Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Ich glaube nicht daran, dass 50+1 in Deutschland fallen könnte. Neben den hier aufgezählten Gründen gibt es noch einen: der Branchenprimus FCB liefe dann Gefahr seine Vormachtsstellung zu verlieren. Klar, könnten die dann auch aufdrehen. Aber wie man in England mit Man City oder Chelsea gesehen hat, wurde die alte Ordnung komplett zerstört. Das wäre in etwa so, als würde der FC Augsburg oder der Club zu einer finanziellen Spitzenkraft über Nacht. Die Bayern mit ihrer Lobby in DFB und DFL werden das nie und nimmer zu lassen.
Zitat von 442Head
Ich glaube nicht daran, dass 50+1 in Deutschland fallen könnte. Neben den hier aufgezählten Gründen gibt es noch einen: der Branchenprimus FCB liefe dann Gefahr seine Vormachtsstellung zu verlieren. Klar, könnten die dann auch aufdrehen. Aber wie man in England mit Man City oder Chelsea gesehen hat, wurde die alte Ordnung komplett zerstört. Das wäre in etwa so, als würde der FC Augsburg oder der Club zu einer finanziellen Spitzenkraft über Nacht. Die Bayern mit ihrer Lobby in DFB und DFL werden das nie und nimmer zu lassen.
Es kann aber sein, dass die Bayern dem entwachsen sind... Wie Real und Barca auch in Spanien... Man braucht schon unfassbares Geld um sich den Erfolg gegen die Bayern zu kaufen. Da reichen ein paar hundert Millionen aber sowas von nicht mehr...
Ich glaube nicht daran, dass 50+1 in Deutschland fallen könnte. Neben den hier aufgezählten Gründen gibt es noch einen: der Branchenprimus FCB liefe dann Gefahr seine Vormachtsstellung zu verlieren. Klar, könnten die dann auch aufdrehen. Aber wie man in England mit Man City oder Chelsea gesehen hat, wurde die alte Ordnung komplett zerstört. Das wäre in etwa so, als würde der FC Augsburg oder der Club zu einer finanziellen Spitzenkraft über Nacht. Die Bayern mit ihrer Lobby in DFB und DFL werden das nie und nimmer zu lassen.
Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim hebeln 50+1 bereits aus, teils über Ausnahmegenehmigungen, teils über Holding-Konstruktionen. Jeder Verein, der durch einen Investor auf ein wirtschaftliches Level gehoben wird, das er aus sich selbst heraus nicht refinanzieren kann, ist unabhängig von 50+1 vom Investor abhängig.
Der Hauptvorteile der Engländer besteht nicht darin, dass es dort kein 50+1 gibt, sondern darin, dass dort wesentlich höhere Beträge aus der Vermarktung generiert werden. Ein Investor, der das vollständig kompensieren will, wie in Paris z.B., wird sich von 50+1 nicht abschrecken lassen, sondern eine Lösung finden, die ihm Zugriff sichert.
Beste Grüße
Lullaby
Der Hauptvorteile der Engländer besteht nicht darin, dass es dort kein 50+1 gibt, sondern darin, dass dort wesentlich höhere Beträge aus der Vermarktung generiert werden. Ein Investor, der das vollständig kompensieren will, wie in Paris z.B., wird sich von 50+1 nicht abschrecken lassen, sondern eine Lösung finden, die ihm Zugriff sichert.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Hemdl
Dann spielt das ohnehin alles keine Rolle mehr, da Vereine dann eben ganz normal "gehandelt" werden und eben einzig die Geldbörse des Investors eine Rolle spielt. An wen wir dann "verkauft" oder ob wir dann gehalten werden, ist komplett irrelevant. Zumal eben auch die Kaufsumme keinerlei Aufschluss darüber lässt, wie viel dann in den laufenden Betrieb - und das ist für uns ja viel relevanter - investiert wird.
Unabhängig davon glaube ich nicht, dass 50+1 Fallen wird. Ich glaube den meisten Leuten ist inzwischen klar, dass sich damit rein gar nichts ändern oder "fairer" wird - sich eben nur Spieler, Berater und Funktionäre noch mehr die Taschen füllen.
Dann spielt das ohnehin alles keine Rolle mehr, da Vereine dann eben ganz normal "gehandelt" werden und eben einzig die Geldbörse des Investors eine Rolle spielt. An wen wir dann "verkauft" oder ob wir dann gehalten werden, ist komplett irrelevant. Zumal eben auch die Kaufsumme keinerlei Aufschluss darüber lässt, wie viel dann in den laufenden Betrieb - und das ist für uns ja viel relevanter - investiert wird.
Unabhängig davon glaube ich nicht, dass 50+1 Fallen wird. Ich glaube den meisten Leuten ist inzwischen klar, dass sich damit rein gar nichts ändern oder "fairer" wird - sich eben nur Spieler, Berater und Funktionäre noch mehr die Taschen füllen.
Ich glaube, du unterschätzt massiv, was es bedeutet, wenn die Anteile des e.V. bereits jetzt unter die 50%-Marke rutschen. Deine Aussage, die Kaufsumme sei irrelevant und es ändere sich nichts, ignoriert das größte Risiko: den totalen Verlust des Kontrollmechanismus.
Du sagst, es 'juckt niemanden', solange 50+1 steht. Aber das ist brandgefährlich. Wenn der e.V. erst einmal die Mehrheit am Kapital verloren hat, ist 50+1 das einzige, was uns noch vor der völligen Fremdbestimmung schützt. Fällt diese Regel gerichtlich – und das Szenario ist absolut real –, wacht der FCK am nächsten Tag auf und stellt fest, dass er in seinem eigenen Haus nichts mehr zu melden hat. Wir haben dann keinerlei Handhabe mehr, wer bei uns im Aufsichtsrat sitzt oder welche strategischen Entscheidungen getroffen werden.
Im übrigen ist der Satz "ich glaube nicht das 50 plus 1 fällt" auch schlicht überholt. Wer ein bisschen recherchiert wird herausfinden, dass 50 Plus 1 in der Form nicht weiter existieren wird. Das ist ein Fakt den Kartellbehörden und Gerichtsbarkeiten schon klar gemacht haben. Nicht mit den Ausnahmeregeln für Bayer und Co. Jetzt gibt es da schlicht nur zwei Möglichkeiten. Man kippt diese Ausnahmeregeln, in diesem Fall haben Leverkusen und Wolfsburg schon im letzten Jahr Klage angekündigt, oder man kippt 50 plus 1.
Das ist der Stand. Es ist allen Beteiligten vollkommen klar, dass es ein weiter so in der alten Form nicht geben wird. Deswegen beharre ich da auch so drauf. Natürlich kann man das ignorieren, oder man stellt sich mental auf Veränderungen ein. Ich sehe Wolfsburg und Leverkusen und das ist meine persönliche Meinung, in einer guten Position wenn sie vor Gericht ziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 21.04.2026 um 08:28 Uhr bearbeitet Zitat von Lullaby
Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim hebeln 50+1 bereits aus, teils über Ausnahmegenehmigungen, teils über Holding-Konstruktionen. Jeder Verein, der durch einen Investor auf ein wirtschaftliches Level gehoben wird, das er aus sich selbst heraus nicht refinanzieren kann, ist unabhängig von 50+1 vom Investor abhängig.
Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim hebeln 50+1 bereits aus, teils über Ausnahmegenehmigungen, teils über Holding-Konstruktionen. Jeder Verein, der durch einen Investor auf ein wirtschaftliches Level gehoben wird, das er aus sich selbst heraus nicht refinanzieren kann, ist unabhängig von 50+1 vom Investor abhängig.
Völlig richtig und deshalb ist unsere Struktur, also die FCK-Struktur, auch nur eine Form der "Umgehung" von 50+1. Keine Frage, formal sind bei uns alle Anforderungen von 50+1 erfüllt und der Verein und seine Mitglieder haben nominell immer noch das Sagen. Im Grunde seines Herzens weiß aber natürlich jedes FCK-Mitglied ganz genau, dass wir ohne die finanzielle Unterstützung der SPI schon bald gegen Verl und Schweinfurt auflaufen. Überspitzt formuliert haben der Verein und seine Mitglieder am Ende also die Freiheit, darüber zu entscheiden, sich sportlich das Licht auszublasen. Die gut klingende 50+1 Regel wird schnell zum Selbstbetrug, weil der alles beherrschenden Faktor weiterhin Geld heißt.
Wer sich damit besser fühlt, darf natürlich gerne darauf pochen, dass die Mitgliederversammlung weiterhin das wichtigste Gremium ist. Tatsächlich sind die Verrammlungen seit der Ausgliederung so zahm wie kleine Miezekätzchen. Das liegt nur am aktuell relativ ruhigen Fahrwasser, könnte man entgegnen aber ich habe große Zweifel, ob wir beim FCK noch mal eine Feng-Shui Versammlung oder dergleichen erleben werden. Was dann ja auch etwas Gutes hat.
Zitat von Troglauer
Wer sich damit besser fühlt, darf natürlich gerne darauf pochen, dass die Mitgliederversammlung weiterhin das wichtigste Gremium ist.
Wer sich damit besser fühlt, darf natürlich gerne darauf pochen, dass die Mitgliederversammlung weiterhin das wichtigste Gremium ist.
Sie wird es immer sein. Darum geht es. Und es gibt keinen Grund, das herunterzuwürdigen. Eigentum. Wem gehört der Club. Das wird über 50+1 gesichert.
Siehe Frankreich, Bordeaux bspw. wo man einen Eigentümer nicht los wurde. Solange ein Invstor "nur" Anteilsscheine vom Club hat und ansonsten über Sponsoring laufendes Geld hat einfließen lassen, ist der Verein in letzter Konsequenz nicht abhängig - Sperrminoritäten und andere Blockadespielchen mal außen vor gelassen. Mit 50+1 kann am Ende die MV den Investor immer noch zum Teufel jagen.
Was @Lullaby meint mit 50+1 umgehen und ich "Zugriff sichern" sieht man bspw. bei 1860. Die bekommt die Laus nicht los, weil der Typ halt auch Kredite eingbracht hat und 1860 insolvent wäre, würden diese zurück gefordert.
Zitat von Troglauer
Im Grunde seines Herzens weiß aber natürlich jedes FCK-Mitglied ganz genau, dass wir ohne die finanzielle Unterstützung der SPI schon bald gegen Verl und Schweinfurt auflaufen.
Im Grunde seines Herzens weiß aber natürlich jedes FCK-Mitglied ganz genau, dass wir ohne die finanzielle Unterstützung der SPI schon bald gegen Verl und Schweinfurt auflaufen.
Die Invests der SPI sind erfolgt. Alle weitere Unterstützung sind (hoffentlich) Sponsoring. Ein Rückzug der SPI in der aktuellen Lage würde demnach "nur" Sponsoring Einnahmen kosten. Es ist also keineswegs zwangsläufig, dass ein Rückzug uns nach Verl, Hoffenheim 2 oder Mannheim führt. TV Geld, Ticketing plus neuer Sponsor ist ja nicht nix...
Zitat von Lullaby
Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim hebeln 50+1 bereits aus, teils über Ausnahmegenehmigungen, teils über Holding-Konstruktionen. Jeder Verein, der durch einen Investor auf ein wirtschaftliches Level gehoben wird, das er aus sich selbst heraus nicht refinanzieren kann, ist unabhängig von 50+1 vom Investor abhängig.
Der Hauptvorteile der Engländer besteht nicht darin, dass es dort kein 50+1 gibt, sondern darin, dass dort wesentlich höhere Beträge aus der Vermarktung generiert werden. Ein Investor, der das vollständig kompensieren will, wie in Paris z.B., wird sich von 50+1 nicht abschrecken lassen, sondern eine Lösung finden, die ihm Zugriff sichert.
Beste Grüße
Lullaby
Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim hebeln 50+1 bereits aus, teils über Ausnahmegenehmigungen, teils über Holding-Konstruktionen. Jeder Verein, der durch einen Investor auf ein wirtschaftliches Level gehoben wird, das er aus sich selbst heraus nicht refinanzieren kann, ist unabhängig von 50+1 vom Investor abhängig.
Der Hauptvorteile der Engländer besteht nicht darin, dass es dort kein 50+1 gibt, sondern darin, dass dort wesentlich höhere Beträge aus der Vermarktung generiert werden. Ein Investor, der das vollständig kompensieren will, wie in Paris z.B., wird sich von 50+1 nicht abschrecken lassen, sondern eine Lösung finden, die ihm Zugriff sichert.
Beste Grüße
Lullaby
Definitiv haben die Engländer da einen Standortvorteil. Das weltweite Interesse an britischer Kultur und somit Sport ist viel größer. Natürlich bedingt durch die Geschichte des Empires. Die Sprache tut dann noch den Rest dazu. In Asien, Ozeanien und Nordamerika wird so viel PL konsumiert, das glaubt man gar nicht. Es wurde schick, einem PL-Verein die Daumen zu Drücken in den Staaten.
In Deutschland gibt es auch keinen Vergleich, da noch keiner mit so tiefen Taschen investiert hat. Hopp hob Hoffenheim aus der Traufe, aber das kann man vom Finanzvolumen gar nicht mit Katar oder so vergleichen. Da geht es um Staatssponsoring mit schier unendlichen Mitteln. Selbiges gilt für Red Bull, die deutschen Konzerne Bayer und VW. In Deutschland reden wir von hunderten Millionen, auf der Insel von Milliarden: Boehly und Co steckten lockere 6 Milliarden samt Kaufsumme in Chelsea. Abu Dhabi locker 2 Milliarden, wenn man das Sponsoring mitzählt wahrscheinlich mehr. Dazu kommt der Faktor 50+1 der dir einfach keine totale Kontrolle ermöglicht. Du musst dich dann mit Gremien und gewählten Vertretern rumschlagen. Institutionen oder Entitäten, man kann ja kaum von Personen sprechen, kennen sowas nicht und lehnen das ab.
Zu guter Letzt haben dann noch alle vor den Bayern gekuscht. Hopp, RB, Wolfsburg in ihrer Glanzzeit. Die Bayern werben einfach Personal ab und nutzen ihren finanziellen Vorsprung. Mit den oben beschriebenen Geldkoffern geht das nicht.
Es muss halt jemand verrückt genug, streitbar und reich genug sein um etwas ähnliches in Deutschland zu machen. Selbst die verhassten Dosen sind im internationalen Vergleich nur kleine Lichter.
Ich wundere mich immer nur, dass die Saudis das FFP nicht umschiffen können (oder ignorieren)? Newcastle kann trotz des Invests nicht weiter machen und muss wohl verkaufen. Vielleicht gehört eine gewisse Lobby auch dazu, wenn man sieht wen die FFP/FIFA Strafen immer erwischen und wen jahrelang gar nicht? Das ist ja im Jugendbereich schon so verrückt in England, trotz dieser grassroots reform vor einigen Jahren. Dann schiffen sie halt Kinder aus aller Herren Länder in ihre Akademien.
Einen Vorteil hat das Ganze, was englische Akademien für eine Masse an Spitzenspielern produzieren ist verrückt. Obwohl das zb die Belgier in einem viel kleineren Rahmen auch sehr gut hinbekommen. Mit weniger Geld, weniger Einwohnern…Aber das ist ein anderes Thema.
Zitat von Hegermeister
Sie wird es immer sein. Darum geht es. Und es gibt keinen Grund, das herunterzuwürdigen. Eigentum. Wem gehört der Club. Das wird über 50+1 gesichert.
Siehe Frankreich, Bordeaux bspw. wo man einen Eigentümer nicht los wurde. Solange ein Invstor "nur" Anteilsscheine vom Club hat und ansonsten über Sponsoring laufendes Geld hat einfließen lassen, ist der Verein in letzter Konsequenz nicht abhängig - Sperrminoritäten und andere Blockadespielchen mal außen vor gelassen. Mit 50+1 kann am Ende die MV den Investor immer noch zum Teufel jagen.
Was @Lullaby meint mit 50+1 umgehen und ich "Zugriff sichern" sieht man bspw. bei 1860. Die bekommt die Laus nicht los, weil der Typ halt auch Kredite eingbracht hat und 1860 insolvent wäre, würden diese zurück gefordert.
Die Invests der SPI sind erfolgt. Alle weitere Unterstützung sind (hoffentlich) Sponsoring. Ein Rückzug der SPI in der aktuellen Lage würde demnach "nur" Sponsoring Einnahmen kosten. Es ist also keineswegs zwangsläufig, dass ein Rückzug uns nach Verl, Hoffenheim 2 oder Mannheim führt. TV Geld, Ticketing plus neuer Sponsor ist ja nicht nix...
Zitat von Troglauer
Wer sich damit besser fühlt, darf natürlich gerne darauf pochen, dass die Mitgliederversammlung weiterhin das wichtigste Gremium ist.
Wer sich damit besser fühlt, darf natürlich gerne darauf pochen, dass die Mitgliederversammlung weiterhin das wichtigste Gremium ist.
Sie wird es immer sein. Darum geht es. Und es gibt keinen Grund, das herunterzuwürdigen. Eigentum. Wem gehört der Club. Das wird über 50+1 gesichert.
Siehe Frankreich, Bordeaux bspw. wo man einen Eigentümer nicht los wurde. Solange ein Invstor "nur" Anteilsscheine vom Club hat und ansonsten über Sponsoring laufendes Geld hat einfließen lassen, ist der Verein in letzter Konsequenz nicht abhängig - Sperrminoritäten und andere Blockadespielchen mal außen vor gelassen. Mit 50+1 kann am Ende die MV den Investor immer noch zum Teufel jagen.
Was @Lullaby meint mit 50+1 umgehen und ich "Zugriff sichern" sieht man bspw. bei 1860. Die bekommt die Laus nicht los, weil der Typ halt auch Kredite eingbracht hat und 1860 insolvent wäre, würden diese zurück gefordert.
Zitat von Troglauer
Im Grunde seines Herzens weiß aber natürlich jedes FCK-Mitglied ganz genau, dass wir ohne die finanzielle Unterstützung der SPI schon bald gegen Verl und Schweinfurt auflaufen.
Im Grunde seines Herzens weiß aber natürlich jedes FCK-Mitglied ganz genau, dass wir ohne die finanzielle Unterstützung der SPI schon bald gegen Verl und Schweinfurt auflaufen.
Die Invests der SPI sind erfolgt. Alle weitere Unterstützung sind (hoffentlich) Sponsoring. Ein Rückzug der SPI in der aktuellen Lage würde demnach "nur" Sponsoring Einnahmen kosten. Es ist also keineswegs zwangsläufig, dass ein Rückzug uns nach Verl, Hoffenheim 2 oder Mannheim führt. TV Geld, Ticketing plus neuer Sponsor ist ja nicht nix...
Theoretisch ist das richtig. In der Praxis sieht die Sache halt völlig anders aus. Das hat auch nichts mit Herabwürdigung zu tun. In der Realität würde sich wohl niemals eine Mehrheit von Mitgliedern finden, die unseren Hauptinvestor zum Teufel schickt. Warum sollten sie auch. Wenn überhaupt, dann würde das wahrscheinlich erst passieren, wenn der ganze Laden kurz vorm Untergang steht. Geschenkt. Vorher ist die Angst der Mitglieder viel zu groß, dass wir in der Versenkung verschwinden. Und diese Angst ist berechtigt, denn natürlich macht die SPI sehr viel mehr, als nur Sponsoring. Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die SPI schießt nach, sollte es nötig werden, um ihr Investment zu schützen. Kein anderer Sponsor fängt die Defizite auf, wenn wir im Pokal früh ausscheiden und das Stadion mal nicht so gut ausgelastet ist. Vielleicht ändert sich das Verhältnis ja irgendwann aber solange wir finanziell so abhängig sind, liegt die eigentliche Macht bei der SPI. Ich sehe das auch gar nicht negativ, den letztendlich ist es eine Form von Symbiose, solange man den richtigen Investor hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troglauer am 21.04.2026 um 20:54 Uhr bearbeitet Zitat von Troglauer
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Solche Statements gerne mal mit Zahlen untermauert begründen.
Zitat von BarcaKL
Solche Statements gerne mal mit Zahlen untermauert begründen.
Zitat von Troglauer
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Der FCK kann sich aus eigener Kraft nach wie vor nicht tragen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Solche Statements gerne mal mit Zahlen untermauert begründen.
Würde mich auch mal interessieren. Ja, wir zahlen 3,5 Mio für das Stadion an Miete. Aber, wir haben keine Schulden mehr und keine Zinslasten zu tragen. Wir haben nen Zuschauerschnitt von 45000. Wir kriegen Fernsehgelder der 2. Liga. Wir verkaufen Merch, Sponsorings, VIP-Plätze etc. Auch ohne Transfereinnahmen gerechnet. Ich glaube einfach nicht dass das Stadion uns nen so hohen Betrag an Renovierungskosten jährlich kostet dass man den Spielbetrieb nur mit Minus bezahlen kann.
Wenn wir unter diesen Bedingungen nicht uns finanzieren können, dann kann es kein Verein ohne Mäzen der massiv zuschießt. Ach so, Investoren haben wir auch noch..
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