Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von dieGraetschenFrage
Weil die Pachtstundungen von 1,2 Mio Euro am 30.06.2016 fällig werden?
Zitat von pulder
Jetzt weiß ich endlich, warum Kuntz die Transfererlöse von Orban, Heintz und Hofmann gebunkert hat.
Jetzt weiß ich endlich, warum Kuntz die Transfererlöse von Orban, Heintz und Hofmann gebunkert hat.
Weil die Pachtstundungen von 1,2 Mio Euro am 30.06.2016 fällig werden?
Nein, weil er mit den 5 Mios. Transfererlösen der Stadt Kaiserslautern dann billig das Stadion abkaufen
kann; denn die Stadt wird froh sein, wenn sie aus der 10 Millionenhaftung bei der Stadiongesellschaft
noch mit 5 Millionen rauskommt. Die restlichen 5 Millionen übernimmt der Steuerzahler noch und alle
sind froh, außer dem Steuerzahler. Dem kann es aber auch egal sein, ob das Geld in den Berliner Flughafen
fließt, nach Griechenland transferiert wird, oder dem FCK zugute kommt.
Eine win-win-Situation für alle, vor allem für uns.
Träumen muss erlaubt sein.
Der Link hier ist noch besser, weil es da zusätzliche Infos und auch eine Gewinn und Verlustrechnung gibt.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
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Zitat von gunny58
Der Link hier ist noch besser, weil es da zusätzliche Infos und auch eine Gewinn und Verlustrechnung gibt.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
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Der Link hier ist noch besser, weil es da zusätzliche Infos und auch eine Gewinn und Verlustrechnung gibt.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
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Vielleicht magst du uns das alles erklären, damit wir es auch sehen.
Vielleicht kommen wir neben Verschwörungstheorien mal wieder auf handfeste Zahlen zurück. Ich mach mir mal die Mühe. Im letzten Jahr auf der JHV hat der Vorstand ja bekannt gegeben, dass er den fälligen Kredit der Stadiongesellschaft nicht bedienen kann (will) und ihn deshalb höher verzinst weiter in die Zukunft verschoben hat. Der Vorstand hat das als eine "tolle win-win Situation" bezeichnet. Konkrete Zahlen nannte er jedoch nicht. Dem Beteiligungsbericht ist der ganze Vorgang jedoch zu entnehemen:
Diese Details sind insofern interessant, als dass damit objektiv belegt werden kann, dass der FCK in den beiden Bundesligajahren 10/11 und 11/12 seinen Verpflichtungen gegenüber der Stadiongesellschaft nicht in voller Höhe nachgekommen ist. Die Stundung wurde bis 2014 verlängert und der Kredit auch dann wieder nicht abgelöst. Stattdessen wurden diese Schulden höher verzinst in die Zukunft verschoben. Allein die letzte Verschiebung kostet den Verein mehr als 170.000,- Euro an zusätzlichen Zinsen. Dabei habe ich nur die ursprüngliche Zahl zugrundegelegt und nicht die bis dahin aufgelaufenen Zinsen zur Verzinsung aufaddiert.
Das Märchen vom sanierten / konsolidierten Verein hält sich hartnäckig und wird permanent in den Medien wiederholt. Tatsächlich sind aber große Verpflichtungen zu einem HOHEN PREIS in die Zukunft verschoben worden. Der Verein hat immer noch fast 15 Millionen Schulden und ist nach wie vor überschuldet (nichts anderes bedeutet "negatives Eigenkapital").
Und während Grünewalt von der erfüllten Mission flötet, Kuntz von erfolgreicher Konsolidierung spricht und Konzok vor der Ablösung warnt, rückt der Totengräber immer näher. Der Tag Null wird kommen, wenn wir einfach so weiter machen. Weil er kommen muss. Schneballsysteme laufen nicht ewig. Die Fananleihe musste als Liquiditätsreserve dienen. Erst vehement geleugnet, dann vorsichtig zugegeben und mit dem Wohl des Vereins argumentiert und schließlich als kleveres Management verkauft und öffentlich zur Schau gestellt.
Schneeballsysteme können nur solange existieren wie frisches Geld nachgeführt wird. Das ist systembedingt. Und diese "fresh money" Quellen, zuletzt durch "signing fees" und Sondereffekte, aber auch durch schrittweises aufbrauchen der Fananleihe nachgeführt, versiegen nach und nach. Ich sage auf der Basis dieser Zahlen einen Abgang von Jean Zimmer (zeitnah - im Winter, spätestens im Sommer) voraus. Aber darauf kommt es gar nicht an.
Schaut einfach auf diese Zahl: Ein Verein der es über mehrere Jahre nicht schaft eine verhältnismäßig kleine Schuld (2 x 600.000,- €) fristgerecht zu bedienen und sie nur durch hohe Zinsen in die Zukunft verschiebt und immer weiter auftürmt ist weder saniert noch auf Konsolidierungskurs. Und da hilft auch keine Powerpointfolie mehr. Dieser Vorgang sagt mehr über die Finanzen des Vereins und über diejenigen die ihn führen aus, als es jeder bunte Balken kann. Ihr müsst es nur zur Kenntnis nehmen.
Gruß Berti
Dem 1. FC Kaiserslautern wurden im Zusammenhang mit den Pachtzinsreduzierungen für die Geschäftsjahre 2010/2011 und 2011/2012 Pachtzinsstundungen von je 0,6 Mio. Euro, zusammen 1,2 Mio. Euro gewährt. Diese Stundung wurde dem Verein auf seinen Antrag hin um
2 Jahre auf den 30.06.2014 verlängert. Für die Saison 2014/2015 wurde dem 1. FCK auf seinen Antrag hin, die Stundung nochmals bis zum 30.06.2016 verlängert, weil er auch in der dritten Saison nach dem Abstieg aus der 1. Fußballbundesliga, der 2. Fußballbundesliga angehören wird. Nach der mit dem 1. FC Kaiserslautern getroffenen Vereinbarung, wird die Forderung der Gesellschaft mit 8 %-Punkten über dem Basiszinssatz verzinst.
2 Jahre auf den 30.06.2014 verlängert. Für die Saison 2014/2015 wurde dem 1. FCK auf seinen Antrag hin, die Stundung nochmals bis zum 30.06.2016 verlängert, weil er auch in der dritten Saison nach dem Abstieg aus der 1. Fußballbundesliga, der 2. Fußballbundesliga angehören wird. Nach der mit dem 1. FC Kaiserslautern getroffenen Vereinbarung, wird die Forderung der Gesellschaft mit 8 %-Punkten über dem Basiszinssatz verzinst.
Diese Details sind insofern interessant, als dass damit objektiv belegt werden kann, dass der FCK in den beiden Bundesligajahren 10/11 und 11/12 seinen Verpflichtungen gegenüber der Stadiongesellschaft nicht in voller Höhe nachgekommen ist. Die Stundung wurde bis 2014 verlängert und der Kredit auch dann wieder nicht abgelöst. Stattdessen wurden diese Schulden höher verzinst in die Zukunft verschoben. Allein die letzte Verschiebung kostet den Verein mehr als 170.000,- Euro an zusätzlichen Zinsen. Dabei habe ich nur die ursprüngliche Zahl zugrundegelegt und nicht die bis dahin aufgelaufenen Zinsen zur Verzinsung aufaddiert.
Das Märchen vom sanierten / konsolidierten Verein hält sich hartnäckig und wird permanent in den Medien wiederholt. Tatsächlich sind aber große Verpflichtungen zu einem HOHEN PREIS in die Zukunft verschoben worden. Der Verein hat immer noch fast 15 Millionen Schulden und ist nach wie vor überschuldet (nichts anderes bedeutet "negatives Eigenkapital").
Und während Grünewalt von der erfüllten Mission flötet, Kuntz von erfolgreicher Konsolidierung spricht und Konzok vor der Ablösung warnt, rückt der Totengräber immer näher. Der Tag Null wird kommen, wenn wir einfach so weiter machen. Weil er kommen muss. Schneballsysteme laufen nicht ewig. Die Fananleihe musste als Liquiditätsreserve dienen. Erst vehement geleugnet, dann vorsichtig zugegeben und mit dem Wohl des Vereins argumentiert und schließlich als kleveres Management verkauft und öffentlich zur Schau gestellt.
Schneeballsysteme können nur solange existieren wie frisches Geld nachgeführt wird. Das ist systembedingt. Und diese "fresh money" Quellen, zuletzt durch "signing fees" und Sondereffekte, aber auch durch schrittweises aufbrauchen der Fananleihe nachgeführt, versiegen nach und nach. Ich sage auf der Basis dieser Zahlen einen Abgang von Jean Zimmer (zeitnah - im Winter, spätestens im Sommer) voraus. Aber darauf kommt es gar nicht an.
Schaut einfach auf diese Zahl: Ein Verein der es über mehrere Jahre nicht schaft eine verhältnismäßig kleine Schuld (2 x 600.000,- €) fristgerecht zu bedienen und sie nur durch hohe Zinsen in die Zukunft verschiebt und immer weiter auftürmt ist weder saniert noch auf Konsolidierungskurs. Und da hilft auch keine Powerpointfolie mehr. Dieser Vorgang sagt mehr über die Finanzen des Vereins und über diejenigen die ihn führen aus, als es jeder bunte Balken kann. Ihr müsst es nur zur Kenntnis nehmen.
Gruß Berti
Berti, solange der Cashflow positiv ist und das negative Eigenkapital reduziert wird, ist finanziell zumindest keine Alarmstufe Rot angesagt. Dass wir Verbindlichkeiten haben, ist bekannt. Offensichtlich haben wir aber auch Gegenwerte zu bieten, sonst läge unser Eigenkapital wesentlich deutlicher im Minus.
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Beste Grüße
Lullaby
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Lullaby
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Nicht unbedingt, denn - da bin ich mir ziemlich sicher und maße mir das jetzt einfach mal an - der gute Berti sähe die Verpflichtung dieser beiden Talente für jeweils eine Million als sehr gute Investition, um aus der eingesetzten Summe durch höhere Weiterverkaufssummen, was ja auch unserer allgemein wertgeschätzten Philosophie des Ausbildungsvereins entspricht, einen finanziellen Mehrwert für den Verein zu generieren und dadurch das negative Eigenkapital weiter abzubauen.
Zitat von Lullaby
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Beste Grüße
Lullaby
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Beste Grüße
Lullaby
Naja, der Kauf der Talente ändert doch zunächst nichts an unserem EK, die Ablösesumme steht lediglich nicht mehr für die Schuldentilgung zur Verfügung. Werden die Talente mit langfristen Verträgen ausgestattet, halten sich auch der Abschreibungsaufwand in Grenzen.
Kann man sie dann tatsächlich nach kurzer Zeit für eine Ablöse über dem Buchwert verkaufen, verbessert sich auch die EK-Situation.
Naja, hätte, wäre, wenn - Wunschkonzert.
Lullaby, Du solltest das eine mit dem anderen nicht vermischen. Vielleicht ist es auch dir ab und an möglich zu differenzieren. Wie ich weiß kannst Du das ja. Wenn Du willst.
Kletter also wieder runter vom Baum und denk nochmal nach. Marbod hat nämlich recht. Ich glaube tatsächlich, dass beide besser in die Philosophie des Ausbildungsvereins gepasst hätten. Aber für Pich und Ziegler sind bereits 1,1 Millionen bezahlt worden. Wir reden hier also über 900 k Differenz. Wie hoch war das letzte Gebot für den Isländer dessen Vertrag jetzt ausläuft? Was glaubst Du hat die Entlassung von Schupp gekostet? Was denkst Du wohl ist für den "freiwilligen" Rückzug von Runjaic bezahlt worden? Nur weil ich denke, dass man das Geld was man ohnehin ausgegeben hat besser hätte investieren können, ist das was ich schreibe nicht gleich ein Paradoxon.
Vielleicht überdenkst Du deinen Standpunkt da noch einmal. Wäre nett. Sehr guter Beitrag im "Kuntz Thread" von dir heute. Danke dafür. Ich hoffe doch Du bist bei der JHV dabei.
Gruß Berti
Kletter also wieder runter vom Baum und denk nochmal nach. Marbod hat nämlich recht. Ich glaube tatsächlich, dass beide besser in die Philosophie des Ausbildungsvereins gepasst hätten. Aber für Pich und Ziegler sind bereits 1,1 Millionen bezahlt worden. Wir reden hier also über 900 k Differenz. Wie hoch war das letzte Gebot für den Isländer dessen Vertrag jetzt ausläuft? Was glaubst Du hat die Entlassung von Schupp gekostet? Was denkst Du wohl ist für den "freiwilligen" Rückzug von Runjaic bezahlt worden? Nur weil ich denke, dass man das Geld was man ohnehin ausgegeben hat besser hätte investieren können, ist das was ich schreibe nicht gleich ein Paradoxon.
Vielleicht überdenkst Du deinen Standpunkt da noch einmal. Wäre nett. Sehr guter Beitrag im "Kuntz Thread" von dir heute. Danke dafür. Ich hoffe doch Du bist bei der JHV dabei.
Gruß Berti
Zitat von Lullaby
Berti, solange der Cashflow positiv ist und das negative Eigenkapital reduziert wird, ist finanziell zumindest keine Alarmstufe Rot angesagt. Dass wir Verbindlichkeiten haben, ist bekannt. Offensichtlich haben wir aber auch Gegenwerte zu bieten, sonst läge unser Eigenkapital wesentlich deutlicher im Minus.
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Berti, solange der Cashflow positiv ist und das negative Eigenkapital reduziert wird, ist finanziell zumindest keine Alarmstufe Rot angesagt. Dass wir Verbindlichkeiten haben, ist bekannt. Offensichtlich haben wir aber auch Gegenwerte zu bieten, sonst läge unser Eigenkapital wesentlich deutlicher im Minus.
Parallel dazu ärgerst du dich an anderer Stelle, dass keine zwei Talente für jeweils eine Million verpflichtet wurden. Diese zwei Kritikpunkte passen hinten und vorne nicht zusammen.
Der cashflow ist so positiv, daß nur unwesentliche Teile der Fan-Anleihe für ganz unbedeutende Zeiträume auf dem Konto gebraucht wurden.
Dauernd flowt es positiv dank Einmaleffekten, und trotzdem müssen einfachste Ausgaben wie die Stadionpacht gestundet werden (man kann seinem Vermieter ja mal sagen, hoppla, diesen Monat wird Miete fällig? Damit hab ich nicht gerechnet).
Und zwar auf die sichere Art als politischen Kredit, wo Bonität noch richtig geprüft wird.
Investitionswirksame Ausgaben ins Umflaufvermögen mit Zukunftsperspektive sind dagegen weniger zu beobachten. Die Kritik von Berti läßt sich aus seinem Beitrag mühelos herauslesen.
Insofern ist die Schlußfolgerung, daß die nächsten Möglichkeiten Sondereffekt für den "cashflow" zu erzielen unweigerlich genutzt werden, während die ungeplanten Ausgaben für Trainer und Sportdirektor eine unmittelbare Belastung darstellen.
Du hast zuletzt schon den Vergleich der Kaderwerte, den jemand angestellt hat, zurückgewiesen mit dem Argument der Vergleich zwischen erster und zweiter Liga sei albern. Mit dem gleichen Argument wird man auch in der 3. Liga noch sagen können, für unsere Verhältnisse stehen wir gut da.
Geld schießt keine Tore, aber der Spieleretat definiert weitgehend (wie weit ist natürlich diskutabel, >80% würde aber vermutlich jeder zugestehen) die Leistungsfähigkeit des Vereins im Wettbewerb ("Tabelle"). Und wenn man dann rechnet, der Verkauf von Zimmer ist gut fürs Eigenkapital und den cashflow, dann kann ich nur den Fluß hinabschauen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Umgekehrt am 11.11.2015 um 00:25 Uhr bearbeitet Zitat von dieGraetschenFrage
Vielleicht magst du uns das alles erklären, damit wir es auch sehen.
Zitat von gunny58
Der Link hier ist noch besser, weil es da zusätzliche Infos und auch eine Gewinn und Verlustrechnung gibt.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
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Der Link hier ist noch besser, weil es da zusätzliche Infos und auch eine Gewinn und Verlustrechnung gibt.
http://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/fritz-walter-stadion.pdf
Man kann also sehen, dass zumindest die Gedankenspiele mit der Insolvenz ins Reich der Legenden gehört.
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Vielleicht magst du uns das alles erklären, damit wir es auch sehen.
Nun, eigentlich war der Link nur als Hilfe für die Fachleute gedacht, die sich hier ja durchaus auf hohem BWL-Niveau austauschen. Betrifft ja auch nur die Stadiongesellschaft.
Meine Schlussfolgerung will ich aber gerne begründen. Ich bin nicht der absolute Wirtschaftsfachmann, aber die These mit der Insolvenz lässt sich auch für einen Laien durchaus ersehen. Auf Seite 37 steht, dass die Stadt KL eine längerfristige Patronatserklärung abgegeben hat, um eine Insolvenz zu vermeiden.
Diese Insolvenz wäre ansonsten schon eingetreten, weil die Gesellschaft lt. Bilanz bereits jetzt überschuldet ist und ohne diese besondere Art von Bürgschaft längst hätte wegen Überschuldung Konkurs anmelden müssen. Steht so im GmbH-Gesetz.
Man kann daraus schon erkennen, dass es politisch auf keinen Fall gewollt ist die Stadiongesellschaft in Konkurs zu treiben, um dann günstig zu versteigern und wenn weiter in diesem Tempo abgeschrieben wird (~1,6 Mio/Jahr) dann wird es auch noch rund 30 Jahre dauern, bis das Stadion auf einen Buchwert von 1 Euro kommt. Das wiederum macht die These vom 'günstigen Rückkauf' relativ unwahrscheinlich.
Ich hoffe, ich hab's einigermassen verständlich erklärt. Manchmal drück' ich mich zu kompliziert aus oder setz' zuviel voraus.
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