Felix Magath
29.08.2011 - 10:20 Uhr
19.12.2011 - 22:15 Uhr
Dzeko war doch angeblich der große Unruhestifter (wie zuvor schon Misimovic, Gentner...)
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Charakter, Qualität...wichtig ist alleine dass die Leistung stimmt.
Natürlich müssen dabei auch Kostenfaktoren berücksichtigt werden.
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Charakter, Qualität...wichtig ist alleine dass die Leistung stimmt.
Natürlich müssen dabei auch Kostenfaktoren berücksichtigt werden.
19.12.2011 - 22:50 Uhr
Zitat von Boeser_Wolf:
Zum Thema "charakterstarke Spieler" habe ich mal eine direkte, sachbezogene Frage:
Wer sind denn die "charakterlichen Korsettstangen", die Magath erfolgreich eingezogen hat?
Wie sind sie zu diesen Korsettstangen geworden?
Womit/wann haben sie ihren Charakter vorrangig bewiesen?
Wie definierst du Charakter in Bezug auf Fussball?
Zum Thema "charakterstarke Spieler" habe ich mal eine direkte, sachbezogene Frage:
Wer sind denn die "charakterlichen Korsettstangen", die Magath erfolgreich eingezogen hat?
Wie sind sie zu diesen Korsettstangen geworden?
Womit/wann haben sie ihren Charakter vorrangig bewiesen?
Wie definierst du Charakter in Bezug auf Fussball?
19.12.2011 - 23:34 Uhr
Sehr langes Interview mit Magath. Mit kritischen Fragen rund um Personalpolitik.
Zitat
„Selbstverständlich habe auch ich Fehler gemacht“
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Selbstverstaendlich-habe-auch-ich-Fehler-gemacht
Zitat
„Selbstverständlich habe auch ich Fehler gemacht“
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Selbstverstaendlich-habe-auch-ich-Fehler-gemacht
20.12.2011 - 00:13 Uhr
Zitat von Boeser_Wolf:
Zum Thema "charakterstarke Spieler" habe ich mal eine direkte, sachbezogene Frage:
Wer sind denn die "charakterlichen Korsettstangen", die Magath erfolgreich eingezogen hat?
Wie sind sie zu diesen Korsettstangen geworden?
Womit/wann haben sie ihren Charakter vorrangig bewiesen?
Zu Teil a) deiner Frage will ich dir antworten, die Spieler selbst und ihren Weg solltest du kennen!
Also zur Frage des Charakters: Hitzlsperger, Chris, Salihamidzic, Träsch und Ochs sind keine guten Charaktere?
Die Entscheidung, diese Spieler zu holen und sie, die den Etat eben nicht auf Jahre sprengen, als Vorreiter eines Neuaufbaus mit jungen Spielern zu machen (zum Thema jung, man schaue den Kader an!), war von der Idee her - verglichen mit dem was in der Vorsaison passiert war - gar nicht schlecht.
Ich glaube, dass diese Idee auch den Aufsichtsrat, den ich nicht - wie andere hier - für einen Haufen von sportlichen Schwachmaten erachte, überzeugte. Schließlich hatte die vorherige Saison gezeigt, dass große Namen, die relativ wahllos, mit viel Geld geholt worden waren, dann nichts bringen, wenn sie einfach kein erfolgreiches Team bilden können. Dass es auch diese Saison sportlich (bislang!) nicht so gelaufen ist, wurde hier nahezu unendlich diskutiert. Es gibt leider nie eine Garantie! Aber jetzt ist erst Halbzeit. Es kann noch viel passieren. Wenn man wie du 57 Jahre alt ist - oder habe ich mich verlesen? - weiß man doch, dass auch Geduld nötig ist. Ich habe diese Geduld, auch über die Saison hinaus.
Der einzig große Fehler, den FM gemacht hat, war, dass er vorschnell den Anspruch ausrief, alsbald, also nächstes Jahr, europäisch zu spielen. Da hätte er es sich vor dem Hintergrund gerade vermiedenen Abstiegs viel leichter machen sollen. Er ist eben nicht der zurückhaltende Diplomat.
Zum Thema "charakterstarke Spieler" habe ich mal eine direkte, sachbezogene Frage:
Wer sind denn die "charakterlichen Korsettstangen", die Magath erfolgreich eingezogen hat?
Wie sind sie zu diesen Korsettstangen geworden?
Womit/wann haben sie ihren Charakter vorrangig bewiesen?
Zu Teil a) deiner Frage will ich dir antworten, die Spieler selbst und ihren Weg solltest du kennen!
Also zur Frage des Charakters: Hitzlsperger, Chris, Salihamidzic, Träsch und Ochs sind keine guten Charaktere?
Die Entscheidung, diese Spieler zu holen und sie, die den Etat eben nicht auf Jahre sprengen, als Vorreiter eines Neuaufbaus mit jungen Spielern zu machen (zum Thema jung, man schaue den Kader an!), war von der Idee her - verglichen mit dem was in der Vorsaison passiert war - gar nicht schlecht.
Ich glaube, dass diese Idee auch den Aufsichtsrat, den ich nicht - wie andere hier - für einen Haufen von sportlichen Schwachmaten erachte, überzeugte. Schließlich hatte die vorherige Saison gezeigt, dass große Namen, die relativ wahllos, mit viel Geld geholt worden waren, dann nichts bringen, wenn sie einfach kein erfolgreiches Team bilden können. Dass es auch diese Saison sportlich (bislang!) nicht so gelaufen ist, wurde hier nahezu unendlich diskutiert. Es gibt leider nie eine Garantie! Aber jetzt ist erst Halbzeit. Es kann noch viel passieren. Wenn man wie du 57 Jahre alt ist - oder habe ich mich verlesen? - weiß man doch, dass auch Geduld nötig ist. Ich habe diese Geduld, auch über die Saison hinaus.
Der einzig große Fehler, den FM gemacht hat, war, dass er vorschnell den Anspruch ausrief, alsbald, also nächstes Jahr, europäisch zu spielen. Da hätte er es sich vor dem Hintergrund gerade vermiedenen Abstiegs viel leichter machen sollen. Er ist eben nicht der zurückhaltende Diplomat.
20.12.2011 - 00:35 Uhr
Zitat von xBunnyOne:
Dzeko war doch angeblich der große Unruhestifter (wie zuvor schon Misimovic, Gentner...)
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Richtig. Hat mich damals geärgert bzgl. Dzeko. Vor allem DH und Erklärbär Schäfer haben so getan, als ob nach Edins Weggang alle besonders nahe aneinandergerückt wären.
Aber wenn die "Unruhestifter" und "Abzocker" jetzt alle weg sind (spätestens durch Magaths Charakter-Umbauten im Kader) - warum läuft es dann genauso wie immer? Bzw., wer von den jetzigen Spielern muss noch "eliminiert" werden, hängt sich nicht rein (das übliche Geschwalle halt).
Dass es an Benaglio nicht liegt, da lege ich mich fest. Hasebe ist auch loyal (denke ich). Mandzukic hat zwar weniger gemacht in den letzten Partien - den wollen hier aber vermutlich die wenigsten loswerden. Helmes hat nicht mehr gespielt - an ihm kann man die sportliche Stagnation nicht festmachen. Bleibt Lakic. Und sonst? Kyrgiakos hat Felix selber geholt. Gespielt hat der auch schon länger nicht.
Dzeko war doch angeblich der große Unruhestifter (wie zuvor schon Misimovic, Gentner...)
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Richtig. Hat mich damals geärgert bzgl. Dzeko. Vor allem DH und Erklärbär Schäfer haben so getan, als ob nach Edins Weggang alle besonders nahe aneinandergerückt wären.
Aber wenn die "Unruhestifter" und "Abzocker" jetzt alle weg sind (spätestens durch Magaths Charakter-Umbauten im Kader) - warum läuft es dann genauso wie immer? Bzw., wer von den jetzigen Spielern muss noch "eliminiert" werden, hängt sich nicht rein (das übliche Geschwalle halt).
Dass es an Benaglio nicht liegt, da lege ich mich fest. Hasebe ist auch loyal (denke ich). Mandzukic hat zwar weniger gemacht in den letzten Partien - den wollen hier aber vermutlich die wenigsten loswerden. Helmes hat nicht mehr gespielt - an ihm kann man die sportliche Stagnation nicht festmachen. Bleibt Lakic. Und sonst? Kyrgiakos hat Felix selber geholt. Gespielt hat der auch schon länger nicht.
20.12.2011 - 00:52 Uhr
Zitat von RoyFawkes:
Sehr langes Interview mit Magath. Mit kritischen Fragen rund um Personalpolitik.
Zitat
„Selbstverständlich habe auch ich Fehler gemacht“
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Selbstverstaendlich-habe-auch-ich-Fehler-gemacht
Großartig. Von beiden Seiten!
Man merkt, dass Pahlmann federführend war und nicht Schreier oder ein anderer Praktikant.
Schade, dass einer wie Pahlmann den VfL 15 Jahre lang begleitet - und die Qualität einer lokalen Sportberichterstattung dennoch so derbe vor die Hunde geht. :/:
Sehr langes Interview mit Magath. Mit kritischen Fragen rund um Personalpolitik.
Zitat
„Selbstverständlich habe auch ich Fehler gemacht“
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Selbstverstaendlich-habe-auch-ich-Fehler-gemacht
Großartig. Von beiden Seiten!
Man merkt, dass Pahlmann federführend war und nicht Schreier oder ein anderer Praktikant.
Schade, dass einer wie Pahlmann den VfL 15 Jahre lang begleitet - und die Qualität einer lokalen Sportberichterstattung dennoch so derbe vor die Hunde geht. :/:
20.12.2011 - 01:43 Uhr
Zitat von Zuhaitz:
Zitat von xBunnyOne:
Dzeko war doch angeblich der große Unruhestifter (wie zuvor schon Misimovic, Gentner...)
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Richtig. Hat mich damals geärgert bzgl. Dzeko. Vor allem DH und Erklärbär Schäfer haben so getan, als ob nach Edins Weggang alle besonders nahe aneinandergerückt wären.
Aber wenn die "Unruhestifter" und "Abzocker" jetzt alle weg sind (spätestens durch Magaths Charakter-Umbauten im Kader) - warum läuft es dann genauso wie immer? Bzw., wer von den jetzigen Spielern muss noch "eliminiert" werden, hängt sich nicht rein (das übliche Geschwalle halt).
Dass es an Benaglio nicht liegt, da lege ich mich fest. Hasebe ist auch loyal (denke ich). Mandzukic hat zwar weniger gemacht in den letzten Partien - den wollen hier aber vermutlich die wenigsten loswerden. Helmes hat nicht mehr gespielt - an ihm kann man die sportliche Stagnation nicht festmachen. Bleibt Lakic. Und sonst? Kyrgiakos hat Felix selber geholt. Gespielt hat der auch schon länger nicht.
Benaglio, Hasebe, Madlung, Dejagah, Koo früher auch Dzeko, Barzagli und Riether sind für mich auf jeden Fall Spieler, die sich immer reinhängen und versuchen ihr Bestes zu geben. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich das dem Rest absprechen würde, aber sowas wäre für mich ein "guter Charakter" in Bezug auf Fussball.
Unser Erklärbär geht mir ehrlich gesagt schon seit geraumer Zeit ziemlich auf den Sack, aber Stichwort "Unruhestifter": Für mich ist soetwas nicht mehr als eine billige Ausrede. Selbst wenn mein Kollege ungerechtfertigt mehr verdient als ich, entbindet mich das doch nicht von meinen Leistungsverpflichtungen.
Ich sehe das Hauptproblem momentan im Fehlen eines absoluten Leistungsträgers im zentralen Mittelfeld.
Zitat von xBunnyOne:
Dzeko war doch angeblich der große Unruhestifter (wie zuvor schon Misimovic, Gentner...)
Dummerweise standen wir mit jedem Abgang ein kleines bisschen schlechter da, anstatt dass "Ruhe" in den Laden gekommen wäre.
Richtig. Hat mich damals geärgert bzgl. Dzeko. Vor allem DH und Erklärbär Schäfer haben so getan, als ob nach Edins Weggang alle besonders nahe aneinandergerückt wären.
Aber wenn die "Unruhestifter" und "Abzocker" jetzt alle weg sind (spätestens durch Magaths Charakter-Umbauten im Kader) - warum läuft es dann genauso wie immer? Bzw., wer von den jetzigen Spielern muss noch "eliminiert" werden, hängt sich nicht rein (das übliche Geschwalle halt).
Dass es an Benaglio nicht liegt, da lege ich mich fest. Hasebe ist auch loyal (denke ich). Mandzukic hat zwar weniger gemacht in den letzten Partien - den wollen hier aber vermutlich die wenigsten loswerden. Helmes hat nicht mehr gespielt - an ihm kann man die sportliche Stagnation nicht festmachen. Bleibt Lakic. Und sonst? Kyrgiakos hat Felix selber geholt. Gespielt hat der auch schon länger nicht.
Benaglio, Hasebe, Madlung, Dejagah, Koo früher auch Dzeko, Barzagli und Riether sind für mich auf jeden Fall Spieler, die sich immer reinhängen und versuchen ihr Bestes zu geben. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich das dem Rest absprechen würde, aber sowas wäre für mich ein "guter Charakter" in Bezug auf Fussball.
Unser Erklärbär geht mir ehrlich gesagt schon seit geraumer Zeit ziemlich auf den Sack, aber Stichwort "Unruhestifter": Für mich ist soetwas nicht mehr als eine billige Ausrede. Selbst wenn mein Kollege ungerechtfertigt mehr verdient als ich, entbindet mich das doch nicht von meinen Leistungsverpflichtungen.
Ich sehe das Hauptproblem momentan im Fehlen eines absoluten Leistungsträgers im zentralen Mittelfeld.
20.12.2011 - 14:11 Uhr
zu pro/contra Magath-Lager:
Nachdem ich nun die Seiten gelesen habe, die meinem thiber-Statement-Lob folgten, spüre ich nun Halsverspannungen, die wohl von meinem andauernen Kopfschütteln herrühren. ;)
Diese - sorry aber - Pseudointellektualität, die hier verbreitet wird, ist schon verblüffend. Wir befinden uns hier in einem FORUM und schreiben hier keine wissenschaftlichen Dissertationen, die auf ihre exakte sachliche und strukturelle Argumentationsketten (blabla) zu prüfen sind. Hört ihr euch eigentlich selber zu? "DA!!!,... jetzt hast du 'verteufelt' gesagt!" oder so ist der Hype :ugly .
zu Welcher Trainertyp:
Zunächst mal traue ich Magath zu, den gewünschten Erfolg, national unter den ersten drei und international mitzuspielen, hervorzubringen. Aber nicht dauerhaft und nachhaltig!
Alternativ muss man auch ein wenig Glück haben. Eigentlich bin ich ein Verfechter der sogenannten "prozessorientierten Betriebswirtschaft", also sollten erst die optimalen Prozesse und Strukturen gefunden sein und dazu die richtigen verantwortlichen Personen gestellt werden, die diese optimal nutzen können.
Wie soll ich meine Gedanken beschreiben? Also, in einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen gibt es Prozesse, die zu einem Produkt oder einer Dienstleitung führen. Der Erfolg des Produkts basiert aber nicht nur auf den richtigen aufgestellten Maschinen, sondern vor allem auch auf den "weichen" Faktoren, die z. B. auf menschlichen Beurteilungen oder Zufriedenheit/Motivation der Mitarbeiter und vor allem der Zufriedenheit der Kunden beruhen. Dauerhaft erfolgreich bleibt man aber auch nur, wenn man sich und seine Prozesse hinterfragt und gegebenenfalls kurzfristig dem Markt anpassen kann.
Ein Verein im Fußball soll als Produkt Titel produzieren und dabei als Dienstleistung Unterhaltung und Emotionen abwerfen. Und das möglichst dauerhaft. Der Faktor Mensch - also Spieler und Funktionäre - ist im Fußballgeschäft von zentralerer Bedeutung, da er täglich im Detail von den Medien verfolgt und bewertet wird. Der Faktor Mensch ist aber auch gleichzeitig der größte Unsicherheitsfaktor, was das Leistungsvermögen angeht.
Also würde ich mir grundsätzlich drei Dinge für den VfL wünschen:
1. Ein Kontrollorgan mit Know-How im Fußballgeschäft, dass darauf achtet, dass die in einem Konzept manifestierten Prozesse (Jugendarbeit, Scouting, Medizinische Versorgung/Reha, etc.) ständig auf ihre aktuelle Qualität und Zielführung bewertet und Anpassungen bespricht. Dieses Organ leitet der Sportdirektor, der letztendlich auch der Hauptverantwortliche ist, und wird von den anderen Ressortleitern ergänzt, die sich regelmäßig (Quartal) zur Besprechung treffen.
2. Der Sportdirektor stellt einen Trainer ein, der das Konzept mit trägt, der internationale Erfahrung hat und weiß, was er tut.
3. Ein Aufsichtsrat, der an ein Konzept der Langfristigkeit und Nachhaltigkeit glaubt, auch wenn einmal nicht das internationale Geschäft erreicht wird.
EDIT: Jetzt hab ich das in so vielen Etappen - zwischendurch - geschrieben, dass der Beitrag gar nicht mehr in den Themenfluss passt. Sorry :rolleyes
Vielleicht ist die Felix-Zeit in spätestens 3 Jahren vorbei. Dann sollte oben beschriebenes aufgestellt werden.
Nachdem ich nun die Seiten gelesen habe, die meinem thiber-Statement-Lob folgten, spüre ich nun Halsverspannungen, die wohl von meinem andauernen Kopfschütteln herrühren. ;)
Diese - sorry aber - Pseudointellektualität, die hier verbreitet wird, ist schon verblüffend. Wir befinden uns hier in einem FORUM und schreiben hier keine wissenschaftlichen Dissertationen, die auf ihre exakte sachliche und strukturelle Argumentationsketten (blabla) zu prüfen sind. Hört ihr euch eigentlich selber zu? "DA!!!,... jetzt hast du 'verteufelt' gesagt!" oder so ist der Hype :ugly .
zu Welcher Trainertyp:
Zunächst mal traue ich Magath zu, den gewünschten Erfolg, national unter den ersten drei und international mitzuspielen, hervorzubringen. Aber nicht dauerhaft und nachhaltig!
Alternativ muss man auch ein wenig Glück haben. Eigentlich bin ich ein Verfechter der sogenannten "prozessorientierten Betriebswirtschaft", also sollten erst die optimalen Prozesse und Strukturen gefunden sein und dazu die richtigen verantwortlichen Personen gestellt werden, die diese optimal nutzen können.
Wie soll ich meine Gedanken beschreiben? Also, in einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen gibt es Prozesse, die zu einem Produkt oder einer Dienstleitung führen. Der Erfolg des Produkts basiert aber nicht nur auf den richtigen aufgestellten Maschinen, sondern vor allem auch auf den "weichen" Faktoren, die z. B. auf menschlichen Beurteilungen oder Zufriedenheit/Motivation der Mitarbeiter und vor allem der Zufriedenheit der Kunden beruhen. Dauerhaft erfolgreich bleibt man aber auch nur, wenn man sich und seine Prozesse hinterfragt und gegebenenfalls kurzfristig dem Markt anpassen kann.
Ein Verein im Fußball soll als Produkt Titel produzieren und dabei als Dienstleistung Unterhaltung und Emotionen abwerfen. Und das möglichst dauerhaft. Der Faktor Mensch - also Spieler und Funktionäre - ist im Fußballgeschäft von zentralerer Bedeutung, da er täglich im Detail von den Medien verfolgt und bewertet wird. Der Faktor Mensch ist aber auch gleichzeitig der größte Unsicherheitsfaktor, was das Leistungsvermögen angeht.
Also würde ich mir grundsätzlich drei Dinge für den VfL wünschen:
1. Ein Kontrollorgan mit Know-How im Fußballgeschäft, dass darauf achtet, dass die in einem Konzept manifestierten Prozesse (Jugendarbeit, Scouting, Medizinische Versorgung/Reha, etc.) ständig auf ihre aktuelle Qualität und Zielführung bewertet und Anpassungen bespricht. Dieses Organ leitet der Sportdirektor, der letztendlich auch der Hauptverantwortliche ist, und wird von den anderen Ressortleitern ergänzt, die sich regelmäßig (Quartal) zur Besprechung treffen.
2. Der Sportdirektor stellt einen Trainer ein, der das Konzept mit trägt, der internationale Erfahrung hat und weiß, was er tut.
3. Ein Aufsichtsrat, der an ein Konzept der Langfristigkeit und Nachhaltigkeit glaubt, auch wenn einmal nicht das internationale Geschäft erreicht wird.
EDIT: Jetzt hab ich das in so vielen Etappen - zwischendurch - geschrieben, dass der Beitrag gar nicht mehr in den Themenfluss passt. Sorry :rolleyes
Vielleicht ist die Felix-Zeit in spätestens 3 Jahren vorbei. Dann sollte oben beschriebenes aufgestellt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Orakel-Paul am 20.12.2011 um 14:23 Uhr bearbeitet
20.12.2011 - 16:09 Uhr
Zitat von Orakel-Paul:
Eigentlich bin ich ein Verfechter der sogenannten "prozessorientierten Betriebswirtschaft", also sollten erst die optimalen Prozesse und Strukturen gefunden sein und dazu die richtigen verantwortlichen Personen gestellt werden, die diese optimal nutzen können.
Wie soll ich meine Gedanken beschreiben? Also, in einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen gibt es Prozesse, die zu einem Produkt oder einer Dienstleitung führen. Der Erfolg des Produkts basiert aber nicht nur auf den richtigen aufgestellten Maschinen, sondern vor allem auch auf den "weichen" Faktoren, die z. B. auf menschlichen Beurteilungen oder Zufriedenheit/Motivation der Mitarbeiter und vor allem der Zufriedenheit der Kunden beruhen. Dauerhaft erfolgreich bleibt man aber auch nur, wenn man sich und seine Prozesse hinterfragt und gegebenenfalls kurzfristig dem Markt anpassen kann.
Ein Verein im Fußball soll als Produkt Titel produzieren und dabei als Dienstleistung Unterhaltung und Emotionen abwerfen. Und das möglichst dauerhaft. Der Faktor Mensch - also Spieler und Funktionäre - ist im Fußballgeschäft von zentralerer Bedeutung, da er täglich im Detail von den Medien verfolgt und bewertet wird. Der Faktor Mensch ist aber auch gleichzeitig der größte Unsicherheitsfaktor, was das Leistungsvermögen angeht.
Wir befinden uns hier in einem FORUM und schreiben hier keine wissenschaftlichen Dissertation.
Also hör auf zu labern und schließ dich unserm Niveaulimbo an :D
Eigentlich bin ich ein Verfechter der sogenannten "prozessorientierten Betriebswirtschaft", also sollten erst die optimalen Prozesse und Strukturen gefunden sein und dazu die richtigen verantwortlichen Personen gestellt werden, die diese optimal nutzen können.
Wie soll ich meine Gedanken beschreiben? Also, in einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen gibt es Prozesse, die zu einem Produkt oder einer Dienstleitung führen. Der Erfolg des Produkts basiert aber nicht nur auf den richtigen aufgestellten Maschinen, sondern vor allem auch auf den "weichen" Faktoren, die z. B. auf menschlichen Beurteilungen oder Zufriedenheit/Motivation der Mitarbeiter und vor allem der Zufriedenheit der Kunden beruhen. Dauerhaft erfolgreich bleibt man aber auch nur, wenn man sich und seine Prozesse hinterfragt und gegebenenfalls kurzfristig dem Markt anpassen kann.
Ein Verein im Fußball soll als Produkt Titel produzieren und dabei als Dienstleistung Unterhaltung und Emotionen abwerfen. Und das möglichst dauerhaft. Der Faktor Mensch - also Spieler und Funktionäre - ist im Fußballgeschäft von zentralerer Bedeutung, da er täglich im Detail von den Medien verfolgt und bewertet wird. Der Faktor Mensch ist aber auch gleichzeitig der größte Unsicherheitsfaktor, was das Leistungsvermögen angeht.
Wir befinden uns hier in einem FORUM und schreiben hier keine wissenschaftlichen Dissertation.
Also hör auf zu labern und schließ dich unserm Niveaulimbo an :D
21.12.2011 - 01:30 Uhr
Zitat von Colobus:
Lustig: Felix gibt ein sehr langes Interview (für WOB-Verhältnisse) und kein Mensch spricht darüber... Auch ein Zeichen.
Lustig: Du suchst Aufmerksamkeit.
Noch lustiger: Deine scheinheilige Propaganda
Lustig: Felix gibt ein sehr langes Interview (für WOB-Verhältnisse) und kein Mensch spricht darüber... Auch ein Zeichen.
Lustig: Du suchst Aufmerksamkeit.
Noch lustiger: Deine scheinheilige Propaganda
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