht aber so schnell verändert sich die finanzielle Situation eher nicht.
Zwischen „die Verantwortliche rechnen mit einem Verlust im mittleren bis hohen, einstelligen Millionenbereich" und „ohne Investoren verschwindet man in der Versenkung" liegt aber ein riesengroßer Unterschied.
Wenn ich 22/23 mit 34.000 Zuschauern plane, es aber am Ende der Saison mehr als 40.000 sind, dann ist alleine da schon ein Millionenbetrag mehr in der Kasse.
Wenn ich laut DFL-Zahlen meine Personalkosten zwischen 22/23 und 23/24 von 17,3 auf 24,5 Millionen Euro erhöhe, dann mag das in die strategischen Planungen der Verantwortlichen passen, man bezahlt aber auch mehr als die Hälfte der Liga und das bereits im 2. Jahr. Und das nicht zu knapp, sondern laut DFL hatten zB unsere beiden Mitaufsteiger Braunschweig (16 mio) und Magdeburg (14,5) extrem viel niedrigeren Personalaufwand. Nach 23/24 wollte man den Spieleretat laut Berichten um weitere 2 Millionen erhöhen, der Staff ist laut Berichten zur letzten JHV von 150 auf 177 gestiegen. Statt ligatypischen Transferüberschüssen hatte man bis zum letzten Sommer immer Nettoausgaben in Millionenhöhe.
TV-Gelder, Ticketing, Merch. Da ist insgesamt ebenfalls ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag zusätzlich mittelfristig locker drin. Von den Einnahmen im Sponsoring habe ich keine Ahnung.
Vom Etat her sollte man längst so aufgestellt sein, das man aufsteigen kann. Nicht als Favorit a la Berlin, aber so wie es andere Teams wie Paderborn, Kiel, Darmstadt und co auch in ziemlicher Regelmäßigkeit schaffen. Da sollte bei den Personalkosten auch irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht sein, während auf der Einnahmenseite weitere Steigerungen zu erwarten sind.
Letztlich gibt es so viele Stellschrauben, die dieses Defizit beeinflussen und nur wenige davon (Stadion) sind sind so unveränderbar, dass man diese nicht an die finanzielle Situation anpassen könnte. Bisher musste man das bloß nicht, weil die Strategie von Verein und Investoren aufging und man sich durch (im Vergleich zu den Mitaufsteigern und anderen Teams) erhöhte Ausgaben sportlichen und damit auch finanziellen Erfolg „erkaufen" konnte. Wieso kleine Schritte gehen, wenn man sich größere Schritte leisten kann und somit das Ziel schneller und sicherer erreichen kann?
Deswegen frage ich, weshalb es nicht möglich sein sollte. Dass es beim Status quo wohl so sein sollte, das kann ich mir auch denken, wenn ich unsere Jahresergebnisse sehe und den DFB-Pokal und Ache/Kaloc-Verkäufe berücksichtige. Da sind die zig Stellschrauben, die unsere Situation verbessern würden, aber nicht drin.
Wenn ich 22/23 mit 34.000 Zuschauern plane, es aber am Ende der Saison mehr als 40.000 sind, dann ist alleine da schon ein Millionenbetrag mehr in der Kasse.
Wenn ich laut DFL-Zahlen meine Personalkosten zwischen 22/23 und 23/24 von 17,3 auf 24,5 Millionen Euro erhöhe, dann mag das in die strategischen Planungen der Verantwortlichen passen, man bezahlt aber auch mehr als die Hälfte der Liga und das bereits im 2. Jahr. Und das nicht zu knapp, sondern laut DFL hatten zB unsere beiden Mitaufsteiger Braunschweig (16 mio) und Magdeburg (14,5) extrem viel niedrigeren Personalaufwand. Nach 23/24 wollte man den Spieleretat laut Berichten um weitere 2 Millionen erhöhen, der Staff ist laut Berichten zur letzten JHV von 150 auf 177 gestiegen. Statt ligatypischen Transferüberschüssen hatte man bis zum letzten Sommer immer Nettoausgaben in Millionenhöhe.
TV-Gelder, Ticketing, Merch. Da ist insgesamt ebenfalls ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag zusätzlich mittelfristig locker drin. Von den Einnahmen im Sponsoring habe ich keine Ahnung.
Vom Etat her sollte man längst so aufgestellt sein, das man aufsteigen kann. Nicht als Favorit a la Berlin, aber so wie es andere Teams wie Paderborn, Kiel, Darmstadt und co auch in ziemlicher Regelmäßigkeit schaffen. Da sollte bei den Personalkosten auch irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht sein, während auf der Einnahmenseite weitere Steigerungen zu erwarten sind.
Letztlich gibt es so viele Stellschrauben, die dieses Defizit beeinflussen und nur wenige davon (Stadion) sind sind so unveränderbar, dass man diese nicht an die finanzielle Situation anpassen könnte. Bisher musste man das bloß nicht, weil die Strategie von Verein und Investoren aufging und man sich durch (im Vergleich zu den Mitaufsteigern und anderen Teams) erhöhte Ausgaben sportlichen und damit auch finanziellen Erfolg „erkaufen" konnte. Wieso kleine Schritte gehen, wenn man sich größere Schritte leisten kann und somit das Ziel schneller und sicherer erreichen kann?
Deswegen frage ich, weshalb es nicht möglich sein sollte. Dass es beim Status quo wohl so sein sollte, das kann ich mir auch denken, wenn ich unsere Jahresergebnisse sehe und den DFB-Pokal und Ache/Kaloc-Verkäufe berücksichtige. Da sind die zig Stellschrauben, die unsere Situation verbessern würden, aber nicht drin.
Die Verkäufe von Ache und Kaloc werden allerdings erst im laufenden Geschäftsjahr bilanziert. Dem stehen sicherlich erhöhte Personalaufwendungen gegenüber. Kunze, Skyttä, Joly, Prtajin, Berisha und Rasmussen spielen nicht für ne warme Mahlzeit allein. Der Jahresabschluss 2023/24 hatte ein Minus im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Jahresplanung 24/25 geht sicherlich nicht vom tasächlich bisher erreichten Zuschauerschnitt aus. Beim Ticketing allein dürfte man einen mittleren Millionenbetrag über den Planungen liegen.
Wie gesagt: beim aktuellen Zuschauerschnitt und sich perspektivisch verbesserten Einnahmen aus der TV-Vermarktung benötigen wir höchstwahrscheinlich keine weiteren Finanzspritzen, zumindest bis die Stadionthematik heiß wird. Was dann passieren kann, überblicke ich zugegebenermaßen überhaupt nicht. Sollte der Zuschauerschnitt sich dagegen wieder so entwickeln, dass ne 3 vorne steht, wird der FCK ziemlich sicher zu einem Zuschussgeschäft.
Beste Grüße
Lullaby
Wie gesagt: beim aktuellen Zuschauerschnitt und sich perspektivisch verbesserten Einnahmen aus der TV-Vermarktung benötigen wir höchstwahrscheinlich keine weiteren Finanzspritzen, zumindest bis die Stadionthematik heiß wird. Was dann passieren kann, überblicke ich zugegebenermaßen überhaupt nicht. Sollte der Zuschauerschnitt sich dagegen wieder so entwickeln, dass ne 3 vorne steht, wird der FCK ziemlich sicher zu einem Zuschussgeschäft.
Beste Grüße
Lullaby
Letztendlich hat Stefan Kunz auch nur auf sportlichen Erfolg (hohe Zuschauerzahlen, Fernsehgeldtabelle), in Verbindung mit Sondererlösen (Transfereinnahmen, Pokal) gesetzt. War doch eigentlich alles total Knorke, oder nicht? Solange man immer hoch genug am Wind segelt und einem nicht der Schnauf ausgeht, um den legendären und längst vergessenen Senator zu zitieren.
Der große Unterschied zu Stefans Zeiten ist halt, dass der FCK jetzt nicht sofort seine Fans oder Quattrex anpumpen muss, wenn es mal nicht läuft (was im Fußball schnell passieren kann), sondern man mehr oder weniger starke Investoren im Rücken hat, die dann mit ihrem Geld einspringen, weil sie ihr Invest schützen wollen. Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Situation besser, als vor 10 Jahren aber ich glaube trotzdem nicht, dass wir es uns wirtschaftlich in der 2. Liga dauerhaft gemütlich machen können. Es wird schon Gründe haben, warum Giuseppe Nardi im Interview ambitionierte Ziele ausgegeben hat.
Der große Unterschied zu Stefans Zeiten ist halt, dass der FCK jetzt nicht sofort seine Fans oder Quattrex anpumpen muss, wenn es mal nicht läuft (was im Fußball schnell passieren kann), sondern man mehr oder weniger starke Investoren im Rücken hat, die dann mit ihrem Geld einspringen, weil sie ihr Invest schützen wollen. Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Situation besser, als vor 10 Jahren aber ich glaube trotzdem nicht, dass wir es uns wirtschaftlich in der 2. Liga dauerhaft gemütlich machen können. Es wird schon Gründe haben, warum Giuseppe Nardi im Interview ambitionierte Ziele ausgegeben hat.
Zwischen „es läuft mal nicht" und es sind 20.000+ weniger Fans im Stadion, liegt dann doch ein „kleiner" Unterschied. In der letzten Saison vor dem Abstieg hatte man sogar ziemlich genau 25.000 Zuschauer weniger. Das waren dann auch nicht die Leute aus der West mit den billigsten Dauerkarten, sondern der Rest vom Stadion, der mehr für sein Ticket zahlen muss. Da wird man mit 25 Euro Umsatz pro Karte im Schnitt kaum hinkommen, aber das würde jetzt nur bei den Tickets ein Plus von mehr als 10 Millionen gegenüber der letzten Saison 17/18 bedeuten. Davon geht dann nochmal ein Teil für die Security und all den Kram ab, aber das sollten doch Peanuts gegenüber 25.000 Tickets mehr pro Spiel sein.
Man zahlt auch keine hohen Zinssätze auf Altlasten von deutlich mehr als 10 mio Euro. Man verkauft ein Vielfaches an Merch.
Der Gedanke mit den schützenden Investoren ist zwar auch ganz nett, aber das betrifft doch eher Fehlplanungen und kurzfristigen sportlichen Misserfolg, aber keine dauerhafte Fehlentwicklung wie damals, die zum Großteil auf die schwindenden Fans zurückzuführen war. 15-25.000 weniger Fans wird hier auch kein Investor dauerhaft (mehr als 3-4 Jahre) auffangen können.
Die wirtschaftliche Situation ist nicht nur besser, sondern um Welten besser. Die Frage ist nur, ob sie statt aussichtslos besch... nur noch nicht ausreichend ist oder ob sie gut genug ist, damit man bei halbwegs gleichbleibenden Parametern eigentlich auf eigenen Füßen stehen könnte. Und nochmal, ich weiß es nicht, weil ich mir über keinen Bericht ausreichend Infos sammeln kann, um so eine schwere Frage zu beantworten. Denn die ganzen Zahlen haben Ursachen, eine Entstehungsgeschichte und sind eine Momentaufnahme. Zum Beispiel kann man da den DFB-Pokal anführen. Man weiß ziemlich genau wie viel Prämien der DFB ausschüttet, aber ich weiß nicht exakt wie viel davon bei uns netto hängenbleibt, nachdem man über die Pachtklauseln was abdrücken muss, welche Erfolgsklauseln in den Spielerverträgen stecken, welche Investitionen man vielleicht vorgezogen hat, um den Gewinn im alten Geschäftsjahr zu senken. Lauter solche Themen, die allesamt wichtig zur Beantwortung solcher Fragen sind.
Man zahlt auch keine hohen Zinssätze auf Altlasten von deutlich mehr als 10 mio Euro. Man verkauft ein Vielfaches an Merch.
Der Gedanke mit den schützenden Investoren ist zwar auch ganz nett, aber das betrifft doch eher Fehlplanungen und kurzfristigen sportlichen Misserfolg, aber keine dauerhafte Fehlentwicklung wie damals, die zum Großteil auf die schwindenden Fans zurückzuführen war. 15-25.000 weniger Fans wird hier auch kein Investor dauerhaft (mehr als 3-4 Jahre) auffangen können.
Die wirtschaftliche Situation ist nicht nur besser, sondern um Welten besser. Die Frage ist nur, ob sie statt aussichtslos besch... nur noch nicht ausreichend ist oder ob sie gut genug ist, damit man bei halbwegs gleichbleibenden Parametern eigentlich auf eigenen Füßen stehen könnte. Und nochmal, ich weiß es nicht, weil ich mir über keinen Bericht ausreichend Infos sammeln kann, um so eine schwere Frage zu beantworten. Denn die ganzen Zahlen haben Ursachen, eine Entstehungsgeschichte und sind eine Momentaufnahme. Zum Beispiel kann man da den DFB-Pokal anführen. Man weiß ziemlich genau wie viel Prämien der DFB ausschüttet, aber ich weiß nicht exakt wie viel davon bei uns netto hängenbleibt, nachdem man über die Pachtklauseln was abdrücken muss, welche Erfolgsklauseln in den Spielerverträgen stecken, welche Investitionen man vielleicht vorgezogen hat, um den Gewinn im alten Geschäftsjahr zu senken. Lauter solche Themen, die allesamt wichtig zur Beantwortung solcher Fragen sind.
Zitat von BarcaKL
...Die wirtschaftliche Situation ist nicht nur besser, sondern um Welten besser.
...Die wirtschaftliche Situation ist nicht nur besser, sondern um Welten besser.
Wir haben 23/24 eine halbe Mio. Euro Verlust gemacht, bei einem Zuschauerschnitt von knapp 44 Tsd. Zuschauern. Bitte definiere, was für dich Welten sind.
Zitat von Troglauer
Wir haben 23/24 eine halbe Mio. Euro Verlust gemacht, bei einem Zuschauerschnitt von knapp 44 Tsd. Zuschauern. Bitte definiere, was für dich Welten sind.
Wir haben 23/24 eine halbe Mio. Euro Verlust gemacht, bei einem Zuschauerschnitt von knapp 44 Tsd. Zuschauern. Bitte definiere, was für dich Welten sind.
Wie wäre es, wenn du mal was lieferst außer halbgare Behauptungen und Rückfragen....
Was sagt denn bitte " 23/24 eine halbe Mio. Euro Verlust" alleine aus? Richtig. Nix
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 22.04.2026 um 17:49 Uhr bearbeitet
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