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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#7851
22.05.2026 - 12:03 Uhr
OK, vielleicht war nicht jede meiner Aussagen hier zielführend.
Aber meine Grundaussage:

"25.000 Zuschauer im Schnitt zu brauchen, um keinen Verlust zu machen, ist verdammt viel Zeug.",

die bleibt bestehen. Vlt. nicht für den FCK. Aber im Gesamtkontext Profifußball. In nahezu keiner Profiliga sind 25.000 Zuschauer wenig. In Deutschland in keiner.

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NUR der FCK...
Finanzen |#7852
22.05.2026 - 12:36 Uhr
Zitat von m-h1i
OK, vielleicht war nicht jede meiner Aussagen hier zielführend.
Aber meine Grundaussage:

"25.000 Zuschauer im Schnitt zu brauchen, um keinen Verlust zu machen, ist verdammt viel Zeug.",

die bleibt bestehen. Vlt. nicht für den FCK. Aber im Gesamtkontext Profifußball. In nahezu keiner Profiliga sind 25.000 Zuschauer wenig. In Deutschland in keiner.


Ich verstehe die Aussage, will sie nur einordnen.

In der Bundesliga haben nur Wolfsburg (knapp), Union Berlin und Heidenheim weniger als 25.000 Zuschauer.
Und selbst in der 2. Liga haben elf Mannschaften mehr als 25.000 Zuschauer im Schnitt.

In Deutschland sind 25.000 Zuschauer im Schnitt wirklich keine Seltenheim.
Für einen Verein wie den FCK sowieso nicht. Wir hatten in der "Neuzeit" bislang nur fünf Saisons unter 25.000 Zuschauer: https://www.transfermarkt.de/1-fc-kaiserslautern/besucherzahlenentwicklung/verein/2
Das waren die vier Drittligajahre und die Abstiegssaison 17/18.

Der Break-Even-Point von 25.000 Zuschauern ist für uns in der zweiten Liga kein Problem.

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/u/Beckerinho
Finanzen |#7853
22.05.2026 - 14:06 Uhr
Ich muss gestehen, dass mein Kenntnisstand auch eher Richtung "Mühlstein", bin aber froh um aktuellere Erkenntnisse und Einschätzungen.

Meine Frage wäre, aber welche Zahlen denn stimmen? 25.000 oder 35.000?
Ich las beide und bin verwirrt. Meiner Meinung nach ist das auch ein erheblicher Unterschied. 25.000 werden wir voraussichtlich in den meisten Fällen schaffen. 35.000 ist ne andere Nummer und hängt von Erfolg und Attraktivität ab.
Finanzen |#7854
22.05.2026 - 14:23 Uhr
Das Stadion finanziert sich garantiert nicht von selbst bei 25.000 Zuschauern. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir werden wohl eher bei 33.-35.000 auf dem grünen Zweig sein. Mal grob geschätzt.

ABER: das ganze ist ja eine Rechnung mit vielen Variablen: wie teuer ist der Kader, wie viel nehmen wir durch TV-Geld, Sponsoren und Merchandising ein, wie viel Geld müssen wir für Zeitpunkt X für Renovierungen und Instandhaltung zurückgelegt haben.

Da sind viele Variablen dabei, die sich von Saison zu Saison verändern. Selbst, wenn man nur den Posten Stadion betrachtet: Wie verändern sich Stromkosten, Kosten für Ordner etc

Falls jemand genauere Zahlen kennt oder eine stichhaltige Rechnung auf dem Bierdeckel aufmachen will, gerne her damit
Finanzen |#7855
22.05.2026 - 15:08 Uhr
So abwertend das klingen mag, aber der Zuschauerschnitt ist dahingehend egal, dass die Steher insgesamt nur ca 2.5 Mio einspielen durch Dauerkarten.
Ein verkaufter VIP-Tagesplatz kostet mehr als ein Steher für 17 Spiele. Da wird das Geld gemacht.
Wir haben ca 30.000 Dauerkarten. Wenn wir hier mal von einem Durchschnitt von ca 350 Euro ausgehen, sind wir bei 10,5 Mio. Das wird vermutlich die Miete, Unterhalt und evt. Personal bezahlen. Danach wird dann erst Plus gemacht würde ich mal behaupten.
VIP, Miete der Kioske und Tageskarten.

Alles auch nur seeeehr grob geschätzt.
Finanzen |#7856
22.05.2026 - 16:13 Uhr
Zitat von nordishLautrer
ABER: das ganze ist ja eine Rechnung mit vielen Variablen: wie teuer ist der Kader, wie viel nehmen wir durch TV-Geld, Sponsoren und Merchandising ein, wie viel Geld müssen wir für Zeitpunkt X für Renovierungen und Instandhaltung zurückgelegt haben.


Bis auf die die letzten beiden Punkte hat das alles nichts mit dem Sadion und der Frage zu tun, ab wann das Stadion Gewinn abwirft. Eben im Sinne von, ab wann sich das Stadion selbst trägt bzw aus dem Ticketing abzüglich aller Kosten für das Stadion ein positiver Beitrag ins Gesamtergebnis einfließt.

@m-h1i Für Bayern München wäre das Stadion zu klein. Für viele andere Vereine im deutschen Fussball auch. Solange sie nicht unter ein gewisses Liganiveau rutschen.
Will sagen: Vergleiche über Vereine und sogar Sportarten hinweg sind nicht zielführend bei der Frage, ob unser Stadion die passende Größe hat. Zudem man die Größe in keine Richtung kurzfristig namhaft verändern kann.

Wenn wir wieder und dauerhaft unter 25.000 Zuschauer rutschen würden, hätten wir wahrscheinlich eh andere Probleme.

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Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!
Finanzen |#7857
22.05.2026 - 16:45 Uhr
Zitat von nordishLautrer
Das Stadion finanziert sich garantiert nicht von selbst bei 25.000 Zuschauern. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir werden wohl eher bei 33.-35.000 auf dem grünen Zweig sein. Mal grob geschätzt.

ABER: das ganze ist ja eine Rechnung mit vielen Variablen: wie teuer ist der Kader, wie viel nehmen wir durch TV-Geld, Sponsoren und Merchandising ein, wie viel Geld müssen wir für Zeitpunkt X für Renovierungen und Instandhaltung zurückgelegt haben.

Da sind viele Variablen dabei, die sich von Saison zu Saison verändern. Selbst, wenn man nur den Posten Stadion betrachtet: Wie verändern sich Stromkosten, Kosten für Ordner etc

Falls jemand genauere Zahlen kennt oder eine stichhaltige Rechnung auf dem Bierdeckel aufmachen will, gerne her damit


Wie schon geschrieben, nannte Matze Abel die Zahl 35k, als er noch Sportchef war. Bei 25k kann ich mich nicht wirklich vorstellen, es sei man dreht drastisch die Preise hoch.

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Finanzen |#7858
23.05.2026 - 10:08 Uhr
Irgendwie habe ich das Gefühl, hier allumfassend garnicht verstanden zu werden.
Sportartenübergreifenden Vergleich hatte ich keinen im Kopf. Mit Profiligen meinte ich tatschlich nur Bundesliga 1 und 2 und 3. Liga im Herrenfussball.

Früher dachte ich -als Kind(!), naiv-: wenn mein Papa für uns und meine beiden Brüder 4 Karten für 50 Mark kauft, dann kann der FCK diese 50 Mark dem Rausch oder dem Brehme geben und wenn er uns dann noch für 12 Mark 4 Würstchen kauft, gibt er 2 dem Metzger, 1 dem Bäcker und 9 dem Ehrmann - überspitzt formuliert

Dass das ganz und gar nicht so ist, das weiß ich mittlerweile.
Den Unterschied zwischen "eigenes Stadion/Haus" und "Mieter sein" hatte ich auch damals schon gekannt, wohlgemerkt.

Ich bin nur bei den Relationen ein wenig überrascht... welche Zuschauerzahlen/ welch hohe Auslastung notwendig ist, um Spiele kostendeckend austragen zu können.

UND ich bin ein bisschen erstaunt darüber, als wie selbstverständlich es hier viele (nicht alle) sehen, dass der FCK nicht SUPERerfolgreich sein muss, um diese hohen Zahlen zu erreichen, obwohl nach Lautern für vergleichbare Zuschauerzahlen bei vergleichbarem sportlichem Erfolg mehr Leute weiter anreisen müssen als nach Berlin oder Hannover zum Beispiel.

Besorgt darüber, dass der FCK wieder massive Probleme bekommt, wenn er mal als dauerhaft 6.-12. der 2. Liga "nurnoch" "normale" Zuschauerzahlen für diese Tabellenregion hat/hätte.
Weil ich eher dachte/glaubte/hoffte dem FCK würde es nach der Insolvenz und so so gut gehen, dass er nicht, wie vor dem Drittligaabstieg, in der Tabellenregion dauerhaft Transfererlöse braucht und dann 2014 bis 2018 sich zu wiederholen drohen

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NUR der FCK...
Finanzen |#7859
23.05.2026 - 10:43 Uhr
Ich glaube hier wird grundsätzlich nicht verstanden, dass der Zuschauerschnitt an sich überhaupt keine Aussagekraft hat. Solange der VIP-Bereich ausverkauft ist, kann die Westkurve theoretisch jedes Spiel leer bleiben und das Stadion würde sich trotzdem tragen. Es kommt vor allem darauf an, dass die hochpreisigen Tickets verkauft sind. An den Stehplätzen verdient der Verein so gesehen kein Geld, die reichen nicht mal für die Miete.
Finanzen |#7860
23.05.2026 - 10:48 Uhr
Zitat von FF1998
Ich glaube hier wird grundsätzlich nicht verstanden, dass der Zuschauerschnitt an sich überhaupt keine Aussagekraft hat. Solange der VIP-Bereich ausverkauft ist, kann die Westkurve theoretisch jedes Spiel leer bleiben und das Stadion würde sich trotzdem tragen. Es kommt vor allem darauf an, dass die hochpreisigen Tickets verkauft sind. An den Stehplätzen verdient der Verein so gesehen kein Geld, die reichen nicht mal für die Miete.



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