Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von Umgekehrt
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Das ist hart.
Aber es ist wie Waterhead es sagt. Gebäude werden nun mal wie alle anderen Anlagegüter abgeschrieben. Die Abschreibungszeit zieht sich bei Gebäuden ist wegen der langen Nutzungsdauer über "ein paar" Jahre länger als bei Auots, aber am Ende landen nun mal alle weiter genutzten Anlagegüter mit einem Restbuchwert von 1 EUR in der Bilanz.
Das Beispiel unserer BWL-Lehrerin war immer der Firmensitz von Siemens in der Münchender City. Weil es nun mal über 100 Jahre alt und seit laaaanger Zeit abgeschrieben ist, steht es mit 1 Euro in den Büchern, auch wenn das schwer vorstellbar ist und sicher nicht den tatsächlichen Wert einer solchen Immobilie in einer Solchen Lage wiederspiegelt.
Denn dafür gäbe es sicher eine Menge Interessenten. Beim FWS sieht das bezgl. aktuellem Buchwert und tatsächlichem Marktpreis - entwa analog zum Fröhnerhof - schon ganz anders aus.
@Bertikoks Wenn der FCK dauerhaft in der Top 21-33 festhängt und keine Sonderzahlungen erspielt, wird es bei der Kredittilgung der Stadiongesellschaft am Ende der Laufzeit auch ohne Insolvenz des Vereins "schwierig".
Zitat von Umgekehrt
Mir sind keine größeren Vermietungstätigkeiten von Sparkassen bekannt.
Wenn so etwas stattfindet, dann soweit ich es weiß und kenne um Investitionen abzusichern. Die Objekte fallen den Banken oft zu, sie zu bewirtschaften gehört nicht zum Geschäftszweck. Gleichlautend hat man mich z.B. in der Lauterer Sparkasse unterrichtet.
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Mir sind keine größeren Vermietungstätigkeiten von Sparkassen bekannt.
Wenn so etwas stattfindet, dann soweit ich es weiß und kenne um Investitionen abzusichern. Die Objekte fallen den Banken oft zu, sie zu bewirtschaften gehört nicht zum Geschäftszweck. Gleichlautend hat man mich z.B. in der Lauterer Sparkasse unterrichtet.
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Ein Gebäude kann auch schon nach 20 Jahren abgeschrieben sein, aber nach 40 Jahren sind es die meisten ganz sicher. Bei der Abschreibung hat man innerhalb gewisser gesetzlicher Grenzen, mehrere Möglichkeiten.
Ein berühmtes Beispiel: Der Kölner Dom steht mit 27 € in der Bilanz des Bistums.
Weniger bekanntes Beispiel: Mietshaus mit vier Wohneinheiten, nach 25 Jahren abgeschrieben. Buchwert 1 €, verkauft für 400.000 €. "Privat" gibt es (nach 10 Jahren "Haltefrist") zum Glück keine Probleme damit ...
So, ich will mal versuchen, diese Diskussion ein bisschen zu ordnen und zwar aus Sicht des Vereins.
Die Stadt KL ist Eigentümer des Stadions und hat zur Finanzierung Darlehen aufgenommen, wohl
bei der Kreissparkasse. Die Stadt hat den Betze an den FCK vermietet.
Die Stadiongesellschaft wurde als eigenständige GmbH gegründet und ist quasi eine zwischengeschaltete
Verwaltungsgesellschaft, die das Darlehen, oder ein Teil der Darlehn von der Stadt übernommen hat.
Der FCK zahlt den Mietzins an die Stadiongesellschaft, die Stadiongesellschaft zahlt Zins und Tilgung
an die Bank. Für das Kreditvolumen der Stadiongesellschaft bürgt die Stadt Kaiserslautern selbst-
schuldnerisch. Bedeutet in der Praxis, dass die Stadiongesellschaft nicht pleite gehen kann. Denn bevor
das passiert, bedient sich die Bank bei der Stadt.
Die Bank, Sparkasse bekommt immer das Geld zurück, denn die Stadt KL sichert das Darlehn ab und zahlt im Notfall.
Der FCK zahlt die Miete und solange die Miete Zins und Tilgung deckt, läuft der Vertrag normal weiter.
Kann der FCK die Miete nicht mehr zahlen, kann die Stadt den Mietvertrag kündigen, oder die Stadion-
gesellschaft ( Stadt ) muss den Betrag gegenüber der Sparkasse ausgleichen. Gleicht die Stadt nicht
mehr aus und kündigt den Mietvertrag, kann der FCK nicht mehr auf dem Betze spielen, die Stadt
erhält keine Miete mehr und bleibt auf dem Darlehen sitzen. Wäre worst-case und der Steuerzahler
würde zahlen müssen, da die Stadt nicht insolvent gehen kann.
Die Stadt KL ist Eigentümer des Stadions und hat zur Finanzierung Darlehen aufgenommen, wohl
bei der Kreissparkasse. Die Stadt hat den Betze an den FCK vermietet.
Die Stadiongesellschaft wurde als eigenständige GmbH gegründet und ist quasi eine zwischengeschaltete
Verwaltungsgesellschaft, die das Darlehen, oder ein Teil der Darlehn von der Stadt übernommen hat.
Der FCK zahlt den Mietzins an die Stadiongesellschaft, die Stadiongesellschaft zahlt Zins und Tilgung
an die Bank. Für das Kreditvolumen der Stadiongesellschaft bürgt die Stadt Kaiserslautern selbst-
schuldnerisch. Bedeutet in der Praxis, dass die Stadiongesellschaft nicht pleite gehen kann. Denn bevor
das passiert, bedient sich die Bank bei der Stadt.
Die Bank, Sparkasse bekommt immer das Geld zurück, denn die Stadt KL sichert das Darlehn ab und zahlt im Notfall.
Der FCK zahlt die Miete und solange die Miete Zins und Tilgung deckt, läuft der Vertrag normal weiter.
Kann der FCK die Miete nicht mehr zahlen, kann die Stadt den Mietvertrag kündigen, oder die Stadion-
gesellschaft ( Stadt ) muss den Betrag gegenüber der Sparkasse ausgleichen. Gleicht die Stadt nicht
mehr aus und kündigt den Mietvertrag, kann der FCK nicht mehr auf dem Betze spielen, die Stadt
erhält keine Miete mehr und bleibt auf dem Darlehen sitzen. Wäre worst-case und der Steuerzahler
würde zahlen müssen, da die Stadt nicht insolvent gehen kann.
Zitat von Meininger
Ein Gebäude kann auch schon nach 20 Jahren abgeschrieben sein, aber nach 40 Jahren sind es die meisten ganz sicher. Bei der Abschreibung hat man innerhalb gewisser gesetzlicher Grenzen, mehrere Möglichkeiten.
Ein berühmtes Beispiel: Der Kölner Dom steht mit 27 € in der Bilanz des Bistums.
Weniger bekanntes Beispiel: Mietshaus mit vier Wohneinheiten, nach 25 Jahren abgeschrieben. Buchwert 1 €, verkauft für 400.000 €. "Privat" gibt es (nach 10 Jahren "Haltefrist") zum Glück keine Probleme damit ...
Zitat von Umgekehrt
Mir sind keine größeren Vermietungstätigkeiten von Sparkassen bekannt.
Wenn so etwas stattfindet, dann soweit ich es weiß und kenne um Investitionen abzusichern. Die Objekte fallen den Banken oft zu, sie zu bewirtschaften gehört nicht zum Geschäftszweck. Gleichlautend hat man mich z.B. in der Lauterer Sparkasse unterrichtet.
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Mir sind keine größeren Vermietungstätigkeiten von Sparkassen bekannt.
Wenn so etwas stattfindet, dann soweit ich es weiß und kenne um Investitionen abzusichern. Die Objekte fallen den Banken oft zu, sie zu bewirtschaften gehört nicht zum Geschäftszweck. Gleichlautend hat man mich z.B. in der Lauterer Sparkasse unterrichtet.
Daß die Immobilienbestände allerdings alle mit 1,-€ in der Bilanz stehen nach ein paar Jahren halte ich für so unwahrscheinlich, daß es mir schwer fällt, dem Rest Deiner Ausführungen noch irgendeine Bedeutung beizumessen.
Ein Gebäude kann auch schon nach 20 Jahren abgeschrieben sein, aber nach 40 Jahren sind es die meisten ganz sicher. Bei der Abschreibung hat man innerhalb gewisser gesetzlicher Grenzen, mehrere Möglichkeiten.
Ein berühmtes Beispiel: Der Kölner Dom steht mit 27 € in der Bilanz des Bistums.
Weniger bekanntes Beispiel: Mietshaus mit vier Wohneinheiten, nach 25 Jahren abgeschrieben. Buchwert 1 €, verkauft für 400.000 €. "Privat" gibt es (nach 10 Jahren "Haltefrist") zum Glück keine Probleme damit ...
Bei einer Sonderimmobilie wie dem Betze, greifen keine linearen oder degressiven oder wie auch immer
gearteten Abschreibungen. Denn wenn der einzige Mieter, FCK, aussteigt, ist die Immobilie sofort wertlos,
also Komplettverlust/Gesamtabschreibung.
Um die Banken zu retten, hat man eine bad bank Variante eingeführt, damit die Banken Zeit haben den
Schrott abzuschreiben und ansonsten pleite gegangen wären. Aber das trifft ja hier nicht zu, die Sparkasse
bekommt ihr Geld zurück und der Steuerzahler übernimmt, eh zahlt.
Das Thema Bilanzwerte jetzt detaillierter zu diskutieren lohnt sich nicht, da es zu sehr Off-Topic wird, trotzdem möchte ich folgendes als Erwiderung auf Waterhead anmerken:
Gemäß § 340e HGB (der auf Sparkassen aufgrund von § 1 KWG anwendbar ist), müssen Grundstücke und Grundstücksgleiche Rechte (d.h. Immobilien) als Anlagevermögen qualifiziert werden, es sei denn, es besteht keine dauerhafte Absicht des Haltens (dann Umlaufvermögen). Aufgrund der in der Regel nötigen Instandsetzungen und Renovierungen bezweifle ich daher, dass nur noch Erinnerungswerte oder dergleichen in den Bilanzen stehen - bei einer SPK München glaube ich das wenn noch eher als bei einer SPK Kaiserslautern.
@Bertikoks:
Zwingend ist dieser Zusammenhang nicht, aber natürlich würde im Falle einer Insolvenz des FCK die Stadiongesellschaft ggf. erhebliche finanzielle Schwierigkeiten haben. Ob diese in eine Insolvenz münden würden, hinge vom Vorgehen der Stadt Kaiserslautern ab.
Nochmal zum Thema Investor:
Wie Meininger sagt ist ein Investor ein Investor - und das heißt, er will Rendite sehen (dazu haben wir ja schon ausführlich diskutiert). Ohne altruistisches (Teil-)Motiv ist daher davon gar nichts zu halten meiner Ansicht nach.
Unabhängig vom Stadion, Investorenphantasien und dergleichen würde ich gerne nochmal das Thema "Konsolidierung" in den Mittelpunkt rücken:
Zentral sollte nach wie vor sein, die Finanzen des FCK zunächst einmal allgemein zukunftsfähig zu machen und zwar auf DAUER und unabhängig von sportlichen Luftschlössern.
Edtih meint noch:
@pulder: Eine Komplettabschreibung müsste es nicht geben, da zumindest Bodenwerte bestehen dürften, aber eine weitgehende Abschreibung würde wohl fällig.
Gemäß § 340e HGB (der auf Sparkassen aufgrund von § 1 KWG anwendbar ist), müssen Grundstücke und Grundstücksgleiche Rechte (d.h. Immobilien) als Anlagevermögen qualifiziert werden, es sei denn, es besteht keine dauerhafte Absicht des Haltens (dann Umlaufvermögen). Aufgrund der in der Regel nötigen Instandsetzungen und Renovierungen bezweifle ich daher, dass nur noch Erinnerungswerte oder dergleichen in den Bilanzen stehen - bei einer SPK München glaube ich das wenn noch eher als bei einer SPK Kaiserslautern.
@Bertikoks:
Zwingend ist dieser Zusammenhang nicht, aber natürlich würde im Falle einer Insolvenz des FCK die Stadiongesellschaft ggf. erhebliche finanzielle Schwierigkeiten haben. Ob diese in eine Insolvenz münden würden, hinge vom Vorgehen der Stadt Kaiserslautern ab.
Nochmal zum Thema Investor:
Wie Meininger sagt ist ein Investor ein Investor - und das heißt, er will Rendite sehen (dazu haben wir ja schon ausführlich diskutiert). Ohne altruistisches (Teil-)Motiv ist daher davon gar nichts zu halten meiner Ansicht nach.
Unabhängig vom Stadion, Investorenphantasien und dergleichen würde ich gerne nochmal das Thema "Konsolidierung" in den Mittelpunkt rücken:
Zentral sollte nach wie vor sein, die Finanzen des FCK zunächst einmal allgemein zukunftsfähig zu machen und zwar auf DAUER und unabhängig von sportlichen Luftschlössern.
Edtih meint noch:
@pulder: Eine Komplettabschreibung müsste es nicht geben, da zumindest Bodenwerte bestehen dürften, aber eine weitgehende Abschreibung würde wohl fällig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BenMic am 12.11.2015 um 12:02 Uhr bearbeitet Zitat von pulder
Bei einer Sonderimmobilie wie dem Betze, greifen keine linearen oder degressiven oder wie auch immer
gearteten Abschreibungen. Denn wenn der einzige Mieter, FCK, aussteigt, ist die Immobilie sofort wertlos,
also Komplettverlust/Gesamtabschreibung.
Bei einer Sonderimmobilie wie dem Betze, greifen keine linearen oder degressiven oder wie auch immer
gearteten Abschreibungen. Denn wenn der einzige Mieter, FCK, aussteigt, ist die Immobilie sofort wertlos,
also Komplettverlust/Gesamtabschreibung.
Weswegen genau kann dann der Kölner Dom mit 27€ in der Bilanz des Bistums stehen? Das ist ebenso eine Sonderimmobilie, auch wenn er nicht durch einen Mieter genutzt wird. Abgeschrieben werden kann trotzdem...
Zitat von BenMic
Das Thema Bilanzwerte jetzt detaillierter zu diskutieren lohnt sich nicht, da es zu sehr Off-Topic wird, trotzdem möchte ich folgendes als Erwiderung auf Waterhead anmerken:
Gemäß § 340e HGB (der auf Sparkassen aufgrund von § 1 KWG anwendbar ist), müssen Grundstücke und Grundstücksgleiche Rechte (d.h. Immobilien) als Anlagevermögen qualifiziert werden, es sei denn, es besteht keine dauerhafte Absicht des Haltens (dann Umlaufvermögen). Aufgrund der in der Regel nötigen Instandsetzungen und Renovierungen bezweifle ich daher, dass nur noch Erinnerungswerte oder dergleichen in den Bilanzen stehen - bei einer SPK München glaube ich das wenn noch eher als bei einer SPK Kaiserslautern.
Das Thema Bilanzwerte jetzt detaillierter zu diskutieren lohnt sich nicht, da es zu sehr Off-Topic wird, trotzdem möchte ich folgendes als Erwiderung auf Waterhead anmerken:
Gemäß § 340e HGB (der auf Sparkassen aufgrund von § 1 KWG anwendbar ist), müssen Grundstücke und Grundstücksgleiche Rechte (d.h. Immobilien) als Anlagevermögen qualifiziert werden, es sei denn, es besteht keine dauerhafte Absicht des Haltens (dann Umlaufvermögen). Aufgrund der in der Regel nötigen Instandsetzungen und Renovierungen bezweifle ich daher, dass nur noch Erinnerungswerte oder dergleichen in den Bilanzen stehen - bei einer SPK München glaube ich das wenn noch eher als bei einer SPK Kaiserslautern.
Wobei man Instandhaltungen (und auch Instandsetzungen) in der Regel nicht als nachträgliche AHK bilanziert, sondern als reinen Aufwand verbucht (mal von einigen wenigen Ausnahmeregelungen abgesehen). Von daher ändern Instandhaltungen/-setzungen per se nichts am bilanzierten Restbuchwert, sofern sie nicht die Funktion des Gutes wesentlich verändern.
Die Diskussion hier. Weshalb wird sie noch geführt?
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass es gar nicht mehr um Inhalt oder am Ende sogar den FCK geht. Sondern jeder macht einmal vorne die Hose auf und lässt hängen. Nur hat man sich noch nicht darauf verständigt, wer mit dem Zollstock rumlaufen darf.
Wir könnten aber, ohne dass ich die Diskussion nach $666 des HBG bei unveränderter Gültigkeit des $126(2) des TM-Forenrahmenvertrages abwürgen wollen würde, mal die Vor- und Nachteile der aktuellen Stadionsituation durchdiskutieren.
Es sprechen alle immer davon, dass es so toll wäre, wenn der FCK wieder sein Stadion hätte. Ohne aber zu begründen, warum das so toll wäre. Über die bisherigen ideellen Gründe hinaus, muss es da ja objektiv noch finanzielle und rechtliche Punkte geben, die eben für oder gegen die aktuelle Situaion sprechen.
Nachweislich Fakt ist, dass der FCK nicht im Besitz eines eigenen Stadions ist. Und durch die neue gestaffelte Pacht, die der FCK an die Stadt (GmbH) zahlen muss, zahlen wir in der 2.Liga 2,4 Mio (plus erfolgsabh. Prämien) und in der 1.Liga 3,6 Mio (plus erfolgsabh. Prämien).
Nehmen wir als realistischen Zeitraum mal 30 Jahre an:
wurscht käs) 30 Jahre 2.Liga x 2,4 Mio = 72.000.000 Mio
bescht käs) 30 Jahre 1.Liga x 3,6 Mio = 108.000.000 Mio
efferedsch käs = wurscht käs
Realistischer Kaufwert des Stadions: 60.000.000 Mio
Bei einem Nominalzins p.a. von 4,5% und einer Laufzeit von 30 Jahren ohne Sonderzahlungen, kann man von einer Rate von 3,6xx Mio ausgehen. Der Gesamtaufwand liegt bei 110.500.000 Mio. Die Sparkasse dürfte da wohl nicht mitmachen
In der 1.Liga also durchaus realistisch. In der 2.Liga völlig utopisch.
In 30 Jahren also, wenn man immer noch Stefan Kuntz im FCK Sakko in den Fernsehstudios rauchen sieht, kann das Stadion also uns gehören. Juhu. Im Gegensatz zur jetzigen Situation, kann aber in den 30 Jahren ein zweifelhafter Kreditgeber einfach das Stadion einsacken, wenn was schief geht. Da fühle ich mich bei der Stadt doch wesentlich besser aufgehoben.
Also. Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei einem Stadionrückkauf?
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass es gar nicht mehr um Inhalt oder am Ende sogar den FCK geht. Sondern jeder macht einmal vorne die Hose auf und lässt hängen. Nur hat man sich noch nicht darauf verständigt, wer mit dem Zollstock rumlaufen darf.
Wir könnten aber, ohne dass ich die Diskussion nach $666 des HBG bei unveränderter Gültigkeit des $126(2) des TM-Forenrahmenvertrages abwürgen wollen würde, mal die Vor- und Nachteile der aktuellen Stadionsituation durchdiskutieren.
Es sprechen alle immer davon, dass es so toll wäre, wenn der FCK wieder sein Stadion hätte. Ohne aber zu begründen, warum das so toll wäre. Über die bisherigen ideellen Gründe hinaus, muss es da ja objektiv noch finanzielle und rechtliche Punkte geben, die eben für oder gegen die aktuelle Situaion sprechen.
Nachweislich Fakt ist, dass der FCK nicht im Besitz eines eigenen Stadions ist. Und durch die neue gestaffelte Pacht, die der FCK an die Stadt (GmbH) zahlen muss, zahlen wir in der 2.Liga 2,4 Mio (plus erfolgsabh. Prämien) und in der 1.Liga 3,6 Mio (plus erfolgsabh. Prämien).
Nehmen wir als realistischen Zeitraum mal 30 Jahre an:
wurscht käs) 30 Jahre 2.Liga x 2,4 Mio = 72.000.000 Mio
bescht käs) 30 Jahre 1.Liga x 3,6 Mio = 108.000.000 Mio
efferedsch käs = wurscht käs
Realistischer Kaufwert des Stadions: 60.000.000 Mio
Bei einem Nominalzins p.a. von 4,5% und einer Laufzeit von 30 Jahren ohne Sonderzahlungen, kann man von einer Rate von 3,6xx Mio ausgehen. Der Gesamtaufwand liegt bei 110.500.000 Mio. Die Sparkasse dürfte da wohl nicht mitmachen
In der 1.Liga also durchaus realistisch. In der 2.Liga völlig utopisch.
In 30 Jahren also, wenn man immer noch Stefan Kuntz im FCK Sakko in den Fernsehstudios rauchen sieht, kann das Stadion also uns gehören. Juhu. Im Gegensatz zur jetzigen Situation, kann aber in den 30 Jahren ein zweifelhafter Kreditgeber einfach das Stadion einsacken, wenn was schief geht. Da fühle ich mich bei der Stadt doch wesentlich besser aufgehoben.
Also. Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei einem Stadionrückkauf?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dieGraetschenFrage am 12.11.2015 um 14:02 Uhr bearbeitet
@martinf112:
Stimmt, wobei bei länger gehaltenen Immobilien auch von Renovierungen ausgegangen werden müsste.
Stimmt, wobei bei länger gehaltenen Immobilien auch von Renovierungen ausgegangen werden müsste.
Zitat von dieGraetschenFrage
Es sprechen alle immer davon, dass es so toll wäre, wenn der FCK wieder sein Stadion hätte. Ohne aber zu begründen, warum das so toll wäre. Über die bisherigen ideellen Gründe hinaus, muss es da ja objektiv noch finanzielle und rechtliche Punkte geben, die eben für oder gegen die aktuelle Situaion sprechen.
Dem stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings ist zu bedenken, dass bei Eigentum am Stadion in dem gespielt wird auch eine größere Einflussnahme auf etwaige Umbaumaßnahmen, Änderungen und dergleichen besteht der in diesem Ausmaß nicht vorhanden ist, wenn externe das Stadion besitzen (selbst wenn sie dem FCK großzügig gegenüberstehen sollten).
Es sprechen alle immer davon, dass es so toll wäre, wenn der FCK wieder sein Stadion hätte. Ohne aber zu begründen, warum das so toll wäre. Über die bisherigen ideellen Gründe hinaus, muss es da ja objektiv noch finanzielle und rechtliche Punkte geben, die eben für oder gegen die aktuelle Situaion sprechen.
Dem stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings ist zu bedenken, dass bei Eigentum am Stadion in dem gespielt wird auch eine größere Einflussnahme auf etwaige Umbaumaßnahmen, Änderungen und dergleichen besteht der in diesem Ausmaß nicht vorhanden ist, wenn externe das Stadion besitzen (selbst wenn sie dem FCK großzügig gegenüberstehen sollten).
Zitat von dieGraetschenFrage
Nachweislich Fakt ist, dass der FCK nicht im Besitz eines eigenen Stadions ist. Und durch die neue gestaffelte Pacht, die der FCK an die Stadt (GmbH) zahlen muss, zahlen wir in der 2.Liga 2,4 Mio (plus erfolgsabh. Prämien) und in der 1.Liga 3,6 Mio (plus erfolgsabh. Prämien).
Nehmen wir als realistischen Zeitraum mal 30 Jahre an:
wurscht käs) 30 Jahre 2.Liga x 2,4 Mio = 72.000.000 Mio
bescht käs) 30 Jahre 1.Liga x 3,6 Mio = 108.000.000 Mio
efferedsch käs = wurscht käs
Was natürlich die Prämien weglässt, deren Höhe nicht unerheblich sein dürfte. Ich schätze, dass gerade in Liga 1 bei einer entsprechenden Platzierung auch das anderthalbfache fällig sein dürfte, womit die Rechnung anders ausfällt.
Nachweislich Fakt ist, dass der FCK nicht im Besitz eines eigenen Stadions ist. Und durch die neue gestaffelte Pacht, die der FCK an die Stadt (GmbH) zahlen muss, zahlen wir in der 2.Liga 2,4 Mio (plus erfolgsabh. Prämien) und in der 1.Liga 3,6 Mio (plus erfolgsabh. Prämien).
Nehmen wir als realistischen Zeitraum mal 30 Jahre an:
wurscht käs) 30 Jahre 2.Liga x 2,4 Mio = 72.000.000 Mio
bescht käs) 30 Jahre 1.Liga x 3,6 Mio = 108.000.000 Mio
efferedsch käs = wurscht käs
Was natürlich die Prämien weglässt, deren Höhe nicht unerheblich sein dürfte. Ich schätze, dass gerade in Liga 1 bei einer entsprechenden Platzierung auch das anderthalbfache fällig sein dürfte, womit die Rechnung anders ausfällt.
@BenMic
Zur Edith. Ich weiß betriebswirtschaftlich sind das Krümel, aber beim Betzenberg wäre es wohl so,
dass noch nicht einmal der Grund und Boden zu aktivieren wäre, weil ein Rückbau des Stadions den
Grund und Bodenansatz überdecken würde.
Anschließend könnten noch ein paar Schafe weiden, wie im Südweststadion in Ludwigshafen.
Aber Du hast recht, das ist OffTopic und bringt keinen FCK`ler weiter.
Zur Edith. Ich weiß betriebswirtschaftlich sind das Krümel, aber beim Betzenberg wäre es wohl so,
dass noch nicht einmal der Grund und Boden zu aktivieren wäre, weil ein Rückbau des Stadions den
Grund und Bodenansatz überdecken würde.
Anschließend könnten noch ein paar Schafe weiden, wie im Südweststadion in Ludwigshafen.
Aber Du hast recht, das ist OffTopic und bringt keinen FCK`ler weiter.
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